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Hercules - Disney (1997)

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  • HanSolo
    antwortet
    Hab den Film damals mit 12 Jahren herum im Kino gesehen und hat mir so gut gefallen, dass ich ihn seitdem auf VHS habe und immer noch alle paar Jahre einlege.

    Klar ist der Film "amerikanisiert" und es gibt extrem viele Anspielungen auf unsere heutige Gesellschaft (dafür wird die Sage fast völlig außer Acht gelassen) aber das hat mich jetzt nicht mehr als bei "Asterix" gestört. IMO hatte der Film sogar "Asterix"-Feeling würde ihn als besser als manchen dessen Kinoausflüge ansehen.

    Pech und Schwefel, Hades, Phil etc haben für viele Lacher gesorgt und möglicherweis ist dies der lustigste Walt-Disney-Zeichentrickfilm. Trotzdem gibt es die klassische Moralbotschaft und ne Überportion Herz.

    Alles in allem ein sehr guter Film
    5 Sterne!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Souvreign
    hat eine Umfrage erstellt Hercules - Disney (1997).

    Hercules - Disney (1997)

    2
    6 Sterne - Einer der absoluten Animationsfilm-Klassiker.
    0%
    0
    5 Sterne - Ein sehr guter Animationsfilm.
    50,00%
    1
    4 Sterne - Ein unterhaltsamer Animationsfilm.
    0%
    0
    3 Sterne - Ein Animationsfilm mit Schwächen.
    50,00%
    1
    2 Sterne - Einer der schlechten Animationsfilme.
    0%
    0
    1 Stern - Absoluter Schund. Nur anschauen, um mitreden zu können.
    0%
    0
    Eckdaten:

    Originaltitel: Hercules
    Jahr der Veröffentlichung: 1997
    Produktionsstudio: Disney

    Inhalt:
    Disneys Version des griechischen Herakles Mythos, inklusive einiger der 12 Aufgaben und wie er sich seinen Platz im Olymp verdient.

    Wissenswertes:
    • Der 35. animierte Disney-Film in Spielfilmlänge
    • Wie auch bereits bei der Hercules Fernsehserie der frühen 1990er tritt der Hauptprotagonist unter seinem römischen Namen auf, während alle anderen mythologischen Figuren, allen voran die Götter, ihre griechischen Namen behalten.
    • Wie bei vielen erfolgreichen Disney-Filmen der "goldenen Ära" gab es im Nachgang eine nur auf Video veröffentlichte Fortsetzung und anschließend eine 65 teilige Cartoon-Serie.


    -----------

    Meine Kritik:

    Hercules ist ein weiterer Streifen der Reihe "Disney Filme, die ich dank Disney+ jetzt nachhole".

    Der Film liegt in der zweiten Hälfte der heute so bezeichneten "goldenen Ära" der Disney-Zeichentrickfilme, eine Dekade, die ungefähr von 1989 (Arielle) bis ca. 1998/99 (Mulan/Tarzan) verortet wird, und die viele der bekanntesten und erfolgreichsten Disney Filme beinhaltet, unter anderen Aladdin, Der König der Löwen und Die Schöne und das Biest. Hercules ist der vorletzte Film aus dieser Ära, den ich bisher noch nicht gesehen hatte - jetzt fehlt nur noch Pochahontas.

    Zu Hercules muss ich sagen, dass mir die Disney Interpretation leider nicht so gut gefallen hat.

    Zunächst einmal ist der Film sehr amerikanisch, weitaus amerikanischer als andere Disney-Filme. Und während mich bspw. bei Asterix die ganzen 4.-Wand-Durchbrüche und Anspielungen an zeitgenössische Theman nicht stören, so wirken sie bei Hercules nach meinem Empfinden doch sehr gezwungen. Auch die Songs sind hier sehr, nun ja, "amerikanisch" und haben so gar keine antiken Anleihen. Allen voram ist da der Chor der Musen zu nennen, die tatsächlich Gospel singen...

    Dann sind da die Änderungen an der Herkules-Mythologie. Während in der Vorlage Hercules der Sohn von Zeus und der sterblichen Alkmene ist, ist er bei Disney tatsächlich das Kind von Zeus und seiner göttlichen Gemahlin Hera. Hercules verliert dann durch eine Intrige des Hades den Großteil seiner göttlichen Kraft, weswegen er bei den Menschen aufwachsen muss. Alkmene ist dann auch nur seine Ziehmutter. Während im Mythos also der Ehebruch von Zeus und der damit verbundenen Zorn Heras auf den jungen Hercules die Triebfeder der Handlungen ist, ist es bei Disney jetzt Hades, der als Bösewicht herhalten muss.

    Nun ja, die Handlung ist ansonsten in Ordnung und eine typische Heldenreise. Dabei macht Hercules jetzt auch nicht viel falsch und ist eigentlich auch recht liebenswürdig - wodurch es aber auch keine echte Überraschungen gibt. Love Interest für Hercules und damit mehr als einmal die Dame-in-Gefahr ist Megara, genannt Meg, die leider viel zu früh als Gefolgsfrau von Hades enthüllt wird, so dass ihr Weg zu schnell vorgezeichnet ist. Natürlich verliebt sie sich irgendwann auch in Hercules und Hades erhält so den Hebel, um Hercules für seinen Plan, den Olymp mit Hilfe der Titanern zu erobern, auszuschalten.

    Bemerkenswert ist natürlich, dass Hades - der Mythologie geschuldet - als einer der wenigen Disney-Bösewichte am Ende überleben darf und sogar weitgehend ungeschoren mit seinem Angriff auf Zeus und die Götter davonkommt. Ich sag mal so: Die mythologischen griechischen Götter hätten Hades das nicht verziehen und ihm eine grausame Strafe verpasst.

    Ein letzter Punkt, den ich ansprechen will ist die unsägliche deutsche Synchronisation. Der erwachsene Hercules wird vom deutschen Schauspieler Till Schweiger synchronisiert. Schweiger mag sich für vieles halten - ein guter Synchronsprecher ist er nicht. Megara wird wiederum von der Modaratorin Jasmin Tabatabei gesprochen, und auch die ist leider ein Totalausfall. So haben wir im deutschen einen nuschenlden Hercules und eine Megara, die die ganze Zeit emotionslos und wie durch geschlossene Zähne spricht. Grausam.

    So, gesamt gesehen gebe Hercules 3 von 6 Sternen und 5 von 10 Punkten. Absoluter Durchschnitt.

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