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Asimovs FOUNDATION soll verfilmt werden. Von Roland Emmerich!

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    Zitat von Khaless Beitrag anzeigen

    Apple wirdˋs freuen. Hoffentlich wirst Du da nicht enttäuscht.
    Nachdem ich jetzt die ersten fünf verfügbaren Folgen gesehen habe, kann ich ganz klar sagen: Ich freue mich, also darf Apple sich auch freuen.
    Die Serie ist etwas... anders als erwartet aber dies meine ich keinesfalls negativ. Die Schauspieler machen einen guten Job aber die Serie springt sowohl in der Zeit, als auch in den Orten immer wieder hin und her. Daher fällt es aktuell noch schwer, Charaktere lieb zu gewinnen.
    Gerade die drei (vier) Brüder wandern ja durch die verschiedenen Schauspieler.

    Wie human8 schon schreibt, die Handlung ist stellenweise relativ zäh oder lässt den Zuschauer erst einmal fragend zurück.
    In der ersten Folge wird klar das Imperium als „böser“ Akteur eingeführt. In Folge 5, war ich dann wieder auf der Seite des Imperiums. Mal sehen, welcher Meinung ich am Ende der Staffel bin.

    Optisch ist die Serie auf jeden Fall ein Hochgenuss und ich hoffe, wir bekommen noch mehr Schiffe, Gebäude und Technik zu sehen.
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte AnsichtName: Imperiales_Schiff-Foundation.gifAnsichten: 0Größe: 410,0 KBID: 4584595*

    Ich habe die Bücher nicht gelesen ich vermute aber:
    SPOILERSeine Ermordung durch Raych Foss hat Hari Seldon selbst geplant. Ich vermute da so eine Art von „Dumbledore-Snape-Abmachung“.
    Irgendwie ist es sicher für den Plan wichtig, dass Gaal Dornick einen eigenen, späteren Weg geht und Raych hat das Schiff dafür vorbereitet.


    Foundation werde ich weiter verfolgen und ich freue mich sehr, über die frühzeitige Verlängerung. Dieses Universum hat viele Möglichkeiten um spannende und interessante Geschichten zu erzählen.
    Zuletzt geändert von Orodreth Séregon; 19.10.2021, 13:34. Grund: *Ich weiß leider nicht, wie ich ein größeres Bild hier speichern kann.
    "I've always found a fully deployed battle group to be the most effective negotiator."
    Admiral Constanza Stark
    High Guard Chief-of-Staff
    CY 9758

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      Wenn ich mich richtig erinnere, dann ist Hari Seldon in der ursprünglichen Foundation-Trilogie (in der er - außer in den später geschriebenen Prequels - kaum vorkommt!) auf Trantor geblieben und dort irgendwann friedlich an Altersschwäche an seinem Schreibtisch gestorben. Also generell sehr wenig Drama und Mystery um Hari Seldon. Der Buchleser hat da gegenüber dem Nichtleser keinen Wissensvorsprung.

      Die Handlung der Serie ist wohl zu ca. 95% frei erfunden. Das ist natürlich nur eine Schätzung...

      Die Bücher (v.a. die Original-Trilogie) halten sich ohnehin recht wenig mit einzelnen Protagonisten und Ereignissen auf, zumindest kann ich mich kaum an welche erinnern.


      Zur Serie bisher (Folge 5): Ich finde die Anordnung der Szenen und Schauplätze ein wenig frustrierend. Zuerst 2 Folgen lang die Geschichte um Hari, Raych und Gaal, dann plötzlich Sprung nach Terminus und in die Zukunft zu Salvor. Dann, als ich endlich in dieser Story einigermaßen drin war, gab's plötzlich Gaal-Rückblicke, die kaum Neues erzählten,...

      Ich fühl mich ständig rausgerissen aus dem, was mich gerade interessiert, und nicht auf eine gute Art. Aber optisch ist die Serie natürlich ein Spektakel und ich bin gespannt, was weiter passieren wird.

      Ich will auch gar nicht die Unterschiede zu den Büchern beklagen, denn selbige fand ich schon auch sehr zäh und wenig erinnerungswürdig. Wörtlich genommen: Ich kann mich kaum an irgendwas erinnern. Müsste ich nacherzählen, was da eigentlich passiert ist, würde ich kläglich scheitern.

      Am meisten gefesselt hat mich noch "Prelude to Foundation", das Buch in dem Hari Seldons Leben beschrieben wird, bevor er Celebritystatus erlangt.
      John: Work- now - freak - later. Work - now - freak - later.
      Stark: Yes. That's fair.
      John: Good.
      Stark: How much later?

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        Spoiler zu meiner Vermutung von oben:
        SPOILERMeine Vermutung von oben hat sich in der letzten Folge, auf eine ähnliche Art, bestätigt. Nur scheinbar hat sich Raych Foss nicht ganz an die Anweisung gehalten.
        Wenn ich es richtig verstanden habe, sollte eigentlich er die Deliverance verlassen, nicht Gaal Dornick.


        In der letzten Folge passierte zwar eine Menge, aber irgendwie geht es für mich zu langsam voran. Trotzdem bin ich von der Serie weiterhin schwer angetan.
        Ich bin gespannt, welchen Weg Demerzel einschlagen wird.
        "I've always found a fully deployed battle group to be the most effective negotiator."
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          Ich hab mir das jetzt auch angesehen und bin positiv überrascht. Am Anfang dachte ich mir, irgendwie kurios was da passiert, zeitweise ist es recht langatmig. Aber jetzt nimmt die Serie etwas Fahrt auch und die einzelnen Handlungsstränge ergeben einen Sinn. Bin schon sehr neugierig, wie es weitergeht.
          Ich war schwer überrascht, was da jetzt mit dem Imperialen weiter passiert. Und was hat es jetzt mit dem mysteriösen Objekt auf dem Planeten auf sich? Irgendwie fügt sich das noch nicht ganz zusammen.
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          It takes the Power of a Pentium to run Windows, but it took the Power of 3 C-64 to fly to the Moon!

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            Die Staffel ist gelaufen. Zeit für ein kleines Fazit.

            Eine Enttäuschung mit Ansage.

            Wo David S. Goyer drauf steht, ist auch David S. Goyer drin. So oder so ähnlich. Die Adaption von Isaac Asimovs SciFi-Klassiker hat - im Guten wie auch im Schlechten - nur entfernt etwas mit der Vorlage zu tun und überzeugt eigentlich nur durch gute Effekte und Lee Pace beim Kauen der Szenerie. Und dabei ist es für mich überraschend, dass gerade die besten Abschnitte der Serie, die sich um die genetische Dynastie und dem langsamen (Ver-)Fall des galaktischen Imperiums drehen, gar nicht aus der Vorlage stammen, sondern Eigenkreationen der Serienschreiber sind. Klar, Preise verdient diese Story sicher auch nicht, aber sie ist nachvollziehbar und dank guter Performances von Terrence Mann, Cassian Bilton und Lee Pace, die Klone der selben Person in unterschiedlichen Alter spielen, ja quasi die selbe Person sind... oder sein sollten, fiel mir der Zugang hier sehr leicht.

            Aber leider ist das nur ein Teil von Foundation. Der andere ist Foundation. Man möchte meinen, für einen Schreiber wäre es einfacher, den Kern der Vorlage zu destillieren und vielleicht etwas zu modernisieren, statt von Grund auf an etwas eigenes zu kreieren, aber was die Schreiber hier zusammengeschustert haben, geht auf keine Kuhhaut. Ja, die Vorlage hat keinerlei Action, Figuren mit Charakter oder irgendwas, was man Vordergründig mit Spannung assoziiert - also quasi die Bausteine für eine moderne Serie. Das Buch lebt einzig und allein von seinen Ideen, wo die handelnden Personen ihren Grips gebrauchen um Krisen zu lösen. In der Serie stehen stattdessen Gefühle, Vorahnungen und Gewalt als Lösungen auf dem Programm. "Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen" wird der Protagonistin der Foundation-Story ans Herz gelegt. Am Ende jener Episode erschießt sie ihre Widersacherin.

            Trotz all dem in die Serie gesteckten Budget ist die Action unbeholfen inszeniert. Hundertschaften von Elitekriegern rennen wild um sich schießend in eine Siedlung und treffen so gut wie niemanden. Ein Zweikampf lässt Liam Neesons über den Zaun klettern aus Taken 3 wie ein Trackingshot von Emmanuel Lubezki aussehen. Und das Ende dieses Handlungsstranges wirkt nicht wie die Leistung der bisher handelnden Akteure, sondern kommt dann aus einer anderen Richtung. Unbefriedigend und insgesamt leider banal, langweilig und überhaupt nicht im Geiste der Vorlage.

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              Mich lässt die erste Staffel in erster Linie... leer zurück. Ich weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll. Mir ist gar nicht klar, worum es eigentlich geht, es reihen sich Schauplätze und Szenen aneinander, die ich nicht so richtig einordnen kann.

              Bei den Cleons soll wohl gezeigt werden, dass es bergab geht. Und anscheinend macht es auch keinen Unterschied, was Einzelne tun, das alles hat nur eine Richtung, und die ist bergab. Demerzels Rolle dabei ist mir völlig schleierhaft.

              Ich frage mich, ob die ganze Serie nicht interessanter wäre, wenn man sie aus der Zukunft erzählen würde: Ein alter Chronist erzählt NACH dem Fall und Wiederaufbau, was die entscheidenen Ereignisse und wer die wichtigen Personen waren. So fehlt irgendwie der Rahmen. Oder sollten Gaals Voiceovers diese Rolle übernehmen?

              Woran ich mich aus den Büchern noch erinnern kann, war der Verlust der technischen Expertise: Man flog noch sehr lange mit den technisch ausgereiften Schiffen herum, aber es gab niemanden mehr, der sie reparieren, geschweige denn nachbauen konnte. Das war einer der Umstände, an denen Hari den unausweichlichen Verfall festmachen konnte. Irgendwie fehlt mir das in der Serie, da wird anscheinend ganz im Gegenteil mir nichts dir nichts ein uraltes Schiff wieder flott gemacht, mit der Aussicht auf mehr?

              Alles miteinander frustrierend unfokussiert.
              John: Work- now - freak - later. Work - now - freak - later.
              Stark: Yes. That's fair.
              John: Good.
              Stark: How much later?

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                Also ich bin zwiegespalten was Foundation angeht.

                Optisch gefällt mir die Serie.

                Ich war überrascht doch so einiges aus Asimov's Romanen wiederzufinden.

                Die Ankunft von Gaal auf Trantor war gar nicht so weit weg von dem was ich aus dem Roman in Erinnerung habe. Die Gerichtsverhandlung und anschließende Verbannung nach Terminus waren auch im Roman. Klar war Gaals Charakter im alten Roman keine junge Frau. Gemessen am Alter der Vorlage und der dortigen Männerlastigkeit fand ich aber die Besetzung der verschiedenen Charaktere mit Darstellerinnen ok.

                Sogar recht positiv überrascht hat mich, dass man auch Elemente aus späteren Romanen Asimovs in die Serie übernommen hat. Demerzel ist z.B. ein (ebenfalls ursprünglich männlicher Charakter) aus einem Prequel-Roman über den jungen Hari Seldon. Über den Charakter Demerzel hat Asimov seinerzeit auch die Foundation-Romane mit seinen Roboter-Romanen (Eliah Bailey und R. Daneel Olivaw) verknüpft. Auch im Roman entpuppt sich Demerzel als Roboter. SPOILEREben R. Daneel der seit Jahrzehntausenden auf Grund des 0. Robotergesetzes über die Menschheit wacht. Die Geschichten um die Spacer-Welten mit ihren an die 3 Gesetze gebundenen Roboter-Dienern, die die alten Heimatwelt der Menschheit, die Erde, unterworfen haben und an weiterer Expansion ins Weltall hindern, sind in der fernen Vergangen vor Gründung des Galaktischen Imperiums angesiedelt.

                Sogar der Begriff Spacer fand in der Serie Verwendung. Allerdings erinnerten die hochgewachsenen (wahrscheinlich dauerhaft in Schwerelosigkeit lebenden) Spacer genannten Besatzungsmitglieder der Sprungschiffe mich eher ein wenig an die Belter aus 'The Expanse'.

                Alles auf Terminus war schon sehr sehr anders wie das was ich aus dem Roman in Erinnerung hatte. Klar, auch Salvor Hardin ist hier ein weiblicher Charakter. Aber auch ihre sonstige Charakterisierung hatte mit dem Roman-Charakter so gut wie nichts zu tun. Lediglich ganz am Ende, als ihre Mutter erwähnt, dass sie die Wahl zum Bürgermeister quasi sicher gewinnen kann, ist ein leiser Anklang an die spätere Karriere des Salvor Hardin aus dem Roman. Um dann doch einen komplett anderen Weg zu gehen.

                Ich fand die Story auf Terminus zog sich wie Kaugummi. Mir war klar das der Vault mit dem Kraftfeld irgendwann später nach der 1. Krise eine Version von Hari Seldon präsentieren würde. Nicht als stationäre holographische Wiedergabe einer Aufzeichnung eines gebrechlichen alten Hari Seldon im Rollstuhl wie in den Romanen, sondern technisch upgegraded auf ein interaktionsfähiges Hologramm bei dem die Foundationbürger sich auch erst überzeugen müssen, um was es sich bei dieser Inkarnation genau handelt.

                Der ewige Konflikt zwischen den beiden verfeindeten Planeten war ermüdend belanglos. Der ursprüngliche Plan der Großjägerin bzgl. der Invictus hatte nur wenig überzeugende Erfolgschancen. Auch wenig überzeugend die "Lösung" für die 1. Krise. Salvor tötet die Großjägerin, Hari's Hologramm erscheint und belehrt die verfeindeten Armeen das der Ursprung ihrer Fehde ein Komplott des Imperiums gegen ihre aufstrebende Herrschaft am Rande Galaxis war. Auch gibt das Hari Seldon bzw. seinen Hologramm-Erscheinungen eine andere Funktion wie in den Büchern. Dort rekapituliert sein Hologramm wie die jüngste Krise von den jeweiligen Protagonisten gelöst wurde. Ein Beweis das seine Psychohistorik funktioniert, denn im Roman hat er diese Ansprachen ja lange vor den Ereignissen (und seinem eigenen Tod) aufgezeichnet. Hier bzw. zumindest im Fall der 1. Krise trägt er in Form von Überzeugungsarbeit gegenüber den verfeindeten Armeen genabgenommen selbst zur Lösung bei.

                Unterhaltsam fand ich die Geschichte auf Trantor um die Cleon-Klon-Dynastie mit den Brüdern Morgen, Tag und Dämmerung. Und das trotz oder vielleicht gerade weil nichts davon aus den Romanen stammt? Jedenfalls möchte ich schon gerne wissen wie das weiter geht. Allermindestens sichert es, das wir die ersten paar Jahrhunderte des Tausendjahreplans mit einigen vertrauten Gesichtern verfolgen können.

                Auch für Gaal und Salvor scheint ja ein Weg gefunden, wie sie über ein Jahrhundert später noch mal eine Rolle in den weiteren Ereignissen um die Foundation spielen können.

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