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Captain Future - "7"

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    #76
    Zitat von avatax Beitrag anzeigen


    Sorry aber in meinem Leben ist in den letzten Jahren nicht viel positives passiert. Da habe ich echt keine Muße - und keine Muse - mehr was zu schreiben.

    Vielleicht kommt ja wieder Leben in die Bude wenn endlich mal ein Kinofilm käme. Jetzt wo bei Avengers die Luft raus ist, wäre es echt passend.
    Naja... Ich kann jetzt nur von mir sprechen aber gerade das Schreiben hat mir in weniger positiven Zeiten das Leben ein wenig versüßt Früher war es das Zeichnen und Malen. Kurz gesagt: Je besch... das Leben mir früher mitspielte, desto kreativer wurde ich. Heute fehlt mir leider oft die Zeit.
    Lach, aber Mädels IHR seid doch nicht gemeint!
    Ihr seid doch hier präsent und schreibt fleißig! Ich meinte die anderen Fans!

    Ich hoffe auch, dass aus Avengers nun die Luft raus ist. Diese Riesenansammlung von Specialeffects ist ja einfach nicht mehr auszuhalten!
    Ich schau mir mit der Familie auch Filmklassiker an und da wurde aus einer guten Story ein guter Film mit echten Schauspielern gemacht!

    Mir geht es beim Schreiben wie Twisi! Umso schlechter es mir geht, umso besser kann ich schreiben.
    Eine meiner Geschichten, die mir immer noch gut gefällt ist "Farce" und da hatte ich echt Stress an den Füßen! So kann aus etwas Schlechtem auch etwas Gutes entstehen!
    Entgegen der um sich greifenden Legendenbildung habe ich mein "altes" Forum nicht freiwillig verlassen, sondern ich wurde von den neuen "Betreibern" vor die Tür gesetzt, um den "echten" Fans den Anblick meiner Geschichten zu ersparen!

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      #77
      7

      ...
      „Ich bin bei Anna im Krankenhaus...Was ist los?“, fragte Joan irritiert.

      „Joan, sei vorsichtig! Anna könnte wieder erwachen und gewalttätig...“, doch das Gespräch brach ab, weil Joan das Board fallen ließ. Anna hatte sich aufgesetzt, begann alle Instrumente von sich zu reißen. Joan eilte zum Bett.

      „Anna! Nicht!“, wies Joan ihre Freundin scharf an. Anna sah sie an und Joan stockte der Atem. Ihre grünen Augen wirkten seltsam leer. Da packte Anna Joans Arme fest. Joan war schockiert über die Kraft, die Anna ausübte.

      „Anna, lass mich los!“ Doch da riss Anna schon ihren Mund auf, knurrte und wollte Joan in das Gesicht beißen. Joan reagierte in Sekundenbruchteilen. Sie nutzte Annas Kraft, um sie hochzuheben, fest warf sie Anna gegen eine Wand. Es krachte, aber das Knurren ließ nicht nach. Annas Hände umfassten sie immer noch sehr fest. Die Tür wurde aufgerissen, eine Schwester trat ein und schrie vor Schreck leise auf. Das reichte um Anna kurz abzulenken. Joan entwand sich ihrem Griff und bevor Anna sich berappeln konnte, hatte Joan ihre Waffe gezogen und Anna einen Betäubungsschuss versetzt. Anna klappte zusammen. Joan hörte sich in der anschließenden Stille schnaufen.

      „Holen sie einen Arzt und binden sie Opfer von Dragon Speed an ihre Betten. Es scheint sie sind gefährlich!“, wies Joan selber noch unter Schock an.



      ****




      Curtis war an Bord der Comet und hatte mehrere wichtige Gespräche geführt. Nun hatte er alles Nötige in die Wege geleitet. Die offiziellen Stellen wussten nun Bescheid, wie sie mit Dragon Speed -Opfern umgehen musste. An die Krankenhäuser war auch eine Anweisung unterwegs. Curtis lächelte. Nun konnte er kurz nach Joan schauen. Es war etwa 23 Uhr auf der Erde. Sie würde noch nicht schlafen. Vielleicht saß sie mit Anna in Eszellas Büro und zusammen schlürften sie nach getaner Arbeit Eszellas versteckten Whisky und lästerten über die Männerwelt. Was würde Joan über ihn wohl sagen?

      Curtis wählte durch. Leider konnte er sie auf der Entfernung nicht auf seinem Display sehen.

      „Hallo Joan!“ Hauchte er fast in das Gerät.

      „Hallo Curtis!“ Ihre Stimme wirkte abgelenkt. Sie war nicht bei der Sache!

      „Alles in Ordnung bei dir?“, fragte er leise. Er hörte Joan seufzen.

      „Nein! Ich musste Anna als Notfall ins Krankenhaus bringen!“

      „Was ist passiert?“, fragte Curtis knapp, nun war er besorgt!

      „Nichts dramatisches! Anna ging es nicht gut. Sie hat mir noch von Palyna berichtet und bekam dann Schmerzen. Ich rief einen Arzt und Anna gestand, dass sie Dragon Speed konsumiert hatte!“

      „Wo bist du?“, fragte Curtis fast etwas atemlos. Ihm war kurz das Herz stehen geblieben vor Schock und Angst. Joan fasste es als Angriff auf.

      „Curtis! Ich fahre gleich zurück ins Präsidium! Ich warte nur auf Annas Eltern!“, erwiderte Joan genervt.

      „WO bist du?“ Nun schnauzte Curtis sie unkontrolliert an. Er hatte Angst!
      ...
      Entgegen der um sich greifenden Legendenbildung habe ich mein "altes" Forum nicht freiwillig verlassen, sondern ich wurde von den neuen "Betreibern" vor die Tür gesetzt, um den "echten" Fans den Anblick meiner Geschichten zu ersparen!

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        #78
        7



        ...
        „Ich bin bei Anna im Krankenhaus...Was ist los?“, fragte Joan irritiert.

        „Joan, sei vorsichtig! Anna könnte wieder erwachen und gewalttätig...“, doch das Gespräch brach ab. Curtis blieb die Spucke weg. Er wusste, es war etwas passiert. Er hämmerte auf dem Display herum, bekam aber keine Verbindung mehr. Er rief Eszella an, der bereits im Bett gewesen sein musste.

        „Entschuldige! Du musst nach Joan im Hospital sehen. Da stimmt etwas nicht!“

        „Hrch, Curtis sie fährt...“, Curtis unterbrach Eszella rüde.

        „Nein, du verstehst nicht! Die Opfer verwandeln sich unter dem Entzug in mordende Zombies! Du fährst sofort los und siehst nach! Unser Gespräch im Krankenzimmer von dieser Anna wurde zu plötzlich unterbrochen!“

        „Okay! Verlass dich auf mich!“, nun hatte Eszella es kapiert. Curtis legte auf und wählte Joan erneut an. Es wurde abgenommen.

        „Joan?“, er schrie fast.

        „Curtis! Es ist gut! Anna hatte einen gewalttätigen Anfall, aber nun ist sie betäubt und gefesselt!“

        „Ist dir etwas passiert?“

        „Curtis, nur ein paar blaue Flecken!“ Curtis nahm sich einen Moment, um in Ruhe durch zu atmen. Er schloss erleichtert die Augenlider.

        „Die Gehirne der Opfer verändern sich! Ich habe die neuesten Erkenntnisse herumgeschickt! Die Ärzte sollen sie lesen und die Sicherheitshinweise umsetzen, okay?“

        „Ja, danke Curtis! Dir geht es gut?“ Curtis zwang sich, nicht aufzustöhnen. Er war gerade um zehn Jahre gealtert! Mindestens!

        „Ja, wir haben es gut unter Kontrolle. Ohne uns wäre es hier zum Massaker gekommen! Es gibt eine Handvoll Tote und Verletzte! Aber uns geht es gut!“ Curtis zögerte es zu sagen.

        „Gut! Ich fahre ins Polizeipräsidium zurück!“ Er hätte sie küssen können. Lächelte blass.

        „Joan?“

        „Hm?“

        „Dickes Dankeschön!“


        ****


        4

        Es gibt keine Sonderrechte, alle sind gleich“





        Curtis war im Pilotensessel eingenickt und Simon hatte die Technik seines schweren Sessels eingeschaltet, damit er in eine liegende Position kam. Das Gehirn schaltete eines seiner Lieblingsmusikstücke ein. https://www.youtube.com/watch?v=so9OscJ2eUg
        Curtis spürte die Sitzheizung im Unterbewusstsein und döste erleichtert weg. Grag flog die Comet sicher durch die langen Untiefen des Alls. Sie waren auf dem Rückweg zur Erde.
        ...
        Entgegen der um sich greifenden Legendenbildung habe ich mein "altes" Forum nicht freiwillig verlassen, sondern ich wurde von den neuen "Betreibern" vor die Tür gesetzt, um den "echten" Fans den Anblick meiner Geschichten zu ersparen!

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          #79
          Puh... nochmal gut gegangen
          Und was den Flug angeht ist es ja gut dass der Captain nicht allein unterwegs ist. Schlaf am Steuer ist ja nicht ungefährlich
          Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination
          Ein Holodeck ist klasse! Man kann überall hin, obwohl man gar nicht weg muss :)
          Außerirdische Technologie + menschliche Dummheit = unschlagbare Ergebnisse :)

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            #80
            Zitat von Twister-Sister Beitrag anzeigen
            Puh... nochmal gut gegangen
            Und was den Flug angeht ist es ja gut dass der Captain nicht allein unterwegs ist. Schlaf am Steuer ist ja nicht ungefährlich
            Ich hätte auch gern einen verlässlichen Fahrer!
            Ich muss nicht selber fahren, ich schau auch gern einfach raus, oder döse...
            Deshalb waren wir ja auch mit der Bahn an der Ostsee, ohne Auto. Es hat super geklappt und Bus und Bahn waren auch vor Ort günstig!
            Also, sich mal fahren lassen, wie CF!
            Entgegen der um sich greifenden Legendenbildung habe ich mein "altes" Forum nicht freiwillig verlassen, sondern ich wurde von den neuen "Betreibern" vor die Tür gesetzt, um den "echten" Fans den Anblick meiner Geschichten zu ersparen!

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              #81
              Ja so ein Chauffeur hat schon was. Daher bastelt man ja auch fleissig an einer KI fürs Auto. Das Auto fährt dann selbständig. Fragt sich nur, wer dann nachher haftbar wäre falls das Fahrzeug selbständig einen Unfall baut?
              Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination
              Ein Holodeck ist klasse! Man kann überall hin, obwohl man gar nicht weg muss :)
              Außerirdische Technologie + menschliche Dummheit = unschlagbare Ergebnisse :)

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                #82
                7

                ...
                Er hatte die Ordnungskräfte eingewiesen und Simon war es tatsächlich schnell mit seiner Hilfe gelungen, die Wirkungsweise der Droge dementsprechend zu verändern, dass die Folgen für das Gehirn nicht so gravierend waren. Es kam bei langem Drogenmissbrauch immer noch zu schlimmen Hirnschäden, manchmal starben die Opfer, aber in den meisten Fällen war Hilfe nun möglich. Die Therapie war sehr langwierig. Curtis hatte auf einer drastischen Aufklärungskampagne bestanden, die Zahl der Neukonsumenten nahm danach drastisch ab, niemand wollte als kanibalistischer Zombie sterben, egal wie toll der Sex zuvor war und die Jugendlichkeit.

                Er hatte vor dem Abflug noch mit Eszella und Joan gesprochen, bei denen alle Fäden zur Fahndung nach Kuolun zusammenliefen. Beide waren in allen möglichen Suchparametern nach dem Schurken bestens unterrichtet, Curtis lieferte noch aktuelle Suchparameter, da das Drogengeschäft neue Beziehungen zu Kuolun und seine Helfer knüpfte. Das Netz würde immer enger werden. Curtis erwachte Stunden später. Nachdem er im kleinen Bad unter der Dusche gewesen war, reichte ihm Otto sein Frühstück an. Simon gesellte sich zu ihm.

                „Gut geschlafen?“, fragte Simon. Curtis nickte, an seinem Käsebrot mampfend. Jetzt ging es ihm wieder richtig gut.

                „Sehr gut, danke Simon!“ Curtis nahm einen Schluck Kaffee. „Und?“

                „Von der Erde nichts offizielles. Joan hat nur mitgeteilt, dass Kuolun angeblich in mehreren Systemen gesichtet worden sein soll, aber angeblich war er auch in Kyoto!“

                Curtis runzelte die Stirn.

                „Kyoto?“

                „Ja, hört sich seltsam an, aber PowerIndustries hat dort ihren Sitz!“ Curtis grinste verschmitzt.

                „Simon, nur weil das der größte Rivale für Newton Enterprises ist, muss der Konzern nicht mit meinem größten persönlichen Feind zusammen arbeiten!“

                „Wer weiß, was Kuolun vorhat!“ Curtis schüttelte lächelnd den Kopf.

                „Nun sieh keine Gespenster!“

                „Na, vielleicht liegt es daran, dass Ti´rok sich gemeldet hat! Joan erzählte, dass er um ein persönliches Gespräch mit dir gebeten hat. Eigentlich neigt der nicht zu Smal-Talk-Plauderstündchen!“

                „Was hat PowerIndustries damit zu tun?“, fragte Curtis mit leicht gerunzelter Stirn.

                „PowerIndustries lässt alle Muskeln spielen, um auf dem Magischen Mond eine Genehmigung zu bekommen, oder auch zu erzwingen!“, klärte Simon Curtis auf.

                „Ah, daher weht der Wind! Du vermutest eine Verbindung zwischen Kuolun, PowerIndustries und den Magiern!“

                „Möglich ist ja vieles mein Junge! Aber wie ich dich kenne, wirst du ja auf jeden Fall mit Ti´rok reden, dann erfahren wir vielleicht mehr. Wir sollten alles in Erwägung ziehen!“

                „Unbedingt Simon! Danke für den Tipp! Ich werde es beherzigen!“

                Stunden später landeten sie in New York. Eszella holte sie vom Polizeilandedeck ab. So sehr Curtis sich auch auf Joan freute, ihm war es lieber sie blieb nach außen hin für alle anderen unsichtbar, verbarrikadiert in Eszellas Büro...

                Wie lange würde Joan das noch mitmachen? Er ahnte, wie sehr Joan darunter leiden musste eingesperrt zu sein, Teil des Teams und doch nicht...Joan liebte ihn zu sehr, um nun Druck auf ihn auszuüben. Er arbeitete schwer, ruhte kaum aus, weil der Druck so immens war, sie wollte ihm sein Leben und Arbeiten nicht noch schwerer machen und dafür liebte er sie. Im Büro von Eszella wartete sie lächelnd auf ihn.



                ****



                Entgegen der um sich greifenden Legendenbildung habe ich mein "altes" Forum nicht freiwillig verlassen, sondern ich wurde von den neuen "Betreibern" vor die Tür gesetzt, um den "echten" Fans den Anblick meiner Geschichten zu ersparen!

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                  #83
                  Hm. Hört sich so an als würde das auch in einen Wirtschaftskrimi münden. Newton Enterprises, nicht schlecht
                  Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination
                  Ein Holodeck ist klasse! Man kann überall hin, obwohl man gar nicht weg muss :)
                  Außerirdische Technologie + menschliche Dummheit = unschlagbare Ergebnisse :)

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                    #84
                    Zitat von Twister-Sister Beitrag anzeigen
                    Hm. Hört sich so an als würde das auch in einen Wirtschaftskrimi münden. Newton Enterprises, nicht schlecht
                    Na, lass Dich überraschen!
                    Kuolun hat noch ein paar nette Überraschungen auf Lager.
                    Na, nett sind die nicht, eher sehr brutal und herzlos.
                    Im Gegensatz zu Euch kennt CF den Titel der Geschichte nicht, er ist erst bei 3, jetzt 4, wenn er die Karte bekommt! Wir können ahnen, dass es bis 7 geht, er nicht!
                    Entgegen der um sich greifenden Legendenbildung habe ich mein "altes" Forum nicht freiwillig verlassen, sondern ich wurde von den neuen "Betreibern" vor die Tür gesetzt, um den "echten" Fans den Anblick meiner Geschichten zu ersparen!

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                      #85
                      7

                      Ti´rok kam ihm im großen, hellen Flur der Botschaft entgegen. Für keinen anderen Menschen hätte Ti´rok das getan, für ihn schon. Ja, seine Beziehung zu den Magiern war schon immer besonders gewesen. Curtis lächelte Ti´rok offen an, sie reichten sich freundschaftlich die Hände.

                      „Wie schön, dass sie so schnell herkommen konnten Captain!“

                      „Für sie immer gern Ti´rok!“ Ti´rok ging vor, um ihm den Weg zu weisen, in das helle Büro, das ganz dem Baustil des Baimu angepasst war.

                      „Schön haben sie es hier!“ Ti´rok nickte, lächelte aber etwas traurig.

                      „Ja, aber lieber wäre mir die Heimat!“ Curtis hatte Ti´rok gegenüber Platz genommen, nicht an einem Schreibtisch, sondern in einer hellen Sitzgruppe. Lange musterte er den Magier mittleren Alters.

                      „Sie vermissen ihre zurück gezogene Lebensart sehr!“

                      „Isolierte“, verbesserte Ti´rok freundlich. Curtis nickte. „Aber deswegen habe ich gar nicht um diesen Termin gebeten, es geht um etwas sehr ernstes!“ Curtis konzentrierte sich.

                      „Wir besitzen immer noch den Sonderstatus, den sie für uns erkämpft haben Captain, aber es wirken hier Kräfte im Hintergrund, die unsere Sonderrechte beschneiden wollen. PowerIndustries haben mehrfach vergeblich mit uns über unsere wertvollen Rohstoffe verhandelt. Ich will sie nicht mit Einzelheiten langweilen. Wir wissen von einem Anschlag, der in den nächsten zwei Tagen dafür sorgen soll, uns unserer berechtigten Rechte zu berauben!“ Curtis hatte die Augenbrauen alarmiert gehoben. Das Gespräch mit Simon war ihm wieder gegenwärtig. Sollte das lebende Gehirn mit seiner Vermutung also recht behalten. Gut, PowerIndustries war involviert, was nicht bedeutete, dass Kuolun etwas damit zu tun haben musste. Wenn es eine Verbindung gab, musste sie erst noch offenbar werden.

                      Ti´rok hob die Hand, so dass Curt sich mit Nachfragen noch zurück hielt.

                      „Wir haben keine genaueren Angaben, unser Geheimdienst bleibt da aber dran! Das haben wir zugeschickt bekommen!“ Ti´rok war aufgestanden, um einen kleinen Zettel aus einer Schublade des einzigen Schrankes im Raum zu nehmen. Curtis überlief ein Schauer!

                      Ti´rok sah ihn überrascht an.

                      „Sie kennen es!“ Curtis atmete tief durch.

                      „Nicht diese Karte, aber andere, ähnliche!“ Ti´rok nickte.

                      „Dann können sie mir vielleicht mehr darüber sagen!“ Ti´rok reichte ihm die Karte, um sich dann wieder zu setzen.

                      „Sie haben schon mehrere dieser Karten gesehen!“, stellte Ti´rok fest. Curtis nickte, auf die Zahl 4 starrend, die auf der Karte aufgedruckt war.

                      „Ja!“ Curtis machte eine Pause. „Ein alter Feind macht gerade Jagd auf mich, er will mich vernichten und das, was ich erreicht habe!“

                      „Zum Beispiel die Freiheit des Styx!“ Curtis atmete tief durch.

                      „Ja!“, sagte er mit heiserer Stimme, die Karte umdrehend.



                      4

                      Es gibt keine Sonderrechte, alle sind gleich!“,




                      stand darauf.

                      Ja, eigentlich waren sie das, nur waren die Magier ein besonderes Volk, hochzivilisiert, eine beneidenswert hochentwickelte Kultur, sehr friedlich, sehr verletzlich, weil sie weder Waffen besaßen, noch diese benutzen würden...

                      Entgegen der um sich greifenden Legendenbildung habe ich mein "altes" Forum nicht freiwillig verlassen, sondern ich wurde von den neuen "Betreibern" vor die Tür gesetzt, um den "echten" Fans den Anblick meiner Geschichten zu ersparen!

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                        #86
                        7

                        ...
                        Curtis war im Grunde genommen der Wall, der dieses Volk schützte. Er fühlte sich über alle Maßen für sie verantwortlich, denn ausgerechnet er hatte ihnen ihre letzte, einzige Waffe gegen Angriffe von außen genommen! Die tödliche Asche! Sie war nun wirkungslos, jedes Kind in der Galaxis wusste inzwischen, wie es diese Waffe neutralisieren konnte, weil Captain Future das Mittel bereits genutzt hatte...

                        „Es tut mir leid Ti´rok!“, murmelte Curtis bedrückt.

                        „Wenn nicht sie die Asche neutralisiert hätten, hätte es ein anderer Großindustrieller geschafft und uns enteignet. Zum Glück waren sie es, denn sie haben uns vor einer Invasion gerettet!“

                        „Bis heute!“, flüsterte Curtis, Ti´rok offen ansehend. Ti´rok strahlte ihn an. Sein Stirnjuwel funkelte.

                        „Sie werden das auch weiterhin gewährleisten! Wir haben vollstes Vertrauen in sie. Sie werden das Komplott auffliegen lassen und uns schützen vor dem Rest der Welt!“

                        Curtis erwiderte den Blick zweifelnd.

                        „Vertrauen sie mir Captain!“, bat Ti´rok zuversichtlich. „Ich habe ihrer Crew bereits die Hinweise unseres Geheimdienstes geschickt. Es geht um Gesprächsprotokolle auf Styx, es sind Absprachen zwischen zwei anonymen Nutzern, die ein Attentat planen! Ein paar verdächtige Raumschiffe haben sich in unserem Orbit aufgehalten, PowerIndustries scheint Eigner dieser Schiffe zu sein über ein paar Tochterfirmen hinweg. Eine Waffe wurde auf unserem Flughafen konfisziert, der Mann der sie einschmuggeln wollte hat sofort bei der Entdeckung Suizid begangen.“

                        „Ein Attentat auf Styx?“

                        „Wir haben Vorsichtsmaßnahmen ergriffen was fremde Botschaften auf Styx angeht. Aber ich fürchte ja!“

                        „Die alte Geschichte wiederholen?!“

                        „Es sieht so aus!“ Curtis fühlte sich unwohl bei dem Gedanken. Ti´rok runzelte die Stirn.

                        „Sie sind anderer Meinung?“ Curtis wand sich etwas.

                        „Nein, nicht wirklich, es wäre möglich, aber bisher waren die Pläne durchtriebener, undurchschaubar, bis wir die Katastrophe fast nicht mehr aufhalten konnten! Dieser Feind, Kuolun, hat beschlossen mich zu vernichten, aber zuerst scheint es, will er mein Lebenswerk vernichten. Leider ist bekannt, wie sehr mir das Schicksal der Magier am Herzen liegt, nur dadurch sind sie in den Fokus des Verbrechers geraten!“

                        „Ich verstehe! Sie können mit jeder Unterstützung von unserer Seite rechnen! Sagen sie uns nur, was sie brauchen! Wir müssen in ganz engem Kontakt zueinander bleiben!“


                        ****



                        Entgegen der um sich greifenden Legendenbildung habe ich mein "altes" Forum nicht freiwillig verlassen, sondern ich wurde von den neuen "Betreibern" vor die Tür gesetzt, um den "echten" Fans den Anblick meiner Geschichten zu ersparen!

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                          #87
                          7


                          Curtis ging mit Otto noch einmal die Pläne der Wachmannschaften durch, die die Botschaften auf Styx schützen sollten vor möglichen Angriffen. Der Botschafter der Erde war sogar auf sein Drängen abberufen worden. Joan kam mit ihrem Begleiter Sa´ran herein in den großen Wohnraum eines der Magierhäuser auf Styx, zum großen Tisch, auf dem mehrere Bildschirme aufgebaut waren.

                          „Und?“, fragte Curtis sie, ohne aufzusehen.

                          „Grag hat den Scanner repariert. Es war Sabotage, so wie du vermutet hattest! Grag ist noch unterwegs zur Botschaft des Sagittarius, sie hat eine ähnliche Störung wie die des Antares gemeldet!“ Curtis seufzte genervt auf. Nicht sehr einfallsreich, aber effektiv diese Sabotageakte Kuoluns. Joan gesellte sich an seine Seite. Es hatte ihm nicht gefallen sie mitzunehmen, aber selbst Simon hatte ihm dazu geraten so vorzugehen, so konnte er sie im Auge behalten, außerdem schützten die anwesenden Magier sie im besonderen Maße, da sie Gedanken in ihrer unmittelbaren Umgebung wahrnehmen konnten, ein Attentäter hatte es hier schwerer. Sa´ran hatte eigentlich nur eine Aufgabe, Joan zu schützen, um ihm den Rücken frei zu halten.

                          „Okay! Wir haben aber immer noch nicht die geringste Ahnung, wer das Ziel ist!“, stellte Curtis bedrückt fest. Die Geheimdienste arbeiteten alle mit ihm zusammen, obwohl es auch viele Sympathisanten dafür gab, dem magischen Mond seine Eigenständigkeit zu entziehen, nur Tote wollte niemand.

                          „Eszella hat sich gemeldet, er hat im Kommunikationssystem nur die Begriffe „Beteigeuze“ und „Karnak“ herausgefiltert, beides Systeme, die gar keine Vertretungen hier haben. Zudem ist fraglich, ob Kuolun so viel Einfluss hat, dass er das System beeinflussen könnte!“, fügte Simon hinzu. Joan hatte ihn unangenehm fixiert, er wich ihrem scharfen Blick aus. Joan wandte sich Simon zu.

                          „Vielleicht sollten wir alle mal für ein paar Stunden Schlafen!“ Sehr geschickt, eigentlich ging es um ihn. Joan wusste, dass er die letzten 20 Stunden nicht ausgeruht hatte. Sie hatte er vor 10 Stunden ins Bett geschickt. Curtis presste die Lippen aufeinander.

                          „Ich denke, das ist eine vernünftige Einstellung, bis wir etwas genaueres haben!“, schlug sich auch Sa´ran auf Joans Seite. Curtis atmete tief durch. Es fühlte sich jetzt schon wie eine Niederlage an. Er durfte die Magier nicht enttäuschen, er war für ihre Sicherheit und Freiheit verantwortlich.

                          Sa´ran fixierte ihn nun erneut scharf. Curtis warf ihm einen bockigen Blick zu, gab sich dann aber geschlagen. Er war sich sicher nicht schlafen zu können, aber er schlief auf dem Feldbett in der Halle ein wie ein Stein.

                          Vorsichtig berührte ihn eine Hand an der Schulter. Schwer schlug er die Augenlider auf. Joan hockte an seinem Feldbett. In ihren Augen schwammen Tränen, ihr Gesicht zerfloss gerade vor Trauer.
                          ...
                          Zuletzt geändert von earthquake; 12.10.2021, 10:15.
                          Entgegen der um sich greifenden Legendenbildung habe ich mein "altes" Forum nicht freiwillig verlassen, sondern ich wurde von den neuen "Betreibern" vor die Tür gesetzt, um den "echten" Fans den Anblick meiner Geschichten zu ersparen!

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                            #88
                            Du hast es echt drauf "Hunger" auf mehr zu erzeugen. Das ist ja mal wieder ein Cliffhanger, boah.
                            ZUKUNFT -
                            das ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun kannst, nicht getan hast.
                            Mein VT: http://www.scifi-forum.de/forum/inte...ndenz-steigend
                            Captain Future Stammtisch: http://www.scifi-forum.de/forum/inte...´s-cf-spelunke

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