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Neuer PC - ständige Abstürze in Spielen

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    Neuer PC - ständige Abstürze in Spielen

    Hallo zusammen. Ich brauche eure Hilfe.

    Dienstag bei einem namenhaften Händler in meiner Heimatstadt einen PC in Auftrag gegeben und abgeholt (hinsichtlich der genauen Hardware habe ich mich vom Personal beraten lassen; ich selbst habe lediglich einen Preisrahmen und ungefähre Leistungserwartungen formuliert, da ich von PCs keine sonderliche Ahnung habe und nach 10 Jahren was Neues zum Spielen brauchte...).

    Am Samstag habe ich den Rechner in Betrieb genommen und Folgendes installiert: Steam (inklusive Crusader Kings 2) sowie Battlenet (inklusive WoW Classic), Mozilla, Skype.

    Dann sogleich ans Zocken gegangen. Aber siehe da: Beide Spiele stürzen von Anfang an in unregelmäßigen Abständen zum Desctop ab. CK 2 schon nach wenigen Sekunden bis Minuten, WoW mit einem "Fatal Error 8428" nach spätestens 30 Minuten.

    Auch hatte ich beim Rumklicken in Windows ("Zur Hölle, wo ist eigentlich der Arbeitsplatz in Windows 10?!") plötzlich einen Bluescreen mit folgender Fehlermledung:

    Stillstandscode: PAGE FAULT IN NONPAGED AREA.

    Eine erste Dr.Google-Befragung ergab Verdacht auf hardware-Defekt (RAM-Riegel).

    Kann das so sein? Vorgehensweise? Momentan überlege ich eigentlich, das Teil wegen Gewährleistung/Reparatur zurück zum Händler zu bringen, nur möchte ich gerne vorher wissen, was ursächlich sein könnte....

    #2
    Kann durchaus der Ram sein, kann aber auch z.B. der verwendete Grafikkartentreiber sein. Denn auch die Grafikkarte hat Arbeitsspeicher und wenn der verwendete Treiber nen Bug beim zuweisen hat, dann kann ein Bluescreen schon passieren.

    Hast Du Windows und die Treiber von denen installieren lassen?
    Würde in dem Fall hingehen, Problem schildern und schauen was sie sagen.
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      #3
      Zitat von Miles Beitrag anzeigen
      Hast Du Windows und die Treiber von denen installieren lassen?
      Würde in dem Fall hingehen, Problem schildern und schauen was sie sagen.
      Ja, genau. Ich habe das gesamte System inklusive Windows, Treiber etc. von denen aufsetzen lassen.

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        #4
        Update:
        Der Rechner wurde von mir heute Morgen mit detaillierter Fehlerbeschreibung zum Händler gebracht. Vor einer Stunde der Anruf:
        "System funktioniert einwandfrei; wir können keinen Fehler reproduzieren". Mein Hinweis, dass Dr. Google einen defekten RAM-Riegel o.ä. vermutet, wurde mit dem Verweis auf "stabile Benchmark-Tests seit drei Stunden unter Volllast" beantwortet. Auch der Hinweis, dass ich innerhalb von 12 Stunden bereits zwei Bluescreens of Death hatte, wurden als "normal" abgetan.
        Ich habe das Gefühl, das hat Potential für einen Rechtssreit.

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          #5
          Zitat von Seether Beitrag anzeigen
          Update:
          Der Rechner wurde von mir heute Morgen mit detaillierter Fehlerbeschreibung zum Händler gebracht. Vor einer Stunde der Anruf:
          "System funktioniert einwandfrei; wir können keinen Fehler reproduzieren". Mein Hinweis, dass Dr. Google einen defekten RAM-Riegel o.ä. vermutet, wurde mit dem Verweis auf "stabile Benchmark-Tests seit drei Stunden unter Volllast" beantwortet. Auch der Hinweis, dass ich innerhalb von 12 Stunden bereits zwei Bluescreens of Death hatte, wurden als "normal" abgetan.
          Ich habe das Gefühl, das hat Potential für einen Rechtssreit.
          Meh, willkommen im Club Mein Rechner hat genau die gleiche Story: Brandneu (noch nicht mal ein halbes Jahr alt), aber schon mehr Abstürze dank diversester Bluescreens, als mein 13 Jahre alter Vorgängerrechner in seiner gesamten Lebenszeit.
          Hab den irgendwann ebenfalls zurück gebracht, weil diverses bei Google auf defekten RAM oder schlimmer noch, defektes Mainboard deutete, aber genau wie bei dir, die ganzen Benchmarks für RAM, Grafikkarte und Festplatte unter Vollast brachten KEINE Abstürze. Selbst das eine Programm, was sonst immer einen BSOD erzeugte, funktionierte dort im Laden beim vorführen sauber -.-´

          Also durfte ich wieder nach Hause gehen, mit der Empfehlung, notfalls Windows 10 neu aufzusetzen, oder eben mich damit anzufreunden, das wir alle nur Windows 10 Betatester sind, und das die Crashs vermutlich nicht von defekter Hardware kommen, sondern von Windoof selbst.

          Das bescheidene ist, ich habe die Benchmarks auch bei mir daheim mehrfach durchgeführt, und da wurden ebenfalls keine Fehler in der Hardware gefunden. RAM i.O., Festplatten i.O, Graka sowieso.
          Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

          Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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            #6
            Das zeigt mir zuvorderst, dass die bei den Händlern durchgeführten Tests offenbar nicht geeignet sind, um Fehler zu reproduzieren. Als Händler hätte ich aber natürlich auch gar kein Interesse daran, ein Programm zu verwenden, das bei einem von mir als Händler zusammengebauten PC sicher einen Fehler reproduziert. Weil: Die Beweislast für das Vorliegen eines Defekts liegt ja in jedem Fall beim Kunden. In dem Moment, wo ich auch nur irgendeinen Defekt erkennen kann, bin ich zumindest in den ersten sechs Monaten in der Gewährleistung drin und es geht sofort an die Gewinnmarge des Händlers. Und wie soll der technisch unwissende Kunde beweissicher einen Defekt nachweisen? Mit dem Smartphone vor dem Rechner sitzen und filmen?
            Ich vermute indessen schon, dass es Programme gibt, die sehr sicher Fehler finden. Und ich vermute noch stärker, wenn ich den Rechner zu einem anderen Händler bringe, wird der einen Fehler finden. Aber vielleicht bin ich da auch nur zu paranoid.

            Edit: Dr. Google weist bei meinem BSOD mittelbar auf ein Programm namens Memtest86+ hin. Ist das eines dieser "Bechmark"-Programme zum Testen von Fehlern oder etwas anderes? Anscheinend finden die Leute in den Foren damit immer Fehler, wenns am RAM liegt.
            Zuletzt geändert von Seether; 07.10.2019, 18:09.

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              #7
              Memtest86+ ist ein Programm zum RAM auf Fehler testen, korrekt. Hab ich auch zigfach verwendet, hat bei mir nur keine Fehler im RAM gefunden. Man möchte ja eigentlich meinen, das bei BSODs mit oftmals Hinweis auf Memory Management irgendwas am RAM ist, aber wenn dieses Programm nichts findet... ists schwer zu sagen, der RAM ist hinüber.

              Für weitere/andere Tests kannst du dir mal Furmark anschauen:

              https://www.chip.de/downloads/FurMark_33275845.html
              Zuletzt geändert von Suthriel; 07.10.2019, 18:42.
              Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

              Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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                #8
                Danke für den Tipp!

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                  #9
                  Update 2: PC-Werkstatt um die Ecke hat nach einer Stunde immerhin festgestellt, dass das Netzteil defekt sei und bei Spannungsspitzen abstürze. Ergibt das Sinn?

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                    #10
                    Sinn schon. Vor allem wenn es zu schwach dimensioniert ist. Habe vor ein paar Jahren mit einem Arbeitsplatz auch laufen Bluescrenns gehabt. Fazit: die verwendeten Komponenten (Grafikarte ect.) passten nicht mit dem Motherbord zusammen. Sie waren schlicht unverträglich. Auf so was muss man aber erst mal kommen.

                    FATAL ERROR:
                    8428 (dezimal) 0x000020EC (hex.) The attempt to count the address book indices failed. ERROR_DS_COUNTING_AB_INDICES_FAILED

                    Ich sage mal: Garantiefall.

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