Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Wusstest du, dass ...

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Jean-Luc.Picard
    antwortet
    Original geschrieben von cmE
    Schlafen macht schlank

    Fünf- und sechsjährige Kinder die lange schlafen, neigen nach einer Studie von Michael Toschke vom Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München seltener zu Übergewicht. Kinder mit weniger als 10,5 Stunden Schlaf täglich seien doppelt so oft übergewichtig wie solche mit mehr als elf Stunden Schlaf. Toschke hatte die Daten von rund 7000 Kindern untersucht. In der Gruppe der Wenigschläfer hatten laut Toschke 14,5 Prozent Übergewicht, unter den Langschläfern seien es dagegen 7,4 Prozent gewesen. Der Zusammenhang war aus japanischen und französischen Studien bereits bekannt; er wurde jetzt auch für Kinder in Deutschland gefunden. Die Forscher erklären den Zusammenhang zwischen Schlaf und Übergewicht unter anderem mit der vermehrten Ausschüttung von Wachstumshormonen bei längerem Schlaf. Das wirke Fett abbauend.

    also irgendwie kann ich das nicht so richtig glauben...

    ich hab früher seh oft und sehr lange geschlafen, und war immer ein kleiner Mops!

    das ist nun erst weg seitdem ich weniger schlafe...



    grüße
    JLP

    Einen Kommentar schreiben:


  • cmE
    antwortet
    Schwarzes Loch in gefährlicher Nähe

    Untersuchungen des "Digital Sky Survey" mit dem "Very Long Baseline Array" Radio-Teleskop, dem Rossi-Röntgen-Satellit und durch Vergleich mit alten Himmelsaufnahmen haben die Wanderung eines uralten Schwarzen Lochs ergeben, das seinen Begleitstern auffrisst. Das Gebilde mit dem prosaischen Namen XTE J1118+480 ist nur 6000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Es gehört zur Kategorie der "Mikro-Quasare", was wenig über seine Zusammensetzung aussagt. Das Gebilde beschreibt eine exzentrische Bahn außerhalb der galaktischen Ebene, ähnlich den Bahnen der alten Kugelsternhaufen, von denen es möglicherweise kommt. Es ist nur siebenmal schwerer als die Sonne, leuchtet aber nicht, sondern wird nur sichtbar durch die heißen Gase, die es von seinem Sternenbegleiter abzieht. Nach Meinung von Felix Mirabel vom Institut für Astronomie und Weltraumphysik in Argentinien ist es vermutlich älter als unsere Milchstraße. Es gibt wahrscheinlich Hunderttausende von ihnen - vielleicht ganz in der Nähe.


    Vererbung braucht keine Gene

    Susan Lindquist und Neal Sondheimer von der Universität Chicago entdeckten eine neue Art der genetischen Vererbung ganz ohne Gene. Bestimmte Proteine, nämlich "Prione" (die unter anderem Rinderwahn hervorrufen) können den Phänotyp eines Lebewesens, also sein äußeres Erscheinungsbild, beeinflussen, indem sie sich an andere Proteine anheften und durch ihre Nachbarschaft diese verändern. Teile eines Hefe-Prions mit dem Namen Sup35 wurden an ein Rattenprotein, einen Glukokortikoid-Rezeptor, angelagert, der auf diese Weise ausgeschaltet wurde. So sind auf einfachste Weise genartig wirksame Bestandteile ganz ohne Vererbung von unterschiedlichsten Lebewesen aufeinander übertragbar. Wozu dann das "menschliche Genomprojekt" weiter fördern, wenn's auch ein Schluck Bierhefe tut?

    Einen Kommentar schreiben:


  • cmE
    antwortet
    Supernova löschte irdisches Leben aus

    Vor rund zwei Millionen Jahren, an der Grenze vom Pliozän zum Pleistozän, gab es ein Massensterben von Meerestieren. Schuld daran war eine erhöhte UV-Strahlung - und die wurde durch eien nahe Supernova-Explosion verursacht.
    Das jedenfalls meint der Astronom Narciso Benítez von der John Hopkins Universität (USA). Aus einem Überschuss des Eisenisotops Fe-60 in der Erdkruste schließt er auf die Explosion einer Supernova in der "Skorpion-Centaurus-Assoziation". Die intensive kosmische Strahlung der Sternexplosion vernichtete die Ozonschicht und damit, durch die eindringende UV-Strahlung, die für die Nahrungskette so wichtigen Kleinstlebewesen. Das Ganze fand statt in einer lokalen Wolke aus heißem Gas mit einem Durchmesser von rund 500 Lichtjahren in Richtung der Sternbilder Skorpion-Centaurus. Damals war diese Wolke nur 130 Lichtjahre von der Erde entfernt. Heute stellt sie keine Gefahr mehr da, dennoch kann uns eine solche Katastrophe jederzeit wieder treffen, und zwar schon morgen.


    Weit entfernte Galaxis gibt Rätsel auf

    Mit Hilfe des Very Large Telescopes (VLT) der ESO (Europäische Südsternwarte) in Chile wurde die Umgebung einer 12 Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxis im Sternbild Bootes erforscht. Sie muss Teil eines Galaxienhaufens sein - doch woher kamen die großräumigen Strukturen in der "kurzen" Zeit nach dem Urknall?
    Das Bild des Milchstraßensystems mit dem unspektakulären Namen MS 1512-cB58 wird durch die Schwerkraft eines in Sehrichtung liegenden Galaxiensuperhaufen gebeugt (einer "Gravitationslinse") und damit ca. 50 mal vergrößert, sodass es überhaupt erst gesehen und erforscht werden konnte. Dabei fanden die Astronomen, dass die Galaxis von sehr viel intergalaktischem Gas umgeben sein muss, was auf die Existenz weitere Galaxien und damit auf die eines Galaxienhaufens oder -superhaufens hindeutet. Der aber hätte nach der Urknall-Hypothese keine Zeit gehabt, sich zu bilden. Vielleicht gab es gar keinen Urknall?

    Einen Kommentar schreiben:


  • cmE
    antwortet
    Schlafen macht schlank

    Fünf- und sechsjährige Kinder die lange schlafen, neigen nach einer Studie von Michael Toschke vom Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München seltener zu Übergewicht. Kinder mit weniger als 10,5 Stunden Schlaf täglich seien doppelt so oft übergewichtig wie solche mit mehr als elf Stunden Schlaf. Toschke hatte die Daten von rund 7000 Kindern untersucht. In der Gruppe der Wenigschläfer hatten laut Toschke 14,5 Prozent Übergewicht, unter den Langschläfern seien es dagegen 7,4 Prozent gewesen. Der Zusammenhang war aus japanischen und französischen Studien bereits bekannt; er wurde jetzt auch für Kinder in Deutschland gefunden. Die Forscher erklären den Zusammenhang zwischen Schlaf und Übergewicht unter anderem mit der vermehrten Ausschüttung von Wachstumshormonen bei längerem Schlaf. Das wirke Fett abbauend.


    Wahrheit oder Lüge ?

    Lüge und Wahrheit liegen auch im Gehirn weit auseinander: Forscher des Instituts für Psychiatrie der Universität von Pennsylvania haben herausgefunden, dass bei einer Lüge andere Gehirnregionen aktiv sind, als wenn man bei der Wahrheit bleibt. Die Testpersonen wurden in einem Kernspintomographen getestet. Ihnen wurde dazu aufgetragen zu verneinen, dass sie eine bestimmte Spielkarte besitzen, wenn diese auf einem Bildschirm erschien. Dabei zeigten die Gehirnregionen, die für Kontrolle und Hemmungen zuständig sind, deutlich mehr Aktivität als normal. Die Forscher sehen nun in dem Test mit dem Kernspintomographen eine Möglichkeit, bisherige Lügendetektoren zu verbessern.

    Einen Kommentar schreiben:


  • cmE
    antwortet
    Weltraumaufzug wird Wirklichkeit

    Die NASA entwickelt einen Aufzug, bei dem Gegenstände von der Erde mittels eines Seils ins All gehievt werden. Und sie ist schon ziemlich weit mit dem Projekt.
    Am Marshall Space Flight Center in Huntsville (Alabama) wurde ein solches Aufzugssystem mit dem Namen "Propulsive Small Expendable Deployer system" entwickelt und teilweise getestet. Im Sommer soll das System vom Kennedy Space Center starten. Dabei wird das 5 km lange und extrem dünne, Strom leitende Drahtseil mit einem doppelt so langen, isolierenden Seil verbunden. Streift das leitende Seil durch das Erdmagnetfeld, entsteht ein Strom, der am einen Ende durch einen "Plasma Contactor" wieder an das die Erde umgebende Plasma abgegeben wird. So entsteht eine Art Energie aus dem Nichts, die für Antriebszwecke verwendet werden kann.


    Hirnforschung: Musik wird oft nicht schön empfunden ...

    ... aber wenn doch, dann wirkt sie ähnlich wie Sex. Das fanden Anne Blood und Robert Zatorre vom Montreal Neurological Institute bei der Untersuchung der Hirnfunktionen von fünf männlichen und fünf weiblichen Musikpersonen heraus. Die Musiker durften ihre Lieblingsstücke wählen (darunter Samuel Barbers "Adagio für Streicher" und Rachmanninoffs 3. Klavierkonzert). Die beim Hören aktiven Hirnfunktionen sind die gleichen, die auch bei Gefühlen, Begeisterung und Belohung durch Nahrung oder Sex aktiviert werden. Umgekehrt: Dissonante Musik aktiviert Hirnzentren, die mit Lernen, Erinnerung und Angst zu tun haben. Wobei die große Frage bleibt: Wozu ist Musik gut? Einen Vorteil zum Überleben jedenfalls hat sie nicht.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Venn
    antwortet
    Original geschrieben von Dirle
    Mr. Spock züchtet Bakterien

    ...US-Wissenschaftler arbeiten nämlich mit Feuereifer daran, Bakterien genetisch so zu verändern, dass sie logische Probleme lösen können. Just haben sie den Prototyp einer manipulierten Pseudomonas-putida-Bakterie vorgestellt, der die logische Verknüpfung AND berechnen kann.
    sag bescheid, wenn sie höhere prädikatenlogik beherrschen
    verzeihung. bloß ich sehe nicht ganz den sinn darin, bakterien zu "mißbrauchen", wenn der computer es besser kann. vielleicht war's auch nur ein versuch, um eben das herauszubekommen, aber mir drängt sich bei sowas immer nur ein satz aus:
    wenn die gen-wissenschaftler nichts zum spielen hätten...

    und außerdem wollen die doch wohl nicht logiker durch bakterien ersetzen!

    Einen Kommentar schreiben:


  • cmE
    antwortet
    Schwarze Materie entdeckt

    Massive Objekte im Weltall wirken wie Linsen: Sie konzentrieren das Licht weit dahinter liegender Gebilde und vergrößern sie so. Einen solchen Linseneffekt beobachteten Astronomen des Lawrence Livermore National Laboratory; auf diese Weise entdeckten sie einen MACHO ("Massive Compact Halo Object"). Trotz seines martialischen Namens entpuppte sich das Gebilde als roter Zwergstern mit nur 5% Sonnenmasse und nur 600 Lichtjahre von uns entfernt. Inzwischen wurden rund 20 galaktische Linseneffekte registriert, die in etwa 50% der vermuteten "Dunklen Materie" ausmachen. Vielleicht brauchen wir doch keine exotischen Teilchen zu ihrer Erklärung: ein paar müde MACHOs tun's auch.


    Leben im tiefsten Eis

    Wissenschaftler haben lebende Bakterien tief unter dem Eis der Antarktis entdeckt. Damit steigt auch die Möglichkeit, dass Leben an extrem kalten und dunklen Orten außerhalb der Erde existieren könnte. Die Kolonie von Mikroben wurden in Bohrproben aus 3.600 Meter Tiefe unter der Antarktis-Station Vostok entdeckt, oberhalb eines Süßwassersees. "Die wichtige Frage ist, wie die Bakterien Energie erhalten", sagte der Wissenschaftler Christopher McKay von der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa, der zu den Entdeckern der Mikrobe gehörte. Wenn Bakterien fähig sind, unter derart lebensfeindlichen Bedingungen zu existieren, könnten ähnliche Organismen auch auf dem Mars oder dem Jupiter-Mond Europa leben, wo es einen Ozean tief unter der Oberfläche geben soll. Die entdeckte primitive Bakterienart konnte möglicherweise überleben, weil die niedrigen Temperaturen unter dem Eis ihren Stoffwechsel derart verlangsamt haben, dass sie kaum Nahrung benötigt.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Eagle 45
    antwortet
    Quantencomputer sind eine Chimäre

    Die in der Presse hochgelobten Quantencomputer (Chuang und Gershenfeld, IBM/MIT) sind eine Täuschung. Das jedenfalls meint der Physiker Carlton Caves von der Universität Neu Mexiko. Denn die für die Quanten-Berechnung verwendeten Chloroform-Atome konnten bei der Betriebstemperatur (Zimmertemperatur) gar nicht im typischen "korrelierten" Quantenzustand sein, wegen ihrer heftigen Wärmebewegung. Anscheinend hat das Chloroform seine Wirkung auf die Versuchsleiter nicht verfehlt ...

    Einen Kommentar schreiben:


  • Eagle 45
    antwortet
    Gigantische Sternenfabrik in unserer Nachbargalaxis

    Diese glühende Gaswolke in unserer Nachbargalaxis, der Zwerg-Galaxie NGC6822, 1½ Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Schütze, hat einen Durchmesser von rund 200 Lichtjahren beherbergt eine Riesenmenge heißer Sterne, jeder von ihnen 100.000-mal heller unsere Sonne. Alle Sterne sind jünger als 4 Millionen Jahre (zum vergleich: unsere Sonne ist eine Million mal älter) und wurden im UV-Licht durch das Hubble-Weltraum-Teleskop erfasst. Wenn sich dort Planeten bilden sollten, werden sie durch den Sternenwind wieder zerstört.



    STScI-PRC01-39

    Einen Kommentar schreiben:


  • Eagle 45
    antwortet
    Werkstoffe: Spiegelmaterie entdeckt

    Physikern an der Universität von Kalifornien in San Diego unter Leitung von Sheldon Schultz und David R. Smith gelang eine sensationelle Entwicklung: Sie stellten Materialien mit spiegelbildlichen elektrischen, magnetischen und optischen Eigenschaften her. Theoretisch wurden die Stoffe bereits 1968 von dem russischen Physiker V. G. Veselago als "linkshändige Materialien" beschrieben. Die aus dünnen Kupferringen und normalem Kupferdraht hergestellten Stoffe, auch "Metamaterialien" genannt, bündeln beispielsweise das Licht, anstatt es zu zerstreuen; sie kehren die bekannte "Rechte-Hand-Regel" der elektromagnetischen Induktion um; und der Doppler-Effekt funktioniert bei ihnen umgekehrt: Licht einer "fliehenden" Quelle verschiebt sich in Richtung blau. Auch andere optische Fänomene werden umgedreht, z.B. die Lichtbrechung im Wasser oder die Tscherenkovstrahlung. Das Ganze funktioniert bisher allerdings nur im Mikrowellenbereich. Manchmal ist das Leben, sprich: die Wissenschaft, seltsamer als alle Science-Fiction!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Eagle 45
    antwortet
    Venus im Röntgenlicht

    Venus leuchtet - nicht nur im Abend-, sondern auch im Röntgenlicht, wie der Röntgen-Satellit Chandra jetzt belegte. Die Röntgenstrahlung entsteht durch fluoreszierenden (vom Sonnenlicht angeregten) Sauerstoff und Kohlenstoff 130 km über den Venus-Oberfläche. Damit ist bewiesen, dass es in der überaus dichten Venus-Atmosfäre nicht nur Kohlendioxid, sondern auch die lebenswichtigen Elemente O und C gibt.

    Einen Kommentar schreiben:


  • cmE
    antwortet
    rofl ...


    Schwarzes Loch wird im Labor erzeugt

    Zwei Physiker am Königlichen Institut für Technologie in Stockholm, Ulf Leonhardt und Paul Piwnicki, wollen einen Wirbel erzeugen, der Licht so unwiderstehlich anzieht wie ein Schwarzes Loch. Das ist möglich, weil es vor kurzem gelang, Licht durch "Unterkühlung" derart abzubremsen, dass seine Geschwindigkeit der eines Wagens auf der Autobahn entspricht. Ein "Bose-Einstein-Kondensat", ein ultrakaltes Gemenge aus Natrium-Atomen, verlangsamt Licht. Wird es durch Laserstrahlen in Drehung versetzt, könnten Effekte, wie sie im Weltraum bezüglich Licht auftreten sollen, simuliert werden: Überschreitet Licht eine bestimmte Entfernung zum Wirbel, den "Ereignishorizont", wird es unwiderstehlich hineingezogen. Vor Inbetriebnahme dieses "optischen" Schwarzen Lochs soll ein "akustisches" Schwarzes Loch erzeugt und getestet werden.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Éomer
    antwortet
    Re: Wusstest du, dass ...

    Original geschrieben von cmE
    [B]Ältestes astronomisches Observatorium entdeckt
    . Nach Prof. J. McKim Malville von der Universität Bolder (Colorado) könnten die Erbauer dieser Monumente Vorfahren jener Baumeister gewesen sein, die der ägyptischen Baukunst zu ihrer Blüte verhalfen.

    Darf ich mal?
    Danke
    [ ]
    Also, waren das die Goa'Ulds, oder wer??

    Einen Kommentar schreiben:


  • Dirle
    antwortet
    Mr. Spock züchtet Bakterien

    ...zumindest würde er das wohl tun, wenn er von der neusten Errungenschaft der Gen-Techniker wüßte. US-Wissenschaftler arbeiten nämlich mit Feuereifer daran, Bakterien genetisch so zu verändern, dass sie logische Probleme lösen können. Just haben sie den Prototyp einer manipulierten Pseudomonas-putida-Bakterie vorgestellt, der die logische Verknüpfung AND berechnen kann. Auf der Basis logischer Verknüpfungen dieser Art - der sogenannten Bolschen Operatoren - werden auch in Mikrochips die Probleme Schrittchen für Schrittchen angegangen. Das AND-Gatter eines Mikrochips gibt einen Ausgangsimpuls, wenn es zwei bestimmte Eingangsimpulse gleichzeitig erhält, das AND-Bakterium produziert nun ein bestimmtes chemisches Signal, wenn sich zwei festgelegte Substanzen gleichzeitig in seiner Umgebung befinden. Ein OR-Bakterium, also ein Modell, dass schon Laut gibt, wenn nur eine der beiden Substanzen angetroffen wird, gibt es ebenfalls schon. Die Rechenzeit eines "Bakteriencomputer" wäre allerdings bei weitem den herkömmlichen Geräten unterlegen, weswegen die kleinen Monster zu eher profanen Zwecken wie der Blut- und Gewässeranalyse genutzt werden sollen. Schade, sonst wäre das Computer-Virus vielleicht eines Tages wörtliche Realität geworden.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Dirle
    antwortet
    Das mit dem Augenkontakt kling interessant! Lässt sich ja auch mal "privat ausprobieren", bei Gelegenheit

    Mehr:

    Paul findet meinen Hintern zu dick...

    Keine Frage, Paul hat einen Blick für die Problemzonen der Frau. Außerdem scheint er nicht über den Tellerrand hinaus und weder in die Vergangenheit noch die Zukunft zu blicken. Den was Fernsehvolk und die Konsumenten hoch glänzender und niedrig getexteter Druckerzeugnisse nicht wissen: Was sie Problemzone nennen, nennen Wissenschaftler evolutionären Vorteil. Wie ein amerikanisches Wissenschaftsmagazin verlautbarte, dienen die umstrittenen Energiedepots an Po und Schenkeln - seltsam aber wahr - der Balance während einer Schwangerschaft. Gleichsam als Gegengewichte sollen sie dem geraden Rücken förderlich sein. Wer also über Fettpölsterchen nölt, sollte sich eine Partnerin seines Geschmackes suchen…die genau wie er noch nicht aufrecht gehen gelernt hat.


    Gläubigenhusten

    ..wird es wahrscheinlich ebenso geben, wie den Raucherhusten. Wissenschaftler aus Taiwan haben sich die Mühe gemacht, die Luftverschmutzung in einem Tempel in Tainan zu bestimmen und sind zu erschreckenden Ergebnissen gelangt: Die Konzentration von Benzopyren, einem als krebserregend eingestuften Stoff, der bei der unvollständigen Verbrennung organischen Materials entsteht, war 45 mal so hoch, wie in der Wohnung eines Durchschnittsrauchers. Der giftige Brodem entsteht durch die rituelle Weihrauchverbrennung in den Tempeln. Gesundheitliche Risiken, besonders für die Tempelbediensteten, sind nicht auszuschließen. Da sollte man sich doch überlegen, was man aufgeben möchte: das Rauchen oder das Beten?

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X