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Berichterstattung zum Kindesmißbrauch

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  • Geordie
    antwortet
    Naja, so wie ich das verstanden habe, gibt es eine Liste mit Namen aus der hohen Gesellschaft Portugals, also aus Medien, Politik, Kunst und Wirtschaft, die Geschäfte mit Kinder- oder Waisenheimen gemacht haben, um an Kinder zu kommen.
    Also, dieses Liste soll wohl veröffentlicht werden und die Täter sollen dann auch zur Rechenschaft gezogen werden.
    Ich denke das sensationelle ist vielleicht, dass man gegen die Mächtigen Portugals, die so was gemacht haben, auch vorgehen kann, wo hin gegen es in Deutschland vielleicht auch genau so viele solcher Fälle gibt, aber man ja keinem was nachweisen kann.

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  • Ezri Chaz
    antwortet
    Acuh in der alltäglichen aufklärung solcher Fälle gibt es Informationssperren...

    Wenn die Sachen dann in die Medien gelangen, sind sie meist schon geklärt...

    also was ist in Portugal denn anders, hab ich immer noch nicht verstanden?

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  • Geordie
    antwortet
    Ja, davon hab ich auch schon gehört. Ist schon eine sehr üble Sache, aber gut, dass es jemand wenigstens aufgeschrieben hat.
    Bei vielen solcher Fälle kommt es ja nie raus und die Opfer leiden weiter ohne, dass die Täter jemals zur Rechenschaft gezogen werden.
    Aber war es nicht auch so, dass dieses Buch mit der Liste der Täter nicht schon länger existierte, aber irgendwie auch von der Justiz blockiert wurde?

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  • Narbo
    antwortet
    Ein Gericht versucht eine organisierte Bande von Zuhältern zu durchleuchten, die jahrelang wohl mit Wissen der höchsten politischen Stellen der Schickeria Waisenkinder direkt über die Kinderheim-Leitung zugeführt hat. Kunden sollen Manager, Politiker usw. gewesen sein.

    Also was ganz heisses.

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  • Ezri Chaz
    antwortet
    Was wird denn da versucht?

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  • Narbo
    antwortet
    Nope, man muss einfach nur den Finger an der richtigen Stelle in die Wunde legen, wie dies z.B. derzeit in Portugal versucht wird!

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  • Ezri Chaz
    antwortet
    Wenn man Kindesmißbrauch aus den Medien wieder herausnimmt, verschwindet das Thema auch in den Köpfen der Menschen.
    Und es wird auf diese Art und Weise in den Köpfen der Täter wieder legalisiert...

    Nach dem Motto: Es interessiert niemanden, also kann ich wieder...
    Zuletzt geändert von Ezri Chaz; 21.10.2003, 23:36.

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  • Narbo
    antwortet
    Also sicher sind die Beispiele gerechtfertigt, aber wenn ich Medien konsumiere, die unterstes Niveau sind - ich nenne sie mal "Scheisse" - kann man sich nicht beschweren. Ab und zu lese ich auch Bild, aber immer aus dem tiefen Bedürfnis heraus, mal so richtig abzuschalten

    Allgemein stellt sich mir die Frage, ob derlei Verbrechen überhaupt in die Nachrichten gehören. Sie sind Ausdruck einer Angst-Kampagne, die private Medien führen um die Auflagen zu steigern. Interessieren tut es mich kaum, ob irgendwo jemand erschossen wurde, auf der A 2 wiedermal ein Auffahrunfall passiert ist. Vielleicht ist das auch Ergebnis einer Abstumpfung, die durch die Berichterstattung ausgelöst wird...Dass bei der Polizei zur Zeit derart gespart wird, dass solche Dinge zwangsläufig passieren (vgl. Personalkürzungen der Autobahnpolizei) taucht in keiner Zeitung auf; wird wenn überhaupt nur positiv dargestellt.

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  • endar
    antwortet
    Naja, da gibt es schon Unterschiede.
    Es ist eben die Frage, welche Medien man sich zu Gemüte führt.
    Es ist ja nicht alles nur noch "Blitz" und "Explosiv"

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  • Sternengucker
    antwortet
    @endar, so etwas würde nie passieren, denn womit werden denn die Schecks für die Wahlspenden zugestellt Du siehst, die "Betroffenen" werden kein Interesse an diesem wohldurchdachten Schritt haben *hüstel*

    Im Übrigen hast du zwar einige wichtige Punkte angesprochen, doch das Problem liegt doch nicht nur in diesem Bereich, die Berichterstattung ist doch generell nur noch instrumentalisiert (es geht höchstens noch um den Grad, nicht um die Tatsache an sich, so traurig es klingt). Sachlich fair wird doch gar nicht mehr berichtet.

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  • Geordie
    antwortet
    Original geschrieben von endar
    Vielleicht sollte man auch darüber nachdenken, die Austragung von Post zu unterbinden, denn mit der Post werden immer wieder viele kriminelle Dinge verschickt und die Post tut so, als könne sie nichts dafür.

    Ich wäre dafür, dass in Zukunft keine Briefe mehr ausgetragen werden.
    Man sollte sie lieber selber austragen, weil die Post sowieso immer alles Wichtige verschlampt oder klaut

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  • endar
    antwortet
    Vielleicht sollte man auch darüber nachdenken, die Austragung von Post zu unterbinden, denn mit der Post werden immer wieder viele kriminelle Dinge verschickt und die Post tut so, als könne sie nichts dafür.

    Ich wäre dafür, dass in Zukunft keine Briefe mehr ausgetragen werden.

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  • Geordie
    antwortet
    Ja, das sind immer diese Vorurteile. Manchmal hat man das Gefühl, dass so das Bild aufgebaut wird, dass Internet nur von Pornogeilen und Pädophilen besucht würde und Chatrooms sind sowieso allgemein nur dafür da, dass solch ein Material getauscht wird. Mit Osteuropa ist das so ähnlich. Da scheint ja auch alles Böse her zu kommen. Also, ich kenne mich ehrlich nicht so sehr mit Kinderpornographie aus, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man da hauptsächlich in Osteuropa schauen müsste. Gut, kann sein, dass da etwas mehr herkommt, aber mich würde nicht wundern, wenn in den west- und mitteleuropäischen, wie auch den USA und Kanada auch genug von dem Zeug produziert wird.
    Denn es scheint ja genug Eltern zu geben, die diese Neigungen haben, oder keine Gewissensbisse haben, so etwas mit ihren Kindern zu machen, um ihre kranken Bedürfnisse zu befriedigen, bzw. groß Geld zu machen. Pädophile gibt es ja auch überall und nicht nur in "reicheren" Ländern. In den "reicheren" Ländern kann man es wohl anonymer machen, doch Kindermissbrauch in den Familien kommt wohl doch noch sehr häufig vor und ist großenteils gar nicht bekannt, weil die Opfer von den Tätern und der Familie zum Schweigen gezwungen werden oder Blockaden haben.
    Doch in der Politik und in den Medien sind ja immer leichte Lösungen gefragt.
    Die Antwort auf den Amoklauf in Erfurth war ja auch eine strengere Kontrolle von Computerspielen und eine schnellere Indizierung, aber an das Kern der Probleme wagt man sich nicht ran. Stattdessen werden Computerspieler zu potenziellen Killern gemacht und Internetuser zu Pädophilen.

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  • AsH
    antwortet
    Ein sehr schönes Beispiel für echten, investigativen Journalismus gab es jetzt im Bezug auf die Kinderpornographie-Vorwürfe auch bei RTL Aktuell. Nachdem die Nachbarn des SPD-Politikers, der denke ich, inzwischen überführt wurde, erklären durften, dass er ihnen schon immer suspekt war, so unhöflich, so unnahbar, brachte RTL dann den Schlusssatz des Berichtes:

    Microsoft hat sich in einem einmaligen Schritt gegen die Kinderpornographie dazu entschlossen, hundertausende Chatrooms zu schließen, darunter alle in Deutschland. Leider folgen andere Betreiber diesem Beispiel nicht.
    Auch das stört mich an der Ausschlachtung dieses Themas, die Einfachheit mit der man vorgehen kann. Als wenn die Schließung von Chaträumen die Lösung wäre, als gäbe es kein irc. Nicht nur, dass man es sich damit zu einfach macht die Schuldigen zu finden (Chatroom-Betreiber), man vermischt dazu immer wieder Vergewaltigung mit Kinderpornograhie (nicht, dass das gegenseitig auszuschließend wäre, aber nicht jeder der Kinderpornographie schaut vergewaltigt und vice versa... es sind zwei Seiten eines Problems, aber die Schließung von Chaträumen wird nicht dazu führen, dass in Deutschland weniger Kinder vergewaltigt werden) womit man es sich erspart die beiden Probleme tiefer zu untersuchen. Vergewaltigung ist meist eine Impuls-Handlung, dass sieht bei Kinderpornographie anders aus. Wenn man die beiden Aspekte aber gleichsetzt, dann klammert man damit etwa das horrende Problem in den Ostblock-Staaten aus, wo der Großteil der Kinderpornographie herkommt. Da man da aber "eh nichts tun kann", beendet man den Bericht so, als wäre der Schritt von Microsoft ein Sieg gegen Kinderpornos und Vergewaltigung. In Wirklichkeit ist es nur große Augenwischerei...

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  • Ezri Chaz
    antwortet
    Der Begriff Kinderschänder und überhaupt Schänder kommt aus den Zeiten, als die Frau ihre Familie entehrte, wenn sie sich vergewaltigen ließ...

    Hört sich fast schon nett an, aber anders kann man es nicht ausdrücken...

    Im Islam sagt die Rechtsprechung, daß eine vergewaltigte Frau zu verstoßen oder gar zu steinigen sei, da sie Schande über ihre Familie gebracht hat.

    Diese Perversion der Rechtsprechung ist ungefähr so alt, wie die Menschen kapieren, daß zwischen Kinderkriegen und Sex ein Zusammenhang besteht, denn ziehmlich genau ab diesem Zeitpunkt verlor die Frau ihren göttlichen Status der Lebensspenderin...

    Und diese Einstellung hat sich zumindest in einem Teil eines Kulturkreises gehalten...

    Denken wir an den Jugoslawien-Krieg, all die moslemischen Frauen, die erst vom Feind vergewaltigt und dann von ihren Familien verstoßen wurden.
    Da es ja "nur" Frauen waren, wurde darüber leider nicht so reißerisch berichtet, wie über irgendwelche getöteten Soldaten...

    Achja, noch zum Abschluß

    Ein Vergewaltigungs-Opfer, egal ob Mädchen, Junge, Frau oder Mann, hat immer lebenslänglich...

    Und der Täter?

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