Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Deutsche Emigranten

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • flagros
    antwortet
    Also gut ich bin ja mit meinen 13 Jahren noch ziemlich jung , möchte aber trotzdem mal versuchen etwas zu diesem Thema beizusteuern.
    Ich hatte vor kurzem von der Schule aus den Auftrag mich um meinen Praktikumsplatz zu bewerebn (gut das kann man bei weitem nich mit einer "echten" Arbeit vergleichen) , aber ich habe mal wieder gemerkt , dass ich durch diverse Beziehungen im Handumdrehen eine Stelle bei einer Sparkassenfilallie bekommen und bin auch wirklich zufrieden damit , aber zu meinem Erstaunen haben sich bei dieser Bank neben mir noch zwei Ausländische Mitmenschen beworben haben und die meisten Jugendlichen in meinem Alter perspektivlos in irgendwelche Sportgeschäfte gehen. Sofern der Großteil meiner Generation sich in ihrer Arbeitmotivation nicht ändern ,glaube ich , dass ich (mit der richtigen Schulausbildung) eine relativ gute Chance auf einen halbwegs anständigen Beruf habe...

    Einen Kommentar schreiben:


  • NINJunkie
    antwortet
    Ich habe vor in die Türkei auszuwandern

    Ich mag es hier auch net.Besonders seit die Merkel hier das Sagen hat

    Einen Kommentar schreiben:


  • Obsidian Lord
    antwortet
    Zitat von Sukie Beitrag anzeigen
    Außerdem lässt man nie zurück, sondern gewinnt nur dazu!
    Das ist schlicht und einfach nicht korrekt. Vielleicht bei jemandem, der mit seinen Angehörigen (Familie) nicht klarkommt. Aber jemand, der in sein soziales Umfeld stark integriert ist und nun z.B. nach Amerika muß, der läßt schon etwas zurück - und zwar etwas, was ihm sehr am Herzen liegt, was bisher sein Leben bestimmt / ausgemacht / dominiert hat und was ganz einfach nicht zu ersetzen ist. Mag sein, daß er neue Freunde findet, auch eine neue Familie. Das bedeutet aber nicht, daß er nichts zurückläßt. Es ist schön, wenn es Dir so leichtfällt - aber das geht nun mal nicht jedem so. Und das hat nicht zwangsläufig zu sagen, daß diejenigen nur Meckerer und Nörgler sind.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Karl Ranseier
    antwortet
    Der typische Pessimismus - welcher ist das? Der von dem 16jährigen Deutschen fremdländischer Abstammung, der mit seinen Eltern zu Hause landessprache sprechen muß - weil die Deutsch immer noch nicht so gut können, aus Tradition oder anderen Gründen - und der deswegen mit Akzent spricht? (Akzentierte Sprache kann auch Leute treffen, die deutsch als Muttersprache gelernt haben. Detlef Schrempf hat es für einen Werbespot in Deutschland mal 'ne ganze Menge an Takes nicht geschafft, "Würstchen" ohne englischen Akzent zu sagen.) Über den Akzent ist er dann auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt - schon beim Vorstellungsgespräch, meistens auh für Jobs, bei denen es auf's sprachliche gar nicht ankommt.
    Oder der Pessimismus des gescheiterten Jung-Unternehmers - in den frühen 90ern PC-Wissen als Basis, immer flexibel, volle Auftragsbücher. Füllte den "Fachkräftemangel" zu Gunsten der Industrie, wurde mit hohen Geldsummen aus seinem Studium ausgeködert - und wird jetzt als unqualifizierte Arbeitskraft als nicht vermittelbar geführt, weil es jetzt junge Leute (und der Jung-Unternehmer ist meistens noch nicht mal 40) gibt, die ein Papier haben, daß er zu seiner Zeit nicht machen konnte, weil's das nich nicht gab. Der dieses Papier jetzt nicht nachmachen kann, weil die Unternehmen Angst vor unterforderten Mitarbeitern haben. Und der selbst mit Arbeitsplatz mit Fug und Recht behaupten kann "Früher war's besser". Denn die neuen, jungen Leute haben ja jetzt einen billigen Tarifvertrag, und die Personalkosten für IT sind zwar gestiegen, aber das Geld wird auf viel mehr Arbeitskräfte verteilt - zu Gunsten der Industrie.
    Oder der Pessimismus der alleinerziehenden Mutter, die das fast typische Problemkind in der Grundschule hat, und nun plötzlich eine Tagesmutter nehmen soll und einen Mindestlohn-Job 50km entfernt annehmen muß (dafür muß sie dann noch ein Auto kaufen, daß sie sonst nicht braucht). Keine höhere Mathematik für folgendes Ergebnis nötig: Weniger Geld, weniger Zeit und das Kind wird zu 'nem noch schlimmeren Problemfall.
    In Deutschland stehen einer beruflichen Karriere (und damit mein ich nach oben, nicht ins Mittelmaß) Hindernisse entgegen, die mit beruflicher Qualifikation gar nichts zu tun haben. Stichwort "Social Networking" - der neue Begriff für Vetternwirtschaft, die mit diesem Begriff auch noch "Political Correct" wird. Stichwort Lohndumping - das findet in Bereichen statt, die man so nicht erwartet. Betriebs-EDVler produzierender Netzwerke z.B. müssen Bereitschaft halten - und Bereitschaftszeit ist Arbeitszeit. Schon mal bestehende Arbeitsverträge eingesehen? "wird erst nach einer mindesten Aufenthaltszeit von 30 minuten Vorort vergütet" ist die Realität? Klagen - und man bekommt Recht. Und die Kündigung. Betriebs-Handwerker haben das selbe Problem.
    Solange die Regeln(Gesetze) nicht für alle gelten, sondern nur für's untere Ende der Skala, ist der Pessimismus durchaus angebracht.
    Ich für meinen Teil arbeite nämlich nicht zum Wohlergehen irgendeiner beschissenen Multi-Nationalen Aktiengesellschaft - sondern wegen dem Betrag, der mir monatlich überwiesen wird. Und bei dieser Entwicklung im Bereich Lohn und Gehalt ist Pessimismus angebracht.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sukie
    antwortet
    Genau das ist es. Viele jammern, viele beschweren sich und sind dabei furchtbar unflexibel. Blauäugigkeit gibt es bestimmt beim Auswandern auch, aber bei mir zB ist es ein land, in dem ich eh mehrmals im Jahr lebe ^^

    Einen Kommentar schreiben:


  • Serenity
    antwortet
    Zitat von Liska Beitrag anzeigen
    Sie sehen halt, dass es in diesen Ländern noch Arbeit gibt. Aber wie viele von denen, die dann dahin gehen, können die Sprache nicht, haben kein Jobangebot und kommen mit der Mentalität nicht klar? Man muß auch in diesen Ländern arbeiten (es ist eben nicht wie im Urlaub da) und wenn ich da statt 1000 € plötzlich 2000 € verdiene, dafür aber der Lebensunterhalt doppelt so teuer ist, hätte man auch hier bleiben können. Und das bedenken viele nicht, die sehen nur das Gehalt
    Klar gibt es das, aber nicht alle Leute wandern nur wegen dem Geld aus. Das spielt heutzutage wieder eine größere Rolle, aber es gibt sich auch genug Leute denen es um Geld und Mentalität, bzw. Umfeld geht.
    Die Negativbeispiele, die immer durch die Medien geistern, sind nicht wirklich representativ

    Mich nervt in Deutschland z.B. der typische Pessimismus und das ewige Gejammere. Wenn, das in einem anderen Land nicht so ist, ist es auch attraktiv bei einer vergleichbaren finanziellen Situation auszuwandern.
    Zuletzt geändert von Serenity; 25.10.2006, 15:15.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Suthriel
    antwortet
    Aber wenn man dann sieht, dass hier welche auswandern, die hier einen Job hatten, dann kann ich nur den Kopf schütteln.
    WArum soll man nciht einen eigentlich ganz guten Job in D gegen einen gleichguten oder gar besseren in einer Gegend eintauschen, die einem noch besser gefällt als D? war bei meinem Brunder das gleiche, hier hatte er einen wirklich sicheren Job, nur seine Verlobte fand keinen. Sie fand aber einen in der Schweiz tja, was macht Bruder? Keine Frage sicheren Job hier aufgeben und dort einen neuen suchen, hat auch einen gefunden, einen gleichwertigen, nur Unterschied, die Gegend dort, das Umfeld und alles gefallen ihm auch viel besser. Ich glaub, LKW fahren in Kanada ist bei deinem Bsp für diesen schon schöner als in D.

    Aber ok, vielleicht soltle man nicht fragen, was spricht fürs auswandern, sondern welche überragend guten Gründe sprechen fürs HIERBLEIBEN? Was hat Deutschland zu bieten, was andere Länder nicht zu bieten haben?

    Einen Kommentar schreiben:


  • Liska
    antwortet
    Es ist ja nicht so, dass die weggehen, die schon ganz unten sind, sondern die, die auch in Deutschland was werden könnten - eben die, mit guter Ausbildung. Aber wenn man dann sieht, dass hier welche auswandern, die hier einen Job hatten, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Ein wunderschönes Beispiel war ein LkW-Fahrer: Der meinte halt, dass es Schei*e wäre, hier immer von Montag bis Freitag unterwegs zu sein. Komisch, in Kanada, seiner Wahlheimat, wollte er das gleiche machen ... ist man da nicht auch unterwegs?

    Aber ganz ehrlich: Viele, die jetzt auswandern, machen das verdammt blauäugig. Sie sehen halt, dass es in diesen Ländern noch Arbeit gibt. Aber wie viele von denen, die dann dahin gehen, können die Sprache nicht, haben kein Jobangebot und kommen mit der Mentalität nicht klar? Man muß auch in diesen Ländern arbeiten (es ist eben nicht wie im Urlaub da) und wenn ich da statt 1000 € plötzlich 2000 € verdiene, dafür aber der Lebensunterhalt doppelt so teuer ist, hätte man auch hier bleiben können. Und das bedenken viele nicht, die sehen nur das Gehalt.
    Ich weiß, dass es genug gibt, die sich das Auswandern richtig überlegt haben. Aber das sind imho die, die auch bei einer funktionierenden Wirtschaft in D ausgewandert wären. (Außer die Handwerker, die nach Norwegen etc. gehen.)

    Liska

    Einen Kommentar schreiben:


  • meguré
    antwortet
    @sukie
    Dein Fernweh finde ich gut. Ich persönlich habe es nicht (von Reisen mal abgesehen), aber es erweitert auf jeden Fall den Horizont. Bin bei längeren Auslandsaufenthalten ;-) immer froh, wenn ich das Schild "Willkommen im Freistaat Sachsen" lesen kann, das ist halt meine Heimat.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sukie
    antwortet
    um sozialem Umfeld. ich bin eigentlich schon immer ne Typin gewesen, die viel herumgekommen is. hab mein Au pair Jahr in den Staaten gemacht, bin dann von Sachsen nach köln gezogen und plane halt später wieder weiterzuziehen. Wenn man immer nur Rücksicht darauf nimmt, was man zurücklässt, dann kann man sich auch nicht beschweren wenns nicht vorwärtsgeht. Das ist jetzt nicht auf die bezogen, meguré, sondern auf die vielen Leute, die immer nur jammern, dass es ihnen schlecht geht. Wer das eine will, muss das andere mögen.Außerdem lässt man nie zurück, sondern gewinnt nur dazu!

    Einen Kommentar schreiben:


  • meguré
    antwortet
    edit

    Einen Kommentar schreiben:


  • QDataseven
    antwortet
    Zitat von meguré Beitrag anzeigen
    Das ist der springende Punkt, seven.. Es wird definitiv zuviel gejammert. Anpacken! heißt die Devise. Ich stamme aus der Arbeiterschicht, verdiene auch keine Millionen. Bin nun 30 und arbeite allerdings bereits seit 14 Jahren.
    Man muß sich halt vor Augen halten, wer hier in D nix auf die Reihe bekommt, fällt im Ausland erst recht auf die Schnauze. Das bezieht sich nichtmal auf den Artikel im ersten Posting, sondern eher auf die Blauäugigkeit "Hauen wir eben ab, Hauptsache weg hier" - wie im TV oft sehr schön zu sehen ist.
    Ich hatte auch das Angebot, eine Filiale in den USA zu übernehmen. Topchance, wie mir jeder sagen würde. Aber dafür mein soziales Umfeld aufgeben? Neee und letzlich bin ich ganz zufrieden mit dem, was ich mir hier aufbaue.
    vg megure
    Es wird definitiv zuviel gejammert.

    stimmt

    Anpacken! heißt die Devise.

    wo am S...k ne ne

    was anpacken? die (wir gehen jetzt mal von denen aus die es "wirklich" wollen ok)

    die suchen ja aber was gibt es für möglichkeiten zur zeit?

    ein beispiel für einen der jammert? der hofft? der ....

    (openPR) - In den letzten Tagen vermehrten sich die Diskussionen bzgl. des Unterschichtenproblems und der "Neuen Armut" in Deutschland. Sowohl Vertreter aus Politik und Sozialverbänden (Der Caritas-Verband erklärte, Hartz IV sei nicht schuld am Entstehen von... ) sind der Überzeugung, dass Hartz IV nicht dazu beigetragen hat, dass die Armut und die dadurch resultierende Unterschicht ( auch gerne Prekariat genannt ) ein Hartz IV Problem sei.

    Dazu berichtet allerdings Hans-Jürgen Villard vom Magdeburger Sozialamt:

    "Die Menschen gehen nicht mehr zum Arzt, sie holen ihre Kinder nicht nach, sondern vor dem Mittagessen von der Kindertagesstätte ab, sie ziehen sich immer mehr zurück, auch, weil sie sich schämen. Hartz IV klingt in den Ohren Ostdeutscher viel schlimmer als Sozialhilfe." Quelle: n-tv

    Dem ständigen - sich aus der Verantwortung stehlen - will der Sozialticker ein Ende setzen. An dieser Stelle veröffentlichen wir einen Leserbrief, stellvertretend für unzählige gleicher Schicksale in Deutschland, der zeigen soll, dass Hartz IV massgeblich an dieser Problematik beiträgt:

    Der Staat und seine Fürsorgepflicht von U.R.(55 Jahre)

    1. Mein Sohn beendete Ende Juli 2005 die Schule. Er war danach als Ausbildungssuchender bei der Arge gemeldet. Anfang August 05 bekam er den Bescheid, dass er ab Januar 06 seinen Wehrdienst leisten muss. Sein Sachbearbeiter bei der Arge meldete ihn sofort ab.
    Die Folge: Für August bis Dezember 05 wurde das Kindergeld gestrichen. Gleichzeitig rechnete mir die Arge das Kindergeld als Einkommen von meinem ALG II Geld ab. Jedes Reden an die Verantwortlichen war wie ein Monolog an die Wand. Für mich ein minus in 5 Monaten: € 770,--.

    2. Meine Tochter hat einen Minijob. Ihre Miete wird direkt von der Arge an den Vermieter überwiesen da sie Jugendlicher ist. Die Miete betrug € 250,--. Ohne Zwang fand sie eine Wohnung für € 185,--. Sie gab der guten Behörde ARGE bescheid. Im August 05 zog sie in diese neue Wohnung.
    Nach zwei Monaten bekommt sie vom Vermieter eine Abmahnung mit sofortiger Kündigung, da ihre Miete von 2 Monaten aussteht. Von meinem ALG II Geld und mit Hilfe von Freunden gab ich ihr € 370,-- womit sie ihre Miete zahlte und die Kündigung abwendete. Auf der Behörde gab man zu, dass das Geld falsch an den Vorvermieter geleitet wurde. Mir sagte man, dass ich mir das Geld bei dem Vorvermieter selbst zurückholen soll. Zwecklos. In der ersten Woche im Dezember 05 bekam meine Tochter eine Räumungsklage, da für 3 Monate die Miete aussteht. Sie sprach bei der Behörde vor. Diese überwiesen sofort die ausstehenden Mieten. Der Vermieter zog seine Räumungsklage zurück. Eine Woche später bekam meine Tochter eine Rechnung vom Anwalt des Vermieters. Gerichts- und Anwaltkosten ca. € 1300,--. Die Behörde fühlt sich nicht zuständig. Für mich ein Minus von € 370,--. Für meine Tochter Schulden von € 1300,--.

    3. Am 2. Januar 06 musste mein Sohn zum Bund. Sofort bekam ich nur noch die "HALBE Miete". Wohnt mein Sohn nicht mehr bei mir?
    Ich bekomme € 621,-- im Monat. Die Miete € 460,-- + Strom € 65,-. Mir bleiben € 95,-- zum Leben? Mir fehlen bis zum Oktober € 2430,--

    4. Anfang Juni 2006, kein Geld auf dem Konto. Ein paar Tage später bekam ich ein Brief von der ARGE. Ich wurde gesperrt. Nach dem Brief muss ich einen Neuantrag stellen mit der Auflage, das Vermögen meines Sohnes offen zu legen? Hat mein Sohn während seiner Wehrpflicht etwa ein Vermögen angehäuft?
    Mit der Verdienstbescheinigung und den Kontoauszügen der letzten 3 Monate meines Sohnes ging ich zur ARGE. Eine andere Sachbearbeiterin schaut im Computer nach und findet nichts, weder vom Brief noch von den Forderungen. Nach längeren hin und her und einer halben Stunde Telefonat der Sachbearbeiterin bekomme ich einen Scheck mit der monatlichen Zahlung, € 621,--.

    5. Ich redete mit meiner Sachbearbeiterin. Diese macht sich ein paar Notizen und kürzt mir das ALG II um 10% da ich kein Geld für schriftliche Bewerbungen hatte.
    Mir bleiben € 6,-- im Monat zum Leben.
    Mir wird jetzt noch mal um 30% gekürzt, da ich keine schriftliche Bewerbungen vorweisen kann. Die Sachbearbeiterin sagte, dass die Beträge für Bewerbungen im Unterhalt (€ 6,--) enthalten sind. Doch habe ich meiner Sachbearbeiterin eine Liste mit Firmennamen gegeben, mit denen ich telefoniert habe, um eine Anstellung zu bekommen. Der Sachbearbeiterin ist das "EGAL".

    6. Ich habe mit dem Vorgesetzten der Sachbearbeiterin gesprochen. In den 10 Minuten des Gespräches sagte er mir 4mal, er schenke mir schon wieder 2 Minuten seiner Zeit!

    Geändert hat sich nichts. Inzwischen habe ich die fristlose Kündigung meines Vermieters. Ich weis nicht mehr weiter. Mit 55 Jahre ist es fast unmöglich, Arbeit zu finden.

    Jetzt bin ich soweit, mir einen Platz unter einer Brücke zu suchen. Oder noch Schlimmeres.

    Das ist die Fürsorgepflicht unseres Staates.
    Quelle: Leserbrief

    Wer diese Zeilen liest, kann nicht ruhigen Gewissens behaupten, dass dies ein Einzelschicksal ist und ebenso wenig nicht eine Folge der Hartz IV Gesetzgebung und dem ständigen Druck von Verschärfungen und Diskriminierungsvorwürfen.

    Müntefering wehrt sich also gegen die "Einteilung der Gesellschaft". Aber was tut er dagegen? Für die Arbeitslosen hat er einen prächtigen Rat auf Lager: "Ihr müsst Euch anstrengen. Ihr müsst auch die Jobs nehmen, die wir zur Verfügung stellen können." Nur zur Erinnerung: Nach den jüngsten Zahlen aus Nürnberg gibt es in Deutschland eine Arbeitslosenquote von mehr als 10 Prozent. Wie viele Jobs hat Müntefering diesen Menschen angeboten?

    Gesellschaftliche Probleme werden individualisiert, also schiebt man den Arbeitslosen die Schuld und Verantwortung zu, denn das scheint die neue Fürsorgepflicht dieses Staates zu sein.



    Qualle

    Einen Kommentar schreiben:


  • meguré
    antwortet
    Das ist der springende Punkt, seven.. Es wird definitiv zuviel gejammert. Anpacken! heißt die Devise. Ich stamme aus der Arbeiterschicht, verdiene auch keine Millionen. Bin nun 30 und arbeite allerdings bereits seit 14 Jahren.
    Man muß sich halt vor Augen halten, wer hier in D nix auf die Reihe bekommt, fällt im Ausland erst recht auf die Schnauze. Das bezieht sich nichtmal auf den Artikel im ersten Posting, sondern eher auf die Blauäugigkeit "Hauen wir eben ab, Hauptsache weg hier" - wie im TV oft sehr schön zu sehen ist.
    Ich hatte auch das Angebot, eine Filiale in den USA zu übernehmen. Topchance, wie mir jeder sagen würde. Aber dafür mein soziales Umfeld aufgeben? Neee und letzlich bin ich ganz zufrieden mit dem, was ich mir hier aufbaue.
    vg megure

    Einen Kommentar schreiben:


  • QDataseven
    antwortet
    Zitat von meguré Beitrag anzeigen
    aber Herausforderungen gibt es auch hierzulande und sooooooooo schlecht geht es uns in Deutschland auch nicht wirklich.
    mag ja sein das es Herausforderungen gibt, aber leider mit sehr viel bürokratie verbunden und es wird NIX daran verändert imgegenteil wie man ja sieht ist man wie vor 10 jahren am rand des tellers, den sonnst würde es nicht so "boomen" und es würde hier nicht so ne miese stimmung herschen im land.

    sooooooooo schlecht geht es uns in Deutschland auch nicht wirklich
    sitzen ein grieche ein italiener und ein deutscher an der theke,
    plötzlich geht die tür auf und Jesus steht da,

    sagt der grieche:
    oh Jesus bitte heile mich, mein arm tut weh ständig gyros scheiden,
    voll der muskelkatter, jesus berührt in und alles wieder ok freu....danke jesus

    jesus wendet sich dem italiener zu

    sagt der italiener:
    oh Jesus bitte heile mich, mein arm tut weh ständig pizza backen,
    voll der muskelkatter, jesus berührt in und alles wieder ok freu....danke jesus

    jesus wendet sich dem deutschen zu
    der deutsche springt ein satz nach hinten und schreit:

    fass mich bloss nicht an ich bin 6 wochen krank geschrieben


    sooooooooo schlecht geht es uns in Deutschland auch nicht wirklich

    es kommt darauf an in welcher schicht der geselschaft du lebst dementsprechend gut oder schlecht, aber vielen geht es schlecht und wer etwas kann und das "abenteuer" nicht schuet kann machen und lassen und arbeiten wo er will. Das war und ist seit jahren so und wird sich auch nicht ändern, man merkt nur am ende des monats was man in der tasche hat und das immer weniger immer mehr arbeiten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • meguré
    antwortet
    Irgendwo verständlich, aber Herausforderungen gibt es auch hierzulande und sooooooooo schlecht geht es uns in Deutschland auch nicht wirklich.
    Mehr Sorge sollte die Tatsache machen, daß teilweise hochqualifizierte Leute auswandern - im Gegendatz dazu viele eher unterdurchschnittlich gebildete Menschen einwandern. Integrationsprobleme inbegriffen.
    vg meguré - verbunden mit dem Erzgebirge, der Armetei in D schlechthin

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X