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Verhalten im Straßenverkehr (Verkehrssünder-Typen)

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    #76
    Da ich manchmal als Einsatzfahrer bei der Feuerwehr unterwegs bin, kommen mir da auch einige Situationen unter.
    Am Störend-sten sind jene PKW Lenker, die bei Blaulicht im Rückspiegel panisch werden, und anstatt Platz zu machen (oder bis zur nächsten Ausweichmöglichkeit einfach nur etwas schneller zu fahren) , einfach stehen bleiben. Einfach nur störend, wenn man dahinter zu stehen kommt, um auf eine Überholmöglichkeit warten muss.

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      #77
      Zitat von eFuchsi Beitrag anzeigen
      Da ich manchmal als Einsatzfahrer bei der Feuerwehr unterwegs bin, kommen mir da auch einige Situationen unter.
      Am Störend-sten sind jene PKW Lenker, die bei Blaulicht im Rückspiegel panisch werden, und anstatt Platz zu machen (oder bis zur nächsten Ausweichmöglichkeit einfach nur etwas schneller zu fahren) , einfach stehen bleiben. Einfach nur störend, wenn man dahinter zu stehen kommt, um auf eine Überholmöglichkeit warten muss.
      Jup. Das ist allerdings ein Riesenproblem. Die Möglichkeit einfach selbst die Geschwindigkeit bis zur nächst möglichen Gelegenheit zu erhöhen scheint, einfach für fast alle, als nicht existent.
      Michael:KITT! du musst mich ungefähr 1km in die Luft schießen
      KITT:Kein Problem! dülüd, bülüd....puch
      Michael:Danke Kumpel *daumen hoch*

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        #78
        Da fehlt es dann einfach an Routine. Ein Gelegenheitsfaher kommt selten bis nie in eine solche Situation. Da kann man schonmal panisch oder unsicher handeln, wenn plötzlich ein Blaulicht auftaucht.

        Neulich sind mir wieder die Anti-Reisverschlussfahrer aufgefallen. Es ist ja eine Sache, zu früh einzufädeln, weil man fürchtet am Ende der Straße nicht reinglassen zu werden. Es gibt aber auch Fahrer die das System nicht verstehen und Fahrer dann aktiv blockieren, die an ihnen vorbeifahren und ordnungsgemäß am Ende der Spur 1:1 einfädeln wollen.

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          #79
          Ich finde da gibt es die Typen unfähig-zerstreut und aggressiv-antisozial.

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            #80
            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            In meiner Stadt schlage ich auch nahezu jedes öffentlich Verkehrsmittel locker mit dem Rad.


            Ist gerade im Sommer auch nicht lustig wenn die Radwege völlig überfüllt sind, sich bei Rot an Kreuzungen 20 Radfahrer fast schon stapeln. Ich bin viel mit dem Rad in München unterwegs, und die Rechtsabbieger werden immer gefährlicher, immer mehr Leute die einem die Vorfahrt nehmen. Das nimmt echt zu. Und ja, ich sehe auch immer mehr Radfahrer die mit einer Hand am Handy und Blick auf den Bildschirm bzw telefonierend radfahren. Man muss mittlerweile hinter jeder Ecke damit rechnen dass jemand sich nicht an die Verkehrsregeln hält und zum Bremsmanöver oder Ausweichmanöver zwingt. Mit normaler Fahrgeschwindigkeit in eine Kreuzung wo man grün hat einfach einfahren ist riskant. Und die Fußgänger neben dem Ragweg muss man auch immer im Blick haben, besonders die mit Smartphones in der Hand, die stolpern einem in ihrem Elektronikdelirium auch hin und wieder vor das Rad. Dann der Slalom rund um die Leute die meinen, der Radweg ist doch ein bequemer Parkplatz. Und wehe man spricht den dort vorhandenen Fahrzeughalter an, dass der da nicht zu parken hat, da wird man in fast jedem Fall grob angepöbelt wenn man was sagt. Ebenso wenn man gegen die Richtung Radler die nur sehr zögerlich ausweichen anspricht, ein "dumme Fotze" oder ähnliches ist da immer drin.

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              #81
              Zitat von shootingstar Beitrag anzeigen
              Ist gerade im Sommer auch nicht lustig wenn die Radwege völlig überfüllt sind, sich bei Rot an Kreuzungen 20 Radfahrer fast schon stapeln. Ich bin viel mit dem Rad in München unterwegs, und die Rechtsabbieger werden immer gefährlicher, immer mehr Leute die einem die Vorfahrt nehmen.
              Das Problem ist das viele Fahrradwege einfach unterdimensioniert sind, inbesondere angesichts des auf fast 20% gestiegenden Verkehrsanteil der Radfahrer (es waren mal nur 10% als ich nicht in München lebte). Mir sind zwar die letzten Jahre ein paar Verbesserungen untergekommen (neue 2-Richtungsradwege auf einer Straßenseite an spezifischen Stellen), aber an der Radwegbreite ändert sich kaum was.

              An die schlechten Ampelphasen (wenn man sich nicht mit den Autos sondern mit den Fußgängern die Phase teilt) habe ich mich leider schon gewohnt.

              Dann gibt es noch Kreuzungen die einfach baulich schon schlecht für Radfahrer sind und dann wollen noch Radler in falscher Richtung kreuzen. Das muss ich ständig an beiden Enden der Donnersberger Brücke erleben. Eine Rad- und Fußgängerbrücke (Arnulfsteg) parallel zu den großen Brücken ist zwar im Bau, aber mir persöhnlich bringts überhaupt nichts, wenn die Südseite keine gescheite verkehrstechnische Anbindung in Richtung Süden bekommt

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                #82

                Dann gibt es noch Kreuzungen die einfach baulich schon schlecht für Radfahrer sind und dann wollen noch Radler in falscher Richtung kreuzen. Das muss ich ständig an beiden Enden der Donnersberger Brücke erleben. Eine Rad- und Fußgängerbrücke (Arnulfsteg) parallel zu den großen Brücken ist zwar im Bau, aber mir persöhnlich bringts überhaupt nichts, wenn die Südseite keine gescheite verkehrstechnische Anbindung in Richtung Süden bekommt[/QUOTE]



                DIe Donnersbergerbrücke ist aber meiner Meinung nach nicht die schlimmste Stelle. Der Rotkreuzplatz zB ist eine pure Katastrophe wenn mehr als 3 Radfahrer unterwegs sind (im Sommer sind es Dutzende). Die Augustenstraße. Pure Katastrophe, völlig überfüllt und der Radweg ist weniger als einen Meter breit, mit ebenso schmalen Fußgängerwegen sodass ständig Fußgänger auf den Radweg wanken. Oder die Stellen wo es keinen Radweg gibt und man sich eine zweispurige Fahrbahn mit viel Verkehr mit rücksichtslosen Autofahrern teilen muss.

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                  #83
                  Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                  Da fehlt es dann einfach an Routine. Ein Gelegenheitsfaher kommt selten bis nie in eine solche Situation. Da kann man schonmal panisch oder unsicher handeln, wenn plötzlich ein Blaulicht auftaucht.

                  Neulich sind mir wieder die Anti-Reisverschlussfahrer aufgefallen. Es ist ja eine Sache, zu früh einzufädeln, weil man fürchtet am Ende der Straße nicht reinglassen zu werden. Es gibt aber auch Fahrer die das System nicht verstehen und Fahrer dann aktiv blockieren, die an ihnen vorbeifahren und ordnungsgemäß am Ende der Spur 1:1 einfädeln wollen.
                  Da muss ich mich mal outen: Wenn jemand direkt hinter mir die Spur verlässt, um zwei Autos vor mir im Reisverschluss wieder rein zu wollen, tut mir Leid: Das Arschloch muss wieder hinter mich oder ne Delle riskieren, aber reinlassen tue ich solche arroganten Drängler nicht.

                  Besonders schön auch auf der Autobahn Leute, die versuchen rechts zu überholen, weil es ihne trotz Geschwindigkeitsbegrenzung zu langsam geht. Hatte unlängst einen BMW der sich nach 15min dauernder Versuche mich rechts auf beiden Spuren zu überholen neue Bremsscheiben kaufen durfte. Mindestens zwei andere waren auch genervt von ihm und haben ihn ausgebremst.
                  Da hätte man dann gerne ne Dash-Cam und der Typ der Anzeige wegen Nötigung...
                  "Von den Sternen kommen wir, zu den Sternen gehen wir. Das Leben ist nur eine Reise in die Fremde." (Danzelot von Silbendrechsler)

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                    #84
                    Zitat von Vidar Beitrag anzeigen
                    Da muss ich mich mal outen: Wenn jemand direkt hinter mir die Spur verlässt, um zwei Autos vor mir im Reisverschluss wieder rein zu wollen, tut mir Leid: Das Arschloch muss wieder hinter mich oder ne Delle riskieren, aber reinlassen tue ich solche arroganten Drängler nicht.
                    Das ist ja auch was anderes und kein klasssischer Reisverschlussverkehr. Wobei ich auch da sage, soll er doch machen. Er spart 5 Sekunden, ich verlieren dabei 2, was juckt mich das?
                    Besonders schön auch auf der Autobahn Leute, die versuchen rechts zu überholen, weil es ihne trotz Geschwindigkeitsbegrenzung zu langsam geht. Hatte unlängst einen BMW der sich nach 15min dauernder Versuche mich rechts auf beiden Spuren zu überholen neue Bremsscheiben kaufen durfte. Mindestens zwei andere waren auch genervt von ihm und haben ihn ausgebremst.
                    Da hätte man dann gerne ne Dash-Cam und der Typ der Anzeige wegen Nötigung...
                    Auch hier könnten beide Parteien etwas aufeinander zugehen und es gäbe überhaupt kein Problem. Der Drängler muss nicht permanent drängeln und Druck ausüben, ebenso wenig muss der Langsamfaher auf sein Recht beharren und Polizei spielen, in dem er andere bewusst einbremst.

                    Was den Radverkehr angeht, so ist das einfach sehr komplex. In Köln werden neuerdings ganze Fahrspuren für Radfahrer umgewidmet. Klar, im Sommer ist das ganz nett, im Winter ist das verschenkter Platz. Ich sehe da auch einfach keinen Königsweg außer wirklich sehr sehr intelligenten Systemen, die den Verkehr derat flexibel regeln könnten.

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