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Ehen sollen nach 7 Jahren auslaufen...

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    #31
    Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
    Das frage ich mich auch...

    Nein.
    Erst mal ist festzuhalten, das Pauli mitnichten irgendwie für die CSU spricht. Sie ist ein Quertreiber ersten Ranges und hat in der Partei eigentlich herzlich wenig verloren.
    Weiterhin: Die CSU ist im Gegensatz zum Südschleswigschen Wählerverband der SPD eine reguläre Partei die bei Bundestagswahlen nun mal regelmäßig über die 5%-Hürde kommt. Mit der CDU hat die CSU eine enge strategische Partnerschaft eingegangen die sich halt insoweit äußert, das CDU und CSU nie gegeneinander antreten und im BT auf verschiedene Art und Weise sehr eng zusammenarbeiten.

    Das hat damit nur sehr am Rande zu tun. Die CSU ist eine eigenständige Partei die nun mal über die 5%-Hürde kommt obwohl (!) sie nur in Bayern antritt.
    Das ist völlig legitim und gibt eigentlich zu keiner Kritik Anlass.

    Und wo ist jetzt das Problem? Das eine bayerische Partei in Bayern genug Wählerstimmen auf sich vereinigen kann um in den BT einzuziehen?
    Selbst wenn sie nur eine Quertreiberin ist, so ist das komischerweise trotzdem immer noch relevant genug, um darüber zu berichten, bzw. von allen Seiten der Politischen Welt kommentiert zu werden.
    Desweiteren stimmt es schon, daß sie über die 5% Hürde kommen aber auch wenn sie die Bundes 5% nicht schaffen, würden sie Ministerposten von der CDU zugeschanzt bekommen, weil sie dann mit ihren 3 oder 4 Prozent zum CDU Ergebnis zugerechnet werden würden. Damit sind sie die einzig Partei in der Republik, für die das möglich ist , und auch wenn sie 5% ausmachen, die Macht die sie damit innerhalb der BundesCDU ausüben ist überproportional und damit meiner Meinung nach unangebracht, sollen sie doch frei in der Republik antreten und mit der CDU koalieren.
    Klar haben die in Bayern eine dicke Wählerschaft ... Würde der SSW in einer ähnlich strategischen Verbindung mit einer anderen großen Partei auftauchen dann hätte er in SH auch Wahlergebnisse von 50% und mehr, weil man damit der ganzen Republik seine Politik in völlig überproportionierter Weise "aufzwingen" kann .... btw. das Wahlmännersystem in den USA ist auch von allen als ziemlich problematisch angesehen, trotz allem ist es legetim , das ändert aber nichts an der Tatsache, daß es problematisch ist!

    Schreibstil und Rechtschreibung sind grausam , ich weiß.... bin grade erst wach ..

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      #32
      Zitat von I_are_Daxter Beitrag anzeigen
      Selbst wenn sie nur eine Quertreiberin ist, so ist das komischerweise trotzdem immer noch relevant genug, um darüber zu berichten, bzw. von allen Seiten der Politischen Welt kommentiert zu werden.
      Medien halt.
      Eine Frau legt sich mit der Parteispitze an und scheint Erfolg zu haben. Da springen doch alle rauf.
      Wichtig ist sie nicht. Die kannte außerhalb Frankens vor dem ganzen Theater niemand.
      Sie hat nur um richtigen Moment den Richtigen mit Schmutz bevor und den Mund weit aufgerissen.

      Zitat von I_are_Daxter Beitrag anzeigen
      Des weiteren stimmt es schon, dass sie über die 5% Hürde kommen aber auch wenn sie die Bundes 5% nicht schaffen, würden sie Ministerposten von der CDU zugeschanzt bekommen, weil sie dann mit ihren 3 oder 4 Prozent zum CDU Ergebnis zugerechnet werden würden.
      Halt halt halt. Wenn die CSU via Bayern nicht 5% der Stimmen bei der BT-Wahl gewinnt und an der 5% Hürde scheitern (was reichlich unwahrscheinlich ist) gehen die X% die man gewonnen hat für die CDU verloren. Die werden nicht einfach einer anderen Partei zugeschanzt. Es sind zwei unterschiedliche Partei die ein strategisches Bündnis eingegangen sind.
      Wie es mit Ministerposten aussieht ist vom Parteibuch eh vollkommen unabhängig. Eine BK kann ohne Probleme Personen ins Amt heben die vom Parteibuch her nicht seiner Koalition angehören.
      Im Übrigen halte ich es für ausgeschlossen, dass es CSU-Minister geben wird, wenn die CSU an der 5% Hürde scheitert. Da wäre die Union wohl eh in der Opposition.

      Zitat von I_are_Daxter Beitrag anzeigen
      Damit sind sie die einzig Partei in der Republik, für die das möglich ist , und auch wenn sie 5% ausmachen, die Macht die sie damit innerhalb der BundesCDU ausüben ist überproportional und damit meiner Meinung nach unangebracht, sollen sie doch frei in der Republik antreten und mit der CDU koalieren.
      Wieso ist ihre Macht bitte überproportional?
      Gegenwärtig sind mit Seehofer und Glos zwei CSU-Minister in Merkels Kabinett.
      Die CSU holte bei der letzten Wahl 7,4% (was ein für sie schlechtes Ergebnis war).
      Vergleichen wir das doch mal. 1998 (Regierungswechsel zu Rot-Grün) hatten die Grünen 6,7% der Stimmen und stellten mit Fischer, Fischer/Künast und Trittin drei Minister.
      Selbiges nach der Wahl 2002. Wo ist jetzt genau das Problem?
      Warum sollte die CSU Bundesweit antreten? Da kommt doch unterm Strich das Selbe raus. Sie kriegen vielleicht ein paar Prozent mehr und die CDU verliert ein paar Punkte.
      Aber warum sollte zwei Parteien konkurrieren (von denen eine nun mal eine bayerische Partei ist und keine bundesdeutsche), welche weitestgehend das selbe Wahlprogramm haben?


      Zitat von I_are_Daxter Beitrag anzeigen
      Schreibstil und Rechtschreibung sind grausam , ich weiß.... bin grade erst wach ..
      Du lieber Himmel. Ich bin schon wieder von der Arbeit zurück

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        #33
        Ich verstehe Dexters Problem und mir ist es auch schon aufgefallen:

        Bayerns Medienpräsenz ist einfach überragend.
        Stichwort: Killerspieldiskussion. Es wird nicht etwa irgendein Bundesminister gefragt, sondern erstma den polemischen Beckstein, dessen völlig schwachsinnige Äußerungen gleich auf die ganze Bundespolitik bezogen werden.

        Warum fragt man z.B. Frau Trauernicht (die Schleswig-Holsteinische Jugendministerin)? Ihre Bedeutung für die Politik ist genauso, aber trotzdem interessiert es niemanden.

        Und so ist es in den meisten Fragen:
        Meist sieht man den Bayrischen Politikstammtisch, der seine Kommentare zum Besten gibt.

        Und nun ist da irgendeine Dahergelaufene, die für die Bundespolitik soviel bedeutung hat wie Eva Hermann, aber hauptsache sie kommt aus Bayern, denn das gibt ihrer stimme ordentlich gewicht
        If there's a God or any kind of justice under the sky
        If there's a point if there's a reason to live or die
        Show yourself - destroy our fears - release your mask

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          #34
          Zitat von T-X Beitrag anzeigen
          Bayerns Medienpräsenz ist einfach überragend.
          Dazu kann ich nichts sagen da ich in Bayern lebe. Da ist das ja ganz natürlich.

          Zitat von T-X Beitrag anzeigen
          Stichwort: Killerspieldiskussion. Es wird nicht etwa irgendein Bundesminister gefragt, sondern erstma den polemischen Beckstein, dessen völlig schwachsinnige Äußerungen gleich auf die ganze Bundespolitik bezogen werden.
          Das liegt einfach daran, das er es war, der den Vorschlag über den Bundesrat eingebracht hat. Man fragte den Initiator.

          Zitat von T-X Beitrag anzeigen
          Warum fragt man z.B. Frau Trauernicht (die Schleswig-Holsteinische Jugendministerin)?
          Weil die mit der bayerische Initiative nichts zu tun hatte. Hätte sie den Vorschlag gemacht würde man natürlich sie fragen.

          Zitat von T-X Beitrag anzeigen
          Und so ist es in den meisten Fragen:
          Meist sieht man den Bayrischen Politikstammtisch, der seine Kommentare zum Besten gibt.
          Kann das vielleicht daran liegen, das es in anderen Parteien an Figuren wie Edmund Stoiber ziemlich mangelt? Nicht jede Partei hat einen MP der in seinem Land regelmäßig Traumergebnisse einfährt und Kanzlerkandidat war.

          Zitat von T-X Beitrag anzeigen
          Und nun ist da irgendeine Dahergelaufene, die für die Bundespolitik soviel bedeutung hat wie Eva Hermann, aber hauptsache sie kommt aus Bayern, denn das gibt ihrer stimme ordentlich gewicht
          Nein falsch.
          Ich sagte es ja schon. Die gute Frau Pauli ist nur durch ihre Rolle im bayerischen Machtwechsel überregional bekannt geworden. Und sie versteht sich zu inszenieren. Sie galt bei uns hier als Königsmörderin. Den großen unantastbaren Stoiber gestürzt. Dazu macht sie eine Menge Krach (was der Rest der Republik wohl nicht so mitbekommt; z.B. Kandidatur für den CSU-Vorsitz). Das gefällt den Medien. Genauso wie den Medien ein Politiker gefällt der Schwachsinn verbreitet.

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            #35
            Das ist ja genial

            Pelzig als Pauli-Berater
            Böse Zungen in Bayern behaupten, die Rolle der Opposition hätten im Freistaat nicht SPD und Grüne, sondern das Kabarett. CSU-Rebellin Pauli scheint sich diese Volksweisheit zu eigen gemacht zu haben. Die Idee einer auf sieben Jahre beschränkten Ehe habe sie vom Würzburger Kabarettisten Frank-Markus Barwasser, gestand Pauli am Freitag. Barwasser ist mit seiner Figur Erwin Pelzig in den letzten Jahren nicht nur in Bayern zum Kultstar aufgestiegen. Pauli selbst war bei Pelzig zu Gast und durfte bei giftgrüner Waldmeister-Bowle über die CSU lästern.
            Quelle
            Textemitter, powered by C8H10N4O2

            It takes the Power of a Pentium to run Windows, but it took the Power of 3 C-64 to fly to the Moon!

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              #36
              Das bringen die bei uns schon seit vorgestern
              Das dauert ja bis das in Österreich ankommt...

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                #37
                Die Idee der zeitlich beschränkten Ehe ist sicherlich nicht von Frau Pauli, oder irgendwelchen Kabarettisten. Im Islam gibt es das Konzept der Zeitehe und soweit ich mich erinnere, wird die Idee auch in Europa alle paar Jahrhunderte aufgegriffen.

                Zeitehe - Wikipedia
                Forum verlassen.

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                  #38
                  Ehe soll nach sieben Jahren auslaufen? Find ich Cool.
                  Damit gibt es auf Waschmaschinen Teilweise ne längere Garantie als die Ehe dauern würde!? Aber Wer behält dann die Waschmaschine?
                  Skandal!!!

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                    #39
                    Ich musste laut lachen als ich das gelesen habe.
                    Ganz ehrlich die Pauli ist nur mediengeil. Anders ist so ein Schwachsinn nicht zu erklären. Jetzt wurde sie von allen Politikern ausgelacht und kann den CSU-Vorsitz wohl vergessen.
                    Aber ist denn das mit dem 7 Jahresvertrag nun freiwillig oder Pflicht?
                    Und dieses kleine goldene Ding das ist für dich, der Ehering!
                    Ach, der ist doch schwul der Ball!
                    He could read the yellow pages and i'd be thrilled!
                    HIS EYES ARE EVEN BLUER THAN TEXAS SKIES ABOVE

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                      #40
                      Dass Ehen nach 7 Jahren aufgehoben werden sollen, finde ich ebenso blödsinnig, wie missachtend.
                      Es heißt ja schließlich nicht umsonst, dass die Ehe ein heiliger Bund ist, und in der Kirche Jesu Christi - Der heiligen der letzten Tage beispielsweise gilt diese nicht nur bis zum Tod, sondern auch in der Ewigkeit, nur dass eben nicht jeder an ein Leben nach dem Tod glaubt, weshalb es da beispielsweise in der evangelischen Kirche heißt, dass sie bis zum Tod Gültigkeit besitzt.

                      Eine Entscheidung, zu heiraten, wird dadurch vielleicht vereinfacht, wenn man die Perspektive betrachtet, dass diese nur auf begrenzte Zeit ist, aber wenn man heiratet, sollte dies nicht wegen einer vorschnellen Entscheidung oder wegen der Staatsbürgerschaft sein, sondern eben aus wirklicher Liebe.
                      Aus diesem Grund gibt es beispielsweise auch die Verlobung und sowohl diese als auch die Bereitschaft zur Ehe sollte niemals in Betracht gezogen werden, wenn man nicht ernsthaft in Betracht zieht, dass diese Entscheidung zumindest für die Lebenszeit von Dauer ist, wenn nicht sogar für die Ewigkeit.
                      Ich hatte schon einige Freundinnen auf der Suche nach der für mich einzig wahren Frau, aber nur dieser einen würde ich das Eheversprechen geben, in dem Wissen, dass es in alle Ewigkeit Bestand hat.
                      Natürlich gibt es Lebensumstände, welche nicht vorhersehbar sind und dennoch ein Eheleben erschweren können, aber für solche Fälle gibt es im Ernstfall den Scheidungsweg.

                      Ich finde, dass eine Ehe auf Zeit ebenso verwerflich ist, wie brutale Ego-Shooter Minderjährigen zugänglich zu machen, welche anfällig für Realitätsverlust sind.
                      Die Ehe ist eben ein heiliger Bund vor Gott und den Menschen, egal wie man dies auslegen mag, und als ebenso wichtig sollte man die Entscheidung zum Eheversprechen ansehen.
                      Die Wahrheit entgeht dem, der nicht mit beiden Augen sieht. Wähle den Weg, der recht und wahr ist.
                      Wenn Du erkennst, dass das Kerzenlicht Feuer ist, dann wurde das Mahl vor langer Zeit bereitet.
                      Skylaterne vor der Haustür (Youtube Video) - ich bin ein Mitglied der Kirche Jesu Christi. Die USS Vergissmeinnicht nimmt wieder ihren Dienst auf und heißt alle interessierten Crewmitglieder willkommen.

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                        #41
                        Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigen
                        Ich finde, dass eine Ehe auf Zeit ebenso verwerflich ist, wie brutale Ego-Shooter Minderjährigen zugänglich zu machen, welche anfällig für Realitätsverlust sind.
                        Die Ehe ist eben ein heiliger Bund vor Gott und den Menschen, egal wie man dies auslegen mag, und als ebenso wichtig sollte man die Entscheidung zum Eheversprechen ansehen.
                        Bleib mal auf dem Boden. Die Ehe ist kein exklusives Sakrament der christlichen Kirche. War sie nie und wird sie - Gott sei Dank! - auch niemals sein. Und es gibt genug Menschen, die nicht kirchlich heiraten, weil sie an das ganz Brimborium nicht glauben.
                        Ich denke mal, dass Pauli sich hierbei allein auf die staatliche Eheschließung bezogen hatte und nicht auf kirchliche Trauungen.

                        Der Vorschlag kann ja trotzdem schlecht sein, aber ich würde nicht so übertrieben einseitig mit der christlichen (Schein-)Moral argumentieren. Außerdem argumentierst eh sehr widersprüchlich: erst ist die Ehe heilig und unauftrennbar und dann gibt es doch die Möglichkeit der Scheidung. Was denn nun?
                        Ein guter Christ müsste zumindest die Scheidung ablehnen...
                        Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                        Makes perfect sense.

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                          #42
                          Zitat von Harmakhis Beitrag anzeigen
                          Bleib mal auf dem Boden. Die Ehe ist kein exklusives Sakrament der christlichen Kirche. War sie nie und wird sie - Gott sei Dank! - auch niemals sein. Und es gibt genug Menschen, die nicht kirchlich heiraten, weil sie an das ganz Brimborium nicht glauben.
                          Ich denke mal, dass Pauli sich hierbei allein auf die staatliche Eheschließung bezogen hatte und nicht auf kirchliche Trauungen.
                          Ich habe es so auch nicht behauptet, dass die Ehe exklusiv für die christliche Kirche gilt, aber ich bezog mich darauf dass es moralisch fragwürdig ist, einen Bund des Lebens auf eine begrenzte Zeit einzuschränken.
                          Wenn die Ehe in staatlicher Hinsicht zeitlich begrenzt wird, dann wird dies zwangsläufig sich auch auf die kirchliche Bindung auswirken, egal wie man es nun versucht, zu distanzieren.
                          Das ist genauso, als ob man eine Technologie allein für den Zweck einer Massenvernichtungswaffe nutzbar macht, aber sich dann ein gutes Gewissen einredet, weil man sie ja nicht einsetzt, denn der welche sie dann einsetzt, kann die Schuld mit der gleichen Sichtweise auf die abwälzen, welche sie überhaupt erst entwickelt haben.
                          Zitat von Harmakhis Beitrag anzeigen
                          Der Vorschlag kann ja trotzdem schlecht sein, aber ich würde nicht so übertrieben einseitig mit der christlichen (Schein-)Moral argumentieren. Außerdem argumentierst eh sehr widersprüchlich: erst ist die Ehe heilig und unauftrennbar und dann gibt es doch die Möglichkeit der Scheidung. Was denn nun?
                          Ein guter Christ müsste zumindest die Scheidung ablehnen...
                          Natürlich lehne ich dennoch die Scheidung als solche ebenfalls ab, aber wer kann schon in die Zukunft sehen?
                          Deshalb habe ich auch geschrieben, dass ich nur die eine, für mich perfekte Frau heiraten würde, weil ich weiß, dass sich nie etwas zwischen ihr und mir drängen könnte, welches unser Glück so sehr beeinträchtigen würde, dass ein weiteres Zusammenleben unmöglich würde.
                          Außerdem wollte ich nicht einseitig argumentieren, aber ich kann nur damit argumentieren, womit ich am ehesten vertraut bin.
                          Wenn man schon nicht mit romantischen Werten argumentieren kann, so wollte ich zumindest mit meiner Sichtweise, dass es nach dem Tod noch eine weitere Existenz gibt, und mit meinem Glauben, also die christliche Religion in der Hinsicht zum Thema beitragen, denn Jura habe ich nicht studiert, also kann ich mit rechtlichen Argumenten leider nicht auffahren.
                          Von daher kann ich mich nur dahingehend entschuldigen, dass ich eben nicht mit allem vollständig vertraut bin, aber seit wann, kann einem daraus ein Vorwurf gemacht werden?
                          Im Übrigen kann jemand den christlichen Werten nur eine Scheinmoral vorwerfen, wer diese nicht wirklich versteht, denn letztlich, wenn alle mit vergleichbaren Werten in ihrer jeweiligen Sichtweise und Glauben, würde das Leben für alle einfacher sein.
                          Ich kann nicht von mir selbst behaupten, ein wirklich gläubiger Christ zu sein, denn ich glaube nicht, dass Gott sich so sehr von den Seelen der Individuen der irdischen Existenz unterscheidet, wie es in vielen Religionen gelehrt wird, aber ich habe aus der christlichen Religion, aus dem Buddhismus, Wissenschaft und anderen Philosophien gelernt, meinen eigenen Weg der Selbsterkenntnis zu gehen und ich kann nur sagen dass die dauerhafte, beiderseitig glückliche, romantische Liebe ein Gefühl ist, welches einem der spirituellen Vollkommenheit näher bringen kann, als alles andere, und der Bund der Ehe sollte dem entsprechend respektiert werden.
                          Die Wahrheit entgeht dem, der nicht mit beiden Augen sieht. Wähle den Weg, der recht und wahr ist.
                          Wenn Du erkennst, dass das Kerzenlicht Feuer ist, dann wurde das Mahl vor langer Zeit bereitet.
                          Skylaterne vor der Haustür (Youtube Video) - ich bin ein Mitglied der Kirche Jesu Christi. Die USS Vergissmeinnicht nimmt wieder ihren Dienst auf und heißt alle interessierten Crewmitglieder willkommen.

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                            #43
                            So oft wird gesagt, warum man sich anstrengen solle eine Ehe erfolgreich zu gestalten, wenn sie nach 7 Jahren ohnehin vorbei ist. Irgendwie ist so eine Sicht für mich schwer nach zu vollziehen.
                            Wenn man das auf andere Bereiche mal anwendet, wäre sich dann ja zu fragen warum sich ein neu eingestellter Mitarbeiter gerade in der Probezeit gut verhalten sollte, wenn er doch eh innerhalb dieser Zeit ohne weiteres gekündigt werden kann. … Jep, macht Sinn!

                            Wenn ich lese, dass dann die Absicherung der Frau in Gefahr ist, wie viele sagen, dann wirft das irgendwie mein Weltbild durcheinander. Ich hatte eigentlich angenommen, dass die Zeit, wo die Frauen nach den häuslichen Tätigkeiten sich den Hintern vor dem Fernseher oder bei anderen Müttern Jahrzehnte lang breit sitzen und den eigenen Lebens- und Ehefrust exponentiell steigen lassen sei vorbei.

                            Ich halte den Vorschlag für nicht dumm. Sicher ist es hier und da ungewöhnlich und vollkommen neu. Nur was spricht dagegen ein Eheversprechen zu erneuern? Ich denke nichts.
                            Und wenn der ein oder andere Mensch weiß, dass eine Auflösung ansteht, sollte es auch dazu führen, dass derjenige, dem etwas daran liegt, sich gerade noch mehr anstrengt, dass das Zusammenleben hält und funktioniert. Und demjenigen, dem nichts daran liegt… wie sinnvoll kann diese Ehe sein?!

                            Weiterhin glaube ich nicht – wie oft behauptet – sie wisse nicht was sie tue. Ich vermute sie ist sich ihrer Chancen durchaus bewusst. Aber davon abgesehen, wer hätte damals erwartet, dass sie mit ihrem Feldzug gegen Stoiber wirklich Erfolg haben könnte? Ganz ehrlich, ich nicht. Und was ist im Endeffekt passiert? Stoiber ist gegangen.
                            Zitat von Lupaza-Ross
                            ... und kann den CSU-Vorsitz wohl vergessen.
                            Verzeihung, aber dabei musste ich gerade laut lachen.
                            Punkt.

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                              #44
                              Zitat von Gabriel Beitrag anzeigen
                              Ich halte den Vorschlag für nicht dumm. Sicher ist es hier und da ungewöhnlich und vollkommen neu. Nur was spricht dagegen ein Eheversprechen zu erneuern? Ich denke nichts.
                              Und wenn der ein oder andere Mensch weiß, dass eine Auflösung ansteht, sollte es auch dazu führen, dass derjenige, dem etwas daran liegt, sich gerade noch mehr anstrengt, dass das Zusammenleben hält und funktioniert. Und demjenigen, dem nichts daran liegt… wie sinnvoll kann diese Ehe sein?!
                              An sich ist es ja schon romantisch, sich wieder das Ja-Wort zu geben und insofern ist da ja auch nichts einzuwenden, aber eine rechtliche Verpflichtung dazu finde ich zuwider.
                              Wenn jemand an der Liebe zum Partner interessiert ist, hält man die Liebe durch entsprechende Aufmerksamkeit auf jeden Fall jung, egal ob die Ehe nun befristet ist, oder nicht.
                              Eine ewige Ehe ist, wenn man dem spirituellen Sinne der Ehe Glauben schenkt, auch ein Band, welches nicht nur im irdischen Dasein, sondern auch im Leben nach dem Tode gilt.
                              Wenn ich mich dazu entscheide, einer Frau das Ja-Wort zu geben, und sie dies durch ihre entsprechende Entscheidung ebenso erwidert, dann ist dies zwar auch in meinen Augen für dieses Leben, aber ebenso auch für die Ewigkeit von Bedeutung.
                              Atheisten mögen dies anders sehen, und darüber möchte ich mich auch nicht streiten, aber für mich ist die Ehe eine heilige und spirituelle Institution, die, abgesehen von der staatlichen Bedeutung, über das Leben und den Tod hinausgeht, denn was auf Erden verbunden wurde, soll auch im Himmel nicht getrennt werden.
                              Aus diesem Grunde würde ich auch nur einer Frau den Hochzeitsantrag machen, egal ob ich Ihr in diesem Leben begegne, im nächsten Leben oder nur in der seelischen Existenz dazwischen.
                              Die Liebe ist für mich die emotionale Gegenwart und Verkündung von Vollkommenheit, denn die beiderseitig dauerhafte, oder bestenfalls ewig glückliche Liebe ist das vollkommenste Gefühl an sich, und die Ehe ist ein Bündnis zwischen sich liebenden Partnern, die aufgrund einer solchen beständigen Liebe sich zueinander hingezogen fühlen.
                              Natürlich kann man nicht in die Zukunft sehen, und Gefühle haben nicht immer ewigen Bestand, aber insofern kann ich den Weg der Scheidung im Notfall verstehen, aber dieser Weg ist schon tragisch genug und sollte nicht noch durch von Grund auf gesetzlich befristete Ehen verherrlicht werden.
                              Die Wahrheit entgeht dem, der nicht mit beiden Augen sieht. Wähle den Weg, der recht und wahr ist.
                              Wenn Du erkennst, dass das Kerzenlicht Feuer ist, dann wurde das Mahl vor langer Zeit bereitet.
                              Skylaterne vor der Haustür (Youtube Video) - ich bin ein Mitglied der Kirche Jesu Christi. Die USS Vergissmeinnicht nimmt wieder ihren Dienst auf und heißt alle interessierten Crewmitglieder willkommen.

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                                #45
                                So oft wird gesagt, warum man sich anstrengen solle eine Ehe erfolgreich zu gestalten, wenn sie nach 7 Jahren ohnehin vorbei ist. Irgendwie ist so eine Sicht für mich schwer nach zu vollziehen.
                                Wenn man das auf andere Bereiche mal anwendet, wäre sich dann ja zu fragen warum sich ein neu eingestellter Mitarbeiter gerade in der Probezeit gut verhalten sollte, wenn er doch eh innerhalb dieser Zeit ohne weiteres gekündigt werden kann. … Jep, macht Sinn!
                                Die Entlassung nach der Probezeit stellt einen finanziellen Verlust dar, die Ehe auf 7 Jahre ermutigt dagegen jenes sogenannte Wegwerfverhalten. Etwas ist nicht mehr auf 100% Leistung, also lässt man es eben fallen, Ehe als weitere Ware, die man sich beschafft und wieder abgibt. Denn jede Liebe, da kann sich wahrscheinlich niemand ausnehmen, hat irgendwann ihre Krisen. Die einzige Möglichkeit eine Liebe konstant aufrecht zu erhalten besteht über Moral, d.h. den inneren Willen beider eine Ehe auch in ihren Tiefpunkten nicht auslaufen zu lassen und stattdessen an ihr zu arbeiten.

                                Nur was spricht dagegen ein Eheversprechen zu erneuern? Ich denke nichts.
                                Kann doch jeder jederzeit tun. Dafür brauchts keine Gesetze. Kommt der Wille zur Erneuerung von innen heraus ist es sogar eine sehr schöne, romantische Geste.
                                Eine Erneuerung hat aber nur einen Wert, wenn diese auch wirklich von innen heraus kommt. Wenn sie von außen bestimmt ist und alle paar Jahre ausläuft, dann wird im Gegenteil das Ja Wort zu einer trivialen Farce ohne Bedeutung.

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