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Ehen sollen nach 7 Jahren auslaufen...

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    hat ein Thema erstellt Ehen sollen nach 7 Jahren auslaufen...

    Ehen sollen nach 7 Jahren auslaufen...

    ...das fordert die Fürther Landrätin und Stoiber-Stürzerin Gabriele Pauli.

    NETZEITUNG DEUTSCHLAND: Pauli drängt mit Nein zur Ehe an CSU-Spitze

    Ehen seien nicht dazu da, Sicherheit zu bieten, sondern die Liebe zweier Menschen zu dokumentieren. Nach dieser Zeit können sich die Paare aktiv für eine Fortsetzung ihrer Beziehung aussprechen, oder diese einfach beenden.

    Das ist gerade für die CSU eine ziemlich provokante Ansicht, aber so schlecht wäre das gar nicht. Auf diese Weise würden unzählige Scheidungskriege vermieden und Unmengen an Geld gespart. Allerdings gibts dann wohl erst Recht Probleme, was mit den Kindern geschieht, wenn welche vorhanden sind.

  • ghostgerd
    antwortet
    erinnert nich an den standart ehevertag der ferengis ?
    weis zwar jetzt nicht was da genau so drinnen steht,...

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  • Marine-Corporal
    antwortet
    Zitat von ayin Beitrag anzeigen
    So vermittelt der Ehepartner, der Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung ist, dem anderen Ehepartner, der nicht selbst Mitglied ist, beitragsfreien Versicherungsschutz in der gesetzlichen Krankenversicherung. Dies gilt für Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft nicht.
    Das Argument greift leider garnicht. Wenn du in einer Partnerschaft lebst und kein Einkommen hast dann bist du als ALGler oder HartzIVer automatisch pflichtversichert übers Arbeitsamt. Wenn du nen Job hast bist du auch pflichtversichert. Erst wenn du selbständig nem Gewerbe nachgehst bist du nicht mehr pflichtversichert, aber dafür greift auch die Mitversicherung in ner Ehe nicht.


    Der gegen den Vater gerichtete Unterhaltsanspruch der Mutter eines nichtehelichen Kindes aus Anlass der Geburt gleicht das Fehlen des Anspruchs auf Familienunterhalt nicht aus.
    Ergo ist Ehe auch nur eine Form der Prostitution, anbieten von sexuellen Gefälligkeiten der Frau um Einkommen (Unterhalt) zu erzielen.

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  • Harmakhis
    antwortet
    Das ist aber nun mal eine Idealvorstellung, die durchaus bei machen Familien auftritt, aber sicher nicht bei der Mehrheit und da kann das zwanghafte Verheiratet-bleiben-müssen eventuell noch mehr Schaden anrichten, als wenn man getrennte Wege geht.

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  • J_T_Kirk2000
    antwortet
    @ Marine-Corporal :
    Wenn Du wirklich Gründe hast, ein eheliches Familienleben so verbittert zu betrachten, dann musst Du wohl eine ziemlich schlechte Kindheit in Hinsicht auf elterlichen Rückhalt gehabt haben und in der Hinsicht könntest Du einem dann eigentlich nur Leid tun.
    Ich bin in gesunden Familienverhältnissen aufgewachsen.
    Ich habe Güte und Zuneigung von meinen Eltern erfahren, aber auch Zurechtweisung, wenn es erforderlich war.
    Manchmal haben sie mich auch in meiner Entwicklung ausgebremst, wenn sie meine Wege nicht verstanden haben, aber ich bereue das im Nachhinein eigentlich nicht mehr so sehr wie damals.

    Ich könnte mir nicht vorstellen ein Frau zu finden und mit ihr eine Familie zu gründen ohne den Bund der Ehe, welche nicht aus finanziellen Gründen, sondern allein aufgrund beiderseitig, dauerhaft glücklicher Liebe beider Partner geschlossen wird, um so den Kindern einen bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen, und sie mit Werten aufwachsen zu lassen, die einem wichtig sind, dass sie für ein glückliches Leben der Kinder weiter vermittelt werden.
    In gewisser Hinsicht stimmt das Sprichwort, dass "ein Kind, welches von seinen Eltern immer Liebe und Zuneigung erfahren hat, niemals etwas anderes als Güte im Herzen verspüren wird", wenn man mal von Liebe und ähnlich positiven Emotionen absieht.
    Ich kann mich gut damit identifizieren, aber offenbar teilst Du diese Ansicht nicht und darum ist es ehrlich sehr schade.

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  • ayin
    antwortet
    Eheleute sind bei einer Gesamtbetrachtung der Regelungen über die Familienversicherung sicherlich nicht schlechter gestellt als die Partner nichtehelicher Lebensgemeinschaften. Bestimmte rechtliche Vorteile kommen aber nur bei Vorliegen einer Ehe zur Geltung. So vermittelt der Ehepartner, der Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung ist, dem anderen Ehepartner, der nicht selbst Mitglied ist, beitragsfreien Versicherungsschutz in der gesetzlichen Krankenversicherung. Dies gilt für Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft nicht. Auch Stiefkinder des gesetzlich versicherten Ehegatten sind in die Familienversicherung einbezogen.

    Der Ausschluss des ehelichen Kindes miteinander verheirateter Eltern von der Familienversicherung rechtfertigt sich im Verhältnis zu nichtehelichen Kindern auch deshalb, weil für dessen Krankenversicherungsschutz außerhalb der Familienversicherung auf Grund der nur unter Ehegatten geltenden wechselseitigen Verpflichtung zum Familienunterhalt wirksamer als in einer nichtehelichen
    Lebensgemeinschaft vorgesorgt ist. Dieser Unterhalt begünstigt auch gemeinsame unterhaltsberechtigte Kinder und bestimmt maßgeblich ihre wirtschaftliche und soziale Situation. Dies gilt gerade auch bei der Krankheitsvorsorge. Demgegenüber schulden die Partner einer
    nichtehelichen Lebensgemeinschaft einander keinen gesetzlichen Unterhalt. Der gegen den Vater gerichtete Unterhaltsanspruch der Mutter eines nichtehelichen Kindes aus Anlass der Geburt gleicht das Fehlen des Anspruchs auf Familienunterhalt nicht aus.

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  • Marine-Corporal
    antwortet
    Pension, Erbschaft kann man völlig problemlos zu Lebzeiten schon privatrechtlich regeln. Dafür bedarf es nun wirklich keines Trauscheins. Du kannst zum Beispiel enstprechende Versicherungen abschliessen und dich gegenseitig als begünstigten Eintragen.Erbschaft kannst du völlig problemlos über ein Testament regeln, Steuern kannst du über vorweggenomene Schenkungen umgehen. Das Instrument der Ehe ist in der heutigen Zeit einfach überholt. Das hat noch nen romantischen Touch, aber mehr auch nicht mehr, alles andere solltest du auch schon ausserhalb des Trauscheins geregelt haben.

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  • ayin
    antwortet
    Pension? Erbschaft? Das schaut alles ganz anders aus. Und das hat nichts mit Prostitution zu tun sonder ist ganz gewöhnliches Privatrecht. Und Aus einer Ehe entstehen nuneinmal Rechte und Pflichten.

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  • Marine-Corporal
    antwortet
    Zitat von ayin Beitrag anzeigen
    Persönlich sicher, privatrechtlich macht es aber einen kompletten Unterschied, ob man verheiratet ist oder nicht. Da hängen viele Faktoren ab.
    nö, seh ich anders. in sachen die privatrechtlichen Ansprüche sind doch rein finanzieller Natur, also Unterhalt, Versorgungsausgleich etc. wenn das aber die wichtigen Argumente für eine Ehe sind, dann ist das keine Partnerschaft sondern schlichtweg Prostitution. Ansonsten hast du privatrechtlich auch keine anderen Ansprüche die du nicht auch in einer Beziehung hättest.

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  • ayin
    antwortet
    das garantiert alles keine ehe, dazu brauchst du 2 partner die das entsprechend leben und da ist das völlig egal ob mit oder ohne trauschein....
    Persönlich sicher, privatrechtlich macht es aber einen kompletten Unterschied, ob man verheiratet ist oder nicht. Da hängen viele Faktoren ab.

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  • Marine-Corporal
    antwortet
    Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigen
    Das kommt darauf an wie man es sieht, denn einerseits meinte ich den Optimalfall und andererseits meinte ich die soziale Stabilität in der Familie, also den familiären Zusammenhalt und den entsprechenden Rückhalt für eventuelle Kinder.
    das garantiert alles keine ehe, dazu brauchst du 2 partner die das entsprechend leben und da ist das völlig egal ob mit oder ohne trauschein....

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  • J_T_Kirk2000
    antwortet
    Zitat von Marine-Corporal Beitrag anzeigen
    die Ehe garantiert dier diese soziale Stabilität ebensowenig.
    Das kommt darauf an wie man es sieht, denn einerseits meinte ich den Optimalfall und andererseits meinte ich die soziale Stabilität in der Familie, also den familiären Zusammenhalt und den entsprechenden Rückhalt für eventuelle Kinder.
    Zitat von Marine-Corporal Beitrag anzeigen
    Ist die Kirche genauso so. Wenn du sie aus einem Blickwinkel ausserhalb der Kirche betrachtest.
    Glücklicherweise bin ich kein Mitglied der Zeugen Jehovas, aber deren Missionare standen schon vor meiner Tür und ich habe mich mit ihnen möglichst unvoreingenommen unterhalten.
    In Bezug auf die "Kirche Jesu Christi - Der heiligen der letzten Tage" (also der Mormonen) haben zumindest alle anderen in der Gemeinde akzeptiert, dass ich noch immer kein Priestertumsträger bin, obwohl es bei männlichen Angehörigen eigentlich normal wäre nach der Taufe.
    Sie haben, sofern sie es verstanden haben, ebenso akzeptiert, dass ich eher einen eigenen, philosophischen Weg innerhalb ihrer Gemeinde gehe und daher ist es für mich kein Anzeichen für eine Sekte.
    Im Gegenteil ist es sogar so, dass die anderen mir mit ihren Glaubensansichten meine Erkenntnisse bestärken und ich den anderen oft ähnlich helfen kann.

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  • Marine-Corporal
    antwortet
    Im Optimalfall ist es wohl so, aber wo gibt es schon eine solche soziale Stabilität außerhalb der Ehe wenn es wirklich mal darauf ankommt?
    die Ehe garantiert dier diese soziale Stabilität ebensowenig.

    Die Zeugen Jehovas sind in der Hinsicht eine Sekte, dass ihre Anhänger praktisch Gefangene in ihrer eigenen Religion sind.
    Ist die Kirche genauso so. Wenn du sie aus einem Blickwinkel ausserhalb der Kirche betrachtest.

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  • J_T_Kirk2000
    antwortet
    Zitat von Marine-Corporal Beitrag anzeigen
    das sollten die Basisbestandteile einer jeden funktionierenden Beziehung sein, da brauch ich jetzt keine Ehe zu. Das sollte auch so funktionieren, ansonsten hab ich keine Beziehung.
    Im Optimalfall ist es wohl so, aber wo gibt es schon eine solche soziale Stabilität außerhalb der Ehe wenn es wirklich mal darauf ankommt?
    Höchstens unter solchen Paaren, denen die Liebe wirklich über alles geht und solche haben oft ohnehin vor, zu heiraten.
    Zitat von Marine-Corporal Beitrag anzeigen
    Warum ist das schlimmer? Schau dich doch einfach mal im Bekanntenkreis deiner Eltern um. Und analysier das doch mal völlig wertneutral. Bei vielen Älteren ist es doch so das die Ehe mittlerweile praktisch völlig im Arsch ist und man halt nur noch zusammen lebt weil man einfach die Scheidung scheut. Die Kerle mutieren zur Couchpotatoe weil ab Mitte 40 die Konkurrenz im Werben um die Frau auch stark nachlässt. Die Frau arrangiert sich mit der Situation weil sie keinen Bock auf nen Neustart mehr hat. Aber beide sind eigentlich total unglücklich. Und grade bei Männern bedeutet ja die Ehe immer noch Sicherstellen in einem Abhängigkeitsverhältnis.
    Also im Bekanntenkreis meiner Eltern kenne ich nur eine Familie, welche vom Schicksal wirklich geschlagen wurde, denn die Frau starb in Folge eines Autounfalls, als sie zu Fuß eine Straße überquerte, aber diese Familie hatte sich im Laufe der Jahre davon glücklicherweise erholt.
    Ich kenne keine Familie im eigenen Bekanntenkreis oder dem meiner Eltern, welche in ihrer Ehe irgendwie unglücklich wären.
    Zitat von Marine-Corporal Beitrag anzeigen
    Ich würde sogar soweit gehen dass befristete Ehen besser funktionieren weil beide an der Ehe arbeiten müssen und investieren sonst ist Schicht im Schacht. Dann ist die Alte ohne viel Aufwand weg. Aus die Maus.
    Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
    Das geht dich zwar im Einzelnfall herzlich wenig an, aber dass Ehen entsetzlich unglücklich verlaufen können, sodass sie von den Ehepartner nur noch als einzige Qual empfunden wird, das ist eine unbestreitbare psychologische und soziale Tatsache. So etwas gibt es immer wieder, und hat es auch immer gegeben, weil zwei Menschen nicht von fünf Jahren Turtelei als junge Menschen darauf schließen können, was in 30 Jahren sein wird.
    Wenn es wirklich zu tragisch wird in der Ehe, sehe ich kein Problem damit, wenn die Partner nur noch den Weg der Scheidung als einzige Option sehen, aber in meinem Glauben zählt der religiöse Bund der Ehe nicht nur im irdischen Dasein, sonder auch in der Ewigkeit des nachirdischen Daseins.
    Eine befristete Ehe im irdischen Dasein stünde dem entgegen, und wenn ich eine Frau zu meinen Lebzeiten heirate und wir ein Leben lang alle Erlebnisse glücklich miteinander überstanden haben, dann möchte ich auch die Ewigkeit glücklich mit ihr zusammen erleben können, aber eine befristete Ehe würde dem entgegen stehen.
    Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
    Leichtfertig werden auch die wenigsten Menschen heiraten, weil fast alle damit doch die Intention verbinden, ein Leben lang zusammen zu bleiben. Aber menschliche Beziehungen sind etwas unvorhersehbares und anfälliges, und niemand kann ausschließen, dass man in zehn Jahren totunglücklich miteinander sein wird. In diesen Lagen eine Scheidung zu verbieten oder als moralisch verwerflich hinzustellen, d.h. von den Leuten zu erwarten, eine unglückliche Partnerschaft aufrechtzuerhalten "um Gottes Willen", das finde ich geradezu pervers.
    Wie ich eben schrieb kann ich die Entscheidung zu einer Scheidung durchaus als legitim ansehen, aber wenn man ein Leben lang glücklich zusammen gewesen ist und zumindest im Glauben die Perspektive hat, dass nach dem irdischen Dasein noch die Ewigkeit ist, wie pervers wäre es dann, wenn die Ehe von vornherein befristet ist und in der Ewigkeit keinen Bestand mehr hat, also trotz allem Glück der Liebe im irdischen Dasein die Ewigkeit doch allein verbringen muss?
    Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
    Totaler Quatsch!
    Könnten wir bitte die Wortwahl auf konstruktivem Niveau halten?
    Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich steht es einem zu, die Traditionen anderer Kulturen barbarisch, mittelalterlich, menschenverachtend und scheußlich zu nennen, wenn sie es nun mal sind. Oder urteilst du auch nicht über Klitorisverstümmelung oder Steinigung von Ehebrecherinnen?
    Ich befürworte solche Beispiele ebensowenig wie Du aber dennoch gibt es Traditionen, welche manchmal durchaus ihren Sinn haben könnten, auch wenn die erwähnten Beispiele für mich keine ausreichenden Gründe haben können um gerechtfertigt zu sein.
    Wenn ich von einem "Verbrecher" lese, welcher augenscheinlich etwas ganz schlimmes angestellt hat, dann bilde ich mir auch meine Meinung darüber, aber wer wäre ich denn, wenn ich deswegen über diesen Typen urteilen würde?
    Dafür gibt es Richter.
    Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
    Man kann gar nicht ermessen, wie viel Elend in die Welt gekommen ist, weil die Leute einen falschen Respekt vor der "Tradition" haben. Mir persönlich ist es dagegen scheißegal, ob eine Handlungsweise vor zwei Jahren von New Yorker Gangs erfunden oder vor 1400 Jahren von Mohammed gestiftet wurde.
    Dafür hat eben jeder sein e Ansichtsweise und mir sind die Handlungen, die Sichtweise und die Perspektiven der Menschen eben nicht egal.
    Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
    Nein. Sie stehen natürlich in einem Abstammungskontext mit dem Christentum, aber sie werden meines Wissens von keiner der großen Kirchen als "Christen" anerkannt. Ähnlich werden die Zeugen Jehovas nicht als christliche Gemeinschaft angesehen.
    Die Zeugen Jehovas sind in der Hinsicht eine Sekte, dass ihre Anhänger praktisch Gefangene in ihrer eigenen Religion sind.
    Bei den Mormonen ist es so, dass sie auf den christlichen aufbauende Werte vertreten, und das ausnahmslos, aber sie sind keine Gefangenen ihrer Religion, sondern bleiben aus Glauben ihrer Religion treu.
    Die Mormonen mögen eine protestantische Religion sein, aber das unterscheidet diese Religion nicht stärker von der katholischen Kirche, wie die evangelische Kirche.
    Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
    Ich bin zwar kein Christ, aber da kann ich natürlich abhelfen:
    Mahthäus 22,23
    Wenn man bedenkt dass er Matthäus heißt ist es ansonsten möglicherweise in Ordnung.
    Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
    Man könnte das "Im Himmel heiraten" hier zwar so verstehen, dass im Himmel nicht neu geheiratet wird, aber das ist offensichtlich nicht gemeint, da die Frage der Sadduzäer sich ja darauf bezieht, was im Himmel mit den Ehebeziehungen sein wird, die auf Erden geschlossen wurde. Und diese Frage weist Jesus offenbar zurück mit der Behauptung, dass die Einrichtung der Ehe im Himmel abgetan sein wird, da die Menschen dort "wie die Engel" leben. Wäre Jesus der Meinung, dass die Ehe im Himmel fortgesetzt wird, dann hätte er die Frage auf keinen Fall so zurückgewiesen, sondern anders beantwortet.
    Nun das ist Ansichtssache.
    Ich verstehe die vor- und nachirdische Existenz m Vergleich zum irdischen Dasein in gewisser Hinsicht zwar auch als engelsgleich, aber dies wirklich zu erklären, wäre sehr komplex, so wie ich das meine.
    Diese Form der Existenz schließt aber keineswegs eine romantische Beziehung aus, die über das hinaus geht, was im irdischen Sinne als Tod angesehen wird.
    Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
    Da hast du die Bibel aber an tausend Stellen gegen dich.
    Das mag sein, aber was wird denn als Hölle immer wieder beschrieben.
    Seelische Qualen beispielsweise sind ein Ausdruck davon, wie einem das Gewissen plagen kann, wenn man eine bewusst falsche Entscheidung getroffen hat, wodurch möglicherweise andere beeinträchtigt wurden.
    Das Fegefeuer ist ebenfalls ein Beispiel als eine andere Umschreibung der Nahtoderfahrung des Lebensfilmes und der Selbstbeurteilung der eigenen Entscheidungen mit einem unverfälschten Gewissen.
    Sicher ist es Auslegungssache, aber wenn man berücksichtigt, das die katholische Kirche im Mittelalter einschüchtern wollte, aber die ursprüngliche Bibel von einem Gott der Liebe Zeugnis gibt, dann ist das schon ein Widerspruch.
    Es heisst schon in der Bibel, denn fehlt es einem an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten, denn er gibt allen gern und macht niemand einen Vorwurf.
    Das klingt wohl kaum nach einem Gott dem Gottesfurcht wichtiger ist als die Liebe.

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  • 3of5
    antwortet
    Natürlich würden sich zwei Menschen freiwillig dazu entscheiden, den Bund der Ehe miteinander einzugehen, aber eine solche Entscheidung sollte nicht von Anfang an leichtfertig getroffen sein.
    Leichtfertig werden auch die wenigsten Menschen heiraten, weil fast alle damit doch die Intention verbinden, ein Leben lang zusammen zu bleiben. Aber menschliche Beziehungen sind etwas unvorhersehbares und anfälliges, und niemand kann ausschließen, dass man in zehn Jahren totunglücklich miteinander sein wird. In diesen Lagen eine Scheidung zu verbieten oder als moralisch verwerflich hinzustellen, d.h. von den Leuten zu erwarten, eine unglückliche Partnerschaft aufrechtzuerhalten "um Gottes Willen", das finde ich geradezu pervers.

    Eine Zwangsheirat wollte ich auch gar nicht befürworten, aber es gibt nun einmal Kulturen, in denen solche traditionell vollzogen werden und es steht mir nicht zu, über Traditionen fremder Kulturen zu urteilen
    Totaler Quatsch!

    Selbstverständlich steht es einem zu, die Traditionen anderer Kulturen barbarisch, mittelalterlich, menschenverachtend und scheußlich zu nennen, wenn sie es nun mal sind. Oder urteilst du auch nicht über Klitorisverstümmelung oder Steinigung von Ehebrecherinnen?

    Man kann gar nicht ermessen, wie viel Elend in die Welt gekommen ist, weil die Leute einen falschen Respekt vor der "Tradition" haben. Mir persönlich ist es dagegen scheißegal, ob eine Handlungsweise vor zwei Jahren von New Yorker Gangs erfunden oder vor 1400 Jahren von Mohammed gestiftet wurde.

    Was macht denn eine Ehe so unglücklich, dass man letztlich sich gegen das Eheversprechen entscheidet, sich gegenseitig auch in schlechten Zeiten beizustehen?
    Das geht dich zwar im Einzelnfall herzlich wenig an, aber dass Ehen entsetzlich unglücklich verlaufen können, sodass sie von den Ehepartner nur noch als einzige Qual empfunden wird, das ist eine unbestreitbare psychologische und soziale Tatsache. So etwas gibt es immer wieder, und hat es auch immer gegeben, weil zwei Menschen nicht von fünf Jahren Turtelei als junge Menschen darauf schließen können, was in 30 Jahren sein wird.

    Da bist Du offenbar falsch informiert, denn Mormonen sind in der Tat gläubige Christen.
    Nein. Sie stehen natürlich in einem Abstammungskontext mit dem Christentum, aber sie werden meines Wissens von keiner der großen Kirchen als "Christen" anerkannt. Ähnlich werden die Zeugen Jehovas nicht als christliche Gemeinschaft angesehen.

    Heute Abend ist wieder Familienheimabend für alleinstehende Erwachsene in der Kirche, da werde ich mal die Missionare fragen, ob sie wissen, wo diese Textstelle in der Bibel zu finden ist.
    Wenn Du aber ein gläubiger Christ bist, müsstest Du diese Textstelle ebenfalls kennen, wenn vielleicht auch nicht unbedingt deren Position in den Schriften.
    Ich bin zwar kein Christ, aber da kann ich natürlich abhelfen:
    Mahthäus 22,23

    An demselben Tage traten die Sadduzäer zu ihm, die lehren, es gebe keine Auferstehung, und fragten ihn 24 und sprachen: Meister, Mose hat gesagt (5.Mose 25,5-6): »Wenn einer stirbt und hat keine Kinder, so soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen erwecken.« 25 Nun waren bei uns sieben Brüder. Der erste heiratete und starb; und weil er keine Nachkommen hatte, hinterließ er seine Frau seinem Bruder; 26 desgleichen der zweite und der dritte bis zum siebenten. 27 Zuletzt nach allen starb die Frau. 28 Nun in der Auferstehung: wessen Frau wird sie sein von diesen sieben? Sie haben sie ja alle gehabt. 29 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes. 30 Denn in der Auferstehung werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie Engel im Himmel.
    Man könnte das "Im Himmel heiraten" hier zwar so verstehen, dass im Himmel nicht neu geheiratet wird, aber das ist offensichtlich nicht gemeint, da die Frage der Sadduzäer sich ja darauf bezieht, was im Himmel mit den Ehebeziehungen sein wird, die auf Erden geschlossen wurde. Und diese Frage weist Jesus offenbar zurück mit der Behauptung, dass die Einrichtung der Ehe im Himmel abgetan sein wird, da die Menschen dort "wie die Engel" leben. Wäre Jesus der Meinung, dass die Ehe im Himmel fortgesetzt wird, dann hätte er die Frage auf keinen Fall so zurückgewiesen, sondern anders beantwortet.

    Die Hölle aber gibt es meinem Verständnis nach nicht
    Da hast du die Bibel aber an tausend Stellen gegen dich.

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