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  • Ace Azzameen
    antwortet
    Wir werden uns da wohl kaum einigen. Halten wir doch einfach fest, dass du es gut findest, wenn man ein Staatsoberhaupt nicht so schnell loswird und ich eben schlecht.

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  • Tibo
    antwortet
    Wir haben jetzt ausführlich Präsident und König verglichen, wenn beide Vollversager sind. Also den worst case. Da muss man dann auch mal sagen, dass man gute Monarchen länger behält als gute Präsidenten. Man hat das Postengeschacher die unwürdigen Absagen die alberen Aufstellungen unbekannter Frauen, wenn der eigene Kandidat keine Mehrheit gewinnen kann nicht mehr. Es steht also einiges auf der ProMonarchie-Liste.

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  • Ace Azzameen
    antwortet
    Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
    Im Parlament? Dir ist schon bewusst, dass hier immernoch von nichts anderem als einer konstitutionellen bzw. parlamentarischen Monarchie geredet wird in dem die Existenz der Monarchie auf vom Parlament gemachten Gesetzen beruht, die dieses dann auch wieder aufheben kann?

    LG
    Whyme
    Jup. Ein Amtsenthebungsverfahren läuft nicht mal eben so ab. Da sind die Hürden sicher etwas höher. Und wenn die Verfehlungen eben nicht groß genug sind, um ein solches Verfahren zu ermöglichen, kann man doch froh sein, wenn man das Oberhaupt bei der nächsten Wahl loswird.

    Die Abschaffung der Monarchie ist natürlich die ultima ratio -
    Eben... und wer ist schon bereit, so eine Option zu ziehen?

    Wenn er zur Wiederwahl vorgeschlagen wird, nocheinmal antreten möchte und die Mehrheit in der Bundesversammlung bekommt, hat man ihn noch eine zweite Amtszeit am Hals.
    Und das soll wahrscheinlicher sein, als dass ein gleichartiger König nicht zum Rücktritt gezwungen wird?

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  • Whyme
    antwortet
    Die Abschaffung der Monarchie ist natürlich die ultima ratio - aber die Möglichkeit besteht und man kann sie als Druckmittel einsetzen. Jemand, der aus einer langen Reihe von Monarchen kommt, ist grundlegend daran interessiert, die Dynastie zu erhalten und will sicherlich nicht dafür verantwortlich sein, die Monarchie in einem Land beendet zu haben. So kann man ihn entweder dazu bringen, sich zu benehmen oder, wenn er sich nicht ändern will, ihn auch dazu zwingen, abzudanken. Sollte es denn dazu kommen, dass man dieses letzte Mittel wählen muss um den Monarchen loszuwerden, so muss es zwar den Gesetzgebungsprozess durchlaufen, aber mit dem nötigen Willen und Druck kann dieser recht schnell durchlaufen sein.

    Erweist sich ein Präsident als Vollidiot, so hat man keine Handhabe, ihn vor Ende seiner Amtszeit loszuwerden, es sei denn, er hat wissentlich das Grundgesetz oder andere Bundesgesetze verletzt. Wenn er zur Wiederwahl vorgeschlagen wird, nocheinmal antreten möchte und die Mehrheit in der Bundesversammlung bekommt, hat man ihn noch eine zweite Amtszeit am Hals. Dafür hat man den Vorteil, dass man ihn danach endgültig los ist, ohne die Staatsform zu ändern.

    LG
    Whyme

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
    Ein Gesetz zur Aufhebung der Monarchie kann ggfs. schneller verabschiedet sein und das Problem beheben.
    Das funktioniert aber halt auch nur ein mal pro Land. Oder willst du die Monarchie dann sofort wieder einführen, mit einem neuen Monarchen? Das würde zwar die Rabulisten unter den Juristen sehr glücklich machen, ist aber praktisch wohl eher unsinnig.

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  • Whyme
    antwortet
    Zitat von Ace Azzameen Beitrag anzeigen
    Wo und wie soll das schneller möglich sein?
    Im Parlament? Dir ist schon bewusst, dass hier immernoch von nichts anderem als einer konstitutionellen bzw. parlamentarischen Monarchie geredet wird in dem die Existenz der Monarchie auf vom Parlament gemachten Gesetzen beruht, die dieses dann auch wieder aufheben kann?

    LG
    Whyme

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  • Ace Azzameen
    antwortet
    Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
    Und wenn sich ein Präsident in seinem ersten Amtsjahr als totaler Vollpfosten und Lachnummer erweist, muss man ihn noch weitere 4 Jahre bis zur Wiederwahl ertragen, wenn er nicht zurücktritt.
    Das ist noch deutlich besser, als bis zu seinem Lebensende oder seiner Abdankung die im WorstCase Jahrzehnte später ist.


    Ein Gesetz zur Aufhebung der Monarchie kann ggfs. schneller verabschiedet sein und das Problem beheben.

    LG
    Whyme
    Wo und wie soll das schneller möglich sein?

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  • Whyme
    antwortet
    Und wenn sich ein Präsident in seinem ersten Amtsjahr als totaler Vollpfosten und Lachnummer erweist, muss man ihn noch weitere 4 Jahre bis zur Wiederwahl ertragen, wenn er nicht zurücktritt. Ein Amtsenthebungsverfahren für den Bundespräsidenten ist nämlich auch nur bei schwersten Verfehlungen möglich.

    Ein Gesetz zur Aufhebung der Monarchie kann ggfs. schneller verabschiedet sein und das Problem beheben.

    LG
    Whyme

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  • Ace Azzameen
    antwortet
    Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
    Willkommen im Kreisverkehr - das man einen Monarchen auch absetzen kann, was ja schließlich der Anfang des Gesprächs.

    LG
    Whyme
    Ja, war es. Dies ist aber nur in Ausnahmefällen und bei schweren Verfehlungen üblich. Das ist etwas anderes als ein Präsident, der alle paar Jahre im Amt bestätigt werden muss.

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  • Whyme
    antwortet
    Zitat von Ace Azzameen Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu einem König, muss der Präsi aber alle paar Jahre im Amt bestätigt werden, bzw. erstmal durch eine vom Volk legitimierte Versammlung gewählt werden.
    Willkommen im Kreisverkehr - das man einen Monarchen auch absetzen kann, was ja schließlich der Anfang des Gesprächs.

    LG
    Whyme

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  • Ace Azzameen
    antwortet
    Im Gegensatz zu einem König, muss der Präsi aber alle paar Jahre im Amt bestätigt werden, bzw. erstmal durch eine vom Volk legitimierte Versammlung gewählt werden.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Ace Azzameen Beitrag anzeigen
    Keiner kann nunmal garantieren, dass der Mensch der da aus der letzten Monarchin kommt, auch zu einem guten Menschen heranwächst und keine kann garantieren, dass die Mehrheit des Volkes diesen Menschen als Staatsoberhaupt haben will.
    Ähm - bei dem aktuellen deutschen Modell kann aber auch keiner garantieren, "dass die Mehrheit des Volkes diesen Menschen als Staatsoberhaupt haben will."

    Das ist von daher ein bescheidenes Argument ...

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  • Ace Azzameen
    antwortet
    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Das fällt dir sehr spät ein...
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    Ja ne is klar. Diese Frage war von Anfang an rethorischer Natur. Ein König passt eben nur sehr begrenzt in ein demokratisches System.

    Ich habe nicht gesagt, dass du gesagt hättest, ich hätte gesagt...
    Das also macht klar, dass "wenn" als "da" und nicht als "falls" gemeint ist. Aber geschenkt, du hattest echt oft die Möglichkeit, einzugestehen, dass du was falsch verstanden hast und gut wäre, aber stattdessen tust du so als wärst du missverstanden worden und wirst aggressiv.
    Das wenn war als falls gemeint, aber geschenkt: Ich diskutier jetzt keine Grammatik.


    Mein Fahrrad ist grün und hat zwei Reifen. Ist das das neue Spiel? Wir sagen einfach was wahres, das mit den Sätzen, die wir zitieren möglichst wenig zu tun hat.
    Also willst du einen König besprechen, der nicht einmal die Rechte in der britischen Vorlage besitzt?

    Das ist doch schon wieder Unsinn. Prinz Ernst August von Hannover ist eben nie in der Rolle gewesen, als künftiges Staatsoberhaupt aufzuwachsen. Du raffst einfach nicht was zusammenpasst und was nicht. Deine Beispiele sind untauglich, weil sie nicht in das gesuchte Muster passen (s. Louis XIV.-XVI.). Ich würde dich ja bitten einen europäischen Monarchen des 20. oder 21. Jahrhunderts zu nennen, der den worst case erfüllt, aber dann bringst du wahrscheinlich das Beispiel eines aztekischen Gewerkschaftsführers oder was noch unpassenderes.
    Ich habe Prinz August nur genannt, weil er derzeit wohl das Musterbeispiel für einen unpassenden Monarchen darstellt. Aber es hätte mir natürlich klar sein müssen, dass du gleich wieder werweißwas darin hineininterpretierst. Keiner kann nunmal garantieren, dass der Mensch der da aus der letzten Monarchin kommt, auch zu einem guten Menschen heranwächst und keine kann garantieren, dass die Mehrheit des Volkes diesen Menschen als Staatsoberhaupt haben will.
    Zuletzt geändert von Ace Azzameen; 20.11.2016, 14:45.

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  • Tibo
    antwortet
    Zitat von Ace Azzameen Beitrag anzeigen
    Das war auch eine rhetorische Frage.
    Das fällt dir sehr spät ein...
    Zitat von Ace Azzameen Beitrag anzeigen
    Ich habe nicht gesagt, dass du das gesagt hast. In meinem Zitat steht klar lesbar "wenn".
    Ich habe nicht gesagt, dass du gesagt hättest, ich hätte gesagt...
    Das also macht klar, dass "wenn" als "da" und nicht als "falls" gemeint ist. Aber geschenkt, du hattest echt oft die Möglichkeit, einzugestehen, dass du was falsch verstanden hast und gut wäre, aber stattdessen tust du so als wärst du missverstanden worden und wirst aggressiv.
    Zitat von Ace Azzameen Beitrag anzeigen
    Auch der heutige Bundespräsident hat ein wenig Macht. Keine große zwar, aber es ist dennoch etwas vorhanden.
    Mein Fahrrad ist grün und hat zwei Reifen. Ist das das neue Spiel? Wir sagen einfach was wahres, das mit den Sätzen, die wir zitieren möglichst wenig zu tun hat.
    Zitat von Ace Azzameen Beitrag anzeigen
    Das mag vielleicht im Idealfall so sein. Im schlimmsten Fall wird der König von Anfang an verhätschelt, fühlt sich seinem Volk stets überlegen, wird arrogant und gibt sich dann auch so vor seinen "Untertanen". Einen Prinz Ernst August von Hannover möchte zumindest ich nicht als Staatsoberhaupt sehen. Dann doch lieber ganz ohne Staatsoberhaupt und die entsprechenden Aufgaben werden stattdessen von Parlamenten und Gerichten ausgeübt.
    Das ist doch schon wieder Unsinn. Prinz Ernst August von Hannover ist eben nie in der Rolle gewesen, als künftiges Staatsoberhaupt aufzuwachsen. Du raffst einfach nicht was zusammenpasst und was nicht. Deine Beispiele sind untauglich, weil sie nicht in das gesuchte Muster passen (s. Louis XIV.-XVI.). Ich würde dich ja bitten einen europäischen Monarchen des 20. oder 21. Jahrhunderts zu nennen, der den worst case erfüllt, aber dann bringst du wahrscheinlich das Beispiel eines aztekischen Gewerkschaftsführers oder was noch unpassenderes.

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  • Ace Azzameen
    antwortet
    Sie ist albern, weil sie etwas offensichtliches abfragt. Mit ein wenig nachdenken kommt man selbst drauf.
    Das war auch eine rhetorische Frage.

    1. Ich sagte dir bereits du sollst es lassen mir Worte in den Mund zu legen. Ich habe nie gesagt ich wolle einen gewählten König.
    Ich habe nicht gesagt, dass du das gesagt hast. In meinem Zitat steht klar lesbar "wenn".

    1. Drittens: Nein, Viertens, weil er keine hätte.
    Auch der heutige Bundespräsident hat ein wenig Macht. Keine große zwar, aber es ist dennoch etwas vorhanden.

    Das hat Whyme genannt, lies doch mal die Beiträge, die du kommentierst. Ein König wächst stärker in sein Amt, hat eine bestimmte Rolle von klein auf internalisiert, die Mächtigen können sich ohne Gesichtsverlust distanzieren, Königshäuser haben eine andere Ästhetik als Präsidenten. Ich finde jene schöner.
    Das mag vielleicht im Idealfall so sein. Im schlimmsten Fall wird der König von Anfang an verhätschelt, fühlt sich seinem Volk stets überlegen, wird arrogant und gibt sich dann auch so vor seinen "Untertanen". Einen Prinz Ernst August von Hannover möchte zumindest ich nicht als Staatsoberhaupt sehen. Dann doch lieber ganz ohne Staatsoberhaupt und die entsprechenden Aufgaben werden stattdessen von Parlamenten und Gerichten ausgeübt.

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