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  • Ace Azzameen
    antwortet
    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Weder ist Louis XVI der Sonnenkönig gewesen (das war Louis XIV.) noch war er (oder Louis XIV.) ein absoluter Vollpfosten. Das waren zudem keine Kö nige einer konstitutionellen Monarchie in der sie nur oberste Repräsentanten eines Staates waren. Sie waren Herrscher absolutistischer Staaten. Das ist kein passendes Beispiel, wenn es um die Macht eines Monarchen geht, wie sie aktuell im Vereinigten Königreich besteht. Desweiteren habe ich zu keiner Zeit von brutaler Gewalt gesprochen, noch habe ich davon gesprochen, dass ich eine Regel aufstellen wollte. Ich habe eine Regel widerlegt. Dafür braucht es nur ein gültiges Gegenbeispiel. Wie gesagt, wenn du echt zwei Beispiele hast in denen unfähige Monarchen sich in einer konstitutionellen Monarchie gegen Medien Legislative und Regierung im Amt halten konnten, gerne her damit. Aber du lieferst nur Beispiele aus komplett anderen Systemen.
    Weder du noch ich haben während der Unterhaltung über Abdankungen von konstitutioneller Monrchie gesprochen, sondern lediglich von Königen. Der Buchstabendreher ist dir ja Gott sei Dank aufgefallen.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Der Wahlmodus ändert so gut wie nix am Geschacher. Auch bei ner Direktwahl, würde bei der aktuellen Lage und den anstehenden wichtigen Wahlen 2017 die selbe Koalition denselben Kandidaten aufstellen (wenn denn das Amt das gleiche bliebe).
    Ne Direktwahl für dieses Amt mit diesen Befugnissen wäre allerdings was die Legitimität der politischen Akteure auf Bundesebene angeht deutlich problematischer. Dann wäre der Bundespräsident nämlich deutlich stärker durch den Souverän legitimiert als Kanzler und Minister. Bei den aktuellen Befungnissen des BP ist er ausreichend durch den Souverän legitimiert.
    Ja. Es ist ja im Internet (und auch anderswo) sehr populär, grundsärzlich mal alle Entscheidungen, die nicht direkt durch "das Volk" (das liebe, gute, gerechte Volk, das stets Recht und nie Unrecht hat und von seinen Herrschern stets ignoriert, ausgebeutet und underdrückt wird) abgesegnet sind, für undemokratisch (und am besten auch gleich noch verfassungswidrig und damit illegal) zu erklären, aber das ist natürlich Quatsch. Der Bundestag und die Landesparlamente sind demokratisch gewählt und damit sind auch deren Entscheidungen grundsätzlich mal demokratisch legitimiert.

    Für einen Grüßaugust, der keinen relevanten Einfluss hat, braucht man in der Tat keine Direktwahl. Viel zu viel Zirkus.

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  • Tibo
    antwortet
    Zitat von Ace Azzameen Beitrag anzeigen
    Dein Ernst? Du willst wirklich die Namen der Monarchen die im Verlauf der Geschichte erst durch Revolutionen gestürzt wurden, oder ihr Volk mit eiserner Faust knechteten? Wie wäre es zum Beispiel mit Ludwig XVI.? Dem berühmten Sonnenkönig, der sein Volk hungern ließ und deshalb unter dem Fallbeil endete, oder mit Nikolaus II., der unbedingt an seiner unangetasteten Alleinherrschaft festhielt und deswegen vom Volk verhaftet und später ermordet wurde? Du willst mir doch nicht wirklich erzählen, dass du noch nie etwas von brutalen Alleinherrschern gehört hast?

    Äh... das Argument, dass man einen Monarchen ja notfalls mit brutaler Gewalt loswerden kann, soll jetzt nicht wirklich FÜR die Monarchie sprechen, oder?

    Und aus einem Einzelfall, bei dem die Sache ohne Blut ablief, kann man kaum eine Regel machen.
    Weder ist Louis XVI der Sonnenkönig gewesen (das war Louis XIV.) noch war er (oder Louis XIV.) ein absoluter Vollpfosten. Das waren zudem keine Kö nige einer konstitutionellen Monarchie in der sie nur oberste Repräsentanten eines Staates waren. Sie waren Herrscher absolutistischer Staaten. Das ist kein passendes Beispiel, wenn es um die Macht eines Monarchen geht, wie sie aktuell im Vereinigten Königreich besteht. Desweiteren habe ich zu keiner Zeit von brutaler Gewalt gesprochen, noch habe ich davon gesprochen, dass ich eine Regel aufstellen wollte. Ich habe eine Regel widerlegt. Dafür braucht es nur ein gültiges Gegenbeispiel. Wie gesagt, wenn du echt zwei Beispiele hast in denen unfähige Monarchen sich in einer konstitutionellen Monarchie gegen Medien Legislative und Regierung im Amt halten konnten, gerne her damit. Aber du lieferst nur Beispiele aus komplett anderen Systemen.

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  • Ace Azzameen
    antwortet
    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Ich habe jetzt den einen König genannt, der derart abdankte. Ich bin auf deine beiden Könige,, die sich in einer konstitutionellen Monarchie bis zum Ende auch als absolute Vollpfosten nicht abdanken mussten.
    Dein Ernst? Du willst wirklich die Namen der Monarchen die im Verlauf der Geschichte erst durch Revolutionen gestürzt wurden, oder ihr Volk mit eiserner Faust knechteten? Wie wäre es zum Beispiel mit Ludwig XVI.? Dem berühmten Sonnenkönig, der sein Volk hungern ließ und deshalb unter dem Fallbeil endete, oder mit Nikolaus II., der unbedingt an seiner unangetasteten Alleinherrschaft festhielt und deswegen vom Volk verhaftet und später ermordet wurde? Du willst mir doch nicht wirklich erzählen, dass du noch nie etwas von brutalen Alleinherrschern gehört hast?

    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Selbst wenn es einen solchen Fall gäbe, wäre Xanrofs Annahme, dass es keine Möglichkeit gäbe, einen unfähigen Monarchen als obersten Repräsentanten der Nation loszuwerden widerlegt. Aber wirklich ich freue mich auf deine beiden Beispiele.
    Äh... das Argument, dass man einen Monarchen ja notfalls mit brutaler Gewalt loswerden kann, soll jetzt nicht wirklich FÜR die Monarchie sprechen, oder?

    Und aus einem Einzelfall, bei dem die Sache ohne Blut ablief, kann man kaum eine Regel machen.

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  • Tibo
    antwortet
    Zitat von The Martian Beitrag anzeigen
    Diese Situation ergibt sich aus dem Wahlmodus eigentlich auch von selbst. Wenn zwischen der Wahl des Bundestags und dem Start der nächsten Legislaturperiode Jahre liegen würden, würde die Wahl des Kanzlers wohl ähnlich ablaufen.
    Die eigentlichen Wahlen, die die Zusammensetzung der Bundesversammlung bestimmen, haben bereits stattgefunden und jetzt wird die Koalition gebildet, die dann den Präsidenten wählt.
    Der Wahlmodus ändert so gut wie nix am Geschacher. Auch bei ner Direktwahl, würde bei der aktuellen Lage und den anstehenden wichtigen Wahlen 2017 die selbe Koalition denselben Kandidaten aufstellen (wenn denn das Amt das gleiche bliebe).
    Ne Direktwahl für dieses Amt mit diesen Befugnissen wäre allerdings was die Legitimität der politischen Akteure auf Bundesebene angeht deutlich problematischer. Dann wäre der Bundespräsident nämlich deutlich stärker durch den Souverän legitimiert als Kanzler und Minister. Bei den aktuellen Befungnissen des BP ist er ausreichend durch den Souverän legitimiert.

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  • Tibo
    antwortet
    Zitat von Ace Azzameen Beitrag anzeigen
    Kennst du das Sprichwort "Ausnahmen bestätigen die Regel" ?

    Auf einen König der durch öffentlichen Druck vom Amt zurücktrat, kommen bestimmt zwei die sich mit festem Griff an der Macht hielten.
    Ich habe jetzt den einen König genannt, der derart abdankte. Ich bin auf deine beiden Könige,, die sich in einer konstitutionellen Monarchie bis zum Ende auch als absolute Vollpfosten nicht abdanken mussten. Selbst wenn es einen solchen Fall gäbe, wäre Xanrofs Annahme, dass es keine Möglichkeit gäbe, einen unfähigen Monarchen als obersten Repräsentanten der Nation loszuwerden widerlegt. Aber wirklich ich freue mich auf deine beiden Beispiele.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
    Ich könnte deine Empörung ja viel besser verstehen, wenn dem Volk ein Wahlzettel mit nur einem Namen drauf vorgelegt würde; aber Steinmeier wird nur von seinen Mitpolitikern gewählt, und die haben's ja bekanntlich gar nicht so sehr mit der Demokratie
    Diese Situation ergibt sich aus dem Wahlmodus eigentlich auch von selbst. Wenn zwischen der Wahl des Bundestags und dem Start der nächsten Legislaturperiode Jahre liegen würden, würde die Wahl des Kanzlers wohl ähnlich ablaufen.
    Die eigentlichen Wahlen, die die Zusammensetzung der Bundesversammlung bestimmen, haben bereits stattgefunden und jetzt wird die Koalition gebildet, die dann den Präsidenten wählt.
    Zuletzt geändert von Gast; 19.11.2016, 08:53.

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  • Karl Ranseier
    antwortet
    Zitat von riepichiep Beitrag anzeigen

    Es gibt vielleicht noch Zwischentöne zwischen "der Sieger steht Wochen/Monate vorher fest" und "Wahlausgang bis zur letzten Minute offen".
    Die Wahl ist für den 12. Februar 2017 angesetzt und heute, fast drei Monate vorher, ist schon klar, wer das Rennen macht ...
    Das ist doch Quatsch. Bis zu, 12. Februar kann Steinmeier noch mit seinem Diensthubschrauber abstürzen. Oder jemand nimmt sich seine Doktorarbeit nochmal vor. Oder seine Publikationen im linken "Hetzblatt" "Demokratie und Recht", dessen Verlag damals unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stand. Oder gleich die dazugehörigen Berichte des Verfassungsschutzes. Oder findet heraus, daß seine Geburtsurkunde gefälscht ist

    Ich könnte deine Empörung ja viel besser verstehen, wenn dem Volk ein Wahlzettel mit nur einem Namen drauf vorgelegt würde; aber Steinmeier wird nur von seinen Mitpolitikern gewählt, und die haben's ja bekanntlich gar nicht so sehr mit der Demokratie
    Zuletzt geändert von Karl Ranseier; 18.11.2016, 18:19.

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  • Ace Azzameen
    antwortet
    Kennst du das Sprichwort "Ausnahmen bestätigen die Regel" ?

    Auf einen König der durch öffentlichen Druck vom Amt zurücktrat, kommen bestimmt zwei die sich mit festem Griff an der Macht hielten.

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  • Tibo
    antwortet
    Zitat von xanrof Beitrag anzeigen
    Und wenn ein absoluter Vollpfosten Monarch würde? Dann gäbe es keine Möglichkeit, so jemanden als obersten Repräsentanten zu verhindern.
    Dann nehme ich an, musste Eduard VIII. nicht vor der Krönung abdanken?

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  • Whyme
    antwortet
    Mit Distanzieren meine ich, dass eine Regierung bei einem sich daneben benehmenden repräsentativen Monarchen sagen kann, dass dieser nicht ihre Position vertritt. Bei einem gewählten Staatsoberhaupt ist das halt nicht so einfach. Ich schätze die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Monarch dermaßen daneben benimmt allerdings auch als recht gering ein, immerhin wird er von Kind an auf diese Aufgabe vorbereitet. Eine Garantie ist das natürlich nicht, schon klar. Am Ende ist es, wie so vieles, eine Frage persönlichen Geschmacks.

    LG
    Whyme

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
    Alles hat Vor- und Nachteile und kein System ist perfekt.
    Da sehe ich aber beim auf fünf Jahre gewählten Häuptling die Vorteile deutlich überwiegen. Was nützt es mir, mich von dem Vollpfosten zu "distanzieren" (was meinst du damit konkret?), wenn ich ihn im Zweifelsfall sein (bzw. mein ) ganzes Leben aushalten muss? Dass der Pfosten dann auch wirklich zurücktritt, wenn es zu doll wird, ist ja nicht garantiert. Dass auch die schlimmsten fünf Jahre mal vorbei gehen, ist hingegen sehr wohl garantiert.

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  • Whyme
    antwortet
    Zitat von xanrof Beitrag anzeigen
    Und wenn ein absoluter Vollpfosten Monarch würde? Dann gäbe es keine Möglichkeit, so jemanden als obersten Repräsentanten zu verhindern.
    Man kann auch jemanden wählen, der sich als ein absoluter Vollpfosten herausstellt und mMn waren wir mir Wulff da auch schon ganz nah dran. Und mit dieser Person muss man dann 5 Jahre leben und hat dann als Regierung noch das zusätzliche Problem, dass man dafür verantwortlich ist, dass diese Person in dieser Situation ist. Bei dem Vollpfosten auf dem Thron wird weniger überrascht, schließlich kennt man die Person von Anfang an und man kann sich davon distanzieren. Zurücktreten können beide.

    Alles hat Vor- und Nachteile und kein System ist perfekt.

    LG
    Whyme

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  • KennerderEpisoden
    antwortet
    Keine demokratische Legitimität, daher nicht mein Bundespräsident ( es sei denn, es wird Stefan Raab, jetzt wo der Zeit hat).

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    LoL, Alexander Hold? Ernsthaft? Warum nicht Barbara Salesch? Das würde ihre Chancen erhöhen ein paar Stimmen grüner Feminist_innen abzugreifen.
    Hold ist seit 2008 politisch aktiv und aktuell Stadtrat (www.fw-kempten.de/Alexander-Hold.650.0.html).

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