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Wenn die USA Stalin nach dem 2. Weltkrieg gestürtzt hätten?

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    Wenn die USA Stalin nach dem 2. Weltkrieg gestürtzt hätten?

    Hallo,
    als ich gesternabend die Wiederholung der 1. Staffel von "Tannbach" gesehen habe, kam mir die Idee. Warum haben die USA nach dem Krieg nicht die Sowjetunion gestürzt?

    Soviel ich weis waren sie nach dem Krieg nicht mehr lange Alliierte und Verbündete.

    Und sie waren zu der Zeit auch die einzigste Nuklearmacht auf unseren Planeten.

    Von der konventionellen Überlegenheit erst garnicht zu reden.

    Und aus heutiger Sicht hätten sie sich viele Probleme erspart. Es hätte nie einen kalten Krieg gegeben und die Kuba Krise wäre der Welt auch erspart geblieben.

    Natürlich hätte es auch nie eine DDR gegeben. Zumal die USA sich von Stalin mit der Oder-Neiße Grenze auch über den Tisch haben ziehen lassen.
    Nicht zu vergessen der Korea Krieg der ohne Russland auch ein anderes Ergebnis gehabt hätte.
    Wobei der kleine Dicke in Nordkorea niemals eine einzigste Rakete gestartet hätte.

    Ich finde das ist ein interessantes Planspiel, wie sich die Welt ohne Sowjetunion entwickelt hätte.
    Zuletzt geändert von Comander1956; 06.01.2018, 13:05.

    #2
    Zitat von Comander1956 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    als ich gesternabend die Wiederholung der 1. Staffel von "Tannbach" gesehen habe, kam mir die Idee. Warum haben die USA nach dem Krieg nicht die Sowjetunion gestürzt?

    Soviel ich weis waren sie nach dem Krieg nicht mehr lange Alliierte und Verbündete.

    .
    Na was du so weißt, das große Zerwürfnis begann mit der Berlinblokade.

    Aber warum sollten die USA sofort gegen die UDSSR ziehen? Man hatte einen Krieg hinter sich.

    Das Atomarsenal ist sehr bescheiden gewesen, trotz Monopol

    Konventionell war die UDSSR 1945 ziemlich gewaltig aufgestellt, die USA haben nach dem Krieg recht schnell abgerüstet, weshalb man auch im Koreagkrieg erstmal Probleme hatte Truppen ranzuschaffen.


    Und aus heutiger Sicht hätten sie sich viele Probleme erspart. Es hätte nie einen kalten Krieg gegeben und die Kuba Krise wäre der Welt auch erspart geblieben.
    KLar ein Krieg nach dem Krieg mit weiteren Mio Toten hätte viele Probleme erspart, und wo ist das große Problem der Kuba Krise? Die Verblasst doch angesichts einen weiteren Krieges gegen die UDSSR mit Mio Toten.

    Ich finde das ist ein interessantes Planspiel, wie sich die Welt ohne Sowjetunion entwickelt hätte.



    interessant kann das werden, aber da müsstest du doch noch etwas mehr geschichtliches Wissen vorweisen.







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      #3
      Zitat von Comander1956 Beitrag anzeigen
      Hallo,
      als ich gesternabend die Wiederholung der 1. Staffel von "Tannbach" gesehen habe, kam mir die Idee. Warum haben die USA nach dem Krieg nicht die Sowjetunion gestürzt?
      Nun zum einen war man nach 1945 recht froh das der Krieg endlich aus war. Die Welt war danach auch ziemlich in Unordnung. Europa und Asien waren in großen Teilen zerstört und politisch recht Instabil, und das British Empire war gerade in Auflösung begriffen. Die USA waren politisch wenig vorbereitet, nach dem Krieg die eigene Rolle als globale Macht wahrzunehmen.
      Franklin D. Roosevelt war ursprünglich eigentlich eher ein Gegner einer imperialistischen US-Außenpolitik. Der Kriegsbeitritt der USA 1941 war Pearl Harbor geschuldet, und nicht einer offensiven globalen Agenda der US-Regierung. Damit tat sich 1945 auch Harry S. Truman erst einmal schwer, erst die zunehmenden politischen Spannungen mit der Sowjetunion führten 1947 zur Truman-Doktrin. Mit der sich dann auch die außenpolitischen Ziele und Selbstwahrnehmung der USA änderten.

      Die USA sind 1941 nicht mal einfach so als Weltpolizist aufgewacht, sondern sind Schritt für Schritt in diese Rolle hineingewachsen.
      Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
      Dr. Sheldon Lee Cooper

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        #4
        Richtig nur bagann die Berliner Blockade erst 1948 und diesem Jahr war auch der erste Atomwaffentest der UDSSR.

        Das mit dem zitieren ist mit dem Handy zu aufwendig.

        Ein Angriff hätte demnach schon 1947 erfolgen müssen.
        Natürlich war die Welt nach 1945 Kriegsmüde. Und damals konnten die USA nicht mal ahnen was ihnen mit der UDSSR noch bevorstand.

        So gesehen war keine Seite daran interessiert, den Krieg fortzuführen.
        Was Roosevelt betrifft, hatte er schon vor Pearl Harbor das Leih und Pacht Gesetz mit den Briten abgeschlossen. Ohne dieses Gesetz hätte es für England schlecht ausgesehen.

        Im gewisser Weise eine Vorstufe zum Eintritt der USA in den Krieg.
        Roosevelt ist auch noch immer einer der beliebtesten US Präsidenten.

        Tatsache ist aber das sich die Russen schon zu Beginn ganz anders verhalten haben , als die übrigen Besatzungsmächte.

        Was man auch verstehen kann, wenn man die geschätzt über 20 Millionen Toten Russen bedenkt.
        Von allen im 2. Weltkrieg beteidigten Nationen hat die UDSSR den höchsten Blutzoll gezahlt.

        Allerdings braucht sich Stalin nicht hinter Hitler verstecken, was Massenmord betrifft.

        Was man aber vermutlich nach dem Krieg noch nicht gewusst hätte, oder nicht wissen wollte.

        Als am 17. Juni 1953 die russischen Panzer durch Berlin rollten war es schon zu spät. Ich bedauere das dieser Feiertag in Vergessenheit geraten ist.
        Waren das nun genug Geschichtslenntnisse?

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          #5
          Ach, nachdem im Thread zum 2. Weltkrieg Deutschland denselben schon vor Jahren easy gewonnen hat, bomben nun also die USA den Weltfrieden einher...


          Zitat von Comander1956 Beitrag anzeigen
          Hallo,
          Servus.


          die einzigste
          Das Wort gibt es nicht.


          Von der konventionellen Überlegenheit erst garnicht zu reden.
          Ach so? Beleg das mal. Ich lese sonst ständig, dass der Warschauer Pakt der NATO konventionell teils deutlich überlegen war.


          Natürlich hätte es auch nie eine DDR gegeben. Zumal die USA sich von Stalin mit der Oder-Neiße Grenze auch über den Tisch haben ziehen lassen.
          Die Grenze wurde von Deutschland anerkannt.


          Zitat von Comander1956 Beitrag anzeigen
          Waren das nun genug Geschichtslenntnisse?
          Nein, das ist einfach nur wild zusammen geschmissenes Schulwissen, das zudem für die Frage in OP teilweise total unbedeutend ist. Oder wo ist nochmal der Zusammenhang zwischen FDRs Beliebtheitswerten und der Hypothese, die USA hätten doch nach 1945 mal schnell die Sowjetunion erobern sollen?
          "The only thing we have to fear is fear itself!"

          "The only thing we have to fear is... Herbert Hoover! He's a lizard alien! They walk among us! Ruuuuuuun!"

          "The only thing we have to fear is... Polio! It got me and now it's coming for you! Run for your lives while you still can! I'm contagious!"

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            #6
            Ach so? Beleg das mal. Ich lese sonst ständig, dass der Warschauer Pakt der NATO konventionell teils deutlich überlegen war.
            Wenn wir 1945 ansehen sah es etwas anders aus. Natürlich hätte die UDSSR mit dem Kriegspotential der USA und UK nicht mithalten können.


            Waren das nun genug Geschichtslenntnisse?
            Nur Bedingt für das Szenario. Man bräuchte einen Vorwand, und vor allem hängt alles weiter vom Ausgang des Krieges und seinen Folgejahren ab.



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              #7
              SF- Junky, so wie du schreibst scheinst du ein echter Junky zu sein. Was soll der Blödsinn mir hier Grammatik Unterricht zu erteilen?

              Das gehört noch weniger zum Thema, als wie beliebt ein Präsident war und ist.

              Der Warschauer Pakt hat erst später stark aufgerüstet. Zur Zeit des kalten Krieges waren sie der NATO konventionell überlegen. Obwohl sie damals viel veraltete Technik besaßen.

              Was sich erst mit Putin geändert hat. Heute besitzt Russland eine High Tech Armee, die man nicht unterschätzen sollte.
              Schon damals in den 1980iger Jahren musste bei Übungen(z.B. Harte Faust) auf NATO Seite wegen der konventionellen Überlegenheit des Warschauer Paktes, nukleare Gefechtswaffen eingesetzt werden. Falls du das anzweifelst ich war dabei. Da bist du vermutlich noch in den Kindergarten gegangen, oder hast in der Wiege gelegen. Mein letztes Manöver war "Airland Battle 2000".
              Und was soll der Schwachsinn Deutschland hätte den 2. Weltkrieg gewonnen? Wohl zuviel "The Man in the High Castle" geschaut.

              Wenn die USA hätten Stalin und das Regime der UDSSR hätten stürzen wollen wäre das nur in der Zeit nach dem Krieg bis 1948 möglich gewesen.
              Aber wie schon erwähnt die Welt war zu dem Zeitpunkt Kriegsmüde und was sich mal aus der UDSSR entwickeln würde war noch nicht abzusehen.
              Aber es wäre sicher ein guter Roman- oder Filmstoff geworden. Das erinnert mich an King, der in seinem Roman spekuliert hat, wie die Welt heute aussähe, wenn das Attentat auf Kennedy vereitelt worden wäre.
              In seiner Vision nicht unbedingt wünschenswert.

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                #8
                Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen



                Die Grenze wurde von Deutschland anerkannt.


                Was vor allem eine Erpressung der Siegermächte vor allem Russland...... Erkennt die Grenze an sonst keine Vereinigung mit der DDR. Wäre Stalin also 45 gestürzt worden wäre das nicht Nötig gewesen.
                Zuletzt geändert von Kirika; 06.01.2018, 19:20.
                Ich war nie gut in Sig Schreiben*sniff* Schenkt mir wer eine:)

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                  #9
                  Zitat von Comander1956 Beitrag anzeigen
                  Wenn die USA hätten Stalin und das Regime der UDSSR hätten stürzen wollen wäre das nur in der Zeit nach dem Krieg bis 1948 möglich gewesen.
                  Solche Gedankenspiele gab es durchaus, allerdings von Churchill (Operation Unthinkable). So eine globale Machtpolitische Denkweise, passte damals auch eher zu den Briten. Die USA mussten sich erst noch daran gewöhnen global zu denken. Selbst wenn Truman dem zugestimmt hätte, hätte dieser dafür niemals die Unterstützung des US-Kongresses bekommen.

                  Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                  Dr. Sheldon Lee Cooper

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                    #10
                    Zitat von Comander1956 Beitrag anzeigen
                    Was soll der Blödsinn mir hier Grammatik Unterricht zu erteilen?
                    Das Wort "einzigste" gibt's ganz einfach nicht. Darauf habe ich dich hingewiesen. Andere (ich z.B.) freuen sich, wenn sie auf Fehler hingewiesen werden.


                    Der Warschauer Pakt hat erst später stark aufgerüstet. Zur Zeit des kalten Krieges waren sie der NATO konventionell überlegen. Obwohl sie damals viel veraltete Technik besaßen.

                    Was sich erst mit Putin geändert hat. Heute besitzt Russland eine High Tech Armee, die man nicht unterschätzen sollte.
                    Schon damals in den 1980iger Jahren musste bei Übungen(z.B. Harte Faust) auf NATO Seite wegen der konventionellen Überlegenheit des Warschauer Paktes, nukleare Gefechtswaffen eingesetzt werden. Falls du das anzweifelst ich war dabei. Da bist du vermutlich noch in den Kindergarten gegangen, oder hast in der Wiege gelegen. Mein letztes Manöver war "Airland Battle 2000".
                    Ja, schmeiß doch mal ein paar harte Fakten her zur konventionellen Überlegenheit von USA und Friends gegenüber Russki und Friends um 1945-48. Dass die später auch konventionell stärker waren, habe ich gar nicht angezweifelt. Ich dachte, der Vorteil hätte schon seit dem 2. WK bestanden.


                    Und was soll der Schwachsinn Deutschland hätte den 2. Weltkrieg gewonnen? Wohl zuviel "The Man in the High Castle" geschaut.
                    Ich habe geschrieben: "Ach, nachdem im Thread zum 2. Weltkrieg Deutschland denselben schon vor Jahren easy gewonnen hat, bomben nun also die USA den Weltfrieden einher..."

                    Du ziehst hier ja im Endeffekt dieselben Was-Wäre-Wenn-Spielchen auf, die letztlich eh keiner beantworten kann.

                    Ansonsten: Wie hätte das eigentlich genau deiner Meinung nach ablaufen sollen? Die USA marschieren in der Sowjetunion ein und die Russen (und sonstige Völker dort) feiern die dann alle als Befreier und alle sind glücklich? Meinst du nicht, es hätte vielleicht sowas wie Partisanen gegeben? Russland soll ja doch ein paar Quadratkilometer groß sein. Da kann man sich ziemlich gut verstrecken, vor allem wenn man Ortskenntnisse besitzt. Und was wäre eigentlich mit China gewesen? Klar, die waren dann erst einmal bis 1949 mit sich beschäftigt. Aber wäre der chinesische Bürgerkrieg auch so verlaufen, wenn die USA die UdSSR angegriffen hätten? Wären die Däumchen drehen daneben gesessen? Hätten sie den USA geholfen? Oder wären die USA auch gleich in China mit einmarschiert?
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                      #11
                      Zitat von Comander1956 Beitrag anzeigen
                      und die Kuba Krise wäre der Welt auch erspart geblieben.
                      Das hört sich an als würdest du denken die Russen haben die Kubakrise verursacht und Kennedy hätte den 3.WK verhindert.
                      Die USA haben an Russlands Grenzen Raketenabwehr stationiert, was die Russen genauso wenig akzeptiert haben wie die USA die Raketen die Russland daraufhin nach Kuba geschickt hat.
                      Nachdem die USA ihre Raketenabwehr wieder abgezogen hat, hat auch Russland seine Raketen zurückgeholt.

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                        #12
                        Zitat von Comander1956 Beitrag anzeigen
                        Hallo,
                        als ich gesternabend die Wiederholung der 1. Staffel von "Tannbach" gesehen habe, kam mir die Idee. Warum haben die USA nach dem Krieg nicht die Sowjetunion gestürzt?

                        Soviel ich weis waren sie nach dem Krieg nicht mehr lange Alliierte und Verbündete.

                        Und sie waren zu der Zeit auch die einzigste Nuklearmacht auf unseren Planeten.

                        Von der konventionellen Überlegenheit erst garnicht zu reden.

                        Und aus heutiger Sicht hätten sie sich viele Probleme erspart.
                        Wie schon von anderen betont, wäre eine Operation Unthinkable, wie sie 1945 von Churchill angedacht wurde, im Jahr 1945 und den Jahren danach sehr problematisch gewesen. Wie hier nachzulesen:

                        https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Unthinkable

                        war 1945 keineswegs eine konventionelle Überlegenheit Großbritanniens und der USA gegeben gewesen.

                        Schon eher wäre es möglich gewesen das Atomwaffenmopol der USA dazu zu nutzen, die Sowjetunion zu erpressen ("entweder ihr fügt euch unseren Wünschen oder wir werfen die Bombe auf Moskau"). Wie hier nachzulesen:

                        https://de.wikipedia.org/wiki/Kernwa...iten_Weltkrieg

                        besaßen die USA 1948 50 einsatzbereite Sprengköpfe, damit hätte man schon ordentlich Druck auf Stalin ausüben können. Es hätte dazu allerdings eines entsprechenden politischen Willens auf US-Seite bedurft - und den hätte es wohl erst unter der Präsidentschaft Eisenhowers (ab 1953) und dessen politischer Zielsetzung des "Zurückdrängens des Weltkommunismus" gegeben, und da war es schon zu spät.

                        Zitat von Comander1956 Beitrag anzeigen
                        Nicht zu vergessen der Korea Krieg der ohne Russland auch ein anderes Ergebnis gehabt hätte.
                        Oder es hätte den gar nicht erst gegeben, weil sich Nordkorea ohne Unterstützung durch die Sowjetunion niemals stark genug gefühlt hätte um Südkorea anzugreifen.

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                          #13
                          Zitat von Feydaykin Beitrag anzeigen
                          KLar ein Krieg nach dem Krieg mit weiteren Mio Toten hätte viele Probleme erspart, und wo ist das große Problem der Kuba Krise? Die Verblasst doch angesichts einen weiteren Krieges gegen die UDSSR mit Mio Toten.
                          Das tut sie aber nur, weil sie friedlich beigelegt werden konnte. Es hätte aber ebensogut sein können, dass sie in einem atomaren Schlagabtausch geendet hätte, mit mehreren 100 Mio. Toten.

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                            #14
                            Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                            Die Grenze wurde von Deutschland anerkannt.
                            Aber erst ab 1970, einmal unter der Regierung Brandt im Rahmen der neuen Ostpolitik, als versöhnliche Geste gegenüber Polen, und dann noch einmal 1990 im Vorfeld der deutschen Wiedervereinigung, um die Zustimmung Frankreichs zur Wiedervereinigung zu erhalten und gegenüber Polen ein weiteres Mal ein Zeichen des guten Willens zu zeigen.

                            Vor 1970, besonders in der Regierungszeit Adenauers (bis 1963), war die Doktrin der bundesdeutschen Regierung ganz anders gewesen. Adenauer hat den Vertriebenen aus Schlesien, Pommern und Ostpreußen immer wieder versprochen, dass sie irgendwann in ihre Heimat würden zurückkehren können, seine Zielsetzung war also, dass eines nicht näher datierten Tages nicht nur die deutsche Wiedervereinigung erreicht werden würde, sondern Deutschland auch die Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie zurückerhalten würde.

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                              #15
                              Zitat von Comander1956 Beitrag anzeigen

                              Ich finde das ist ein interessantes Planspiel, wie sich die Welt ohne Sowjetunion entwickelt hätte.
                              Die Sowjetunion ist nicht durch den zweiten Weltkrieg entstanden, sondern wurde bereits 1922 gegründet. Um die Sowjetunion danach zu verhindern, hätte es schon einen zeitreisenden Attentäter gebraucht- ein Szenario, das im preisgekrönten Meisterwerk "Sturmfront" (Enterprise Staffel 4) ausführlich behandelt wurde.
                              I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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