Ist die Welt überbevölkert oder nicht? - SciFi-Forum

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Ist die Welt überbevölkert oder nicht?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #31
    Das ist echt schade - es wäre nämlich ein interessanter Text und ich vermute daß es sich um einen unqualifizieren Artikel handelt. Bitte nicht falsch verstehen - ich VERMUTE !

    Vielleicht solltest du versuchen die Welt nicht gar so schlecht zu sehen...

    Kommentar


      #32
      Will niemand hier diese wirklich interessante Thema weiterdiskutieren? Fällt wirklich niemanden was dazu ein? Los, Leute - ist doch net schlecht das Thread, oder?

      Kommentar


        #33
        Mir ist da eine interessante Idee gekommen:

        Sind der weltweite Anstieg der Spritpreise etwa schon ein Anzeichen dafür daß das Erdöl vielleicht doch schon knapper ist als man uns weismachen will?

        Was haltet ihr davon?

        Kommentar


          #34
          Kommst du dir nicht langsam so vor, als ob du Selbstgespräche führst?

          Kommentar


            #35
            Hmm...jetzt wo du es sagst.....


            Nee...es ist nur ein letzter, verzweifelter Versuch das (recht interessante) Thema nochmal aufzuwärmen

            Kommentar


              #36
              Will ich mal probieren mit zu wiederbeleben.
              Das mit den Ölpreisen ist gar nicht so dumm. Ich glaube zwar, dass es noch nicht direkt damit zusammenhängt, aber ich glaube das es ein Zeichen ist, was noch auf uns zu kommen wird. VW hat zum Beispiel einen neuen Markt entdeckt und ist dabei ihn zu erschliessen: die VR China. Und jetzt stellt euch mal vor, was passiert wenn jeder Chinese ein Auto in der Garage hat... oder noch schlimmer, sogar damit fährt! Das wird den fossilen Brennstoffkalkulationen den Todesstoss versetzen, wenn ein paar Hundert Millionen Menschen plötzlich mit dem Auto unterwegs sind und Öl brauchen, die aber nie in Kalkulationen eingeplant wurden. Dann werden wir wissen was Ressourcenmangel bedeutet und dann werden Rohstoffe endgültig zu Kriegsgrund Nummer Eins werden.

              Kommentar


                #37
                Thanx, AsH!

                Nunja, das fossile Brennstoffe zu einen Kriegsgrund werden hat man schon lange vorhergesagt. Wobei die ersten Schritte in Richtung erneuerbare Energien schon gemacht sind:
                Solaranlagen sind kein Luxus mehr und das erste Hybridauto soll meines Wissens nach in nächster Zukunft serienmäßig auf den Markt kommen.

                Wenn meine Berufsschulinformationen korrekt sind so reicht das Erdgas bei derzeitigen Verbrauch noch sicher 57 Jahre. Die Vorräte die sicher da sind mit den vermuteten Vorkommen (sind noch längst nicht alle erschlossen) belaufen sich jedoch auf geschätzte 165 Jahre!

                Ein weitaus größeres Problem jedoch wird die 3. Welt und die Aufrechterhaltung unseres Wirtschaftssystemes werden.
                Schon heute hört man von Problemen im Pensionsbudget und vom sinkenden Wert des Euros....

                Kommentar


                  #38
                  Ja, das ist ein echtes Problem, wobei ich den €uro auch nicht direkt darauf beziehen würde.
                  Aber das Problem ist, das da unten, in der dritten Welt, einfach keine Stabilität hergestellt werden kann. Ich rede nciht von Schwellenländern wie Mexiko, ganz Südamerika oder Südafrika, sondern ich meine die zentralafrikanischen Länder. Bestes Beispiel Zaire/Kongo... der eine Diktator geht nach einer Revolution, der nächste (Mobuto) kommt. Und das haben die Industriestaaten selber zu verantworten. Dank der Kolonialisierungspolitik und den Linealgrenzen gibt es da unten ein dutzend ethnische Pulverfässer im Stile von Ex-Jugoslawien.
                  Und es wird nicht besser werden, denn wenn diese Länder (die knappe 200 Jahre zivilisatorischer Entwicklung im Schnellverfahren durchmachen) alle Atomwaffen besitzen schwant mir übles.
                  Dann stellt sich eine Frage: ist die Ethik und die Moral mit der technischen Entwicklung mitgewachsen? Ich fürchte nein, denn dort hat man nie die Folgen eines Vernichtungskrieges so erlebt wie in Europa, den USA und Asien (obwohl Indien und Pakistan das auch nicht so ganz realisiert zu haben scheinen).

                  Kommentar


                    #39
                    So bleibt nur noch die Frage wie man das verbessern könnte.....

                    Ich bin nur neugierig ob unser derzeitiges Wirtschaftssystem sich noch lange halten kann bei der Entwicklung. Dann heute sieht man mehr denn je: die armen werden ärmer, die reichen reicher...

                    Kommentar


                      #40
                      Im Allgemeinen ist also nicht die Übervölkerung das Problem.

                      Es ist das derzeitige System, die Entwicklung der Moral und der Gesellschaft. Andere Menschen werden uns immer gleichgültiger. Die 3. Welt ist ein altes Thema - darum macht sich keiner mehr darüber Gedanken.
                      Wenn der Durchschnittsbürger auf Urlaub in den Süden fährt dann genießt er die Landschaft und bewundert die Eigenart der Leute. Daß aber die Frau die sein Hotelzimmer putzt nur einen kleinen Bruchteil seines Gehaltes bekommt und daß während er ein Bad nimmt ein paar hundert Kilometer weiter Kinder verdursten - das tangiert ihn nicht.
                      Jeder wendet sich mit den Worten "was kann ich schon machen" ab.
                      Ich würde mich selbst belügen wenn ich sagen würde daß ich anders denken würde.
                      Aber wenn das Bewußtsein um das Elend auf dieser Welt in unsere Köpfe dringt und sich hält - dann kann man sehr wohl was machen.
                      Und es genügt nicht daß man einmal zu Weihnachten was spendet um sein Gewissen zu beruhigen. Wir alle - vom Kanalarbeiter bis hin zur Elite der Wirtschaft und Politik müssen den ernsthaften Willen haben zu helfen......

                      Aber da steht uns unser System im Weg. Die Grundlagen - vom Finanziellen bis hin zur sozialen.
                      Wenn wir fast ein Jahr unseres Jahr für das Bundesheer "vergeuden" können, warum sollten wir nicht auch mal ein Jahr nach Afrika auf Entwicklungshilfe gehen?
                      Weil wir träge sind, unseren Lebensstandard nicht aufgeben wollen. Weil der Großteil unserer Gesellschaft sagen würde wir hätten einen Sprung in der Schüssel.

                      DAS ist das Problem, das man nicht durch Spenden oder gute Worte aufwiegen kann........

                      -- Ende der Predigt --

                      Kommentar


                        #41
                        Zitat von Kira Beitrag anzeigen
                        Es gibt Leute, die stellen sich vor, man könnte die Landwirtschaft beliebig weiter intensivieren und damit eine wesentlich größere Weltbevölkerung ernähren. Aber wie soll das gehen? Natürlich könnten theoretisch die Regionen mit hoher Bodenfruchtbarkeit (d.h. vor allem die Mittleren Breiten, also auch Belgien, das ja mit Zelten schon zugepflastert ist) weite Teile der Weltbevölkerung miternähren. Immerhin werden bei uns Unmassen von Nahrungsmitteln vernichtet, während andernorts die Menschen hungern.

                        Nur - wie soll das denn funktionieren?
                        Das funktioniert tatsächlich, wenn man bereit ist, einige Abstriche zu machen. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass sich die Weltbevölkerung bei ca. 10 Milliarden Menschen einpendeln wird und wahrscheinlich auch noch 15 Milliarden Menschen ernährt werden könnten. Eine mögliche Lösung bestünde darin, jedes vom Boden her geeignete Stück Land in nutzbares Land zu verwandeln. Urwälder, Savannenlandschaften und jedes Stück Wildnis der Erde würde in diesem Prozess verschwinden, aber dafür hätten wir Land zum Anbau von Nahrungsmitteln gewonnen. Auch die Nutzung der Ozeane ist noch lange nicht ausgeschöpft. Wenn man möglichst weit unten in der Nahrungskette ansetzt und Krill, andere Kleinkrebse sowie kleine Fischarten aberntet, so lassen sich große Meeresareale nutzbar machen. In manchen Szenarien werden sogar auf offener See Absperrungen aus Blasenvorhängen errichtet, welche diese kleinen Nutztiere nicht überwinden können (diese Technologie hat man sich bei den Walen abgeschaut). Und zu guter letzt gibt es noch riesige Wüstenareale, deren einziger Fehler es ist, dass sie aktuell so gut wie gar keine Niederschläge abbekommen. Glücklicherweise liegen die meisten Wüsten jedoch in wärmeren und sonnendurchfluteten Regionen, so dass man in nicht ganz so großer Entfernung solar- oder auch nuklearbetriebene Entsalzungsanlagen errichten und somit Wasser aus dem Meer nach der Entsalzung in die Wüstengebiete leiten kann. So ließen sich noch einmal Millionen von Quadratkilometern an nutzbarem Land gewinnen. Eine Aufstauung von Flüssen wie dem Niger würde bei geschickter Standortwahl des Damms ein riesiges Binnenmeer in der Subsahara erschaffen; somit hätte man Wasser für die Menschen und der Damm würde den elektrischen Strom liefern.

                        Ich bin zuversichtlich, dass die Menschen der Zukunft diese Herausforderungen meistern werden. In Anfängen sind solche Entwicklungen und Trends bereits erkennbar .
                        Zuletzt geändert von Liopleurodon; 14.08.2013, 10:34.
                        "En trollmand! Den har en trollmand!"

                        Kommentar


                          #42
                          Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
                          Das funktioniert tatsächlich, wenn man bereit ist, einige Abstriche zu machen. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass sich die Weltbevölkerung bei ca. 10 Milliarden Menschen einpendeln wird und wahrscheinlich auch noch 15 Milliarden Menschen ernährt werden könnten. Eine mögliche Lösung bestünde darin, jedes vom Boden her geeignete Stück Land in nutzbares Land zu verwandeln.
                          Du hast schon recht, gehen würde das wohl.

                          Die Frage ist, ob man sowas will... Quasi nur noch Nutzland zu haben wäre schon ganz schön krass. Und dann frag mal diese ganzen Egoisten, die das im Zweifel zu entscheiden haben.

                          Mir macht dieser Trend in Richtung 10 Milliarden irgendwie Angst. Das wirkt alles zu groß, zu viel - immerhin sind die Menschen unserer Zeit noch lange nicht so friedliebend, wie es nötig wäre, um unter solchen Umständen klar zu kommen.

                          Ich befürchte da schlimme neue Krisenherde, die aus noch mehr Milliarden Menschen und dem Problem ihrer Ernährung, Beschäftigung etc. erwachsen würden...
                          "Nimm dir die Zeit, um zu träumen, es ist der Weg zu den Sternen!"

                          "Was der Mensch sich vorstellen kann, kann er auch erreichen!"

                          Kommentar


                            #43
                            Ich denke die Energieproduktion ist nichtmal das größte Problem.

                            Wenn man die komplette Sahara mit Solarzellen zubaut, produzieren diese mehr Energie als für die gesamte Menschheit nötig wäre. (So mein Wissensstand jedenfalls)

                            Die größeren Probleme bestehen meiner Meinung nach aus der Energiespeicherung sowie dem Energietransport.
                            Man kann elektrische Energie heutzutage nur schlecht speichern besonders in größeren Mengen. Es gibt zwar Pumpspeicherwerke und ähnliches allerdings geht dann viel nutzbare Energie bei der Umwandlung verloren.

                            Weiterhin kann man schlecht Kabel von der Sahara nach Hawaii verlegen, weil der Verlust ebenso enorm wäre und das Ganze unpraktisch macht.

                            mfg Prince

                            P.s. Ich gebe keine Garantie auf die vollständige Richtigkeit meiner Aussagen und ich habe dazu auch keine Quellen weil ich alles mal irgendwo gelesen habe.

                            Kommentar


                              #44
                              @Vash Carter: Das mit den benutztbaren Land ist fast egal. Die Gewächshausweltmeister aus den Niederlanden basteln schon längst an Konzepten für Hochhäuser, die man komplett mit Hydrokulturen bestückt.




                              Ergo ist es sicherlich möglich auch zwanzig oder dreissig milliarden Menschen zu ernähren. Das Problem war nie und wird nie sein, genug Kalorien für alle zu produzieren, sondern diese Kalorien auch zu verteilen. Wenn ich mich recht erinnere hat jeder Mensch im Schnitt über 3000 Kalorien pro Tag zur Verfügung und trotzdem leiden ca eine Milliarde an Hunger. Wenn man sich dann noch überlegt, dass eine Kalorie Schwein acht Kalorie Getreide kostet, ist sicherlich noch ein riesiges Potential da, um noch ein paar Milliarden mehr Menschen zu ernähren.

                              Und das Energieproblem ist auch eher ein politisches als ein technisches. Mit Solarthermie und den anderen erneuerbaren Ernergien ließe sich locker genug Energie für alle herstellen.

                              Trinkwasser ist schon etwas schwieriger. Wenn man die Ölinfrastruktur (Pipelines, Schiffe usw.) mit Wasser und nicht mit Öl füllen würde, hätten sicherlich auch alle genug Wasser.
                              Who am I!? I'm Susan Ivanova. Commander. Daughter of Andre and Sophie Ivanov. I am the right hand of vengance and the boot that is gonna kick your sorry ass all the way back to earth, sweet heart. I am death incarnate! And the last living thing you are ever going to see. God sent me!

                              Kommentar


                                #45
                                Zitat von fraken Beitrag anzeigen
                                @Vash Carter: Das mit den benutztbaren Land ist fast egal. Die Gewächshausweltmeister aus den Niederlanden basteln schon längst an Konzepten für Hochhäuser, die man komplett mit Hydrokulturen bestückt.
                                Stimmt, davon habe ich auch schon gelesen - unter diesem Aspekt hast du natürlich Recht.

                                Zitat von fraken Beitrag anzeigen
                                Und das Energieproblem ist auch eher ein politisches als ein technisches. Mit Solarthermie und den anderen erneuerbaren Ernergien ließe sich locker genug Energie für alle herstellen.

                                Trinkwasser ist schon etwas schwieriger. Wenn man die Ölinfrastruktur (Pipelines, Schiffe usw.) mit Wasser und nicht mit Öl füllen würde, hätten sicherlich auch alle genug Wasser.
                                Nicht nur das Energieproblem ist ein politisches, sondern wie ich fürchte überhaupt die ganze Sache. Darauf wollte ich hinaus, als ich meinte, dass Egoisten entscheiden. So ähnlich wie du mit den Ölpipelines sagst - es wären quasi die perfekten Lösungsmöglichkeiten vorhanden, aber sie werden nicht genutzt. Die Gründe dafür...im Wesentlichen gar nicht vorhanden, sondern vorgeschoben. Die Entscheidungsträger denken immer zuerst an Profit und da lassen sie natürlich weiter Öl und nicht Wasser durch die Leitungen fließen - was interessiert es die schon, ob irgendjemand anders verdurstet?!

                                Und da liegt vielleicht am Ende das allergrößte Problem - wie immer...
                                "Nimm dir die Zeit, um zu träumen, es ist der Weg zu den Sternen!"

                                "Was der Mensch sich vorstellen kann, kann er auch erreichen!"

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X