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STS-114 - Shuttle-Mission 1 nach dem Columbia-Unglück

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  • Xaver
    antwortet
    Du musst dir den "Fachmann" mal bei n-tv angucken! Der Moderator erzählt etwas und der Typ sagt nach jedem 2. Wort des Moderator ja dann erzählt der Mod. weiter und der Typ wieder richtig.
    Das ist total nervig!!!
    Müsst ihr euch mal anhören, seine Hintergrundgeräusche

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  • Boelkow
    antwortet
    @Skymarshall
    Dann sollte die nasa einfach wirklich, wie es schon endar forderte, alle flüge einstellen und erst en neues schiff bauen!... Doch solange die astronauten freiwillig einsteigen und ihr go geben, sollten sie selbst wissen was sie tun!... Sie könnten es ja ablehnen in das shuttle einzusteigen!...

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  • STS-Chris
    antwortet
    Der Astronaut bei N24 ist Ulrich Walter. Den finde ich absolut genial! Hört auf ihn, er weiß was Sache ist.

    Wenn Ulrich Walter auch für den Rest der Mission bei N24 zur Verfügung steht, dann bleibe ich bei dem Sender.

    Und es ist nicht so, dass er alles schön redet, sondern er sagt und erklärt alles so wie es ist oder wie es am wahrscheinlichsten ist. Und vermittelt alles mit einer ungeheuren Begeisterung für die Raumfahrt. Genau die richtige Antwort auf all die Hobby-Kritiker.

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  • Skymarshal
    antwortet
    Aber ich glaube man kann es sich nicht leisten wenn da andauernd ein Shutle abstürzt.

    Und das mit dem Tank bzw Hitzeschild ist ein ernstzunehmendes Problem. Die Nasa Ingeneure und Techniker hatten genug Zeit.

    Leider geht wieder Prestige vor Menschenleben. Und deswegen wurde nichts ausreichendes unternommen.

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  • Boelkow
    antwortet
    Sorry, doch ich denke, das das alles nun wirklich en wenig zu hoch gespielt wird!... Probleme gab es in der tat auch schon früher mit dem hitzeschild.

    Nur jetzt, wird das ganze zu stark im auge der öffentlichkeit ausgetragen!... Ich habe den start live auf n 24 verfolgt und der deutsche der auch schon ma oben war, "name vergessen" hat genau das gesagt.

    Die leute suchen doch schon richtig die nadel im heuhaufen!... Das ist wie mit der concorde, einmahl ist dieser vogel unplanmäßig runter gekommen und schon wurden die stimmen laut!... Jeder mensch sucht sich seinen job nu mal selbst aus und man sollte einfach die risiken kennen und sie so axeptieren wie sie nu ma sind!... Das tue ich doch auch!... Wie oft sind schon hubschrauber abgestürtzt? Und, ich steige trotzdem noch ein!...

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  • endar
    antwortet
    Zitat von Boelkow
    Wenn an der discovery nu en schaden erkannt wurde, wie sollen dann die astronauten zurück zur erde fliegen? In ner sojus kapsel oder was? Die is ja noch viel älter!...
    Du tust ja gerade so, als sei dieses Hitzekachelproblem nun gaaanz neu und plötzlich aufgetreten, aber das stimmt doch gar nicht.

    Ja, natürlich hat man jetzt ein Problem, falls die Discovery schwer beschädigt sein sollte, aber das hätte man doch vorher wissen können. Schau ruhig mal auf die Seiten 1, 2 etc. dieses Threads und lies dir die Sachen mal im Lichte des aktuellen Geschehens durch: da wurde die Discovery als todsicher bezeichnet und die Leute würden das alles nur schlechtreden und da würde garantiert nichts passieren und was nu?

    Da kann man natürlich jetzt versuchen, den Teufel mit Beelzebub auszutreiben und schickt die anderen hinterher, in der Hoffnung, dass da "hoffentlich" nichts mit deren(!) Kacheln passiert und bis da drei Shuttles im All rumschwirren, hat man ja noch zwei Versuche.

    Ich möchte da jedenfalls nicht drinsitzen müssen, wenn die in zwei Wochen zurückfliegen.

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  • STS-Chris
    antwortet
    Also, ich denke, dass die Atlantis auf jeden Fall raufgeschickt wird, sollte die Discovery-Crew auf der ISS stranden. Die Sojus-Kapsel ist keine Alternative. Da passen nur 3 Leute rein. Und selbst wenn die Russen eine 2. hochschicken, dann können nur 6 Leute runter und die restlichen 3 auf der ISS haben dann keine Rettungsmöglichkeit mehr.

    Und außerdem: ich weiß ja nicht, ob ihr euch die Briefings bei NASA TV anschaut oder ihr nur auf die diversen Medien hört, aber da hieß es deutlich, dass der nächste geplante Shuttleflug, also STS-121, erst stattfinden soll, wenn das Problem mit dem Isolierschaum gelöst wurde. Das bedeutet nicht, dass ein Rettungsflug für die Discovery-Crew ausgeschlossen wird.


    Und hört endlich bitte mit dem Alter auf. Die Raumfahrzeuge wie das Shuttle und auch die Sojus sind alle in einem sehr guten und verbesserten Zustand. Das Problem ist ja auch nicht das Shuttle, sondern der Tank!

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  • Boelkow
    antwortet
    Wenn an der discovery nu en schaden erkannt wurde, wie sollen dann die astronauten zurück zur erde fliegen? In ner sojus kapsel oder was? Die is ja noch viel älter!...

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  • endar
    antwortet
    Zitat von Boelkow
    @endar

    Das ist mein voller ernst!... Und warum sollte ich diese, "meine" meinung peinlich finden? So nicht!... Das " " habe ich nur im trio gesetzt, um eventuell die herzfrequenz anderer user zu schonen!...

    Und wenn nun tatsächlich noch ein shuttle explodieren sollte, was ich nicht hoffen mag, sollte dann deiner meinung nach etwa die raumfahrt ganz eingestellt werden oder was?... Dann kann sich die menschheit gleich begraben lassen!...

    Wenn das so ist!... Das shuttleprogramm gehört nu mal zur raumfahrt dazu. Genauso wie die socken zum schuhe.
    Die NASA hat das Programm zumindest vorläufig eingestellt, bis dieses Problem in den Griff zu kriegen sei. Und das ist auch die einzig sinnvolle Entscheidung.

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  • Boelkow
    antwortet
    @endar

    Das ist mein voller ernst!... Und warum sollte ich diese, "meine" meinung peinlich finden? So nicht!... Das " " habe ich nur im trio gesetzt, um eventuell die herzfrequenz anderer user zu schonen!...

    Und wenn nun tatsächlich noch ein shuttle explodieren sollte, was ich nicht hoffen mag, sollte dann deiner meinung nach etwa die raumfahrt ganz eingestellt werden oder was?... Dann kann sich die menschheit gleich begraben lassen!...


    Zudem geht es hier überhaupt nicht um die allgemeine Raumfahrt an sich, sondern um das Shuttleprogramm.
    Wenn das so ist!... Das shuttleprogramm gehört nu mal zur raumfahrt dazu. Genauso wie die socken zum schuhe.

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  • endar
    antwortet
    @Boelkow: Wenn du wirklich so sehr von dem überzeugt bist, was du schreibst, warum musst du das dann mit sovielen " " schmücken? Ist dir das irgendwie peinlich, zu schreiben, dass es dir eigentlich nichts ausmachen würde, wenn da jetzt noch ein Shuttle explodiert? Denn nichts anderes verbirgt sich doch hinter deinen Smiliekolonnen als Aussage.

    Und anscheinend habt ihr mich auch nicht verstanden, denn im Sinne von Harmakhis sprach ich von Risiken, die man selber minimieren kann: Veraltete Technik mit dem Hinweis auf das generelle Risiko der Raumfahrt oder die angebliche Dankbarkeit der Nachgeborenen rechtfertigen zu wollen, ist ein ganz billiger Trick. Denn es bleibt abwarten, ob die nachfolgenden Generationen wirklich mit Dankbarkeit auf die Shuttles zurückblicken oder ob sie nicht vielleicht verständnislos mit dem Kopf schütteln.

    Zudem geht es hier überhaupt nicht um die allgemeine Raumfahrt an sich, sondern um das Shuttleprogramm.

    Deine Analogie mit dem Straßenverkehr, @MRM ist auch nicht stimmig und das weißt du auch.
    Ebenso kann man die von dir angebenen statistischen Werte bezweifeln. Erstmal ist das ja nicht wirklich eine Statistik, sondern die Beschreibung der Realitität. Als Grundlage einer aussagekräftigen Statistik, welche in der Lage wäre, Aussagen über die Zukunft zu treffen, ist das völlig unzureichend.
    Das kann man sich ja nun wirklich zurechtrechnen, wie man will...
    Nach dieser Logik hätte man sich vor dem Start der Columbia hinstellen können und mit Verweis auf die bisherigen Flüge auf Grundlage "der Statistik" mit Fug & Recht behaupten können: Die Hitzeschilde sind TODSICHER!
    Denn bis zu diesem Flug war ja noch nie was mit denen...

    edit:
    Natürlich war "ungeprobte Kleisterei mit Fensterkit" eine sarkastische Überzeichnung von mir, das ist schon klar.
    Daher stelle ich klar: Bei der von mir so benannten "ungeprobte(n) Kleisterei mit Fensterkit" handelt es sich in Wirklichkeit um die Reparatur durch - ich zitiere FAZ.net "neuartiges Flickzeug - die Technik ist aber für eine tatsächliche Reparatur noch längst nicht ausgereift und zum Stopfen größere Löcher ohnehin nicht geeignet."
    Ich bitte, diese völlig aus der Luft gegriffene Übertreibung von mir zu entschuldigen. Soll nicht wieder vorkommen.
    Zuletzt geändert von endar; 28.07.2005, 15:46.

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  • STS-Chris
    antwortet
    STS-114 - Mission Elapsed Time:

    T + 001d 23h 31m

    Next Event: MPLM Installation
    July 29, 2005 - 02:09 a.m. CDT (Mission Control, Houston)
    July 29, 2005 - 03:09 a.m. EDT (Launch Control, Cape Canaveral)
    July 29, 2005 - 09:09 CEST (Central Europe)




    Next event on NASA TV: Mission Status Briefing
    10:30 a.m. EDT (16:30 CEST)



    STS-114 Image Gallery:


    For high resolution images: KSC Multimedia Gallery (Keywords: Discovery or STS-114)


    July 26, 2005


    KSC-05PP-1768 (07/26/2005)

    KSC-05PP-1770 (07/26/2005)



    KSC-05PP-1771 (07/26/2005)
    A camera on the Fixed Service Structure of Launch Pad 39B captures a closeup of Space Shuttle Discovery moments after liftoff on the historic Return to Flight mission STS-114.



    KSC-05PP-1772 (07/26/2005)
    A fish-eye view shows Space Shuttle Discovery moments after liftoff from Launch Pad 39B.




    The following are linked to high resolution images!


    July 26, 2005


    JSC2005-E-30378 (26 July 2005)

    JSC2005-E-30382 (26 July 2005)

    JSC2005-E-30384 (26 July 2005)



    JSC2005-E-30387 (26 July 2005)
    This scene in the Shuttle (White) Control Flight Room of the Mission Control Center, with a room full of flight controllers at work for something other than a rehearsal, signals the return to human space flight. Minutes earlier Discovery and its seven person crew were launched from the Kennedy Space Center.


    S114-E-5002 (26 July 2005)

    S114-E-5008 (26 July 2005)

    S114-E-5014 (26 July 2005)

    S114-E-5015 (26 July 2005)



    S114-E-5070 (26 July 2005)
    Digital umbilical well images taken after Discovery separated from its external fuel tank following launch on July 26 were transmitted to the ground July 27. Initial analysis of the imagery shows a large piece of foam that separated from the tank during the Shuttle's ascent to orbit. The foam detached from an area of the tank called the Protuberance Air Load (PAL) Ramp. This debris also was identified during ascent from a live video camera mounted on the external tank. The television view indicated the debris did not impact Discovery. In this still image, the area of missing foam on the tank is indicated by a light spot centered just below the liquid oxygen feedline.

    Zoom in



    July 27, 2005


    JSC2005-E-30568 (27 July 2005)



    July 28, 2005



    Space Shuttle Discovery executes a backflip,
    exposing its underside for visual inspection by
    the Station crew. Image credit: NASA TV



    The International Space Station crew greets
    the Discovery crew. Image credit: NASA TV



    Quelle: NASA







    „Discovery” an ISS angedockt - Nasa setzt Shuttle-Flüge aus

    28. Juli 2005

    Nach zwei Flugtagen im All hat die Raumfähre „Discovery” am Donnerstag an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Das teilte die ISS-Leitzentrale bei Moskau mit.


    Die Kommandantin Eileen Collins steuerte das mit leichten Problemen gestartete Shuttle wie geplant an die Station. Zuvor hatten die zwei Mann Besatzung auf der ISS die „Discovery” im Anflug von allen Seiten fotografiert, um mögliche Schäden an der Raumfähre zu dokumentieren. Nach dem Andocken wird zunächst überprüft, ob die Verbindungsstelle zwischen Shuttle und Raumstation hermetisch dicht ist. Erst nach dem Druckausgleich zwischen beiden Seiten kann die Übergangsluke geöffnet werden. Das soll laut Plan am Nachmittag um 15.19 Uhr MESZ erfolgen.


    „Nennen Sie es Glück oder was auch immer”

    Es war das erste Andocken eines amerikanischen Shuttles an die ISS seit dem Absturz der Raumfähre „Columbia” vor zweieinhalb Jahren. Auch der Start der „Discovery” blieb nicht ohne Probleme. Beim Abheben vom Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral am Dienstag war ein Stück der Schaumstoffisolierung am Treibstofftank abgeplatzt. Daraufhin hatte die amerikanische Weltraumbehörde Nasa bis auf weiteres alle weiteren Space-Shuttle-Flüge ausgesetzt.

    Vor einem weiteren Flug will die Nasa herausfinden, warum sich am Dienstag beim Start der „Discovery” abermals ein großes Stück - etwa 61 mal 74 Zentimeter - Isolierungsschaum vom Außentank gelöst hatte. Bis das Problem gelöst sei, „werden wir nicht mehr fliegen”, sagte der Leiter des Shuttle-Programms, Bill Parsons, in Houston. Nach seinen Angaben hat das abgeplatzte Teil das Shuttle aber offenbar nicht beschädigt. „Nennen Sie es Glück oder was auch immer, es hat das Shuttle nicht getroffen”, sage Parsons. Wenn der Schaum früher weggebrochen wäre, hätte die „Discovery” katastrophal beschädigt werden können. „Wir denken, das wäre wirklich schlecht gewesen, das ist nicht akzeptabel”, sagte Parsons' Stellvertreter, Wayne Hale.


    Ungelöste Probleme trotz Milliardeninvestition

    Während sich die „Discovery” noch auf der Reise zur Internationalen Raumstation ISS befand, hatten die sieben Astronauten mit Hilfe einer Infrarot-Kamera und eines Laser-Scanners stundenlang Flügel und Nase des Shuttle auf mögliche Schäden untersucht, ohne etwas zu entdecken. Auf Aufnahmen während des Starts war zuvor zu sehen gewesen, wie sich ein größeres Stück aus der Isolierschicht löste und ein kleines Teil von einer Hitzeschutzkachel abplatzte.

    In Erinnerung an die „Columbia” ordnete die Nasa daraufhin eine akribische Schadensuche an - die damalige Katastrophe war durch ein Stück Isolierschaum verursacht worden, das beim Start vom Außentank abgeplatzt war und unbemerkt ein Loch in den Hitzeschutz des Orbiters geschlagen hatte. Beim Landeanflug Anfang Februar 2003 brach das Shuttle auseinander, alle sieben Astronauten an Bord starben. Seitdem blieben die Raumfähren auf dem Boden. Die Nasa investierte rund eine Milliarde Dollar (etwa 830 Millionen Euro), um sie sicherer zu machen. Daß sie trotzdem nicht verhindern konnte, daß sich erneut Isolierschaum ablöste, bezeichnete der sichtlich enttäuschte Programmchef als einen Rückschlag.


    Nächster Flug ungewiß

    Wann die Shuttle-Flüge wieder aufgenommen wurden, sagte Parsons nicht. Als nächstes sollte die Raumfähre „Atlantis” im September zur ISS fliegen, für die Europäische Raumfahrtagentur ESA sollte dabei der deutsche Astronaut Thomas Reiter mit an Bord sein. Die neuerliche Zwangspause für die verbliebenen Shuttle ist nicht nur ein schwerer Rückschlag für den bemannten Raumflug der Vereinigten Staaten. Von den weiteren Shuttle-Flügen hängt auch ab, wann die ISS vollständig fertiggestellt wird. Bisher ist erst die Hälfte der Module montiert.

    Die Astronauten an Bord der „Discovery” zeigten sich zunächst wenig beunruhigt. Kurz vor dem Andockmanöver wollte Discovery-Kommandantin Eileen Collins das Shuttle soweit drehen, daß die Besatzung der ISS Aufnahmen von der Unterseite machen kann, um mögliche Schäden am Hitzeschild zu entdecken.

    Sollten wider Erwarten doch gravierendere Schäden am Orbiter entstanden sein, steht die Nasa vor einem massiven Problem. Denn bisher gibt es keine Lösung, wie diese im All repariert werden könnten. Zwar sollen der amerikanische Astronaut Stephen Robinson und sein japanischer Kollege Soichi Noguchi während ihrer Weltraumspaziergänge ein neuartiges Flickzeug testen - die Technik ist aber für eine tatsächliche Reparatur noch längst nicht ausgereift und zum Stopfen größere Löcher ohnehin nicht geeignet. Ein „Sicherer Hafen” betiteltes Szenario sieht deshalb vor, daß das „Discovery”-Team notfalls in der Raumstation ausharrt, bis es von einer anderen Raumfähre abgeholt wird - in diesem Fall einer russischen.


    Quelle: FAZ.net



    NASA TV

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  • Harmakhis
    antwortet
    So gering, kann die Möglichkeit eines Schadens am Hitzeschild ja nicht sein, denn wenn bei der Discovery wieder etwas kaputt sind, dann waren dass zwei Starts direkt hintereinander, trotz erhöhter Sicherheitsmaßnahmen.

    Spricht IMO nicht so unbedingt für die Konstruktion. Risiko gehört zwar zur bemannten Raumfahrt dazu, aber ich glaube da sollte man eher Sachen wie Metroiten, Sonnenwinde, menschliches Versagen, usw. einkalkulieren, anstatt sich damit abzufinden, dass bei Starts mit einer immer höher werdenen Wahrscheinlichkeit der Hitzeschild beschädigt wird. Das hat ja nichts mit Risiko im Sinne der bemannten Raumfahrt aufgrund der widrigen Umweltbedingungen im All zu tun, sondern ist einfach das Ergebnis von veralteter, unsicherer Technik.

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  • MRM
    antwortet
    @endar - das mehr an Sicherheit ist natürlich nicht durch die Baumarkt Spachtelmasse gegeben - der traust du nicht, der trau ich nicht, der trauen auch die Astronauten nicht. Ich sehe es eher dadurch gegeben, daß man nun in der Lage ist einen eventuellen Schaden zu begutachten und zu bewerten und wenn man der Ansicht ist der Schaden sei zu groß, daß man sie dann anderweitig herunter holt. Die Schäden an den Kacheln sind wohl ständig aufgetreten - wohl wahr das sie nun neu bewertet werden müssen - und die Bewertung sieht IMO so aus, daß man ein ca 1% Risiko eines katastrophalen Schadens hat ( ist halt in einem von gut 100 Fällen verhängnisvoll gewesen ) . Tritt dieser ein ( und wird richtig bewertet ) , kann man die Besatzung immer noch mit dem anderen Shuttle abholen - das Risiko das bei beiden der Hitzeschild derart beschädigt wird liegt dann bei 1/10000 - udn das halte ich dann für ein kalkuliertes restrisiko - o.k., magst du anders sehen, ist halt meine Meinung. Zumal ich das auch so verstanden habe, daß es eben nicht nur um das dranpappen eines neuen Moduls geht sondern um den Erhalt der Station insgesamt.

    Dein Argument könnte man jetzt nämlich auch für den Straßenverkehr aufmachen

    Seit jeher hat es Tote im Straßenverkehr gegeben. Man hat sich bemüht das Risko zu veringern, durch einführung eines Führerscheins, Ampeln, Verkehrschildern, bessere Karroserien und ABS, Airbags, Sicherheitsgurt - und dennoch kommt es weiterhin zu Verkehrstoten. Also kann ja eigentlich nur die Konsequenz sein, da alle Bemühungen gescheitert sind, Verkehrstote zu vermeiden, sofort den Straßenverkehr zu verbieten
    Insbesondere da sich die größte bekannte Schwachstelle ( der Fahrer ) nicht abstellen läßt ...

    Edit aber bevor es untergeht - das Andocken an die ISS hat ja offenbar ganz gut geklappt

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,367194,00.html
    Zuletzt geändert von MRM; 28.07.2005, 14:54.

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  • Boelkow
    antwortet
    Der fortschritt bringt nu mal auch seine opfer!... Ob nun die bemannte raumfahrt sinn macht oder nicht steht für an sich nicht zur diskussion!... Auch wenn das hier en forum diesbetzüglich sein mag!... Der fortschritt hat bis heute seine opfer gefordert und das wird er auch noch morgen tun!... Und unsere kinder würden die opfer auch ma sicher würdigen!...

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