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STS-114 - Shuttle-Mission 1 nach dem Columbia-Unglück

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    Wann denn nun? 22:30 oder 23:30 Uhr?
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      Die Pressekonferenz wurde auf 00:15 Uhr MESZ (6:15 p.m. EDT) verschoben.

      Von 22:30 Uhr war nie die Rede.

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        At a news conference late Monday afternoon, Bill Parsons, Space Shuttle Program Manager announced that troubleshooting is continuing around the clock.

        Program Deputy Manager Wayne Hale explained "This team is persistent and energetic and we will conquer this problem too. Once the problem is resolved the next opportunity to tank the vehicle would be Tuesday, the 26th of July."

        Hale is hopeful that in the next 24 to 48 hours the problem will be identified and NASA managers are still optimistic about a launch within the current window, which ends July 31.


        Quelle: NASA

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          In der Pressekonferenz wurde nun klar gelegt, dass der nächstmögliche Start am Dienstag den 26.07. statt finden kann, wenn der Fehler innerhalb der nächsten 48 Stunden gefunden wird.

          Ansonsten will man den Tank wieder füllen, um unter kryogenen Temperaturen weitere Tests zu machen, die helfen sollen den Fehler zu finden.

          Definitiv wurde heute kein Durchbruch in der Fehlersuche erzielt.

          Ohne jetzt ins Detail der ganzen Konferenz zu gehen, ist es wohl eindeutig, dass man keinen Erfolg erzielt hat und dass die Fehlersuche nur mit einer kompletten Analyse der gesamten Point Sensor Box, einschließlich aller Leitungen und Interfaces weiter gehen kann. Sie haben dafür sogar den Entwickler dieser Box aus der Rente geholt! Interessant ist noch die Bemerkung, dass ähnliche Sensorenprobleme auch beim Start der Challenger auftraten, auch wenn diese nicht die Ursache der damaligen Katastrophe waren.

          Alleine die erneute Betankung um die Analyse weiter zu treiben, ist zeitaufwendig. Fragen von anwesenden Journalisten nach der Dauer dieser Prozeduren, wurden ausweichend beantwortet.(Mein Eindruck!)

          Ein Journalist von FOX fragte mit Deutung auf die Probleme bei den Betankungstest im April, ob es irgendwelche Probleme mit dem Orbiter oder dem externen Tank gäbe, von denen die Öffentlichkeit nichts weiß.
          Diese Frage wurde meiner Meinung nach auch sehr ausweichend beantwortet. Wenn die Leute, welche z.B. Wettersatelliten hochschießen Probleme bei ihren Tests hätten, würden diese halt nicht auf Seite 1 der Zeitung stehen im Gegensatz zur Shuttlemission.

          Ich glaube jetzt absolut nicht mehr an einem Start in Juli.
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            Hier noch einmal der Stand der Dinge im Detail. Es wird auch daran gedacht das Juli-Startfenster auf August auszudehnen:


            18. Juli 2005, Montag

            Die Space-Shuttle-Programmleitung hat auch am Wochenende weiter daran gearbeitet, den Grund für die Fehlfunktion eines Triebwerksabschaltsensors zu bestimmen, der den Start von DISCOVERY am letzten Mittwoch verhindert hat.
            Auf einer Pressekonferenz am Montagabend erklärte Programmleiter Bill Parsons, daß die Arbeiten zur Problembehandlung rund um die Uhr weitergingen. Der stellvertretende Leiter Wayne Hale führte dazu aus: "Das Team ist unerschütterlich und mit viel Energie dabei, und wir werden über das Problem siegen. Sobald wir das Problem gelöst haben, ist die nächste Möglichkeit den Tank zu befüllen, am Dienstag, den 26. Juli." Der Betankungstest soll in einen regulären Countdown eingebettet werden. Sollte der Fehler bis dahin gefunden und behoben sein, ginge der Betankungstest unmittelbar in den Start über. Wenn nicht, würde man den Countdown zurückfahren und der Start könne nach der Auswertung der Testdaten 24 oder 48 Stunden später stattfinden.
            Hale hofft, daß das Problem noch in dieser Woche identifiziert werden kann und die NASA-Verantwortlichen sind optimistisch, den Start noch innerhalb des Startfensters, das am 31. Juli schließt, durchführen zu können.
            Dennoch denkt man bereits über Möglichkeiten nach, das Startfenster in den August hinein auszudehenen. Der Enge Zeitraum ist aufgrund der Vorgabe, bei der Abtrennung des Außentanks günstige Lichtverhältnisse für Photoaufnahmen zu haben, zustande gekommen. Tests mit der Kamera zeigten, daß auch bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen die Aufnahmen genügend Informationen liefern könnten, was eine Ausdehnung des Startfensters bis zum 4. August ermöglichen würde. Aber darüber hat die NASA noch nicht entschieden.


            Quelle: NASA

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              Na ja, ein kleiner Hoffnungsschimmer. Aber wie gesagt, ich glaube noch nicht so recht daran.

              Die Komplexität der Untersuchungen, welche sich die NASA da selbst aufgebürdet hat, lässt es doch gar nicht zu, irgendwelche Regularien wieder zu relativieren. Deshalb überrascht es mich auch, dass man auf einmal nun doch das Startfenster erweitern will. Das auf einmal die Kameras doch gut genug sein sollen, Außenaufnahmen bei den dann vorherrschenden Lichtaufnahmen zu machen?

              Hoffentlich beginnt die NASA bei dem ganzen Druck der Öffentlichkeit nun nicht rumzustümpern!
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                Kann mir jemand erklären weshalb die NASA diese Kameraaufnahmachen benötigt? Könnte man nicht auch ohne die fliegen?

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                  Na wozu wohl!
                  1. Um den Flug zu dokumentieren!
                  2. Wenn man ein UFO sieht, ist es gleich aufgenommen
                  3. Wenn zum Beispiel ein kleines Teil des Hitzeschieldes (ich verweiße hiermit auf einen tragisches Shuttleunglück) ablöst, kann man das an den Kameas erkennen und möglicherweiße die Stelle flicken!
                  4. Damit die auf der Erde sehen, was da oben los ist

                  Dann gibst da bestimmt noch ne Menge anderer Gründe!
                  "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                  [Albert Schweitzer]

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                    @ fexx

                    Mit den Aufnahmen sollen evt. losgelöste Teile während des Startes gezeigt werden, um daraus dann zu analysieren welche evtl. Schäden diese hinterlassen haben. Dafür wurde eine ganze Armade neuer hochauflösender Bodenkameras installiert. Diese Maßnahmen gehören u.a. mit zu dem neuen Sicherheitspaket der NASA nach dem Columbia-Unglück.
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                      @ EH: Die Schäden selbst würden dann auf einem Weltraumspaziergang analysiert werden. Man würde aber sehen können, in welchem Bereich gesucht werden müsste. Das wär dann auch schonmal sehr hilfreich.

                      Bei der Challenger damals hat man die Katastrophe aber auch auf fast allen Kameras mitverfolgen können. Hätten die mal lieber damals den Start abgebrochen, da kamen ja schon groß 10 Sekunden vor dem Start schwarze Rauchwolken raus und bis 3 Sekunden vorher kann problemlos abgebrochen werden.
                      Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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                      Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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                        Heute Abend um 23:30 gibt es wieder eine PK.

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                          Die Pressekonferenz wurde verschoben. Beginn nicht vor 01:15 Uhr MESZ (7:15 p.m. EDT)!
                          Zuletzt geändert von STS-Chris; 20.07.2005, 23:46.

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                            erneut verschoben auf 1:15 MESZ

                            Pünktlichkeit ist ja nicht wirklich die Stärke der NASA

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                              Was'n da los?

                              Jetzt schon auf 01:30 MESZ verschoben!

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                                die verschieben die PK jetzt solange bis sie den Fehler gefunden, repariert haben und startklar sind

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