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STS-114 - Shuttle-Mission 1 nach dem Columbia-Unglück

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    Zitat von MRM
    Bei welchem Restrisiko würdest du denn die Grenze zeihen ? Wieviel restrisiko ist denn noch vertretbar - wieviel nicht mehr - darf man dann überhaupt noch bemannte Raumfahrt betreiben ?
    An welcher Stelle nun genau eine Grenze zu ziehen wäre, kann ich nicht beurteilen, wie du dir wahrscheinlich denken kannst.
    Ich sehe das Problem natürlich auch, dass es Zeitpläne zu erfüllen gibt und dass man das Projekt der ISS weiterbauen möchte und dass Herr Bush 2004 große vollmundige Ankündigungen getan hat, die ohne das Shuttleprogramm nicht zu erfüllen sind.
    Aber...

    Ich kann maich aber auch noch an vorangegangenen Flüge erinnern wo es dann häufig nach der geglückten Landung hieß, daß ein paar Kacheln verloren gegangen sein - offenbar war das bislang nur in einem von über hundert Fällen ein Problem ( kommt wohl drauf an wo und wieviele ). Klar wäre es besser sie würden nicht abfallen bzw man könnte notfalls ein paar Ersatzkacheln dranpappen - nur ein wenig Dramatisierung ist denk ich jetzt schon dabei. Zumal die Kameras jetzt auch Sachen zeigen die vorher vermutlich nur einfach nicht zu sehen waren ...
    eben das ist doch der Punkt.
    Wenn man die Schäden am Hitzeschild VOR der Explosion der Columbia auf die leichte Schulter genommen hat, so muss man doch NACH der Zerstörung der Columbia diese Risiken neu bewerten. Und das ist ja nun ein Problem, welches offensichtlich - trotz der Umsetzung (fast) aller Empfehlungen - nach wie vor besteht.

    Und diese ganze ungeprobte Kleisterei mit Fensterkit oder was man sich da so ausgedacht hat, ist doch das reine Glücksspiel, das man sich ausgedacht hat, nur um irgendwie weiter machen zu können.
    Die Ausbesserungen müssen doch eine gewisse Qualität haben und es besteht die Gefahr, dass Ausbesserungen im Weltall zu einer Verstärkung des Risikos führen, weil sie z.B. uneben ausgeführt werden oder so.

    Letztendlich läuft es nicht auf die Frage hinaus, ob es immer "ein bisschen Risiko" gäbe, sondern nach der Columbiakatastrophe muss man fragen, welchen Wert ein Menschenleben in Abwägung gegen die Pläne und das finanzielle Engagement der Regierungen/Staaten hat.
    Ist der Wunsch, die Shuttles wirtschaftlich bis zum letzten auszunutzen, wirklich wichtiger als die sieben Menschenleben pro Flug?

    Ich persönlich bin der Meinung, dass die Leben der Astronauten höher zu wiegen hat als z.B. der Wunsch, das neue Euro-Modul einfügen zu können.
    Es ist ein Unterschied, ob ich mit unbekannten Risiken zu rechnen habe, oder ob ich ein bekanntes Risiko einkalkuliere und Flüge starte, ohne es wirklich im Griff zu haben. Die Tatsache, dass es genügend Menschen gibt, die das Todesrisiko in voller Kenntnis bereitwillig auf sich nehmen, ist für mich als Begründung für ein Weitermachen wie bisher nicht ausreichend und ich empfände es als erschreckend, wenn sich die beteiligten Raumfahrernationen auf dieses Argument zurückzögen, dass die Astronauten ja bereit wären, "ggf." auch zu sterben.

    Kurzum - zu deiner Eingangsfrage:
    Das Ganze wirkt nicht so, als ob man die Sache im Griff hat, aber mittlerweile weiß man genau, welche Folgen die Probleme haben können.
    Inwieweit meine Bedenken jetzt übertrieben sind, kann ich als absoluter Laie natürlich nicht beurteilen, aber ich bleibe da eben skeptisch und wünsche das Beste.
    Republicans hate ducklings!

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      Der fortschritt bringt nu mal auch seine opfer!... Ob nun die bemannte raumfahrt sinn macht oder nicht steht für an sich nicht zur diskussion!... Auch wenn das hier en forum diesbetzüglich sein mag!... Der fortschritt hat bis heute seine opfer gefordert und das wird er auch noch morgen tun!... Und unsere kinder würden die opfer auch ma sicher würdigen!...

      Kommentar


        @endar - das mehr an Sicherheit ist natürlich nicht durch die Baumarkt Spachtelmasse gegeben - der traust du nicht, der trau ich nicht, der trauen auch die Astronauten nicht. Ich sehe es eher dadurch gegeben, daß man nun in der Lage ist einen eventuellen Schaden zu begutachten und zu bewerten und wenn man der Ansicht ist der Schaden sei zu groß, daß man sie dann anderweitig herunter holt. Die Schäden an den Kacheln sind wohl ständig aufgetreten - wohl wahr das sie nun neu bewertet werden müssen - und die Bewertung sieht IMO so aus, daß man ein ca 1% Risiko eines katastrophalen Schadens hat ( ist halt in einem von gut 100 Fällen verhängnisvoll gewesen ) . Tritt dieser ein ( und wird richtig bewertet ) , kann man die Besatzung immer noch mit dem anderen Shuttle abholen - das Risiko das bei beiden der Hitzeschild derart beschädigt wird liegt dann bei 1/10000 - udn das halte ich dann für ein kalkuliertes restrisiko - o.k., magst du anders sehen, ist halt meine Meinung. Zumal ich das auch so verstanden habe, daß es eben nicht nur um das dranpappen eines neuen Moduls geht sondern um den Erhalt der Station insgesamt.

        Dein Argument könnte man jetzt nämlich auch für den Straßenverkehr aufmachen

        Seit jeher hat es Tote im Straßenverkehr gegeben. Man hat sich bemüht das Risko zu veringern, durch einführung eines Führerscheins, Ampeln, Verkehrschildern, bessere Karroserien und ABS, Airbags, Sicherheitsgurt - und dennoch kommt es weiterhin zu Verkehrstoten. Also kann ja eigentlich nur die Konsequenz sein, da alle Bemühungen gescheitert sind, Verkehrstote zu vermeiden, sofort den Straßenverkehr zu verbieten
        Insbesondere da sich die größte bekannte Schwachstelle ( der Fahrer ) nicht abstellen läßt ...

        Edit aber bevor es untergeht - das Andocken an die ISS hat ja offenbar ganz gut geklappt

        http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,367194,00.html
        Zuletzt geändert von MRM; 28.07.2005, 14:54.

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          So gering, kann die Möglichkeit eines Schadens am Hitzeschild ja nicht sein, denn wenn bei der Discovery wieder etwas kaputt sind, dann waren dass zwei Starts direkt hintereinander, trotz erhöhter Sicherheitsmaßnahmen.

          Spricht IMO nicht so unbedingt für die Konstruktion. Risiko gehört zwar zur bemannten Raumfahrt dazu, aber ich glaube da sollte man eher Sachen wie Metroiten, Sonnenwinde, menschliches Versagen, usw. einkalkulieren, anstatt sich damit abzufinden, dass bei Starts mit einer immer höher werdenen Wahrscheinlichkeit der Hitzeschild beschädigt wird. Das hat ja nichts mit Risiko im Sinne der bemannten Raumfahrt aufgrund der widrigen Umweltbedingungen im All zu tun, sondern ist einfach das Ergebnis von veralteter, unsicherer Technik.
          Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
          Makes perfect sense.

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            STS-114 - Mission Elapsed Time:

            T + 001d 23h 31m

            Next Event: MPLM Installation
            July 29, 2005 - 02:09 a.m. CDT (Mission Control, Houston)
            July 29, 2005 - 03:09 a.m. EDT (Launch Control, Cape Canaveral)
            July 29, 2005 - 09:09 CEST (Central Europe)




            Next event on NASA TV: Mission Status Briefing
            10:30 a.m. EDT (16:30 CEST)



            STS-114 Image Gallery:


            For high resolution images: KSC Multimedia Gallery (Keywords: Discovery or STS-114)


            July 26, 2005


            KSC-05PP-1768 (07/26/2005)

            KSC-05PP-1770 (07/26/2005)



            KSC-05PP-1771 (07/26/2005)
            A camera on the Fixed Service Structure of Launch Pad 39B captures a closeup of Space Shuttle Discovery moments after liftoff on the historic Return to Flight mission STS-114.



            KSC-05PP-1772 (07/26/2005)
            A fish-eye view shows Space Shuttle Discovery moments after liftoff from Launch Pad 39B.




            The following are linked to high resolution images!


            July 26, 2005


            JSC2005-E-30378 (26 July 2005)

            JSC2005-E-30382 (26 July 2005)

            JSC2005-E-30384 (26 July 2005)



            JSC2005-E-30387 (26 July 2005)
            This scene in the Shuttle (White) Control Flight Room of the Mission Control Center, with a room full of flight controllers at work for something other than a rehearsal, signals the return to human space flight. Minutes earlier Discovery and its seven person crew were launched from the Kennedy Space Center.


            S114-E-5002 (26 July 2005)

            S114-E-5008 (26 July 2005)

            S114-E-5014 (26 July 2005)

            S114-E-5015 (26 July 2005)



            S114-E-5070 (26 July 2005)
            Digital umbilical well images taken after Discovery separated from its external fuel tank following launch on July 26 were transmitted to the ground July 27. Initial analysis of the imagery shows a large piece of foam that separated from the tank during the Shuttle's ascent to orbit. The foam detached from an area of the tank called the Protuberance Air Load (PAL) Ramp. This debris also was identified during ascent from a live video camera mounted on the external tank. The television view indicated the debris did not impact Discovery. In this still image, the area of missing foam on the tank is indicated by a light spot centered just below the liquid oxygen feedline.

            Zoom in



            July 27, 2005


            JSC2005-E-30568 (27 July 2005)



            July 28, 2005



            Space Shuttle Discovery executes a backflip,
            exposing its underside for visual inspection by
            the Station crew. Image credit: NASA TV



            The International Space Station crew greets
            the Discovery crew. Image credit: NASA TV



            Quelle: NASA







            „Discovery” an ISS angedockt - Nasa setzt Shuttle-Flüge aus

            28. Juli 2005

            Nach zwei Flugtagen im All hat die Raumfähre „Discovery” am Donnerstag an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Das teilte die ISS-Leitzentrale bei Moskau mit.


            Die Kommandantin Eileen Collins steuerte das mit leichten Problemen gestartete Shuttle wie geplant an die Station. Zuvor hatten die zwei Mann Besatzung auf der ISS die „Discovery” im Anflug von allen Seiten fotografiert, um mögliche Schäden an der Raumfähre zu dokumentieren. Nach dem Andocken wird zunächst überprüft, ob die Verbindungsstelle zwischen Shuttle und Raumstation hermetisch dicht ist. Erst nach dem Druckausgleich zwischen beiden Seiten kann die Übergangsluke geöffnet werden. Das soll laut Plan am Nachmittag um 15.19 Uhr MESZ erfolgen.


            „Nennen Sie es Glück oder was auch immer”

            Es war das erste Andocken eines amerikanischen Shuttles an die ISS seit dem Absturz der Raumfähre „Columbia” vor zweieinhalb Jahren. Auch der Start der „Discovery” blieb nicht ohne Probleme. Beim Abheben vom Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral am Dienstag war ein Stück der Schaumstoffisolierung am Treibstofftank abgeplatzt. Daraufhin hatte die amerikanische Weltraumbehörde Nasa bis auf weiteres alle weiteren Space-Shuttle-Flüge ausgesetzt.

            Vor einem weiteren Flug will die Nasa herausfinden, warum sich am Dienstag beim Start der „Discovery” abermals ein großes Stück - etwa 61 mal 74 Zentimeter - Isolierungsschaum vom Außentank gelöst hatte. Bis das Problem gelöst sei, „werden wir nicht mehr fliegen”, sagte der Leiter des Shuttle-Programms, Bill Parsons, in Houston. Nach seinen Angaben hat das abgeplatzte Teil das Shuttle aber offenbar nicht beschädigt. „Nennen Sie es Glück oder was auch immer, es hat das Shuttle nicht getroffen”, sage Parsons. Wenn der Schaum früher weggebrochen wäre, hätte die „Discovery” katastrophal beschädigt werden können. „Wir denken, das wäre wirklich schlecht gewesen, das ist nicht akzeptabel”, sagte Parsons' Stellvertreter, Wayne Hale.


            Ungelöste Probleme trotz Milliardeninvestition

            Während sich die „Discovery” noch auf der Reise zur Internationalen Raumstation ISS befand, hatten die sieben Astronauten mit Hilfe einer Infrarot-Kamera und eines Laser-Scanners stundenlang Flügel und Nase des Shuttle auf mögliche Schäden untersucht, ohne etwas zu entdecken. Auf Aufnahmen während des Starts war zuvor zu sehen gewesen, wie sich ein größeres Stück aus der Isolierschicht löste und ein kleines Teil von einer Hitzeschutzkachel abplatzte.

            In Erinnerung an die „Columbia” ordnete die Nasa daraufhin eine akribische Schadensuche an - die damalige Katastrophe war durch ein Stück Isolierschaum verursacht worden, das beim Start vom Außentank abgeplatzt war und unbemerkt ein Loch in den Hitzeschutz des Orbiters geschlagen hatte. Beim Landeanflug Anfang Februar 2003 brach das Shuttle auseinander, alle sieben Astronauten an Bord starben. Seitdem blieben die Raumfähren auf dem Boden. Die Nasa investierte rund eine Milliarde Dollar (etwa 830 Millionen Euro), um sie sicherer zu machen. Daß sie trotzdem nicht verhindern konnte, daß sich erneut Isolierschaum ablöste, bezeichnete der sichtlich enttäuschte Programmchef als einen Rückschlag.


            Nächster Flug ungewiß

            Wann die Shuttle-Flüge wieder aufgenommen wurden, sagte Parsons nicht. Als nächstes sollte die Raumfähre „Atlantis” im September zur ISS fliegen, für die Europäische Raumfahrtagentur ESA sollte dabei der deutsche Astronaut Thomas Reiter mit an Bord sein. Die neuerliche Zwangspause für die verbliebenen Shuttle ist nicht nur ein schwerer Rückschlag für den bemannten Raumflug der Vereinigten Staaten. Von den weiteren Shuttle-Flügen hängt auch ab, wann die ISS vollständig fertiggestellt wird. Bisher ist erst die Hälfte der Module montiert.

            Die Astronauten an Bord der „Discovery” zeigten sich zunächst wenig beunruhigt. Kurz vor dem Andockmanöver wollte Discovery-Kommandantin Eileen Collins das Shuttle soweit drehen, daß die Besatzung der ISS Aufnahmen von der Unterseite machen kann, um mögliche Schäden am Hitzeschild zu entdecken.

            Sollten wider Erwarten doch gravierendere Schäden am Orbiter entstanden sein, steht die Nasa vor einem massiven Problem. Denn bisher gibt es keine Lösung, wie diese im All repariert werden könnten. Zwar sollen der amerikanische Astronaut Stephen Robinson und sein japanischer Kollege Soichi Noguchi während ihrer Weltraumspaziergänge ein neuartiges Flickzeug testen - die Technik ist aber für eine tatsächliche Reparatur noch längst nicht ausgereift und zum Stopfen größere Löcher ohnehin nicht geeignet. Ein „Sicherer Hafen” betiteltes Szenario sieht deshalb vor, daß das „Discovery”-Team notfalls in der Raumstation ausharrt, bis es von einer anderen Raumfähre abgeholt wird - in diesem Fall einer russischen.


            Quelle: FAZ.net



            NASA TV

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              @Boelkow: Wenn du wirklich so sehr von dem überzeugt bist, was du schreibst, warum musst du das dann mit sovielen " " schmücken? Ist dir das irgendwie peinlich, zu schreiben, dass es dir eigentlich nichts ausmachen würde, wenn da jetzt noch ein Shuttle explodiert? Denn nichts anderes verbirgt sich doch hinter deinen Smiliekolonnen als Aussage.

              Und anscheinend habt ihr mich auch nicht verstanden, denn im Sinne von Harmakhis sprach ich von Risiken, die man selber minimieren kann: Veraltete Technik mit dem Hinweis auf das generelle Risiko der Raumfahrt oder die angebliche Dankbarkeit der Nachgeborenen rechtfertigen zu wollen, ist ein ganz billiger Trick. Denn es bleibt abwarten, ob die nachfolgenden Generationen wirklich mit Dankbarkeit auf die Shuttles zurückblicken oder ob sie nicht vielleicht verständnislos mit dem Kopf schütteln.

              Zudem geht es hier überhaupt nicht um die allgemeine Raumfahrt an sich, sondern um das Shuttleprogramm.

              Deine Analogie mit dem Straßenverkehr, @MRM ist auch nicht stimmig und das weißt du auch.
              Ebenso kann man die von dir angebenen statistischen Werte bezweifeln. Erstmal ist das ja nicht wirklich eine Statistik, sondern die Beschreibung der Realitität. Als Grundlage einer aussagekräftigen Statistik, welche in der Lage wäre, Aussagen über die Zukunft zu treffen, ist das völlig unzureichend.
              Das kann man sich ja nun wirklich zurechtrechnen, wie man will...
              Nach dieser Logik hätte man sich vor dem Start der Columbia hinstellen können und mit Verweis auf die bisherigen Flüge auf Grundlage "der Statistik" mit Fug & Recht behaupten können: Die Hitzeschilde sind TODSICHER!
              Denn bis zu diesem Flug war ja noch nie was mit denen...

              edit:
              Natürlich war "ungeprobte Kleisterei mit Fensterkit" eine sarkastische Überzeichnung von mir, das ist schon klar.
              Daher stelle ich klar: Bei der von mir so benannten "ungeprobte(n) Kleisterei mit Fensterkit" handelt es sich in Wirklichkeit um die Reparatur durch - ich zitiere FAZ.net "neuartiges Flickzeug - die Technik ist aber für eine tatsächliche Reparatur noch längst nicht ausgereift und zum Stopfen größere Löcher ohnehin nicht geeignet."
              Ich bitte, diese völlig aus der Luft gegriffene Übertreibung von mir zu entschuldigen. Soll nicht wieder vorkommen.
              Zuletzt geändert von endar; 28.07.2005, 15:46.
              Republicans hate ducklings!

              Kommentar


                @endar

                Das ist mein voller ernst!... Und warum sollte ich diese, "meine" meinung peinlich finden? So nicht!... Das " " habe ich nur im trio gesetzt, um eventuell die herzfrequenz anderer user zu schonen!...

                Und wenn nun tatsächlich noch ein shuttle explodieren sollte, was ich nicht hoffen mag, sollte dann deiner meinung nach etwa die raumfahrt ganz eingestellt werden oder was?... Dann kann sich die menschheit gleich begraben lassen!...


                Zudem geht es hier überhaupt nicht um die allgemeine Raumfahrt an sich, sondern um das Shuttleprogramm.
                Wenn das so ist!... Das shuttleprogramm gehört nu mal zur raumfahrt dazu. Genauso wie die socken zum schuhe.

                Kommentar


                  Zitat von Boelkow
                  @endar

                  Das ist mein voller ernst!... Und warum sollte ich diese, "meine" meinung peinlich finden? So nicht!... Das " " habe ich nur im trio gesetzt, um eventuell die herzfrequenz anderer user zu schonen!...

                  Und wenn nun tatsächlich noch ein shuttle explodieren sollte, was ich nicht hoffen mag, sollte dann deiner meinung nach etwa die raumfahrt ganz eingestellt werden oder was?... Dann kann sich die menschheit gleich begraben lassen!...

                  Wenn das so ist!... Das shuttleprogramm gehört nu mal zur raumfahrt dazu. Genauso wie die socken zum schuhe.
                  Die NASA hat das Programm zumindest vorläufig eingestellt, bis dieses Problem in den Griff zu kriegen sei. Und das ist auch die einzig sinnvolle Entscheidung.
                  Republicans hate ducklings!

                  Kommentar


                    Wenn an der discovery nu en schaden erkannt wurde, wie sollen dann die astronauten zurück zur erde fliegen? In ner sojus kapsel oder was? Die is ja noch viel älter!...

                    Kommentar


                      Also, ich denke, dass die Atlantis auf jeden Fall raufgeschickt wird, sollte die Discovery-Crew auf der ISS stranden. Die Sojus-Kapsel ist keine Alternative. Da passen nur 3 Leute rein. Und selbst wenn die Russen eine 2. hochschicken, dann können nur 6 Leute runter und die restlichen 3 auf der ISS haben dann keine Rettungsmöglichkeit mehr.

                      Und außerdem: ich weiß ja nicht, ob ihr euch die Briefings bei NASA TV anschaut oder ihr nur auf die diversen Medien hört, aber da hieß es deutlich, dass der nächste geplante Shuttleflug, also STS-121, erst stattfinden soll, wenn das Problem mit dem Isolierschaum gelöst wurde. Das bedeutet nicht, dass ein Rettungsflug für die Discovery-Crew ausgeschlossen wird.


                      Und hört endlich bitte mit dem Alter auf. Die Raumfahrzeuge wie das Shuttle und auch die Sojus sind alle in einem sehr guten und verbesserten Zustand. Das Problem ist ja auch nicht das Shuttle, sondern der Tank!

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                        Zitat von Boelkow
                        Wenn an der discovery nu en schaden erkannt wurde, wie sollen dann die astronauten zurück zur erde fliegen? In ner sojus kapsel oder was? Die is ja noch viel älter!...
                        Du tust ja gerade so, als sei dieses Hitzekachelproblem nun gaaanz neu und plötzlich aufgetreten, aber das stimmt doch gar nicht.

                        Ja, natürlich hat man jetzt ein Problem, falls die Discovery schwer beschädigt sein sollte, aber das hätte man doch vorher wissen können. Schau ruhig mal auf die Seiten 1, 2 etc. dieses Threads und lies dir die Sachen mal im Lichte des aktuellen Geschehens durch: da wurde die Discovery als todsicher bezeichnet und die Leute würden das alles nur schlechtreden und da würde garantiert nichts passieren und was nu?

                        Da kann man natürlich jetzt versuchen, den Teufel mit Beelzebub auszutreiben und schickt die anderen hinterher, in der Hoffnung, dass da "hoffentlich" nichts mit deren(!) Kacheln passiert und bis da drei Shuttles im All rumschwirren, hat man ja noch zwei Versuche.

                        Ich möchte da jedenfalls nicht drinsitzen müssen, wenn die in zwei Wochen zurückfliegen.
                        Republicans hate ducklings!

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                          Sorry, doch ich denke, das das alles nun wirklich en wenig zu hoch gespielt wird!... Probleme gab es in der tat auch schon früher mit dem hitzeschild.

                          Nur jetzt, wird das ganze zu stark im auge der öffentlichkeit ausgetragen!... Ich habe den start live auf n 24 verfolgt und der deutsche der auch schon ma oben war, "name vergessen" hat genau das gesagt.

                          Die leute suchen doch schon richtig die nadel im heuhaufen!... Das ist wie mit der concorde, einmahl ist dieser vogel unplanmäßig runter gekommen und schon wurden die stimmen laut!... Jeder mensch sucht sich seinen job nu mal selbst aus und man sollte einfach die risiken kennen und sie so axeptieren wie sie nu ma sind!... Das tue ich doch auch!... Wie oft sind schon hubschrauber abgestürtzt? Und, ich steige trotzdem noch ein!...

                          Kommentar


                            Aber ich glaube man kann es sich nicht leisten wenn da andauernd ein Shutle abstürzt.

                            Und das mit dem Tank bzw Hitzeschild ist ein ernstzunehmendes Problem. Die Nasa Ingeneure und Techniker hatten genug Zeit.

                            Leider geht wieder Prestige vor Menschenleben. Und deswegen wurde nichts ausreichendes unternommen.

                            Kommentar


                              Der Astronaut bei N24 ist Ulrich Walter. Den finde ich absolut genial! Hört auf ihn, er weiß was Sache ist.

                              Wenn Ulrich Walter auch für den Rest der Mission bei N24 zur Verfügung steht, dann bleibe ich bei dem Sender.

                              Und es ist nicht so, dass er alles schön redet, sondern er sagt und erklärt alles so wie es ist oder wie es am wahrscheinlichsten ist. Und vermittelt alles mit einer ungeheuren Begeisterung für die Raumfahrt. Genau die richtige Antwort auf all die Hobby-Kritiker.

                              Kommentar


                                @Skymarshall
                                Dann sollte die nasa einfach wirklich, wie es schon endar forderte, alle flüge einstellen und erst en neues schiff bauen!... Doch solange die astronauten freiwillig einsteigen und ihr go geben, sollten sie selbst wissen was sie tun!... Sie könnten es ja ablehnen in das shuttle einzusteigen!...

                                Kommentar

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