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Coronavirus outbreak - wie kann man sich schützen ?

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  • Infinitas
    antwortet
    Zitat von _Atlanter_ Beitrag anzeigen
    Habt ihr eigentlich auch festgestellt, dass einige Läden welche im Mai wieder öffnen (Kleidung Elektronik & Möbel) durften 2h früher schließen? Derweil hat der bayrische Landtag die Ladenschluss eigentlich um 2h wegen Corona verlängert um den Kundenandrang "zu entzerren". Von Entzerrung kann Rede sein, wenn die Kaufhäuser Ihre Öffnungszeiten reduzieren statt verlängern. Blöd wenn man davon erst am Eingang des Ladens erfährt...

    Interesannt, dass Kaufhäuser auf einmal eher schließen, Ihre Mitarbeiter schonen und so auf Umsatz verzichten. Sowas erwartet man ja gar nicht von diesen Konzernen
    Entweder ist da was faul oder habe ich einen Fakt übersehen. Die Supermärkte haben ja Ihre Mitarbeiter auch nicht geschont..

    Schon seltsam, kein Kurzarbeitergeld, kein Lohn, aber trotzdem sollst du arbeiten .
    Eigentlich hat ein Unternehmer das unternehmerische Risiko zu (er)tragen, nicht der Angstellte. Das so ein Unding in der Branche normal sein soll ist schon erschreckend.

    Mit Plexiglassscheibe vorm Gesichte habe ich bisher erst wenig zu Gesicht bekommen.
    Mir neulich untergekommen: Rentner mit selbst gefalteter Maske aus Papier. Hat mich irgendwie an einen Papageischnabel erinnert. Was es nicht alles gibt.
    Nja im Bezug auf Lohnzahlungen muss der Arbeitnehmer schon die Ursachen abwägen. Im Rahmen der Pandemie möchten natürlich tausende Betriebe diverse Finanzierungen und gehen zusätzlich in Kurzarbeit. Wenn bei solchen eher Dingen abgewartet wird ist auch dementsprechend mit Verzögerungen zu rechnen. Eine Betriebsausfallversicherung die jeder Betrieb hat zahlt erstmal keinen cent und spekuliert auf einen Vergleich von 15 Prozent des Schadens. In so einem Fall nimmt der betroffene Betrieb entweder die 15 Prozent und stopft diverse Löcher gleich oder geht den langen Klageweg.ZDF : https://www.zdf.de/nachrichten/zdfsp...emien-100.html Im Normalfall werden verzögerte Lohnzahlungen in der Gastronomie erfahrungsgemäß von der Arbeitgeberseite nicht erklärt, diesmal ist die Ursache für mich als Arbeitnehmer jedoch offensichtlich, auch wenn ich das Unternehmerische Risiko nicht trage und arrangiere mich bis zu einem gewissen Grad auch damit. Die Gastronomie selbst ist allerdings teilweise auch ohne Corona prädestiniert für Verzögerungen in Sachen Lohn, deshalb muss schon darauf geachtet werden für wen man tätig ist.

    Zu den Kaufhäusern , soweit ich weiss schrieb die letzte verbleibende Kaufhauskette Karlstadt/ Galeria Kaufhof bereits vor Corona keine positiven Zahlen von daher sind die Ursachen hierfür auch in der Prä Corona Ära zu suchen.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...3-7194e4e2f878

    Zuletzt geändert von Infinitas; 27.05.2020, 21:37.

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  • Sunny
    antwortet
    Zitat von _Atlanter_ Beitrag anzeigen
    Interesannt, dass Kaufhäuser auf einmal eher schließen, Ihre Mitarbeiter schonen und so auf Umsatz verzichten. Sowas erwartet man ja gar nicht von diesen Konzernen
    Entweder ist da was faul oder habe ich einen Fakt übersehen. Die Supermärkte haben ja Ihre Mitarbeiter auch nicht geschont..
    Das mit dem Mitarbeiterschonen hat vielleicht auch etwas mit Kurzarbeit zu tun. Die Unternehmen müssen schauen, dass sie nicht zu viel arbeiten lassen, damit sie das Kurzarbeitergeld nicht zurück zahlen müssen. Supermärkte sind nie in Kurzarbeit gegangen und müssen auch nicht Mitarbeiter verkürzt arbeiten lassen.

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  • Stargamer
    antwortet
    Zitat von _Atlanter_ Beitrag anzeigen
    Interesannt, dass Kaufhäuser auf einmal eher schließen, Ihre Mitarbeiter schonen und so auf Umsatz verzichten. Sowas erwartet man ja gar nicht von diesen Konzernen
    Entweder ist da was faul oder habe ich einen Fakt übersehen. Die Supermärkte haben ja Ihre Mitarbeiter auch nicht geschont..
    Wieso sollten die auch ihre Leute schonen? Das wäre bei dem Umsatz den die machen konnten in der Anfangsphase ja auch blöd gewesen, alle hatten Geld und im großen und ganzen waren die einzigen lokalen Geschäfte wo man das Geld ausgeben konnte Supermärkte.

    Jetzt haben die Leute aber wegen Shutdown eben weniger Geld und werden das was sie haben nun nicht direkt für Dinge die man nicht dringend brauch ausgeben und von daher ist es für die jetzt wiedereröffneten Geschäfte einfach eine Kostenrechnung ob es sich lohnt diese 2 Stunden mit einer festgelegten Maximalzahl an Kunden im Geschäft noch zu öffnen. Die Geschäfte sehen ja sehr genau wann sie wie viel Umsatz machen und teilweise gibt es in Geschäften schon ab 18 Uhr Spätzulagen für die Mitarbeiten so dass das ganze einfach eine Kostenfrage ist. Und bei einigen wird die Kosten-Nutzen-Rechnung eben ergeben hab das sich diese 2h nicht lohnen.

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  • Vogon
    antwortet
    Zuletzt geändert von Vogon; 21.05.2020, 09:42.

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  • Vogon
    antwortet
    Zitat von _Atlanter_ Beitrag anzeigen
    Habt ihr eigentlich auch festgestellt, dass einige Läden welche im Mai wieder öffnen (Kleidung Elektronik & Möbel) durften 2h früher schließen? Derweil hat der bayrische Landtag die Ladenschluss eigentlich um 2h wegen Corona verlängert um den Kundenandrang "zu entzerren". Von Entzerrung kann Rede sein, wenn die Kaufhäuser Ihre Öffnungszeiten reduzieren statt verlängern. Blöd wenn man davon erst am Eingang des Ladens erfährt...

    Interesannt, dass Kaufhäuser auf einmal eher schließen, Ihre Mitarbeiter schonen und so auf Umsatz verzichten. Sowas erwartet man ja gar nicht von diesen Konzernen
    Entweder ist da was faul oder habe ich einen Fakt übersehen. Die Supermärkte haben ja Ihre Mitarbeiter auch nicht geschont..
    das stimmt... diverse Einkaufszentren schließen nun 18:00 statt 20:00 Uhr

    Zitat von _Atlanter_ Beitrag anzeigen
    Mir neulich untergekommen: Rentner mit selbst gefalteter Maske aus Papier. Hat mich irgendwie an einen Papageischnabel erinnert. Was es nicht alles gibt.
    Tja was willste machen, wenn's nix gibt bzw zu teuer wird?
    Wir hatte auch Masken selber gebastelt...

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  • _Atlanter_
    antwortet
    Habt ihr eigentlich auch festgestellt, dass einige Läden welche im Mai wieder öffnen (Kleidung Elektronik & Möbel) durften 2h früher schließen? Derweil hat der bayrische Landtag die Ladenschluss eigentlich um 2h wegen Corona verlängert um den Kundenandrang "zu entzerren". Von Entzerrung kann Rede sein, wenn die Kaufhäuser Ihre Öffnungszeiten reduzieren statt verlängern. Blöd wenn man davon erst am Eingang des Ladens erfährt...

    Interesannt, dass Kaufhäuser auf einmal eher schließen, Ihre Mitarbeiter schonen und so auf Umsatz verzichten. Sowas erwartet man ja gar nicht von diesen Konzernen
    Entweder ist da was faul oder habe ich einen Fakt übersehen. Die Supermärkte haben ja Ihre Mitarbeiter auch nicht geschont..


    Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
    Bei mir ist (Trotz Empfehlung) aktuell keine Form der Kurzarbeit eingetreten, ich habe eher Mehrarbeit. Bezahlung gibt es Aktuell auch keine, da ich die Branche jedoch kenne, habe ich für solche Fälle Vorsorge getroffen und bezahle meine laufenden kosten von meinen Rücklagen. Nach drei bis vier Monaten in diesem Zustand werde ich nach aktuellen tariflichen Ausschlussfristen die Arbeit auch einstellen müssen.
    Schon seltsam, kein Kurzarbeitergeld, kein Lohn, aber trotzdem sollst du arbeiten .
    Eigentlich hat ein Unternehmer das unternehmerische Risiko zu (er)tragen, nicht der Angstellte. Das so ein Unding in der Branche normal sein soll ist schon erschreckend.

    Sunny Zum Thema Plexiglasvisier: Jep damit muss ich auch arbeiten knappe 30 öcken
    Irgendjemand hat mich doch mal hier im Form als ein Mitglied des schwarzen Blocks bezeichnet, nun sehe ich mit Schutzmaske wenigstens auch so aus. Mit gespiegelter Sonnenbrille hat es noch einen extremeren Flair.
    Mit Plexiglassscheibe vorm Gesichte habe ich bisher erst wenig zu Gesicht bekommen.
    Mir neulich untergekommen: Rentner mit selbst gefalteter Maske aus Papier. Hat mich irgendwie an einen Papageischnabel erinnert. Was es nicht alles gibt.

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  • Vogon
    antwortet
    Gut möglich, dass Drosten der Ursprung war, er war/ist ja auch Berater von A.Merkel & Jens Spahn und eben jener hatte jenerseits vom Kauf bzw. Tragen der Masken abgeraten, da - sinngemäß - Masken die Ansteckungsgefahr nicht mindern würden ... inzwischen hat er sich zwar dafür entschuldigt bzw. seinen Fehler eingeräumt aber das meine ich mit falschen Informationen (zugegeben ich musste jetzt googeln )

    So nun aber wieder zurück zur aktuellen Situation, inzwischen besitze ich 3 genähte Stoffmaken und 2 Wegwerfmasken (die man aber auch reinigen kann), wobei ich sagen muss, dass sich die Maske aus dem Baumarkt am angenehmsten tragen lässt.

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  • Spocky
    antwortet
    Zitat von Vogon Beitrag anzeigen
    Falsch Spocky es gab sehr wohl Meldungen/Meinungen aus der Politik, wo es hieß, dass die Leute keine Masken & Handsschuhe kaufen bräuchten, da diese a) angeblich nicht schützen würden und b) dem medizischen Personal vorbehalten werden sollten. Natürlich wußte/ahnte fast jeder, dass es keine Ressourcen an Masken und ähnlichem in Deutschland gab. Auch zu uns in die Praxis kamen die Patienten bzw. deren Angehörige und schenkten uns ihre unbenutzten Masken & Gummihandschuhe ... ein paar Wochen ist es plötzlich Pflicht und in der Apotheke zahlt man für eine Maske 2€, die vorher Zwanzig cent kostete.
    Aber bitte frage mich nicht, welche Pappnase das damals von sich gab.
    Nicht falsch. Ursprung war Drosten und keine Politiker-Pappnase

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  • Crypto137
    antwortet
    Hauptsache der Ball rollt. Da sind Eure Problemchen doch scheissegal.

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  • Vogon
    antwortet
    Falsch Spocky es gab sehr wohl Meldungen/Meinungen aus der Politik, wo es hieß, dass die Leute keine Masken & Handsschuhe kaufen bräuchten, da diese a) angeblich nicht schützen würden und b) dem medizischen Personal vorbehalten werden sollten. Natürlich wußte/ahnte fast jeder, dass es keine Ressourcen an Masken und ähnlichem in Deutschland gab. Auch zu uns in die Praxis kamen die Patienten bzw. deren Angehörige und schenkten uns ihre unbenutzten Masken & Gummihandschuhe ... ein paar Wochen ist es plötzlich Pflicht und in der Apotheke zahlt man für eine Maske 2€, die vorher Zwanzig cent kostete.
    Aber bitte frage mich nicht, welche Pappnase das damals von sich gab.

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  • Spocky
    antwortet
    Zitat von Vogon Beitrag anzeigen
    Eine der ersten falschen Informationen war, dass Masken nicht schützen und diese Information kam von seitens der Politik.
    Die Info kam ursprünglich von Prof. Drosten, der rein nach der Maschenweite gerechnet hatte. Als sich später ein Experte dazu meldete und ihn überzeugte, dass Masken doch was bringen, hat er sich überzeugen lassen. Das war kein Fehler der Politik, das ist das System der Wissenschaft. Wisenschaftler dürfen ihre Ausagen auch ändern, wenn es neue Erkenntnisse gibt.

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  • Infinitas
    antwortet
    Bei mir ist (Trotz Empfehlung) aktuell keine Form der Kurzarbeit eingetreten, ich habe eher Mehrarbeit. Bezahlung gibt es Aktuell auch keine, da ich die Branche jedoch kenne, habe ich für solche Fälle Vorsorge getroffen und bezahle meine laufenden kosten von meinen Rücklagen. Nach drei bis vier Monaten in diesem Zustand werde ich nach aktuellen tariflichen Ausschlussfristen die Arbeit auch einstellen müssen.
    Um ehrlich zu sein, Machen für mich die erweiterten Infektionsschutzmaßnahmen die sich aktuell eher auf Empfehlungen stützen und nicht auf konkrete Verordnungen wirtschaftlich kaum einen Sinn. Notwendig bezüglich der Coronasituation sind sie teilweise jedoch. Stark zu kritisieren ist jedoch die Aufnahme der Adressalien sowie das Verweilen des Gastes innerhalb eines Speiselokals, kommt es hier zu einem nachgewiesen Coronafall ist wahrscheinlich damit zu rechnen das, dass jeweilige Lokal geschlossen wird. Auch ist mit einer Teuerung zu rechnen (da die Umsetzung gegebener Empfehlungen natürlich Geld kostet) und im Schnitt wird aktuell selbst bei einer Eröffnung rund die Hälfte des Personals benötigt. Ich kritisiere also nicht die Notwendigkeit gewisser Schutzmaßnahmen, ich kritisiere stark wie in gewissen Vorstellungen damit umgegangen wird. Aktuell werden dann halt nur Angebote zur Mitnahme verkauft, das reicht zwar nicht läuft aber recht gut. Ps: Eine Betriebsausfallversicherung zahlt bei einer Pandemie eher nicht .

    Sunny Zum Thema Plexiglasvisier: Jep damit muss ich auch arbeiten knappe 30 öcken
    Irgendjemand hat mich doch mal hier im Form als ein Mitglied des schwarzen Blocks bezeichnet, nun sehe ich mit Schutzmaske wenigstens auch so aus. Mit gespiegelter Sonnenbrille hat es noch einen extremeren Flair.
    Zuletzt geändert von Infinitas; 19.05.2020, 09:58.

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  • Vogon
    antwortet
    Zitat von xanrof Beitrag anzeigen
    Nenn mal Beispiele.
    Eine der ersten falschen Informationen war, dass Masken nicht schützen und diese Information kam von seitens der Politik. Somit war ja der Weg frei für Infektionen.
    Dazu gab es bis einschließlich heute keine eindeutigen Auskünfte, woher das Virus wirklich kam, was ist die tatsächliche Ursache? Und da meine ich nicht Wuhan China als Antwort.
    Wie dem auch sei, ich bin inzwischen echt Corona-Müde und die Menge an Informationen (falsche wie auch richtige) kann ich gar nicht mehr aufnehmen, deswegen wäre es mal wirklich wichtig, wenn sich die Kanzlerin hinstellt und Klartext redet.

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  • Holger58
    antwortet
    endar :
    Politik reagiert nur auf tagesaktuelle Spannungen und Probleme, ob sie damit auf mittlere Sicht andere Schieflagen erzeugt wird ignoriert. Zu oft schaut sie nur auf aktuelle Schwerpunkte und verliert dann alles andere aus dem Tunnelblick. Warum das so ist, darüber kann ich nur spekulieren. In Deinem Problem der Medikamentenversorung hat sich das Ministerium dann vor ein paar Monaten so geäußert das wäre ihnen so nicht bekannt.

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  • AnaDunari
    antwortet
    Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
    Was ich etwas befremdlich fand war, dass ich beim Zahnarzt natürlich nur mit Maske reindurfte, ich mir die Hände desinfizieren musste und gleichzeitig mal schnell Fieber im Ohr gemessen wurde. OK, aus diesen Gründen haben wir hier in Österreich wahrscheinlich so gut wie keine Ansteckung en.
    Das ist insofern verständlich, als dass die Ansteckungsgefahr da wirklich sehr groß ist: Die müssen ganz nah an den Mund ran, und durch das Bohren und Absaugen und Trockenblasen verteilt sich der Speichelnebel im ganzen Raum. Die müssten da einen Vollvisierhelm tragen, wenn sie sich selber wirklich schützen wollen. Und/oder sicherstellen, dass gar keiner reinkommt, der nicht ganz gesund ist. Bleibt immer noch die Gefahr von den Symptomlosen.

    Im Moment grade nicht zu beneiden, diese Berufsgruppe.

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