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  • Halman
    antwortet
    Die Filmwelt hat die Vielfallt der SF-Liteatur nur angekratzt.

    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    Wenn man sich mal die riesige Themen- und Geschichtenvielfalt in der SF-Literatur ansieht und wie wenig davon es bisher auf die Leinwand oder wenigstens auf den Bildschirm geschafft hat, gibt es eigentlich noch jede Menge zu erzählen.
    Dem kann ich nur zustimmen. Wie wäre es mit dem "Gehirnschiff-Zyklus" von Anne_McCaffrey und Arthur C. Clarkes "Rama"?
    Es gibt eine Menge fantastischer Geschichten in der SF-Literatur, deren Verfilmung sich lohnen würde.

    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    Auch Filme wie "Lautlos im Weltraum", "Cocoon", "Arena", "Forbidden Planet", "Gefahr aus dem Weltall", "The Abyss", "Lifepod", "Starfire", "Dark Star", "Barbarella", "Starman", "Contact" uvm..
    "The Abyss" (die Lange Fassung) könnte man der "Messiasnummer" zuordnen.

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  • Logan5
    antwortet
    Zitat von prince Beitrag anzeigen
    Ich denke auch dass das Thema einfach ausgelutscht ist und es kaum noch neue Stories zu erzählen gibt ( mir würden aber schon welche einfallen )
    Wenn dir noch welche einfallen, muss es wohl auch noch welche geben, oder ?

    Wenn man sich mal die riesige Themen- und Geschichtenvielfalt in der SF-Literatur ansieht und wie wenig davon es bisher auf die Leinwand oder wenigstens auf den Bildschirm geschafft hat, gibt es eigentlich noch jede Menge zu erzählen.

    Auch deine Sicht auf amerikanische SF-Serien kann ich beim besten Willen nicht teilen. Was ist mit Star Trek und Star Trek - The Next Generation, Alien Nation, Quantum Leap, Earth 2, TekWar etc.? Krieg und aggressive Aliens sind in diesen Serien keinesfalls die dominanten Komponenten, selbst wenn er hier und da thematisiert wird.

    Britische oder deutsche SF-Serien sind da auch nicht anders. Raumpatrouille hatte die Frogs, Doctor Who hat die Cybermen und die Daleks. In Blake´s 7 oder UFO wurde viel gekämpft und auch gerne mal gegen aggressive Außerirdische. Bei den "Tripods" geht es um den Kampf gegen Alieninvasoren. Das kommt alles nicht aus den USA.

    Aus dem Kino kennt man dagegen sogar etliche US-SF-Filme, die völlig ohne die genannten Komponenten auskommen. Kubricks 2001 etwa. Auch Filme wie "Lautlos im Weltraum", "Cocoon", "Arena", "Forbidden Planet", "Gefahr aus dem Weltall", "The Abyss", "Lifepod", "Starfire", "Dark Star", "Barbarella", "Starman", "Contact" uvm..

    SF ist drüber hinaus nicht mit dem Subgenre der Space Opera gleichzusetzen.

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  • prince
    antwortet
    Ich denke auch dass das Thema einfach ausgelutscht ist und es kaum noch neue Stories zu erzählen gibt ( mir würden aber schon welche einfallen )

    Im Prinzip gibts doch aber im Tv nur die Standard SciFi nach dem Motto : "Wir sie oder sie uns " .
    Liegt wohl daran das die meisten Serien aus den USA kommen und die wohl eh so ein verqueres Weltbild haben.
    Offenbar können die Autoren oder auch die Produzenten gar nichts anderes vorstellen als ein Universum voller agressiver Aliens, die natürlich alle kapitalistisch denken und ständig nur Krieg führen.
    Alternativ haben wir noch die Messiasnummer, in der die Superguten Aliens uns mit Gewalt zum Guten zwingen. ( Der Tag als die Erde still stand ) zum Beispiel.

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  • Karl Ranseier
    antwortet
    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    ....Warum schafft es nicht mal jemand, einen SF-Roman zu schreiben, bei dem auch die Germanisten kleinlaut zugeben müssten, dass es sich um "richtige" hohe Literatur handelt ?
    Auch wenn HansOlo genau hierzu schon eine Antwort gegeben hat, möchte ich eine Alternative anbieten:

    SciFi unterhält den Leser. Was unterhaltsam ist, kann aber nicht hohe oder gar schwere Literatur sein, denn:

    "Hohe" Literatur unterhält nicht, über hohe Literatur unterhält man sich. Als sogenannter Intellektueller zum Beispiel - da steht man dann auf den edleren Parties in der Ecke und beweihräuchert sich selbst im Gespräch mit Gleichgesinnten mit dem unglaublichen eigenen Fassunsgvermögen, weil man die Schwarte - äh.... das komplizierte Kunstwerk verstanden hat. Gut, 90% interpretieren das dann halt zufälligerweise so, wie es seit Jahren in Sachbüchern über dieses Kunstwerk nonmal interpretiert wird, und im Endeffekt wollen die Schwätzer auch nur das andere Geschlecht ins Bett kriegen, aber in den abgehobenen Kreisen muß das halt alles edler sein - in dem Zusammenhang nochmal der Unterschied zwischen "intellektuell" und "intelligent": Edison war intelligent, er hinterließ der Welt die Glühbirne. Marx und Engels waren intellektuell, sie hinterließen der Welt den Kommunismus. Beide "Produkte" werden inzwischen so gut wie nicht mehr eingesetzt - aber welches hat der Menschheit besser gedient ?

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  • HanSolo
    antwortet
    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Warum schafft es nicht mal jemand, einen SF-Roman zu schreiben, bei dem auch die Germanisten kleinlaut zugeben müssten, dass es sich um "richtige" hohe Literatur handelt ?
    Um als "Kunstwerk" oder "hohe Literatur" zu gelten, muss der Autor entweder schon mindestens um die 50 Jahre tot oder das Buch so schwer geschrieben sein, dass kaum ein Mensch dieses versteht (am besten beides) .

    Total deprimierend wie bei Jelinek funktioniert vielleicht auch noch. Oder so krank wie "Feuchtgebiete".

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  • Logan5
    antwortet
    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Interessant ist ja die Frage, ob Science-Fiction - aus Sicht der Germanistik - notwendig schlechte Literatur ist und wodurch sich auch die besten Werke der SF qualitativ von diesen anerkannten Literaturklassikern unterscheiden, und ob nicht auch ein SF-Werk zu einem anerkannten Literaturklassiker werden könnte.

    Dass im Germanistikstudium wahrscheinlich nie ein SF-Werk gewürdigt wird, ist klar. Siehe etwa auch den Thread http://www.scifi-forum.de/off-topic/...-sf-roman.html wo nur spärlich überhaupt deutschsprachige SF-Titel zusammengetragen werden.

    Warum schafft es nicht mal jemand, einen SF-Roman zu schreiben, bei dem auch die Germanisten kleinlaut zugeben müssten, dass es sich um "richtige" hohe Literatur handelt ?
    Ich glaube, manche User haben hier ein etwas verzerrtes Bild von den Literaturwissenschaften und ihren Studenten. Ich selbst habe - wenn auch "nur" für das Lehramt - gerade ein Germanistikstudium hinter mich gebracht und dabei mehrere Seminare zur Phantastik (inklusive SF) belegt, in denen ich keine abwertende Haltung ausmachen konnte.

    Wenn es dort eine generelle Abwertung des Genres gibt, geht das eher von diversen phantasielosen Studenten aus, als von den Inhabern der Lehraufträge. Das konnte ich zumindest live miterleben. Ich habe mich gerade mit einigen Profs und Dozenten sehr angeregt über SF unterhalten können. Einer unserer Sprachwissenschaftsdozenten war sogar bekennender Star Trek - Fan.

    Und was den Klassikerstatus angeht, stehen Romane wie 1984, Schöne neue Welt, Fahrenheit 451 oder Jugendbücher wie Die Wächter, Das Haus der Treppen etc.. doch schon lange auf den Bücherlisten der Deutschlehrer.

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  • irony
    antwortet
    Zitat von Jobe Beitrag anzeigen
    Aber die Literaturklassiker aus ihrem Studium waren natürlich das Größte.
    Interessant ist ja die Frage, ob Science-Fiction - aus Sicht der Germanistik - notwendig schlechte Literatur ist und wodurch sich auch die besten Werke der SF qualitativ von diesen anerkannten Literaturklassikern unterscheiden, und ob nicht auch ein SF-Werk zu einem anerkannten Literaturklassiker werden könnte.

    Dass im Germanistikstudium wahrscheinlich nie ein SF-Werk gewürdigt wird, ist klar. Siehe etwa auch den Thread http://www.scifi-forum.de/off-topic/...-sf-roman.html wo nur spärlich überhaupt deutschsprachige SF-Titel zusammengetragen werden.

    Warum schafft es nicht mal jemand, einen SF-Roman zu schreiben, bei dem auch die Germanisten kleinlaut zugeben müssten, dass es sich um "richtige" hohe Literatur handelt ?

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  • Galactus
    antwortet
    Zitat von Mondschaf Beitrag anzeigen
    Das Argument "schmeckt" mir irgendwie nicht. Es gibt zwar ziemlich happiges Technogebabbel, aber man kann die meisten Filme und Serien auch gucken und gut unterhalten werden ohne die genaue Modifikation des Hyperantriebs erklären zu können.
    Zur Aussage: Sci-Fi erfordert mehr Fantasie.
    Sorry, daß die Antwort so spät kommt.
    Ich hätte das besser in Anführungsstrichlein setzen sollen. Denn das ist das Argument, daß ich immer von Nicht-Sci-Fi-Guckern zu hören bekomme.
    Daß andere Themen eben wahrhaftiger, bzw. "echter" wären als SF.
    Als ich vor Jahren einer Freundin, Germanistikstudentin, mal Babylon 5 gezeigt habe, meinte die nur: "Sprechende Schildkröten". (Sie meinte die Narn)

    Allein das hat bei ihr schon gereicht um es abzulehnen und als Kinderkram abzutun. Aber die Literaturklassiker aus ihrem Studium waren natürlich das Größte. Das meinte ich eher mit meiner Aussage.

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  • Dark Angel
    antwortet
    also ich glaub nicht, dass sie aussterben. Aber dass sie weniger werden, das kann natürlich schon sein… Wenn ich mal in meinem eigenen Bekanntenkreis schaue. kenne ich nur 2 die scifi-filme/serien gucken (Mich eingeschlossen )

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  • Skeletor
    antwortet
    Zitat von Darth Adama Beitrag anzeigen
    Worann liegt es jetzt, dass die klassische "Space Opera (cooles Neuzeitwort! Wer hat sich denn jetzt soetwas einfallen lassen?)" nicht mehr so produziert wird wie früher?
    Kurze Randbemerkung:
    Laut Wikipedia hat den der Autor Wilson Tucker schon 1941 geprägt.

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  • irony
    antwortet
    Zitat von Alexandermerow Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach hat der wirklich "philosophische und visionäre SF" in den letzten Jahren massiv abgenommen. Es gibt weder großartige Horrorvisionen (Soylent Green, 1984), noch große Visionen im positiven Sinne (oder nur wenige).
    Was soll es da auch geben ? Alle glauben doch, dass alles bleiben wird, wie es jetzt ist. Nichts wird sich verändern, selbstverschuldete Katastrophen bleiben aus. Alles geht einfach immer so weiter.

    Wenn die meisten Leute an die Zukunft denken, das Jahr 2030 etwa, fällt ihnen wahrscheinlich nicht viel mehr ein als Elektroautos mit Klimaanlage, weil das Benzin knapp und die Sommer im Mittel heißer geworden sind.

    Und vielleicht noch ganz diffus, dass es ein Rentenproblem gibt.

    Zu mehr reicht die Phantasie der meisten Leute nicht.
    Und mehr als das wollen sie auch nicht wissen.

    Allenfalls hoffen sie noch, dass es irgendwann ein Heilmittel für Krebs und Alzheimer gibt, so dass sie im Wesentlichen nur noch an Altersschwäche sterben.

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  • Alexandermerow
    antwortet
    Meiner Meinung nach hat der wirklich "philosophische und visionäre SF" in den letzten Jahren massiv abgenommen. Es gibt weder großartige Horrorvisionen (Soylent Green, 1984), noch große Visionen im positiven Sinne (oder nur wenige).
    Da aber unsere mittlerweile TV-verblödete Gesellschaft auf Konsum und Spaß und Dieter Bohlen ausgelegt ist, wundert das wohl kaum....

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  • Darth Adama
    antwortet
    Stirbt der Sci-Fi Fan aus?
    Auf keinen Fall. Ich bin sogar der Ansicht, dass sich das Publikum von Sfi - Fi begeisterten erhöht. Nur hat sich in den letzten 15 Jahren das gesamte Genre gespalten.
    Zum einen hatte man bis mitte der 1990er Jahre Filme und Serien die in weiter Zukunft spielen, wie:
    -Star War, Kampfstern Galactica, Krull, Star Trek, Babylon 5, Raumpatrolie Orion, Mondbasis Alpha, Outland - Planet der Verdammten oder die Alien Saga

    und zum anderen Serien und Filme die in der nahen Zukunft spielen, wie:
    - Last man on Earth, Straße der Verdammten, Stargate, Zurück in die Vergangenheit, Zurück in die Zukunft oder The day after tomorow

    mittlerweile hat sich das zeitnahe Sci - Fi Genre im Mainstreamprogramm durchgesetzt. Hiervon gibt es, in den letzten 15 Jahren ja mehr als genug Filme und Serien:
    The day after, Minority Report, I am legend, I robot, ID, 2012, Roswell, Jericho, Jeremiah und viele andere

    Worann liegt es jetzt, dass die klassische "Space Opera (cooles Neuzeitwort! Wer hat sich denn jetzt soetwas einfallen lassen?)" nicht mehr so produziert wird wie früher?

    Starwars fan
    mit erstaunen musste ich feststellen (ich habe das selbe gespräch mehrere male mit unterschiedlichen geführt) das die meisten leute heute die fundamentalsten sci-fi dinge nicht kennen. ich habe mit leuten geredet (häufig) die haben noch nicht mal gewusst das es so was wie star wars, star trek oder star gate gibt.
    Ich als mit30iger musste schon mein gesamtes Leben damit umgehen, dass sich meine Freunde und Bekannte nicht für Sci - Fi im Sinne der "Space Opera" interessieren. Allerdings haben Sie die DVDs von I robot, Minority Report und I am legend & Co im Schrank.
    Bei vielen kam dann die Aussage, wenn ich mal SG angeschaltet habe, "oh Gott Raumschiffe und Aliens, schalt blos weiter".
    Es ist fast wie im richtigen Leben, der fürchtet sich, vor dem was er nicht kennt! Darum ist das "leichte" Mainstreamkino für ihn auch angenehmer. Dieses kann er noch einigermassen nachvollziehen.


    Zitat von transportermalfunction
    Ich denke, mit der Technik schwingt das Pendel momentan in die andere Richtung, weg vom Technobabble, u.a. weil sich Leute wie Ronald D. Moore da ein Bein dafür ausreißen, dass Technobabble geächtet wird, und die Leute auch kein Interesse mehr daran haben, weil sie immer weniger verstehen und echte Wissenschaft von Technobabble nicht mehr unterscheiden können. (Bei der Ersetzung von Wissenschaft durch Magie fühlen sich die Leute auf der sicheren Seite, weil dann klar ist, dass hier keine Wissenschaft im Spiel ist. )
    von Halman
    Wenn Ich mir die modernen populärwissenschaftlichen Sendungen so ansehe, so erscheinen mir diese immer futurischer.
    Die Menschen werden gewissermaßen mit futurisch anmutenden, wissenschaftlichen Informationen und immer eindruckvolleren Animationen überfüttert, so dass sie keinen Bedarf mehr am Technobabble haben.
    Die Wissenschaft erscheint aber auch nüchtern und irgendwie "seelenlos". Das futurische Technische ist nicht mehr fantastisch, sondern nur noch "kalt" und unverständlich, also wenden sich die Menschen der Fantasy zu.

    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    Darth Adama schrieb nach 32 Minuten und 6 Sekunden:

    Stirbt der Sci-Fi Fan aus?
    Auf keinen Fall. Ich bin sogar der Ansicht, dass sich das Publikum von Sfi - Fi begeisterten erhöht. Nur hat sich in den letzten 15 Jahren das gesamte Genre gespalten.
    Zum einen hatte man bis mitte der 1990er Jahre Filme und Serien die in weiter Zukunft spielen, wie:
    -Star War, Kampfstern Galactica, Krull, Star Trek, Babylon 5, Raumpatrolie Orion, Mondbasis Alpha, Outland - Planet der Verdammten oder die Alien Saga

    und zum anderen Serien und Filme die in der nahen Zukunft spielen, wie:
    - Last man on Earth, Straße der Verdammten, Stargate, Zurück in die Vergangenheit, Zurück in die Zukunft oder The day after tomorow

    mittlerweile hat sich das zeitnahe Sci - Fi Genre im Mainstreamprogramm durchgesetzt. Hiervon gibt es, in den letzten 15 Jahren ja mehr als genug Filme und Serien:
    The day after, Minority Report, I am legend, I robot, ID, 2012, Roswell, Jericho, Jeremiah und viele andere

    Worann liegt es jetzt, dass die klassische "Space Opera (cooles Neuzeitwort! Wer hat sich denn jetzt soetwas einfallen lassen?)" nicht mehr so produziert wird wie früher?

    Starwars fan
    mit erstaunen musste ich feststellen (ich habe das selbe gespräch mehrere male mit unterschiedlichen geführt) das die meisten leute heute die fundamentalsten sci-fi dinge nicht kennen. ich habe mit leuten geredet (häufig) die haben noch nicht mal gewusst das es so was wie star wars, star trek oder star gate gibt.
    Ich als mit30iger musste schon mein gesamtes Leben damit umgehen, dass sich meine Freunde und Bekannte nicht für Sci - Fi im Sinne der "Space Opera" interessieren. Allerdings haben Sie die DVDs von I robot, Minority Report und I am legend & Co im Schrank.
    Bei vielen kam dann die Aussage, wenn ich mal SG angeschaltet habe, "oh Gott Raumschiffe und Aliens, schalt blos weiter".
    Es ist fast wie im richtigen Leben, der fürchtet sich, vor dem was er nicht kennt! Darum ist das "leichte" Mainstreamkino für ihn auch angenehmer. Dieses kann er noch einigermassen nachvollziehen.


    Zitat von transportermalfunction
    Ich denke, mit der Technik schwingt das Pendel momentan in die andere Richtung, weg vom Technobabble, u.a. weil sich Leute wie Ronald D. Moore da ein Bein dafür ausreißen, dass Technobabble geächtet wird, und die Leute auch kein Interesse mehr daran haben, weil sie immer weniger verstehen und echte Wissenschaft von Technobabble nicht mehr unterscheiden können. (Bei der Ersetzung von Wissenschaft durch Magie fühlen sich die Leute auf der sicheren Seite, weil dann klar ist, dass hier keine Wissenschaft im Spiel ist. )
    von Halman
    Wenn Ich mir die modernen populärwissenschaftlichen Sendungen so ansehe, so erscheinen mir diese immer futurischer.
    Die Menschen werden gewissermaßen mit futurisch anmutenden, wissenschaftlichen Informationen und immer eindruckvolleren Animationen überfüttert, so dass sie keinen Bedarf mehr am Technobabble haben.
    Die Wissenschaft erscheint aber auch nüchtern und irgendwie "seelenlos". Das futurische Technische ist nicht mehr fantastisch, sondern nur noch "kalt" und unverständlich, also wenden sich die Menschen der Fantasy zu.
    Ich sehe es anders als ihr beiden. Wer sieht sich denn Sendungen an, die ein astrophysisches Thema beeinhalten? Es sind doch zu 90% Leute, die sich auch mit dem Sci - Fi Thema befassen.
    Dieses Technobabble kann doch noch keinen Menschen vom Sci - Fi gucken abhalten, der mit diesem Thema anfängt. Diese Menschen werden die einfachsten Fragen der Astrophysik nicht beantworten können, wie Bsw. was ist ein Lichtjahr.

    Zitat von 3of5
    Das Problem dürfte aber darin bestehen, dass einfach kein hochwertiges SciFi mehr produziert wird. Granaten wie Star Trek oder die alten SW-Filme gibt es heute einfach nicht. Das wiederum liegt daran, dass TV- und Kinoproduktionen heute immer glatter, unorigineller und seelenloser werden. Für einen neuen Coup in einem exotischen Gebiet wie SciFi gibt es da keine Grundlage.
    Ich bin nicht der Meinung, dass das heutige Kino immer seelenloser und unorigineller wird.
    Und dies ist ja das Problem am Kino. Man nimmt einen Charakter, der schon eine "Seele" hat und macht dann eine Fortsetzung. Sei es nun der 6. Teil von Spiderman, der 8. Teil von Stirb Langsam, 6. Teil von Predator oder der 11. Teil von Star Trek.
    Die Filmemacher können es sich einfach nicht erlauben mal eben 200.000.000,-$ für eine "Space Opera" rauszuhauen, ohne das es vorher fertige Charaktere gibt.

    Zitat von KennerderEpisoden
    Raumschiffe mit annähernd Mondgröße treten in einen niedrigen Erdorbit ein, ohne dass sich irgendwelche Gezeitenkräfte zeigen(Independence Day)
    Bevor sich irgendwelche Gezeitenkräfte zeigen würden, wäre die Stadt aber unter dem Druck des "Mondschiffes" zusammengegrochen.
    Zuletzt geändert von Darth Adama; 17.03.2010, 21:39. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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  • McWire
    antwortet
    Zitat von Halman Beitrag anzeigen
    Eine Sci-Fi-Serie, in der es um die Kolonisierung des Sonnensystems geht, würde mich sehr interessieren - vorrausgesetzt, sie wäre gut gemacht.
    Eine Landung auf Titan, die Erforschung des Ozeans von Mond Europa oder ein Höllentripp auf der Venus - gerade die technischen und psychischen Probleme könnte Stoff für Geschichten liefern.




    Diese Entwicklung empfinde ich als sehr bedauerlich. Science Fiction verbinde ich mit Raumschiffen, fremden Welten, intelligenten Robotern und Aliens.
    Ich vermisse Science Fiction mit "galaktischen Feeling"! Star Wars, Star Trek und Babylon 5 bot sowas.




    Das ist auch daran zu erkennen, dass gute Science Fiction-Serien, wie Star Strek - Enterpise und Firefly abgesetz werden.
    Wobei dies ja nur die Sparte der SOSF (Space Opera Science Fiction) darstellt, die aber zugegebenermaßen die größte Einzelsparte darstellt.

    Es gibt ja noch andere Sparten, in die man Heroes, X-Men, Dark Angel, The Core, Day after Tommorrow, Zurück in die Zukunft, The Time Machine, 20.000 Meilen unter dem Meer, I'Robot, Jurassik Park, Die Insel, I am a Legend, Minority Report usw. einordnen kann.

    Mir geht es aber genauso wie dir, dass ich Space Opera gegenüber den anderen Sparten bevorzuge.

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  • Halman
    antwortet
    Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
    Bildung auf dem Papier. Otto Normalverbraucher hat keine Ahung von Quantenphysik, Gentechnik oder sonstigem. Es gibt Leute die lehnen genetisch modifizierte Nahrungsmittel ab, weil sie glauben in Genfood steckten Gene (was stimmt, aber trivial ist) und Leute, die glauben, die Jahreszeiten entstünden durch die Distanz zur Sonne.
    Die meisten Leute - so meine subjektive Wahrnehmung - interessieren sich dafür auch überhaupt nicht. Sie sind viel zu sehr mit dem gegenwärtigen, immer stressigeren Leben beschäftigt um für solch "befremdliche" Dinge Zeit und Mühe zu investieren.
    Naturwissenschaften sind den meisten Leuten nur als ätzende Schulfächer in Erinnerung.

    Vor Jahren hatte ich mal bei einem Bekannten physikalisches Thema angeschnitten, worauf ich dann die abwehrende Antwort bekam, dass ihm Chemie nicht liegt.

    Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
    So wird die Erde von Mikrowellen gebraten, nachdem der Erdkern seine Drehung aufgegeben hat (The Core), muntere Astronauten fliegen durch Schwarze Löcher in die Vergangenheit (Star Trek), Ölbohr-Experten sprengen riesige Asteroiden mit einer Atomwaffe in die Luft (Armagedon) und Raumschiffe mit annähernd Mondgröße treten in einen niedrigen Erdorbit ein, ohne dass sich irgendwelche Gezeitenkräfte zeigen(Independence Day). Also hat der SciFi-Produzent hier gewissermaßen schon eine Narrenfreiheit, als ob es sich um Fantasy handeln würde.
    Vielleicht gehen auch darum viele Leute gleich zur Fantasy über, die tut wenigtens nicht pseudowissenschaftlich.
    Wobei "The Core" hier wohl den größten Unsinn verzapft hat.

    Wobei mir das mit den fehlenden Gezeitenkräften in "Independence Day" gar nicht aufgefallen ist. Damals war ich wohl zu sehr mit der beeindruckenden Bilderflut, den coolen Spüchen und der Aktion beschäftigt.

    Zitat von bozano Beitrag anzeigen
    SciFi war früher nicht überall. Heute gibt es Handys und Spielekonsolen, wodurch die blinkenden Armaturen in den Raumschiffen nicht mehr so interessant erscheinen.
    Ja, die technische Entwicklung, besonders im Handy-Bereich, war wirklich sehr rasant. Darum wurde der Look im neuesten Star Trek-Kinofilm ja auch so modernisiert (Kommandobrücke).
    Heutzutage ist es für Sci-Fi sicher schwerer, etwas Neues zu bieten.

    InZukunft wird es wohl noch schwerer werden
    http://www.scifi-forum.de/filme-tv-s...nce-haben.html

    Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass das Interesse am Weltraum bei der Allgemeinheit großen Schwankungen unterliegt. Solange nicht gerade ein aktuelles Ereignis das Thema in die Medien bringt, glänzt die Mehrheit durch allgemeines Desinteresse am Weltraum.
    , leider ist den meisten sowas zu abgehoben.

    Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
    Heutzutage jedoch hat sich die mediale Präsenz von SF mehr in den Bereich von Computer/Videospielen verschoben. Warum sollten sich heutzutage die Kiddies noch für TV-Raumfahrer in Pyjamas begeistern, wenn sie bei Mass Effect & Co wesentlich besser unterhalten werden.
    Ich denke, dass die Kiddies und die Leute im allgemeinen einfach "überfüttert" sind.
    Außerdem können wissenschaftliche TV-Sendungen wie "Nano" auch hin und wieder ziemlich futurisch sein.

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Die Inhalte sind schon auch noch das Problem. Es gibt genug Leute, die mit Geschichten um irgendwelche Aliens nichts zu tun haben wollen. Für manche Leute muss Science-Fiction oft so verpackt sein, dass man es nicht mehr als SF erkennt.
    Das bedeutet ja, dass die Toleranz gegüber Science-Fiction immer weiter sinkt. Schade.

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Das stimmt sicher, aber dennoch wäre die Konstruktion eines Androiden, der unerkannt durch eine Stadt laufen kann, oder von Triebwerken, mit denen man in einer Woche zum Mars fliegen kann, etwas, das man nicht so einfach abtun würde. Das würde schon noch beeindrucken.
    Bis es soweit ist, hält man sowas vermutlich nicht mehr für Science Fiction. Aber hier sehe ich es wohl etwas pessimistischer als Du und gehe von einer langsameren Entwicklung aus.
    Die Computertechnik von heute finde ich im Vergleich zu meinen früheren Vorstellungen auch ziemlich beeindruckend. Aber die Leute halten das für ziemlich selbstverständlich und belächeln die frühere Entwicklung nur noch.

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Gerade auch die Entdeckung vieler extrasolarer Planeten hat den Leuten klargemacht, dass man da niemals hinfliegen wird. Aber Raumfahrt im eigenen Sonnensystem könnte die Leute schon noch beeindrucken. Oder eben der Bau eines Weltraum-Aufzugs (space lifts).
    Eine Sci-Fi-Serie, in der es um die Kolonisierung des Sonnensystems geht, würde mich sehr interessieren - vorrausgesetzt, sie wäre gut gemacht.
    Eine Landung auf Titan, die Erforschung des Ozeans von Mond Europa oder ein Höllentripp auf der Venus - gerade die technischen und psychischen Probleme könnte Stoff für Geschichten liefern.

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so. Viele sind schon mit dem Dreisatz überfordert. Dadurch ergibt sich der kuriose Effekte, dass viele Menschen

    A) unmögliche Dinge für technisch machbar halten
    B) technisch machbare Dinge für unmöglich halten

    (Offentlich falle ich nicht darunter )

    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Was aber stimmt, ist dass Hardcore-Raumschiff-SF immer weniger wird. Hier war der Höhepunkt in den 90ern. Heute gilt eher in der Realität verwurzelte SF wie "Flashforward", "Heroes", "Lost", "The Dark Knight", "Transformers" "X-Men", "District 9" und auch bei "Avatar" gibt es nur ne einzige Raumschiff-Szene.
    Diese Entwicklung empfinde ich als sehr bedauerlich. Science Fiction verbinde ich mit Raumschiffen, fremden Welten, intelligenten Robotern und Aliens.
    Ich vermisse Science Fiction mit "galaktischen Feeling"! Star Wars, Star Trek und Babylon 5 bot sowas.

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Vielleicht passt auch eher "mit der Erde verwurzelte SF".
    Die meisten Leute können sich damit besser identifizieren.

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Und eigentlich besteht auch kaum ein Bedarf an SF-Stories über Aliens, da es solche Kreaturen längst auch in der Fantasy gibt. Was in "Star Trek" irgendwelche Aliens sind, sind in "Buffy" und "Angel" einfach diese Dämonen, die über Portale aus anderen Welten auf die Erde kommen, was zum Teil nicht sehr verschieden ist von der Idee der "Stargates".

    In diesem Zusammenhang fällt mir gerade die Serie "Dark Angel" ein. Einige der Transgenos hätte man auch gut für Aliens halten können.

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Von daher gesehen hat die unglaubwürdig gewordene Raumschiff-SF quasi ausgedient.
    Wissenschaft wird auch durch Magie ersetzt, Aliens durch andere Entitäten, und damit hat man im Grunde eine Erfolgsformel gefunden, mit der man der SF das Wasser abgraben kann.
    Das ist sehr schade. Aber viele Leute setzen Science Fiction und Fantasy sowieso immer mehr gleich - warum also nicht gleich Fantasy?

    Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
    Allerdings setzen PC-Spiele heute immer mehr darauf, ihre Fähigkeit zu organischen Bewegungsdarstellungen auszuspielen - und gäbe es die ganzen Killerspiel- und Amoklauf-Debatten nicht, wären sicherlich mehr reine Kriegs-(Strategie-)Szenarien unter den Spielen im Umlauf als SciFi-Settings. Denn Gewalt gegen grünblutende Alien-Pixel ist FSK12-16, Gewalt gegen rotblutende Menschen-Pixel ist FSK18-Indizierung
    Stimmt, im Bereich der PC-Spiele handelt es sich um reinen Prakmatismus.
    Aber ich befüchrte, dass so das Image von Science Fiction schaden nehmen kann, wenn man es immer mehr mit gewalttätigen Computerspielen in Verbindung bringt, anstatt mit gesellschaftskritischen Themen.

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Ich denke, mit der Technik schwingt das Pendel momentan in die andere Richtung, weg vom Technobabble, u.a. weil sich Leute wie Ronald D. Moore da ein Bein dafür ausreißen, dass Technobabble geächtet wird, und die Leute auch kein Interesse mehr daran haben, weil sie immer weniger verstehen und echte Wissenschaft von Technobabble nicht mehr unterscheiden können. (Bei der Ersetzung von Wissenschaft durch Magie fühlen sich die Leute auf der sicheren Seite, weil dann klar ist, dass hier keine Wissenschaft im Spiel ist. )
    Wenn Ich mir die modernen populärwissenschaftlichen Sendungen so ansehe, so erscheinen mir diese immer futurischer.
    Die Menschen werden gewissermaßen mit futurisch anmutenden, wissenschaftlichen Informationen und immer eindruckvolleren Animationen überfüttert, so dass sie keinen Bedarf mehr am Technobabble haben.
    Die Wissenschaft erscheint aber auch nüchtern und irgendwie "seelenlos". Das futurische Technische ist nicht mehr fantastisch, sondern nur noch "kalt" und unverständlich, also wenden sich die Menschen der Fantasy zu.
    (Es ist ja auch zu beobachten, wo die etablierten Religionen im Rückgang sind und das Interesse an Elfen und Mystik zunimmt.)

    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Ähnliches haben wir bei "Harry Potter", "Heroes", "Lost", "Flashforward", "Transformers", den ganzen Comic-Superhelden, selbst bei "Stargate".
    Ja, die Comic-Verfilmungen sind ja sehr in. Hauptsache es spielt auf der Erde unserer Zeit. Ganz gleich wie abgehoben es ist - das halten die Leute für "realistischer" als Science Fiction in einer fernen Zukunft und einer anderen Zeit.

    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Hard-Raumschiff-SF feierte in den 90ern mit den ganzen Trek-Serien (außer TOS und ENT), Babylon 5, Farscape usw. wohl seinen Höhepunkt. Das Interesse daran ist seither stark zurückgegangen, obwohl das Interesse an "anderer Realitätsflucht" größer denn je ist.
    Das ist auch daran zu erkennen, dass gute Science Fiction-Serien, wie Star Strek - Enterpise und Firefly abgesetz werden.

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