Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Selbstkritik zum Star Trek Universum

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Bynaus
    hat ein Thema erstellt Selbstkritik zum Star Trek Universum

    Selbstkritik zum Star Trek Universum

    Ich habe mir gerade vorher wieder einmal die Folge "way of the warrior" angesehen, und ich habe da eine meiner Lieblingsszenen wiederentdeckt:

    Quark und Garak sitzen in der Bar, während die Klingonen Cardassia angreifen. Sie halten dabei einer der interessantesten Dialoge, die ich je bei Star Trek gehört habe. Man hört eines der wenigen Male heraus wie sich die Macher von ST über diesen Dialog kritisch mit der von ihnen erschaffenen Welt auseinandersetzen. Ein Ausschnitt aus dem Dialog:

    Quark:"ich möchte dass sie etwas für mich probieren"
    (schenkt schwarze flüssigkeit in ein Glas)
    Garakangewiedert)"was ist das?"
    Quark:"ein menschliches Getränk. Es heisst Root Beer."
    Garak:"ich weiss nicht"
    Quark:"nur zu" (oder so)
    Garakprobiert, sichtlich unwillig)
    Quark:"wie finden Sie es?"
    Garak:"einfach scheusslich"
    Quark:"nicht wahr - es ist viel zu sprudelig, quirlig und fröhlich"
    Garak:"es ist genau wie die Föderation"
    Quark:"das tragische ist nur, man hört nach einer WEile nicht mehr auf, es zu trinken..."

    Ich wollte euch fragen, ob ihr noch mehr von diesen sehr speziellen Stellen in Star Trek kennt.

  • 3of5
    antwortet
    Zitat von Narbo
    Hier würde auch eine weitere Bemerkung von Quark hereinpassen, die er in D"Die Belagerung von AR-558" gemacht hat:

    Der Mensch sei nur so lange freundlich und von Moral erfüllt, wie er genug zu essen und eine Schalldusche hat.
    Imho die wichtigste, bisher in diesem Thread zitierte Stelle.

    Hier wird nicht nur einfach die Föderation von jemandem beleidigt der sie nicht mag, sondern Quark bringt ein wirklich berechtigtes Argument: Die Menschen verhalten sich nicht so zivilisiert und zuvorkommend, weil sie moralisch hochentwickelte Wesen sind, sondern weil sie seit ein paar Jahrhunderten in absoluter Sicherheit und (materieller) Bedürfnislosigkeit leben.

    Und damit wird natürlich das gesamte Rhoddenberry-Ideal der erwachsen gewordenen Menschheit in Frage gestellt...

    Einen Kommentar schreiben:


  • Lope de Aguirre
    antwortet
    Doch, ich denke die Föderation ist zwar eine tolle fiktive Gemeinschaft, aber sie ist doch gleichmachend.

    Dies war der Gesprächsinhlat. Wie vor 20 oder 25 Jahren Amerika und der Kapitalismus viele Leute eingelult oder "annektiert" haben.

    Auch ganz nett:
    "Können Sie sich an die Zeit erinnern in der wir noch Forscher waren?"

    Wär mal jemand so nett das Siskozitat aus der Folge "Der Maquis" (2. Staffel) über die Erde und die Badlands raus zu suchen?

    Einen Kommentar schreiben:


  • Nicolas Hazen
    antwortet
    Ich sehe auch vor allem in dem ersten Post hier auch keine wirkliche Kritik.
    Es ist einfach ein Dialog zwischen zwei Charakteren , die serienimmanent keine wirklichen Freunde der Föderation sind. Von daher ist die Tendenz des Gesprächs schon recht logisch.

    Einen Kommentar schreiben:


  • FirstBorg
    antwortet
    Also ich sehe in diesen Zitaten keine Wirklich kritik...
    Ich bin wohl eine der wenigen Personen die nicht in alles sofort etwas zwanghaft hineininterpretieren müssen

    Einen Kommentar schreiben:


  • Narbo
    antwortet
    Hier würde auch eine weitere Bemerkung von Quark hereinpassen, die er in D"Die Belagerung von AR-558" gemacht hat:

    Der Mensch sei nur so lange freundlich und von Moral erfüllt, wie er genug zu essen und eine Schalldusche hat.

    Das halte ich auch für eine sehr kritische Anmerkung. Zudem ist Quark ja eh ein kleiner Philosoph, man beachte seine letzten Worte in "What you leave behind"...

    Einen Kommentar schreiben:


  • Ben Maxwell
    antwortet
    "Four hundred years ago a victorious general spoke the followings words at the end of another costly war: today the guns have silent, the great tragedy has ended... we have known the bitterness of defeat... and the exultation of triumph ... and from both... we have learned... we can not going back, we must ... move forward ... to reserve in peace ... what we've won in war..."

    Diese Ansprache von Admiral Ross in "What you leave behind" übt mit Sicherheit auch Kritik. Kritik haupsächlich an einem Krieg, indem aber in diesem Falle auch die Föderation mit eingebunden war, ja sie hat ihn sogar begonnen!
    Daher denke ich, das auch diese Ansprache eine gewisse Kritik an die Föderation übt.

    @Bynaus
    Die oben erwähnte Szene (Quark - Garak) zähle ich auch zu einer der besten Szenen aus DS9.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Zefram
    antwortet
    Star Trek 9:

    Rua`fo:
    Schauen sie in den Spiegel, Picard, die Föderation ist alt!
    In den vergangenen 5(?) Jahren wurden sie von sämtlichen großen Mächten herausgefordert! Von den Borg, den Cardassianern, dem Dominion...sie alle nehmen den Geruch des Todes der Föderation wahr!

    paßt zwar nicht 100%ig hierrein, aber ist eine "spezielle Stelle",die sich mit dem, was sich StarTrek aufgebaut hat in den letzten 35 Jahren, auseinandersetzt!

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X