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Was Star Trek ausmacht und welchen Film ich gerne sehen würde!

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    #31
    Zitat von ichmussweg Beitrag anzeigen
    Janeway ist eine psychotische Zicke
    Sie ist, ausgehend davon wie oft sie ihre Einstellung bezüglich absolut elementarer Grundsätze ihres Dienstes ändert, allermindestens emotional instabil. Und das ist noch die für sie optimistischste Ansicht.
    Andere Quellen gehen bis hin zu "dämlich", "arrogant", "selbstgerecht" "verbrecherisch" und "gefährlich".

    Netter Fakt: Janeway ist soweit ich weiß der einzige Hauptcharakter, der in der Romankontinuität gestorben ist (Data war vorher schon tot) und zwar explizit durch ihre eigene Arroganz und Dummheit.

    Khan lächerlich
    Soll ichs noch anhand von Dialogzitaten ausführen? Der Grund steht weiter oben schon.

    Komisch, dass die Quoten so gut waren/sind. Darüber dass DS9 viele Fans eben durch die eher langweilige Raumstations-Handlung, die zähen, durch Düsterheit abschreckenden Dominion-Kriege und das Religiöse/Sektenhafte verloren hat, wird nicht gesprochen.
    Interessant ist dann aber auch, dass die Quoten bei Voyager und Enterprise weiter gefallen sind, wenn es dann doch das angeblich "interessantere" Star Trek gewesen sein soll. Das war es nicht. TNG 2.0 und 3.0 wollte einfach kein Schwein mehr sehen.

    Hat Gene jemals so etwas haben wollen? Nein, siehe TOS, TNG und die Übersetzung "Wagentrek zu den Sternen" wie du schon erwähnt hast.
    Warum sollte die Meinung eines Toten eine Serie ruinieren dürfen?

    Ein unterhaltsamer Abenteuerfilm -wie du ihn dir wünschst- sieht wirklich anders aus. Neben der Handlung und dem Outfit waren die schnellen Tode wichtiger Figuren in Star Trek 2009 wirklich äußerst platt und verstörend.
    Was du mit "Zum Träumen" beschreibst, war ein großer Teil von Star Trek. Ich habe es als Kind mit TOS (wie viele andere) so erlebt, das war es und ist es bis heute - "faszinierend". Ob Kinder von einer oftmals düsteren Nachfolgeserie träumen (möchten), ist fragwürdig. Da fallen mir meine Neffen (9 und 12) ein, als Beispiel. Die interessieren sich seit 3 Jahren ohne mein Zutun für TOS und auch für TAS.
    Star Trek ist nunmal keine Kinderserie. War es auch nie. Diese Ansicht hatte nur das ZDF seinerzeit und hat das versucht in der verkorksten deutschen Erst-Synchro entsprechend anzupassen.

    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    das Science Fiction das ich mag besteht aus kurzweiligen, spannenden und actiongeladenen Abenteuergeschichten und nicht aus "Religion", "Politik", "Krieg" und "Geheimdienstverschwörungen"!
    Wo ist der Unterschied?

    Mich nervt eben nur das Serien die mit dem ursprünglichen Konzept nichts mehr zu tun haben immer noch den selben Namen benutzen, wenn DS9 eine komplett unabhängige Sci-Fi Serie wäre die nichts mit dem Star Trek Universum zu tun hat dann würde es mich nicht stören, dann würde ich mir einfach nur denken, ok es gibt schon wieder eine neue Sci-Fi Serie die mir nicht gefällt, ok ich muss sie ja nicht anschauen!
    Alle Star Trek-Serien BENUTZEN doch dasselbe Konzept. Weltraum. Abenteuer. Du sagst es doch selbst.

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      #32
      Mhm, wenn ich Draco jetzt höre, dann sieht man mal wieder, dass sich im Prinzip beide Seiten nichts schenken und beide Seite "Bullshit" reden.

      Das ist doch das Grundproblem hier: Es gibt mittlerweile soviel Star Trek, dass überhaupt keine einheitliche Vorstellung mehr davon existieren kann, was Star Trek wirklich ausmachen könnte.

      Damit hier nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden, sollte einfach mal zwischen den einzelnen Inkarnationen von Star Trek unterschieden werden.

      Also nicht "Was macht Star Trek aus?", sondern "Was macht TOS aus?", "Was macht TNG aus?", "Was macht DS9 aus?", "Was macht Voyager aus?" und "Was macht Enterprise aus?".

      @ Draco90831:
      Star Trek ist nunmal keine Kinderserie. War es auch nie. Diese Ansicht hatte nur das ZDF seinerzeit und hat das versucht in der verkorksten deutschen Erst-Synchro entsprechend anzupassen.
      Dieses unsinnige Gerücht hält sich auch ewig. Die ZDF-Synchro war keine Synchro für Kinder. Das ZDF hat Star Trek nicht als Kinderserie angesehen. Wer sich etwas mit der Synchronisationsgeschichte auskennt, der wird feststellen, dass diese flapsigen Synchros damals in Deutschland sehr erfolgreich und beliebt waren.

      Mit Kindern hatte das überhaupt nichts zu tun.
      "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
      Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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        #33
        Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
        Das ist doch das Grundproblem hier: Es gibt mittlerweile soviel Star Trek, dass überhaupt keine einheitliche Vorstellung mehr davon existieren kann, was Star Trek wirklich ausmachen könnte.

        Damit hier nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden, sollte einfach mal zwischen den einzelnen Inkarnationen von Star Trek unterschieden werden.

        Also nicht "Was macht Star Trek aus?", sondern "Was macht TOS aus?", "Was macht TNG aus?", "Was macht DS9 aus?", "Was macht Voyager aus?" und "Was macht Enterprise aus?".
        Sehe ich genauso. Im Grunde hat doch jeder seine eigene Definition dessen, was (gutes) Star Trek ausmacht. Die eine Definition dessen, was Star Trek nun ist, gibt es gar nicht. Ein paar Tage in einem Star Trek-Forum und das dürfte jedem klar sein.

        Wenn der Erfolg der Spinoffs allerdings eines bewiesen hat, dann, dass sich das Star Trek-Konzept sehr gut auf neue Charaktere, veränderte Sehgewohnheiten und zeitgenössische Thematiken übertragen lässt. In dem Moment, in dem The Next Generation der Hit wurde, der es war, wurde deutlich, das Star Trek nicht Kirk, Spock und die Original-Enterprise bedeutet. Aus der kleinen, abgesetzten Serie aus den Sechzigern wurde in diesem Moment ein ganzes Franchise voller Erzählmöglichkeiten.

        Für mich persönlich ist Star Trek deshalb im Grunde einfach das, was sich auch Star Trek nennt und was Star Trek sein will. Wenn es um die Qualität oder die Konzeption geht, sollte man deshalb – wie Skeletor vorschlägt – als Diskussionsgrundlage vielleicht die einzelnen Inkarnationen als gesonderte Entitäten betrachten.

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          #34
          Für meine Begriffe ist die Diskussion "Star Trek" oder nicht "Star Trek" reichlich überflüssig. Jede Tochterserie hat mit gleichem Recht versucht, den allen gemeinsamen Hintergrund auf ihre Weise zu beleuchten, manche mit mehr Erfolg, manche mit weniger. TOS und TNG verfolgten aus durchaus gutem Grund mehr oder minder denselben Weg, also überwiegend unzusammenhängende Einzelepisoden, die keine Konsequenzen füreinander haben (was mich bei der 4. Staffel TNG zu dem Kommentar veranlasste: "Star Trek ist eine Serie, in der viele Fragen gestellt werden, aber nie eine beantwortet wird"). Es ist aber doch kein Zufall, dass die populärsten Folgen TNG ausgerechnet diejenigen waren und sind, die einen der wenigen übergreifenden Handlungsstränge verfolgen: die Borg, Lore, die Krise im Klingonischen Reich. Daraus haben dann auch die Macher von DS9 gelernt (inwieweit außerdem B5 Pate stand, sei hier einmal dahingestellt) und festgestellt, dass das Episodenkonzept hier nicht mehr trug; deswegen kam der fortlaufende Handlungsstrang Dominion. VOY sollte in dieser Hinsicht offenbar zu den Wurzeln zurückkehren und ist daran grandios gescheitert, weil man zu ignorieren versuchte, wie sich seit DS9 und B5 die Erwartung der Zuschauer inzwischen geändert hatte. Und ENT war der Sargnagel das ganzen Franchises, weil es sich nicht entscheiden konnte, in welche Richtung es eigentlich ziehen wollte.

          Im übrigen fährt mit dem Konzept der fortlaufenden Handlung "Perry Rhodan" seit 50 Jahren bei uns erfolgreich! Ich bezweifle sehr stark, dass das mit Einzelepisoden genau so lange überlebt hätte.

          Und schlussendlich gab es diesen "Quest"-Strang, der hier eingangs gefordert war, bei Star Trek schon: ENT 3. Staffel!
          Die Sternenflotte bescheinigt hiermit, dass zur Erzeugung dieses Textes kein Rothemd gemeuchelt, gephasert, erstochen, erschlagen, gesteinigt, transporterverunfallt noch in irgendeiner anderen Weise grob ausgebeutet, misshandelt oder an körperlicher oder geistiger Unversehrtheit geschädigt wurde.

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