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Was Star Trek ausmacht und welchen Film ich gerne sehen würde!

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  • Was Star Trek ausmacht und welchen Film ich gerne sehen würde!

    Hallo zusammen, ich hoffe ich schaffe es mit diesem Thread auszudrücken was mir gerade im Kopf herumschwirrt!

    Zunächst einmal möchte ich mal wieder darüber sprechen was Star Trek ausmacht und was uns Gene Roddenberry mit Star Trek geben wollte.
    Star Trek sollte leichte, unbeschwerte, spannende und trotzdem actiongeladene Abenteuer im Weltraum erzählen, aber bis auf die Action hat der neue Film "Star Trek 11" leider garnichts mehr von dem was Star Trek ursprünglich ausgemacht hat. In dem neuen Film stirbt einer nach dem anderen und es werden ganze Völker ausgelöscht, muss sowas wirklich sein nur um ein spannendes Abenteuer zu erzählen?
    Leider hat diese Veränderung schon unter "Rick Bermann" angefangen, man erinnere sich an diesen blöden Dominion Krieg in DS9, aber ich frage mich was das soll, denn die Serie trägt als Überschrift immer noch "Star Trek" und nicht "Starship Troopers" oder "The Next Battlestar Galactica", Star Trek soll spannende Abenteuer erzählen nicht mehr und nicht weniger!

    Aber das bringt mich schon zu dem nächsten Punkt meines Thread´s, nämlich "wieso kann man keinen Star Trek Kinofilm drehen der einfach nur ein spannender Abenteuerfilm ist", mir ist nämlich eine geniale Idee gekommen nachdem ich mir neulich wieder zwei "Disney Zeichentrickklassiker" angeschaut habe, nämlich "Atlantis" und "Der Schatzplanet", beides sind zwar Zeichentrickfilme aber jedoch mit sehr starken Sci-Fi, Fantasy und Abenteuer-Elementen, und sie unterhalten von der ersten bis zu letzten Sekunde, auch wenn es keine tausende von Leichen gibt, und auch wenn nicht eine düstere und deprimierende Szene nach der anderen kommt.
    Und ich dachte mir "wieso dreht man nicht mal einen Star Trek Film in diese Richtung", nämlich in Richtung Abenteuer!!!!!!
    Mir schwebt da folgende Idee vor, ein Föderationsraumschiff muss ein lange verschollenes mächtiges Artefakt oder eine untergegangene und mächtige Zivilisation aufspüren, und auf der Suche erlebt es jede menge Abenteuer, und zudem werden sie noch von ein paar Bösewichtern verfolgt die auch hinter dem Schatz her sind, bei "Indiana Jones" funktionieren solche Schnitzeljagten ja auch, wieso nicht auch bei Star Trek?
    Zudem hätte ich gerne noch einen Teenager mit an Bord, allerdings nicht so einen Klugscheisser wie "Wesley Crusher", sondern eher einen in die Richtung von "Jim Hawkins" aus "Der Schatzplanet", ich finde so ein Film würde einfach nur Spaß machen ohne das jeden Moment einer stirbt oder alles nur deprimierend ist, und ich denke sowas wäre auch im Sinne von Gene Roddenberry!

  • Dessler
    antwortet
    Für meine Begriffe ist die Diskussion "Star Trek" oder nicht "Star Trek" reichlich überflüssig. Jede Tochterserie hat mit gleichem Recht versucht, den allen gemeinsamen Hintergrund auf ihre Weise zu beleuchten, manche mit mehr Erfolg, manche mit weniger. TOS und TNG verfolgten aus durchaus gutem Grund mehr oder minder denselben Weg, also überwiegend unzusammenhängende Einzelepisoden, die keine Konsequenzen füreinander haben (was mich bei der 4. Staffel TNG zu dem Kommentar veranlasste: "Star Trek ist eine Serie, in der viele Fragen gestellt werden, aber nie eine beantwortet wird"). Es ist aber doch kein Zufall, dass die populärsten Folgen TNG ausgerechnet diejenigen waren und sind, die einen der wenigen übergreifenden Handlungsstränge verfolgen: die Borg, Lore, die Krise im Klingonischen Reich. Daraus haben dann auch die Macher von DS9 gelernt (inwieweit außerdem B5 Pate stand, sei hier einmal dahingestellt) und festgestellt, dass das Episodenkonzept hier nicht mehr trug; deswegen kam der fortlaufende Handlungsstrang Dominion. VOY sollte in dieser Hinsicht offenbar zu den Wurzeln zurückkehren und ist daran grandios gescheitert, weil man zu ignorieren versuchte, wie sich seit DS9 und B5 die Erwartung der Zuschauer inzwischen geändert hatte. Und ENT war der Sargnagel das ganzen Franchises, weil es sich nicht entscheiden konnte, in welche Richtung es eigentlich ziehen wollte.

    Im übrigen fährt mit dem Konzept der fortlaufenden Handlung "Perry Rhodan" seit 50 Jahren bei uns erfolgreich! Ich bezweifle sehr stark, dass das mit Einzelepisoden genau so lange überlebt hätte.

    Und schlussendlich gab es diesen "Quest"-Strang, der hier eingangs gefordert war, bei Star Trek schon: ENT 3. Staffel!

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  • Xon
    antwortet
    Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
    Das ist doch das Grundproblem hier: Es gibt mittlerweile soviel Star Trek, dass überhaupt keine einheitliche Vorstellung mehr davon existieren kann, was Star Trek wirklich ausmachen könnte.

    Damit hier nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden, sollte einfach mal zwischen den einzelnen Inkarnationen von Star Trek unterschieden werden.

    Also nicht "Was macht Star Trek aus?", sondern "Was macht TOS aus?", "Was macht TNG aus?", "Was macht DS9 aus?", "Was macht Voyager aus?" und "Was macht Enterprise aus?".
    Sehe ich genauso. Im Grunde hat doch jeder seine eigene Definition dessen, was (gutes) Star Trek ausmacht. Die eine Definition dessen, was Star Trek nun ist, gibt es gar nicht. Ein paar Tage in einem Star Trek-Forum und das dürfte jedem klar sein.

    Wenn der Erfolg der Spinoffs allerdings eines bewiesen hat, dann, dass sich das Star Trek-Konzept sehr gut auf neue Charaktere, veränderte Sehgewohnheiten und zeitgenössische Thematiken übertragen lässt. In dem Moment, in dem The Next Generation der Hit wurde, der es war, wurde deutlich, das Star Trek nicht Kirk, Spock und die Original-Enterprise bedeutet. Aus der kleinen, abgesetzten Serie aus den Sechzigern wurde in diesem Moment ein ganzes Franchise voller Erzählmöglichkeiten.

    Für mich persönlich ist Star Trek deshalb im Grunde einfach das, was sich auch Star Trek nennt und was Star Trek sein will. Wenn es um die Qualität oder die Konzeption geht, sollte man deshalb – wie Skeletor vorschlägt – als Diskussionsgrundlage vielleicht die einzelnen Inkarnationen als gesonderte Entitäten betrachten.

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  • Skeletor
    antwortet
    Mhm, wenn ich Draco jetzt höre, dann sieht man mal wieder, dass sich im Prinzip beide Seiten nichts schenken und beide Seite "Bullshit" reden.

    Das ist doch das Grundproblem hier: Es gibt mittlerweile soviel Star Trek, dass überhaupt keine einheitliche Vorstellung mehr davon existieren kann, was Star Trek wirklich ausmachen könnte.

    Damit hier nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden, sollte einfach mal zwischen den einzelnen Inkarnationen von Star Trek unterschieden werden.

    Also nicht "Was macht Star Trek aus?", sondern "Was macht TOS aus?", "Was macht TNG aus?", "Was macht DS9 aus?", "Was macht Voyager aus?" und "Was macht Enterprise aus?".

    @ Draco90831:
    Star Trek ist nunmal keine Kinderserie. War es auch nie. Diese Ansicht hatte nur das ZDF seinerzeit und hat das versucht in der verkorksten deutschen Erst-Synchro entsprechend anzupassen.
    Dieses unsinnige Gerücht hält sich auch ewig. Die ZDF-Synchro war keine Synchro für Kinder. Das ZDF hat Star Trek nicht als Kinderserie angesehen. Wer sich etwas mit der Synchronisationsgeschichte auskennt, der wird feststellen, dass diese flapsigen Synchros damals in Deutschland sehr erfolgreich und beliebt waren.

    Mit Kindern hatte das überhaupt nichts zu tun.

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  • Drakespawn
    antwortet
    Zitat von ichmussweg Beitrag anzeigen
    Janeway ist eine psychotische Zicke
    Sie ist, ausgehend davon wie oft sie ihre Einstellung bezüglich absolut elementarer Grundsätze ihres Dienstes ändert, allermindestens emotional instabil. Und das ist noch die für sie optimistischste Ansicht.
    Andere Quellen gehen bis hin zu "dämlich", "arrogant", "selbstgerecht" "verbrecherisch" und "gefährlich".

    Netter Fakt: Janeway ist soweit ich weiß der einzige Hauptcharakter, der in der Romankontinuität gestorben ist (Data war vorher schon tot) und zwar explizit durch ihre eigene Arroganz und Dummheit.

    Khan lächerlich
    Soll ichs noch anhand von Dialogzitaten ausführen? Der Grund steht weiter oben schon.

    Komisch, dass die Quoten so gut waren/sind. Darüber dass DS9 viele Fans eben durch die eher langweilige Raumstations-Handlung, die zähen, durch Düsterheit abschreckenden Dominion-Kriege und das Religiöse/Sektenhafte verloren hat, wird nicht gesprochen.
    Interessant ist dann aber auch, dass die Quoten bei Voyager und Enterprise weiter gefallen sind, wenn es dann doch das angeblich "interessantere" Star Trek gewesen sein soll. Das war es nicht. TNG 2.0 und 3.0 wollte einfach kein Schwein mehr sehen.

    Hat Gene jemals so etwas haben wollen? Nein, siehe TOS, TNG und die Übersetzung "Wagentrek zu den Sternen" wie du schon erwähnt hast.
    Warum sollte die Meinung eines Toten eine Serie ruinieren dürfen?

    Ein unterhaltsamer Abenteuerfilm -wie du ihn dir wünschst- sieht wirklich anders aus. Neben der Handlung und dem Outfit waren die schnellen Tode wichtiger Figuren in Star Trek 2009 wirklich äußerst platt und verstörend.
    Was du mit "Zum Träumen" beschreibst, war ein großer Teil von Star Trek. Ich habe es als Kind mit TOS (wie viele andere) so erlebt, das war es und ist es bis heute - "faszinierend". Ob Kinder von einer oftmals düsteren Nachfolgeserie träumen (möchten), ist fragwürdig. Da fallen mir meine Neffen (9 und 12) ein, als Beispiel. Die interessieren sich seit 3 Jahren ohne mein Zutun für TOS und auch für TAS.
    Star Trek ist nunmal keine Kinderserie. War es auch nie. Diese Ansicht hatte nur das ZDF seinerzeit und hat das versucht in der verkorksten deutschen Erst-Synchro entsprechend anzupassen.

    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    das Science Fiction das ich mag besteht aus kurzweiligen, spannenden und actiongeladenen Abenteuergeschichten und nicht aus "Religion", "Politik", "Krieg" und "Geheimdienstverschwörungen"!
    Wo ist der Unterschied?

    Mich nervt eben nur das Serien die mit dem ursprünglichen Konzept nichts mehr zu tun haben immer noch den selben Namen benutzen, wenn DS9 eine komplett unabhängige Sci-Fi Serie wäre die nichts mit dem Star Trek Universum zu tun hat dann würde es mich nicht stören, dann würde ich mir einfach nur denken, ok es gibt schon wieder eine neue Sci-Fi Serie die mir nicht gefällt, ok ich muss sie ja nicht anschauen!
    Alle Star Trek-Serien BENUTZEN doch dasselbe Konzept. Weltraum. Abenteuer. Du sagst es doch selbst.

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  • Parallax
    antwortet
    Zitat von caesar_andy Beitrag anzeigen
    Was den Rest deines Postings angeht:
    Du redest genau so einen -sorry- Bullshit wie Paralax.
    Das ist Deine Meinung und vieleicht auch die Meinung von Xon, aber wie gesagt kann nicht jeder den selben Geschmack haben und für mich ist das was Du schreibst eben Bullshit, sorry!

    Zitat von caesar_andy Beitrag anzeigen
    Aber Parallax, lässt ja nichts anderes als StarTrek durchgehen, als das TOS-Konzept. Eine ziemlich engstirnige sichtweise, wegen der er sich verständlicherweise auch Kritik gefallen lassen muss.
    Aber deke mal darüber nach warum, nur weil eine Serie im selben "Universum" wie auch TOS und TNG spielt muss es für mich nicht das Star Trek sein das ich mag, das Science Fiction das ich mag besteht aus kurzweiligen, spannenden und actiongeladenen Abenteuergeschichten und nicht aus "Religion", "Politik", "Krieg" und "Geheimdienstverschwörungen"!

    Sorry aber sowas möchte ich nicht sehen, aber wer das sehen möchte soll es sich ruhig anschauen aber ich muss es nicht.

    Mich nervt eben nur das Serien die mit dem ursprünglichen Konzept nichts mehr zu tun haben immer noch den selben Namen benutzen, wenn DS9 eine komplett unabhängige Sci-Fi Serie wäre die nichts mit dem Star Trek Universum zu tun hat dann würde es mich nicht stören, dann würde ich mir einfach nur denken, ok es gibt schon wieder eine neue Sci-Fi Serie die mir nicht gefällt, ok ich muss sie ja nicht anschauen!
    Bei Kampfstern Galactica ist es genau so, die neue Serie hat mit der alten bis auf die Namen der Figuren und Planeten, und einem einwenig leicht ähnlichen Design des Raumschiffs so gut wie nichts mehr mit der Originalserie zu tun, und wenn diese Serie z.B. den Namen "Platoon in Space" oder "Space Troopers" tragen würde dann hätte ich kein Problem damit, aber diese "meiner Meinung nach" schlechte Serie trägt leider den Namen einer meiner Lieblingsserien von damals!

    Zudem finde ich nicht alle neuen Serien schlecht, ich bin z.B. ein totaler "Primeval" Fan, und zudem mag ich noch Stargate Kommando SG1 und Stargate Atlantis, auch Smallville, LOST und The Walking Dead gefällt mir!

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  • Xon
    antwortet
    Eigentlich hatte ich vor, ellenlang auf ichmusswegs Beitrag einzugehen, aber caesar_andy hat das über mir schon so gut gemacht, dass dem im Grunde gar nichts mehr hinzuzufügen ist.

    Es geht doch hier gar nicht darum, gegen eine Gruppe von Deep Space Nine-Fanatikern zu argumentieren, die jede neue Star Trek-Serie voller Krieg, Handlungsbögen und tiefgründiger Charakterentwicklung sehen möchte. Im Grunde – und ich denke, ich spreche da für die meisten – wollen wir doch alle einfach nur gut gemachtes, innovatives Fernsehen, dass in seiner Machart nicht nach hinten sondern vorne schaut. Star Trek so eng zu definieren, dass nur "Cowboys auf einem Raumschiff" dabei herauskommen kann, liegt uns deshalb gar nicht. Das Star Trek-Konzept ist zu weitaus mehr in der Lage, wie Deep Space Nine wunderbar beweist.

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  • caesar_andy
    antwortet
    Ich finde auch, dass Voyager der Ursprungsidee am nächsten kommt und durch eine gewisse Kurzweiligkeit auch mal zwischendurch gesehen werden kann. Das ist bei DS9 leider nicht der Fall und anscheinend der Grund, warum Kabel 1 speziell DS9 nicht mehr zeigt.
    Kurzer Einwurf dazu:
    Das DS9 im deutschen Fernsehen nicht mehr gezeigt wird liegt schlicht daran, dass es keinen deutschen Sender gibt, der die Ausstrahlungsrechte für die komplette Serie hat. Nicht mehr, nicht weniger.


    Was den Rest deines Postings angeht:
    Du redest genau so einen -sorry- Bullshit wie Paralax. Serien wie TOS oder TNG haben für ihre Zeitepoche Maßsstäbe gesetzt, und dass kann man auch Jahrzehnte später noch würdigen. Kahn war für seine Zeit weder lächerlich noch irgend was anderes, er war ein "großer Mann" im Kino. Diese wegweisenden Qualitäten spricht den "alten" Serien schlicht auch niemand ab. Der Fehler den Voyager machte bestand lediglich darin, auf Charakterentwicklung und Handlungsbögen fast vollständig zu verzichten, obwohl derartige Konzepte zu der Zeit in praktisch jeder anderen fernsehserie längst standard waren.
    Solche Dinge KANN man auch in einer Serie wie Voyager unterbringen. Sogar ziemlich gut. Die Produzenten haben diese Chance verpasst, und das hätte nicht passieren dürfen.

    Wofür die "Kontraseite" hier stimmt, ist ausschließlichlich ein offener Umgang mit "Vielfallt" im Konzept, statt sich durch selbst auferlegte Zwänge selber in ein Korsett zu quetschen, dass viel zu klein ist.
    Das Korsett "Wir sind Cowboys und erforschen den Weltraum, weil es so viel spaß macht" ist definitiv zu klein, für StarTrek, weshalb wir uns freuen sollten, dass es viele unterschiedliche Serien gibt.

    Die einzigen, die hier irgendwas in eine "nicht diskutierbare Richtung" lenken, sind Parralax und jetzt du. Ich kann mich nicht erinnern, hier irgendwo gelesen zu haben, TOS wäre kein StarTrek. Das DS9 kein StarTrek sein soll, lese ich hingegen in jedem dritten Beitrag.
    Dann denjenigen mit einer anderen Perspektive "fehlende Diskussionsbereitschaft" vorzuwerfen, geht wohl leicht am Kern vorbei.
    Ich kann wohl kaum erwarten, dass mein Diskussionspartner seine Meinung zur Diskussion stellt, wenn ich das nicht tue. Genau das tut ihr aber. Die Gegenseite arguemntiert immerhin, das einzige was von euch kommt sind nostalgische Gedankenspiele und das beständige rumreiten auf dem, was Gene Roddenberry angeblich wollte, und was er nicht wollte.

    Fakt ist - so schwer das für euch nachvollziehbar ist - wir WISSEN nicht, wie TOS ausgesehen HÄTTE, wenn Roddenberry bereits damals die Möglichkeiten gehabt hätte, eine Serie wie DS9 zu realisieren. Es ist also unmöglich zu sagen, Roddenberry wollte keine Kriegsserie. Das wird von euch einfach in den Umstand hinein interpretiert, dass er technisch gar nicht die Möglichkeit dazu hatte, eine zu machen. Da irgend einen unumstößlichen, philosophischen Hintergrund rein zu interpretieren ist pure "Heldenverehrung".

    Was du mit "Zum Träumen" beschreibst, war ein großer Teil von Star Trek. Ich habe es als Kind mit TOS (wie viele andere) so erlebt, das war es und ist es bis heute - "faszinierend". Ob Kinder von einer oftmals düsteren Nachfolgeserie träumen (möchten), ist fragwürdig.
    Wer sagt eigentlich, das DS9 eine Kinderserie sein sollte? Muss ich irgendwo überhört haben. Das ist wieder ganau so ein Unfug. Das StarTrek Serien unterschiedlicher Orientierung hervor bringt, ist eine der Stärken des Francise, und nicht seine Schwäche. TOS war primär Abenteur und Forschung. TNG hatte viel mit Diplomatie, Wissenschaft und Ethik zu tun. DS9 stützte sich überwiegend auf Politik und Soziales, Voyager auf Action und ENT versuchte dann je nach Staffel, von allem ein bischen zu sein. DAS ist StarTrek. "Unendliche Vielfallt, in unendlichen Kombinationen", das sagte schon Mr. Spock.
    Aber Parallax, lässt ja nichts anderes als StarTrek durchgehen, als das TOS-Konzept. Eine ziemlich engstirnige sichtweise, wegen der er sich verständlicherweise auch Kritik gefallen lassen muss.

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  • ichmussweg
    antwortet
    @Parallax
    Ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. So einen Film wünschte ich mir auch, wobei eine Verkindlichung/Verkitschung nicht gefallen würde. Es sollte eine Erwachsenen-Serie bzw. Filmreihe bleiben, nicht zu märchenhaft oder kitschig werden. Diese Richtung wird ja mit z.B. Star Wars schon bedient.

    So wie der Thread läuft, bringt es wohl nicht viel mit extremen DS9-Fans darüber zu diskutieren. Janeway ist eine psychotische Zicke, Khan lächerlich und was weiß ich nicht noch. Komisch, dass die Quoten so gut waren/sind. Darüber dass DS9 viele Fans eben durch die eher langweilige Raumstations-Handlung, die zähen, durch Düsterheit abschreckenden Dominion-Kriege und das Religiöse/Sektenhafte verloren hat, wird nicht gesprochen. Hat Gene jemals so etwas haben wollen? Nein, siehe TOS, TNG und die Übersetzung "Wagentrek zu den Sternen" wie du schon erwähnt hast.
    Ich finde auch, dass Voyager der Ursprungsidee am nächsten kommt und durch eine gewisse Kurzweiligkeit auch mal zwischendurch gesehen werden kann. Das ist bei DS9 leider nicht der Fall und anscheinend der Grund, warum Kabel 1 speziell DS9 nicht mehr zeigt. Ich habe die DS9-DVDs auch hier, kann mir aber bestimmte Folgen ansehen - die mir extrem gut gefallen. Eben alles ohne Dominion-Kriege nerviges Religiöse/Sektenhafte.

    Ein unterhaltsamer Abenteuerfilm -wie du ihn dir wünschst- sieht wirklich anders aus. Neben der Handlung und dem Outfit waren die schnellen Tode wichtiger Figuren in Star Trek 2009 wirklich äußerst platt und verstörend.
    Was du mit "Zum Träumen" beschreibst, war ein großer Teil von Star Trek. Ich habe es als Kind mit TOS (wie viele andere) so erlebt, das war es und ist es bis heute - "faszinierend". Ob Kinder von einer oftmals düsteren Nachfolgeserie träumen (möchten), ist fragwürdig. Da fallen mir meine Neffen (9 und 12) ein, als Beispiel. Die interessieren sich seit 3 Jahren ohne mein Zutun für TOS und auch für TAS.

    Deine Gedanken und Wünsche sind völlig legitim. Andere wünschen sich Star Trek völlig verändert, warum nicht.

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  • Skeletor
    antwortet
    Zitat von burpie Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, das passt hier. Für Fans Cool Crack: Massive Star Trek Behind-the-Scenes (121 Pics)
    ...
    Öhm? Nein.

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  • burpie
    antwortet
    Ich hoffe, das passt hier. Für Fans Cool Crack: Massive Star Trek Behind-the-Scenes (121 Pics)
    ...

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  • Skeletor
    antwortet
    Alte Filme sind sicherlich nicht perse schlecht. Das hat aber auch niemand gesagt. Sicher sehe mir heute immer noch alte Filme gerne an. Trotzdem erwarte ich, das neue Filme auf einem Stand sind, der für ihre Zeit angemessen ist.
    Und das sollte sich vielleicht jeder nochmal vor Augen führen.

    Ich kann Parralax durchaus verstehen, wenn er sich manchmal nach den "alten Heldengeschichten" zurücksehnt. Wir befinden uns momentan nunmal in einer Phase, indem viele der klassischen Helden entmystifiziert werden. Das ist weder besser noch schlechter als eine Geschichte vollkommen auf einem Mythos aufzubauen. Setzt man ein "mystisches" Konzept immer und immer wieder fort, dann erreicht man durch die Wiederholung irgendwann einen Punkt, wo man sich einfach neu erfinden muss und dies geschieht sehr häufig in der Dekonstruktion der Helden. Und dies passiert momentan mit sehr vielen Franchises. Beides hat durchaus seine Reize und beides ist nicht schlecht.

    Klassische Heldengeschichten sollen überhaupt nicht realistisch sein oder irgendwie die menschliche Psyche ausloten. Sie sind dadurch auf dieser Ebene simpler, aber nicht per sé schlechter.

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  • caesar_andy
    antwortet
    Es gibt eben Serien und Filme mit denen verbindet man auch Abschnitte aus seinem Leben, und TOS habe ich halt in meiner Kindheit, das erste mal gegen Ende der 70er Jahre im ZDF gesehen, und da wachsen einem eben Charaktere wie Kirk, Spock und Pille ans Herz, und über TOS wird für mich auch nie was kommen. Gerade weil die Serie technisch noch nicht so perfekt war und noch mehr Wert auf die Geschichten gelegt wurde hat mir die Serie so gefallen, zudem mag ich den Look der Mädels aus den 60ern!
    Ich bin mir unsicher ob du das selber siehst, aber genau DAS ist die Quintessenz deines ganzen Themas hier, deswegen setze ich das mal nach ganz an den Anfang. Das was du hier beschreibst ist verklärte Nostalgie in reinform. Und das ist dein Problem.

    Nostalgische Gefühle können Toll sein. Ich sehe auch manches aus meiner Kindheit nostalgisch verklärt. Das ist normal. Im Gegensatz zu dir weiß ich aber, wo meine Nostalgie hingehört: In mein Herz.
    Nostlagie ist NIE und NIEMALS ein brauchbares Argument in einer Diskussion, weil eine auf Nostaglie aufbauende Argumentation nur von den Leuten verstanden werden kann, die deine Nostalgischen empfindungen teilen. Argumente sollten aber idealerweise Fakten und Tatsachen wiedederspiegeln, von denen du jemanden überzeugen kannst, OHNE das er deine Nostalgischen Empfindungen teilt.

    Ja, ganz im Gegenteil. Wenn du von deiner Nostalgie beeinflusst offensichtliche Tatsachen abstreitest und behauptest Cowboy-TOS hätte seinerzeit die gleichen dramatischen tendenzen und bessere Drehbücher gehabt, als DS9, dann machst du dich mit dieser argumentation leider lächerlich. Das ist, als würde ich behaupten Lassiter-Groschenheftchen hätten eine bessere Handlung als die "Unendliche Geschichte".

    Da sieht man eben das nicht jeder den selben Geschmack haben kann, ich würde nämlich DS9 keiner der drei Serien (TOS, TNG und Voyager) vorziehen. Ich habe ja schon geschrieben das die Möglichkeiten unbekanntes neues Leben zu entdecken auf einer Raumstation die nur im Orbit um Bajor kreist sehr beschränkt sind, man muss die Probleme praktisch an Bord der Station bringen, und da hat man eben nur die Möglichkeit Geschichten über Poltik, Geheimdienst, Religion und Beziehungen zu erzählen, und tut mir leid sowas finde ich stinklangweilig!
    Dazu aber gleich mehr.
    Es geht nicht darum, deinen Geschmack zu kritisieren, sondern lediglich darum, das Vielfallt auch Kompromisse bedeutet. Es ist logisch, das sich ein Produzent nach dem richtet, was die mehrzahl der Leute sehen will, und was das meiste Geld einbringt. Und was du oder ich möchten ist da vollkommen egal. Der Unterschied ist, dass ich mich vorurteilsfrei auf vieles einlassen kann. Ich kann sowohl mit DS9 als auch mit TOS meinen Spaß haben. Beide Serien folgen unterschiedlichen Kozepten, und dass macht ihren Reiz aus. Gerade DS9 bietet viele, viele unterschiedliche Thmen in der Serie und spielt definitiv nicht nur auf der Station. Forschen und entdecken gehört ebendso zum Repertoire der Serie, wie alles andere.
    Aber wie sagt Very Long es so schön in Der Wixxer? "'Ich kann nicht' liegt in der 'Ich will nicht'-Straße."

    Die Dramatik hat sich in den letzten Jahrzehnten als ein wichtiges Stilelelement der Kino und TV-Unterhaltung etabliert. Und so leid es mir tut, aber "Dramatik" ist nicht unbedingt eine der herrausragendsten Stärken von TOS, TNG und Voy, weil die Serien von vorneherein jegliche Charakterentwicklung ausschließen.

    Da sieht man eben auch wieder den Unterschied der Geschmäcker, ich erwarte von einer Science Fiction Serie das sie spannende Abenteuer im Weltraum zeigt und das Unbekannte erforscht wird, ich möchte die Entdeckung fremder Lebensformen und Zivilisation mit ansehen, und natürlich darf die Action auch nicht zu kurz kommen!
    Auf Politik, Geheimdienst und Krieg kann ich gerne verzichten, denn wenn ich sowas haben möchte kann ich mir auch irgendeinen Politthriler ansehen, und nebenbei gesagt sind solche Filme überhaubt nicht mein Fall, ich mochte ja auch schon die "Bourne" Filme schon nicht, leider haben sich zudem auch noch die James Bond Macher von den Bourne Filmen inspirieren lassen und dachten Bond muss mehr wie "Jason Bourne" und damit "realistischer" sein, dadurch haben sie James Bond all seiner Sci-Fi unf Fantasy Elemente beraubt!
    Science-Fiction ist ähnlich wie die Fantasy ein Szenrio, keine Handlung. Ich kann jede Genre-Handlung von Krimi bis Romantik sowohl in einem Fantasy als auch einem Sci-Fi Szenario ansiedeln ohne die Grenzen des Genres zu sprengen. Das du der Ansicht bist, Sci-Fi müsse so oder so sein, ist alleine deine Sache, und alleine dein Problem, so hart das auch klingt.
    Sci-Fi ist sowieso schon ein Minderheiten-Genre, da kann nicht auch noch eine Sonderwurst für eine Minderheit innerhalb einer Minderheit gedreht werden, indem man jegliche Form der Handlungs-Dramatik ausschließt und maximal zwei böse und zwei gute Charaktere so lange aufeinander schießen lässt, bis die beiden bösen tot sind.

    Voyager bot auch keine besseren und schlechteren Folgen als DS9, mit einem Unterschied, dadurch das sich Voyager auf einem Raumschiff abgespielt hat war die Serie vielseitiger in Sachen "fremdes Leben entdecken und Abenteuer im Weltraum erleben", Voyager kommt damit also näher an klassische Sci-Fi Serien wie TOS, Mondbasis Alpha1, Kampfstern Galactica (die Originalserie), Buck Rogers, Captain Future und TNG heran!
    Dafür lieferte Voyager flache Charakter-Abziehbilder die praktisch keine Facetten und kaum Entwicklung hatten. Hätten man die Erfahrungen aus DS9 in Voy einfließen lassen, hätte die serie bedeutend besser sein können. Aber statt die Crew zum "Leben" zu erwecken, kehrte man wieder zum Einzelepisoden-Konstrukt zurück, bei dem bis auf eine Handvoll ausnahmen am Ende einer Folge alle so schlau waren, wie am Anfang.
    Der Fehler den du machst ist: Alle deine "klassischen Serien" sind mehrere Jahrzehnte alt. Argumente wie "Man muss grobe Designfehler in kauf nehmen, weil es dann wieder so ist, wie vor 30 Jahren" ist nichts anderes als verklärte Nostalgie, wie ich schon oben schrieb. Und das Problem dahinter: Nur die Leute die dein nostalgisches Empfinden teilen, können auch deine Argumentation nachvollziehen.

    Diejenigen, die das nicht können, messen heutige Serie an heutigen serien. Und wenn ich heute die Wahl habe, eine Serie zu gucken, die spannend ist und deren handlung mich über mehrere folgen fesseln kann, dann gucke ich eben die, und nicht eine, die schon innerhalb der Einzelepisoden kaum spannung zu erzeugen vermag ... egal ob es "vor 50 Jahren" auch so gemacht wurde.

    Da wären wir eben wieder beim Geschmack, ich finde es z.B. mehr als seltsam das man DS9 über TOS, TNG und Voyager stellt!
    Die Charaktere waren auch nicht flacher als die von DS9, tut mir leid, was hat man denn bei DS9 schon für interessante Charaktere? Einzig und allein Sisko ist halbwegs interessant, und natürlich später dann Worf, der aber eigendlich zur TNG Besatzung gehört hat. Dax finde ich total langweilig, sie versucht auf cool und "hübsch" zu machen obwohl sie es garnicht ist, zudem versucht sie in Gegenwart von Klingonen "künstlich" auf hart zu machen und das merkt man leider auch. Bashir wirkt auf mich immer wie der kleine Schuljung der auf ewig Dax nachläuft, er ist aber weit davon entfernt ein "Pille" zu sein, Kira finde ich auch total langweilig, und die O'Brien´s waren die ständigen Nebenfiguren in TNG die man einfach mal für DS9 übernommen hat damit sie auch mal wichtig sein können.
    Nein Sorry da bietet Voyager bessere Charaktere, die einzigen Ausnahmen finde ich sind Janeway, Harry Kim und "Kes" die ich genau so nervig finde wie "Jar Jar Binks"!!!!!
    Und darüber das es kaum sowas wie episodenübergreifende Handlungsbögen gibt bin ich eigendlich froh, denn dann kann ich mich bei der nächsten Folge einfach auf ein neues Abenteuer freuhen und muss nicht immer irgendwelche blöden Rückblenden wie in der "neuen" Kampfstern Galactica Serie sehen!
    Sorry, aber Charakterdesign hat nichts mit Sympathie zu tun, das ist doch Unsinn. Sympathie ist eine subjektive Einschätzung, Charakterdesign ist anhand von Facettenreichtum und Entwicklungsverlauf handwerklich beurteilbar.
    Vergleich einfach den Unterschied eines Bashier, einer Kira, eines Odo in "Der Abgesandte" und in "Das was du zurück lässt, Teil 2". Die Charaktere dürfen im Verlauf der Serie einen extremen Facettenreichtum demonstrieren und entwickeln sich teilweise in eine Richtung, die sie über 7 Staffeln hinweg zum Gegenteil ihres Ausgangsspunktes verkehrt, beispielsweise Kira, die von der bärbeißigen Rebellen-Zicke zum loyalen Verantwortungsoffizier wird. So MUSS Charakterdesign heute aussehen. Denn wenn es 100 Serien gibt, die derartige entwicklung bieten, warum sollte ich dann eine Serie gucken, die keine Charakterentwicklung hat?

    Ein Harry Kim, ein Tuvok, ein Chakotey, eine Janeway, ein Neelix, ein Tom Paris waren im Epilog nach 7 Staffeln Voyager immer noch genau der selbe Mensch, wie im Prolog von Staffel 1. Die einzigen Charaktere, die sich in Voy über die Jahre hinweg überhaupt entwickeln durften waren der Holodock und Seven, mit einschränkungen auch noch Torres, aber das wars dann auch. Nebencharaktere mit einer Komplexen Entwicklung wie Nog, Rom, Garak, Dukat oder Kai Wynn in DS9 sucht man auch vergebens.

    Die Episoden mit dem Holodoc sind natürlich klasse, aber Voyager bietet auch viele sehr gute Einzelepisoden. Sicherlich gibts auch schlechte und kitschige Folgen, aber die gabs leider auch bei DS9 und TNG.
    Es gibt überall schlechte Episoden, was anderes zu behaupten wäre unfug. Im Direkten Vergleich bevorzuge ich aber trotzdem DS9, und ein Blick über den fernsehmarkt gibt mir recht. So ziemlich alle modernen Fernsehserien bieten entweder einen roten Handlungsfaden oder zumindest eine fortgeführte Charakterentwicklung, viele bieten sogar beides.
    Das du die Einzelepisoden in Voy toll fandest ist wirklich schön für dich. Das problem ist, mit dieser Ansicht steht du ziemlich alleine gegen den freien Markt und da hilft dir auch dein nostalgisches Empfinden nicht weiter.

    Den Charakteren bei der Entwicklung zusehen kann man aber auch wenn die Serie in jeder Folge ein neues Abenteuer bietet. Und was die Voyager Charaktere betrifft so sind das ganz und garkeine Abziehbilder, Seven of Nine, Tom Paris und der Holodoc sind drei der interessantesten Charaktere in Star Trek!
    Zumindest bei Seven off Nine und dem Holodock stimme ich dir wie gesagt zu. Das ändert aber nichts daran, das die gesamtzahl der "guten" Charaktere in Voy weit hinter denen in DS9 zurück steht, was sich schon aus dem fast vollständigen verzicht auf widerkehrende nebencharaktere ergibt. Und was glaubst du denn, was in DS9 gemacht wird? Man guckt Familie Sisko drei stunden lang bei der täglichen Körperhygiene zu? Du hast Recht, man entwickelt Charaktere, in dem man sie mit HANDLUNG konfrointiert. Genau so macht es DS9, und genau so machen es fast alle modernen TV-Serien. TOS, TNG und Voy haben aber die Charaktere mit Handlung konfrontiert, OHNE dass sie sich dabei entwickeln durften. Zu TOS und TNG-Zeiten war das noch tragbar, aber Voyager hätte es anders machen MÜSSEN. Das war das Problem.

    Gegenfrage, warum "eine" Kriegsserie? Für Kriegsfeeling im Weltraum haben wir Starship Troopers, Space 2063 und die "neue" Kampfstern Galactica Serie. Ich möchte bei einer Sci-Fi Serie schon hin und wieder mal eine Raumschlacht sehen, überwiegend möchte ich aber spannende und klassische Weltraumabenteuer erleben!
    Eh...nicht dein ernst, oder? Du sträubst dich vehement gegen alles, was nicht deinen eng gefassten Definitionen von Sci-Fi entspricht, und erwartest jetzt von mir, das ich BEGRÜNDE, warum die Flexibilität unterschiedlicher Themen besser ist, als die Monotonie eines einzigen Themenkomplexes? Ne du, dazu fehlt mir die Lust.
    Dein "Klassisch" ist übrigens immer noch eine nostalgisch beeinflusste, subjektive Empfindung ist und stemmt sich voll gegen den modernen Markt. "Klassisch" sollte niemals bedeuten, dass man gemachte "Erfahrungen" ignoriert.
    Wenn ein heutiger Autohersteller einen klassischen "Trabbi" bauen würde, würde er dabei aber trotzdem nicht auf Katalysatoren, ABS oder Servolenkung verzichten. Das Auto würde nur Aussehen, wie ein Trabbi, im Kern wäre es ein modernen Kleinwagen.
    Und genau so entwickelt sich der Fernsehmarkt auch. Voyager HÄTTE die Chance gehabt, zu einer Modernen Fernsehserie des klassischen StarTrek zu werden. Aber diese Chance wurde dadurch versaut, dass die Serie auch handwerklich zu "klassisch" war und viele Erfahrungen der letzten Jahrzehnte einfach ignoriert hat.

    Das ist Ansichtssache, wenn das Drehbuch ein neues Abenteuer zeigt dann kann man garnicht das Gefühl haben das schonmal gesehen zu haben, auch wenn das Szenario "Raumschiff, Raumschiffbesatzung und Erforschung des Weltraums" gleich ist, ich gehe nach den Geschichten und nicht nach dem Szenario.
    Und wenn es ach so einfach ist, neue Geschichten innerhalb eines Themenkomplexes zu schreiben, wie erklärst du dir dann, das große Maß an Überschneidungen zwischen TOS, TNG, DS9 (Staffel 1-3), VOY und ENT (STaffel 1-2)? Jede StarTrek Serie bietet Folgen, die in anderen Serien in einer inhaltlich leicht abgewandelten Form ebenfalls auftauchen. Beispiel? DS9 "Babel" und ENT "Eigenarten" sind inhaltlich praktisch identisch. Die ganze Crew wird nach und nach Krank und ein Charakter muss einer Lösung suchen und alle Retten.

    Und was ist falsch daran, das ist nunmal das "interessanteste", Captain Future ist ja damals in den 80ern auch Woche für Woche mit der Comet ins All geflogen und hat neue Abenteuer erlebt, das ist es was ich sehen möchte!
    Ich sag es dir nochmal: Was du willst, und was für dich das interessanteste ist, interessiert die heutigen Produzenten einen feuchten Dreck. Die Interessiert das, was die mehrheit will. Und die mehrheit bevorzugt Unterhaltung die auf dem höchstmöglichen, handwerklichen Niveau ist. Und das schließt auch Handlungsbögen und Charakterentwicklung mit ein, damit man als Zuschauer von Folge zu Folge getragen wird. Das es Leute gibt, die sich vor einem Captain Futur-Film fühlen, wie im siebten Himmel ist ja alles schön und gut. Aber diejenigen, die diese Zeit mit all ihren Handwerklichen Fehlgriffen ernsthaft zurück wollen, sind eine derart verschwindende Minderheit, dass sich dafür nichtmal Nischenproduktionen lohnen.

    Weil es langweilig wäre, was sollte man da zeigen, was soll man z.B. über Kolonisten am Rande des Föderationsraums zeigen, wie sie jede Woche von fremden Spezies überfallen werden und darüber jammern das ihnen die Föderation nicht hilft?
    Eine Sci-Fi Serie muss eben ihrem Konzept treu bleiben weil es sonst in die Hose geht. Ein Beispiel ist "Stargate", in SG1 hat das Team noch jede Woche ein neues Abenteuer erlebt indem sie dürch das Stargate gereist sind, Atlantis war auch noch in Ordnung weil auch noch spannede Abenteuer gezeigt wurden, aber in "Stargate Universe" wollte man das machen was Du dir so wünscht, mehr auf die Charaktere eingehen, und was hat es gebracht, SGU ist die langweiligste Stargate Serie und ich habe nach ein paar Folgen schonwieder aufgehört die Serie anzuschauen!
    Einen Augenblick. Ich rede hier mitnichten von einem GZSZ im Weltraum, bei dem die Haupthandlung darin besteht, darüber zu diskutieren, wer mit welchem Außerirdischen im Bett war. Ich sagte bereits, idealerweise entwickeln sich Charaktere, in dem man sie mit HANDLUNG konfrontiert. Und diese Handlung Können Kriege sein, Geheimdienst, Forschung, Religion, Politik ... gerade im Soft-Sci-Fi Genre kann man praktisch alles an Handlung nehmen was einem gerade so einfällt. Und das ist der entscheidende Punkt: Man muss es auch tun!
    Jede Serie steht und fällt mit der Qualität der Drehbücher. Das ist einfach so. Scheiß drehbücher lassen sich nicht durch gute Charakterentwicklung ausgleichen. Zumindest nicht, über eine ganze Serie hinweg. Dein Problem ist aber, das du hier pauschal alles an Drehbuch ablehnst, was nicht in deine kleine "Cowboy-Kirk"-Welt hinein passt. Und damit reduzierst du eine Serie auf den handlungsschwerpunkt "Forschung" und lässt sonst gar nichts anderes zu.

    Ich bezeichne sowas nur als Blödsinn wenn dadurch die Handlung, Spannung und Faszination auf der Strecke bleibt, ein passendes Beispiel habe ich ja gerade mit "Stargate Universe" gebracht.
    Charakterentwicklung ist ungleich eine Seifenoper. Wenn SGU (kenne die Serie nicht) eine Seifenoper im Weltraum war, das soll es wohl so seine richtigkeit haben, das du die Serie nicht magst. Das steht aber in keinem Vergleich zu einer Serie mit Handlungsbasierter Charakterentwicklung wie sie in DS9 geboten wird.

    Wie soll ich denn das verstehen, erstens ist der "Captain Future" den ich meine aus dem Ende der 70er, ich spreche nämlich von der Zeichentrickserie die Anfang der 80er Jahre das erste mal im TV gezeigt wurde, und zudem ist alte Sci-Fi und Fantasy Literatur immer noch zeitlos. Viele Sci-Fi und Fantasy Klassiker stammen von alter Literatur ab, wie z.B. "Conan", "Flash Gordon", "Superman", "Dune - Der Wüstenplanet", "Logans Run" und andere!
    Und was soll mir das sagen? Triviale Serien wie TOS waren schon zu der Zeit als sie gedreht wurden dramaturgisch um Jahre hinter der geschriebenen Literatur zurück. Hätte man für TOS geschrieben Bücher verfilmt, wäre die Serie vermutlich sogar besser gewesen. Hat man aber nicht. TOS war von Anfang an eine TV-Serie und zwar mit allem schwächen, die TV-Serien dieser Zeit hatten.

    Über Dramatik wusste man schon immer bescheid, man hatte damals nur nicht die Möglichkeit all die Literatur filmisch umzusetzen, der Roman zu "Der Herr der Ringe" ist z.B. auch schon uralt.
    Und in den 60ern, 70ern und 80ern waren halt andere Helden angesagt, man wollte damals eben keine Helden haben die selbst "zwielichtig" sind und Probleme haben, zudem sollte man die Bösewichter auch sofort als eben diese erkennen, aus diesem Grund gibts ja einen "Darth Vader", "Khan", "Lex Luthor" und auch "Ming"!
    Um Dramatik im Film umzusetzen brauche ich keine Spezialeffekte. Nur Gute Schauspieler und gute Drehbücher, die in der Lage sind, etwas mit Charakteren anzufangen. Und hier liegt der Knackpunkt: Aus einem facettenlosen Abziehbild das entweder nur gut, oder nur böse ist, kann man keine Dramatik heraus holen, weil der Charakter keinen Spielraum bietet.
    Interessant übrigens, das du den Herrn der Ringe Ansprichst. Hast du die Bücher eigentlich gelesen? Die Dramatik in HDR wird NICHT durch Aragorn, Gandalf oder Sauron erzeugt. Für die Dramatische Komponente sorgen Frodo, Sam, Gollum, Boromir, Faramir, der Truchsess von Gondor etc.
    Alles Charaktere, die NICHT einseitig romantisch, sondern als tragische Charaktere angelegt sind. Die "strahlenden Helden" und die "Bösewichter" die du so gerne sehen willst, waren auch im Herrn der Ringe schon nur einfach Mitläufer in der Handlung. Dominiert wurde die Handlung durch die konfliktintensiveren Charaktere.

    Ich werde dem nächten Film noch eine Chance geben und hoffe das J.J. Abrams einwenig aus seinen Fehlern gelernt hat und vieleicht das Design des Maschinenraums von "Brauerei" wieder in "klassisch" ändert und vieleicht auch die "I-Pod Brücke" nicht ganz so grell macht, und was ich natürlich am meisten hoffe ist das die Geschichten ab dann wieder in Richtung "klassisches Star Trek" gehen!
    Bei einer so engen definition von "Klassischen StarTrek" wie du sie hier demonstrierst, solltest du dir da wohl keine zu großen Hoffnungen machen. Ein besseres Drehbuch wird es wohl geben, aber 'Besser' heißt nunmal nicht, dass es so wird, wie du das willst.

    Sicherlich soll sich nicht alles nach Gene Roddenberry drehen, aber ich finde der Geist dessen was Star Trek ausmacht sollte schon noch erhalten bleiben, mit TOS hat es nunmal angefangen, und von dieser Richtung sollte man auch nicht zu sehr abweichen!
    Was du hier immer fröhlich unterschlägst, ist folgendes: Zur Zeit von TOS und TNG GAB es noch keine ausgeprägten Spezial Effekte für das Fernsehen. TOS und TNG irgendwelchen mythischen Absichten Roddenberrys anzudichten ist pure Idolverehrung, da wir nicht wissen, wie TOS ausgesehen HÄTTE, wenn es zur Zeit der ersten TOS-Folge bereits die möglichkeiten gegeben hätte, die bei StarTrek11 verfügbar waren.
    Du unterstellst immer, TOS sei das gewesen, was Roddenberry als StarTrek haben wollte. Viel mehr müssen wir uns aber darüber klar sein, das Roddenberrys StarTrek gar nicht anders hätte sein können, weil es technisch nicht anders ging. Woher willst du denn so genau wissen, das Roddenberry keine Kriegserie wollte? Er hatte anno dazumal ja nichtmal die Chance, eine zu machen, weil die damaligen Spezialeffekte das nicht her gaben.

    Wäre zu TOS-Zeit eine Kriegsserie möglich gewesen, wäre TOS dann eine geworden? Fakt ist, wir wissen es nicht, und jede andere Aussage enbehrt jeglicher Grundlage.

    Da ich das "Redshirt" aber nicht kenne juckt mich das nicht, das ist zwar eine blöde Einstellung denn das Redshirt kann auch eine Familie und Freunde haben die um ihn trauern, aber bei bekannte Charakteren kommt einem das eben schlimmer vor. Zudem ist Vulkan ein Planet der z.B. ein fester Teil des Star Trek Universums war, und sowas löscht man nicht einfach aus!
    Und genau DAS ist Dramatik. Den Zuschauer mit einer Situation konfrontieren, in der eben alles passieren kann, ohne sich an festgefahrene Fanvorstellungen zu klammern, die da heißen "Helden sterben nicht." Ernsthaft, Vulkan zu zerstören, war das beste, was Abrahams in StarTrek 11 hätte machen können. Denn dadurch hat er gezeigt, dass seine neue Zeitlinie wirklich NEU ist, und er sich einen Dreck darum kümmert, was vorher war. Die Karten sind neu gemischt und in Star Trek 12 stirbt vieleicht Christopher Pike. Wir wissen das nicht, aber wir müssen damit rechnen, DAS es passiert. Und genau DAS ist Dramatik.

    Früher ging das aber auch und es hat sich auch keiner daran gestört, erst mal ist wichtig das die Geschichten Spaß machen, es nützt mir nichts wenn so wie in der neuen Galactica Serie z.B. Colonel Tigh plötzlich ein Alkoholiker mit einem Haufen Problemen ist und ich nur noch seine Problem und kein vernünftiges Abenteuer mehr zu sehen bekomme.
    Und zudem kann ich das Wort "lächerlich" nicht mehr hören, früher hat auch keiner gesagt das z.B. Luke Skywalker, James T. Kirk und Indiana Jones lächerlich sind, im Gegenteil, man ging ins Kino und wollte einfach nur ein klasse Abenteuer sehen!
    Seltsam. Ich finde es deutlich unterhaltsamer, zu sehen, wenn ein Charakter unter seinem Gewissen zu leiden hat nachdem er eine Fragwürdige Tat beging, als wenn er einfach so wie ein Gouverneur tarkin im Vorbeigehen einen Planeten mit milliarden Einwohnern zerstört und bei der nächstbesten Gelegenheit wieder fröhlich am Grinsen ist.
    Den Filmen, die du hier aufzählst räume ich für meinen Teil allen einen Nostalgiebonus ein. Ich mag diese filme, weil sie das sind, was sie sind: Tolle erinnerungen. Das heißt aber trotzdem nicht, dass ich wollen würde, das ein heutiger Indiana Jones wieder so aussieht, wie der Alte. Das Indi im letzten Film ziemlich mit seinem Alter zu kämpfen hatte, fand ich einen tollen Schachzug. Es gibt der Figur einfach mehr Tiefe und liegt sogar auf der Hand.

    Aber das Problem ist bei den Menschen selbst, alles was "alt" ist das ist automatisch schlecht, das merkt man schon bei den Autos, jeder möchte immer das neueste Automodell haben, alte Autos sind plötzlich mist und nicht mehr schön, und das obwohl sie oft schöner sind als neue Modelle, das zählt aber nicht, es ist alt also ist es schlecht!!!!!
    Das ist völliger Nonsens. Und zwar richtig. Wenn ich ein 10 Jahre altes Auto ohne Kat, ohne Servolenkung, ohne ABS, ohne Airbags ohne Klimaanlage ... sehe, dann ist dieses Auto "schlechter" als ein Neues, das all diese Dinge hat. Da kannst du noch so viel rum argumentieren, das ist eine tatsache die du nicht verändern kannst. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass ein 20 Jahre altes Auto besser aussieht, als ein modernes. Aber was bringt mir ein hübsch aussehendes Auto, auf dem technischen Stand von vor 20 Jahren?
    Alte Filme sind sicherlich nicht perse schlecht. Das hat aber auch niemand gesagt. Sicher sehe mir heute immer noch alte Filme gerne an. Trotzdem erwarte ich, das neue Filme auf einem Stand sind, der für ihre Zeit angemessen ist.

    Der einzige, der hier irgendwas ablehnt bist du, weil du nämlich alles ablehnst, was nicht deiner Definition von SciFi entspricht.
    Zuletzt geändert von caesar_andy; 24.11.2010, 23:22.

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  • Drakespawn
    antwortet
    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    Ich habe die ersten drei Seasons schon ewig nicht mehr gesehen, ein Grund hierfür ist weil ich sie nur als uralte TV Aufbahmen aus Sat 1 aus den 90ern habe die von der Qualität her einfach nicht so der Hit sind. Aber an wirklich gute Folgen aus den ersten drei Seasons kann ich mich jetzt nicht wirklich erinnern, die meisten fand ich "stinklangweilig", einzig und allein die Folge in der Sisko das bajoranische Lichtschiff nachgebaut hat fand ich gut!
    Du solltest dir vielleicht wirklich die DVDs besorgen, ich kann einfach nicht glauben, dass da einfach gar keine andere interessante Folge dabei gewesen sein soll.

    Die DVD Releases sind mir nur immer leider zu teuer, und halte mich jetzt bitte nicht für blöd, aber was sind "Webstreams"?
    Ich habe auch bekannte die immer die Folgen der neuesten Serien zuhause haben, wo sie die her haben möchte ich garnicht wissen aber es spielt wohl das Wort "Saugen" eine Rolle.
    Ausserdem sind diese Folgen immer auf englisch, was mir zudem nichts bringt da ich so gut wie kein Englisch kann!
    Da besteht ein gewisser kausaler Zusammenhang:

    Viele ausländische (US-amerikanische und britische) Sender bieten mittlerweile als Ergänzung des regulären Programms die Möglichkeit an, sich die aktuellen Folgen der beliebtesten Serien kostenlos und legal direkt und jederzeit im Internet anzusehen - leider werden diese Angebote aus lizenzrechtlichen Gründen für Einwohner anderer Länder gesperrt. Also schneiden Zuschauer aus den USA oder England bei der Premiere neuer Folgen diese "Streams" mit und stellen sie anderen Personen zum Download zur Verfügung.
    Die rechtlich unbedenklichere Alternative wäre die Umgehung der Sperre der Senderwebsite indem man sich quasi als "Amerikaner" oder "Brite" ausgibt und so die Sendung trotzdem im Original verfolgen kann.

    Das sind aber politische Geschichten die mich in einer Scinece Fiction Serie einfach nicht interessieren, aber da wären wir schon wieder dabei das nicht jeder den selben Geschmack haben kann, und meiner ist das einfach nicht!
    Ja, da gehen unsere Geschmäcker wirklich auseinander. Ich sehe lieber einen Handlungsstrang um etwas Bekanntes fortgesetzt und ausgebaut, als dass ich jede Folge etwas Unbekanntes präsentiert bekomme, das aber langfristig keinerlei Bedeutung hat.

    Man sollte aber trotzdem zumindest einwenig dem treu bleiben was er damals mit Star Trek erschaffen hat, und er wollte damals eben eine Art Western im Weltall, sozusagen einen "Wagenzug zu den Sternen" erzählen, daher auch "Star Trek"!
    Man zollt ihm bereits allen Respekt den er verdient, weil sein Name dauernd in Vorspännen auftaucht ("Based Upon 'Star Trek', Created By Gene Roddenberry"). Darüber hinaus kann sich das Universum in jede Richtung verändern, die für den Zuschauer interessant ist, im Extremfall sogar bis zur völligen Auslöschung der Föderation (woran die Destiny-Romanreihe recht nahe dran war).

    Das war ja bei TOS und auch TNG meistens so, trotzdem fand ich jede Folge spannend weil jede Folge ein neues Abenteuer gezeigt hat!
    Und wie viele davon waren letzten Endes von irgendeiner Bedeutung? Ehrlich, ich kann mich an die meisten davon nicht mal mehr erinnern und so lange ist zumindest mein letzter TNG-Marathon auch nicht her. Bei TNG und VOY gibt es ein paar tolle Episoden, die ich mir sehr gerne ganz ansehe und einige wirklich tolle Szenen aus anderen Episoden, die ich mir auch gerne mal wieder ansehe. Aber für mich ist 80-90% von beiden Serien verschwendete Screentime, weil man von dort nichts mehr mitnimmt, wenn die Episode einmal vorbei ist.

    Was ist denn falsch daran das eine Geschichte auch Kindern gefällt, auf Helden wie Captain Future stehen heutzutage ausserdem überwiegend Erwachsene weil sie es aus ihrer Kindheit her noch kennen.
    Kinder haben eine wesentlich eingeschränktere Weltsicht als Erwachsene. Daher ist es schwer, eine Geschichte zu schreiben, die für beide Generationen interessant ist und sowas gelingt nur wenigen Autoren.
    Davon abgesehen: Ich sehe auch noch einige (viele) Serien ausschließlich aus dem Grund, dass ich sie in meiner Kindheit gemocht habe, aber mit ein oder zwei Ausnahmen würde ich die heutzutage unter keinen Umständen mehr als "neue" Serien erleben wollen, einfach weil mir so viele dramaturgische Mängel und dergleichen auffallen, die einem als Kind völlig egal sind.

    Darth Vader und Khan wareb schon für mich eigendlich noch nie Lachnummern, wieso denn auch? Jeder Held braucht seine Gegner, und diese Rolle haben die beiden perfekt verkörpert!
    Ja, dummerweise waren sie nie mehr als nur ein Gegner für die Protagonisten. Vader war notorisch inkompetent und cholerisch, so sehr, dass sich selbst seine Verbündeten über ihn lustig gemacht haben. Khan... Khan BEHAUPTETE immer ein unheimlich intelligenter Mann zu sein, aber er war letzten Endes genauso lächerlich, melodramatisch und dämlich wie Ming und Vader.

    Ein guter Antagonist bewegt sich in Sachen Kultiviertheit und Intellekt mindestens auf dem Level des Protagonisten oder sogar darüber. Er hat klare Gründe dafür, wie er handelt und er macht auch keine klassischen "Bösewicht-Fehler". Im Idealfall hat er sogar Grund dazu, sich selbst als völlig unbestreitbar im Recht zu sehen.
    Da hätten wir zum Beispiel Thrawn aus Star Wars, David Xanatos aus Gargoyles oder Scorpius aus Farscape. Die drei sind intelligent, ruhig, besonnen, kultiviert und wirklich ernstzunehmende Figuren, die von einem Vader oder Khan so weit entfernt sind, wie Picard von Neelix.

    Ich denke mal dir hätte die Besatzung der "Equinox" besser gefallen, mir hat das zwar auch gefallen und "Captain Ransom" ist ein tausendmal besserer Captain als Janeway, aber mit der Zeit wäre das dann wohl genau so eine düstere und deprimierend Serie geworden wie die neue Kampfstern Galactica Serie und Stargate Universe, man hätte sich nur noch auf die Probleme der Schiffsbesatzung konzentriert und keine Abenteuer mehr gezeigt.
    Interessanterweise ist die Equinox GENAU das, was die Voyager hätte sein müssen, hätte man sich an das Serienkonzept gehalten.

    Und wo bitte sind die internen Probleme der Schiffscrew keine Abenteuer? Wie definiert sich das für dich? Muss da ein Alien auftauchen? Ein Raumphänomen? Ich verstehe das gerade wirklich nicht.

    Da ich das "Redshirt" aber nicht kenne juckt mich das nicht, das ist zwar eine blöde Einstellung denn das Redshirt kann auch eine Familie und Freunde haben die um ihn trauern, aber bei bekannte Charakteren kommt einem das eben schlimmer vor. Zudem ist Vulkan ein Planet der z.B. ein fester Teil des Star Trek Universums war, und sowas löscht man nicht einfach aus!
    Kannte man irgendeinen der Einwohner Vulkans zu dem Zeitpunkt? Wäre sie einem nicht explizit vorgestellt worden, dann hätte man doch nichtmal Spocks Mutter eine Träne nachgeweint. Du machst einen Unterschied wo keiner ist. Vulkan ist ein Statist wie ein x-beliebiges Redshirt, die können draufgehen wie die Autoren lustig sind.
    Zudem war Vulkan niemals besonders wichtig oder interessant für Star Trek, es gab ein paar Charaktere die da her kamen, aber dem Planeten insgesamt wurde nie große Bedeutung beigemessen.

    Ich weis nicht, Star Trek 11 wirkt auf mich nur noch rein oberflächlich wie TOS, alleine schon die Tatsache mit der Starship Trooper Look Akademie ist für mich kein TOS, dazu gibts übrigens ein nettes Video! YouTube - Star Trek XI = Starship Troopers Ripoff?
    Da wurde sich ausnahmsweise mal an der richtigen Stelle bedient. Es gibt wenige Uniformdesigns die besser wirken als die von Starship Troopers (und das auch nur, weil die sich soweit ich weiß bei der SS bedient haben, deren Uniformen seinerzeit wiederum explizit dazu entworfen wurden, eindrucksvoll auszusehen).

    Dann was soll der Maschinenraum und die "viel zu grelle Brücke", sicherlich hätte man nicht mehr den Look aus der TOS Serie aus den 60ern verwenden können, aber der Look aus Star Trek - Der Film wäre passend gewesen.
    Die Brücke war doch, bis auf die Überbeleuchtung, völlig in Ordnung. Der Maschinenraum... Naja, da geb ich dir Recht, aber für den hat es auch bessere Konzeptzeichnungen gegeben, die aber leider nicht umgesetzt wurden.

    Und was mich noch nervt ist die Tatsache das die Enterprise "später" als in der Originalzeitlinie gebaut wurde, das der erste Captain nicht "Robert T. Apriel" war, das Captain Pike die Enterprise nicht in der ersten 5. Jahres Mission kommandiert hat und zudem schon älter war als in "The Cage", und der größte Fehler ist das Kirk gleich vom Kadetten zum Captain befördert wurde und nicht erst mal seinen Dienst auf der Farragut geleistet hat!
    Es gibt da ein schönes Zitat von dem Schreiber eines Mega-Crossovers in einem anderen Forum:

    "Ich behalte mir vor, bestehenden Canon anzupassen oder zu ignorieren wenn es für meine Erzählung notwendig ist."

    Und damit fährt er sehr gut, muss ich sagen.

    Wichtig ist doch immer nur der Kern der Geschichte. Vor Kirk kam Pike, Kirk kommandiert (außergewöhnlich jung) die Enterprise, bei ihm ist die bekannte Stammcrew, Fünfjahresmission - los gehts. Natürlich sind da noch andere Dinge, die man besser nicht ändern sollte, ich glaube das Prinzip ist aber klar. Die Erwähnung der Farragut oder von April hätte dem Film oder auch einer breiter angelegten Erzählung nichts hinzufügen können.

    Früher ging das aber auch und es hat sich auch keiner daran gestört, erst mal ist wichtig das die Geschichten Spaß machen, es nützt mir nichts wenn so wie in der neuen Galactica Serie z.B. Colonel Tigh plötzlich ein Alkoholiker mit einem Haufen Problemen ist und ich nur noch seine Problem und kein vernünftiges Abenteuer mehr zu sehen bekomme.
    Ich bin selber kein Fan von Tigh, also kann ich dazu wenig beitragen. Aber an anderer Stelle haben uns zum Beispiel die "persönlichen Probleme" eines gewissen Jean-Luc Picard mit seiner Borg-Vergangenheit DIE beste Szene mit diesem Charakter geliefert ("HIER wird der Schlusstrich gezogen!"). Es kommt immer darauf an, wie damit seitens der Autoren umgegangen wird, einige der besten Star Trek-Folgen konzentrieren sich völlig auf die Hauptcharaktere oder auch nur einen Teil davon. Paradebeispiel: "In The Pale Moonlight" (DS9).

    Und zudem kann ich das Wort "lächerlich" nicht mehr hören, früher hat auch keiner gesagt das z.B. Luke Skywalker, James T. Kirk und Indiana Jones lächerlich sind, im Gegenteil, man ging ins Kino und wollte einfach nur ein klasse Abenteuer sehen!
    Natürlich hat man das gesagt! Selbst Star Wars-intern wurde und wird Luke als übertrieben naiv und gutgläubig gescholten. Kirks Rolle wurde auf den Aspekt des Chauvis reduziert und dutzendfach parodiert.

    Aber das Problem ist bei den Menschen selbst, alles was "alt" ist das ist automatisch schlecht, das merkt man schon bei den Autos, jeder möchte immer das neueste Automodell haben, alte Autos sind plötzlich mist und nicht mehr schön, und das obwohl sie oft schöner sind als neue Modelle, das zählt aber nicht, es ist alt also ist es schlecht!!!!!
    Das ist glatter Unsinn. Es gibt viele alte Filme, Bücher, Serien und Videospiele die auch heute noch einen ausgezeichneten Ruf genießen. Aber die haben in der Regel etwas besonderes zu ihrem Genre beigetragen - innovativ, besonders schön erzählt, besonders tolle Effekte, was auch immer. Das Durchschnittsunterhaltungsmaterial jedoch genießt diesen "Denkmalschutz" nicht und hat bestenfalls für Leute die damit aufgewachsen sind einen Nostalgiebonus.

    Ein Charakter bleibt zumindest in seinem innersten auch immer gleich, denn das was man ist kann man auch schwer verändern, ich sehe es an mir selbst, ich habe vieleicht einwenig Lebenserfahrungen dazu bekommen aber ich halte immer noch an den selben Moralvorstellungen fest die ich schon als Kind hatte. Ich bin nur durch ein paar schwere Schicksahlsschläge geprägt und vieleicht nichtmehr ganz so lebensfroh wie ich es als Kind war.
    Ein normales Leben ist auch selten so voll von erzählenswerten Ereignissen wie ein Kinofilm, geschweige denn eine Serie. Da kommt es dann schon eher zum Tragen, dass Charaktere Schicksalsschläge erleiden, ihre Moralvorstellungen überdenken (müssen) oder ganz einfach Dinge erfahren, die ihr komplettes Weltbild auf den Kopf stellen.

    Und ich finde schon das sich z.B. die Charaktere in Voyager auch weiterentwickelt haben, Tom Paris war früher z.B. verantwortungslos und wollte zudem einen Unfall vertuschen für den er die Schuld getragen hat, er hat dann allerdings seine Schuld zugegeben und sich dem Maquis angeschlossen und landete darauf wie ja jedem bekannt ist im Knast aus dem ihn Janeway ja rausholte, im laufe der Jahre wurde er aber verantwortungsbewust, schloss Freundschaften mit vielen Besatzungsmitglieder und heiratete B´Lana und wird jetzt sogar Vater, das einzige was mir an seiner Entwicklung nicht gefällt ist das er Schriftsteller wurde und nicht weiter bei der Sternenflotte geblieben ist, denn er hätte Potential zu mehr gehabt, ich hätte ihn gerne als Commander oder sogar Captain gesehen! All das was ich mir für Tom Paris gewünscht hätte wurde dann ja leider aus diesem Streber "Harry Kim"!
    Nur ist leider das Meiste was du anführst Teil von Paris Vorgeschichte oder Zukunft (die nicht mal so passiert ist oder passieren wird, wenn ich mich Recht entsinne bleibt er als erster Offizier auf der Voyager). Das einzige, was wirklich während der Serie passiert ist seine Beziehung mit B'Elanna. Ansonsten bleibt er genau so, wie er schon Eingangs war.
    Der einzige Charakter der sich merklich (aber auch da nur minimal) verändert hat war der Doktor, der eben im Verlauf der Serie immer eigenständiger wurde.

    Leider haben sie nicht gelernt immer noch das Abenteuerfeeling und den faszinierenden Look älterer Filme und Serien immer noch rüberzubringen.
    Komisch, ich sehe das genau umgekehrt.

    Die TOS Uniformen hat man wohl darum wieder eingebracht weil man nicht für alles einen neuen Look verwenden wollte
    Es wäre nur konsequent gewesen, die Uniformen auszutauschen, vor allem weil die alten Uniformpullis der TOS-Zeit egal wie sehr man sie aufbereitet einfach nach Freizeitkleidung aussehen.

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  • Xon
    antwortet
    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    Ich habe ja schon geschrieben das die Möglichkeiten unbekanntes neues Leben zu entdecken auf einer Raumstation die nur im Orbit um Bajor kreist sehr beschränkt sind
    Kleine Berichtigung: Im Laufe des Pilotfilms (!) hat die Station den Orbit um Bajor verlassen.

    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    ... da hat man eben nur die Möglichkeit Geschichten über Poltik, Geheimdienst, Religion und Beziehungen zu erzählen, und tut mir leid sowas finde ich stinklangweilig!
    Ja, du findest das langweilig! Aber wie du selbst schon sagst, hat jeder Fan einen anderen Geschmack, was den Inhalt seiner Lieblingsserien betrifft. Deswegen ist es ja so blödsinnig, zu schreiben, dies und das wäre "kein echtes Star Trek". Du drückst das mit einer solchen Überzeugung aus, dass man den Eindruck gewinnen könnte, du gestehst es anderen Fans nicht zu, Serien wie Deep Space Nine oder Filme wie Star Trek (2009) als "echtes" Star Trek zu sehen.

    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    Da sieht man eben auch wieder den Unterschied der Geschmäcker, ich erwarte von einer Science Fiction Serie das sie spannende Abenteuer im Weltraum zeigt und das Unbekannte erforscht wird, ich möchte die Entdeckung fremder Lebensformen und Zivilisation mit ansehen, und natürlich darf die Action auch nicht zu kurz kommen!
    Das ist aber eine unglaublich enge Definition von Science-Fiction, die du da hast. Da musst du ja bei geschätzten 80% aller Science-Fiction-Produktionen enttäuscht sein.

    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    Die Charaktere waren auch nicht flacher als die von DS9, tut mir leid, was hat man denn bei DS9 schon für interessante Charaktere?
    Man kann ja von Deep Space Nine halten was man will, aber ich denke selbst die meisten Kritiker würden zustimmen, dass die Serie ein wunderbar facettenreiches, interessantes Charakterdesign hat. Charaktere wie Odo, Kira oder Quark sind auf gar keinen Fall "flach". Ich kann nachvollziehen, wenn man sie nicht mag; aber zu behaupten, sie wären flach, ist einfach nur schwachsinnig.

    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    Dax finde ich total langweilig, sie versucht auf cool und "hübsch" zu machen obwohl sie es garnicht ist
    Oh, wie sachlich. Inwiefern versucht Dax denn, "auf hübsch zu machen"?

    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    Bashir [...] ist aber weit davon entfernt ein "Pille" zu sein
    Jetzt wird's wirklich lächerlich. Warum zum Teufel sollte Bashir auch wie McCoy sein? Was für eine langweilige, tote Fernsehwelt wünschst du dir eigentlich, in der Charaktere, die in Spinoffs ähnliche Positionen übernehmen, ihren Vorgängern entsprechen müssen? Zum Glück ist Bashir nicht wie McCoy! Denn das wäre ja unglaublich unkreativ.

    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    Gegenfrage, warum "eine" Kriegsserie?
    Du bist ulkig. Du bist doch derjenige, der fordert, dass Star Trek bloß keine Kriegsserie sein darf und auch ja so zu bleiben hat, wie Roddenberry es sich einst ausgedacht hat. Ich sehe hier niemanden, der ernsthaft fordert, dass Star Trek eine Kriegsserie zu sein hat. Ich denke, die meisten hier sind für eine Serie, die gut unterhält und etwas Neues versucht.

    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    Weil es langweilig wäre, was sollte man da zeigen, was soll man z.B. über Kolonisten am Rande des Föderationsraums zeigen, wie sie jede Woche von fremden Spezies überfallen werden und darüber jammern das ihnen die Föderation nicht hilft?
    Du solltest nicht von dir auf andere schließen; nur weil dir die Fantasie und Kreativität fehlt, eine solche Prämisse mit spannenden, unterhaltsamen und interessanten Geschichten zu füllen, heißt das ja nicht, dass das ausnahmslos jedem so ergeht.

    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    ... der Roman zu "Der Herr der Ringe" ist z.B. auch schon uralt.
    Verglichen mit vielen Klassiker ist der "Lord of the Rings" jetzt auch nicht so alt. Und "uralt" schon gar nicht.

    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    Es gibt eben Serien und Filme mit denen verbindet man auch Abschnitte aus seinem Leben, und TOS habe ich halt in meiner Kindheit, das erste mal gegen Ende der 70er Jahre im ZDF gesehen, und da wachsen einem eben Charaktere wie Kirk, Spock und Pille ans Herz, und über TOS wird für mich auch nie was kommen.
    Das will (und kann) dir doch überhaupt keiner nehmen! Aber was spricht dagegen, dass sich die ursprüngliche Idee weiterentwickelt und verändert? Ob dir die Änderungen dann zusagen, steht natürlich auf einem anderen Blatt, aber wie kann man sich so vehement gegen jegliche Änderung überhaupt stellen?

    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    Weil Du gerade angemerkt hast das Roddenberry die Ideen anderer für seine ausgegeben hat, dazu muss ich mal was loswerden das ich über DS9 gehört habe. Ich habe gehört das "Joseph Michael Straczynski" seine Idee für "Babylon 5" zuerst Paramount angeboten hat, die aber abgelehnt haben und es "rein zufällig" kurz darauf eine neue Serie mit dem Namen "Star Trek - Deep Space Nine" gegeben hat!
    Ja, Straczynski legte die Idee für Babylon 5 auch Paramount vor, das ist richtig. Falsch ist jedoch, dass daraus irgendwelche Plagiatsvorwürfe abzuleiten sind. Keiner der Menschen, die an der Produktion von Deep Space Nine beteiligt waren, hat Straczynskis Pitch jemals zu Gesicht bekommen; davon geht sogar Straczynski selbst aus.

    Nichts, was in der Produktion von Deep Space Nine passiert ist, kommt an einen Produzenten heran, der jede Idee, die in seiner Serie vorkommt, sich selbst zuschreibt, um auch ja als alleiniges Genie hinter Star Trek zu erscheinen.

    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    Sicherlich soll sich nicht alles nach Gene Roddenberry drehen, aber ich finde der Geist dessen was Star Trek ausmacht sollte schon noch erhalten bleiben, mit TOS hat es nunmal angefangen, und von dieser Richtung sollte man auch nicht zu sehr abweichen!
    Du bist immer noch eine Erklärung schuldig, warum das deiner Meinung nach so ist. Warum darf sich ein Franchise im Verlaufe mehrerer Inkarnationen nicht verändern? Ich sehe einfach nicht, warum das für dich so schlüssig ist.

    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    Man sollte aber trotzdem zumindest einwenig dem treu bleiben was er damals mit Star Trek erschaffen hat, und er wollte damals eben eine Art Western im Weltall, sozusagen einen "Wagenzug zu den Sternen" erzählen, daher auch "Star Trek"!
    Eine häufige Fehlinterpretation dessen, was tatsächlich geschehen ist. In Wirklichkeit hat Roddenberry die Phrase "Wagon Train to the Stars" lediglich benutzt, um den Studiobossen die Serie zu verkaufen. Es bedeutete nicht, dass es bei Star Trek um einen "Wagenzug zu den Sternen" gehen sollte, sondern eine Weltraum-Version der damals unglaublich beliebten Western-Serie Wagon Train. In dieser Serie ging es um einen festen Satz von Charakteren, die mit einem beweglichen Handlungsort (einem langen Wagenzug) von Geschichte zu Geschichte wandern. Eine Quasi-Anthologie also, die auch Gastcharaktere immer wieder glaubhaft zulässt. Und genau das wollte Roddenberry machen! Dass Star Trek auch ein paar Western-Elemente aufweist, ist da eher nebensächlich.

    Übrigens: Ist dir schon einmal aufgefallen, wie sehr Deep Space Nine einer klassischen Western-Serie ähnelt (beispielsweise Rauchende Colts, Die Leute von der Shiloh Ranch oder Bonanza)? Es ist quasi eine Frontier-Stadt mit Sherrif und Bürgermeister. Findest du nicht, dass Deep Space Nine der Western-Idee treu bleibt?

    Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
    Ich denke mal dir hätte die Besatzung der "Equinox" besser gefallen, mir hat das zwar auch gefallen und "Captain Ransom" ist ein tausendmal besserer Captain als Janeway
    Wow, eine merkwürdige Sichtweise. Der Mann war immerhin ein unmoralischer Mörder.

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