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Überhitzung bei WARP

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  • LuckyGuy
    hat ein Thema erstellt Überhitzung bei WARP

    Überhitzung bei WARP

    Wie wir bereits mehrfach festgestellt haben, kann eigentlich weder etwas in eine Warpblase eindringen, noch kann irgend etwas die Warpblase verlassen.

    Und nun zu meinem Problem: Wo geht die ganze Energie hin? Ich meine, die gewaltige Hitzeenergie, die bei der A/M-Reaktion frei wird? Und auch die Energie, bei den biochemischen Reaktionen zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen freigesetzt wird, aber das ist wohl nicht so wichtig.

    Normalerweise wird alle Energie irgendwann in den Weltraum abgestrahlt.

    Solange ein Schiff auf WARP ist, geht das aber nicht. Die Energie muss zwingend innerhalb der Warpblase verbleiben.

    Frage an unsere Cheftheoretiker: Müsste dieser Effekt nicht reichen, um allles innerhalb der Warpblase binnen kürzester Zeit zu rösten?
    Oder müsste es nicht zumindest bei längeren Strecken auf WARP Probleme geben?

    Hat jemand das Wissen und die Fähigkeit, das zu berechnen?

  • Sternengucker
    antwortet
    @Lucky Guy, die Blase hat aber einige Charakteristika gehabt, die ein Warpantrieb im Betrieb NICHT hat, zB das statische, dann das geschlossene während die Warpblase offen oder halbdurchlässig nach vorne und hinten ist.... Insofern kann es gut sein, dass das die Wirkung einer Vollständig geschlossenen Blase wäre, die gibt es aber im Normalfall nicht.

    Im TM steht dass der Deflektor auf Traktortechnologie beruht, die wiederum mit der Trägheits/Künstlichen Schwerkraftstechnik verwandt ist... ein Körper ohne Trägheit mag unendliche Energie haben, aber eben kein Beharrungsvermögen gegenüber einer Ablenkung... denn aufhalten muss ihn niemand, nur ein paar Grad aus der Bahn drücken bzw abgleiten lassen...


    Und die Erdbeben die du da so großartig zum Kern deiner ersten Aussage machst sind nach den durchaus beobachteten Warpsprüngen in der Atmosphäre (zB Morgen ist gestern glaube ich, jedenfalls die Folge mit Col. Christofer und mehrmals in Voyager IIRC) NICHT gezeigt worden was heisst, dass es sie im ST versum nicht gab... also muss das was nicht Schwerkraft-abhängiges sein, etwas OHNE Aussenwirkung außerhalb des beabsichtigten Wirkungsfeldes....

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  • LuckyGuy
    antwortet
    Na, dann fangt mal an, ich kann eh nicht mit Formeln um mich schmeißen, sondern mittels gesundem Menschverstand laienhafte, aber dennoch fundierte und intelligente Einwände in die Diskussion werfen.

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  • Lt. Cmdr Lin
    antwortet
    In TNG-"Das Experiment" ist ja Beverly Crusher in einer Blase gefangen, weil Wesley mal wieder mit dem Warpantrieb herumgespielt hat. Die Blase ist ein eigenes Universum, dass durch die gedanken von Beverly Crusher gesteuert wird.
    Ehrlich gesagt, überzeugte mich die Folge von der rein technischen Seite gar nicht - dramaturgisch ist es gut umgesetzt, das eine statische Warpblase ein eigenes Universum erzeugen kann. Aber wenn wir hier in diesem Wisschenschafts-Thread dies ausdiskutieren, sollten wir doch versuchen es wissenschaftlich anzugehen.

    Also stehen wir momentan vor einer Unvereinbarkeit der Warpantriebstheorien.

    Fassen wir die Theorien zusammmen und nehmen uns alle einzeln vor und klamüsern sie einzeln aus...
    Was sagt ihr Jungs? Sternengucker? Bynaus? LuckyGuy?

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  • Dax
    antwortet
    Das ist ein Buch, dass es für jede ST-Serie gibt (glaube ich... ).
    TNG und DS9, nicht zu VOY, TOS (naja es gibt sowas ähnliches aber das hat nicht den canon-Status) und ENT

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  • LuckyGuy
    antwortet
    Das TM ist das "Technical Manual".

    Das ist ein Buch, dass es für jede ST-Serie gibt (glaube ich... ). In diesem Buch werden technische Grundlagen erklärt und die Daten der Schiffe veröffentlicht.

    Normalerweise sind Bücher "non-canon". Das heißt, alles was Du in Romanen oder so liest, ist frei erfunden, wie einfach so einem Fan geschrieben. Sachen, die man in Büchern findet, sind also normalerweise für Diskussionen nicht brauchbar, weil sie nicht "offiziell" sind. Das gilt auch für offizielle StarTrek-Romane.

    Alle Serien und Filme sind hingegen "canon".

    Eine Ausnahme bilden die TM's: Diese sind von Paramount, wenngleich sie Bücher sind, ausdrücklich zu "canon" erklärt worden.

    Was in den TM's steht, "stimmt" also.

    Mit einer Ausnahme: Wenn OnScreen etwas anderes behauptet wird als in den TM, dann ist das TM in diesem Punkt nicht mehr canon.

    Meine Argumentationsversuche sehen nun wie folgt aus (schließlich will ich ja beweisen, dass die Warpantriebserklärung aus dem TM nicht stimmt und somit non-canon ist ):
    - Erstens versuche ich zu beweisen, dass mein "Mini-Universum" wunderbar mit der TNG-Folge "Das Experiment" harmoniert. Wesentlich besser, als sämtliche "Schiff verbleibt im Normalraum"-Theorien. Gelingt es der Gegenseite nicht, mich zu widerlegen, oder doch zumindest zu erklären, wie diese Folge nach der TM-Warptheorie zu Stande kommen kann, bin ich meinem Ziel ein gutes Stück näher.
    - Zweitens versuche ich zu widerlegen, dass sich das Schiff im Normalraum bewegt, weil meiner Meinung nach schon die Kollision mit einem einzigen Wasserstoffmolekül die Zerstörung des Raumschiffes (eigentlich sogar des gesamten Universums, weil unendlich viel Energie freigesetzt würde...) zur Folge hätte. Gelingt es der Gegenseite nicht, klarzumachen, wieso eine solche Kollision nach ihrem Modell unmöglich ist, ist diese Diskussion sogar beendet. . Denn dass eine solche Kollision nicht stattfindet, ist ja hinlänglich bewiesen.

    Jo, das war wohl gerade alles, was es zu TM, "canon, "non-canon" und "decanonisieren" zu sagen gibt.

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  • Borg-Alien
    antwortet
    Entschuldigt diese Frage aber was ist eigentlich das TM?

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  • LuckyGuy
    antwortet
    Tja, dieses dumme TM aber auch...

    Ist aber mal wieder typisch Sterni, lässt sich erst ewig lang nicht blicken, und kaum taucht er wieder auf, will er Ärger.

    Aber mal ein paar Einwände von mir:

    - Erbeben auf Planeten in unmittelbarer Nähe könnten tatsächlich eine Nebenwirkung des Warpantriebes sein. Immerhin soll man in Sonnensystemen nicht auf Warp gehen, und das muss ja irgend einen Grund haben.

    - In TNG-"Das Experiment" ist ja Beverly Crusher in einer Blase gefangen, weil Wesley mal wieder mit dem Warpantrieb herumgespielt hat. Die Blase ist ein eigenes Universum, dass durch die gedanken von Beverly Crusher gesteuert wird.
    Kein Wunder, denn Wesley hat ja schon in der ersten Folge mit dem Reisenden gemeint, Raum, Energie und Gedanken seien ein und dasselbe. In dieser Richtung wird er wohl experimentiert haben.
    Aber wie auch immer, fakt ist, dass sich die Blase in der beverly war, mit meinem Modell erklären lässt, mit dem aus dem TM aber nicht.

    - Im TM steht, das Schiff bleibt im Normalraum. Wie wird das Problem der Partikelkollision gelöst? So lange mir niemand erklären kann, wie ein Deflektor mit endlicher Abstrahlung es schafft, eine Kollision mit unendlicher Aufprallenergie zu überstehen, bleibe ich bei meiner Auffassung, dass das Schiff raus muss, aus dem Normalraum. Kommt mir nicht mit "im TM steht aber", sondern sagt mir, wie das gemacht wird! So lange das nicht geschieht, ist das TM für mich decanonisiert.

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  • Sternengucker
    antwortet
    @LG
    (auf der Gummimatte gibt es Reibungsverluste, die es im Universum nicht gibt. Daher fällt die Kugel auf der Gummimatte irgendwann in diesen Trichter, im Universum aber nicht.)
    Falsch. wenn beide Körper keinen eigenen Antrieb haben werden sie sich normalerweise irgendwann treffen, je nach Masse irgendwo in der Mitte oder am Punkt des schwereren... denn die Anziehungskraft des schwereren Körpers IST eine Art Reibung die die Eigenbewegung des leichteren Körpers aufzehrt (verlang keine Formeln oder Werte, ich versteh zwar halbwegs das Prinzip bin aber nicht firm in der Theorie), bis dessen Eigenbewegung nicht mehr reicht um die Anziehung auszugleichen und er reinfällt.

    Allerdings fällt mir da als Ausnahme der Mond ein, der sich jedes Jahr 4 cm entfernt, dafür hat aber die gegenseitige Anziehung sowohl Erd- als auch Monddrehung um einiges verlangsamt


    und zum Warpantrieb: das wäre ein phantastisches Szenario und würde wunderbar funktionieren nur ist das im TM anders erklärt, da bleibt das Schiff in unserem Universum und wird nur von einem Subraumfeld eingehüllt, von der Einhüllung in ein Magnetfeld wirst du ja auch nicht zu Strom

    @Harmakhis, so irgendwie ja... oder man erreicht es über "Subraumkraft" statt über Anziehungskraft (= gravitationskuhle wie LG ursprünglich erklärte), das wäre auch ne Chance für "weniger Energie als für"... zB weil man nur eine Achse statt zweier der Raumdimension ändern muss oder eben im von dir vorgeschlagenen Sinn dass die Subraum"adresse" der Raumzeitposition weniger weit verschoben werden muss als die Raumzeit"adresse"


    Gegen die Schwerkraft spricht nämlich dass es dann ausserhalb der Flugbahn immer noch zu erheblichen Einflüssen kommen müsste (Gravitation ist mindestens lichtschnell, eher noch "schneller" die wirkt in jedem Zeitpunkt noch weit ausserhalb der Stelle die man verformen will) es aber zB schon beobachtete Warpsprünge innerhalb der Atmosphäre ohne tödliche Erdbeben usw gegeben hat kann das nicht so ganz sein mit der ultramassiven Gravitationsquelle zum Raum verformen

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  • Harmakhis
    antwortet
    Also ich dachte immer, dass das Schiff mehr oder weniger im Normalraum bleibt. Das Warpfeld dringt in den Subraum ein und verformt diesen - da dieser mit dem Normalraum verbunden ist, wird der Normalraum nun gekrümmt und das Schiff bewegt sich nun fort.
    Man krümmt deswegen den Normalraum über den Subraum und nicht direkt, da die Energie für die Krümmung des Normalraums viel zu hoch wäre, aber beim Subraum ist sie sehr viel niedriger.

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  • Bynaus
    antwortet
    Das Problem ist halt, dass wir uns hier nicht so ganz einig sind: Nach Lin schlüpft das Schiff in den Subraum, nach LuckyGuy bildet es eine eigene Blase ausserhalb des normalen Raumes und bei mir wird die durch die Verzerrung des Subraumes entstehende Welle zur Fortbewegung genutzt.

    Da Lin sich am besten mit dem TM auskennt, wäre es am konsequentesten, seiner Interpretation zu folgen, allerdings ist das TM nicht wirklich über jeden Zweifel erhaben, so dass noch genügend Raum für Eigeninterpretation bleibt, was die Details angeht.

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  • Borg-Alien
    antwortet
    Also (mal schaun ob ichs verstanden habe)
    Im M/A Reaktor entsteht durch eine Materie-Antimaterie Reaktion heißes Plasma. Dieses wird in den Warpspulen in Warpenergie umgewandelt, diese wiederum baut die Warpblase auf. Außerhalb der Warpblase befindet sich Subraum. Nun wird der Subraum vor der Blase zusammengezogen, dahinter gestreckt.
    So reitet die Blase auf dieser Welle.

    @ Lin

    Du hast geschrieben, dass das Schiff in den Subraum hineinschlüpft
    1. Eigentlich schlüpft doch die Warpblase mit dem Schiff in den Subraum
    2: Wie schlüpft das Schiff bzw. Die Warpblase in den Subraum?

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  • Plempe
    antwortet
    Mein respekt vor euren Kenntnissen *hutab*

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  • Bynaus
    antwortet
    Ja natürlich, du hast das TM natürlich nicht geschrieben, schon klar, war auch kein Vorwurf an dich, mehr ans TM... Ich habe grossen Respekt vor deiner Detailkenntnis des TMs! :-)

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  • Lt. Cmdr Lin
    antwortet
    Bynaus:
    1. Ist E = m * c^2 und Massenzuwachs bei Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit haben nichts direkt miteinander zu tun. Die Masse nimmt zu, weil der gamma-Koeffizient in der Gleichung bei Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit zunimmt. Dass man die (ansteigende) Masse auch als eine Form von Energie betrachten kann, hat damit nichts zu tun.
    Ok, da bist du der Fachmann ...

    2. Es kann (nach heutiger Auffassung des Materiebaus) keine Substanz geben, welche nicht durch den Kontakt mit Antimaterie zerstrahlt würde, dieser Effekt ist verknüpft mit einer Eigenschaft, die allen Teilchen gleichsam eigen ist, vor allem dann nicht, wenn Dilithium aus so profanen Substanzen wie SiO2, FeO und Li2 besteht.

    3. FeO ist zwar magnetisch, aber ein solches Ferromagnetisches Magnetfeld ist äusserst schwach. Es ist nicht besonders glaubwürdig, dass dieses in der Lage wäre, einen Warpkern einzudämmen.
    Ich habe das TM doch nicht geschrieben <*heul*>, das steht so drinnen, da es eine forcierte Kristallmatrix aus Diallosillikat, Heptoferanide und Dilithium besteht und eine Paramagnetismus besitzt... <*wimmer*>... Der Junge wollte doch wissen wie der WPS nach Trek Manier funktioniert.... <kau' auf den Nägeln>

    4. In der Relativitätstheorie gibt es (eben) keinen Äther. Die Abwesenheit eines gesonderten Bezugsrahmens ist überhaupt die zentrale Aussage der Relativitätstheorie...
    War auch nur ein Beispiel, um eine Analogie zum Subraum zu geben...

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