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Die Pegasus Tarnvorrichtung

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    #61
    Mit der Zerstörung von Romulus ist es sowieso fraglich, wie der Vertrag weiterhin gehandhabt wird. Da kommen dann Fragen auf wie Rechtsnachfolge, Neue Regierung, allgemein inwieweit das Imperium weiterexistiert, Zentralismus vs. starke Kolonialisierung des Volkes, etc.

    Davon abgesehen, wird sich zumindest S31 kaum um den Vertrag scheren. Egal ob es jetzt die Pegasus Vorrichtung ist oder eine Standard 0815 Tarnung wie sie die Romulaner und Klingonen haben. Offiziell werden aber weder die Romulaner, noch die Klingonen als Verbündete ein Interesse daran haben, dass ein weiteres Volk diese Technologie besitzt. Egal wie gut die offiziellen diplomatischen Beziehungen nach dem Dominion Krieg sind. Es wäre für beide der Verlust einer einzelnen taktischen Überlegenheit. Die Föderation könnte auf legalem Wege höchstens durch Zugeständnisse / Gegengeschäfte oder ähnliches entsprechende Rechte bekommen. Sofern der Vertrag von Algeron nicht sowieso wie im ersten Absatz erwähnt hinfällig wird.
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      #62
      Zitat von Marschall Q Beitrag anzeigen

      Wenn man den Vertrag von Algeron (?), der die Verwendung von Tarnvorrichtungen durch die Föderation verbitet, mal ausser acht gelassen, würde die Transphasen-Tarnung der Sternenflotte eine gewaltige Vormachtstellung verschaffen.
      Der Vorteil wäre aber nicht dauerhaft. In der Vergangenheit konnten Innovationen, die eine Macht in der Militärtechnologie machte, recht schnell von der Gegenseite kopiert werden. Die Preußen schockten Europa als sie mit ihren Zündnadelgewehren die Österreicher demontierten, 4 Jahre später waren die Franzosen mit besseren Gewehren ausgerüstet. Die Japaner schockten die USA mit ihrer Marinefliegerei, 4 Jahre später dominierten amerikanische Trägerverbände den Pazifik. Die USA bauten mit der Atombombe das ultimative Instrument der Zerstörung, 4 Jahre später zog die Sowjetunion nach.

      Und dann ist da noch das Phänomen, dass "Kopierer" meistens sogar noch einen Vorteil über die Erstentwickler genießen. Letztere tragen die Entwicklungskosten und müssen die Organisation und Taktik für die neuen Waffensysteme festlegen, bevor sie wissen können, welche dafür optimal wäre. Den Türken brachte es langfristig wenig, die ersten Schießpulverarmee des Kontinents aufstellen zu können, so wenig es den Franzosen im 2. WK nützte, dass sie schon lange vor den Deutschen Panzer einsetzten.

      Wenn die Föderation die Transphasentechnik nicht für einen schnellen Kriegssieg einsetzt, so würden die Romulaner diese früher oder später erfolgreich kopieren und möglicherweise verbessern. Im Gegensatz zu den Klingonen verfügen die Romulaner über große wissenschaftliche Kompetenz sowie einen fähigen Geheimdienst, der Militärspionage betreiben kann.

      Wobei hier der Konjunktiv angesagt wäre, denn das gilt natürlich nur bis zu der Zerstörung von Romulus. Gegen die Klingonen und Cardassianer könnte ich mir schon vorstellen, dass man den einseitigen Zugang zu der Transphasen-Tarntechnologie länger aufrecht erhalten könnte. Möglicherweise würde man mit den Klingonen, die nach dem Sieg gegen das Dominion vielleicht nicht mehr die tollsten Allierten sein werden, einen ähnlichen Vertrag schließen, indem sie sich verpflichten, die Tarnung wieder einzumotten, oder sie mit ihren klingonischen Freunden zu teilen. Erstere Lösung wäre gar nicht mal so schlecht. Man würde die Klingonen beschwichtigen und hätte trotzdem noch einen militärischen Vorteil (die klingonische Tarnung dürfte inzwischen überwunden werden können).

      Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
      Mit der Zerstörung von Romulus ist es sowieso fraglich, wie der Vertrag weiterhin gehandhabt wird. Da kommen dann Fragen auf wie Rechtsnachfolge, Neue Regierung, allgemein inwieweit das Imperium weiterexistiert, Zentralismus vs. starke Kolonialisierung des Volkes, etc.
      Der Vertrag diente ja der Erhaltung des Friedens. Jetzt wo Romulus bestenfalls noch ein Rumpfreich ist, das sich keinen Krieg mehr leisten kann, ist der Vertrag so oder so überholt. Zumindest was die Romulaner angeht, die Klingonen könnten noch ihre Probleme mit einer föderalen Übermacht haben.
      I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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        #63
        Tjup da muss ich sagen, schade dass die Story nicht nach vorne weiter geht, dann wüssten wir vermutlich des Rätsels Lösung.

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          #64
          Zitat von ChrisArcher Beitrag anzeigen
          Das ist zwar alles richtig, Sektion 31 hat sich diese Dinge wohl auch gedacht, aber es ist nun einmal gegen den Vertrag von Algeron. Oder ist der in den 2380ern aufgehoben?
          Wobei die Tarnvorrichtung nicht einmal auf dem Mist von Sektion 31 gewachsen sein muss. Es gibt ja die eine Voyager Folge mit dem Omegaelement und der dazugehörigen Omegadirektive die es der Föderation ermöglicht zu morden, foltern, stehlen und jeden Vertrag zu brechen, hauptsache niemand stellt das Omegaelement her. Deswegen kann ich mir gut vorstellen das die Pegasus Tarnvorrichtung im Rahmen der Omegadirektive entwickelt wurde. Denn die Technik die den Spezialeinheiten zur Verfügung gestellt werden muss, um Omega zu vernichten, kann ja nicht erst entwickelt werden, sobald Omega entdeckt wurde, sondern muss bereits im Vorfeld zur Verfügung stehen.

          Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
          Wenn die Föderation die Transphasentechnik nicht für einen schnellen Kriegssieg einsetzt, so würden die Romulaner diese früher oder später erfolgreich kopieren und möglicherweise verbessern. Im Gegensatz zu den Klingonen verfügen die Romulaner über große wissenschaftliche Kompetenz sowie einen fähigen Geheimdienst, der Militärspionage betreiben kann.
          So toll ist der romulanische Geheimdienst auch wieder nicht. Spätestens seitdem der Kopf des Tal Shiar ein Spion von Sektion 31/Föderation ist, sollten solch sensible militärische Informationen sicher sein. Obwohl sie einen solchen Geheimdienst ja gar nicht brauchen. Die Romulaner waren ja selbst dabei eine solche Technologie zu entwickeln und auf einem ähnlichen Stand wie damals die Föderation bei der Pegasus Tarnvorrichtung.
          Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
          Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
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