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Das Verhalten der Vulkanier

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  • arthur
    antwortet
    Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
    Scott: "It never occured to me that it was space that was moving."
    Treffer, versenkt.

    Du wirst mir jetzt wieder Haarspalterei vorwerfen, aber das entscheidende Wort ist hier "möglicherweise". Ich meine, dass die Vulkanier wohl am besten beurteilen können, ob das Bohren an einer Stelle gleich den ganzen Planeten unbewohnbar machen würde. Ich persönlich sehe da keine wirkliche Möglichkeit.
    Aber du hast hier selber schon von der Tatsache "daß sich ein paar Vulkanier im katrischen Schrein versteckt haben" auf das Verhalten aller übrigen Vulkanier geschlossen.
    Also bist du doch der Meinung, daß sich alle verstecken die ein Versteck finden.
    Wenn der Bohrer nun GARNICHT gefährlich ist, wie du das offensichtlich für die Vulkanier entscheiden willst, warum verstecken sie sich dann und genießen nicht einfach das Schauspiel?
    Irgendwie muß der Anblick dieses Bohrer ja etwas erschreckendes haben, sonst würde man nicht "den Blick abwenden" und den "Vogel-Strauß" zum Besten geben.

    Möglicherweise halten die Vulkanier den Bohrer doch nicht für so ungefährlich.
    Denn wenn sie sich verstecken, dann reagieren sie nicht so, wie man reagiert, wenn KEINE Gefahr droht.

    Ich sehe erstmal nur isolierte Ereignisse. Nur wir als Zuschauer kennen den Zusammenhang. Die Charaktere müssen diesen erst einmal herstellen. Das setzt vorraus, dass alle Informationen irgendwo zusammenlaufen. Sowohl bei den Vulkaniern, als auch auf der Enterpise.
    Und ich sehe Charaktere die nicht das sehen, was die Vulkanier sehen:
    Die (bohrende) Narada.
    Die Frage, warum die Vulkanier nicht auch von den Ereignissen zumindest erfahren haben können, hat auch noch keiner beantwortet.
    Haben die Vulkanier keine Sensoren mehr? Haben die keine Technik mehr?

    Wenn du 47 Schiffe verloren hast, dann überlegst du dir es doch auch zweimal bevor du noch mehr Schiffe sinnlos opferst. Schiffe wachsen auch nicht auf Bäumen und wenn die Narada den klingonischen Raum verlässt,.....
    ........was ist dann?
    Wäre ich Klingone wäre ich stink sauer.
    Dann würde ich zu mir sagen "heute ist ein guter Tag zum sterben - für Nero" und vom Oberkommando neue Schiffe anfordern.

    Nero ist dann einfach ein Problem der Föderation.
    Er ist ein Symbol für Versagen, so lange er lebt. Ein Klingone kann das niemals akzeptieren.

    Es sind nur die Menschen auf 180, weil wir die Geschichte nur aus Sicht der Menschen sehen. Und wie wir wissen, wissen wir nichts über das Verhalten der Klingonen oder Vulkanier.
    Ich denke daß die 47 Warbird eine deutliche Sprache sprechen, wie sich die Klingonen verhalten haben:
    "Aber WIR sind.......Klingonen!"

    Die Vulkanier sind mir nach wie vor ein Rätsel.
    Sie scheinen sich in "Logik" aufgelöst zu haben.

    Solange in späteren Produktionen dieser Handlung nicht widerspricht, sehe ich auch keinen Grund darin die Comichandlung solange nicht als Canon oder zumindest Semi-Canon angesehen wird.
    Film und Comic widersprechen sich aber. Sogar in Wort und Bild.
    Deutlicher widersprechen kann man sich garnicht.
    Mir ist das aber eigentlich egal.
    Mich interessiert nur, warum anscheinend in beiden Varianten alle Vulkanier wie Mönche dargestellt werden, die mit Technik nichts am Hut haben und wohl annehmen sie starren "auf den Finger Gottes".

    Natürlich wird das so angepasst damit es dem Film dient, aber das ist nun bei jeder Geschichte oder Film so.
    Nun die Reihenfolge hat dem Film auf jeden Fall gedient.
    Aber egal welche Reihenfolge man heranzieht, die Vulkanier gefallen mir nicht.
    Mit so blöden Vulkaniern habe ich auch kein Mitleid ehrlich gesagt.
    Nur um Spocks Mutter tuts mir leid. Aber nicht wegen ihr sondern wegen Spock.

    Als Spock sich in STII opferte, das war was für die Tränendrüse, oh ja........aber die 6 Mrd. Vulkanier, von denen man nichts sieht und nichts hört.....wie soll man denen nachweinen können?
    Ich kanns nicht.

    Wir können in diesem Punkt spekulieren wie wir wollen. Wir wissen nicht ob es ein Unterschied macht, ob ein Schiff jetzt groß oder klein ist. Die Jellyfish wäre auch von den Torpedos der Narada erwischt worden, wenn Spock nicht auf Warp gegangen wäre. Und Spock-Prime beschreibt die Jellyfish als "das schnellste Schiff" was sie in der Zukunft hatten und verdammt manövrierfähig gewesen ist. Aus diesem Grund sehe ich in diesem Punkt keinen Vorteil für kleinere Schiffe
    Immerhin suggeriert der Ausdruck "Warbird" daß es sich um riesige Schlachtschiffe handelt.
    Anscheinend mußten sie "klingonisch" sein, sonst wäre es unsinnig daß Nero von einem klingonischen Gefängnis ausgebrochen ist.

    Ja, die Romulaner waren beteiligt, aber dies wird bei der Bird of Prey Klasse nicht berücksichtigt.
    Es wird auch nicht ausgeschlossen, da man nicht explizit von einem klingonischen Schiff redet, sondern allgemein von "Raubvogelklasse".

    Ein rein romulanischer Angriff wird komplett ausgeschlossen, obwohl die Romulaner enorm durch einen Krieg zwischen Klingonen und Föderation profitieren könnte.
    Ich kann nicht gut Englisch.
    Aber ich denke du meinst wohl den Satz (sinngemäß) "wie können sie auf ihren eigenen Kanzler schießen" und gehst nun davon aus, daß damit gemeint ist "wie können die Klingonen auf ihren Kanzler schießen".

    Das ist einfach zu erklären:
    Der Kanzler ist Klingone. Da auf ihn geschosssen wurde, kann man schon mal mit Sicherheit sagen, daß auch Klingonen unter den Verrätern zu finden sind.
    Nun fällt der Blick auf "die Waffe" und "die Attentäter":
    Diese Raffinesse und die kaltschnäuzige Art sich unter der Enterpris zu positionieren, um dann "auf den eigenen Kanzler" zu schießen (in dem Wissen daß er in wenigen Augenblicken umgebracht wird), das ist selbst für die Klingonen zu brutal. Es muß also mehr dahinter stecken. Jemand der keine Skrupel hat und die Fäden zieht.

    Ich sehe in der Diskussion schon einen entscheidenden Fehler. Bzw. eine wahrscheinliche Möglichkeit, die Spock durchaus hätte einkalkulieren können.
    Die da wäre?

    Eben, aus diesem Grund können sie auch nicht wissen, dass Nero so labil ist, dass er einen Planeten zerstören will.
    Muß man labil sein, um Leben auszulöschen?
    Das Schiff ist romulanisch.
    Romulaner und Vulkanier.......da ist Ärger vorprogrammiert.

    Wer würde sich da nicht verdrücken?
    Klingonen.^^

    Möglich, aber nicht ohne triftigen Grund. Vulkanier werden genauso erstmal einen Weg suchen um die Gefahr zu neutralisieren ohne von irgendwem zu verlangen sich selbst zu töten.
    Das habe ich auch nicht behauptet. Ein Vulkanier der entsprechend schlußfolgert, würde sich eher selbst schicken den Bohrer anzugreifen.

    Wir wissen heutzutage wesentlich mehr über Vulkanier durch andere Vulkanier neben Spock.
    Das ist wahr.
    Einen Tuvok, der sich nur versteckt, kann ich mir aber dennoch nicht vorstellen.

    Da wir diesen Spruch schon von mehreren Klingonen gehört haben, ist es auch wahrscheinlich, dass dies zur Philosophie der Klingonen gehört.

    Der "The needs of the many"- Zitat wurde zumindest von Tuvok in der letzten Voyager-Episode "Endgame" explizit als Zitat von Botschafter Spock bezeichnet.
    Für Tuvok ist Spock wohl sowas wie ein "Pionier in Sachen Logik".
    Ein bischen "Heldenverehrung" darf sich daher bestimmt auch ein Vulkanier eingestehen.

    Kann man nicht, aus diesem Grund sollte man das auch kritisch hinterfragen.
    Dann muß man auch Nimoy kritisch hinterfragen. Kannst du das?

    Jemand der z.B. die Existenz Gottes beweisen will argumentiert möglicherweise so:
    "Wäre das Universum leer, gänzlich ohne Inhalt, dann wäre die Existenz eines Gottes nicht erforderlich. Aber es ist nicht leer. Und da nichts aus dem Nichts heraus entsteht, gab es etwas, das zuerst da war. Dieses allererste Etwas ist der Schöpfer alles anderen, und es ist eine Einheit. Es ist zwangsläufig das höchste Etwas, das je existieren wird; denn um zu erschaffen, ist es auf nichts anderes außerhalb von Sich selbst angewiesen. Weil es als Erstes da war, vor allem anderen, ja noch vor der Zeit selbst, und weil seine Existenz unabhängig von allem anderen ist, wird es auch immer noch da sein, wenn alles andere schon lange nicht mehr existiert. Niemand und nichts ist in der Lage, es zu überwältigen; deshalb ist es allmächtig. Und da es an keinem bestimmten Ort existiert, ist es allgegenwärtig. Dieses höchste Etwas ist Gott, der Schöpfer alles anderen.

    Jemand der das Gegenteil - also die Nicht-Existenz Gottes - beweisen will, argumentiert nicht.
    Er erfindet einfach einen "Babel-Fisch" und Gott löst sich von selbst auf.
    Dann erfindet er das Universum und Gott hat nie existiert.

    Denn, wenn man alles unmögliche ausschließt, muss das, was übrig bleibt, und sei es auch noch so unwahrscheinlich, die Wahrheit sein:
    Die Vulkanier sind eine Erfindung. Daher können wir nichts hinterfragen.

    Auf seiner Flucht zerstört er die klingonische Armada. Der Comic endet dann mit der Gefangennahme durch Spock.
    Mit der Gefangennahme durch Spock?

    SPOILERDie Seqzenz mit V´Ger spielt meiner Meinung nach noch zwischen der Schlacht und Spocks Ankunft.Kann man ja nachprüfen:
    SPOILERV'ger kommt im Jahr 2273. Die Narada kommt im Jahr 2233. Spocks Ankunft ist 25 Jahre später also im Jahr 2258.Wieso spoilern wir das eigentlich?

    Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
    Ich glaube auch nicht, dass ich Nachts um 3 Uhr von einem Ereignis welches 4 Stunden vorher passiert ist von "gestern Nacht" sprechen würde sondern von "heute nacht" auch wenn das Ereignis wirklich bereits "gestern" gewesen ist.
    Und wie nennst du das, wenn es draußen bereits hell ist?
    Also für mich ist wenn es hell ist, "heute Nacht" die Nacht die vor mir liegt.


    Hallo Halman

    Zitat von Halman Beitrag anzeigen
    In der Folge "Notlandung auf Galileo 7" (Diese deutschen Titel ) geht Spock davon aus, dass die Ureinwohner das Shuttle analysieren, kurz bevor sie es plötzlich mit Felsen angreifen. Er geht wie ein Wissenschaftler vor, der Daten sammelt.
    Daher vermute ich, dass die Vulkanier noch dabei waren, den Angriff der Narada auszuwerten, um logische Gegenmaßnamen einzuleiten.
    Das ist ja süß. War das etwa die Serie wo Spock die Raketen des Shuttles zündet und somit alle rettet?
    Wenn ich die Situation mit der Narade jetzt damit vergleiche, stelle ich zwar Parallelen fest.
    Aber mit Steinen werfen die Vulkanier ja auch nicht mehr.

    Ureinwohner:
    Er beobachtet den "Vogel" und denkt "verstecken", weil er noch nicht Pfeil und Bogen erfunden hat.
    Dann landet der Vogel und er denkt "Essen".
    Er rückt also mit seiner Sippe an und alle wollen das Vieh mit Steinen erschlagen.
    Spocks Annahme, das Shuttle würde "analysiert" werden, ist also garnicht so weit hergeholt.
    Er denkt aber nicht daran, welche Bedeutung das Shuttle für die Ureinwohner hat, weil er offensichtlich nicht ihre Bedürfnisse kennt. Spock kann nicht so primitiv denken, daß es einem Zweibeiner NUR ums Essen geht.

    Nero:
    Hier ist es etwas komplizierter.
    "Pfeil und Bogen" wurde schon längst erfunden (und vermutlich auch das Rad).
    Die Vulklanier sind ebenso intelligent, wissen aber einerseits nicht so viel und sind in dieser Zeit Pazifisten(?).
    Allerdings waren die Vulkanier mal ein sehr kriegerisches Volk, lebten in einer animalischen Gefühlswelt und sie kennen die Romulaner von früher. Man ist auch 2233 nicht gut auf Romulaner zu sprechen.
    Sie wissen instinktiv, daß das ein kriegerischer Akt ist. Die Karten in diesem Spiel sind offen, nur das "Ass im Ärmes" (rote Materie) ist nicht bekannt.
    Vulkanier unterdücken zwar ihre Gefühle (und hin und wieder ihre Aggression) aber sie sind wohl ebenso wie die Ureinwohner zu "Überraschungen" fähig, wenn Nero in seinem Denkmuster verharrt wie Spock das tat. Ob Nero überhaupt noch denkt, sei dahin gestellt.
    Wahrschein "funktioniert" er nur noch wie ein Roboter.

    Insgesamt stelle ich also die Frage an die Vulkanier, was tun sie gegen den Eindringling, wenn sie all das waren und gemacht haben bevor sie zu Pazifistn wurden und nur der Hauch einer Chance besteht, daß sie die Notrufe ebenso abgefangen haben wie die Menschen.
    Sie werden doch nicht niewieder in den Weltraum horchen wollen bzw. nicht mehr auf wissenschaftlichem Gebiet tätig sein wollen, nur weil sie jetzt Pazifisten geworden sind?
    Schiffe für Botschafter (und Beamte aller Art) oder wissenschaftliche Brater werden wohl nicht eingemottet worden sein. Die Reise auf der Planetenoberfläche wäre auch etwas beschwerlich ohne Technik.
    Ich glaube also nicht, daß sich die Vulkanier in die Steinzeit katapuliert haben und jetzt blind und taub auf einem Felsbrocken im All rumhängen.

    Was wir uns denken können, kann Nero sich auch denken. Folglich dürfte Nero darauf eingestellt sein, falls die Vulkanier die Schwachstelle des Bohrers angreifen.
    Grade bei der Annahme, daß man alle Eventualitäten berücksichtigt hat und "genau weiß was die anderen tun werden", hat man meistens schon falsch gedacht.
    Nero ist überlegen, aber er kennt das Jahr 2233 nur aus Geschichtsbüchern.

    Für Star Trek-Verhältnisse sind 47 Warbirds eine gewaltige Flotte. Vielleicht hatten die Klingonen einfach Nachschubprobleme.
    Und diese gewaltige Flotte wurde geopfert, nur um jemanden am Ausbrechen zu hindern.
    Das muß also ein sehr sehr wichtiger Mann für die Klinginen sein.
    Sowas wie ein Erzfeind?


    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Interessanterweise schreibt Memory Alpha unter dem Suchbegriff "Warbird" auch:
    In starship classification, a warbird is a type of large warship, such as a battle cruiser. Generally they resemble large predatory birds. (TNG: "The Defector"; TOS: "Balance of Terror")
    Also ist der Warbird ein Schlachtkreuzer UND ein Raubvogel.
    Und der Birds of Prey ist klingonisch.
    Aber: beides sind auch Raubvögel.

    Und nichts anderes, als daß man von einer Raubvogel-Klasse ausgeht, wurde im Film gesagt.
    Es besteht also durchaus die Möglchkeit, daß das getarnt feuernde Schiff romulanisch ist, da man in dem Gespräch nicht über die Bezeichnung "Raubvogel" hinaus gegangen ist.

    Auf jeden Fall war vom 22. bis zum 24. Jahrhundert im alten Universum auf jeden Fall ein romulanisches Schiff ein Warbird.
    Aha. Wenn man aber nur dem Fehler aus dem Pilotfilm bewußt gefolgt ist fände ich das aber schade.

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  • MFB
    antwortet
    Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
    Das ist aber eine sehr strikte definitiv von Nacht. Ich glaube die meisten Menschen würden von "Nacht" sprechen sobald es draußen dunkel ist.

    Ich glaube auch nicht, dass ich Nachts um 3 Uhr von einem Ereignis welches 4 Stunden vorher passiert ist von "gestern Nacht" sprechen würde sondern von "heute nacht" auch wenn das Ereignis wirklich bereits "gestern" gewesen ist.
    Ja, genau. Meine Zeitleiste benutzt die Begriffe "Gestern", "Vorgestern" und "Heute" formal richtig, aber niemand würde tatsächlich so reden. Sprachlich ausgedrückt - also so wie Chekov und Kirk die Informationen wiedergeben - passen ihre Aussagen zu meiner Zeitleiste.

    Ich stimme aber auch zu, dass zeitlich korrekt die Szene mit der Ankunft Spocks wohl am besten zwischen der Szene in Uhuras Quartier und der Szene mit den KY-Test hätte liegen sollen. Aber dramaturgisch war die Umkehr der Szenen sicher die bessere Wahl, da man sonst 1 Akademie-Szene, 1 Nero-Szene und dann wieder 3 Akademie-Szenen gehabt hätte.

    Zitat von arthur
    Das scheinen aber noch mehr Leute so zu sehen, daß es eine romulanische Bird of Prey-Klasse gibt.
    Zitat von Skeletor
    Nein, in "Balance of Terror" aus TOS benutzen die Romulaner einen Bird of Prey.

    In STIII sollten ursprünglich Romulaner die Bösen sein. Das Schiff, welches wir jetzt als klingonischer Bird of Prey kennen, ist ursprünglich als romulanisches Schiff entworfen wurden. Das sieht man dem Schiff auch an, wenn man den klingonischen Bird of Prey mit dem romulanischen Bird of Prey vergleicht.
    Das ist ein Fehler, der durch Hörensagen sich leider eingebürgert hat. Das romulanische Schiff in "Balance of Terror" wurde nie on-screen als "Bird of Prey" bezeichnet. Der romulanische Hintergrund des Schiffes in ST3 ist ebenfalls in der Filmversion nicht mehr vorhanden.

    Dennoch dürfte das der Grund sein, warum viele automatisch das romulanische Schiff aus "Balance of Terror" auch "Bird of Prey" nennen, obwohl es dafür keine Canon-Grundlage gibt. Also typisch "Fanon" (=Fan-Canon) genauso wie dass Spock angeblich der erste Vulkanier in der Sternenflotte gewesen sein soll. Auch ein Gerücht, das sich schon ewig hält und on-screen schon widerlegt wurde.

    Genaueres hierzu kann man hier nachlesen:


    PS: Interessanterweise schreibt Memory Alpha unter dem Suchbegriff "Warbird" auch:
    In starship classification, a warbird is a type of large warship, such as a battle cruiser. Generally they resemble large predatory birds. (TNG: "The Defector"; TOS: "Balance of Terror")

    Vielleicht steht das "Bird-of-Prey" aber auch allgemein für Raubvogel-Klasse?
    Im Grunde ist es nur die deutsche Übersetzung. Zudem weiß Sulu, als sich das Schiff in ST3 enttarnt sofort "Klingon-Schiff der Raubvogel-Klasse". Also kein Zweifel bei ihm, dass es sich um klingonisches und nicht um ein romulanisches Design handelt.

    Zitat von arthur
    Bei den Warbird war ich eh überrascht, daß die "klingonisch" sein sollen.
    Normalerweise ist das ein romulanisches Schiff.
    Aber es gibt anscheinend auch klingonische Warbird, oder liegt das an der neuen Zeitlinie?
    Hat mich auch überrascht, aber ich warte mal ab, bis man in Wirklichkeit einen klingonischen Kreuzer sieht. Könnte aber sein, dass man hier einfach dem Fehler aus dem "Enterprise"-Pilotfilm gefolgt ist, wo versehentlich "Warbird" mit "Bird-of-Prey" verwechselt worden ist. Auf jeden Fall war vom 22. bis zum 24. Jahrhundert im alten Universum auf jeden Fall ein romulanisches Schiff ein Warbird.
    Zuletzt geändert von MFB; 24.12.2009, 09:49.

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  • Halman
    antwortet
    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
    Reicht nicht die Annahme bzw. Schlussfolgerung, daß der Planet möglicherweise unbewohnbar gemacht werden soll - was die gleiche Gefahr für Leib und Leben darstellen würde?
    Nun, der Ältestenrat schien ziemlich überrascht zu sein, als Spock ihnen offenbarte, dass ihnen nur Sekunden blieben. Anscheinend konnten sie die Bedeutung des Bohrers einfach nicht deuten.

    Dies passt durchaus zu zwei Verhaltungsweisen von Spock aus TOS:

    In einer Folge (leider fällt mir nicht mehr ein, in welcher), sagt er zu Kirk sinngemäß (vermutlich nicht wörtlich, sorry): 'Wie sie wissen, benötige ich für jede Schlussfolgerung Fakten. Leider habe ich keine.' (so ist es ja auch in Star Trek XI; erst als Chekov ihn die Daten über die Singularität gibt, kann Spock die Situation bewerten).

    In der Folge "Notlandung auf Galileo 7" (Diese deutschen Titel ) geht Spock davon aus, dass die Ureinwohner das Shuttle analysieren, kurz bevor sie es plötzlich mit Felsen angreifen. Er geht wie ein Wissenschaftler vor, der Daten sammelt.
    Daher vermute ich, dass die Vulkanier noch dabei waren, den Angriff der Narada auszuwerten, um logische Gegenmaßnamen einzuleiten.

    Andererseits stellt die Sternflotte wohl das einzige Militär der Föderation dar (so kommt es jedenfalls rüber).
    Seitdem die unverfällschten Lehren von Surak bekannt sind und T'Pau an Einfluss gewinnt, wurde wohl auch das Oberkommando abgeschafft und die militärische Flotte komplett abgerüstet. Die Vulkanier sind seither Pazifisten.

    Ich glaube, dass Problem besteht einfach darin, dass in Star Trek generell die Planetenverteidung nicht vorhanden zu sein scheint. (Wenn man da mal an die Mars-Phalanx denkt, sowas hätten die Vulkanier gebrauchen können).

    Eindererseit, wenn die Verteidigung und das Verhalten der Vulkanier so nahliegend ist, dann konnte sich Nero vermutlich auch gut darauf vorbereiten. Er hat den Angriff ja geplant und so konnte gezielt die Gegenmaßnamen der Vulkanier neutralisieren. Was wir uns denken können, kann Nero sich auch denken. Folglich dürfte Nero darauf eingestellt sein, falls die Vulkanier die Schwachstelle des Bohrers angreifen.

    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
    Z.B. scheinen auch die Klingonen die Sache mit den 47 Warbird auf sich beruhen zu lassen, denn soooo schnell kann die Narade nicht unterwegs gewesen sein, wenn sie 23 Stunden zu Spocks Koordinaten unterwegs war.
    Für Star Trek-Verhältnisse sind 47 Warbirds eine gewaltige Flotte. Vielleicht hatten die Klingonen einfach Nachschubprobleme.
    Außerdem waren sie froh, dass die Narada in den Föderationsraum verschwindet. Sollen sich die Feinde (aus Sicht der Klingonen) gegenseitig zerfleischen.

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  • Skeletor
    antwortet
    Das ist aber eine sehr strikte definitiv von Nacht. Ich glaube die meisten Menschen würden von "Nacht" sprechen sobald es draußen dunkel ist.

    Ich glaube auch nicht, dass ich Nachts um 3 Uhr von einem Ereignis welches 4 Stunden vorher passiert ist von "gestern Nacht" sprechen würde sondern von "heute nacht" auch wenn das Ereignis wirklich bereits "gestern" gewesen ist.

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  • arthur
    antwortet
    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Das nimmst du doch nicht ernst? Das ist eine schlichte Fan-Kreation basierend auf dem Modellbausatz. Absolut Non-canon, die Romulaner verwenden keine Birds-of-Prey. Kein romulanisches Schiff wurde je so genannt.
    Das scheinen aber noch mehr Leute so zu sehen, daß es eine romulanische Bird of Prey-Klasse gibt.
    Und die hier oder die hier reden dann auch alle Quatsch?
    Vielleicht steht das "Bird-of-Prey" aber auch allgemein für Raubvogel-Klasse?
    So weit ich weiß bedeutet "Raubvogel" auch daß sich ein Schiff tarnen kann.

    Bei den Warbird war ich eh überrascht, daß die "klingonisch" sein sollen.
    Normalerweise ist das ein romulanisches Schiff.
    Aber es gibt anscheinend auch klingonische Warbird, oder liegt das an der neuen Zeitlinie?

    Ähm, das funktioniert so nicht. "heute um 22:00 Uhr" kann nicht vor "heute um 8:00 Uhr" sein.

    Kirk sagt "gestern Nacht", um damit abzugrenzen und klar zu machen "nicht diese Nacht".

    Chekov sagt zum Beispiel kurz davor nur "22:00 Uhr", er sagt also nicht "gestern" dazu, weil es noch keinen Tag her ist und das Ereignis einfach dann war, als das letzte Mal 22:00 Uhr war.
    Das habe ich verstanden. Daher hatte ich mich im Nachhinein selber berichtigt, weil es immer noch nicht passt, wenn Kirk von "gestern Nacht" redet.

    Da das früheste Ereignis um "23:00 gestern Nacht" geschah, kann es nicht "diese Nacht" sein, schon klar.

    Es ist nur so, mit "gestern Nacht" meint man eigentlich die Zeit vor 00:00 Uhr.
    Da der Angriff laut Kirk um "23:00 gestern Nacht" geschah, er aber laut Comic das früheste Ereignis war, stimmt entweder das "gestern Nacht" nicht oder es war nicht das früheste Ereignis.

    Wenn man Kirks "gestern Nacht" wörtlich nimmt, kann es sich nur so abgespielt haben:
    22:00 - Gewittersturm
    23:00 - 47 klingonische Warbird werden bei Rura'Penthe angegriffen
    00:00 - Beginn des neuen Tages
    ......... - geruhsame Nacht
    08:00 - gerichtliche Anhörung, Mobilmachung, Abflug
    Wenn jetzt einer sagt "gestern Nacht", dann ist damit ganz klar der Gewittersturm um 22:00 Uhr sowie der Angriff um 23:00 Uhr gemeint.
    Denn ganz egal ob man nicht "gestern" dazu sagt oder ob man es nochmal mit "gestern" überschreibt, es ist und bleibt immer gestern, weil die 00:00 Uhr bereits überschritten sind und auf dem Kalender ein neuer Tag begonnen hat.

    Sollten die Zeiten stimmen, dann kann es sich im Comic nur so abgespielt haben:
    23:00 - Ausbruch, 47 klingonische Warbird werden bei Rura'Penthe angegriffen
    00:00 - Beginn des 1. Tages (nach dem "Ausbruch")
    ......... - es vergehen weitere 22 Stunden (Nero repariert sein Schiff im Nebel^^)
    22:00 - Gewittersturm
    23:00 - nichts geschieht^^
    00:00 - Beginn des 2. Tages
    ......... - geruhsame Nacht
    08:00 - gerichtliche Anhörung, Mobilmachung, Abflug
    Dann passt aber nicht mehr das "gestern Nacht", denn jetzt war der Ausbruch "vorgestern Nacht", weil bereits ZWEI neue Tage begonnen haben, seit dem Ausbruch auf Rura'Penthe.
    Auf dem Kalender ist man bereits 2 Tage weiter:


    Alternativ könnte man noch zu bedenken geben, dass Uhura um 23:00 Uhr den Notruf aufgefangen hat. Wer weiß, wann der überhaupt abgesendet worden ist.
    Wurde dieses Problem nicht mit der "Subraum-Übertragung" gelöst?

    Für Neros Zeitplan aus der Reiseroute "Rura'Penhte - Neutrale Zone - Vulkan" gibt es viele mögliche Erklärungen, die im Grunde nicht wirklich relevant für die Handlung sind.
    Naja, das einzig wirklich wichtige ist eben die Reihenfolge.
    Wenn nun ein Kirk sagt "gestern Nacht" und wenn man dann noch annimmt, daß die genannten Zeiten korrekt sind, dann wird es sehr schrierig mit der Comic-Variante.
    Ich hatte das "gestern Nacht" aber auch wie "vorgestern Nacht" interpretiert.
    Und demzufolge die 22:00 Uhr wie "gestern Nacht" interpretiert.
    Dann stimmt die Comic-Variante wieder.

    Hat aber auch nichts damit zu tun, dass die Vulkanier bei der Ankunft Neros von einem "Planetenvernichter" ausgehen mussten.
    Ich nehme nicht daß die Vulkanier von einem Planeten-Killer ausgehen. Aber ich nehme an, daß sie im exteemsten Fall wenigstens von einem "Leben-Vernichter" ausgehen würden.

    Das sollte kein Hinweis sein, ich wollte nur die "Hilfe" der Vulkanier nach dem Ersten Kontakt mit den Menschen korrekt darstellen.
    Nagut, dann habe ich wohl die Vulkanierin an Bord der neuen/alten Enterprise (Stapellauf: 2151) falsch eingeschätzt.
    Ich dachte die wäre an Bord um zu helfen - wenn sie auch teilweise etwas arrogant rüber kommt.

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  • Skeletor
    antwortet
    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
    Genaugenommen war das keine "Spielerei":
    Es hatte mich erst mal gewundert, wieso Nero die Koordinaten berechnen muss, wo er doch die Koordinaten von seiner eigenen Ankunft noch kennen muss.........darauf habe ich eine Erklärung gesucht.
    Okay, ich finde es zwar immer lächerlich, wenn jemand auf einmal die Formeln auspackt, aber vom Prinzip her wird dieses phyiskalische Phänomen später im Film anscheind beim Transwarp-Beamen aufgegriffen. Scott: "It never occured to me that it was space that was moving."

    Aha, ja das habe ich verstanden.
    Warum muss man aber zwangsläufig annehmen, daß der Planet komplett zerstört wird?
    Reicht nicht die Annahme bzw. Schlussfolgerung, daß der Planet möglicherweise unbewohnbar gemacht werden soll - was die gleiche Gefahr für Leib und Leben darstellen würde?
    Du wirst mir jetzt wieder Haarspalterei vorwerfen, aber das entscheidende Wort ist hier "möglicherweise". Ich meine, dass die Vulkanier wohl am besten beurteilen können, ob das Bohren an einer Stelle gleich den ganzen Planeten unbewohnbar machen würde. Ich persönlich sehe da keine wirkliche Möglichkeit.

    Auf ST-Logig bezogen mag das stimmig sein.
    Allerdings geschehen in keinem anderen Film so viele Ereignisse bereits im Vorfeld - die entsprechende Schulfolgerungen spätestens dann zulassen würden, sobald "das Problem" vor der eigenen Haustüre steht -, daß man sich schon wundern muß wie taub oder blind alle anderen Spezies (allen vorweg die Vulkanier, deren Planet sehr nahe bei der Erde liegt) sein müssen.
    Ich sehe erstmal nur isolierte Ereignisse. Nur wir als Zuschauer kennen den Zusammenhang. Die Charaktere müssen diesen erst einmal herstellen. Das setzt vorraus, dass alle Informationen irgendwo zusammenlaufen. Sowohl bei den Vulkaniern, als auch auf der Enterpise.

    Z.B. scheinen auch die Klingonen die Sache mit den 47 Warbird auf sich beruhen zu lassen, denn soooo schnell kann die Narade nicht unterwegs gewesen sein, wenn sie 23 Stunden zu Spocks Koordinaten unterwegs war.
    Wenn du 47 Schiffe verloren hast, dann überlegst du dir es doch auch zweimal bevor du noch mehr Schiffe sinnlos opferst. Schiffe wachsen auch nicht auf Bäumen und wenn die Narada den klingonischen Raum verlässt,

    Es gibt nicht mal eine Anfrage der Klingonen an das Oberkommando, ob man in den Föderationsraum fliegen darf, um einen höchst gefährlichen Verbrecher zu jagen.
    Der womöglich gefährlichste Verbrecher den es zu dieser Zeit je gegeben hat.
    Ich glaube so etwas liegt nicht in der Natur der Klingonen. Jedenfalls nicht in dieser Zeit. Wieso sollten sie ihren Widersacher warnen. Nero ist dann einfach ein Problem der Föderation.

    Hier scheint also jeder alles über sich ergehen zu lassen.
    Nur die Menschen sind auf 180 wegen eines einzigen Notrufes.
    Wenn letzteres logisch ist, dann frage ich mich was aus den Klingonen dieser Zeit geworden ist, die schon affig auf jedes Eindringen in die neutrale Zone reagieren (deshalb ist der K-M-Test ja so auf Klingonen fokussiert).
    Es sind nur die Menschen auf 180, weil wir die Geschichte nur aus Sicht der Menschen sehen. Und wie wir wissen, wissen wir nichts über das Verhalten der Klingonen oder Vulkanier.

    Das dachte ich mir.
    Überraschend, da es widersprüchlichkeiten in jeder Geschichte gibt. Jedenfalls wird die Hintergrundgeschichte um Nero und Spock-Prime vor allem durch Countdown wesentlich nachvollziehbarer und Nero bekommt viel mehr Profil. Es ist ein Problem des Films ist, dass er eher wie der Schluss der Nero Geschichte wirkt, dessen Anfang wir nur in einer kurzen Zusammenfassung erfahren. In diesem Punkt bietet der Comic "Countdown" zumindest die im Film nur angedeutete Vorgeschichte. Solange in späteren Produktionen dieser Handlung nicht widerspricht, sehe ich auch keinen Grund darin die Comichandlung solange nicht als Canon oder zumindest Semi-Canon angesehen wird. Das war früher ja auch kein Problem.

    Wobei das nun entweder der "gängigen ST-Logik" oder der Storie angepasst wurde. Logik sehe ich darin nur sehr wage.
    Natürlich wird das so angepasst damit es dem Film dient, aber das ist nun bei jeder Geschichte oder Film so.


    Das bezweifle ich garnicht.
    Aber wenn man "mit Kanonen auf Spatzen" schießt, dann ist das nicht das selbe, wie wenn man schwere Kriegsschiffe genau anvisieren und der Reihe nach erledigen kann.
    Wir können in diesem Punkt spekulieren wie wir wollen. Wir wissen nicht ob es ein Unterschied macht, ob ein Schiff jetzt groß oder klein ist. Die Jellyfish wäre auch von den Torpedos der Narada erwischt worden, wenn Spock nicht auf Warp gegangen wäre. Und Spock-Prime beschreibt die Jellyfish als "das schnellste Schiff" was sie in der Zukunft hatten und verdammt manövrierfähig gewesen ist. Aus diesem Grund sehe ich in diesem Punkt keinen Vorteil für kleinere Schiffe.

    Aber die Romulaner waren doch glaube ich tatsächlich beteiligt?
    Die "Raubvogelklasse" haben sowohl die Klingonen als auch die Romulaner:
    klingonischer Bird-of-Prey
    romulanischer Bird-of-Prey
    Verblüffende Ähnlichkeit.
    Zumindest bei den Romulanern gibt es die Raubfogelklasse auch in verschiedenen Größen.
    Die Frage ist, ob der Neutronenanstieg auch Aufschluß über die Größe des Schiffes geben kann.
    Zumindest war klar, daß die Kronos I anscheinend zu weit weg war, für die Intensität des Neutronenanstieges.
    Ja, die Romulaner waren beteiligt, aber dies wird bei der Bird of Prey Klasse nicht berücksichtigt.

    CHEKOV: Cloaked?
    SCOTT: A Bird-of-Prey canna fire when she's cloaked!
    SPOCK: All things being equal, Mister Scott, I would agree. However things are not equal. This one can.
    VALERIS: We must inform Starfleet Command.
    SCOTT: Inform them of what? A new weapon that is invisible? Raving lunatics, that's what they'll call us! They'll say that we're so desperate to exonerate the Captain that we'll say anything.
    SPOCK: And they would be correct. We have no evidence. Only a theory, which happens to fit the facts.
    UHURA: Assuming you're right, Mister Spock, why would they fire on their own President?
    SPOCK: Indeed. This ship will be searched from bow to stern. Lieutenant Valeris, you'll be in charge.
    VALERIS: Aye sir.
    Ein rein romulanischer Angriff wird komplett ausgeschlossen, obwohl die Romulaner enorm durch einen Krieg zwischen Klingonen und Föderation profitieren könnte.

    Es fällt aber kein Wort von "Klingonen".
    In der Tat ist jede weitere Andeutung in dem typischen Anheben der rechten Augenbraue enthalten.
    Wer die Verschwörer sind kommt eh erst mit einem Verhör zu Tage.
    Man brauchte die Täter, die Auftraggeber, das Motiv und die Tatwaffe, um das Verbrechen aufzuklären.
    Daher fand ich den Holmes-Spruch auch ziemlich passend.^^
    Ich sehe in der Diskussion schon einen entscheidenden Fehler. Bzw. eine wahrscheinliche Möglichkeit, die Spock durchaus hätte einkalkulieren können.

    In wen sollten sie sich hinein versetzen?
    Sie kennen Nero nicht.
    Eben, aus diesem Grund können sie auch nicht wissen, dass Nero so labil ist, dass er einen Planeten zerstören will.

    Wenn Vulkanier "das Gebiet verlassen" ist das eine Art Evakuation. Ich meine......wenn sie es geordnet verlassen sollen.
    Sie fliehen also vor einem Bohrer. Warum?
    Der Bohrer selbst kann nicht der Grund. Der Lärm, die Wibrationen, der Gestank, die Rauchentwicklung......das könnte schon eher sein.
    Wer würde sich da nicht verdrücken?

    Also du meinst.....die Vulkanier besitzen......nicht.....die Spock besitzt?
    Ok einverstanden.
    Da wir nun festgestellt haben daß Vulkanier Gefühle besitzen, steht dem Kamikaze nichts mehr im Weg.
    Möglich, aber nicht ohne triftigen Grund. Vulkanier werden genauso erstmal einen Weg suchen um die Gefahr zu neutralisieren ohne von irgendwem zu verlangen sich selbst zu töten.

    Daß man die Vulkanier heute wohl besser kennt als jede andere Spezies, weil Nimoy so bedacht darauf war "seinem Spock" mehr Persönlichkeit einzuverleiben.
    Wir wissen heutzutage wesentlich mehr über Vulkanier durch andere Vulkanier neben Spock.

    Man hat bis dahin auch noch keinen anderen Vulkanier in ähnlicher Situation erlebt.
    Bei den Klingonen nehmen wir ja auch nicht an, daß der Spruch "heute ist ein guter Tag zum Sterben" erst dann in die klingonische Kultur übernommen wurde, als der Satz das erste mal einem Klingonen über die Lippen kam.
    Da wir diesen Spruch schon von mehreren Klingonen gehört haben, ist es auch wahrscheinlich, dass dies zur Philosophie der Klingonen gehört.

    Der "The needs of the many"- Zitat wurde zumindest von Tuvok in der letzten Voyager-Episode "Endgame" explizit als Zitat von Botschafter Spock bezeichnet.

    TUVOK: Your concern is appreciated, Captain, but premature. It will be several years before the symptoms become serious. Until then, the Doctor can manage my condition with medication.
    JANEWAY: Is it true what the Admiral said, that there's a cure in the Alpha quadrant?
    TUVOK: It is called a fal-tor-voh, and it requires a mind meld with another Vulcan.
    JANEWAY: What about the other Vulcans on Voyager?
    TUVOK: None of them are compatible.
    JANEWAY: But members of your family are. If you knew that returning to the Alpha Quadrant was your only chance for recovery, why didn't you object when I asked you to help find a way to destroy the hub?
    TUVOK: My sense of logic isn't impaired yet. If we succeed, millions of lives will be saved.
    JANEWAY: What about your life?
    TUVOK: To quote Ambassador Spock, the needs of the many outweigh the needs of the few.
    Wie will man das zweifelsfrei feststellen ohne in Spocks Kopf zu schauen?
    "Wir sind nicht Borg"
    Kann man nicht, aus diesem Grund sollte man das auch kritisch hinterfragen.

    Passen tut es schon......
    In der Nacht hört Uhura um 23:00 den Notruf.
    Am Tag 1 macht Kirk den K-M-Test.
    In der 2. Nacht erfassen die Sensoren einen Gewittersturm.
    Am Tag 2 ist die ger. Anhörung.
    Noch am gleichen Tag bricht die Enterprise nach Vulkan auf.
    .......es passt nur nicht unbedingt zur Reisegeschwindigkeit der Narada, da das nun indirekt ein Indiz für den Gemütszustand von Nero ist, welcher nun nicht mehr so "lässig" gewesen sein kann.
    Wenn du dir das nun so anschaust, was sieht für dich plausibler aus, die Reihenfolge wie sie im Film rüber kommt oder wie es der Comic erzählt?
    Kann ich gerade nicht genau sagen. Ich müsste mir nochmal "Nero" durchlesen, denn dort wurde geklärt, was Nero so in den 25 Jahren nach dem Kelvin-Zwischenfall bis zur Gefangennahme von Spock gemacht hat. Allerdings basiert nicht die komplette Handlung des Comics auf den Ideen der Drehbuchautoren und einiges wird mit Sicherheit für Augenrollen sorgen SPOILER(vor allem die V´Ger Sequenz). Allerdings setzt der Comic ganz klar fest, dass Nero nach dem Kelvin-Zwischenfall von Klingonen gefangen genommen wurde und dieser 25 Jahre auf Rura Penthe verbracht hat (beides stand im Drehbuch und wurde auch gedreht), Nero gelingt die Fluch und erlangt die Kontrolle über die Narada zurück. Auf seiner Flucht zerstört er die klingonische Armada. Der Comic endet dann mit der Gefangennahme durch Spock.

    SPOILERDie Seqzenz mit V´Ger spielt meiner Meinung nach noch zwischen der Schlacht und Spocks Ankunft.

    Interessant wird wohl erst die Comic-Adaptions des Films, welcher auch die geschnittenen Szenen beinhalten soll.


    Die Zeitangaben u.s.w. sind richtig ABER "Vorgestern" gibt es in dieser Konstellation nicht.
    Denn Kirks Wortlaut schränkt dies ganz klar ein "....gestern Nacht fand ein Angriff statt....". Somit bleibt nur gestern (23:00), heute (22:00) und heute (ca. 08:00).

    Hm........entweder ein Filmfehler oder reine Absicht. Denn das erste "heute" müsste ja auch "gestern" lauten. Somit wäre die Reihenfolge doch eine andere und zwischen den ersten beiden Ereignissen läge nur 1 Sunde.
    Dann gibt es allerdings ein Problem:
    Egal in welcher neutralen Zone der Gewittersturm erfasst wurde, der Flug nach Rura'Penthe wäre immer ein Abstecher in das klingonische Randgebiet (kein direkter Kurs auf Vulkan), der nicht so ohne weiteres erklärt werden kann, wenn man bloß seine Rache verfolgt.
    Wie gesagt: Ich halte die Abfolge, so wie im Film gezeigt, für falsch. Jedenfalls ist die Gewittersturm-Sequenz zu früh im Film.


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    Skeletor schrieb nach 10 Minuten und 24 Sekunden:

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Absolut Non-canon, die Romulaner verwenden keine Birds-of-Prey. Kein romulanisches Schiff wurde je so genannt.
    Nein, in "Balance of Terror" aus TOS benutzen die Romulaner einen Bird of Prey.

    In STIII sollten ursprünglich Romulaner die Bösen sein. Das Schiff, welches wir jetzt als klingonischer Bird of Prey kennen, ist ursprünglich als romulanisches Schiff entworfen wurden. Das sieht man dem Schiff auch an, wenn man den klingonischen Bird of Prey mit dem romulanischen Bird of Prey vergleicht.

    Memory Alpha: Romulan Bird of Prey
    Zuletzt geändert von Skeletor; 24.12.2009, 02:09. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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  • MFB
    antwortet
    Das nimmst du doch nicht ernst? Das ist eine schlichte Fan-Kreation basierend auf dem Modellbausatz. Absolut Non-canon, die Romulaner verwenden keine Birds-of-Prey. Kein romulanisches Schiff wurde je so genannt.

    Die Zeitangaben u.s.w. sind richtig ABER "Vorgestern" gibt es in dieser Konstellation nicht.
    Denn Kirks Wortlaut schränkt dies ganz klar ein "....gestern Nacht fand ein Angriff statt....". Somit bleibt nur gestern (23:00), heute (22:00) und heute (ca. 08:00).
    Ähm, das funktioniert so nicht. "heute um 22:00 Uhr" kann nicht vor "heute um 8:00 Uhr" sein.

    Kirk sagt "gestern Nacht", um damit abzugrenzen und klar zu machen "nicht diese Nacht".

    Chekov sagt zum Beispiel kurz davor nur "22:00 Uhr", er sagt also nicht "gestern" dazu, weil es noch keinen Tag her ist und das Ereignis einfach dann war, als das letzte Mal 22:00 Uhr war.

    Kirk sagt zu seiner Zeitangabe jedoch "gestern Nacht" dazu, will also abgrenzen zur Zeitaussage Chekovs. Und auch wenn man Kirks Zeitangabe als "schlampig" ansehen kann, dann passt die Interpretation mit dem im Film gezeigten sehr gut zusammen. Es entspricht auch genau deiner Darstellung:
    Passen tut es schon......
    In der Nacht hört Uhura um 23:00 den Notruf.
    Am Tag 1 macht Kirk den K-M-Test.
    In der 2. Nacht erfassen die Sensoren einen Gewittersturm.
    Am Tag 2 ist die ger. Anhörung.
    Noch am gleichen Tag bricht die Enterprise nach Vulkan auf.
    .......es passt nur nicht unbedingt zur Reisegeschwindigkeit der Narada, da das nun indirekt ein Indiz für den Gemütszustand von Nero ist, welcher nun nicht mehr so "lässig" gewesen sein kann.

    Alternativ könnte man noch zu bedenken geben, dass Uhura um 23:00 Uhr den Notruf aufgefangen hat. Wer weiß, wann der überhaupt abgesendet worden ist.

    Es ist hier auch kein "Abstecher nach Rura'Penthe notwendig und wie gesagt sollte man sich da nicht an den Reisezeiten festmachen. Rura'Penthe lag in ST6 sicher mehrere Flugstunden hinter der Klingonischen Grenze. Und wie gesagt ist es sehr leicht möglich, dass Nero vielleicht noch irgendwo Kampfschäden im Verborgenen reparieren ließ oder die Narada aufgrund von Kampfschäden langsamer unterwegs war.

    Für Neros Zeitplan aus der Reiseroute "Rura'Penhte - Neutrale Zone - Vulkan" gibt es viele mögliche Erklärungen, die im Grunde nicht wirklich relevant für die Handlung sind.

    Hat aber auch nichts damit zu tun, dass die Vulkanier bei der Ankunft Neros von einem "Planetenvernichter" ausgehen mussten.

    Ok. Aber wo ist der entscheidende Hinweis darauf, daß man auf Vulkan nicht ebenso den Notruf von Rura'Penthe abfangen kann und nicht ebenso einen Gewittersturm in der neutralen Zone mit Sensoren erfassen kann?
    Das sollte kein Hinweis sein, ich wollte nur die "Hilfe" der Vulkanier nach dem Ersten Kontakt mit den Menschen korrekt darstellen.

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  • arthur
    antwortet
    Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
    Aber solche Physik-Spielerein haben mich nie interessiert, genausowenig muss ich wissen, wie Nero jetzt den Zeitpunkt oder den Ort von Spocks Rückkehr berechnet hat.
    Genaugenommen war das keine "Spielerei":
    Es hatte mich erst mal gewundert, wieso Nero die Koordinaten berechnen muss, wo er doch die Koordinaten von seiner eigenen Ankunft noch kennen muss.........darauf habe ich eine Erklärung gesucht.

    Meiner Meinung nach rechtfertig dieses Vorgehen nur die Gewissheit, dass die Narada den kompletten Planeten zerstören will. Ohne das Wissen über die "Rote Materie" ist es aber unwahrscheinlich, dass die Vulkanier diese Möglichkeit in Betracht ziehen.
    Aha, ja das habe ich verstanden.
    Warum muss man aber zwangsläufig annehmen, daß der Planet komplett zerstört wird?
    Reicht nicht die Annahme bzw. Schlussfolgerung, daß der Planet möglicherweise unbewohnbar gemacht werden soll - was die gleiche Gefahr für Leib und Leben darstellen würde?

    STXI ist da keine Ausnahme. Die Geschichte konzentriert sich auf die Sichtweise der Enterprise. Ich sehe da eigentlich auch kein Problem. Jedenfalls nicht was die Logik angeht.
    Auf ST-Logig bezogen mag das stimmig sein.
    Allerdings geschehen in keinem anderen Film so viele Ereignisse bereits im Vorfeld - die entsprechende Schulfolgerungen spätestens dann zulassen würden, sobald "das Problem" vor der eigenen Haustüre steht -, daß man sich schon wundern muß wie taub oder blind alle anderen Spezies (allen vorweg die Vulkanier, deren Planet sehr nahe bei der Erde liegt) sein müssen.

    Z.B. scheinen auch die Klingonen die Sache mit den 47 Warbird auf sich beruhen zu lassen, denn soooo schnell kann die Narade nicht unterwegs gewesen sein, wenn sie 23 Stunden zu Spocks Koordinaten unterwegs war.

    Es gibt nicht mal eine Anfrage der Klingonen an das Oberkommando, ob man in den Föderationsraum fliegen darf, um einen höchst gefährlichen Verbrecher zu jagen.
    Der womöglich gefährlichste Verbrecher den es zu dieser Zeit je gegeben hat.

    Hier scheint also jeder alles über sich ergehen zu lassen.
    Nur die Menschen sind auf 180 wegen eines einzigen Notrufes.
    Wenn letzteres logisch ist, dann frage ich mich was aus den Klingonen dieser Zeit geworden ist, die schon affig auf jedes Eindringen in die neutrale Zone reagieren (deshalb ist der K-M-Test ja so auf Klingonen fokussiert).

    Aber Widersprüche gibt es auch im Comic.
    Das dachte ich mir.

    D.h. der Angriff hat nicht funktioniert.
    Wobei das nun entweder der "gängigen ST-Logik" oder der Storie angepasst wurde.
    Logik sehe ich darin nur sehr wage.

    Dann dürften auch kleinere zivilere Schiffe kein Problem sein. Besonders wenn man sie schon von weitem kommen sehen.
    Das bezweifle ich garnicht.
    Aber wenn man "mit Kanonen auf Spatzen" schießt, dann ist das nicht das selbe, wie wenn man schwere Kriegsschiffe genau anvisieren und der Reihe nach erledigen kann.

    Eine romulanische Verschwörung wird erst gar nicht in Betracht gezogen, obwohl dies auch eine passende Möglichkeit gewesen wäre.
    Aber die Romulaner waren doch glaube ich tatsächlich beteiligt?
    Die "Raubvogelklasse" haben sowohl die Klingonen als auch die Romulaner:
    klingonischer Bird-of-Prey
    romulanischer Bird-of-Prey
    Verblüffende Ähnlichkeit.
    Zumindest bei den Romulanern gibt es die Raubfogelklasse auch in verschiedenen Größen.
    Die Frage ist, ob der Neutronenanstieg auch Aufschluß über die Größe des Schiffes geben kann.
    Zumindest war klar, daß die Kronos I anscheinend zu weit weg war, für die Intensität des Neutronenanstieges.

    Es fällt aber kein Wort von "Klingonen".
    In der Tat ist jede weitere Andeutung in dem typischen Anheben der rechten Augenbraue enthalten.
    Wer die Verschwörer sind kommt eh erst mit einem Verhör zu Tage.
    Man brauchte die Täter, die Auftraggeber, das Motiv und die Tatwaffe, um das Verbrechen aufzuklären.
    Daher fand ich den Holmes-Spruch auch ziemlich passend.^^

    Vulkanier werden immer logisch bleiben, aber d.h. nicht, dass sie immer die richtige Erscheinung treffen. Besonders da Vulkanier Probleme damit haben sich emotional in jemand anderen hineinzuversetzen.
    In wen sollten sie sich hinein versetzen?
    Sie kennen Nero nicht.

    Es reicht ja erstmal aus, wenn die Vulkanier in dem betroffenen Gebiet verstecken oder das Gebiet verlassen. Der Bohrstrahl bewegt sich ja nicht über die Oberfläche. Wir wissen ja zumindest, dass Nero in der Nähe von Spocks Haus bohrt und eben diese Personen sich dann irgendwo in Sicherheit bringen.
    Wenn Vulkanier "das Gebiet verlassen" ist das eine Art Evakuation. Ich meine......wenn sie es geordnet verlassen sollen.
    Sie fliehen also vor einem Bohrer. Warum?
    Der Bohrer selbst kann nicht der Grund. Der Lärm, die Wibrationen, der Gestank, die Rauchentwicklung......das könnte schon eher sein.

    Natürlich. Aber sie setzen sich damit nicht wirklich auseinander und empfinden diese als Ablenkung.
    Das ist der eigentliche Unterschied zu Spock.
    Er setzt sich sehr wohl mit seinen Gefühlen auseinander, zeigt sie anderen gegenüber aber eben sowenig wie jeder andere Vulkanier.

    Im Film bekommen wir ja auch noch drei Beispiele die aufzeigen, dass Vulkanier Emotionen besitzen und dass die Emotionen, wenn sie stark genug sind, auch ihr Urteilsvermögen trüben können.
    Also du meinst.....die Vulkanier besitzen......nicht.....die Spock besitzt?
    Ok einverstanden.
    Da wir nun festgestellt haben daß Vulkanier Gefühle besitzen, steht dem Kamikaze nichts mehr im Weg.

    Und das hat mit der Entwicklung der vulkanischen Kultur durch Nimoy was genau zu tun?
    Daß man die Vulkanier heute wohl besser kennt als jede andere Spezies, weil Nimoy so bedacht darauf war "seinem Spock" mehr Persönlichkeit einzuverleiben.

    Ein interessanter Vergleich. Damit könnte man sich sicherlich mal beschäftigen.
    Ich hab ein bischen im Forum gestöbert........

    Nein, wir stimmen darin nicht überein. Zumindest habe ich meine Zweifel, dass diese Einstellung vor Spocks "Opfertod" in STII wirklich Bestandteil der vulkanischen Lebenskultur gewesen ist und erst ab Spocks Tot von anderen Vulkaniern vertreten wurde.
    Man hat bis dahin auch noch keinen anderen Vulkanier in ähnlicher Situation erlebt.
    Bei den Klingonen nehmen wir ja auch nicht an, daß der Spruch "heute ist ein guter Tag zum Sterben" erst dann in die klingonische Kultur übernommen wurde, als der Satz das erste mal einem Klingonen über die Lippen kam.

    Das ist auch durchaus legitim, allerdings solltest du dich bei einigen Dingen auch hinterfragen, ob etwas jetzt typisch vulkanisch oder nicht doch nur typisch Spock ist.
    Wie will man das zweifelsfrei feststellen ohne in Spocks Kopf zu schauen?
    "Wir sind nicht Borg"

    Die Frage ist immer: Ist die logische Schlussfolgerung gleichzeitig auch die einzige mögliche?
    Nein. Das ist ja der Punkt.
    Wenn genügend "relevanten Fakten" zusammen kommen, dann kann jede Schlußfolgerung aufeinmal emotionale Beweggründe beinhalten.
    D. h. aber in letzter Konsequenz, daß im Nachhinein jede andere Schlussfolgerung ebenso "logisch" war.
    Unlogisch ist sie nur, wenn man nicht alle Fakten kennt.
    Wären emotionale Schlußfolgerungen gänzlich unlogisch (nicht lösbar), dann müsste jeder Seelenklempner seinen Job an den Nagel hängen.

    Die Zeitangabe passt überhaupt nicht zur zeitlichen Abfolge, da Uhura mind. ein Tag vor dem Eintreffen des vulkanischen Notrufs vom Angriff auf die Klingonen wußte.

    Für mich ist daher diese Zeitangabe blödsinnig und bringt die ganze Abfolge durcheinander. Egal ob man davon ausgeht, dass Nero vom Gefängnisplaneten ausgebrochen ist oder nicht. Das kann man definitiv den Autoren vorwerfen.
    Passen tut es schon......
    In der Nacht hört Uhura um 23:00 den Notruf.
    Am Tag 1 macht Kirk den K-M-Test.
    In der 2. Nacht erfassen die Sensoren einen Gewittersturm.
    Am Tag 2 ist die ger. Anhörung.
    Noch am gleichen Tag bricht die Enterprise nach Vulkan auf.
    .......es passt nur nicht unbedingt zur Reisegeschwindigkeit der Narada, da das nun indirekt ein Indiz für den Gemütszustand von Nero ist, welcher nun nicht mehr so "lässig" gewesen sein kann.

    Ich hatte diese Zeitangabe allerdings in meinen obigen Anführungen nicht berücksichtigt, da ich sie vergessen habe.
    Wenn du dir das nun so anschaust, was sieht für dich plausibler aus, die Reihenfolge wie sie im Film rüber kommt oder wie es der Comic erzählt?


    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Vorgestern, ca. 23:00 Uhr: Narada zerstört 47 klingonische Schiffe.
    Gestern, 22:00 Uhr: Spock kommt mit Gewittersturm in der Neutralen Zone an und Nero erbeutet die Rote Materie.
    Heute, ca. 08:00 Uhr [= "bald darauf", keine genaue Uhrzeit bekannt, aber es ist schon hell in San Francisco]: Nero erreicht das vulkanische System, stört die Funkfrequenzen und schickt selbst einen falschen Notruf aus. Kirks Anhörung wird unterbrochen, die Sternenflotte macht 7 Schiffe mobil.
    Die Zeitangaben u.s.w. sind richtig ABER "Vorgestern" gibt es in dieser Konstellation nicht.
    Denn Kirks Wortlaut schränkt dies ganz klar ein "....gestern Nacht fand ein Angriff statt....". Somit bleibt nur gestern (23:00), heute (22:00) und heute (ca. 08:00).

    Hm........entweder ein Filmfehler oder reine Absicht. Denn das erste "heute" müsste ja auch "gestern" lauten. Somit wäre die Reihenfolge doch eine andere und zwischen den ersten beiden Ereignissen läge nur 1 Sunde.
    Dann gibt es allerdings ein Problem:
    Egal in welcher neutralen Zone der Gewittersturm erfasst wurde, der Flug nach Rura'Penthe wäre immer ein Abstecher in das klingonische Randgebiet (kein direkter Kurs auf Vulkan), der nicht so ohne weiteres erklärt werden kann, wenn man bloß seine Rache verfolgt.

    Die Vulkanier haben sich 90 Jahre lang geweigert, den Menschen bei der Entwicklung der Warp-Raumfahrt zu helfen und taten nichts und unterstützen die Menschen beim Bau ihres Warp-5-Triebwerks auch nicht. Erst mit dem Start der NX-01 rückten die Vulkanier ihre Sternenkarten raus, genauere Infos über bereits besuchte Planeten gaben diese aber auch nicht wieder, wofür eine vulkanischer Wissenschaftsoffizierin abgestellt wurde, die anfangs allerdings auch recht widersprenstig in der Preisgabe von Informationen war und den Abbruch der ersten Mission der NX-01 forderte. Nach einem Zwischenfall im ersten Jahr wollten die Vulkanier die Menschen dazu bringen, ihre Warpflüge in unerforschtes Territorium für mehrere Jahre völlig einzustellen.
    Ok. Aber wo ist der entscheidende Hinweis darauf, daß man auf Vulkan nicht ebenso den Notruf von Rura'Penthe abfangen kann und nicht ebenso einen Gewittersturm in der neutralen Zone mit Sensoren erfassen kann?

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  • MFB
    antwortet
    Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
    Kirks Anmerkung mit der genauen Zeitangabe ist schon verwunderlich.

    Woher weiß er davon? Uhrura hat das in ihrem Zimmer nicht gesagt als sie von dem Angriff erzählt hat.
    Sie könnte ihm alle Details genannt haben, während sie zur Brücke geeilt sind. Nachdem Uhura Kirk bestätigt hat, dass der Angriff von Romulanern ausgeführt wurde, kommt ein Szenenwechsel nach Vulkan und dann wieder zurück zu dem auf die Brücke eilenden Trio Kirk, Uhura und McCoy.

    Die Zeitangabe passt überhaupt nicht zur zeitlichen Abfolge, da Uhura mind. ein Tag vor dem Eintreffen des vulkanischen Notrufs vom Angriff auf die Klingonen wußte.
    Im Grunde ist das der Fall und passt soweit auch:
    Setzt man die Gewittersturmszene aber vor die Gerichtsverhandlung, dann werden plötzlich mehrere Logik und Ablaufprobleme beseitigt. Der Gewittersturm findet dann wirklich nur kurz vor dem Notruf statt, Chekovs Schilderung des Ablaufes stimmt wieder und der klingonische Angriff auf die Narada bei Rura Penthe passiert dann auch klar vor dem Gewittersturm.

    Der Gewittersturm ist definitiv vor der Verhandlung. Vorher hat Nero die Rote Materie nicht. Es ist völlig egal wie schnell Nero sein kann. Ehe er die Rote Materie nicht hat, kann er gar nichts unternehmen.

    Und spielt es irgendeine Rolle, was die Narada zwischen dem munteren Klingonen-Abservieren und Spocks Ankunft gemacht hat? Vielleicht hat Nero sich in einem Nebel versteckt, um Gefechtsschäden an der Narada zu reparieren. Vielleicht hat er noch ein paar andere klingonische Schiffe entdeckt und ist denen erst noch nach gejagt. Ist doch egal, oder?

    Der Ablauf von jenem Zeitpunkt, kurz bevor die Enterprise bei Vulkan unter Warp geht, sieht demnach so aus:

    Vorgestern, ca. 23:00 Uhr: Narada zerstört 47 klingonische Schiffe.
    Gestern, 22:00 Uhr: Spock kommt mit Gewittersturm in der Neutralen Zone an und Nero erbeutet die Rote Materie.
    Heute, ca. 08:00 Uhr [= "bald darauf", keine genaue Uhrzeit bekannt, aber es ist schon hell in San Francisco]: Nero erreicht das vulkanische System, stört die Funkfrequenzen und schickt selbst einen falschen Notruf aus. Kirks Anhörung wird unterbrochen, die Sternenflotte macht 7 Schiffe mobil.

    Zitat von arthur
    Wir wissen doch seit STVIII, daß die Vulkanier 2063 die Warp-Signatur von Zefram Cochranes "Phoenix" bei dessen Testflug entdeckten und folglich einen Abstecher zur Erde machten.
    Die Vulkanier waren den Menschen also weit vorraus.
    Danach waren sie anscheinend nachhaltig in der Forschung für die Menschen tätig, sonst hätten diese sich niemals so schnell im Weltraum behaupten können.
    Bevor das noch jemand liest und für bare Münze nimmt, eine Richtigstellung:

    Die Vulkanier haben sich 90 Jahre lang geweigert, den Menschen bei der Entwicklung der Warp-Raumfahrt zu helfen und taten nichts und unterstützen die Menschen beim Bau ihres Warp-5-Triebwerks auch nicht. Erst mit dem Start der NX-01 rückten die Vulkanier ihre Sternenkarten raus, genauere Infos über bereits besuchte Planeten gaben diese aber auch nicht wieder, wofür eine vulkanischer Wissenschaftsoffizierin abgestellt wurde, die anfangs allerdings auch recht widersprenstig in der Preisgabe von Informationen war und den Abbruch der ersten Mission der NX-01 forderte. Nach einem Zwischenfall im ersten Jahr wollten die Vulkanier die Menschen dazu bringen, ihre Warpflüge in unerforschtes Territorium für mehrere Jahre völlig einzustellen.

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  • Skeletor
    antwortet
    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
    Hast du wenigstens die Pointe verstanden?
    Ich glaube nicht, da ich es nicht zu Ende gelesen hab als du da irgendwelche Rechnungen ausgepackt hast. Ich meine, Ok, hätte ich vielleicht tun sollen. Es wäre natürlich als Eselsbrücke für Neros Berechnungen interessant. Aber solche Physik-Spielerein haben mich nie interessiert, genausowenig muss ich wissen, wie Nero jetzt den Zeitpunkt oder den Ort von Spocks Rückkehr berechnet hat.

    Welche nach wie vor ihre Berechtigung hat.
    Aber ich fordere das nicht. Ich will lediglich daß es als mögliche Reaktion eines Einzelnen anerkannt wird, bei dem auch im Vorfeld eine realistische Chance bestand, Kenntnis von der dafür relevanten Faktenlage zu haben - um das mal weniger blumig zu formulieren.

    Bisher hatte ich aber den Eindruck, daß du bestimmte Szenarien gänzlich ausgeschlossen haben willst. Z.B. eine mögliche Kamikaze-Aktion.
    Wenn dem nicht so ist bin ich d'accord.
    Ich habe einen Kamikaze-Angriff nicht ausgeschlossen. Für mich ist er nur nicht die einzig mögliche Reaktion auf die Gefahr durch die Narada zu reagieren. Verzweiflungstaten benötigen eine ausweglose Situation ohne irgendwelche Alternative die Situation anders zu breinigen. Meiner Meinung nach rechtfertig dieses Vorgehen nur die Gewissheit, dass die Narada den kompletten Planeten zerstören will. Ohne das Wissen über die "Rote Materie" ist es aber unwahrscheinlich, dass die Vulkanier diese Möglichkeit in Betracht ziehen.

    Spock weiß daß man dort niemanden herausbeamen kann.
    Demzufolge könnte man sich genau aus dem Grund dort versteckt haben, um "illegalem/räuberischem" Beamen vorzubeugen.
    Sarek ist immerhin ein Botschafter......und die anderen sind wichtige Personen auf Regierungsebene.
    Logisch daß DIESE Personen standartmäßig "in Deckung gehen".
    Das wäre eine brauchbare Interpretation aufgrund der Filminformationen.

    Diese Bruchstücke sind nun nur noch ein Notruf.
    Aus diesem kann man alles mögliche extrapolieren und sebstverständlich auch widerspruchsfrei auf die Möglichkeit kommen, wie sie in einem Comic gezeigt wird.
    Allerdings weisen die auf ein sehr kleines "Sichtfenster" gestutzen, möglichen Gegenmaßnamen der Vulkanier erhebliche Widersprüche auf, wenn man nur den VERSUCH macht dort ebenfalls zu extrapolieren.

    Man hat sich offensichtlich sehr viel Gedanken gemacht wie ein einzelnes Wesen handelt, aber selbiges bei einem Volk von 6 Mrd. versäumt, deren durchschnittliche Intelligenz mind. ebenwürdig ist.
    Das ist aber typisch Star Trek. Schau dir STI an. Wir sehen keine Reaktionen der Menschen auf der Erde obwohl ihre sichere Vernichtung gerade im Orbit parkt. Oder beim Angriff der Borg in TNG. Wir sehen keine Selbstmord-Angriffe, keine Evakuierungsschiffe usw.

    STXI ist da keine Ausnahme. Die Geschichte konzentriert sich auf die Sichtweise der Enterprise. Ich sehe da eigentlich auch kein Problem. Jedenfalls nicht was die Logik angeht.

    Das ist richtig. Aber da das Comic kein Canon ist, kann man es auch nicht als "andere Quelle" bezeichnen.
    Natürlich ist das eine andere Quelle. Zumindest wenn die Comics noch von den Autoren des Films mitverfasst haben. Es hilft auf jeden Fall etwas Licht ins dunkle zu bringen.
    Solange wie dies widerspruchsfrei in den Gesamtkontext eingliedert ist das auf jeden Fall offizieller als jede Fan-Spekulation. Aber Widersprüche gibt es auch im Comic.

    Du meinst.....ausschließen.....daß er fehlgeschlagen sein könnte?
    Äh, ja mein Fehler.
    Nun, ich halte es in der Tat für sehr unwahrscheinlich, daß ein entschlossener Angriff auf den Bohrer fehlschlagen könnte.
    Naja, aber wir wissen nicht wie so ein Angriff überhaupt ausgesehen hat. Von daher können wir nicht beurteilen ob so ein Angriff jetzt erfolgreich war oder nicht. Es entsteht auf jeden Fall keine Unlogik nur weil du dir nicht vorstellen kannst, dass so ein Angriff fehlschlagen kann. Wir haben zur Not das Fakt, dass der Bohrer bei der Ankunft der Enterprise noch intakt war. D.h. der Angriff hat nicht funktioniert.

    Die Narade kann offensichtlich einen direkten Angriff sofort stoppen.
    Wir sehen z.B. wie ALLE Torbedos auf Spocks Schiff abgeschossen werden, und dieser auf Kollisionskurs mit dem "Schwarm" geht.
    Das zeigt nebenbei bemerkt ganz deutlich Spocks Absicht:
    Die Narada flog ihm hinterher - weg von der Erde. Nun riskiert es Spock ganz offensichtlich daß die "rote Materie" entzündet wird, so daß es auch Nero und sein Schiff erwischt.
    Keine Verzweiflung aber das einzig sinnvolle, wenn man sich mit der Narada direkt anlegt.

    Ich glaube nicht daß die Narada ebenso effektiv ist, wenn sie keine direkt angreifenden Ziele zerstören soll, sondern irgendwelche kleinen Schiffchen über der Planetenoberfläche.
    Schwer zu erfassen und zu berechnen, da man plötzlich Luftwiderstand und Anziehungskraft mit einbeziehen muß.
    Naja, auch das ist wieder nur reine Spekulation. Wir haben aber Fakten vorliegen, dass die Narada mit den stärksten Schiffen dieser Zeit in Sekunden fertig wurde. Dann dürften auch kleinere zivilere Schiffe kein Problem sein. Besonders wenn man sie schon von weitem kommen sehen.

    Seine Antwort auf Valeris Frage "Raubvogelklasse?" war lediglich "absolut möglich", weil das nach derzeitigem Kenntnisstand am wahrscheinlichsten ist.
    Es wird aber sofort danach davon ausgegangen, dass die Klingonen auf ihren eigenen Kanzler geschossen haben. Eine romulanische Verschwörung wird erst gar nicht in Betracht gezogen, obwohl dies auch eine passende Möglichkeit gewesen wäre.

    Das einzige was ich auf jedenfall anerkannt wissen will ist, daß die Vulkanier eher logisch bleiben - auch dann "wenn es ihnen ans Leder gehen soll" - als daß sie schnell aufgeben würden und sich nur noch verstecken. Es muss m.E. einen ganz besonderen Grund geben, wenn sich auch alle anderen Vulkanier NUR verstecken anstatt irgendwas zu unternehmen.
    Vulkanier werden immer logisch bleiben, aber d.h. nicht, dass sie immer die richtige Erscheinung treffen. Besonders da Vulkanier Probleme damit haben sich emotional in jemand anderen hineinzuversetzen.

    Es muß die einzig logische Alternative gewesen sein.
    Sich in "Höhlen" zu verstecken können eh nur die allerwenigstens. Ich glaube nicht daß es auf Vulkan so viele Höhlen gibt, daß sich darin 6 Mrd. Vulkanier verschanzen könnten.
    Es reicht ja erstmal aus, wenn die Vulkanier in dem betroffenen Gebiet verstecken oder das Gebiet verlassen. Der Bohrstrahl bewegt sich ja nicht über die Oberfläche. Wir wissen ja zumindest, dass Nero in der Nähe von Spocks Haus bohrt und eben diese Personen sich dann irgendwo in Sicherheit bringen.

    Eine solche Aktion würde eh einer "Massenevakuierung" entsprechen - welche wir glaube ich schon ausgeschlossen hatten.
    Würde ich auch sagen.

    Ebenso wie es ein "vulaknischer Auslöser" war eine Menschenfrau zu heiraten?
    Zeigt uns das nicht, daß selbst "Vollblut-Vulkanier" immer noch Gefühle haben?
    Natürlich. Aber sie setzen sich damit nicht wirklich auseinander und empfinden diese als Ablenkung. Im Film bekommen wir ja auch noch drei Beispiele die aufzeigen, dass Vulkanier Emotionen besitzen und dass die Emotionen, wenn sie stark genug sind, auch ihr Urteilsvermögen trüben können.

    Vielleicht hatte er anfangs doch noch ein bischen Angst, daß man wieder an dem Spietzohr zweifeln könnte.
    In Klatschblättern wurde dieser auch ziemlich runter gemacht und teilweise sogar mit dem Teufel oder Satan verglichen - wegen der spitzen Ohren.
    Und das hat mit der Entwicklung der vulkanischen Kultur durch Nimoy was genau zu tun?

    Bevor wir uns mit Haarspalterei aufhalten, können wir ja gleich die Vulkanier mit den Borg vergleichen, weil die ja teilweise die selbe Philosophie haben:
    "Der Ursprung der Borg ???"
    "Die Bedürfnisse vieler sind wichtiger als Bedürfnisse einzelner" (Borg)
    Ein interessanter Vergleich. Damit könnte man sich sicherlich mal beschäftigen.

    Wenn wir darin übereinstimmen, daß die Philosophie "die Bedürfnisse vieler sind wichtiger als Bedürfnisse einzelner" als typisch vulkanisch anzusehen ist, dann ist die "weniger schlimme Möglichkeit" daß es Krieg geben könnte - und daß die Föderationsschiffe erst mal in eine tötliche Falle gelockt werden - wohl Grund genug, daß irgend ein einzelner Vulkanier entsprechende Schlussfolgerung zieht und sich opfert.
    Nein, wir stimmen darin nicht überein. Zumindest habe ich meine Zweifel, dass diese Einstellung vor Spocks "Opfertod" in STII wirklich Bestandteil der vulkanischen Lebenskultur gewesen ist und erst ab Spocks Tot von anderen Vulkaniern vertreten würde.



    Ich für meinen Teil versuche einfach alles was man über die Vulkanier weiß in meine Spekulationen mit einzubeziehen. Das meiste was wir über die Vulkanier wissen, wissen wir halt von Spock.
    Ich behaupte aber nicht, daß ANDERE Vulkanier haarklein die selben Überlegungen anstellen wie Spock. Aber ich behaupte, daß ein Vulkanier immer versuchen wird logische Schlußfolgerungen zu ziehen und daß er darüber hinaus zu ultimativen Handlungen neigt, sobald die reine Logik "versagt".
    Ich denke daß Letzteres nicht "typisch Spock" ist, sondern daß dieses Verhalten in der Natur der Sache liegt.
    Das ist auch durchaus legitim, allerdings solltest du dich bei einigen Dingen auch hinterfragen, ob etwas jetzt typisch vulkanisch oder nicht doch nur typisch Spock ist.

    Es ist mit der Logik wie mit allem anderen auch. Wenn der "Intellekt" scheitert, fallen empfindsame Wesen entweder in ureigene Instinkte (bei den Vulkaniern war das eine animalische Gefühlswelt) zurück oder sie geben auf.
    Die Vulkanier sind darin bestimmt keine Ausnahme, auch wenn sie die Sache mit der Logik wie kein anderes Volk perfektioniert haben.
    Die Frage ist immer: Ist die logische Schlussfolgerung gleichzeitig auch die einzige mögliche?

    Hm. Und was hätte er mit dem "Auto" tun sollen?
    Nicht zu Fuß gehen.



    Hm..........ok, da die Narada aus der Zukunft kommt könnte sie mit Warp 9,xx geflogen sein.
    Warprechner auspack:
    Nach diesem Rechner bräuchte man mit Warp 9,96 nur 3,27 Stunden, wenn man auf direktem Wege nonstop nach Vulkan fliegt.


    Nun zu den Zeiten:
    Chekov: "......um 22:00 Uhr erfassten unsere Sensoren eine Anomalie in der neutralen Zone. Sie machte den Anschein eines Gewittersturms im Weltall......."
    Kirk: "......und um 23:00 Uhr gestern Nacht fand ein Angriff statt. 47 klingonische Warbirds wurden von Romulanern zerstört......."

    Wenn Nero tatsächlich von Rura'Penthe ausgebrochen ist, dann geschah das mindestens 23 Stunden vor Spocks Ankunft.
    Da Nero ZUERST ausgebrochen ist und DANN erst auf Spock traf, sind 23 Stunden die kürzeste Zeitspanne die zwischen dem Notruf und dem Gewittersturm liegen kann.

    Um 22:00 Uhr Erdzeit fliegt Nero zu einem nahegelegenen Mond(?) von Vulkan, wo er Spock absetzt und "parkt" schließlich die Narada im Orbit von Vulkan, wo er mit der Bohrung beginnt.
    Den letzten - und wahrscheinlich größten - Abschnitt der Reise machte die Narada also mit "Maximum-Warp" (auf jeden Fall war sie verdammt schnell unterwegs). Nero hatte es also ziemlich eilig Spock den Untergang seiner Welt zu zeigen, obwohl dieser ihm ja nicht mehr entkommen konnte.

    Warum die plötzliche Eile, wenn Nero
    1) 25 Jahre auf Spocks Ankunft gewartet hat und
    2) sich ganz offensichtlich 23 Stunden Zeit ließ, um zu Spocks Koordinaten zu fliegen, wo er diesen Ort doch ebenfalls in 3-5 Stunden hätte erreichen können?
    geht man nach dem Film, taucht Spocks Schiff fast zeitgleich zu Neros Ankunft auf

    Also einmal hat er es 23 Stunden lang überhaupt nicht eilig (stimmt seinen Hinflug anscheinend sehr genau mit Spocks Auftauchen ab) und dann muss alles super schnell ablaufen?
    Jemand der 25 Jahre(!) auf seine Rache wartet und ganz lässig sein "Objekt der Rache" abfängt, der sorgt doch im Anschluss nicht dafür, daß die eigentliche Rache möglichst schnell über die Bühne geht......
    Angst vor anderen Schiffe war aber sicher nicht Grund für die gebotene(?) Eile.
    Kirks Anmerkung mit der genauen Zeitangabe ist schon verwunderlich. Woher weiß er davon? Uhrura hat das in ihrem Zimmer nicht gesagt als sie von dem Angriff erzählt hat. Er hat sich sicher nicht nochmal die Nachricht angesehen, denn dann bräuchte er sich nicht von Uhura bestätigen lassen, dass es sich bei dem Angreifer um ein romulanisches Schiff handelte. Die Zeitangabe passt überhaupt nicht zur zeitlichen Abfolge, da Uhura mind. ein Tag vor dem Eintreffen des vulkanischen Notrufs vom Angriff auf die Klingonen wußte.

    Für mich ist daher diese Zeitangabe blödsinnig und bringt die ganze Abfolge durcheinander. Egal ob man davon ausgeht, dass Nero vom Gefängnisplaneten ausgebrochen ist oder nicht. Das kann man definitiv den Autoren vorwerfen.

    Ich hatte diese Zeitangabe allerdings in meinen obigen Anführungen nicht berücksichtigt, da ich sie vergessen habe.

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  • arthur
    antwortet
    Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
    LOL guter Scherz.
    Hast du wenigstens die Pointe verstanden?

    Jenachdem wie und wann man in die Anomalie gezogen wird.
    Entscheident ist eher der Zeitpunkt wann man aus der Anomalie wieder austritt.
    Da Nero nun nach 25 Jahren ganz lässig "mal wieder vorbeischaut", ob denn nun Spocks Schiff endlich aus der Anomalie kommt, muß er entsprechend die Koordinaten wählen, die für diesen Zeitpunkt in Frage kommen.
    Er geht bestimmt nicht per "Zufallsgenerator" unter Warp.
    Spocks Ankunft kann er offensichtlich auch nur dann beobachten (so wie wir das im Film gesehen haben), wenn er unter Warp ist.

    Irgend ein "Aiell" sagt jedenfalls, daß man die von ihm berechneten Koordinaten erreicht hätte.

    Mein Anknüpfpunkt für diese Diskussion war immer deine Forderung von Selbstmord-Angriffen auf den Bohrer.
    Welche nach wie vor ihre Berechtigung hat.
    Aber ich fordere das nicht. Ich will lediglich daß es als mögliche Reaktion eines Einzelnen anerkannt wird, bei dem auch im Vorfeld eine realistische Chance bestand, Kenntnis von der dafür relevanten Faktenlage zu haben - um das mal weniger blumig zu formulieren.

    Wir wissen nur, dass die Vulkanier in der Nähe der Bohrstelle den Angriff gesehen haben (Szene mit Spocks Mutter auf der Terrasse) und wir wissen, dass die Ältesten im katrische Schrein zuflucht gesucht haben und um diesen zu schützen. Das scheint ein Standardverfahren zu sein, da Spock auf Enterprise genau wußte, dass sich seine Eltern dort aufhalten würden.
    Spock weiß daß man dort niemanden herausbeamen kann.
    Demzufolge könnte man sich genau aus dem Grund dort versteckt haben, um "illegalem/räuberischem" Beamen vorzubeugen.
    Sarek ist immerhin ein Botschafter......und die anderen sind wichtige Personen auf Regierungsebene.
    Logisch daß DIESE Personen standartmäßig "in Deckung gehen".

    Aus diesem Grund wehre ich gegen eine Deklarierung eines möglichen Szenarios als einzig wahre Variante. Die anderen Möglichkeiten können einfach auch nicht ausgeschlossen werden, weswegen man auch hier nicht, wie Spock oder Holmes, einfach mit dem Auschlussverfahren den wahren Ablauf rekonstruieren kann.
    Bisher hatte ich aber den Eindruck, daß du bestimmte Szenarien gänzlich ausgeschlossen haben willst. Z.B. eine mögliche Kamikaze-Aktion.
    Wenn dem nicht so ist bin ich d'accord.

    Am Ablauf des Films hätte dies nichts geändert. Der Film wäre nur etwas länger geworden.


    Genauso wie man letztendlich die Gefangennahme von Nero durch die Klingonen und seine Flucht nach 25 Jahren Gefangenschaft von Rura Rura Penthe. Diese Szenen wurden ja gedreht, aber nicht im Film verwendet. Es sind nur noch Bruchstücke dieser Handlung im Film vorhanden.
    Diese Bruchstücke sind nun nur noch ein Notruf.
    Aus diesem kann man alles mögliche extrapolieren und sebstverständlich auch widerspruchsfrei auf die Möglichkeit kommen, wie sie in einem Comic gezeigt wird.
    Allerdings weisen die auf ein sehr kleines "Sichtfenster" gestutzen, möglichen Gegenmaßnamen der Vulkanier erhebliche Widersprüche auf, wenn man nur den VERSUCH macht dort ebenfalls zu extrapolieren.

    Man hat sich offensichtlich sehr viel Gedanken gemacht wie ein einzelnes Wesen handelt, aber selbiges bei einem Volk von 6 Mrd. versäumt, deren durchschnittliche Intelligenz mind. ebenwürdig ist.

    Wenn wir über etwas spekulieren, was man im Film nicht gesehen hat, dann muss man zwangsläufig auf andere Quellen zurückgreifen um die Handlung eben aus der unbekannten Perspektive zu verstehen.
    Das ist richtig. Aber da das Comic kein Canon ist, kann man es auch nicht als "andere Quelle" bezeichnen.
    Es ist ebenso Spekulation wie dass was wir hier machen.

    Das wissen die Vulkanier aber auch nicht unbedingt. Ich verstehe nicht, wie du ausschließen kannst, dass ein entschlossener Angriff auf den Bohrer auf jeden Fall erfolgreich sein müsste.
    Du meinst.....ausschließen.....daß er fehlgeschlagen sein könnte?
    Nun, ich halte es in der Tat für sehr unwahrscheinlich, daß ein entschlossener Angriff auf den Bohrer fehlschlagen könnte.

    Offensichtlich ist der Angriff, wenn er stattgefunden hat, fehlgeschlagen. Das ist auch nicht unlogisch, da die Narada mit funktionierenden Sensoren die Angreifer schon aus weiter entfernung hätte abschießen können.
    Die Narade kann offensichtlich einen direkten Angriff sofort stoppen.
    Wir sehen z.B. wie ALLE Torbedos auf Spocks Schiff abgeschossen werden, und dieser auf Kollisionskurs mit dem "Schwarm" geht.
    Das zeigt nebenbei bemerkt ganz deutlich Spocks Absicht:
    Die Narada flog ihm hinterher - weg von der Erde. Nun riskiert es Spock ganz offensichtlich daß die "rote Materie" entzündet wird, so daß es auch Nero und sein Schiff erwischt.
    Keine Verzweiflung aber das einzig sinnvolle, wenn man sich mit der Narada direkt anlegt.

    Ich glaube nicht daß die Narada ebenso effektiv ist, wenn sie keine direkt angreifenden Ziele zerstören soll, sondern irgendwelche kleinen Schiffchen über der Planetenoberfläche.
    Schwer zu erfassen und zu berechnen, da man plötzlich Luftwiderstand und Anziehungskraft mit einbeziehen muß.

    Nur kurz als Anmerkung zu STVI. Spocks Schlussfolgerung ist auch nicht absolut logisch. Nachdem sie die Existenz eines Tarnschiffes als wahrscheinlich erachten, nimmt Spock sofort an, dass es ein klingonisches Schiff sein müsste. An die Existenz eines romulanischen Tarnschiffes denkt er komischerweise nicht.
    Seine Antwort auf Valeris Frage "Raubvogelklasse?" war lediglich "absolut möglich", weil das nach derzeitigem Kenntnisstand am wahrscheinlichsten ist.

    Wie gesagt: Ich bestreite nicht, dass Spock das Bild der Vulkanier geprägt hat, aber ich bezweifle einfach, dass ALLES was Spock sagt und tut typisch vulkanisch ist. Schließlich sieht man in den Kinofilmen auch, dass Spock seine menschliche Seite immer mehr akzeptiert und auch mal menschlich agieren kann.
    Das einzige was ich auf jedenfall anerkannt wissen will ist, daß die Vulkanier eher logisch bleiben - auch dann "wenn es ihnen ans Leder gehen soll" - als daß sie schnell aufgeben würden und sich nur noch verstecken. Es muss m.E. einen ganz besonderen Grund geben, wenn sich auch alle anderen Vulkanier NUR verstecken anstatt irgendwas zu unternehmen.
    Es muß die einzig logische Alternative gewesen sein.
    Sich in "Höhlen" zu verstecken können eh nur die allerwenigstens. Ich glaube nicht daß es auf Vulkan so viele Höhlen gibt, daß sich darin 6 Mrd. Vulkanier verschanzen könnten.
    Eine solche Aktion würde eh einer "Massenevakuierung" entsprechen - welche wir glaube ich schon ausgeschlossen hatten.

    D.h. aber auch, dass Spock der Auslöser für diese Veränderung war und dies vorher nicht Teil der vulkanischen Einstellung gewesen ist.
    Ebenso wie es ein "vulaknischer Auslöser" war eine Menschenfrau zu heiraten?
    Zeigt uns das nicht, daß selbst "Vollblut-Vulkanier" immer noch Gefühle haben?

    Das bezweifle ich nicht. Nur den Grund den du angeführt hast warum Spock nicht nach dem ersten Pilotfilm rausgeschrieben wurde.
    Vielleicht hatte er anfangs doch noch ein bischen Angst, daß man wieder an dem Spietzohr zweifeln könnte.
    In Klatschblättern wurde dieser auch ziemlich runter gemacht und teilweise sogar mit dem Teufel oder Satan verglichen - wegen der spitzen Ohren.

    Du sagst es. Die meisten Dinge, aber eben nicht alle.
    Bevor wir uns mit Haarspalterei aufhalten, können wir ja gleich die Vulkanier mit den Borg vergleichen, weil die ja teilweise die selbe Philosophie haben:
    "Der Ursprung der Borg ???"
    "Die Bedürfnisse vieler sind wichtiger als Bedürfnisse einzelner" (Borg)

    Durch das Fehlen der Information "Nero hat einen Planetenkiller", bleiben mehrere weniger schlimme Möglichkeiten übrig, die eben nicht mit der Vernichtung Vulkans übrig. Diese weniger schlimmen Möglichkeiten sind auch wesentlich wahrscheinlicher und werden wohl auch von den Vulkaniern so angesehen. Dadurch sind die Vulkanier auch noch nicht in der "aussichtslosen" Situation die eben verzweifelte Kamikaze-Angriffe rechtfertigt.
    Wenn wir darin übereinstimmen, daß die Philosophie "die Bedürfnisse vieler sind wichtiger als Bedürfnisse einzelner" als typisch vulkanisch anzusehen ist, dann ist die "weniger schlimme Möglichkeit" daß es Krieg geben könnte - und daß die Föderationsschiffe erst mal in eine tötliche Falle gelockt werden - wohl Grund genug, daß irgend ein einzelner Vulkanier entsprechende Schlussfolgerung zieht und sich opfert.

    Du wirst nicht noch mehr Leben grundlos gefährden und vielleicht auch nur abwarten bis die Brandsituation erfolg verspricht und nicht unnötig zusätzliche Leben gefährdet.
    Es ging mir darum zu zeigen, daß eine "Kettenreaktion" oder ein "sich Ausbreiten" nicht nur auf- sondern auch unter der Oberfläche möglich ist.

    Das muss nicht unbedingt zutreffen, aber es kann. Ich bin nicht prinzipiell dagegen. Aber eben muss man sich auch eingestehen, dass es eben nicht unbedingt stimmen muss.
    Ich für meinen Teil versuche einfach alles was man über die Vulkanier weiß in meine Spekulationen mit einzubeziehen. Das meiste was wir über die Vulkanier wissen, wissen wir halt von Spock.
    Ich behaupte aber nicht, daß ANDERE Vulkanier haarklein die selben Überlegungen anstellen wie Spock. Aber ich behaupte, daß ein Vulkanier immer versuchen wird logische Schlußfolgerungen zu ziehen und daß er darüber hinaus zu ultimativen Handlungen neigt, sobald die reine Logik "versagt".
    Ich denke daß Letzteres nicht "typisch Spock" ist, sondern daß dieses Verhalten in der Natur der Sache liegt.
    Es ist mit der Logik wie mit allem anderen auch. Wenn der "Intellekt" scheitert, fallen empfindsame Wesen entweder in ureigene Instinkte (bei den Vulkaniern war das eine animalische Gefühlswelt) zurück oder sie geben auf.
    Die Vulkanier sind darin bestimmt keine Ausnahme, auch wenn sie die Sache mit der Logik wie kein anderes Volk perfektioniert haben.

    Sarek hatte ja dieses komische Auto. Aber das ist auch nur durch eine geschnittene Szene ersichtlich.
    Hm. Und was hätte er mit dem "Auto" tun sollen?

    Auf mich wirkt das so, dass die Ankunftsszene von Spock eigentlich erst zwischen der Kobayashi-Maru Szene und der Anhörung hätte gezeigt werden sollen. Ich kann durchaus nachvollziehen warum man die Szene im Schnittraum vorgeschoben hat (um den Fluss der Kobayashi-Maru-Handlung nicht zu unterbrechen).
    Setzt man die Gewittersturmszene aber vor die Gerichtsverhandlung, dann werden plötzlich mehrere Logik und Ablaufprobleme beseitigt. Der Gewittersturm findet dann wirklich nur kurz vor dem Notruf statt, Chekovs Schilderung des Ablaufes stimmt wieder und der klingonische Angriff auf die Narada bei Rura Penthe passiert dann auch klar vor dem Gewittersturm.
    Hm..........ok, da die Narada aus der Zukunft kommt könnte sie mit Warp 9,xx geflogen sein.
    Warprechner auspack:
    Nach diesem Rechner bräuchte man mit Warp 9,96 nur 3,27 Stunden, wenn man auf direktem Wege nonstop nach Vulkan fliegt.


    Nun zu den Zeiten:
    Chekov: "......um 22:00 Uhr erfassten unsere Sensoren eine Anomalie in der neutralen Zone. Sie machte den Anschein eines Gewittersturms im Weltall......."
    Kirk: "......und um 23:00 Uhr gestern Nacht fand ein Angriff statt. 47 klingonische Warbirds wurden von Romulanern zerstört......."

    Wenn Nero tatsächlich von Rura'Penthe ausgebrochen ist, dann geschah das mindestens 23 Stunden vor Spocks Ankunft.
    Da Nero ZUERST ausgebrochen ist und DANN erst auf Spock traf, sind 23 Stunden die kürzeste Zeitspanne die zwischen dem Notruf und dem Gewittersturm liegen kann.

    Um 22:00 Uhr Erdzeit fliegt Nero zu einem nahegelegenen Mond(?) von Vulkan, wo er Spock absetzt und "parkt" schließlich die Narada im Orbit von Vulkan, wo er mit der Bohrung beginnt.
    Den letzten - und wahrscheinlich größten - Abschnitt der Reise machte die Narada also mit "Maximum-Warp" (auf jeden Fall war sie verdammt schnell unterwegs). Nero hatte es also ziemlich eilig Spock den Untergang seiner Welt zu zeigen, obwohl dieser ihm ja nicht mehr entkommen konnte.

    Warum die plötzliche Eile, wenn Nero
    1) 25 Jahre auf Spocks Ankunft gewartet hat und
    2) sich ganz offensichtlich 23 Stunden Zeit ließ, um zu Spocks Koordinaten zu fliegen, wo er diesen Ort doch ebenfalls in 3-5 Stunden hätte erreichen können?
    geht man nach dem Film, taucht Spocks Schiff fast zeitgleich zu Neros Ankunft auf

    Also einmal hat er es 23 Stunden lang überhaupt nicht eilig (stimmt seinen Hinflug anscheinend sehr genau mit Spocks Auftauchen ab) und dann muss alles super schnell ablaufen?
    Jemand der 25 Jahre(!) auf seine Rache wartet und ganz lässig sein "Objekt der Rache" abfängt, der sorgt doch im Anschluss nicht dafür, daß die eigentliche Rache möglichst schnell über die Bühne geht......
    Angst vor anderen Schiffe war aber sicher nicht Grund für die gebotene(?) Eile.


    @Dr.McKay
    Was die Zeitlinie angeht:
    gab es je eine einheitliche nach der man sich 100%ig richten konnte?

    Was das anbelangt:
    "was die Vulkanier abfangen/wissen können", warum sollten sie es nicht können, wo Vulkan doch ebenso im Föderationsraum liegt wie die Erde? Erde und Vulkan liegen sogar ziemlich nahe beieinander - daher der folgerichtige Eindruck den der Film vermittelt, daß der Flug nach Vulkan nur Minuten dauert.
    Von mir aus gab es keine vulk. Flotte, aber sollen die Vulkanier etwa auch keine Technik mehr haben?

    Wir wissen doch seit STVIII, daß die Vulkanier 2063 die Warp-Signatur von Zefram Cochranes "Phoenix" bei dessen Testflug entdeckten und folglich einen Abstecher zur Erde machten.
    Die Vulkanier waren den Menschen also weit vorraus.
    Danach waren sie anscheinend nachhaltig in der Forschung für die Menschen tätig, sonst hätten diese sich niemals so schnell im Weltraum behaupten können.
    Und jetzt sollen aufeinmal die wissenschaftlichen Förderer der Menschen einen simplen Notruf nicht mehr emfangen können?

    Wenn dem so ist, dann sieht das für mich so aus als hätten die Vulkanier nicht nur ihre Flotte eingemottet. Sie scheinen obendrein zu einer Lebensweise übergegangen zu sein, die denen der "Baku" ähnelt.
    Das wäre allerdings ein Widerspruch zu der Szene, wo vulkanische Kinder eindeutig in technischen/wissenschaftlichen Dingen unterrichtet werden. Und zwar mit augenscheinlich technischem Aufwand.
    So sieht meine Meinung dazu nun mal aus, ich kanns nicht ändern.
    Zuletzt geändert von arthur; 23.12.2009, 03:10.

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  • Dr.McKay
    antwortet
    @arthur Ich verzichte jetzt mal auf ein Zitieren deines Postings, wurde ja schon oft genug gemacht. Was mir bei dir immer wieder auffällt, oder bei deinen Argumenten, du wirfst alte und neue Zeitlinie immer wieder durcheinander. Doch was auch immer in der Zukunft geschehen war, woher sollen die Vulkanier davon JETZT Kenntniss haben? Das ist in meinen Augen ehrlich gesagt eine etwas wirre Argumentation. Darüber hinaus kommst du mit Dingen die wir gar nicht gesehen haben, z.b. vulkanische Flotte, oder näher erläutert wurde und stellst es fast schon als unantastbare Tatsache hin. Dabei sind es nur Ideen und Vermutungen.

    Was auch immer die Vulkanier getan haben oder sich anhand des Bohrers dachten (soweit ich weis wurde nie gesagt das die Vulkanier was von dem Notruf vom kling. Gefängnissplaneten wissen, folglich können sie daraus keinen logischen Schluss ziehen, was der bohrer vor hat), ich denke schon das sie das für sie am möglichsten getan haben. Aber angenommen sie hätten versucht mehr Informationen über den Bohrer zu erhalten, indem sie z.b. ein paar Schiffe hinschicken, so dürfte Nero die ohne Probleme eleminiert haben. Gleiches gilt für die planetarische Verteidigung. Ist für mich zwar auch nicht ganz nachvollziehbar, denn da werden ja mehr als 3 Schiffe oder Satellieten umher schwirren und doch schaffts keiner zu entkommen um z.b. einen eigenen Notruf zu senden. Aber es fehlte wohl auch die Zeit um alles in den Film zu packen, eventuell bekommt man ja in ST 12 mehr Infos.

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  • Skeletor
    antwortet
    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
    Nach reiflicher Übelegung gebe ich dir da recht.
    Es KANN sich garnicht um die gleichen Koordinaten handeln.
    Mir war zunächst nicht aufgefallen, daß sich die Galaxis bewegt.
    Unsere Sonne bewegt sich z.B. mit 220km/s um das Zentrum.
    Das heißt nach 25 Jahren wäre sie z.B. um 173.448.000.000 km weitergezogen (eine Stunde Flugzeit mit Warp 4,59).
    Da wir von unserem eigenen Sonnensystem wissen, daß es sich
    "nicht auf einer ungestörten ebenen Keplerbahn" bewegt, gehörte da wohl einiges dazu die Koordinaten zu berechnen.
    Aber diese Koordinaten lagen nun mathematisch genau fest.
    LOL guter Scherz. Falls das kein Scherz war, dann hat mich sowas noch nie die Bohne interessiert.


    Was wir mit Sicherheit auch wissen ist, das Spocks Schiff in das selbe shwarze Loch gezogen wurde.
    Nach welcher Logik, soll nun Spock an anderen Koordinaten (als den genau berechenbaren) herauskommen, wenn sein Schiff haargenau in der selben Anomalie gefangen war wie Neros Schiff?
    Und woher will Nero gewußt haben wo genau er Spocks Schiff abfangen kann, wenn er nicht die Koordinaten hätte berechnen können - ausgehend von den Koordinaten bei seiner eigenen Ankunft?
    Mein Punkt ist eigentlich nur der: Es ist eine unkontrollierte Zeitreise. D.h. wir erfahren keine festen Regeln was genau dabei passiert. Aus diesem Grund kann die Anomolie bei beiden Zeitreisen an ein und dem selben Punkt entstehen, aber es ist auch möglich, dass der Ausgangspunkt variiert. Jenachdem wie und wann man in die Anomalie gezogen wird.

    Den Eindruck, daß du das nicht in Frage stellst, hatte ich bisher nicht. Aber gut, daß das nun geklärt ist.
    Mein Anknüpfpunkt für diese Diskussion war immer deine Forderung von Selbstmord-Angriffen auf den Bohrer.

    Allerdings verstehe ich immer noch nicht, wieso man davon ausgehen darf daß die Vulkanier die Narada zwar als gefährlich einstufen, aber nicht in Bezug darauf, für WIE gefährlich sie die Narada einschätzen.
    Somal ich wie gesagt davon ausgehe, daß die Vulkanier ziemlich schnell den "Gewittersturm" mit den darauf folgenden Ereignissen in Zusammenhang bringen und dann DARAUS ihre Schlußfolgerungen ziehen - und nicht nur daraus daß ein einzelnes Schiff Schiffe zerstört.
    Etwas was sich "als Gewittersturm im All" ankündigt, muß eigentlich ein bischen mehr sein, wie es der äußere Anschein vermuten läßt.
    Also gut: Es geht mir hier um das Motiv bzw. die Motivation einen Verzweiflungsangriff mit Null Überlebenschancen auszuführen. Denn selbst ein vulkanisches Schiff den Bohrer zerstören würde, dann wäre da immer noch dieses massive Schiff welches dies dann einfach abschießen würde. Egal ob die Mission erfolgreich wäre oder nicht. Die angreifenden Schiffe müssten geopfert werden.

    Aber die Situation auf Vulkan verlangt noch nicht nach diesen verzweifelten Maßnahmen. Solange noch die Möglichkeit besteht das vorhande Material (also Schiffe) für einen effektiveren Angriff einzusetzen, wird man versuchen dies auch durchzuführen.

    Meine Argumention ist, dass die Vulkanier noch nicht so verzweifelt waren um sich einfach sinnlos zu opfern.

    Aber das ist auch lediglich nur eine mögliche Interpretation. Ich beanspruche hier nicht die alleinige Wahrheit.

    Wenn sie wirklich schon anhand der vorliegenden Informationen den Bohrer mit Kamikatze-Angriffen zerstören wollten, dann muss dieser Angriff augenscheinlich fehlgeschalgen sein. Der Bohrer war ja bei der Ankunft der Enterprise intakt.

    Mein Argument ist einfach: Die Informationen können so oder so interpretiert werden. Entweder sie haben etwas unternommen und dies ist fehlgeschlagen, oder sie haben aus verschiedenen möglichen Gründen keinen Angriff gestartet. Diese Gründe könnten sein, dass sie die Gefahr für den Planeten komplett falsch eingeschätzt haben, sie nach Schwachstellen suchen um das Schiff selbst zu zerstören und nicht nur den Bohrer, sie gar keine Schiffe mit ausreichender Feuerkraft besitzen um in Reichweite des Bohrers zu gelangen, diesen abzuschießen ohne vorher selbst zerstört zu werden, sie darauf hoffen, dass der Angreifer nach beendigung seines Rohstoffraubzuges (die Vulkanier werden wohl wissen wie Bohrer zur Rohstoffgewinnung eingesetzt werden) einfach weiterzieht oder aber aufgrund mangels Kommunikationsmöglichkeiten kein koordinierter Angriff durchgeführt werden konnte der im Ansatz erfolg verspricht.

    Da wir die Geschichte aus Sicht der Enterprise sehen, wissen wir nicht wie genau die vulkanische Führung reagiert hat. Wir wissen nur, dass die Vulkanier in der Nähe der Bohrstelle den Angriff gesehen haben (Szene mit Spocks Mutter auf der Terrasse) und wir wissen, dass die Ältesten im katrische Schrein zuflucht gesucht haben und um diesen zu schützen. Das scheint ein Standardverfahren zu sein, da Spock auf Enterprise genau wußte, dass sich seine Eltern dort aufhalten würden.

    Mehr wissen wir nicht, der Rest ist reine Spekulation. Sowohl von mir als auch von dir. Einen Wahrheitsanspruch besitzen wir beide nicht. Wir können nur spekulieren, aber eine Klärung welche Möglichkeit jetzt die einzig richitge ist können wir einfach nicht erreichen. Jedenfalls nicht ohne zusätzliche Informationen.

    Aus diesem Grund wehre ich gegen eine Deklarierung eines möglichen Szenarios als einzig wahre Variante. Die anderen Möglichkeiten können einfach auch nicht ausgeschlossen werden, weswegen man auch hier nicht, wie Spock oder Holmes, einfach mit dem Auschlussverfahren den wahren Ablauf rekonstruieren.

    Aufgrund der fehlenden Fokussierung auf die Perspektive der Vulkanier kann man das Verhalten der Vulkanier weder als logisch noch als unlogisch bezeichnen. Die einzige Kritik kann sein, dass der Film nicht genügend Informationen diesbezüglich liefert. Aber was die Vulkanier getan oder nicht getan haben ist letztendlich vollkommen irrelevant. Am Ablauf des Films hätte dies nichts geändert. Der Film wäre nur etwas länger geworden.

    Genauso wie man letztendlich die Gefangennahme von Nero durch die Klingonen und seine Flucht nach 25 Jahren Gefangenschaft von Rura Rura Penthe geschnitten hat. Diese Szenen wurden ja gedreht, aber nicht im Film verwendet. Es sind nur noch Bruchstücke dieser Handlung im Film vorhanden.


    Äh nein, den Comic sehe ich bisher nicht als Fakt an. Deshlab habe ich ja gefragt ob man den als Canon ansehen muss oder nicht.
    Aus meiner Sicht waren die 47 kling. Warbirds einfach nur im Weg.
    Warum auch nicht. Als die Narade das erste mal auftauchte war "zufälligerweise" die USS-Kelvin genau vorm Bug und wurde sofort angegriffen.
    Somit könnten auch die 47 kling. Warbirts "zufällig" im Weg gewesen sein.
    Und die Klingonen reagieren in dieser Zeit ja noch affig auf jeden Eindringling.
    Wenn wir über etwas spekulieren, was man im Film nicht gesehen hat, dann muss man zwangsläufig auf andere Quellen zurückgreifen um die Handlung eben aus der unbekannten Perspektive zu verstehen.

    Um es noch mehr abzukürzen:
    Schreib einfach etwas worauf ich eine sinnvolle Antwort geben kann.
    Da wir uns in der Tat im Kreis drehen siehe mein Statment oben. Ich hoffe mein Standpunkt wird dadurch klarer und wir müssen uns nicht noch weiter wiederholen.

    Grade in Bezug auf den Bohrer kann ich mir nicht vorstellen, daß man den nicht mit geeigneter Entschlossenheit vom Himmel holen könnte.
    Wie man sieht, schießen Kirk und Sulu nur mit simplen Handfeuerwaffen und der Bohrer ist außer Gefecht gesetzt.
    Man muß da also nicht mit schwerem auffälligem Kriegs-Gerät anrücken.
    Das wissen die Vulkanier aber auch nicht unbedingt. Ich verstehe nicht, wie du ausschließen kannst, dass ein entschlossener Angriff auf den Bohrer auf jeden Fall erfolgreich sein müsste. Offensichtlich ist der Angriff, wenn er stattgefunden hat, fehlgeschlagen. Das ist auch nicht unlogisch, da die Narada mit funktionierenden Sensoren die Angreifer schon aus weiter entfernung hätte abschießen können.


    Ja, in STVI hatte man es etwas einfacher.
    Die Lösung war zwingend logisch aufgrund der Faktenlage.
    Etwa so, wie es logisch ist, daß ein Schneeball immer größer wird, wenn er den Hang hinunter rollt.
    Den Bohrer hingegen würde ich als den "Hang" bezeichnen. Er ebnet den Weg, für das was da kommen mag.
    Nur kurz als Anmerkung zu STVI. Spocks Schlussfolgerung ist auch nicht absolut logisch. Nachdem sie die Existenz eines Tarnschiffes als wahrscheinlich erachten, nimmt Spock sofort an, dass es ein klingonisches Schiff sein müsste. An die Existenz eines romulanischen Tarnschiffes denkt er komischerweise nicht.


    Ok, ich gebe ja zu, man kann es auch ins Lächerliche ziehen.
    Allerdings kommt der Spruch (obwohl Nixon ein Mensch war) nicht von einem Menschen, sondern tatsächlich von einem spitzohrigen Vulkanier namens Spock.
    Wie gesagt: Ich bestreite nicht, dass Spock das Bild der Vulkanier geprägt hat, aber ich bezweifle einfach, dass ALLES was Spock sagt und tut typisch vulkanisch ist. Schließlich sieht man in den Kinofilmen auch, dass Spock seine menschliche Seite immer mehr akzeptiert und auch mal menschlich agieren kann.

    Vielleicht hat Tuvok Spock einfach bewundert und ihn als Vorbild angesehen?
    Bei all dem Bedenken sollte man auch bedenken, daß Spock zur Hälfte ein Mensch ist.
    Somit schlägt er bisweilen auch mal eine Brücke zwischen Logik und "Weisheit":
    "Logik ist nur der Anfang aller Weisheit." (Spock)
    Klar, d.h. aber, dass Spock eben durch sein "unvulkanisches" Verhalten auch das zukünftige Verhalten und die Ansichten von anderen Vulkaniern beeinflusst hat. D.h. aber auch, dass Spock der Auslöser für diese Veränderung war und dies vorher nicht Teil der vulkanischen Einstellung gewesen ist. jedenfalls wenn Spock als Vorbild anerkannt wird und das war augenscheinlich der Fall.

    Daß Spock drin behalten wurde haben wir zwar Roddenberry zu verdanken. Allerdings steckt hinter allem, was Spock nach typisch vulkanischer Manier macht, Leonard Nimoy.
    Das bezweifle ich nicht. Nur den Grund den du angeführt hast warum Spock nicht nach dem ersten Pilotfilm rausgeschrieben wurde.


    Und so hat sich das mit den meisten Dingen irgendwie bei den Vulkaniern "eingebürgert" was ein Spock jemals gebracht hat.
    Du sagst es. Die meisten Dinge, aber eben nicht alle.

    Diese Art der Logik gipfelte mal darin, daß gerade der ach so logische Spock die Hilfsraketen(?) - mit einem kleinen Rest Energie - zündete und somit das restliche* Außenteam rettete.
    Diese "Verzweiflungstat" war so UNtypisch vulkanisch aber gliechzeitig doch absolut logisch, weil es im Nachhinein die einzige Chance war, die dem Außenteam blieb um sich vor dem sicheren Tod zu retten.

    * auf dem Planeen hatte es ein Opfer gegeben, weil Spock zunächst nur mit Logik handelte
    Diese Szenen ist doch das Beispiel dafür, dass Vulkanier, wenn man Spock hier als exemplarisches Beispiel anführt, erst dann zu Verzweiflungstaten neigen, wenn es wirklich keine andere Möglichkeit mehr auf Rettung gibt. Das selbe macht Spock dann auch in STII. Er sah keine andere Möglichkeit um das Schiff zu retten.

    Durch das Fehlen der Information "Nero hat einen Planetenkiller", bleiben mehrere weniger schlimme Möglichkeiten übrig, die eben nicht mit der Vernichtung Vulkans übrig. Diese weniger schlimmen Möglichkeiten sind auch wesentlich wahrscheinlicher und werden wohl auch von den Vulkaniern so angesehen. Dadurch sind die Vulkanier auch noch nicht in der "aussichtslosen" Situation die eben verzweifelte Kamikaze-Angriffe rechtfertigt.

    Auch ein Waldbrand wäre zunächst lokal. Dieser wird aber nicht dort bleiben, wenn man nichts dagegen unternimmt. Welche "Kettenreaktion" nun in einer geeigneten Schicht unter Oberfläche ausgelöst werden könnte, wird der Bohrer nicht verraten, ehe er seine Arbeit beendet hat. Wohmöglich würde man genau aus dem Grund vermeiden wollen, daß er seine Arbeit beendet.
    Trotzdem wirst du erstmal die Menschen in Sicherheit bringen und dich erst dann an die Löschung des Waldbrandes begeben wenn du einen Plan hast, wie dies erfolgreich bewerkstelligen kannst und du wirst keine Feuerwehrleute in Brandgebiete schicken, wenn klar ist, dass sie dort nicht überleben können. Du wirst nicht noch mehr Leben grundlos gefährden und vielleicht auch nur abwarten bis die Brandsituation erfolg verspricht und nicht unnötig zusätzliche Leben gefährdet.

    Daß du die so stark hinterfragen würdest ist mir jetzt noch gernicht aufgefallen. Für dich ist das doch nur eine "lokale" Bedrohung weil eben "lokal gebohrt" wird und das Schiff ja auch nur "lokal über dem Planeten schwebt".
    Für mich ist das die wahrscheinlichste und auch wünschenswerte Situation, auch aus Sicht der Vulkanier. Aber nicht die einzig mögliche.



    Ich dachte dir gefällt der Gedanke nicht, daß "alles was Spock sagt und tut" stellvertretend für die Vulkanier steht.
    Ich habe nur gesagt, dass ich nicht jeden Pups den Spock sagt, gleich auf alle Vulkanier übertrage. Da wir hier nicht die Perspektive der Vulkanier auf Vulkan sehen, kann nur spekulativ Spocks Schlussfolgerung auf die der Vulkanier übertragen werden. Das muss nicht unbedingt zutreffen, aber es kann. Ich bin nicht prinzipiell dagegen. Aber eben muss man sich auch eingestehen, dass es eben nicht unbedingt stimmen muss.

    Ach ja richtig, sie verstecken sich im katrischen Schrein. Das ist mmerhin ein Fußweg über felsige Landschaft.
    Sarek hatte ja dieses komische Auto. Aber das ist auch nur durch eine geschnittene Szene ersichtlich.

    Als Spock auftaucht ist DAS der (zweite) Gewittersturm den die Scanner erfassen.
    Dann werden 47 kling. Warbirds zerstört.
    Mehr braucht es im Film nicht, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.
    Wann die klingonischen Schiffe zerstört wurden wird im Film nicht ersichtlich. Wir sehen Kirk wie er zur Akademie aufbricht, dann die Nero-Szene mit der Einblendung "3 Jahre später". Dann Kirk in der Akadamie mit McCoy mit anschließender Bettszene mit Gaila und Uhura die erzählt, dass sie heute die Nachricht der Klingonen entschlüsselt hat. Wann genau der Angriff auf die Klingonen stattfindet erfahren wir nicht. Wir wissen auch nicht wie lange Starfleet für das Entschlüsseln und die Übersetzung des Notrufs gebraucht hat.

    Insgesamt wurde hier die chronologische Reihenfolge durcheinandergebracht. Das ist ein Problem in der Filmlogik. Schließlich sehen wir erst wie der Gewittersturm auftritt und Spock angkommt, dann sehen Kirk der McCoy davon erzählt, dass er am nächsten morgen den Kobayashi-Maru Test nochmal macht. Die Bettszenen, am anderen morgen dann den Test und schließlich später am Tag die Anhörung, währenddessen Starfleet von der Notlage auf Vulkan erfährt. D.h. laut Schnittablauf liegt zwischen dem Gewittersturm und dem Notruf von Vulkan mind. ein Tag.

    Chekov spricht später aber davon, dass der Notruf "kurz nach dem Gewittersturm" eingetroffen ist (weswegen Starfleet ja eine Verbindung zwischen beiden Ereignissen zieht).

    Auf mich wirkt das so, dass die Ankunftsszene von Spock eigentlich erst zwischen der Kobayashi-Maru Szene und der Anhörung hätte gezeigt werden sollen. Ich kann durchaus nachvollziehen warum man die Szene im Schnittraum vorgeschoben hat (um den Fluss der Kobayashi-Maru-Handlung nicht zu unterbrechen). Leider entsteht aber durch die neue Platzierung der Gewittersturm-Szene ein Logikproblem, welches so sicher nicht im Drehbuch vorhanden gewesen ist, sondern nur als Folge der Änderung der Abfolge im Schnittraum entstanden ist.

    Setzt man die Gewittersturmszene aber vor die Gerichtsverhandlung, dann werden plötzlich mehrere Logik und Ablaufprobleme beseitigt. Der Gewittersturm findet dann wirklich nur kurz vor dem Notruf statt, Chekovs Schilderung des Ablaufes stimmt wieder und der klingonische Angriff auf die Narada bei Rura Penthe passiert dann auch klar vor dem Gewittersturm.
    Zuletzt geändert von Skeletor; 22.12.2009, 16:15.

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  • arthur
    antwortet
    Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
    Ich kann dann jedenfalls nichts damit anfangen, wenn es kein Bezug zu dem von dir zitierten Beitrag hat.
    Daß da kein Bezug wäre entspricht nicht den Tatsachen.

    Für die "Rettungsmission" der Föderation ist diese Information irrelevant. Das kann man sogar im Film selbst belgen.
    Siehst du, und du wirfst mir vor ich würde keinen Bezug zum zitierten Beitrag nehmen.
    Ich sprach doch vorwiegend von den Vulkaniern, daß DIESE den Notruf insgesamt sehr beunruhigend fänden. Weil die Romulaner und die Vulkanier nicht sonderlich gut aufeinander zu sprchen sind, um es milde auszudrücken.

    Da im Film nicht gesagt wird, dass der zweite Gewittersturm an den gleichen Koordinaten auftaucht wie bei der Ankunft von Nero, können wir auch nicht mit letzter Sicherheit sagen, dass es sich wirklich um die gleiche Position handelt.
    Nach reiflicher Übelegung gebe ich dir da recht.
    Es KANN sich garnicht um die gleichen Koordinaten handeln.
    Mir war zunächst nicht aufgefallen, daß sich die Galaxis bewegt.
    Unsere Sonne bewegt sich z.B. mit 220km/s um das Zentrum.
    Das heißt nach 25 Jahren wäre sie z.B. um 173.448.000.000 km weitergezogen (eine Stunde Flugzeit mit Warp 4,59).
    Da wir von unserem eigenen Sonnensystem wissen, daß es sich
    "nicht auf einer ungestörten ebenen Keplerbahn" bewegt, gehörte da wohl einiges dazu die Koordinaten zu berechnen.
    Aber diese Koordinaten lagen nun mathematisch genau fest.

    Was wir mit Sicherheit auch wissen ist, das Spocks Schiff in das selbe shwarze Loch gezogen wurde.
    Nach welcher Logik, soll nun Spock an anderen Koordinaten (als den genau berechenbaren) herauskommen, wenn sein Schiff haargenau in der selben Anomalie gefangen war wie Neros Schiff?
    Und woher will Nero gewußt haben wo genau er Spocks Schiff abfangen kann, wenn er nicht die Koordinaten hätte berechnen können - ausgehend von den Koordinaten bei seiner eigenen Ankunft?

    Ich stelle nicht in Frage, dass die Vulkanier Neros Schiff bei seiner Ankunft auf Vulkan nicht als Bedrohung und Gefahr ansehen und deshalb untätig sind. Mein Punkt ist eigentlich der, dass die Vulkanier die Narada erstmal nur als Gefahr für Schiffe erkennen und als Gefahr für eine relativ begrenzte Region auf Vulkan. Schließlich greift Nero nur eine Stelle und lässt den Rest in Ruhe.
    Den Eindruck, daß du das nicht in Frage stellst, hatte ich bisher nicht. Aber gut, daß das nun geklärt ist.
    Allerdings verstehe ich immer noch nicht, wieso man davon ausgehen darf daß die Vulkanier die Narada zwar als gefährlich einstufen, aber nicht in Bezug darauf, für WIE gefährlich sie die Narada einschätzen.
    Somal ich wie gesagt davon ausgehe, daß die Vulkanier ziemlich schnell den "Gewittersturm" mit den darauf folgenden Ereignissen in Zusammenhang bringen und dann DARAUS ihre Schlußfolgerungen ziehen - und nicht nur daraus daß ein einzelnes Schiff Schiffe zerstört.
    Etwas was sich "als Gewittersturm im All" ankündigt, muß eigentlich ein bischen mehr sein, wie es der äußere Anschein vermuten läßt.

    Letzteres schlußfolgere ich daraus, daß offensichtlich auch die Menschen einen Zusammenhang sehen.
    Dazu schauen wir uns nochmal den genauen Wortlaut von Chekovs Übertragung an, wenn du gestattest:
    "Ich bitte um ihre Aufmerksamkeit.
    Um 22:00 Uhr erfassten unsere Sensoren eine Anomalie in der nuitralen Sone.
    Sie machten den Anschein eines Gewittersturms im Weltall.
    Kurz darauf erhielt die Sternenflotte ein Notrufsignal vom wullkanischen Oberkommando.
    Auf dem Wullkan traten seismische Akivitjäten auf.
    Unsere Mission ist es den Zustand des Wullkan zu erkunden und bei einer Evakuation zu assestieren, fals nötig.
    Wir sollten den Wullkan in etwa 3......Minuten erreichen.
    Danke furs Zjuhören.
    "

    Es wurden also im Vorfeld, der Gewittersturm in der neutralen Zone, das Notrufsignal vom vulkanischen Oberkommando und die seismischen Aktivitäten auf Vulkan in Verbindung gebracht.
    Die Schlussfolgerung welche die Menschen daraus zeihen ist allerdings, daß sie sich auf einer Rettungsmission befinden.

    Nun stellt Kirk klar, daß es sich bei all dem um einen Angriff handelt, indem er eine Brücke zwischen Uhuras abgefangenem authentischen Notruf vom Rand des klingonischen Reiches und Pikes Abschlussarbeit herstellt. Seine Argumentation stützt er darauf, daß die selbe Anomalie bei seiner Geburt auftrat, kurz bevor die USS-Kelvin angegriffen wurde und daß dieses Ereignis ebenfalls am Rande des klingonischen Reiches stattfand.
    Es ist "für das Herstellen dieser Brücke" ungemein wichtig, daß beide Anomalien in der selben Gegend auftraten. Zwei Gewitterstürme die zu weit auseinander lägen, würde man nicht als ein und das selbe Phänomen erklären können.
    Diese "Brücke" (nämlich der simple Fakt, daß ein Angriff stattfindet) muss man aber nicht für die Vulkanier herstellen. Da diese ja selber davon betroffen sind, brauchen die nichts von Pikes Abschlussarbeit zu wissen (die 47 kling. Warbirds brauchten Pikes Abschludssarbeit ebenfalls nicht, um zu wissen daß sie angegriffen werden).
    Sollten die Vulkanier nun auch vom gefakten Notruf von Nero wissen, so würden sie ebenfalls Spocks Meinung vertreten und die "logische Schlußfolgerung" ziehen, daß die Enterprise (respektive die anderen 6 Föderationsschiffe) in eine Falle fliegt.
    Die Vulkanier können das also alles wissen, lange bevor die Föderationsschiffe überhaupt losfliegen............es sei denn sie nennen sich seit längerm "Baku" und haben sich von sämtlicher Technik getrennt - mit der man natürlich ebenfalls Notrufe und Gewitterstürme erfassen kann.

    Das was hier zur Debatte steht ist deine Forderung nach Kamikatzeangriffen und daher auch die Einschätzung der Vulkanier wie groß die Gefahr für den Planeten durch die Narada wirklich ist.
    Die "Schwierigkeit" bei der Einschätzung der Vulkanier ist, daß man wichtige Ereignisse nur aus Sicht der Enterprise mitbekommt und auch nur in der Form, daß davon erzählt wird und für den Zuschauer erst sehr spät "Kirks Brücke" hergestellt wird.
    Der Zuschauer bekommt die Informationen über die Ereignisse somit nicht in chronologischer Reihenfolge präsentiert.
    Allerdings geschehen die Ereignisse selbst sehr wohl in chronologischer Reihenfolge und es sind nicht nur die Menschen, die in der Lage sind in den Weltraum zu hören.
    Was die Menschen z.B. für einen "Hilferuf vom vulkanischen Oberkommando" halten, entlarft jedes vulk. Kind als romulanischen Fake.
    Da nur EIN romulanisches Schiff anwesend ist, kann nur dieses Schiff den fingierten Notruf abgegeben haben.

    Der fingierte Notrof sagt etwas über "seismische Aktivitäten".
    Aber JEDER Vulkanier der den fingierten Notruf von Nero hören würde, könnte sofort eins und eins zusammenzälen und wüßte nun, daß die Schiffe der Föderation dem selbem Schicksal entgegenfliegen wie 47 klingonische Warbirds.
    Das bedeutet weiter (aus Sicht der Vulkanier), daß die Romulaner nicht nur mit den Klingonen Krieg anfangen, sondern auch mit den Menschen.
    Die Methode mit den Menschen Krieg anzufangen, ist......ziemlich pervers würde ich mal sagen.
    Bis jetzt hat noch niemand angenommen, daß die Narada einen Planeten zerstören kann. Aber auf lange Sicht könnten Krige entfacht werden die Millionen Opfer kosten, wenn das Bohren nicht augenblicklich gestoppt wird.
    Da ein direkter Angriff auf die Narada sinnlos wäre, bleibt nur diese Möglichkeit.

    Der Angriff auf die Warbirds findet deshalb vor dem Gewittersturm statt, da dieser Angriff eine Reaktion der Klingonen auf den Ausbruch von Nero von Rura Penthe ist. (siehe geschnittene Szenen und dem Comic Star Trek: Nero)
    Äh nein, den Comic sehe ich bisher nicht als Fakt an. Deshlab habe ich ja gefragt ob man den als Canon ansehen muss oder nicht.
    Aus meiner Sicht waren die 47 kling. Warbirds einfach nur im Weg.
    Warum auch nicht. Als die Narade das erste mal auftauchte war "zufälligerweise" die USS-Kelvin genau vorm Bug und wurde sofort angegriffen.
    Somit könnten auch die 47 kling. Warbirts "zufällig" im Weg gewesen sein.
    Und die Klingonen reagieren in dieser Zeit ja noch affig auf jeden Eindringling.

    Ein Zusammenhang zwischen diesem Ereignis und der Situation auf Vulkan wird erstmal nicht hergestellt.
    In dem Fall kann man nicht für Vulkanier sprechen, wenn die den Notruf ebenfalls mitbekommen haben. Wovon ich ausgehe.

    Da verwechselt du wohl einen gewissen Androiden mit einem Vulkanier und wie sagte Kirk doch sinngemäß: Spock irgendwie sind wir alle Menschen. Und auch Vulkanier sind nicht perfekt und sie sind schon gar keine Maschinen.
    Ich ziehe absichtlich den Vergleich Vulkanier/Data, da Data mal sehr von Spock fasziniert war.
    Denn Data strebt das an, was Spock bei sich verleugnet.

    Wie gesagt: Ich bringe Gegenargumente, das sind meine Gegenargumente und ich habe nie behauptet, dass du diese behauptet hast, da es ja MEINE Argumente waren.

    Aber um das abzukürzen. Was behaupte ich was du gesagt hast und warum trifft das nicht zu?
    Um es noch mehr abzukürzen:
    Schreib einfach etwas worauf ich eine sinnvolle Antwort geben kann.

    Deine Gegenargumente kann ich aber nicht mal im Ansatz nachvollziehen, sorry.
    Dann sind und bleiben wir uns in dem Fall wohl uneinig.

    Nein, 7 Schiffe, da die Enterprise genauso schnell platt gemacht worden wäre wenn nicht Spock an Bord gewesen weräe.
    toucher.....

    Ein Angriff, der, wenn er stattgefunden hat, augenscheinlich fehl geschlagen ist. Ich sage nicht, dass die Vulkanier die Narada nicht ernst genommen haben. Sie könnten einent Angriff auf die Narada oder den Bohrer gestartet haben. Wenn sie es getan haben, dann ist er fehl geschlagen. Egal aus welchem Grund. Der Bohrer war bei der ANkunft der Enterprise unbeschädigt.
    Grade in Bezug auf den Bohrer kann ich mir nicht vorstellen, daß man den nicht mit geeigneter Entschlossenheit vom Himmel holen könnte.
    Wie man sieht, schießen Kirk und Sulu nur mit simplen Handfeuerwaffen und der Bohrer ist außer Gefecht gesetzt.
    Man muß da also nicht mit schwerem auffälligem Kriegs-Gerät anrücken.

    Die Vulkanier wußten von der klingonischen Armada und haben daher erstmal mit einem Angriff gewartet um irgendeine Schwachstelle zu finden um einen Gegner zu besiegen, der ihnen eigentlich hoffnungslos überlegen wäre.
    Der Bohrer ist ja augenscheinlich eine Schwachstelle.

    In beiden Fällen war aber bekannt, dass Tarntechnologie existiert, dementsprechen kann man dann auch damit rechnen.
    Ja, in STVI hatte man es etwas einfacher.
    Die Lösung war zwingend logisch aufgrund der Faktenlage.
    Etwa so, wie es logisch ist, daß ein Schneeball immer größer wird, wenn er den Hang hinunter rollt.
    Den Bohrer hingegen würde ich als den "Hang" bezeichnen. Er ebnet den Weg, für das was da kommen mag.

    Oder anders gesagt, er ist der "Neutronenanstieg" kurz vor dem Schuß. Ein Neutronenstieg ist auch nichts gefährliches. Aber zumindest veranlasste es den 1. Offizier den Captain davon zu unterrichten. DANN efolgte ein Angriff und genau dieser war später Spocks Dreh- und Angel-Punkt für seine Logik.
    In STXI ist es umgekehrt. Ein Angriff ist schon erfolgt, ein weiterer viel verherender Angriff (der mit dem Bohrer eingleitet wird) ist nicht mehr auszuschließen.

    Dagegen spricht aber, dass Nero nur an einer Stelle bohrt und die Vulkanier wissen, dass man durch einen Bohrer alleine nicht die Oberfläche eines Planeten unbewohnbar machen kann.
    Wehrt den Anfängen........ohne Bohrer kein Platzieren von irgendwas unter der Oberfläche, was dem Planeten nachhaltig schaden könnte.
    Soviel Logik sollte man den Vulkaniern schon zutrauen.

    Ach der, und der hat auch gesagt, dass die Vulkanier nach dem Ermittlungsmotto von Sherlok Holmes und einer alten Bibelweisheit leben?

    Spock hat auch mal gesagt, dass der Spruch "Nur Nixon konnte nach China gehen" vulkanisch sei. Ist das dann wirklich so, oder hat er hier absolut unvulkanisch einen Scherz gemacht?
    Ok, ich gebe ja zu, man kann es auch ins Lächerliche ziehen.
    Allerdings kommt der Spruch (obwohl Nixon ein Mensch war) nicht von einem Menschen, sondern tatsächlich von einem spitzohrigen Vulkanier namens Spock.

    Natürlich hat Spock das Bild von Vulkaniern geprägt, aber das heißt nicht, dass jetzt auf einmal alles was Spock sagt und tut auf die gesamte Rasse übertragen werden kann. Es handelt sich immer noch um einen individuellen Charakter, der noch nichtmal vollblut Vulkanier ist. D.h. es gibt auch Eigenschaften, die überhaupt nicht auf alle Vulkanier übertragen wurden.

    Wie gesagt. Dieses The Needs of the Many gedöhns stammt aus der Bibel, welche Spock wahrscheinlich sogar gelesen hat. ich meine sogar, dass Tuvok irgendwann sogar mal explizit Spock mit diesem Spruch zitiert hat. Das bedeutet, dass Spock erst derjenige war, der durch sein Opfer in STII diese menschliche Weisheit überhaupt erst in die Vulkanische Kultur eingebracht hat und das war wie gesagt 25 Jahre nach den Ereignissen aus STXI, weswegen dies bei der Analyse des Verhaltens der Vulkanier in STXI auch nicht berücksichtig werden muss.
    Vielleicht hat Tuvok Spock einfach bewundert und ihn als Vorbild angesehen?
    Bei all dem Bedenken sollte man auch bedenken, daß Spock zur Hälfte ein Mensch ist.
    Somit schlägt er bisweilen auch mal eine Brücke zwischen Logik und "Weisheit":
    "Logik ist nur der Anfang aller Weisheit." (Spock)

    Spock sollte zwischen den beiden Pilotfilmen entfernt werden und er wurde nicht erst drin gelassen als Nimoy sich etwas über die Vulkanische Kultur ausgedacht hat. Diese Dinge wurden erst nach und nach in der Serie eingeführt und dort dann auch explizit als etwas typisch vulkanisches bezeichnet. alles andere muss man bei der Übertragung auf das "typische" vulkanische Verhalten einfach kritisch sehen.
    Daß Spock drin behalten wurde haben wir zwar Roddenberry zu verdanken. Allerdings steckt hinter allem, was Spock nach typisch vulkanischer Manier macht, Leonard Nimoy.
    In STXI sagt Spock z.B. in etwa zu McCoy: "Wenn sie es für medizinisch sinnvoll erachten, daß ich weinend durch die Gänge laufe, dann tue ich das". Und haargenau das sollte mal ein gewisser Spock tun, als das ganze Schiff von Poren infiziert war, die Emotionen auslösen.
    Leonard Nimoy bestannt mit Nachdruck darauf, daß Spock NIEMALS seine Emotionen zeigen würde und sich statt dessen zurückziehen würde, wo er seinen Emotionen unbemerkt nachgeben konnte.
    Bei Spock hat man aber noch den Hintergrund, daß er halb ein Mensch ist.
    Es ist deshalb schwer zu sagen, ob speziell Spocks Ansichten über Emotionen "typisch" vulkanisch sind. Aber vulkanisch ist sie allemal, daß Vulkanier ihre Emotionen niemals zeigen würden.
    Und so hat sich das mit den meisten Dingen irgendwie bei den Vulkaniern "eingebürgert" was ein Spock jemals gebracht hat.

    Nein, das ist das andere Extrem und ebefalls nicht logisch. Es ist logisch, dass man erst agiert, wenn man die Situation analysiert hat und auch eine Chance auf Erfolg hat. Wenn man dazu Zeit braucht, dann braucht man die Zeit. Wenn die Gefahr dann noch lokal begrenzt ist, dann muss man akzeptieren, dass man erstmal nichts unternehmen kann.
    Diese Art der Logik gipfelte mal darin, daß gerade der ach so logische Spock die Hilfsraketen(?) - mit einem kleinen Rest Energie - zündete und somit das restliche* Außenteam rettete.
    Diese "Verzweiflungstat" war so UNtypisch vulkanisch aber gliechzeitig doch absolut logisch, weil es im Nachhinein die einzige Chance war, die dem Außenteam blieb um sich vor dem sicheren Tod zu retten.

    * auf dem Planeen hatte es ein Opfer gegeben, weil Spock zunächst nur mit Logik handelte

    Schon klar, aber sie gehen dahin um die katras zu schützen. Spock weiß ja wo sich seine Eltern in einem Notfall aufhalten. D.h. es existieren Notfallprotokolle und die Vulkanier reagieren auf die Gefahr von oben. Es ist auf jeden Fall logischer das betroffene Gebiet zu verlassen und in Schutzräumen schutz zu suchen, als in irgendwelche Schiffe zu steigen um sich nach und nach vom Himmel schießen zu lassen. Dass Sarek & Co. dorthin gegangen sind zeigt aber auch, dass die Vulkanier den Angreifer nicht als planetare Bedrohung ansehen, sondern eher als lokale.
    Auch ein Waldbrand wäre zunächst lokal. Dieser wird aber nicht dort bleiben, wenn man nichts dagegen unternimmt. Welche "Kettenreaktion" nun in einer geeigneten Schicht unter Oberfläche ausgelöst werden könnte, wird der Bohrer nicht verraten, ehe er seine Arbeit beendet hat. Wohmöglich würde man genau aus dem Grund vermeiden wollen, daß er seine Arbeit beendet.

    Den Bohrer zu sabotieren ist also mindestens so folgerichtig, wie sich im katrischen Schrein zu verstecken.

    Ich sehe die Fakten schon. Ich sehe eben nicht als so eindeutig an und hinterfrage sie nur stärker als du.
    Daß du die so stark hinterfragen würdest ist mir jetzt noch gernicht aufgefallen. Für dich ist das doch nur eine "lokale" Bedrohung weil eben "lokal gebohrt" wird und das Schiff ja auch nur "lokal über dem Planeten schwebt".

    Natürlich wartet er weil das Außenteam auf dem Bohrkopf ist. Zudem rechnet Spock nicht mit dem Einsatz einer Superwaffe. Er kalkuliert diese Möglichkeit nicht ein, da so eine Technoliogie zu diesem Zeitpunkt nicht existiert.
    und wenn schon unser Super-Vulkanier Spock nicht damit rechnet, dann dürften die Vulkanier dies auch nicht in Betracht ziehen.
    Ich dachte dir gefällt der Gedanke nicht, daß "alles was Spock sagt und tut" stellvertretend für die Vulkanier steht.
    Wie kommst du nun darauf, daß 6 Mrd. Vulkanier trotzdem das selbe shlußfolgern müssen wie er?
    Letzteres war eh mein Argument (Spock: "das Wohl von vielen wiegt mehr als das Wohl von wenigen oder eines einzelnen").
    Du musst also schon entscheiden, von welchem Standpunkt aus du die Vulkanier beleuchten willst.

    ich rede niemals davon, dass die Vulkanier untätig sind.
    Ach ja richtig, sie verstecken sich im katrischen Schrein. Das ist mmerhin ein Fußweg über felsige Landschaft.

    Der Gefängnisplanet ist der Ausgangspunkt von Neros Reise.
    Als Spock auftaucht ist DAS der (zweite) Gewittersturm den die Scanner erfassen.
    Dann werden 47 kling. Warbirds zerstört.
    Mehr braucht es im Film nicht, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

    Es ist aber ein Logik-Problem des Films.
    Und diese sind m.E. beabsichtigt bzw. wurden einfach übergangen, um die Storie voran zu treiben.

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  • Skeletor
    antwortet
    Erst mal eins vorweg.

    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
    Werd bitte nicht unverschämt.
    Das war eine Feststellung und nur als konstruktive Kritk gedacht und nicht als Beleidigung. Denn ich habe bei einigen Punkten den Eindruck, als ob du statt auf mein Argument einzugehen, lieber irgendwelche Star Trek Trivia-Informationen runterbetest, die mit meinem eigentlichen Argument nicht viel zu tun haben. Ich kann dann jedenfalls nichts damit anfangen, wenn es kein Bezug zu dem von dir zitierten Beitrag hat. Oder mir entgeht einfach der Zusammenhang.

    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
    Irrelevant?
    Die "Information" könnte aussagen, daß es bald zwischen den Klingonen und den Romulanern KRIEG gibt.
    Gleichzeitig würden die Vulkanier grübeln ob ihr Geheimdienst schlampig geworden ist, weil dieser das kleine Deteil übersehen hat, daß die Romulaner ein neues Superschiff haben, welches es mit einer ganzen Flotte aufnimmt.
    Für die "Rettungsmission" der Föderation ist diese Information irrelevant. Das kann man sogar im Film selbst belgen.

    Dann gehst du wahrscheinlich nicht von einem Wurmloch aus.
    ich gehe von gar nichts aus. Ich weiß nur, dass Nero nicht an der Position der Hobus-Sonne herausgekommen ist. D.h. Nero reist nicht nur durch die Zeit, sondern auch durch den Raum als er in das schwarze Loch gezogen wird. Da im Film nicht gesagt wird, dass der zweite Gewittersturm an den gleichen Koordinaten auftaucht wie bei der Ankunft von Nero, können wir auch nicht mit letzter Sicherheit sagen, dass es sich wirklich um die gleiche Position handelt. Es ist möglich, aber es kann genausogut woanders sein.

    Die Chancen stehen 50:50 und deshalb können dies nicht mit letzter Sicherheit sagen.

    Dann ist ja gut. Ich dachte schon man müsste da irgendwie Rücksicht drauf nehemen.
    Man muss nicht, aber man kann, da in diesen Geschichten ("Countdown" und "Nero" die Vorgeschichte der Zeitreise erzählt werden bzw. in Nero beleuchtet wird, was dieser in den 25 Jahren zwischen dem Kelvin-Zwischenfall und seinem Auftauchen bei Vulkan gemacht hat. Das ist natürlich nicht Canon, aber es hilft einem einige unbekannte Faktoren zu eliminieren und einige Hintergründe zu verstehen, die im Film nur angedeutet wurden.

    So sieht das aus Sicht von Pike aus. Ich wollte dir nur erklären wie es aus Sicht der Vulkanier aussieht, da diese lediglich das wissen können was Uhura weiß und was Pike weiß, bevor dieser mit Kirk redet.
    Und ich will nur sagen, dass es bei den Vulkaniern jemanden geben muss, bei dem alle Informationen zusammenlaufen und der die richtige Schlussfolgerung zieht.

    Aber um das noch einmal zu verdeutlichen. Ich stelle nicht in Frage, dass die Vulkanier Neros Schiff bei seiner Ankunft auf Vulkan nicht als Bedrohung und Gefahr ansehen und deshalb untätig sind. Mein Punkt ist eigentlich der, dass die Vulkanier die Narada erstmal nur als Gefahr für Schiffe erkennen und als Gefahr für eine relativ begrenzte Region auf Vulkan. Schließlich greift Nero nur eine Stelle und lässt den Rest in Ruhe.

    Aus diesem Grund ist es für die Vulkanier auch logisch, dass sich erstmal gruppieren und das verhalten der Narada weiter beobachten um bessere Chancen bei einem Angriff zu haben.

    Das was hier zur Debatte steht ist deine Forderung nach Kamikatzeangriffen und daher auch die Einschätzung der Vulkanier wie groß die Gefahr für den Planeten durch die Narada wirklich ist.

    Es steht nicht zur Debatte, ob die Vulkanier die Narada überhaupt als gefährlich einstufen. Das versteht sich von selbst.



    Informationen die bei Pike zusammen laufen::

    Uhura:
    - fängt einen authentischer Notruf vom kling. Gefängnisplanet am Rande der neutralen Zone ab:
    47 kling. Warbirds wurden von einem romulanischen Schiff zerstört

    Chekovs Ansprache:
    - um 22:00 erfassten die Sensoren einen "Gewittersturm" in der neutralen Zone.
    - kurz darauf kommt ein Notruf vom vulkanischen Oberkommando (falscher Notruf von Nero)
    - angeblich treten auf Vulkan seismische Aktivitäten auf
    - Der Befehl lautet:
    Den Zustand des Vulkan untersuchen. Bei einer möglichen Evakuierung helfen.

    Kirk:
    - "Gewitterstrum im All" trat auch am Tage seiner Geburt auf, bevor ein Schiff die USS-Kelvin Angriff
    - Der Angriff auf die Kelvin geschah am Rande des klingonischen Gebietes (respaktive in der neutralen Zone - wo die Sensoren um 22:00 besagten Gewittersturm erfassten.)
    - um 23:00 wurden 47 kling. Warbirds von einem romulanischen Schiff zerstört
    - Wir fliegen in eine Falle (falscher Notruf von Nero)

    Uhura:
    - keine Funksprüche mehr zu hören

    Kirk:
    - es findet ein Angriff statt
    Der Ablauf ist wie gesagt nicht ganz korrekt. Der Notruf von Rura Penthe und die Zerstörung der 47 Warbirds findet vor dem Auftauchen des Gewittersturms statt. Rura Penthe liegt tief im klingonischen Territorium während der Gewittersturm am Rand ebendiesem liegt.

    Der Angriff auf die Warbirds findet deshalb vor dem Gewittersturm statt, da dieser Angriff eine Reaktion der Klingonen auf den Ausbruch von Nero von Rura Penthe ist. (siehe geschnittene Szenen und dem Comic Star Trek: Nero)

    Aus diesem Grund ist dieses Ereignis auch als augenscheinlich isoliertes und internes Ereignis zwischen den Klingonen und Romulanern zu betrachten. Ein Zusammenhang zwischen diesem Ereignis und der Situation auf Vulkan wird erstmal nicht hergestellt.

    Das ist zwar für den Geheimdienst interessant, aber um dieses Ereignis mit dem Notruf auf Vulkan zu verbinden braucht es schon jemanden, der sämtliche Informationen hat. Und das war innerhalb von Starfleet nicht gegeben.

    Ob die Vulkanier alle Informationen besitzen und ob die dann auch bei einer Person landen, die, genau wie Kirk, dann korrekt zusammenführen kann, ist nicht bekannt und daher rein spekulativ.

    Diese Logik erfasst ein vulkanisches Gehirn innerhalb von 0,68 Sekunden!
    Da verwechselt du wohl einen gewissen Androiden mit einem Vulkanier und wie sagte Kirk doch sinngemäß: Spock irgendwie sind wir alle Menschen. Und auch Vulkanier sind nicht perfekt und sie sind schon gar keine Maschinen.

    Wie soll ich etwas verstehen können, wenn du bei deiner Argumentation von etwas ausgehst was ich angeblich gesagt hätte, was ich aber nie gesagt habe?
    Wie gesagt: Ich bringe Gegenargumente, das sind meine Gegenargumente und ich habe nie behauptet, dass du diese behauptet hast, da es ja MEINE Argumente waren.

    Aber um das abzukürzen. Was behaupte ich was du gesagt hast und warum trifft das nicht zu?

    Dagegen habe ich ja schon argumentiert, daß man auf Vulkan die "örtliche Situation" nicht von vorangegangen Ereignissen getrennt betrachten würde.
    Deine Gegenargumente kann ich aber nicht mal im Ansatz nachvollziehen, sorry.

    6 Schiffe.
    Nein, 7 Schiffe, da die Enterprise genauso schnell platt gemacht worden wäre wenn nicht Spock an Bord gewesen weräe.

    Und genau das sehe ich eben anders.
    Da die Angriffe auf die NARADA erfolglos waren, bleibt nur der Angriff auf den Bohrer.
    Außerdem gibt der Bohrer nicht deshalb Anlaß zur Sorge, weil es ein Bohrer ist, sondern weil das Bohren garantiert nicht der erste friedliche Akt werden wird.
    Ein Angriff, der, wenn er stattgefunden hat, augenscheinlich fehl geschlagen ist. Ich sage nicht, dass die Vulkanier die Narada nicht ernst genommen haben. Sie könnten einent Angriff auf die Narada oder den Bohrer gestartet haben. Wenn sie es getan haben, dann ist er fehl geschlagen. Egal aus welchem Grund. Der Bohrer war bei der ANkunft der Enterprise unbeschädigt.

    Ein Angriff muss aber nicht zwangsläufig stattgefunden haben. Es gibt auch mehrere Gründe warum dieser nicht erfolg sein kann. z.B. durch das ausfallen der planetenweiten Kommunikation konnten sich die Vulkanier nicht verständigen. D.h. ein koordinierter Angriff war nicht möglich.

    Oder aber: Die Vulkanier wußten von der klingonischen Armada und haben daher erstmal mit einem Angriff gewartet um irgendeine Schwachstelle zu finden um einen Gegner zu besiegen, der ihnen eigentlich hoffnungslos überlegen wäre.

    Wie schon öfters von mir erwähnt, wird in STIII ein getarntes Schiff entlarvt und in STVI ein getarntes Schiff, das auch getarnt feuern kann.
    In beiden Fällen war aber bekannt, dass Tarntechnologie existiert, dementsprechen kann man dann auch damit rechnen.

    Diesesmal soll nun nicht ein Schiff ansich entlarft werden, sondern seine Fähigkeiten, die man aufgrund seiner hochentwickelten Waffen und der besonders hohen Aggression durchaus vermuten darf, wenn plötzlich der Planet bearbeitet wird.
    Und man muß wie gesagt nicht sofort vermuten, daß der ganze Planet zerstört wird.
    Es reicht aus anzunehmen, daß die Oberfläche unbewohnbar gemacht werden soll.
    Dagegen spricht aber, dass Nero nur an einer Stelle bohrt und die Vulkanier wissen, dass man durch einen Bohrer alleine nicht die Oberfläche eines Planeten unbewohnbar machen kann.

    Von dem der den Gruß und den Nervengriff erfunden hat, weil er etwas "typisch vulkanisches" zeigen wollte.
    Ach der, und der hat auch gesagt, dass die Vulkanier nach dem Ermittlungsmotto von Sherlok Holmes und einer alten Bibelweisheit leben?

    Spock hat auch mal gesagt, dass der Spruch "Nur Nixon konnte nach China gehen" vulkanisch sei. Ist das dann wirklich so, oder hat er hier absolut unvulkanisch einen Scherz gemacht?


    Geschichten spielen sich fast ausschließlich auf der Metaebene ab.
    Somit "sprachen" die Vulkanier einst "über sich selbst", indem die Produzenten einen Stellvertreter (Spock) für deren Rasse erfand.
    Ziemlich simpel wenn man es mal kapiert hat.
    Natürlich hat Spock das Bild von Vulkaniern geprägt, aber das heißt nicht, dass jetzt auf einmal alles was Spock sagt und tut auf die gesamte Rasse übertragen werden kann. Es handelt sich immer noch um einen individuellen Charakter, der noch nichtmal vollblut Vulkanier ist. D.h. es gibt auch Eigenschaften, die überhaupt nicht auf alle Vulkanier übertragen wurden.

    Wie gesagt. Dieses The Needs of the Many gedöhns stammt aus der Bibel, welche Spock wahrscheinlich sogar gelesen hat. ich meine sogar, dass Tuvok irgendwann sogar mal explizit Spock mit diesem Spruch zitiert hat. Das bedeutet, dass Spock erst derjenige war, der durch sein Opfer in STII diese menschliche Weisheit überhaupt erst in die Vulkanische Kultur eingebracht hat und das war wie gesagt 25 Jahre nach den Ereignissen aus STXI, weswegen dies bei der Analyse des Verhaltens der Vulkanier in STXI auch nicht berücksichtig werden muss.

    Das ist das was ich dir zu erklären versuchte.
    Anfangs konnte man mit dem "Spitzohr" nichts anfangen. Er sollte sogar aus der Serie entfernt werden.
    Dann hat sich der pfiffige Spock-Darsteller einige Sachen überlegt die "typisch vulkanisch" sein sollten und führte diese Dinge in die Serie ein. Das ist daher keine Erfindung von Roddenberry!
    Geplante "Faustkämpfe" wurden ab sofort in Szenen umgeschrieben, die eine gewaltfreie Lösung präsentierten.
    So entwickelten sich "die Vulkanier" zu dem, wie sie nun im Allgemeinen dargestellt werden.
    Spock sollte zwischen den beiden Pilotfilmen entfernt werden und er wurde nicht erst drin gelassen als Nimoy sich etwas über die Vulkanische Kultur ausgedacht hat. Diese Dinge wurden erst nach und nach in der Serie eingeführt und dort dann auch explizit als etwas typisch vulkanisches bezeichnet. alles andere muss man bei der Übertragung auf das "typische" vulkanische Verhalten einfach kritisch sehen.

    Aber axelzuckend zuschauen ist logisch?
    Nein, das ist das andere Extrem und ebefalls nicht logisch. Es ist logisch, dass man erst agiert, wenn man die Situation analysiert hat und auch eine Chance auf Erfolg hat. Wenn man dazu Zeit braucht, dann braucht man die Zeit. Wenn die Gefahr dann noch lokal begrenzt ist, dann muss man akzeptieren, dass man erstmal nichts unternehmen kann.

    Die "Höhle" ist der "katrische Schrein".
    Nach vulkanischem Glauben ist die Katra unsterblich und kann in den sog. katrischen Schreinen aufbewahrt werden.
    Anders ausgedrückt, die sind in die nahegelegene "Kirche" geflüchtet.
    Also hatten sie wohl doch vor was Angst, sonst hätten sie ja auf der Terasse bleiben können, um einen besseren Blick auf das "seltene Schauspiel" zu haben.
    Schon klar, aber sie gehen dahin um die katras zu schützen. Spock weiß ja wo sich seine Eltern in einem Notfall aufhalten. D.h. es existieren Notfallprotokolle und die Vulkanier reagieren auf die Gefahr von oben. Es ist auf jeden Fall logischer das betroffene Gebiet zu verlassen und in Schutzräumen schutz zu suchen, als in irgendwelche Schiffe zu steigen um sich nach und nach vom Himmel schießen zu lassen. Dass Sarek & Co. dorthin gegangen sind zeigt aber auch, dass die Vulkanier den Angreifer nicht als planetare Bedrohung ansehen, sondern eher als lokale.

    Du siehst die Fakten nicht.
    Ich sehe die Fakten schon. Ich sehe eben nicht als so eindeutig an und hinterfrage sie nur stärker als du.

    Ich rede von Spock. Nicht von Pike.
    Spock wartet auf den Geo-Scan, damit dieser ihm das bestätigt was er sich eigentlich schon denken könnte.
    Vielleicht wartet er auch deshalb, weil sich noch das Außenteam auf der Plattform des Bohrkopfes befindet........
    Natürlich wartet er weil das Außenteam auf dem Bohrkopf ist. Zudem rechnet Spock nicht mit dem Einsatz einer Superwaffe. Er kalkuliert diese Möglichkeit nicht ein, da so eine Technoliogie zu diesem Zeitpunkt nicht existiert.

    Vier Variablen.
    Alle haben einen gemeinsamen Nenner:
    Es sind Angriffe
    Natürlich, aber nicht alle Varianten rechtfertigen einen Kamikatzeangriff. Dazu muss es dann schon keinen anderen Ausweg zu geben und wenn schon unser Super-Vulkanier Spock nicht damit rechnet, dann dürften die Vulkanier dies auch nicht in Betracht ziehen.

    Das einzige Argument was du angebracht hast ist, daß die Vulkanier den Angriff wohmöglich mit einem Schulterzucken abtun, weil sie denken sie hätten Zeit.
    ich rede niemals davon, dass die Vulkanier untätig sind.

    Und genau da wird es wieder schwierig sich darauf zu versteifen, weil alle anderen die der Narada begegnet sind keine Zeit hatten. Am Gefängnisplaneten ist die Narada ja einfach vorbeigezogen.
    Der Gefängnisplanet ist der Ausgangspunkt von Neros Reise.

    Ja, weil es das "Schulterzucken beim Anblick des Bohrers" ad absurdum führt.
    nicht unbedingt. Es ist aber ein Logik-Problem des Films.

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