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[015] "Will You Take My Hand?" / "Nimm meine Hand"

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  • Lemurian
    antwortet
    Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
    Gerade L'ell zu überzeugen, dass die Föderation nicht die klingonische Kultur vernichten will und nicht der Feind ist, hätte es mindestens eine Folge gebraucht.
    Na ja...eigentlich haben sie L'ell ja erpresst und nicht "überzeugt". ^^ Entweder Krieg Schluss oder der Heimatplanet im Arsch.


    Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
    Diesen Kritikpunkt habe ich nie wirklich verstanden. Der Krieg findet doch zum Großteil Offscreen statt.
    Ja stimmt schon...aber war für mich persönlich immer noch ein bischen zuviel...es wurde ja auch oft thematisiert indem z.b. Lorca gefühlte Millionen mal betont hat wie Kriegsentscheident das ist was man auf der Discovery gerade tut usw.


    Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht ob die Macher sich damit nicht ein Problem aufgehalst haben. Gerade durch den langen Zeitraum bis zur nächsten Staffel, wird wohl das Fandom in die Enterprise mehr Wunschvorstellungen reininterpretieren, die die Macher gar nicht erfüllen können. Ich persönlich habe jetzt nicht im ersten Augenblick gedacht "Boahh wir kriegen jetzt in der 2. Staffel Captain Pike und Spock zu sehen". Das war für mich einfach nur eine Aussage der Macher, dass der Krieg jetzt vorbei ist und man jetzt mit der Erfoschung und Erkundung unbekannter Welten beginnt. Mich persönlich hätte es nicht gewundert wenn es einen Zeitsprung gegeben hätte, wo ein Planet mit einer untergegangen Zivilisation erforscht worden wäre. Aber wenn ich mir jetzt die sozialen Netztwerke ansehen, was sich alle für mögliche Handlungsstränge ausmalen, muss ich sagen, dass die Serie immer noch Discovery heißt und nicht Pikes 5 Jahresmission mit der Enterprise.
    Welche Wunschvorstellungen meinst Du da genau? Also ich könnte mir ja vorstellen das man langfristig vielleicht daranh arbeitet eine Spin-Off Serie mit der USS Enterprise mit Captain Pike und Spock zu realisieren...das ist so meine persönliche Wunschvorstellung. Sie muss ja gar nicht mal so oft in Discovery vorkommen...aber ich könnte mir vorstellen das man sie jetzt nur deswegen vorstellt...weil sonst hätte man ja auch eine beliebige andere Conny mit einem anderen Captain nehmen können...aber nein, man ausgerechnet die Enterprise genommen.

    Schreit doch für mich nach einem Spin-Off...meine Vermutung.

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  • BluePanther
    antwortet
    Zitat von Lemurian Beitrag anzeigen
    Also ehrlich gesagt kann ich hier das ganze Mimimi von wegen was das für ein schrecklich Staffelende ist nicht nachvollziehen. Auch die Frage die hier öfter gestellt wurde warum sich die Klingonen-Tante darauf einläßt mit der Bombe und warum die Klingonen abziehen obwohl sie bis kurz vor der Erde waren ist doch eindeutig geklärt.

    Die Klingonen hatten die Wahl zwischen den Krieg weiter führen und ihre Heimatwelt verlieren oder aufzugeben: deswegen ziehen die Klingonen ab! Und das man der Klingonen-Tante die Kontrolle über die Bombe gibt weil sie damit ihr Volk erpressen kann und doch die 24 Häuser vereinen kann - damit ist das Ziel erreicht. Der Krieg sollte ebenfalls dazu dienen die Häuser zu vereinen wurde in der letzten Folge gesagt aber da es jetzt auch so geht ist der Krieg jetzt unnötig. Außerdem wird man es nicht wagen die Föderation anzugreifen weil es ja sein kann das die Föderation die Bombe dann doch noch zünden kann mit einer anderen Fernsteuerung...wäre bestimmt möglich.
    Das Ende finde ich persönlich auch nicht schlecht, aber um das ganze glaubwürdig und nachvollziehbar zu erklären, hätte es mindestens 2 oder besser 3 Folgen gebraucht die nur auf Quo'nos spielen. Aber weil sie den Krieg noch in dieser Staffel enden lassen wollten, kommt alles überstürzt und wenig glaubwürdig rüber. Gerade L'ell zu überzeugen, dass die Föderation nicht die klingonische Kultur vernichten will und nicht der Feind ist, hätte es mindestens eine Folge gebraucht.

    So sehr ich die Staffel nicht mochte und eigentlich nicht mehr vor hatte ab der Staffelhälfte weiter zu schauen weil mir das einfach zuviel Krieg war so sehr mag ich dieses Ende wo die Föderationswerte doch noch siegen.
    Diesen Kritikpunkt habe ich nie wirklich verstanden. Der Krieg findet doch zum Großteil Offscreen statt. Viele Handlungen die mit dem Krieg in Verbinung gebracht werden, hätte man auch ohne große Veränderungen auch ohne Kriegsbezug zeigen können. Die einzigen Folgen wo der Krieg wirklich thematisiert wird, ist die Schlacht am Binärstern, der Kampf gegen das Schiff der Toten im Halbstaffelfinale und natürlich die letzten beiden Folgen. Wobei man in den letzten beiden Folgen nur hört was denn im Krieg passiert ist und den Krieg selbst gar nicht mitbekommt.

    Weiter geschaut habe ich dann doch nur noch weil von dem Ende mit der Enterprise unter dem Kommando von Captain Pike erfahren habe und dann habe ich meine Meinung geändert und bin mal gespannt auf Staffel 2. Wäre aber die Enteprise am Ende der Staffel nicht aufgetaucht...dann hätte ich wahrscheinlich gar nicht weiter geschaut.
    Ich weiß nicht ob die Macher sich damit nicht ein Problem aufgehalst haben. Gerade durch den langen Zeitraum bis zur nächsten Staffel, wird wohl das Fandom in die Enterprise mehr Wunschvorstellungen reininterpretieren, die die Macher gar nicht erfüllen können. Ich persönlich habe jetzt nicht im ersten Augenblick gedacht "Boahh wir kriegen jetzt in der 2. Staffel Captain Pike und Spock zu sehen". Das war für mich einfach nur eine Aussage der Macher, dass der Krieg jetzt vorbei ist und man jetzt mit der Erfoschung und Erkundung unbekannter Welten beginnt. Mich persönlich hätte es nicht gewundert wenn es einen Zeitsprung gegeben hätte, wo ein Planet mit einer untergegangen Zivilisation erforscht worden wäre. Aber wenn ich mir jetzt die sozialen Netztwerke ansehen, was sich alle für mögliche Handlungsstränge ausmalen, muss ich sagen, dass die Serie immer noch Discovery heißt und nicht Pikes 5 Jahresmission mit der Enterprise.

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  • Lemurian
    antwortet
    Also ehrlich gesagt kann ich hier das ganze Mimimi von wegen was das für ein schrecklich Staffelende ist nicht nachvollziehen. Auch die Frage die hier öfter gestellt wurde warum sich die Klingonen-Tante darauf einläßt mit der Bombe und warum die Klingonen abziehen obwohl sie bis kurz vor der Erde waren ist doch eindeutig geklärt.

    Die Klingonen hatten die Wahl zwischen den Krieg weiter führen und ihre Heimatwelt verlieren oder aufzugeben: deswegen ziehen die Klingonen ab! Und das man der Klingonen-Tante die Kontrolle über die Bombe gibt weil sie damit ihr Volk erpressen kann und doch die 24 Häuser vereinen kann - damit ist das Ziel erreicht. Der Krieg sollte ebenfalls dazu dienen die Häuser zu vereinen wurde in der letzten Folge gesagt aber da es jetzt auch so geht ist der Krieg jetzt unnötig. Außerdem wird man es nicht wagen die Föderation anzugreifen weil es ja sein kann das die Föderation die Bombe dann doch noch zünden kann mit einer anderen Fernsteuerung...wäre bestimmt möglich.

    So sehr ich die Staffel nicht mochte und eigentlich nicht mehr vor hatte ab der Staffelhälfte weiter zu schauen weil mir das einfach zuviel Krieg war so sehr mag ich dieses Ende wo die Föderationswerte doch noch siegen. Weiter geschaut habe ich dann doch nur noch weil von dem Ende mit der Enterprise unter dem Kommando von Captain Pike erfahren habe und dann habe ich meine Meinung geändert und bin mal gespannt auf Staffel 2. Wäre aber die Enteprise am Ende der Staffel nicht aufgetaucht...dann hätte ich wahrscheinlich gar nicht weiter geschaut.

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  • Svega
    antwortet
    Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
    Also Star Trek XI ist doch noch eines der beliebteren ST Streifen ...
    Beliebt ist so ein Begriff. An der Kinokasse erfolgreich, aber in der Zweitverwertung im Verhältnis zu den älteren Filmen und Serien schneller zu low budget-Preisen verkauft als man Grabbeltisch buchstabieren kann. Typisch für Fastfood. Es gibt zu den Arbrams-Filmen und Fortsetzungen im Verhältnis auch kaum nennenswertes Merchandising. Der Grund ist sicherlich nicht die hohe Nachfrage, bzw. Beliebtheit. Ein vierter Film scheint ja auch zu den Akten gelegt worden sein.

    Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
    Ja das Ende ist ein wenig Aufgesetzt, jedoch hat man versucht es jedem Recht zu machen was eventuell ein Fehler ist. Unterm Strich hätte so einiges besser laufen können. Im Star Trek Original gibt es lediglich 12 Constitutions, wie viele Constitutions es bei Disco gibt weiss ich leider nicht. Die Discovery selbst scheint jedoch neben ihrem verloren gegangenen Schwesterschiff ein Unikat zu sein, aus diesem Vergleich heraus kann ich deine Kritik nachvollziehen. Aber Okay der Name Enterprise scheint nach Acher bei jedem Sternenflottenmiglied etwas Ehrfurcht zu erzeugen .
    Naja, nach einem gedrängt, den Zuschauer nicht ernstnehmend verhunzten, undurchdachten Abgang mussten sie mit Blick auf die zweite Season den Trumpf raushauen. Obwohl ich von Discovery insgesamt enttäuscht bin ist das auftauchen der Enterprise durchaus ein Grund mir anzusehen was sie daraus in der zweiten Staffel machen.

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  • Vere Athor
    antwortet
    Uff, was für ein herbeigezwungenes Ende.
    So, und damit ist aus meiner Sicht der Star Trek- reirgendwas (reimagine, reboot, restart, pre-sequel) bei der Geburt verstorben. Zu viele akutelle Sci-Fi Serien mit und ohne Raumschiffen sind in den Kategorien Charaktere - Geschichte - SFX um so vieles besser. It's dead, Jim.

    Die Folge bekommt 2 von 6*.

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  • Infinitas
    antwortet
    Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
    Hätte ich mich nicht so sehr über das dämliche Ende geärgert und wäre ich durch Star Trek XI und Korsorten nicht vorbelastet was Verunstaltungen im Star Trek Universum angeht, wäre das meine Reaktion als Fan gewesen: WTF, die Enterprise, wie geil ist das denn.
    Warum Burnham und die Brückencrew reagieren, als hätte sie einen Geist gesehen, erschließt sich mir aber nicht ganz.
    Wie man übrigens eine Enterprise richtig gut in Szene setzt sollte man von Star Trek VIII gelernt haben. Oder aus der ST Vanguard Buchreihe, in der finalen Endschlacht
    Also Star Trek XI ist doch noch eines der beliebteren ST Streifen, Star Trek VII war auch der mit der kostspieligste und auch bis dahin erfolgreichste Star Trek Film. Er erwirtschaftete einen Gewinn von über 100mio US Dollar bei Produktionskosten von ca. 45mio US Dollar und hatte mehrere gute Szenen mit der Sovereign-Ente.Vergleichbar sind beide St Filme vom Handlungstrag her schwer. Ich bin eher der Typ der bei ST1 regelmäßig einpennt.

    Ja das Ende ist ein wenig Aufgesetzt, jedoch hat man versucht es jedem Recht zu machen was eventuell ein Fehler ist. Unterm Strich hätte so einiges besser laufen können. Im Star Trek Original gibt es lediglich 12 Constitutions, wie viele Constitutions es bei Disco gibt weiss ich leider nicht. Die Discovery selbst scheint jedoch neben ihrem verloren gegangenen Schwesterschiff ein Unikat zu sein, aus diesem Vergleich heraus kann ich deine Kritik nachvollziehen. Aber Okay der Name Enterprise scheint nach Acher bei jedem Sternenflottenmiglied etwas Ehrfurcht zu erzeugen .

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  • BigVanVader
    antwortet
    Ich fand das Ende i.O. das es keinen großen Knall gab war schon Star Trek...

    Beim Ende mit der Enterprise, dachte ich erst dass die einen Funkspruch von der Narada bekommen. Wieso die Ent solche Probleme mit dem Funk hat und sonnst aussieht wie neu erschließt sich mir noch nicht ganz.
    Dafür ist das Design der Ent der Hammer!

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  • DefiantXYX
    antwortet
    Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
    Stimmt die Sovereign-Klasse war in DS9 nie zu sehen und ein Belangloses "das ist doch nur die gute alte Ente unter Captain Pike" wäre unpassend gewesen. Jedoch fand ich die Szene dennoch ein wenig Aufgesetzt.
    Hätte ich mich nicht so sehr über das dämliche Ende geärgert und wäre ich durch Star Trek XI und Korsorten nicht vorbelastet was Verunstaltungen im Star Trek Universum angeht, wäre das meine Reaktion als Fan gewesen: WTF, die Enterprise, wie geil ist das denn.
    Warum Burnham und die Brückencrew reagieren, als hätte sie einen Geist gesehen, erschließt sich mir aber nicht ganz.
    Wie man übrigens eine Enterprise richtig gut in Szene setzt sollte man von Star Trek VIII gelernt haben. Oder aus der ST Vanguard Buchreihe, in der finalen Endschlacht

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  • Infinitas
    antwortet
    Zitat von Mirror-Supernic Beitrag anzeigen
    TNG lief zu einer Zeit, als die Konkurrenz im TV Baywatch und A-Team hieß und war auf seine Weise revolutionär. Discovery läuft zu einer Zeit, in der die Konkurrenz Game of Thrones und The Expanse heißt und ist nur unterdurchschnittliche Stangenware - unschlüssige Nonsensdrehbücher, ein katastrophaler Hauptcharakter etc. Das hat noch gar nichts damit zu tun, ob es eine gute Star Trek-Serie ist. Ist es mE auch nicht - zumindest nicht, wenn man eben höhere Erwartungen an modernes TV hat: Was hätte man da alles machen können. Ethische Erwägungen zum Bärtierchen, ein dunkles Spiegeluniversum, das tatsächlich zweifelhafte und zwiespältige Charaktere zeigt anstelle irrer Comic-Bösewichter - alleine aus der Diskussion, ob die Föderation wirklich Genozid erwägen soll, hätte man eine ganze Folge machen können. Aber - nichts. Im Jump'n Run-Stil von "Twist" zu "Twist" springen und weder die Charaktere noch die Implikationen deren Handelns ernst zu nehmen, ist für mich kein gutes Star Trek.

    Orville ist gutes, modernes Star Trek, das wenigstens Spaß macht. The Expanse ist gute Scifi, die sich Gedanken macht, wir eine Gesellschaft der Zukunft aussehen könnte. Discovery ist leider nichts davon.
    TNG lief bei mir anfänglich sogar außerhalb jeglicher Konkurrenz. Da mein Vater weder eine Satellitenschüssel noch einen Kabelanschluss gebraucht hat.

    Die einzige anfängliche Konkurrenz mit 6 oder 7 war die Wiederholung von Raumschiff Orion sowie der Kinozusammenschnitt der BSG Filme sowie kleine Bonbons ala Unternehmen Delta 3 welcher glaub ich noch auf dem Netzkinokanal von you tube verfügbar ist.
    In der Nachbarschaft hatte ich nen amerikanischen Freund mit dem ich dann Zeichentrick Filme angesehen habe (Gi joe und co, also Dinge die ich noch nicht sehen durfte oder Dinge die es in Deutschland nie gegeben hat )und TOS gabs beim anderen Nachbarskind. Sat 1 und Co gab es bei mir zum Beispiel erst als wir umgezogen sind.

    Im Vergleich mit einem Film wie Unternehmen Delta 3 ist Discovery natürlich "Bombe". Jedoch gebe ich dir vollkommen Recht das es tatsächlich neuere SciFi Serien gibt die das Genre Besser einfangen The Orville hab ich noch nicht gesehen aber bei The Expanse gebe ich dir vollkommen Recht. Einen ähnlichen Twist gab es auch in den 90zigern beim erscheinen von Babylon 5 welches in direkter Konkurrenz zu DS9 stand. Am Ende des Tages hab ich jedoch beide Serien im DVD Regal und mir haben auch beide sehr gut gefallen.Ob das bei Discovery so wird bleibt abzuwarten.

    Was der Serie im Vergleich zu einigen Vorgängern fehlt ist die Möglichkeit einer positiven Zukunft, Star Trek Discovery setzt ein wenig mehr auf Dunkelheit. Zunächst wäre das für mich nicht so schlimm wenn zumindest die Geschichte sowie die Interaktionen der Charaktere sowie die Gesamthandlung ein wenig schlüssiger wären. Jedoch gehe ich davon aus das genau dieser Punkt, neben dem Punkt Discovery kein Procedural, ist der die "Alt-Fans" am meisten stört. Die letzte Folge der ersten Season sowie die Situation auf Phavo hat jedoch bewiesen das dass Positive Ideal von Star Trek zumindest noch ein Teil von Discovery ist. Eventuell ist Disco aber auch einfach nur eine Serie die jede Erwartungshaltung zufriedenstellen möchte - das wird denk ich mal nicht gelingen. DS9 hat ja auch 3 Staffel gebraucht bis die Serie richtig auf Touren gekommen ist, jedoch hab ich Storry und Plot der einzelnen Folgen bei weitem nicht so fehlerhaft in Erinnerung wie es nun bei Disco der Fall ist.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Captain Pike ist ja bereits als hochdekorierter Captain bekannt und war das schon kurz vor Beginn des Krieges, wie wir in einer Auflistung hochdekorierter Captains sehen, die Saru sich vom Computer anzeigen lässt. Die Enterprise bzw. Consitution-Klasse wird ebenfalls in einer frühen Folge als etwas Besonderes von Burnham gegenüber Tilly bezeichnet. Dass man solche Schiffe im Krieg nicht sah, sollte uns wirklich nicht verwundern. Wir sahen von diesem Krieg viel weniger als z.B. vom Dominion-Krieg und wo war dort die Enterprise-E? Hat bestimmt auch Heldenhaftes vollbracht, aber eben nicht im gleichen Sektor, wo sich die Hauptcharaktere der Serie aufgehalten haben. Es spricht wohl nichts dagegen, wenn die Crew der Discovery mit etwas Erstaunen bzw. Bewunderung bei dem Anblick der Enterprise und bei einem Funkspruch von Pike reagiert.
    Stimmt die Sovereign-Klasse war in DS9 nie zu sehen und ein Belangloses "das ist doch nur die gute alte Ente unter Captain Pike" wäre unpassend gewesen. Jedoch fand ich die Szene dennoch ein wenig Aufgesetzt.
    Zuletzt geändert von Infinitas; 14.02.2018, 14:41.

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  • MFB
    antwortet
    Captain Pike ist ja bereits als hochdekorierter Captain bekannt und war das schon kurz vor Beginn des Krieges, wie wir in einer Auflistung hochdekorierter Captains sehen, die Saru sich vom Computer anzeigen lässt. Die Enterprise bzw. Consitution-Klasse wird ebenfalls in einer frühen Folge als etwas Besonderes von Burnham gegenüber Tilly bezeichnet. Dass man solche Schiffe im Krieg nicht sah, sollte uns wirklich nicht verwundern. Wir sahen von diesem Krieg viel weniger als z.B. vom Dominion-Krieg und wo war dort die Enterprise-E? Hat bestimmt auch Heldenhaftes vollbracht, aber eben nicht im gleichen Sektor, wo sich die Hauptcharaktere der Serie aufgehalten haben. Es spricht wohl nichts dagegen, wenn die Crew der Discovery mit etwas Erstaunen bzw. Bewunderung bei dem Anblick der Enterprise und bei einem Funkspruch von Pike reagiert.

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  • Garak23
    antwortet
    Ich bin einfach nur entsetzt wie nun die Staffel mit dieser total misslungenen Folge endet. In der Zwischenzeit war ich durchaus wohlwollend der Serie gegenüber. Einige Folgen insbesondere die ersten 3 Folgen im Spiegeluniversum konnten mich auch überzeugen. Aber dieses Finale mit der total hanebüchenen Story entwertet nun auch die Staffel insgesamt im Rückblick.

    Die gewissenlose Imperatorin mit Vollmacht und seltsamer Massenvernichtungswaffe ausstatten, die dann in Besitz einer nicht vertrauenswürdigen Klingonin ohne Anerkennung auf Qo'nos durch Erpressung an die Macht kommt und den Krieg beendet, den sie gefühlt seit Jahren ununterbrochen befeuert hat. Die klingonischen Schiffe unmittelbar vor der Erde erkennen ohne Vorbehalte gleich ihre Macht an und ziehen sich zurück. Tyler/Voq entscheidet sich im letzten Moment mit nicht nachvollziehbarer Begründung mit L'Rell von dannen zu ziehen und seine große Liebe zurückzulassen. Ich könnte noch einige weitere Punkte erwähnen die ich furchtbar finde, aber es wurde hier schon alles genannt. Die Folge war wirklich eine “Michael Bernham Show“. Im negativen Sinne.

    Ich kann dieser Folge nur 2 Sterne geben. Ich finde sie fast noch schlechter als die Zeitschleifenfolge mit Harry Mudd. Ein absolut unwürdiges Ende einer polarisierenden Staffel.

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  • Dax
    antwortet
    Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
    Nochmal zu meiner abschließenden Frage, was ist denn das besondere an der Schlussszene? Ist die Enterprise nicht einfach nur ein Schiff, welches ein Notsignal aussendet, oder muss hier eine Zeitreise oder ähnliches passiert sein?!
    Sofern die Constitution-Klasse bereits etabliert ist, macht der Verlauf des Krieges nochmals weniger Sinn, da die Klasse allem was die Klingonen haben weitaus überlegen ist.
    Es wird von einer Indienststellung in 2245 für die Enterprise ausgegangen. The Cage spielt 2254, Discovery 2256.

    Und da die Enterprise 2254 so aussah, werden die Argumente für Discovery in der Prime-Zeitlinie immer dünner.

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  • Bird of Prey
    antwortet
    Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
    Ich habe da 6-7 klingonische Raumschiffe gesehen, die auf Kurs Richtung Erde waren. Vielleicht waren das auch mehr, wer weiß, aber die Erde muss nicht zwangsläufig fallen, vor allem wenn die Klingonen demoralisiert sind und womöglich auseinander brechen, schließlich kämpft ja seit längerem jeder für sich.
    Die Erde wäre gefallen. Die Klingonen waren schlichtweg nicht aufzuhalten, deshalb doch auch dieser drastische Schritt der Föderation. Man durfte doch mit 'anhören', wie die Klingonen auf ihren Beutezug alles den Erdboden gleich gemacht hatten. Und hätte die Föderation die Bombe gezündet, wären sie wie gesagt, so oder so vernichtet worden. Klingonen wären nicht demoralisiert, eher mächtig angepisst und auf Vergeltung aus. Klingonen hat man zumindest noch nicht anders erlebt.

    Einige Klingonen hätten sich natürlich aber dennoch gewundert wie das passieren konnte. Ich komme schließlich auch nicht über diesen Marvel-Teleporter hinweg. Farblich passen die Sporen auch zum Tesserakt. Das muss also mit einem Infinity-Stein zutun haben. Star-Lord, übernehmen sie!

    Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
    Sofern die Constitution-Klasse bereits etabliert ist, macht der Verlauf des Krieges nochmals weniger Sinn, da die Klasse allem was die Klingonen haben weitaus überlegen ist.
    Es machte zumindest nicht den Eindruck, dass das Schiff erst kürzlich zu Wasser gelassen wurde.

    Der Kriegsverlauf lässt sich aber auch nicht an einen Schiff messen. Das traurige ist eben, dass man den geneigten Zuschauer schlichtweg im dunkeln und den "Krieg" im Hintergrund abspielen lassen hat. Man wurde mehr oder weniger vor vollendeten Tatsachen gestellt.

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  • Svega
    antwortet
    Zitat von Mirror-Supernic Beitrag anzeigen
    Ich wäre durchaus für ein "modernes" Star Trek zu haben, ein moralisch ambivalenteres, ein actionlastigeres - ich habe kein Problem damit, zuzugeben, dass ich bei mancher DS9- oder TBG-Folge heutzutage mit dem Schlaf kämpfen müsstr. Die Zeiten hab sich geändert und auch unser Anspruch an TV.

    TNG lief zu einer Zeit, als die Konkurrenz im TV Baywatch und A-Team hieß und war auf seine Weise revolutionär. Discovery läuft zu einer Zeit, in der die Konkurrenz Game of Thrones und The Expanse heißt und ist nur unterdurchschnittliche Stangenware - unschlüssige Nonsensdrehbücher, ein katastrophaler Hauptcharakter etc. Das hat noch gar nichts damit zu tun, ob es eine gute Star Trek-Serie ist. Ist es mE auch nicht - zumindest nicht, wenn man eben höhere Erwartungen an modernes TV hat: Was hätte man da alles machen können. Ethische Erwägungen zum Bärtierchen, ein dunkles Spiegeluniversum, das tatsächlich zweifelhafte und zwiespältige Charaktere zeigt anstelle irrer Comic-Bösewichter - alleine aus der Diskussion, ob die Föderation wirklich Genozid erwägen soll, hätte man eine ganze Folge machen können. Aber - nichts. Im Jump'n Run-Stil von "Twist" zu "Twist" springen und weder die Charaktere noch die Implikationen deren Handelns ernst zu nehmen, ist für mich kein gutes Star Trek.
    Du bringst es auf den Punkt.

    Discovery ist mit dem großen Versprechen an den Start gegangen, eine moderne, zeitgemäße Star Trek-Serie sein zu wollen.
    Visuell ist sie es. Inhaltlich leider weit davon entfernt.

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  • Mirror-Supernic
    antwortet
    Kristian Es geht aber bei der Kritik an Discovery nicht primär um einen Vergleich mit den alten Serien bzw unseren Gefühlen, die wir "alten" Fans dabei hatten. Zumindest nicht mir.

    Ich wäre durchaus für ein "modernes" Star Trek zu haben, ein moralisch ambivalenteres, ein actionlastigeres - ich habe kein Problem damit, zuzugeben, dass ich bei mancher DS9- oder TBG-Folge heutzutage mit dem Schlaf kämpfen müsstr. Die Zeiten hab sich geändert und auch unser Anspruch an TV.

    TNG lief zu einer Zeit, als die Konkurrenz im TV Baywatch und A-Team hieß und war auf seine Weise revolutionär. Discovery läuft zu einer Zeit, in der die Konkurrenz Game of Thrones und The Expanse heißt und ist nur unterdurchschnittliche Stangenware - unschlüssige Nonsensdrehbücher, ein katastrophaler Hauptcharakter etc. Das hat noch gar nichts damit zu tun, ob es eine gute Star Trek-Serie ist. Ist es mE auch nicht - zumindest nicht, wenn man eben höhere Erwartungen an modernes TV hat: Was hätte man da alles machen können. Ethische Erwägungen zum Bärtierchen, ein dunkles Spiegeluniversum, das tatsächlich zweifelhafte und zwiespältige Charaktere zeigt anstelle irrer Comic-Bösewichter - alleine aus der Diskussion, ob die Föderation wirklich Genozid erwägen soll, hätte man eine ganze Folge machen können. Aber - nichts. Im Jump'n Run-Stil von "Twist" zu "Twist" springen und weder die Charaktere noch die Implikationen deren Handelns ernst zu nehmen, ist für mich kein gutes Star Trek.

    Orville ist gutes, modernes Star Trek, das wenigstens Spaß macht. The Expanse ist gute Scifi, die sich Gedanken macht, wir eine Gesellschaft der Zukunft aussehen könnte. Discovery ist leider nichts davon.

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