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Leben vor und während TOS

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    Leben vor und während TOS

    Bedingt durch die Diskussionen über DSC habe ich mir nochmal Gedanken gemacht, was wir eigentlich über die Zeit während/vor TOS so wissen.

    Dabei fiel mir auf, dass die Zeit vor und während TOS gar nicht so rosig war:
    • Der Gouverneur Kodos tötet die Hälfte der Bevölkerung, um die andere Hälfte vor einer Hungersnot zu bewahren (Kodos, der Henker)
    • Geisteskranke Kriminelle werden auf einem Planeten mit giftiger Atmosphäre festgehalten (Wen die Götter zerstören)
    • Der Leiter einer anderen Kolonie macht wissenschaftliche Experimente mit seinen Gefangenen (Der Zentral­nerven­system­manipulator)

    Gibt es noch andere Beispiele dafür, dass die Zeit vor und während TOS durchaus "düsterer" war, als es beim ersten Schauen den Anschein hat?

    #2
    Nicht zu vergessen, dass der Weltraum voller planetenfressenden Amöben war und Maschinen des Jüngesten Gerichtes und durchgedrehter Raumsonden, die die Leute zwangen, nachzudenken... über Musik.

    Die Utopie im klassischen Star Trek war nicht, dass es keine Probleme (oder inkompetente Starfleetoffiziere oder Verbrecher) gegeben habe, sondern dass man die Probleme gemeinsam(!) gelöst hat und die Zukunft eine lebenswerte war.

    Das sehe ich bei Disco nicht und da nützt auch kein "In Episode 22 hat man aber gesagt..."
    Die Enterprise war deswegen selbst noch lange kein nordkoreanisches Bootcamp.
    Disco ist so wie Dark Matter mit einem Star Trek Aufkleber dran.
    Republicans hate ducklings!

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      #3
      TOS ist in Sachen Geschlechtergleichheit oftmals schwer zu schlucken. Selbst wenn man Genes berüchtigte Körpertausch-Folge ausklammert, reicht es irgendwann mit den jungen Frauen im Minirock, die dem Captain seinen Kaffee oder sein Logbuch reichen. In Enterprise und DSC ist das glücklicherweise zurechtgerückt worden.

      Rassistische Einstellungen scheinen zu Kirks Zeiten auch noch zumindest latent vorhanden zu sein und in Kriesensituationen sehr schnell auszubrechen, was gerade Spock immer wieder erleben muss (The Galileo 7 z.B).


      I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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        #4
        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
        TOS ist in Sachen Geschlechtergleichheit oftmals schwer zu schlucken. Selbst wenn man Genes berüchtigte Körpertausch-Folge ausklammert, reicht es irgendwann mit den jungen Frauen im Minirock, die dem Captain seinen Kaffee oder sein Logbuch reichen. In Enterprise und DSC ist das glücklicherweise zurechtgerückt worden.

        Rassistische Einstellungen scheinen zu Kirks Zeiten auch noch zumindest latent vorhanden zu sein und in Kriesensituationen sehr schnell auszubrechen, was gerade Spock immer wieder erleben muss (The Galileo 7 z.B).
        Dafür ist eine Serie der 60er und das blende ich zumindest komplett aus und es würde es auch sehr komisch finden, wenn das heute jemand als "Kanon" bezeichnet. Aber trotzdem gut, dass Enterprise und Disco sich hier davon abheben. Sonst waren/sind die ja auch so genau, nicht?
        Republicans hate ducklings!

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          #5
          Zitat von endar Beitrag anzeigen
          Nicht zu vergessen, dass der Weltraum voller planetenfressenden Amöben war und Maschinen des Jüngesten Gerichtes und durchgedrehter Raumsonden, die die Leute zwangen, nachzudenken... über Musik.

          Die Utopie im klassischen Star Trek war nicht, dass es keine Probleme (oder inkompetente Starfleetoffiziere oder Verbrecher) gegeben habe, sondern dass man die Probleme gemeinsam(!) gelöst hat und die Zukunft eine lebenswerte war.

          Das sehe ich bei Disco nicht und da nützt auch kein "In Episode 22 hat man aber gesagt..."
          Die Enterprise war deswegen selbst noch lange kein nordkoreanisches Bootcamp.
          Disco ist so wie Dark Matter mit einem Star Trek Aufkleber dran.
          Bei deinem Beitrag habe ich mich mal so richtig schön UNverstanden gefühlt. Es geht mir nicht um "die Utopie im klassischen Star Trek" und es ist auch kein "Disco ist doof, weil ..."-Thread. Es geht um die Frage, wie das Leben so vor und während TOS war.

          Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
          Rassistische Einstellungen scheinen zu Kirks Zeiten auch noch zumindest latent vorhanden zu sein und in Kriesensituationen sehr schnell auszubrechen, was gerade Spock immer wieder erleben muss (The Galileo 7 z.B).
          Muss mir die Folge wohl mal wieder angucken ...

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            #6
            Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
            TOS ist in Sachen Geschlechtergleichheit oftmals schwer zu schlucken. Selbst wenn man Genes berüchtigte Körpertausch-Folge ausklammert, reicht es irgendwann mit den jungen Frauen im Minirock, die dem Captain seinen Kaffee oder sein Logbuch reichen. In Enterprise und DSC ist das glücklicherweise zurechtgerückt worden.
            Janeway wäre es durchaus zuzutrauen gewesen, jemanden zum Kaffee holen zu schicken, schade eigentlich. Aber immerhin lässt sie replizieren.

            Zitat von riepichiep Beitrag anzeigen
            Bei deinem Beitrag habe ich mich mal so richtig schön UNverstanden gefühlt. Es geht mir nicht um "die Utopie im klassischen Star Trek" und es ist auch kein "Disco ist doof, weil ..."-Thread. Es geht um die Frage, wie das Leben so vor und während TOS war.
            Das Problem ist, dass dein Startpost auf eine Sammlung von Ausnahmen hinausläuft.

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              #7
              Zitat von riepichiep Beitrag anzeigen

              Bei deinem Beitrag habe ich mich mal so richtig schön UNverstanden gefühlt. Es geht mir nicht um "die Utopie im klassischen Star Trek" und es ist auch kein "Disco ist doof, weil ..."-Thread. Es geht um die Frage, wie das Leben so vor und während TOS war.
              Wenn du Dinge schreibst wie "Dabei fiel mir auf, dass die Zeit vor und während TOS gar nicht so rosig war", dann stellst du sehr wohl eine These auf, von der du dich abgrenzt. Nämlich, dass es alles sehr rosig sein soll. Und ob ich das nun "Utopie" nenne oder nicht, das ist dann auch nur Wortwahl.

              Aber davon abgesehen ist es für eine Fernsehserie normal, dass irgendwelche Probleme gezeigt werden. Es ist aber eben nicht als "repräsentativ" für die Zukunft verkauft worden. Das waren Probleme, die es halt immer gibt (wie Weltraum Hippies), denn eine Utopie muss nicht zwingend naiv sein. Das wäre auch sehr langweilig.

              Inuniverse ausgedrückt: Die Enterprise fliegt nur dorthin, wo Probleme auftreten. Die ganzen Welten, wo immer Party ist, die werden wohl auch mal angeflogen, aber das ist nicht gezeigt worden.


              Republicans hate ducklings!

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                #8
                TOS ist in Sachen Geschlechtergleichheit oftmals schwer zu schlucken. Selbst wenn man Genes berüchtigte Körpertausch-Folge ausklammert, reicht es irgendwann mit den jungen Frauen im Minirock, die dem Captain seinen Kaffee oder sein Logbuch reichen. In Enterprise und DSC ist das glücklicherweise zurechtgerückt worden.
                Hey wie gesagt es ging um eine Lebenswerte Zukunft,
                eine Zukunft wo Frauen Idealgewicht haben und keine Hosen mehr tragen... also Utopie.


                Bei deinem Beitrag habe ich mich mal so richtig schön UNverstanden gefühlt. Es geht mir nicht um "die Utopie im klassischen Star Trek" und es ist auch kein "Disco ist doof, weil ..."-Thread. Es geht um die Frage, wie das Leben so vor und während TOS war.

                Es war eine Teilweise Harte, Entbehrungsreiche Pionierzeit bzgl des Aufbruchs in das All, eine Zeit viele Experimente sowohl Technologishc als auch Sozial, eine Zeit wo dier Sternenflottenkaptäne Macht hatten und die Ordnung aufrecht erhielten. Kurz um es ist die Weltraumvariante der Karibikkolonisation im 17/18 Jahrhhundert.

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