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Ep7 Das Erwachen der Macht basiert nicht auf der Vorlage von George Lucas

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    #76
    Also ich empfand Ep8 eigentlich nach EP7 und Rouge One eine ziemlich tolle Weiterentwicklung in der Art wie Star Wars Geschichten erzählt.

    ich sehe das problem beim FIlm hauptsächlich beim Anfang der einfach BUllshit war und das man sich für zu klever hält und zuviele Twists und Überraschungen einbauen wollte. Sonst fand ich den FIlm sehr gelungen und deutlich besser als EP7.
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      #77
      Mich erstaunt, wie die Marke Krieg der Sterne anscheinend aus dem letzten Loch peifend allmählich Schiffbruch erleidet, wenn mittlerweile immer mehr bekannt wird und offenbar offiziell zugestanden wird, wie haarsträubend konzeptionslos die Sequeltrilogie ist
      Es mutet vielleicht etwas kurios an, aber was ich zusätzlich an Krieg der Sterne 8 enttäuschend finde, ist, daß der Film in gewisser Hinsicht ungreifbar bleibt. So nach drei Monaten mal so ein abschließendes Fazit, Resumee, wie Episode 8 nun zu sehen ist, ist eigentlich nicht möglich, denn die Meinungen zu diesem Film stehen unversöhnlich gegeneinander, die einen sind begeistert und polieren in stimmigen Argumenten heraus, warum der Film gut ist, während die anderen in ebenso stimmigen Argumenten darstellen, wie widersprüchlich, beliebig und konzeptionslos der Film ist. Da fällt es schon schwer, das Thema auch mal wieder loszulassen, denn es bleibt irgendwie immer noch die drängende Frage: Ja, was ist denn jetzt von Episode 8 zu halten??

      Für mich persönlich kommt da noch hinzu, daß ich die Begeisterung für den Film teilweise gar nicht richtig ernstnehmen kann, sie hinterläßt teilweise einen recht angestrengten und bemühten Eindruck und vor dem Hintergrund, was hier immer mehr an Konzeptionslosigkeiten und Ungereimtheiten aufgetischt werden, erscheint für mich diese Begeisterung irgendwie sogar verkrampft: Lieber einen schlechten Film gut finden, als daß Krieg der Sterne trotz der zermürbend langen Wartezeit auf Episode 8 nur aus sechs Filmen besteht. Oder die Begeisterung wirkt für mich wie übers Ziel hinausgeschossen: Nur weil Krieg der Sterne draufsteht, die Mängel unter den Tisch kehren und den Film trotzdem als vollwertigen Krieg der Sterne nehmen. Ich erinnere mich da wieder an meinen ersten Eindruck, der mir in meiner subjektiv voreingenommenen Sicht stimmiger vorkommt: Als reiner Science-fiction-Film mag Episode 8 begeistern, aber als Krieg-der-Sterne-Film fällt er meines Erachtens durch.


      Ich denke, mein endgültiges Resumee zu Krieg der Sterne wird sein:
      Es war ein riesengroßer Fehler von George Lucas, Krieg der Sterne zu verkaufen!
      Aus meiner jetzigen Sicht hätte er nur zwei Möglichkeiten gehabt: Entweder die Sequeltrilogie selbst drehen oder das Krieg-der-Sterne-Universum ohne neue Filme auf Ewig verschließen.

      Und es wird für mich vermutlich eine bittere Tragödie bleiben:
      George Lucas hat einst eine Legende geschaffen, ein Kinoereignis sondersgleichen, doch mit dem Verkauf, mit der Entscheidung, die Verantwortung aus der Hand zu geben, hat er tragischerweise noch vor seinem Tod die von ihm geschaffenen Legende selbst demontiert.

      Ich denke, er hätte die Sequeltrilogie selbst drehen müssen. Zwar hätte dann die Gefahr bestanden, daß man George Lucas vielleicht noch mehr als bei der Prequeltrilogie eine schlechte Arbeit hätte vorwerfen können, aber der wesentliche Unterschied zur realen Situation würde für mich darin bestehen, daß er über Kritik in gewisser Hinsicht erhaben geblieben wäre: Auch wenn die Fangemeinde noch mehr als für die Prequeltrilogie George Lucas für die Sequeltrilogie kritisert hätte, das Wesentliche aber wäre gewesen, daß ER SELBST es "verbockt" hätte, diese verbockten Filme vom Krieg-der-Sterne-Erfinder selbst gekommen wären, wodurch die Sequeltrilogiefilme dann zwar schlecht geworden wären, aber dennoch ganz unzweifelhaft Krieg der Sterne gewesen wären!

      Ungeschickt gemachte, kritikwürdige Filme, die aber wenigstens voll und ganz dem Geist des Krieg-der-Sterne-Erfinders, der Aura des Krieg-der-Sterne-Universums entsprechen, wäre, glaube ich, eine akzeptablere Katastrophe geworden als gutgemachte Filme, denen man aber offenbar zu Recht Konzeptionslosigkeit vorwerfen kann und die in manchen, vielleicht sogar wesentlichen Aspekten dem etablierten Krieg-der-Sterne-Filmuniversum widersprechen.


      Traumwaldschrat

      (#91)

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        #78
        Zitat von Traumwaldschrat Beitrag anzeigen
        ...Oder die Begeisterung wirkt für mich wie übers Ziel hinausgeschossen: Nur weil Krieg der Sterne draufsteht, die Mängel unter den Tisch kehren und den Film trotzdem als vollwertigen Krieg der Sterne nehmen.
        Dies meine ich auch beobachtet zu haben. Genauso wie man Leuten, die den Film ohne Begründung schlecht finden, vorwerfen kann, die ohne Begründung zu tun, trifft dies auch auf Leute zu, die Last Jedi als besten Star Wars Film aller Zeiten abfeiern, aber auch sehr wenig Substanz liefern, was ihnen den besonders gefällt, oder was für sie das Highlight ist.


        Zitat von Traumwaldschrat Beitrag anzeigen
        .Ich erinnere mich da wieder an meinen ersten Eindruck, der mir in meiner subjektiv voreingenommenen Sicht stimmiger vorkommt: Als reiner Science-fiction-Film mag Episode 8 begeistern, aber als Krieg-der-Sterne-Film fällt er meines Erachtens durch.
        Ja, da finde ich mich auch ziemlich genau wieder. Für sich alleine genommen ist Last Jedi ein guter SciFi Film. Als direkter Nachfolger zu Episode VII und als Teil der Star Wars Saga funktioniert er für mich aber nicht, bzw. er geht in Richtungen, die ich als falsch ablehne.


        Zitat von Traumwaldschrat Beitrag anzeigen
        .Es war ein riesengroßer Fehler von George Lucas, Krieg der Sterne zu verkaufen!
        Aus meiner jetzigen Sicht hätte er nur zwei Möglichkeiten gehabt: Entweder die Sequeltrilogie selbst drehen oder das Krieg-der-Sterne-Universum ohne neue Filme auf Ewig verschließen.

        ...
        George Lucas hat einst eine Legende geschaffen, ein Kinoereignis sondersgleichen, doch mit dem Verkauf, mit der Entscheidung, die Verantwortung aus der Hand zu geben, hat er tragischerweise noch vor seinem Tod die von ihm geschaffenen Legende selbst demontiert.
        Ja, da ist ziemlich viel Wahrheit drin. Star Wars war zwar schon vor dem Verkauf mehr als die 6 Filme - aber George Lucas hat immer irgendwo darauf geachtet, dass sein Universum stimmig bleibt. Die neuen Filme haben da doch teilweise ganz andere Richtungen eingeschlagen, die nicht mehr richtig zum etablierten Universum passen wollen.


        Zitat von Traumwaldschrat Beitrag anzeigen
        .Ungeschickt gemachte, kritikwürdige Filme, die aber wenigstens voll und ganz dem Geist des Krieg-der-Sterne-Erfinders, der Aura des Krieg-der-Sterne-Universums entsprechen, wäre, glaube ich, eine akzeptablere Katastrophe geworden als gutgemachte Filme, denen man aber offenbar zu Recht Konzeptionslosigkeit vorwerfen kann und die in manchen, vielleicht sogar wesentlichen Aspekten dem etablierten Krieg-der-Sterne-Filmuniversum widersprechen.
        Episode I und II halte ich auch jetzt immer noch für keine besonders guten Filme, aber sie haben für mich immer noch ein paar sogenannter "Redeeming Factors". In Phantom Menace bspw. das Lichschwertduell zwischen Obi Wan, Qui Gonn und Maul oder in Attack of the Clones die Schlacht um Geonosis oder alle Szenen auf Kamino. Auch mochte ich den Politikpart - anders als der Großteil der Fans. Auch hatten beide Filme so was wie ein Herz, etwas womit man sich identifizieren konnte. Man merkte, da da trotz allem irgendwo doch, nun ja, Magie hintersteckt.

        Dieses Gefühl hatte ich auch bei Episode VII noch verspürt, ebenso bei Rogue One. Bei Last Jedi aber leider gar nichts. Fehlanzeige.

        Ich weis nicht, ob es unter George Lucas besser gewesen wäre, aber zumindest hätte er darauf geachtet, dass sein Universum weiterhin wie aus einem Guss wirkt. Und ich denke auch nicht, dass wir dann bspw. so ein plakatives Imperium 2.0 bekommen hätten, wie es die First Order nun einmal geworden ist.

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          #79
          Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
          Ja, da ist ziemlich viel Wahrheit drin. Star Wars war zwar schon vor dem Verkauf mehr als die 6 Filme - aber George Lucas hat immer irgendwo darauf geachtet, dass sein Universum stimmig bleibt. Die neuen Filme haben da doch teilweise ganz andere Richtungen eingeschlagen, die nicht mehr richtig zum etablierten Universum passen wollen.
          GL hat darauf geachtet, dass das Universum stimmig bleibt? Hast du ne andere PT als ich gesehen?

          Um das EU hat sich GL immer einen Dreck geschert und mussten die Autoren dann versuchen seine Fehler wieder auszumertzen.

          Aber selbst seine eigenen Filme waren ihm stets wurscht. Warum sonst wirkt die Technik in der PT weit fortschrittlicher als in der OT? Warum ist Yoda auf einmal nur Obi Wans Kindergärtner? Warum erinnert sich Leia in EP6 an ihre Stiefmami? Warum reisst Chewi Witze über einen Jedi Meister, obwohl er damals Yoda das Leben gerettet hat?

          Es ist nicht so, dass ich die PT völlig ablehne, aber wie aus einem Guss wirkte das SW-Universum unter GL sicher nicht.

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            #80
            Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
            Aber selbst seine eigenen Filme waren ihm stets wurscht. Warum sonst wirkt die Technik in der PT weit fortschrittlicher als in der OT? Warum ist Yoda auf einmal nur Obi Wans Kindergärtner? Warum erinnert sich Leia in EP6 an ihre Stiefmami? Warum reisst Chewi Witze über einen Jedi Meister, obwohl er damals Yoda das Leben gerettet hat?

            Es ist nicht so, dass ich die PT völlig ablehne, aber wie aus einem Guss wirkte das SW-Universum unter GL sicher nicht.
            Diese Punkte existieren sicherlich und ich verneine sie auch nicht. Ich bin aber dennoch der Meinung, dass George Lucas immer noch mehr Umsicht an die Reihe gelegt hat als man es jetzt in der Sequel Trilogie getan hat. Immerhin wirken (zumindest auf mich) Episode IV bis VI und I bis III in sich stimmig. Die Anschlussfehler zwischen PT und OT sind aber ohne Zweifel vorhanden.

            Ich finde das aber immer noch besser als den Bockmist, den man jetzt bei den Sequels fabriziert hat, wo schon Episode VII und VIII nicht so recht zusammenpassen wollen - und die Filme folgen In-Universe praktisch direkt hintereinander. Deswegen bin ich auch immer noch auf Teil IX gespannt. Abrams kann es noch schaffen, die beiden Vorgänger zu einem vernünftigen Abschluss zu führen, aber das wird meiner Meinung nach nicht einfach werden.

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              #81
              Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen

              Diese Punkte existieren sicherlich und ich verneine sie auch nicht. Ich bin aber dennoch der Meinung, dass George Lucas immer noch mehr Umsicht an die Reihe gelegt hat als man es jetzt in der Sequel Trilogie getan hat. Immerhin wirken (zumindest auf mich) Episode IV bis VI und I bis III in sich stimmig. Die Anschlussfehler zwischen PT und OT sind aber ohne Zweifel vorhanden.
              Wie war das noch mit Meister Syfo-Dias und der Klon-Armee? Diese Mystery-Box hat GL auch nicht geklärt, sondern das EU mit "Labyrinth des Bösen" bzw TCW mit dem Klontruppler-Vierteiler zu Beginn von Staffel 6.

              Dooku wird in EP2 als geheimnisvoller Gegner eingeführt, um zu Beginn von EP3 gleich gekillt und durch Grievous ersetzt zu werden. In EP2 wirkt es als würde die Handelsföderation Sidious die Schuld an ihrem Verderben geben (und läuft mit Dooku unwissentlich erneut in seine Arme) um in EP3 wieder zum Sidious-Befehlsempfänger zu werden. Padme wird in EP1 und 2 als toughe Kämpfer-Natur dargestellt, um in EP3 nur noch passiv rumzuflennen und am Ende an gebrochenen Herzen zu sterben.

              IMO verklären viele ST-Kritiker zur Zeit die GL-Filme, da die PT unter den selben Problemen litt wie jetzt die ST. Auch wenn dort alles in GLs Hand war hat er sich genauso "von Film zu Film gehandelt" ohne ein großartiges Konzept zu haben.

              Abrams kann es noch schaffen, die beiden Vorgänger zu einem vernünftigen Abschluss zu führen, aber das wird meiner Meinung nach nicht einfach werden.
              Dem stimme ich zu. Wobei man nicht vergessen darf, dass es JJ Abrahms ist, der sich bei "Lost" schon nicht groß um seine Mystery-Boxen geschert hat.

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                #82
                Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                IMO verklären viele ST-Kritiker zur Zeit die GL-Filme, da die PT unter den selben Problemen litt wie jetzt die ST. Auch wenn dort alles in GLs Hand war hat er sich genauso "von Film zu Film gehandelt" ohne ein großartiges Konzept zu haben.
                Du meintest "gehangelt", oder?

                Ein großartiges Konzept vielleicht nicht, aber ich denke, er hatte ein Konzept, nämlich sein Weltraummärchen, daß er erzählen wollte.
                Während die Regisseure der Sequeltrilogie eventuell gar nicht wissen, was Krieg der Sterne ausmacht, und obendrein kein Konzept zu haben scheinen. Wenn George Lucas sich einst tatsächlich von Film zu Film durchgehangelt hat, fände ich es prinzipiell nicht verwerflich, weil ich davon ausgehe, daß George Lucas nie seine Grundidee aus den Augen verloren hat, das, was er ursprünglich erzählen wollte, und mit dieser ursprünglichen Idee im Kopf hat er (hoffentlich) von Mal zu Mal die Filme weiterentwickelt.

                Möglicherweise hätte er auch Patzer in der Sequeltrilogie gemacht, aber unter dieser Vorraussetzung (ja, vielleicht hätte er niemals verkaufen dürfen), denke ich, nicht so gravierend, als daß die von ihm angedachte Figur Kira "ausversehen" ein mary-sue-artiger Charakter geworden wäre oder mit einem Mal regelrecht der Kanon auf den Kopf gestellt worden wäre oder was auch immer an berechtigter Kritik, weil er bestimmt nie seine ursprüngliche Idee aus den Augen verloren hätte.
                -Während die aktuellen Regisseure diese Idee vielleicht gar nicht kennen.

                Ich finde, das macht einen wesentlichen Unterschied aus, wer sich da durchhangelt!


                Traumwaldschrat

                (#92)

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                  #83
                  Wenn ich mich richtig erinnere war A new Hope ein Zufallserfolg und fußte eigentlich auf der Idee einen Flash Gordon-Film zu drehen. Ging es, was Lucas Regiefähigkeiten betreffen nicht sogar soweit, dass die Schauspieler im während der Dreharbeit teils sagen mussten, wie einzelne Szenen und Dialoge besser realisiert würden?

                  Lucas ist sicherlich gut darin gewesen eine komplexe Welt zu erschaffen, aber wenn es um Drehbücher und Charkterzeichnung ging fehlte im bei Star Wars das Gefühl dafür.

                  Daher glaube ich nicht wirklich dass Lucas, hätte er die dritte Trilogie selbst realisiert, nicht auch versagt hätte. Ich vermute das war ihm inkl. seines eigentlichem Desinteresse am Stoff selbst bewusst und letztendlich auch der Grund für seinen rechtzeitigen, zeitlich cleveren Verkauf an Disney.

                  Aber OK; ganz so uninteressant und uninspirierend wie nun mit Abrams und Johnson wäre es vermutlich nicht geworden.
                  Fällt bös' der Bauer auf seinen Henkel, hauen sich die Schweine auf die Schenkel.

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                    #84
                    Man konnte es nunmal nicht allen recht machen, weil man dem alten StarWars-Stil hätte treu bleiben können, jedoch kaum neue Fans dazugewinnen könnte. Mit dem neuen Stil gewinnt man zwar eine neue Zielgruppe für sich, vergrault aber die alten Fans damit.

                    Lucas hatte in den 70ern eine Idee von der StarWars-Saga. Mehr nicht. Er wusste gar nicht wirklich was vor Episode 4 und nach Episode 6 passiert. Nur die Grundidee war da. Jetzt zu sagen, dass die neuen Filme nicht auf Lucas Vorlage aufbauen, ist Blödsinn. Der alte Cast von damals ist teilweise dabei und es gibt eine Weiterentwicklung. In der nächsten Folge holt man noch die letzten "Stars" aus der Mottenkiste und das wars.

                    Episode 10, wenn es diese geben sollte, wird schon eine ganz neue Generation ansprechen.

                    Die Zeit rennt leider dahin. Wir werden alle nicht jünger. Ich denke, dass das Hauptproblem der Altfans ist

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                      #85
                      Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
                      Man konnte es nunmal nicht allen recht machen, weil man dem alten StarWars-Stil hätte treu bleiben können, jedoch kaum neue Fans dazugewinnen könnte. Mit dem neuen Stil gewinnt man zwar eine neue Zielgruppe für sich, vergrault aber die alten Fans damit.
                      Welchen neuen Stil meinst du? Mit Ausnahme von ein paar Lensflairs mehr und ein paar Wischblenden weniger fühlen sich die neuen SW-Filme doch mehr nach der OT als damals die PT an. Fast schon zu sehr, gibt es nur relativ wenige neue Designs und gerade EP7 (aber auch 8) ist von der Story sehr EP4 (EP5 tlw 6). Vielleicht kann man Rey als weibliche Hauptdarstellerin und Fin als Schwarzen noch als Zugeständnis an den heutigen Hollywood-Zeitgeist sehen (aber im Gegensatz vom Blackwashing anderer Produktionen finde ich sowas bei SW nicht weiter störend, da ins Setting passend).

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                        #86
                        Zitat von Svega Beitrag anzeigen
                        Wenn ich mich richtig erinnere war A new Hope ein Zufallserfolg und fußte eigentlich auf der Idee einen Flash Gordon-Film zu drehen. Ging es, was Lucas Regiefähigkeiten betreffen nicht sogar soweit, dass die Schauspieler im während der Dreharbeit teils sagen mussten, wie einzelne Szenen und Dialoge besser realisiert würden?

                        Lucas ist sicherlich gut darin gewesen eine komplexe Welt zu erschaffen, aber wenn es um Drehbücher und Charkterzeichnung ging fehlte im bei Star Wars das Gefühl dafür.
                        Ja, Lucas hatte wohl ein bisschen Hilfe im Schneideraum, wenn man den Gerüchten glauben darf.
                        Was Lucas dann später bei seinen Prequels fehlte: jemand, der ihn bremst.

                        @Kristian: "Man kann es nicht allen recht machen..." Ich hatte bei diesem Film genau den Eindruck: ein Film, der bei niemandem wirklich anecken sollte und von daher am Ende dann etwas als blutleere Kopie daherkommt.
                        Wie das Anecken funktioniert, hat ja Ryan Johnson dann demonstriert.

                        Letztendlich hat sich keiner von denen wirklich die notwendige Mühe gemacht, vorweg einen Plan zu entwickeln, wie denn die drei Filme am Ende aussehen sollen.

                        @Han Solo: Ja, das finde ich aber auch. Das war ja nun eine offensichtliche Kopie der alten Filme, bis hin zum Handlungsaufbau. Eine Ausnahme war der rote Arm von C3PO, damit man noch ein paar Hintergrund-Comics verkaufen konnte, aber da hörte es auch schon auf. Zumindest gab es hier noch keinen Plastik-Tarkin.

                        Republicans hate ducklings!

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                          #87
                          Zitat von endar Beitrag anzeigen
                          ..."Man kann es nicht allen recht machen..." Ich hatte bei diesem Film genau den Eindruck: ein Film, der bei niemandem wirklich anecken sollte und von daher am Ende dann etwas als blutleere Kopie daherkommt.
                          Wie das Anecken funktioniert, hat ja Ryan Johnson dann demonstriert.

                          Letztendlich hat sich keiner von denen wirklich die notwendige Mühe gemacht, vorweg einen Plan zu entwickeln, wie denn die drei Filme am Ende aussehen sollen.
                          Das ist und bleibt das Hauptproblem der Sequel Trilogie. Man hatte keinen Plan, welche Geschichte man in den drei neuen Filmen eigentlich erzählen wollte - und ist irrigerweise davon ausgegangen, dass man das"on the fly" irgendwie schon hinbekommt. Hat aber leider nicht funktioniert.

                          Erst durfte sich JJ Abrams austoben, der einen unterhaltsamen, im Grunde aber sehr konservativen Star Wars Film abgeliefert hat, der kaum mehr macht als Episode IV auf dem heutigen Stand der Technik zu zitieren - und dabei inhaltlich etwas zu variieren.

                          Rian Johnson hat dann wiederum seinen eigenen Plan durchgezogen - und die im Vorgänger dargelegte Narrative nur halbherzig in sein Werk eingebaut. Da Endresultat sollte wohl cleverer sein, als es sich letztendlich herausgestellt hat.

                          Es fehlt bis jetzt leider ein wirklicher Mastermind, der für Star Wars die Marschrichtung vorgibt - und der auch die Kompetenzen hat, einen Regisseur / Autor entsprechend zu bremsen, falls der sich irgendwo verrennen sollte...

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                            #88
                            Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen

                            Es fehlt bis jetzt leider ein wirklicher Mastermind, der für Star Wars die Marschrichtung vorgibt - und der auch die Kompetenzen hat, einen Regisseur / Autor entsprechend zu bremsen, falls der sich irgendwo verrennen sollte...
                            Naja, zunächst haben sie ja nach dem letzten Flop, ähm durchschlagenden Erfolg von Solo, aufgehört, ständig halb durchdachte Filme rauszuhauen, als gäbe es kein morgen mehr. Das ist schonmal ein guter Schritt in die richtige Richtung.

                            Aber Lust auf den Teil 3 dieser Trilogie habe ich trotzdem nicht.

                            Lediglich, wie lange man noch dabei bleibt, dass Johnson eine neue Trilogie produzieren wird, interessiert mich irgendwie.
                            Republicans hate ducklings!

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