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[2x11] "Here There Be Dragons" / "Hier gibt es Drachen"

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    [2x11] "Here There Be Dragons" / "Hier gibt es Drachen"

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    Regie: Robert Lieberman
    Erstausstrahlung: 05.04.2017
    Deutsche Online Premiere: 08.09.2017

    ***

    ImdB Episoden Bilder

    ***
    BESETZUNG
    Thomas Jane als Joe Miller
    Steven Strait als James Holden
    Shohreh Aghdashloo als Chrisjen Avasarala
    Dominique Tipper als Naomi Nagata
    Cas Anvar als Alex Kamal
    Wes Chatham als Amos Burton
    Florence Faivre als Julie Mao
    Paulo Constanzo als Shed Garvey
    Chad L. Coleman als Fred Johnson
    Jared Harris als Anderson Dawes
    3
    ****** Eine der besten Folgen aller Zeiten
    0%
    0
    ***** Sehr gute Folge!
    66,67%
    2
    **** Gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    33,33%
    1
    *** Vollkommen durchschnittliche Folge!
    0%
    0
    ** Relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0%
    0
    * Eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten. Absolut Unwürdig!
    0%
    0

    #2
    Auch diese Folge lieferte wieder gute bis sehr gute Unterhaltung. Mir persönlich hat mal wieder der Handlungsstrang rund um Draper am besten gefallen, besonders der Teil wo sie ihren Vorgesetzten "befragt" und anschließend politisches Asyl bei Erdregierung beantragt.
    Endlich wird auch einmal der Charakter Naomi näher beleuchtet bzw. man erfährt endlich einmal ein klein wenig aus ihrer Vergangenheit, mal vorausgesetzt die von ihr erzählte Geschichte über ihren kleinen Jungen stimmt.
    Weiters wurde mit den paar Rückblenden etwas mehr Licht in den Ganymed- orfall gebracht und man bekommt auch wieder das Wesen oder Waffe zu Gesicht, welches ohne Raumanzug auf Ganymed umherspaziert.
    Ich gebe der Folge somit vier Sterne.
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2017
    Wahl zur Miss SciFi-Forum 2018
    Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
    Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

    Kommentar


      #3
      Wie heißt es so schön. Gute Autoren nehmen Anleihen aus fremden Werken, sehr gute Autoren klauen hemmungslos. Es hat schon etwas sonderbares, das in der 2. Staffel Man in The High Castle (die nur wenige Monate zuvor veröffentlicht wurde), es eine ähnliche Szene gibt, wo Juliana Craine vor den Japanern zur Botschaft des Greater Nazi Reiches flieht und um politisches Asyl bittet. Der Eindruck verstärkt sich noch einmal, da es im Buch eine solche Szene überhaupt nicht gibt. Vielmehr nutzte Avasarala ihren Einfluss, um Draper als eine Art Verbindungsoffizier zwischen Mars und ihrem Büro zu überstellen. Wahrscheinlich war die Folge schon im Kasten als The Man in The High Castel veröffentlicht wurde, aber es ist schon sonderbar, oder beide Folgen beziehen sich auf eine andere Serie oder Film die ich nicht kenne. Dann hätten beide geklaut. Aber hier kommen wir auch schon zu einer Sache, die ich in der bishergen Staffel nicht wirklich mochte. Drapers Charakterentwicklung von einem 110%igen Warhawk, zu einer Verräterin und Überläuferin, kam zu plötzlich. Natürlich kann man hier ihren Kampf auf Ganymed und der Verrat der eigenen Regierung an ihr und ihren Untergebenen nehmen, aber das macht einen nicht zum Verräter und Überläufer zu genau den Leuten, auf die sie am liebsten bei jeder sich bietenden Gelegenheit geschossen hätte. Hier haben die Autoren bei beiden Extremen stark übertrieben.

      Ansonsten ist dies die Folge der großen Offenbarungen. Wir sehen was auf der Venus passiert, wozu die Kinder auf Ganymed benutzt wurden, und wie der Mars in dieser Sache verwickelt ist. Sehr gut hat mir übrigens die Ansprache von Dr. Strickland über den Schmetterling gefallen. Die Ironie ist ja, das Stricklands Team das Protomolekül, statt es sich natürlich entwickeln zu lassen, es künstlich beeinflussen und steuern wollen.

      Ich vergebe 5***** Sterne.
      Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
      Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
      [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

      Kommentar


        #4
        In dieser Folge passiert so einiges.

        So erfahren wir, dass das Protomolekül den Absturz auf der Venus überstanden hat - und das sich dessen Geflecht dort ziemlich erfolgreich ausbreitet. Ich bin da mal gespannt, ob die Bewusstseine von Miller und Julie noch irgendwo vorhanden sind. Auch dürfte ab einem gewissen Zeitpunkt dann auch die Venus mobil werden, wenn das Geflecht nur weit genug gewachsen ist. In jedem Fall hätte es dafür aber nicht das Opfer von 100000 Menschen auf Eros gebraucht - das Zeug wäre auch so gewachsen.

        In der Ganymed-Station ist es diesmal auch spannend, denn man kommt in den Bereich, wo Projekt Caliban getestet wurde. Wie erwartet sind es ein mit Hilfe des Proto-Moleküls herangezüchtete Hybride, wobei auch die Tochter des Botanikers unter den Mutanten ist. Natürlich geht es wieder schief und man liefert sich ein Feuergefecht mit der Wachmannschaft der dortigen Wissenschaftler. Wieder einmal ist die Plot Armor weitgehend auf Seite von Holden und Co. Denn obwohl das Feuergefecht auf kürzeste Entfernungen stattfindet wird nur Amos angeschossen. Und wie der kurz danach eine durch eine Tür geworfene Handgranate zurückwirft war schon sehr lässig. Wobei man hier Glück hat, dass die Wissenschaftler die Tür nicht von der anderen Seite aus blockiert haben. Auf jeden Fall setzt man dabei den letzten Hybriden frei, der die Wissenschaftler massakriert. Holden will das Ding jetzt jagen, aber ich gehe mal davon aus, dass genau das die Tochter des Botanikers ist - und das so ein Wesen nicht per se feindlich sein muss.

        In einem Gespräch erfahren wir auch etwas über Naomi - sie hat angeblich einen Sohn der entweder tot ist oder ihr weggenommen wurde. Nette Info. Außerdem trennt sie sich mit Amos von Holdens Gruppe, um noch genug Leute von der langsam untergehenden Station zu retten.

        Der spannendste Teil passiert wieder auf der Erde. Drapers Flucht aus der Mars Botschaft ist hochspannend - und wie sie in letzter Sekunde die Grenze zur Erde passiert und um Asyl bittet ist nervenaufreibend inszeniert. Da ist mir tatsächlich egal, wenn die ganze Sache in den Büchern weitaus weniger dramatisch war. Auf jeden Fall wirken die Marsianer hier etwas zu sehr wie die klischeehaften Bösen. Hoffentlich wird das noch mal etwas differenzierter.

        Zu einer anderen Sache:
        Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
        Drapers Charakterentwicklung von einem 110%igen Warhawk, zu einer Verräterin und Überläuferin, kam zu plötzlich. Natürlich kann man hier ihren Kampf auf Ganymed und der Verrat der eigenen Regierung an ihr und ihren Untergebenen nehmen, aber das macht einen nicht zum Verräter und Überläufer zu genau den Leuten, auf die sie am liebsten bei jeder sich bietenden Gelegenheit geschossen hätte. Hier haben die Autoren bei beiden Extremen stark übertrieben.
        Ja, ich stimme zu. Drapers Wechsel von einer unerschütterlichen Patriotin, die die Erde brennen sehen will hin zu einer Überläuferin die nach zwei Gesprächen Erdregierungsmitglied Chrisjen uneingeschränkt vertraut kaum auch mit etwas zu plötzlich. Es ist klar, dass der Wechsel über drei Folgen passiert, aber es wirkt zu spontan. Eventuell hatte man sie in den ersten Folgen dieser Staffel anders darstellen können, bspw. dass sie die markigen Anti-Erde Sprüche nur in ihrer Rolle als Gunny loslässt, privat aber durchaus differenzierter denkt.

        Chrisjen will außerdem ein Angebot von Mao zu einem Gespräch auf neutralem Boden annehmen. Wie auch ihrem Spion riecht mir das verdammt nach einer Falle. Und ist ihr eventuell in den Sinn gekommen, dass das Ganze von Ehrenright und Mao inszeniert sein könnte, um sie loszuwerden?


        Wie gesagt, eine hochspannende Episode. Ich gebe 5 Sterne.

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