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[B5] Waffenbrüder / A Call to Arms

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    #61
    So mittlerweile bin ich auch bei Waffenbrüder angelangt. Bis jetzt einer der besten Filme die ich gesehen habe (2 fehlen noch). Der bittere Beigeschmack ist natürlich, dass es der Pilotfilm von Crusade ist u. die Serie aber nach 13 Folgen abgesetzt wurde. Wie gesagt, ich kenne Crusad noch nicht, aber der Plot mit dem Finden vom Heilmittel klingt sehr spannend u. wurde wohl anfangs wieder auf 5 Jahre ausgelegt (was wäre das geworden, noch eine so gute Space Opera von JMS). Aber daraus wurde leider nichts. Denn der Plot versprach wohl so einiges u. da wäre sicherlich eine große Geschichte daraus entstanden. Aber trotzem ist Waffenbrüder ein sehr guter Film u. auch wenn man ihn als Pilotfilm sieht wird er seinem Status gerecht.

    Gibt es eigentlich Pläne, dass es irgendwann mal eine Auflösung im TV geben wird?
    Die Zeit ist das Feuer in dem wir verbrennen.

    Ich war Teil der Lösung - und mein größtes Problem.

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      #62
      Ein guter Film, welcher endlich einmal einen in der Serie begonnenen Handlungsstrang weiterführt. Endlich! Genau wie bei "Der erste Schritt", bei dem ja auch Bekanntes aufgegriffen und "verarbeitet" wird, beweist es auch dieser Film: erst die offenen Fragen und Handlungsstrange bearbeiten, dann einzeln stehende Geschichten erzählen. Von mir bekommt dieser Film eine gute Bewertung.

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        #63
        Von meiner Seite aus gibt es eigentlich nur einen negativen Punkt für diesen Film, nämlich die doch recht schlechte und teilweise nervende musikalische Untermalung des Films.
        Sehr gut gefallen hat mir die Story mit den Drakh, da diese schon längst fällig war vertieft und weitererzählt zu werden. Dies geschah mit diesen Film und wurde sehr spannend umgesetzt. Weiters wurden die neuen Charaktere überzeugend eingeführt und es war schön wieder etwas von den Technomagier zu hören. Die Schlacht um die Erde wurde optisch klasse inszeniert und die Schatten-Planetenkillerwolke fand ich klasse, weil man diesmal auch das Innere davon sah.
        Mit diesen Film wurde der Grundstein für eine neue Serie gelegt, welche aber leider nur sehr kurz lebte.
        Somit vergebe ich ganz schwache sechs von sechs Sterne für den Film.
        Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2021

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          #64
          Wo soll ich nur anfangen? Die Musik ist zum davonrennen. Der eine dunkelhäutige Captain ist so dermaßen eindimensional und langweilig, dass ich seinen Namen auch schon wieder vergessen habe. Die Technomagier-Sache hat mir schon in der Serie nicht gefallen. Eine Superwaffe zu bauen und dann als kleinen Spannungstrick die 1min Pause einzuführen ist geradezu lächerlich. Garibaldi ist ein schlechter Projektleiter, wenn er seinen Entwicklungsleiter so dermaßen vorm Auftraggeber ins Messer laufen lässt. Auch wenn dieser es vielleicht darauf angelegt hat. Garibaldi hätte schon zuvor Tests sicherstellen müssen, noch BEVOR er Sheridan auf das Schiff bringt. Allgemein ist die Episode streckenweise langweilig und teils lächerlich aufgebaut. Die kleine Tochter von dem einen Captain träumt von Monstern die in der Nacht kommen werden. Natürlich tauchen dann die Drakh auf und Papa muss mit Rammgeschwindigkeit diese beseitigen um die Kleine zu beschützen. Pfff.... Was ist übrigens genau Rammgeschwindigkeit?

          Viele viele Punkte. Funktioniert der Film aber als Pilot zur neuen Serie? Ja, durchaus. Wobei ich sagen muss, dass mir eine kurze Erklärung ala "Drakh haben irgendwie Virus auf der Erde ausgesetzt und die tapfere Crew der Excalibur muss jetzt ein Heilmittel finden" zu Beginn der ersten regulären Crusade-Episode auch für ausreichend empfunden hätte. Man muss den Film nicht kennen, aber es hilft zu verstehen, warum man gerade so Typen wie Galen oder die Diebin dort einsetzt.

          Die B5 Filme sind teilweise wohl nur was für echte Fans. Das ist in Ordnung. Irgenwie hab ich persönlich aber Schwierigkeiten zumindest diesen hier anders zu bewerten als irgendeinen anderen SciFi B-Movie. Bei solchen Filmen kann man mich normalerweise mit (teils unfreiwilliger) Komik gewinnen und über eine schlechte Story hinwegbringen. Hier aber gibt es wenig was mich begeistert. Im Grunde habe ich ihn auch nur zu Ende gesehen weil ich schlussendlich doch noch auf eine Kehrtwende gehofft habe. Zumindest einen guten Schluss. Aber selbst die finale Schlacht war durch die faden Charaktere langweilig. Wie soll ich mich in den Selbstmörder-Captain hineinfühlen, wenn dessen einzige Charakterisierung eine kurze Szene mit seiner Frau und Tochter ist? Das ist normalerweise ja kein schlechter Schritt um Bindung aufzubauen, aber in diesem Fall hat man selbst hier das seltene Kunststück geschafft uninteressant zu bleiben. Schlechter B-Movie halt.

          Abgesehen von der Erzählweise gibts natürlich noch die Story dahinter und diese ist ja durchaus gut gemeint. Wohlwollend wie ich bin, lasse ich dies natürlich einfließen. Die Terror-Wolke von den Schatten/Drakh ist eine ernsthafte Bedrohung. Diese gegen die Erde einsetzen zu wollen ist auch naheliegend, schließlich sind die Menschen maßgeblich an der Niederlage der Schatten verantwortlich. Dazu finden die Drakh mit dem einen Mars-Menschen einen willigen Verbündeten. Ich will jetzt mal die Frage ignorieren, wieviel der Wicht wirklich wusste. Aus Sicht der Mars-Bewohner ist eine vernichtete Erde zumindest nichts besonders tragisches. Jahrzehntelang von der Erdregierung gegängelt sind sie erst seit kurzem frei. Und wir wissen, dass zumindest kurz nach der Unabhängigkeit die Erde weiterhin ihre Spielchen spielte. Zum Beispiel die Sache mit den nicht anerkannten Pässen. Und es wird sicher noch mehr solche Störungen geben.

          Also die Story selbst ist nicht soooo idiotisch. Das muss man schon anerkennen.
          "Ich bin ja auch satt, aber da liegt Käse! " | #10JahresPlan
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            #65
            Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
            Eine Superwaffe zu bauen und dann als kleinen Spannungstrick die 1min Pause einzuführen ist geradezu lächerlich.
            Was genau meinst du damit? Die Pause ist ja kein künstlerischer Trick oder so, sondern ergibt sich einfach aus der Notwendigkeit, dass die Superwaffe so viel Saft braucht.

            Habe mir A Call to Arms gerade wieder angeschaut. Wirklich kein schlechter Film, nur die Schlacht wirkte sehr sonderbar wie da die Omega-Zerstörer durch die Gegend flitzten, das wirkte ziemlich schlecht. Leider sind große Schlachten bei B5 oft nicht so sonderlich gelungen. Und, Alter, die Musik. Fand's diesmal nicht ganz so übel wie damals, als ich den Film zum ersten mal gesehen hab, aber trotzdem... wirklich gut war die nur an der Stelle wo das Virus über der Erde abgeladen wird. Ansonsten wirkte sie nur störend.

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              #66
              Die Superwaffe ist ein fiktives Element eines Films und kein real existierendes Gerät. Selbstverständlich ist diese Pause eine künstliche Maßnahme, um irgendwie die Spannung zu retten. Ohne diese wäre das Schiff eine dauerfeurende Kriegsmaschinerie, welche im bekannten B5-Universum dieser Zeit über wenige ebenbürtige Gegner verfügen würde. Ich bin kein Freund von solchen Dingen. Entweder man denkt sich für alle Gruppierungen halbwegs gleichwertige Waffensysteme aus oder man schreibt gute Stories, welche dieses Ungleichgewicht kompensieren. In der Hauptserie ist dies mit den Allerersten und den jüngeren Völkern ganz gut gelungen, hier jedoch nicht.
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                #67
                Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
                Die Superwaffe ist ein fiktives Element eines Films und kein real existierendes Gerät. Selbstverständlich ist diese Pause eine künstliche Maßnahme, um irgendwie die Spannung zu retten. Ohne diese wäre das Schiff eine dauerfeurende Kriegsmaschinerie, welche im bekannten B5-Universum dieser Zeit über wenige ebenbürtige Gegner verfügen würde. Ich bin kein Freund von solchen Dingen. Entweder man denkt sich für alle Gruppierungen halbwegs gleichwertige Waffensysteme aus oder man schreibt gute Stories, welche dieses Ungleichgewicht kompensieren. In der Hauptserie ist dies mit den Allerersten und den jüngeren Völkern ganz gut gelungen, hier jedoch nicht.
                Na ja, ich seh da jetzt keinen Qualitätsabbruch, sondern einfach die Tatsache, dass die Superwaffe halt einfach nicht so super ist wie auf den ersten Blick zu vermuten, aber gut.

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                  #68
                  Lahmer Film, sinnvoll wären gewesen: 45 Minuten.
                  Nichts Besonderes: Technomagier als Vorlonenersatz, die Visionen versenden, anstatt gleich Klartext zu reden.

                  Die Diebin ist als Figur zwar gut angelegt, wirkt auf mich dennoch deplatziert und nicht integriert.
                  Sie hat wohl nur den Zweck, am Schluss einen wichtigen Tipp zu geben. Dazu muss man auch sagen: Indem man Wachen dahin setzt, wo es nichts zu bewachen gibt, kann man einen Feind in die Irre führen.

                  Nicht nur der Techniker ist vertrottelt, er weiß ja warum. Genau so vertrottelt ist Garibaldi, dem man mangelhafte Aufsicht zubilligen muss. Ob das eine Satire auf heutige Großbauprojekte ist?

                  Ein Exempel an der Erde statuieren? Das ist wohl das Interessante: Es gibt kein Happy End. Der Menschheit droht der Untergang. Zur Rettung bedarf es einer nachfolgenden Serie.
                  Die Musik ist unpassend. Hier fiel mir das richtig auf.

                  Ich gebe 3 Sterne.

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                    #69
                    Der nächste Pilotfilm, diesmal zu einer Ableger-Serie, die es zumindest auf eine halbe Staffel gebracht hat, sehr schade um "Crusade"!

                    Der Anfang mit der ISN-Nachrichtenserie verspricht gute Unterhaltung und ein paar Antworten, die am Ende der Serie noch nicht beantwortet waren.
                    Aja, und dann gleich die typischen Crusade-Melodien, die man während des gesamten Films so hört...

                    Keine Ahnung warum und was insbesondere genau von ihnen, aber ich mag diese Melodien einfach sehr gern! Erinnert mich immer an eine Musik, die ich als kleines Kind öfters gehört hab, keine Ahnung wo oder bei wem.

                    Einige Charaktere sind mir auch schnell sympathisch, vor allem Dureena! Schon allein bei ihrer ersten Szene, als sie sich da so all ihrer Waffen entledigt, hab ich sie beim ersten Mal Sehen dieses Films einfach sofort gemocht!
                    Seltsam ist nur, dass hier auf der Excalibur die Darstellerin der Ärztin aus der Serie Crusade auf der Brücke an einer Konsole sitzt.


                    Diebesgilde – ein bissi stehlen und betrügen, aber keine Gewalt – na ist doch ein netter Verein!
                    Es gibt viel typischen Babylon 5-Humor, Spannung und eine interessante Handlung rund um die Drakh - endlich mal ein vertrauter alter Feind, der ja in der Serie noch überhaupt nicht verschwunden ist zu dieser Zeit, und nicht wieder ein neu erfundener, wie in „Das Tor zur 3. Dimension“ und „Legende der Ranger“!

                    Die Tatsache, dass nun am Ende des Films die Erde verseucht ist und man ein Heilmittel braucht ist für mich eine sehr spannende und interessante Ausgangslage und schürte beim ersten Mal Sehen dieses Films sehr meine Neugierde auf die Serie „Crusade“.

                    Diese Neugierde auf eine weiterführende Serie kommt meiner Meinung nach bei „Legende der Ranger“ überhaupt nicht auf, mich interessiert diese „Hand“ gar nicht und am Ende von dem Film gibt es auch kaum eine spannende Ausgangslage, ja ein paar Fragen aus der Serie B5 hätte man endlich beantworten können!
                    Ich wage sogar zu behaupten, dass nicht mal der Pilotfilm zu B5 selbst, also „Die Zusammenkunft“, mir damals so eine Lust auf die weitere Serie gemacht hat, wie dieser auf „Crusade“.

                    Reicht für meinen Geschmack nicht an den Film „Der erste Schritt“ heran, aber 4 Sterne verdient er sich leicht.

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