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Windtalkers

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  • Windtalkers

    Dieser Film hat ja eigentlich die Code-Sprecher vom Stamme der Navjo-Indianer im Zweiten Weltkrieg zum Thema.

    Leider gerät dieses Thema wahnsinnig in den Hintergrund unter der Darstellung des Krieges.

    Ich will den Film damit jetzt nicht schlecht machen, aber für meinen Geschmack stellt er den Krieg eigentlich viel zu ausführlich da. Mind. etwa die Hälfte des Films spielt auf einer jap. Insel, auf der die Amerikaner kämpfen. Die Darstellungen sind wahnsinnig realistisch und auch beeindruckend, aber das Problem liegt jetzt darin, dass sie den Film auch noch ausmachen.


    Insgesamt ein sehenswerter Film für alle über 18 und mit geringer Empfindlichkeit oder einem Tick für den Krieg, aber kein Film für Leute, die sich hauptsächlich für die "Windtalkers" interessieren.
    "I spent a lot of money on booze, birds and fast cars. The rest I just squandered" -George Best-

  • #2
    Naja, konnte mich nicht so auf den Film konzentrieren. Aber ich fand doch sehr gut. War eben ein typischer Anti-Kriegsfilm. Nur was stand in dem letzten Biref? *grübel*

    btw. War die schlechte Qualität der Schiffe, die auf Saipan feuerten, gewollt? (Originalaufnahmen?)

    Merlin
    --

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    • #3
      Ich hab mir den Film auch vor einigen Tagen angesehen, war wirklich sehr gut, sicherlich einer der besseren Anti-Kriegs-Filme, wenn auch wirklich viel gezeigt wird, was nicht für jeden geeignet ist.
      Die Schlachtszenen waren wirklich sehr aufwendig und eindrucksvoll und die schauspielerischen Leistungen waren grösstenteils sehr gut.

      Bei den Aufnahmen der feuernden Marine hab ich mich auch gewundert, Merlin, schienen aber wirkllich Originalaufnahmen zu sein. Fragt sich nur, warum man zu denen gegriffen hat.

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      • #4
        Original geschrieben von Mr.Vulkanier
        Bei den Aufnahmen der feuernden Marine hab ich mich auch gewundert, Merlin, schienen aber wirkllich Originalaufnahmen zu sein. Fragt sich nur, warum man zu denen gegriffen hat.
        Billiger und auch authentischer würde ich jetzt mal sagen. Die Schiffe erst aufwendig zu modellieren ist wohl zu teuer gewesen.
        "I spent a lot of money on booze, birds and fast cars. The rest I just squandered" -George Best-

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        • #5
          Das mag wohl sein, aber es passte dennoch von der Optik nicht darein. Für den Modellbau wäre das so schwer ja nicht gewesen, da man ja lediglich die Geschütztürme hätte bauen müssen und im HG vielleicht ein paar nicht besonders detaillierte Modelle.

          Aber so schlimm war`s ja nun auch nicht.

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          • #6
            Also fuer mich war es wieder einer dieser typischen Ami Kriegsfime, in denen tapfere US Marines mit einem Revolver in der Hand, Unmengen von bis zu den Zaehnen bewaffneten Gegnern
            (in diesem Fall Japaner..) niedermachen....
            ziemlich unrealistisch meiner Meinung nach...



            Q
            Wenn man genug Erfahrung gesammelt hat, ist man zu alt, um sie auszunutzen.
            William Somerset Maugham [1874-1965]; brit. Schriftsteller

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            • #7
              Ich kann mich eigentlich nur Q anschliessen...

              Die Amerikaner schaffen es immer wieder auf's neue Filme zu kreieren die sich um ihre tapfer gefallenen Helden aus dem Krieg drehen, zum Teil historisch völliger Quatsch sind und immer wieder am selben öden Leitfaden durch den Film führen...
              Ich konnte mich nicht für den Film begeistern, obwohl natürlich Nicolas Cage wieder einmal eine echte Augenweide ist

              mfg,
              Ce'Rega
              "Archäologie ist nicht das, was sie glauben. Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert."

              „And so the lion fell in love with the lamb“

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              • #8
                Solche Meinungen wirken auf mich immer so, als bestünden sie schon vor dem entsprechenden Film. Sicherlich muss ein wenig Dramatik darein, daher "müssen" die Protagonisten in den Schlachtszenen "erfolgreich" unterwegs sein, aber im Verlauf der einzelnen Schlachten sind ja auch immer einige der in den Vordergrund getretenen Soldaten gefallen, wobei es meiner Ansicht nach auch nicht klar war, wer den Film überlebt und wer nicht.

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                • #9
                  Es ist ein Kriegsfilm... aber ich finde nicht unbedingt ein "Antikriegsfilm"... dafür wurden manche Dinge einfach zu glorifizierend dargestellt...
                  Vom Ende war ich überrascht... wobei es nicht überraschend war, das Nicolas Cage den Navajo-Indianer (ich habe den namen gerade nicht im Kopf) gerettet hat.... irgendwie mußte der Gute ja überleben...
                  "Diese Prozedur wird nicht empfohlen..."

                  "... wo nie ein Hund zuvor gewesen ist" *Cpt. Archer*

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                  • #10
                    Zitat von Ce'Rega Beitrag anzeigen
                    Die Amerikaner schaffen es immer wieder auf's neue Filme zu kreieren die sich um ihre tapfer gefallenen Helden aus dem Krieg drehen, zum Teil historisch völliger Quatsch sind und immer wieder am selben öden Leitfaden durch den Film führen...
                    ich bin ja prinzipiell deiner Meinung was die einfallslosigkeit der Amis betrifft, aber das kann man diesem Film nun wirklich nicht vorwerfen.
                    Ich jedenfalls kennen keinen Film in dem bisher die Rolle der Navajo im Zweiten WK betrachtet und thematisiert wurde.
                    Und was die historische Korrektheit betrifft hat dieser Film wohl mehr davon als sehr viele andere Kriegsfilme. Zumindest was die Rolle der Navajo betrifft.
                    Was da jetzt Setting und Figuren angeht ist was anderes.

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                    • #11
                      Das ist in meinen Augen eher ein schlechter Actionfilm. Wie Cage da abgeht und hunderte von Japanern im Alleingang niedermeht und mehr schlecht als recht! Die Idee des Films ist gut nur ist sie einfach doof umgesetzt worden. Nach dem Film hatte ich viel eher Bock auf ne Runde Call of duty als das mich das jetzt irgendwie in eine Antikriegsstimmug versetzt hätte, wie zum Beispiel bei der Schmale Grat.
                      http://yatta.foren-city.de

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                      • #12
                        Ist Windtalkers nicht einer der Filme, die von der US-Regierung nach dem 11.9. "inoffiziell" beauftragt wurden, um die US-Amerikaner auf den kommenden Afganistan- bzw. Irak-Krieg einzustellen? Ebenso Tears of the Sun und Wir waren Helden. 2002 kamen doch auf einmal wieder die Kriegsfilme auf, nachdem das Genre fast eingeschlafen war. Und viele Hollywoodstars haben mitgespielt.

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                        • #13
                          Was verstehst du unter "beauftragt"? Sowohl "Windtalkers" als auch "Wir waren Helden" waren bereits vor den Geschehnissen am 11.9.01 abgedreht.
                          "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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                          • #14
                            Da hat mich wohl meine Erinnerung getrübt.
                            Vielleicht sollte ich das nächste Mal vorher googeln.

                            Hier zwei Auszüge aus
                            Die Achse des Guten - Artikel - SPIEGEL WISSEN - Lexikon, Wikipedia und SPIEGEL-Archiv

                            ...
                            So kommt es, dass Francis Ford Coppola, Steven Spielberg, Ridley Scott und andere weltberühmte Regisseure erst die Skripte ihrer Filme zur Begutachtung an den "Sonderbeauftragten des Verteidigungsministeriums für Unterhaltungsmedien" schicken und dann oft selbst in sein Büro pilgern. Denn wer einen Kriegsfilm dreht, braucht fast immer etwas, was allein das Pentagon bieten kann: einen Flugzeugträger oder eine Hubschrauberarmada, ein Kriegsschiff oder Kampfflugzeuge - und richtige Soldaten, die auf dem Set das Kriegsgerät fliegen oder steuern.

                            ...
                            Einige Filme wurden zwar vor den Anschlägen in New York und Washington gedreht, kamen aber erst danach in die Kinos: "Black Hawk Down" (bislang 108 Millionen Dollar), "We Were Soldiers" (79 Millionen), "Windtalkers" (27 Millionen binnen zehn Tagen), "The Sum of All Fears" (97 Millionen).

                            Ich hoffe, ich bin rehabilitiert

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                            • #15
                              Zitat von NoZylon Beitrag anzeigen
                              Ich hoffe, ich bin rehabilitiert
                              Auf jeden Fall Und ich hab noch nach einzelnen Quellen für die ganzen Drehtermine gesucht, wo du einen kompletten Artikel findest...

                              Das solche Filme erst durchs Verteidigungsministerium gehen bzw. dass es von dort einige Vorgaben gibt, ist jetzt auch nicht so neu. Wenn die den Filmemachern einen Flugzeugträger geben, ist es ja auch nicht zu viel Verlangt, dass Positiv über die Besitzer des Schiffes "berichtet" wird. Das gibts nicht nur bei Kriegsfilmen, sondern z.B. auch Bei Sportfilmen. Die NFL verweigerte damals z.B. jede Unterstütung des Film "An jedem verdammten Sonntag", weil der Sport nicht wirklich positiv dargestellt wurde. Deswegen gibts dort auch keine Originalteams, Sadien oder überhaupt die NFL.
                              "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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