Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

1984 Nineteen Eighty-Four

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • 1984 Nineteen Eighty-Four

    London ist eine Stadt des Reiches Ozeanien, das ständig im Krieg mit den Mächten Ostasien oder Eurasien ist, und Sitz der „Partei“, die vom „Großen Bruder“ geleitet wird und alle Bürger auf ihre Treue zum System überwacht. Winston Smith arbeitet für das „Wahrheitsministerium“, das Nachrichten und Informationen zu seinen Gunsten verdreht, und beginnt eines Tages, am System zu zweifeln. Er trifft sich heimlich mit der Oppositionellen Julia. Sie tun sich mit dem Parteifunktionär O'Brien, einem weiteren Oppositionellen, zusammen. Als Smith und Julia vom Vermieter des Zimmers, in dem sie sich getroffen haben, verraten werden, stellt sich heraus, dass O'Brien in Wahrheit Kritikern des Systems auf der Spur ist. Winston widersteht der Folter der Regierung; erst als man ihn seiner Angst vor Ratten aussetzt, gesteht er und nimmt das Zwiedenken vollständig an. Er wird freigelassen und vegetiert im Cafe Kastanie vor sich hin. Die Begegnung mit Julia scheint ihn nicht im geringsten zu berühren und über eine eintreffende Meldung bezüglich eines Kriegserfolges freut er sich übermäßig, was einmal mehr den Erfolg der Folter durch O'Brien zeigt
    Besetzung:
    John Hurt - Winston Smith
    Suzanna Hamilton - Julia
    Richard Burton - O’Brien
    John Boswall - Immanuel Goldstein
    Cyril Cusack - Charrington
    Gregor Fisher - Parsons
    James Walker - Syme
    Bob Flag - Großer Bruder

    Der Film wurde 1984 gedreht. Ich finde es ist einer der Düstersten Filme die ich kenne, als ich ihn das Erste mal gesehen habe waren die Folterscenen sehr schockierend für mich. Habe auch den Hintergrund um was es hier eigentlich geht nicht ganz verstanden, als Kind. Jetzt verstehe ich es natürlich, zwar gibt es Heute keinen Staat dem es möglich ist sein Volk dermasen zu überwachen aber der Gläserne Mensch ist in greifbare Nähe gerückt.

    Es gab auch eine Ältere Fassung des Stoffes aus den 50ern, denn habe ich nicht gesehen aber vieleicht Jemand hier im Forum?

    Im Forum gibt es auch einen Thread der sich mit dem Buch beschäftigt, hier aber der Film. Wundert mich eigentlich das es keinen Thread zu den Beiden Filmen gibt.

  • #2
    Habe diese Neufassung und auch die ältere gesehen, aber zuvor das Buch gelesen.Jedesmal war ich tief bestürzt.Am schlimmsten waren für mich die Szenen wo ihm 2 Finger vorgehalten wurden und er mußte immer dazu sagen das es drei sind...Am Schluss waren es für ihn einfach drei weil sie es sagten. Big brother is watching you!
    Der Erfinder dieser Doofshow big brother hat wohl auch mal den Film gelesen !
    Es gibt Leute, die haben sich schon totgemischt.
    Nur durch gründliches Mischen wird der Verdacht des Falschspielens ausgeräumt.
    Das hoffe ich sehr! (Stammtisch Süd)

    Kommentar


    • #3
      @chiana

      Gelesen hat er den Film sicher nicht Filme kann man nicht lesen, aber es ist bekannt das diese abschäuliche Reality Show von 1984 inspiriert wurde.

      Am, Ende Liebte Smith ja seinen Großen Bruder wieder und Alles war wieder wie es sein sollte für das Regime.

      Kommentar


      • #4
        Ich kenne nur die 84' Verfilmung und finde sie großartig. Mir sind gar nicht so die Folterszenen im Gedächtnis geblieben; sondern insbesondere die Anfangsszene, in der eine Meute von Parteimitgliedern ritualisierte Haßtiraden auf die auserkorenen Staatsfeinde abläßt, und die Schlußszene: Winston steht wie angezwurzelt vor einem Televisor und bringt erleichtert sein Liebesbekenntnis zum Großen Bruder über die Lippen, anschließend setzt die Ozeaniahymne ein ... gänsehautauslösend.

        Witzig übrigens wie John Hurt, der in "1984" das Diktaturopfer Smith spielt, es schafft in "V wie Vendetta" die Gegenrolle als Dikator ebenfalls gelungen auszufüllen.
        I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

        Kommentar


        • #5
          Die '84er-Version ist tatsächlich ein sehr gelungener Film, aber mit dem Buch kann sie trotzdem imho nicht mithalten. Gerade die detaillierte Ausführung der Konzepte und die umfassende Beschreibung der dystopischen Gesellschaft sind die absoluten Stärken des Romans und das kann man in einem Film natürlich nicht so ausführlich zeigen.
          Mein Webcomic: http://www.hipsters-comic.com

          Kommentar


          • #6
            Das mit den drei Finger und 2 Fingern wurde in Star Trek TNG auch mal übernommen *grinst*
            http://www8.file-upload.net/thumb/15.10.07/uavpq8.jpg

            Kommentar


            • #7
              Zitat von Five Beitrag anzeigen
              Das mit den drei Finger und 2 Fingern wurde in Star Trek TNG auch mal übernommen *grinst*
              War das nicht sogar Picard , dem sie auf diese Art und Weiße eine Hirnwäsche verpasst haben ?
              Aber da kann uns doch bestimmt ein Superfan weiterhelfen ?
              Alle Episoden habe ich leider nicht mehr so im Kopf!
              Es gibt Leute, die haben sich schon totgemischt.
              Nur durch gründliches Mischen wird der Verdacht des Falschspielens ausgeräumt.
              Das hoffe ich sehr! (Stammtisch Süd)

              Kommentar


              • #8
                In TNG waren es keine Finger, sondern Lichter. 4 Lichter leuchteten tatsächlich, der cardassianische Folterknecht wollte Picard aber dazu bringen 5 zu sehen.

                Im Gegensatz zu Smith ließ sich Jean Luc nicht brechen. Er stelle bis zum Schluß fest : "DA SIND 4 LICHTER!!!"
                I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

                Kommentar


                • #9
                  Habe mir erst vor kurzen die DVD zu diesem Film gekaut. Hatte ihn mir damals im Kino angesehen und mir ist bis heute vor allem Richard Burton in seiner letzten Filmrolle in Erinnerung geblieben. Nichts ist grußeliger als so ein scheinbar sympathischer, aber in seinem Innern absolut boshafter Mensch.

                  Bei dem Schluß bin ich mir aber nicht ganz sicher. Als Winston sagt: "Ich liebe dich", meint er da den großen Führer oder ist da doch noch ein klitzekleiner Rest seines alten Ich's vorhanden und er meint gar seine geliebte Julia ?

                  Mit freundlichen Grüßen
                  Holodock
                  Unter Zuhilfenahme von bilateralen pathologischen Beziehungsprozessen kann die antiserielle Implikation der normativen Inhibitionsdogmen unter Berücksichtigung der psychoanalytischen Stimuli bei gleichzeitiger residualer Dehydriertheit derart abgeleitet werden, so daß eine Inkontinenz des formalhygienischen Retroeffekts weitgehend invertiert wird.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                    In TNG waren es keine Finger, sondern Lichter. 4 Lichter leuchteten tatsächlich, der cardassianische Folterknecht wollte Picard aber dazu bringen 5 zu sehen.

                    Im Gegensatz zu Smith ließ sich Jean Luc nicht brechen. Er stelle bis zum Schluß fest : "DA SIND 4 LICHTER!!!"
                    Wie lange war Picard denn in Gefangenschaft? ich glaube so eine Willensbrechung dauert länger als der Zeitraum in dem eine Star Trek Folge angesiedelt ist. Ich hab die Folge gesehen, denke aber das auch Picard irgendwann gebrochen währe wenn die Cardassianer nur genug Zeit gehabt hätten.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von holodock Beitrag anzeigen
                      Bei dem Schluß bin ich mir aber nicht ganz sicher. Als Winston sagt: "Ich liebe dich", meint er da den großen Führer oder ist da doch noch ein klitzekleiner Rest seines alten Ich's vorhanden und er meint gar seine geliebte Julia ?
                      Nun, nach -zig Jahren Hollywood-Unterhaltung sind wir vielleicht daran gewöhnt, daß selbst vollkommen desaströse Filmenden noch einen kleinen Hoffnungsschimmer beinhalten. Aber hier ist der Fall eindeutig. Die letzten Worte des Buches sind: "Er liebte den Großen Bruder."

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von Stormking Beitrag anzeigen
                        Nun, nach -zig Jahren Hollywood-Unterhaltung sind wir vielleicht daran gewöhnt, daß selbst vollkommen desaströse Filmenden noch einen kleinen Hoffnungsschimmer beinhalten. Aber hier ist der Fall eindeutig. Die letzten Worte des Buches sind: "Er liebte den Großen Bruder."
                        Oh je, Schande über mich. Du hast natürlich recht mit dem "Großen Bruder". Das kommt davon, wenn man die Buchvorlage nicht mehr richtig kennt. Ich werde wohl alt.


                        "Haben Sie kein Telefonbuch"
                        "Nee, ich warte, bis es verfimt wird"



                        "Ich lese gerade 'Das Kapital' von Karl May."
                        "Karl May ? Das ist doch von Karl Marx."
                        "Ach deswegen kommen da auch keine Cowboys und Indianer vor."


                        Mfg
                        Holodock
                        Unter Zuhilfenahme von bilateralen pathologischen Beziehungsprozessen kann die antiserielle Implikation der normativen Inhibitionsdogmen unter Berücksichtigung der psychoanalytischen Stimuli bei gleichzeitiger residualer Dehydriertheit derart abgeleitet werden, so daß eine Inkontinenz des formalhygienischen Retroeffekts weitgehend invertiert wird.

                        Kommentar


                        • #13
                          hab den film noch nicht gesehen, aber ich hatte mir o´brien immer gänzlich anders vorgestellt, als da auf dem screenshot. hatte mir immer eher vorgestellt er sehe so aus wie shostakovich. liegt wohl an der brille und der intellektuellen-aura^^

                          und den großen bruder habe ich mir immer haargenau wie stalin vorgestellt, nur mit etwas schlankeren gesichtszügen

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von GGG Beitrag anzeigen
                            Wie lange war Picard denn in Gefangenschaft? ich glaube so eine Willensbrechung dauert länger als der Zeitraum in dem eine Star Trek Folge angesiedelt ist. Ich hab die Folge gesehen, denke aber das auch Picard irgendwann gebrochen währe wenn die Cardassianer nur genug Zeit gehabt hätten.
                            Nicht zu vergessen das man jedes Wessen im Universum mit Folter brechen kann. Es kommt nur darauf an wie weit man als Folterer gehen darf. Und wie viel Zeit man zur Verfügung hat.

                            Mit heutigen Foltermethoden braucht man wenn man etwas rabiater vorgeht vielleicht 2 oder 3 Tage. Wenn überhaubt.


                            Aber ich werd mir den Film mal in naher Zukunft anschauen.
                            Klimaerwärmung einmal positiv
                            Der deutsche Rechtsstaat in Aktion.

                            Kommentar


                            • #15
                              Ich hatte vorher das Buch gelesen und es hat mich nicht so berührt, wie der Film... im Buch ist mehr Sprache und Wörter... wenn man im Gegensatz dann den Film sieht, wo die Sprache verinfacht wird (die man ja im Buch drei Zeilen weiter wieder lesen kann... also ist sie noch da!!), sind die Wörter im Film weg...
                              Für mich als Bücherfan grauenvoll...
                              "Diese Prozedur wird nicht empfohlen..."

                              "... wo nie ein Hund zuvor gewesen ist" *Cpt. Archer*

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X