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Die Päpstin

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  • Die Päpstin

    Kinostart: 29.10.2009

    Ich bin, gibt ja auch noch keine werbung und nur grundinfos, zugegebenermaßen mehr oder weniger nur drüber gestolpert bin weil A.Held auf der Castliste steht. Hab das Buch nicht gelesen und bin zwar ein fan von Historienfilmen, aber nicht unbedingt von kirchlichem, dennoch muss ich sagen das die Story sehr interessant klingt. Auch die restlichen Rollen sind, allen vorran die Päpstin, wie ich finde gut besetzt und somit steht tatsächlich mal wieder ein deutscher Film auf meiner Kinoliste.
    my props

  • #2
    Schön, aber...

    Eine kurze Inhaltsangabe mit eventuellem Überblick über Schauspieler wäre vielleicht nicht so verkehrt

    Weil nur mit dem Titel kann ich jetzt nichts anfangen.
    To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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    • #3
      Die Tage lief (glaube ARD) ne Zusammenfassung der Dreharbeiten.

      Hauptrolle spielt Johanna Wokalek, mit dabei ist sonst noch John Godman. Na ja und Alexander Held, aber das interessiert wohl ehr mich.

      Die Grundgeschichte der Legende wikipedia Die Päpstin und halt IMDB.
      Bei interesse einfach Link anklicken.
      my props

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      • #4
        Das deutsche Kinoereigniss des Jahres. Oder so ähnlich.

        Mittlerweile ist auch der Trailer raus. Hab ihn im Kino gesehen, vor ST 11 , und muss schon sagen...Trailer machen müssen die noch üben. 8o Ich meine der Film ist vom Inhalt her ja eigentlich interessant und ich werde eh rein gehen wegen der Besetzung (). Aber der Trailer alleine würde mich jetzt nicht locken...weil sehr langweilig...ok, seit 'Am Tag als die Erde still stand' weis ich aber auch wieder - ein super Trailer macht noch keinen tollen Film.

        Wer mehr Infos sucht, die offizielle Seite ---> Die Päpstin | Ab 29. Oktober 2009 im Kino!
        my props

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        • #5
          Ich hab das Buch gelesen und bin schon sehr gespannt, wies filmerisch umgesetzt wurde.
          Was die Darsteller angeht, freu ich mich am meisten auf John Goodman. David Wenham find ich passt auch gut in die Rolle des Gerold, aber Johanna Wokalek als Hauptdarstellerin ärgert mich ein bisschen, weil ich die eigentlich nich so gern mag (gibt keinen speziellen Grund). Aber vielleicht ändert sich das ja durch diesen Film ... werd ihn mir auf alle Fälle anschauen.
          Auch Serienfan? http://www.serieasten.tv/SERIEASTEN/TV.html

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          • #6
            Auf den Film bin ich absolut gespannt, denn ich mag das Buch und habe es mehrmals gelesen. Ich hoffe nur, der Film enttäuscht nicht, es ist eine hervorragende Story.
            Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
            Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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            • #7
              Ist ja noch bissel hin, aber Trailer sieht schon mal gut aus^^

              Ins Kino werde ich nicht fahren, aber guck mir den Film dann an wenn er in Fernsehen kommt.
              "Alle Menschen sind von Geburt an gleich und die Erde ernährt alle. Wenn ein Mensch geboren wird hat er das Anrecht auf ein Stück Land, das Ihm ernähren kann. Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist unter wenigen, die meine das sei Ihr Eigentum, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen, für diejenigen die kein eigenes Land mehr haben und sich nicht selbst versorgen können"

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              • #8
                Ich habe das Buch gelesen und war ziemlich angetan davon, obwohl der Wahrheitsgehalt ziemlich niedrig sein dürfte. Die Rahmenhandlung, die um die wenigen bekannten Fakten herum stattfindet, ist ja komplett erfunden. Und darüberhinaus ist ja noch nicht einmal 100%ig erwiesen, dass es die Päpstin Johanna wirklich gegeben hat, soweit ich weiß gibt es nur Indizien (das ist zumindest mein letzter Stand).
                Trotzdem ist es schon ein faszinierender Stoff und ich denke, dass der Film sicher sehenswert wäre.
                Bei Graptars Hammer! Was für Sonderangebote...
                Meine Musik: Juleah

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                • #9
                  Muss gestehen das Buch nie gelesen zu haben und kannte die Geschichte vorher eigentlich auch nicht wirklich. Bin durch Zufall oder so ähnlich drauf gekommen.
                  my props

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                  • #10
                    Naja ich hab schon 1-2 Dokumentationen darüber im Fernsehn gesehen udn denke nicht, dass mir dieser Film im Endefekt viel mehr geben würde. Ich denk ich guck mir das Ding dann an wenns im Fernsehn rauskommt.
                    Der lustigste Fakt ist ja imo, dass es seitdem bei Päpsten einen Eier-Kontrollgriff vor Amtsantritt gibt.
                    Zuletzt geändert von Slowking; 30.05.2009, 13:09. Grund: doppelpost
                    Disclaimer: Meine Post sind meist nicht als Absolute zu vestehen, sondern sollen nur einen weiteren Blickwinkel bieten.
                    "Wer hat uns verraten? - Sozialdemokraten!" - Alte Volksweisheit
                    "The man who trades freedom for security does not deserve nor will he ever receive either." - Benjamin Franklin

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                    • #11
                      Meine Rezension zum Film:

                      Story:
                      War der Papst Johannes Anglicus VIII, der im Jahre 855 für kurze Zeit im Vatikan auf dem Thron gesessen haben soll, in Wahrheit eine Frau? "Die Päpstin" erzählt die Geschichte der Johanna von Ingelheim (Johanna Wokalek), die als Kind heimlich lesen und schreiben lernte und nach dem Tod ihres älteren Bruders an seiner Statt die Domschule in Dorstadt besuchte. Dort lernte sie den Grafen Gerold (David Wenham) kennen und lieben, der jedoch bald in den Krieg ziehen musste. Anschließend verkleidete sie sich als Mann, ging unter dem Namen "Johannes" in ein Kloster und gelangte schließlich auf Umwegen nach Rom, wo sie zum Leibarzt des Papstes (John Goodman) aufstieg und schließlich selbst die höchste Macht des Kirchenstaates erlangte. Doch sollte ihr ihre geheime Liebe zu Gerold zum Verhängnis werden?

                      Meinung zum Film:
                      Schon im Jahr 1996 erschien der internationale Bestseller "Die Päpstin" der amerikanischen Autorin Donna Woolfolk Cross. Beinahe verwunderlich ist es daher, dass eine Verfilmung dieses enorm erfolgreichen Historienromans erst jetzt ins Kino kommt. Doch die Umsetzung des Filmes hat sich als nicht unkompliziert erwiesen, nachdem der ursprüngliche Regisseur Volker Schlöndorff ("Die Blechtrommel") und Hauptdarstellerin Franka Potente ("Lola rennt") abgesprungen waren. Für die beiden sind schließlich Sönke Wortmann ("Das Wunder von Bern") und Johanna Wokalek ("Der Baader-Meinhof-Komplex") eingesprungen, um die europäische Großproduktion umzusetzen. Wie bei den vergleichbaren Produktionen „Luther“ und „Das Parfum“ hat man auch hier keine Kosten gescheut, um das Projekt mit umwerfenden historischen Kulissen und Kostümen sowie internationalen Filmstars auszustaffieren.

                      Doch auch wenn die Filmcrew bei der Ausstattung und Besetzung nicht gespart hat, ist man an die Adaption des Stoffes doch eher zaghaft herangegangen. 566 Romanseiten wollten auf circa 150 Kinominuten eingedampft werden und statt die Handlung in filmisch möglichst wirksame Momente umzumünzen, haben die Autoren Sönke Wortmann und Heinrich Hadding ("Hangtime – kein leichtes Spiel") einfach versucht, alles in den Film zu packen. Was nicht gepasst hat, liest die Erzählerstimme vor. Die Geschichte wird chronologisch erzählt und hakt die einzelnen Stationen in Johannas bewegtem Leben zügig ab, ohne jemals tiefergehend auf die Charaktere einzugehen. Das ist alles kompetent gemacht und sieht wie gesagt sehr gut aus, ein wirklich überzeugender und mitreißender Film entsteht auf diese Weise jedoch nicht. Dass viele Handlungselemente auf unglaubwürdig unwahrscheinlichen Zufällen beruhen, hilft natürlich auch nicht gerade, da dies in der komprimierten Erzählweise des Films besonders stark zur Geltung kommt. Man merkt der "Päpstin" leider auch an, dass es sich um einen sogenannten "Amphibienfilm" handelt, also eine Kino- und TV-Produktion in einem. Eine Weile nach dem Kinostart wird der Film als Zweiteiler im Fernsehen zweitverwertet und muss sich somit schon bei der Produktion ein Stück weit den konservativen Konventionen des offentlich-rechtlichen TV-Mehrteilers anpassen.

                      Die Darsteller liefern alle sehr gute Arbeit ab, auch wenn die Charaktere nicht immer gleichermaßen überzeugend sind. David Wenhams ("Der Herr der Ringe") Graf Gerold zum Beispiel ist auf seine Rolle als gutaussehender Ritter in weißer Rüstung beschränkt und erhält kaum Tiefe, auch wenn der Schauspieler sich redlich bemüht. Bemerkenswert ist dagegen John Goodmans ("The Big Lebowski") belebtes Spiel als Papst Sergius und die junge Lotte Flack, die als jugendliche Johanna auftritt und nicht nur Johanna Wokalek erstaunlich ähnlich sieht, sondern auch schaupielerisch mit den erwachsenen Darstellern mühelos mithalten kann. Johanna Wokalek selbst spielt zwar sehr gut und gibt ihr bestes, sieht jedoch eigentlich immer zu weiblich aus, als dass man glauben könnte, dass sie tatsächlich von ihren Zeitgenossen für einen Mann gehalten wird. Zudem spielt sie die Figur über eine sehr große Zeitspanne, was dazu führt, dass sie anfangs zu alt aussieht und gegen Ende des Films deutlich zu jung. Dies und die Tatsache, dass ein Großteil von Johannas Charakterentwicklung über die Monologe der Erzählerstimme statt über die Handlungen der Figur auf der Leinwand abgehandelt wird, sorgt dafür, dass man sich als Zuschauer nie wirklich in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen kann.

                      Fazit:
                      "Die Päpstin" ist eine relativ vorlagentreue und sehr aufwändig umgesetzte Bestseller-Adaption, die jedoch auch etwas risikoscheu wirkt und in ihrer konventionellen Inszenierung emotionale Tiefe und eine eigenständige künstlerische Handschrift vermissen lässt. Fans von Historienschinken können aber mal einen Blick riskieren, wenn sie ihre Erwartungen im Zaum halten.

                      Splashmovies - Rezensionen - Rezension - Die Päpstin
                      Mein Webcomic: http://www.hipsters-comic.com

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                      • #12
                        Ich fand den Film schon gut gemacht, und da ich vorher das Buch gelesen hatte, habe ich einiges auch anders interpretiert. Aber es hat schon einiges gefehlt. Ausserdem gibt es nun wirklich genug Frauen, die maskulinere Züge haben um als Mann durchzugehen. Da hätte man wirklich eine besser passende Schauspielerin finden können.
                        Schade auch das Ende des Films, das ja fast frei vom Buch so statt fand... aber auch interessant, so hätte es ja auch gewesen sein können.
                        Ich glaube die einzige Tatsache, auf der die Geschichte beruht, ist, das ab dieser Zeit vor allem Nonnen erlaubt wurde, lesen und schreiben zu lernen, die tatsächlich auf irgend einen Papst zurück geht. Interessant wäre natürlich schon die Variante, dass da irgend eine Frau daran schuld war... allerdings könnte ich mir durchaus auch eine Nonne vorstellen, die irgend ein Verhältnis mit dem Papst hatte. Aber das wäre relativ geschmacklos für die heutige Kirche... so kann das die Kirche wohl besser verkraften...
                        Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen. Es ist so leicht, und es führt zu nichts. Elias Canetti
                        Take it easy, but take it. Nothing Comes to you, when you waite to long.

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                        • #13
                          Ich hatte erst überlegt mir den Film anzusehen. Hab mich dann allerdings dagegen entschieden, da ich das Buch gelesen habe. Es war bis jetzt immer so, dass ich vom Film enttäuscht war, wenn ich das Buch großartig fand. (außer bei Sakrileg und Illuminati, die Filme waren ok).
                          Aber ich glaube meine Entscheidung diesen Film nicht zu sehen, werde ich nicht bereuen.

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                          • #14
                            Ich kenne das Buch nicht, mir war auch das Thema ansich fremd. Muss gestehen, ich wäre wohl nicht auf die Idee gekommen mir den Film anzusehen, würde nicht A.Held mitspielen.

                            Im ganzen fand ich ihn ok, Thema ist nicht sooo meine Welt, aber ist ja Geschmackssache. Vom Hocker reist er mich nicht.
                            my props

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                            • #15
                              Mir hat der Film gefallen. Schon als ich die Vorschau im Kino sah, wollte ich ihn mir unbedingt ansehen und war sehr gespannt auf ihn... und wurde nicht enttäuscht. Das Thema war mir vorher bekannt und nun starte ich mit dem Lesen des Romans... Mal sehen, inwiefern sich der Film an die Vorlage hält...

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