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"Ich mag den Film trotzdem NICHT"

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  • "Ich mag den Film trotzdem NICHT"

    Wo es Licht gibt, gibt es auch Schatten und wo es einen Thread gibt, in dem es um Filme geht, die alle hassen, außer einem selbst, fehlt einfach etwas, wenn man sich nicht auch mit dem umgekehrten Phänomen befasst, also mit Filmen, die alle Welt immer wieder über den grünen Klee lobt, die einem selbst aber nicht einmal ein müdes Schmunzeln entlocken oder sogar schlimmen Brechreiz auslösen.

    Ich mache da gerne mal den Anfang .

    Ganz oben auf meiner Abschussliste steht der vielgelobte Orson Welles-Klassiker "Citizen Kane", der für mich den am meisten überbewerteten Film der Kinogeschichte darstellt. Sicher benutzt er eine damals revolutionäre Kameratechnik und ist allein deshalb irgendwie bedeutsam, aber was steckt denn da sonst noch drin, außer einem Riesenhaufen Langeweile?? Für mich jedenfalls gar nichts.

    Dann ist "Der Herr der Ringe" von Peter Jackson sicher alles andere als ein schlechter, aber in meinen Augen doch eben auch ein gnadenlos überbewerteter Film. Sicher hat er tolle Schauspieler und extrem gute SFX, aber sonst?? Was hebt ihn denn ansonsten über den Durchschnitt? Da finde ich einige billigere Filme - sogar solche von Jackson selbst - interessanter, weil sie fehlendes Budget mit Innovation auffüllen müssen und das empfinde ich als wesentlich spannender. Ich muss aber auch zugeben, dass ich die Bücher schon überbewertet finde.

    "SAW" ist dann auch noch so ein spezieller Anti-Favorit von mir. Ich kenne kaum einen Horrorfan, außer mir selbst, der diese Reihe nicht absolut großartig und superspannend obertoll findet. Ich nicht!! Sicher, spannend erzählt ist das alles schon, aber so richtig Spaß hatte ich dabei nie. Gibt es denn dafür wenigstens etwas zum Denken dabei? Ich finde nicht. Insgesamt wird einfach nur dem reinen Sadismus gehuldigt, der nichts weiter, als purer Selbstzweck ist. Das will mich einfach nicht ansprechen, aber versteht mich nicht falsch, bei "Braindead" liege ich vor Lachen unterm Sofa und Romeros Zombiestreifen finde ich großartig, aber da steckt einfach auch mehr dahinter.

    Und nur um es nochmal kurz anzureißen, die neue "Galactica" finde ich grauenhaft!

    So, jetzt seid ihr dran .

  • #2
    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen

    Und nur um es nochmal kurz anzureißen, die neue "Galactica" finde ich grauenhaft!
    Darf man Fragen warum?
    Wie viel hast du den von der neuen Serie gesehen?

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    • #3
      Weil conanboy bekanntlich von uns gegangen ist, kann ich es ja ruhig sagen: Ich kann überhaupt nichts mit "Alien" anfangen!

      Dieses Konzept -10 Minuten dunkles Schiff, 2 Sekunden Monster zeigen, 10 Minuten dunkles Schiff- mag x-mal abgekupfert worden sein, aber in der Ursprungsform finde ich es nicht sonderlich fesselnd.

      Für die Fortsetzungen gilt das übrigens auch. Ich glaube nicht, dass ich die jemals in voller Länge ausgehalten habe.
      I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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      • #4
        Da gibt es einige. Aber die schlimmsten sind:

        Kill Bill Vol. 1 & 2
        Matrix (fand ich auch nicht so komplex wie manch andere behauptet haben)
        Wall E
        fast alle filme mit Nicole Kidman (ich kann die Frau nicht sezhen. Brrr)
        If one day speed kills me, do not cry because I was smiling
        - Paul Walker
        1973 - 2013

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        • #5
          Ich fand Pulp Fiction immer ziemlich überbewertet. Ich will jetzt nicht sagen dass er schlecht ist, keineswegs, aber wie er immer in den höchsten Tönen gelobt wird kann ich nicht nachvollziehen.

          @KdE: Das mit Alien kann ich nachvollziehen. Zumindest beim ersten Teil. Mag sein, dass er zur damaligen Zeit ein Novum darstellte und einfach erstklassig war aber heute reisst mich der Film nun wirklich nicht vom Hocker. Einfach nur langweilig. Wie du schon sagst, 10min dunkles Schiff, 2sek Alien, 10min Schiff, usw.

          Tendenziell neige ich aber eher dazu Filme besser zu bewerten als andere. Das ist bei Serien ganz anders. Lost, 24, Galactica, SGA, etc - alles in meinen Augen absolut nicht mitreissende Serien die mich in keinster Weise zum weiterschauen animieren. Kann das ganze Lob nicht nachvollziehen.
          "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
          "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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          • #6
            Also ganz oben auf dieser Liste steht bei mir "Matrix". Ich habe nur den ersten Teil gesehen und das hat mich nicht dazu gebracht, die Filmreihe weiter zu verfolgen. Die Action war meistens 08/15 und wenn mal diese "tollen Effekte" eingebaut wurden, dann empfinde ich sie nicht als "super surreal und atemberaubend", sondern eindeutig als "billig gemacht und als super surreal und atemberaubend untergejubelt".
            Zudem ist die Story alles andere als originell.

            Bei der nächsten Nennung gibt es hier wohl gleich einen Aufschrei: Es ist "2001 - Odyssee im Weltraum". Langweilig. Die Fortsetzung "2010 - Das Jahr in dem wir Kontakt aufnehmen" fand ich hingegen großartig.

            Dann kommt "Spider-Man" und hier genauer gesagt die Teile 1 und 3. Den Zweier fand ich ganz in Ordnung, aber diese beiden anderen Filme waren zum vergessen. Keine wirkliche schauspielerische Leistung, keine Dramatik und keine brauchbare Story weit und breit.

            Sicher gibt es noch ein paar andere, die mir aber jetzt nicht einfallen. Die habe ich vermutlich verdrängt.

            Was Serien angeht: All die momentan so angesagte Krimi-Serie wie CSI, Criminal Intent, The Closer, etc. finde ich alle nicht berauschend. Arztserien sind prinzipiell nicht meins. Und daher gefällt mir auch die Serie "Dr. House" nicht wirklich.

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            • #7
              Uh, ja mit Spiderman kann ich auch nicht viel anfangen. Den dritten Teil habe ich mir bisher auch gespart. Ein bißchen zuviel Heldenpathos für meinen Geschmack. Auch Fluch der Karibik ist so ein Thema. Der erste Teil ist ja noch ganz Ok, aber die zwei anderen finde ich furchtbar.

              Lost kann ich auch nicht mehr leiden, erste Staffel noch ok, danach wird's einfach zu verschwurbelt. Ich schließe mich ausserdem noch MFB an, diese ganzen Anatomie/Krimi-Serien sind mir ein Graus.
              Time... lines??? Time is not made out of lines, it is made out of circles. That is wy Clocks are round

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              • #8
                "Die fabelhafte Welt der Amelie" ist in meinen Augen einfach todlangweilig. Vielleicht gut gemacht, aber IMO zum Einschlafen.

                "300" gehört auch zu meinen absoluten Negativ-Beispielen. Klar, die Optik ist großartig, aber ansonsten ist der Film einfach nur storyarm, gewaltverherrlichend und über weite Strecken strohdumm.

                "Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith" ist für viele der beste Film der PT. Meiner Meinung nach ist der dank der vielen verpatzten Höhepunkte (Frankenstein-Vader, Olga-Droide bei Zwilligsgeburt), Kontiutätsfehler (Padme stirbt) und der unerträglichen ersten 30 Minuten der schlechteste. Im Kino war ich noch begeistert, auf DVD arg enttäuscht.

                "2001" empfinde ich auch als ziemlich langweilig. "Pulp Fiction" ist zwar ein guter Film (den ich mir auch wirklich gerne ansehe) aber meiner Meinung nach etwas überbewertet - Tarantinos bester ist IMO "Kill Bill".

                Wie "Transformers" und "Stirb langsam 4" auf IMDB so hohe Bewertungen bekommen konnten, ist mir auch schleierhaft - obwohl beide Filme nicht grottenschlecht sind, aber bestenfalls Durchschnitt.

                Von den Serien sind die CSI-Serien nicht so recht meins. BSG:TNS seh ich zwar gerne (und ist IMO die beste aktuelle SF-Serie), das Non-Plus-Ultra als was es von vielen Fans jedoch gerne bezeichnet wird, ist es meiner Meinung nach jedoch nicht. Im SF-Bereich bleiben B5 und DS9 meine Lieblinge. Und von den aktuell produziert werdenden Serien "Lost".

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                • #9
                  Zitat von Larsen Beitrag anzeigen
                  Auch Fluch der Karibik ist so ein Thema. Der erste Teil ist ja noch ganz Ok, aber die zwei anderen finde ich furchtbar.
                  Und wieder ein Film, der die geistige Verdrängung überwunden hat: Von "Fluch der Karibik" habe ich nur den ersten Teil gesehen. Ich finde, der Film wird auch enorm überschätzt.

                  Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                  Wie "Transformers" und "Stirb langsam 4" auf IMDB so hohe Bewertungen bekommen konnten, ist mir auch schleierhaft - obwohl beide Filme nicht grottenschlecht sind, aber bestenfalls Durchschnitt.
                  IMDB - guter Hinweis. Schauen wir mal die Top 250-Liste durch, was da noch dabei ist:

                  - Das Boot
                  Das gibts einige wesentlich bessere U-Boot-Filme. Die Darsteller sind in Ordnung, aber atmosphärisch reist mich der Film nicht mit und ist auch einfach zu langatmig.

                  - Ben Hur
                  Okay ehrlich gesagt, habe ich den Film noch nie ganz gesehen. Er war mir einfach zu langweilig.

                  - Mystic River
                  Oh Mann. Eine einzige Katastrophe, dieser Film. Seitdem werden Eastwood-Filme von mir gemieden. Ich weiß, da ist mir angeblich schon viel gutes entgangen, aber noch habe ich mich noch nicht mit ihm versöhnt.

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                  • #10
                    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                    "SAW" ist dann auch noch so ein spezieller Anti-Favorit von mir. Ich kenne kaum einen Horrorfan, außer mir selbst, der diese Reihe nicht absolut großartig und superspannend obertoll findet. Ich nicht!! Sicher, spannend erzählt ist das alles schon, aber so richtig Spaß hatte ich dabei nie. Gibt es denn dafür wenigstens etwas zum Denken dabei? Ich finde nicht. Insgesamt wird einfach nur dem reinen Sadismus gehuldigt, der nichts weiter, als purer Selbstzweck ist. Das will mich einfach nicht ansprechen, aber versteht mich nicht falsch, bei "Braindead" liege ich vor Lachen unterm Sofa und Romeros Zombiestreifen finde ich großartig, aber da steckt einfach auch mehr dahinter.

                    Du sprichst mir dabei wirklich aus der Seele , ich teile deine Meinung zwar nicht wirklich zu 100% was Saw angeht, da ich denn ersten Teil durchaus originell und spannend fand, das es jedoch nun schon fast fünf Filme mit so ziemlich der selben Handlung gibt, ist das für mich eine eher unglückliche Entwicklung, da wie du schon beschrieben hast sich dabei nur der Saddismus von Film zu Film steigert. Ich halte die Reihe jedoch nur für eine weitere Modeerscheinung wie es die Screamreihe in denn 90zigern war, du wirst schon sehen, ihn ein paar Jahren kräht kein Hahn mehr nach denn Filmen, da sie für mich nicht an zeitlose Klassiker wie die Freddy Krueger-Reihe oder Braindead herankommen, über die sich wohl noch nachfolgende Generationen mehr oder weniger mit Sicherheit erfreuen.


                    Auf meiner Abschussliste der meiner Meinung nach schlechten Filme steht:


                    -Matrix

                    Ich habe so das Gefühl, das ich in diesem Thread nicht der einzige bin der damit nicht viel anfangen kann , dieses Psydophilosphische Gelabber ging mir im ersten Teil schon total auf denn Zeiger, die anderen Beiden habe ich mir daher nicht wirklich komplett angesehen.

                    - Dune, der Wüstenplanet

                    bitte zereist mich nun nicht gleich in der Luft wenn ich euch diesen zeitlosen Klassiker madig mache, aber das Erstlingswerk von David Lynch, war eine wirklich miese Umsetzung des Romans und ich bereuhe es Heute noch mir die DVD auch noch gekauft zu haben .
                    Zuletzt geändert von Keymaster; 18.01.2009, 22:17.

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                    • #11
                      Wenn wir schon bei der IMDB Top250 Liste sind:

                      Goodfellas. Da darf man ja auch nicht allzulaut sagen dass man den Film nur mäßig fand. Auch wenn ich durchaus ein Fan von Mafia-Filmen bin.

                      Requiem for a dream. Ja, er ist kein Unterhaltungsfilm und ja, er hat Anspruch den man würdigen muss und ja, er ist künstlerisch wertvoll aber ich kann mir den Film dennoch kein zweites mal anschauen weil ich schon beim ersten Mal nur knapp dem Schlaf entronnen bin.

                      Die Ritter der Kokosnuß. Also nichts gegen Monty Python aber Ritter der Kokosnuß ist einfach nur dämlich. Über den extremen "Humor" kann ich nicht mehr lachen.

                      Donnie Darko. Vermutlich hab ich den Film einfach nur nicht verstanden.
                      "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
                      "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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                      • #12
                        Super thread Thema.
                        Auch wenn ich die Krise kriegen könnte, wenn ich hier etwas über Alien, 2001, oder nBSG lese.

                        Matrix
                        Der war zwar nicht direkt schlecht, aber hoffungslos überbewertet. Ohne die bahnbrechenden action Szenen hätte man nur eine auf Spielfilmlänge aufgeblasene Twilight Zone Folge sehen können. Über die Fortsetzungen breite ich lieber einen Mantel des Schweigens.

                        Die Star Wars Prequels finden glaube ich zu viele schlecht, als dass es sich lohnen würde, sie hier aufzuzählen.

                        CSI. Stargate. Andromeda. Alles Kac**.
                        (Endlich mal ein thread, wo ich das loswerden darf)

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                        • #13
                          Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                          Was Serien angeht: All die momentan so angesagte Krimi-Serie wie CSI, Criminal Intent, The Closer, etc. finde ich alle nicht berauschend. Arztserien sind prinzipiell nicht meins. Und daher gefällt mir auch die Serie "Dr. House" nicht wirklich.
                          Was für'n Hype um diese Serien, oder? Ich kann es auch nicht so ganz nachvollziehen. Für mich ist das einfach nur totlangweilig und vor allem immer das Gleiche. Zugegeben, die Krimiserien aus den 70ern und 80ern waren sich auch alle relativ ähnlich, aber im Zweifelsfall würde ich mich doch immer für "Magnum", "Hart aber Herzlich", "Sherlock Holmes", "Remmington Steele", "Simon und Simon" oder "Ein Colt für alle Fälle" entscheiden, weil es einfach mehr zu meinem Stil passt, als das ewige Leichen-Aufgeschneide .

                          Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                          Wie "Transformers" und "Stirb langsam 4" auf IMDB so hohe Bewertungen bekommen konnten, ist mir auch schleierhaft - obwohl beide Filme nicht grottenschlecht sind, aber bestenfalls Durchschnitt.
                          Ich habe mir "Stirb langsam 4" mal mit 'nem Kumpel im Doppelpack direkt nach dem ersten Teil der Reihe angesehen. Böser Fehler, denn im direkten Vergleich schneidet der 4. bei mir noch schlechter ab, als er es so schon würde. Wir waren uns da auch absolut einig. Vor allem brauche ich keine Helden, die sich asozialer verhalten, als der eigentlich Bösewicht (von wegen: "Haha, ich habe gerade deine Freundin ermordet und dich kriege ich auch noch").

                          Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
                          Donnie Darko. Vermutlich hab ich den Film einfach nur nicht verstanden.
                          Diesen gequirlten Haufen Hühnerkacke (natürlich ist das ein rein subjektiver Eindruck ) hätte ich ja fast vergessen. Für mich hat da ja überhaupt nichts einen Sinn ergeben. Klar, der Film hat durchaus ein paar tolle Szenen und ich fand den Excurs über das Liebesleben der Schlümpfe auch ganz interessant, aber insgesamt kann man über diesen Streifen nachdenken, wie man will, ohne auf eine plausible Lösung zu kommen.

                          Mit anderen Worten - ich habe ihn auch nicht verstanden, bin aber trotzdem so anmaßend zu glauben, dass der Regiesseur selbst nicht wusste, was er da eigentlich tut.


                          .
                          EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                          Logan5 schrieb nach 7 Minuten und 3 Sekunden:

                          Zitat von truemmer Beitrag anzeigen
                          Stargate. Andromeda. Alles Kac**.
                          (Endlich mal ein thread, wo ich das loswerden darf)
                          Oh ja, da sind ja noch zwei Lieblingshassobjekte von mir. Die kann ich auch nicht leiden. Naja, zumindest "Andromeda" kann ich mir überhaupt nicht angucken, während ich "Stargate", wenn ich mal reinzappe, zumindest teilweise noch ganz unterhaltsam finde. Trotzdem ist es für mich eine der einfallslosesten 08/15-Serien überhaupt und ich kann nicht nachvollziehen, was so toll daran war, dass es so lange gelaufen ist, zumal die Hälfte aller Folgen, die ich gesehen habe, ganz unverschämte Star Trek - Klone waren.


                          .
                          EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                          Logan5 schrieb nach 1 Stunde, 19 Minuten und 51 Sekunden:

                          Zitat von Imperialist Beitrag anzeigen
                          Darf man Fragen warum?
                          Wie viel hast du den von der neuen Serie gesehen?
                          Natürlich darf man Fragen. Ich habe mich aber hier im Forum schon relativ oft darüber ausgelassen. Die Antwort ist im Prinzip ganz einfach. Mir hat die alte Serie gefallen und zwar genau so, wie sie war. Genau genommen zählt sie sogar zu meinen absoluten Lieblingsserien.

                          Deshalb ist die neue Serie schon einmal purer Etikettenschwindel, weil eigentlich genau das Gegenteil von dem drin ist, was drauf steht. Man könnte auch sagen, dass all die Elemente fehlen, die die alte Serie für mich interessant gemacht haben und man sich genau auf die Aspekte konzentriert hat, über die ich im Original eher hinweggesehen habe.

                          Mich stört die Entmystifizierung der Zylonen genauso, wie die amerikanischen Namen der Hauptfiguren. Ich halte es einfach nicht für besonders nachvollziehbar, dass eine Kultur, die Lichtjahre von hier entfernt entstanden sein soll, zufälligerweise exakt das Amerika unserer Gegenwart widerspiegelt.

                          Und da kommt auch schon mein nächster Kritikpunkt. Sicher, man mag diesen pseudorealistischen Look, der die Serie durchzieht für innovativ halten, aber ich werde dabei das Gefühl nicht los, dass man einfach nur alles Erdenkliche daran setzt, um zu verschleiern, dass es sich hier um eine SF-Serie handelt, damit auch der sonst eher abgeneigte Zuschauer mal einen Blick riskiert.

                          Dass geht ja sogar soweit, dass die Präsidentin Krebs hat, womit wir bei den Seifenopernelementen angekommen sind, mit denen ich einfach nichts anfangen kann, zumal mir die Hauptfiguren größtenteils unsympatisch sind.

                          Was sich da heute "Battlestar Galactica" nennt ist mir aber auch ganz abgesehen davon viel zu depressiv, nimmt sich zu ernst, geht mir mit seiner ewigen Wackelästhetik auf die Nerven, ist mir zu politisch und auch zu militaristisch.

                          Mir fehlt der Charme des Originals, wo man die Zeit in Zentons einteilt, mit Cubits bezahlt und Ambrosia trinkt, wo Leute wirklich Namen wie Starbuck und Apollo haben und wo klassisches Heldentum angesagt ist. Ich brauche eben keine Space Opera, die keine ist.

                          Wenn ich eine SF-Serie sehen will, die sich mit der Kriegsthematik auseinandersetzt, gucke ich mir "Space - Above and Beyond" an, aber wenn Galactica draufsteht, dann möchte ich etwas Mythisch-Märchenhaftes sehen und wenn noch so viele sie nicht leiden können, ich will Boxey und ich will Muffitt!!!

                          Würde die Serie anders heißen, würde ich sie vermutlich auch nicht gravierend interessanter finden, aber wer diesen Namen wählt sollte ihm meiner Ansicht nach eben auch gerecht werden.



                          Hey, so'n Auskotz-Thread ist doch auch mal was Schönes, oder?

                          Das ist hier natürlich alles polemisch überspitzt und sollte nicht ganz so bitter ernst genommen werden - nurmasogesagt .
                          Zuletzt geändert von Logan5; 19.01.2009, 00:27. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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                          • #14
                            3:10 to Yuma (2007)
                            Ich habe glaube ich 3 Versuche gebraucht und bin derweil fast eingeschlafen. Hab zwar noch eine halbwegs unterhaltsame letzte halbe Stunde bekommen, aber das reicht einfach nicht. Innere Spannung sieht anders für mich aus.

                            The Departed
                            Aufgeblasener Idiotismus, selbst Szenen, die 1:1 aus "Infernal Affairs" genommen worden waren, waren einfach nur mies. Für so eine plumpe Umsetzung auch noch einen Oscar zu kassieren, ist wirklich faszinierend.
                            Und nein, ich bashe nicht per se jedes Remake eines asiatischen Filmes. In dem Fall stößt es mir nur doppelt sauer auf, gerade weil "The Departed" so gehypt wurde. Wenn ich dagegen das unglaublich elegante, handwerklich tolle "Infernal Affairs" sehe, dann kann ich nicht anders als böse zu grummeln.

                            Kommentar


                            • #15
                              Meine Hassobjekte sind teilweise schon gefallen.

                              2001 konnte ich auch absolut nichts abgewinnen. Netter Versuch eines realistischen Sci Fi-Films, aber der Film ist sonst langweilig und besonders gegen Ende wirkt er als hätte ein Kerl auf LSD die Verantwortung.
                              Die Fortsetzung war sehr viel besser, weil auch verständlicher.

                              The Departed - da teile ich Gwins Meinung.

                              Transformers kann man wiederum wohl nur dann mögen, wenn man damit aufgewachsen ist, was bei mir nicht der Fall ist. Ich finde den Film einfach zu künstlich und bis auf eine Ausnahme sind auch alle Darsteller nervig.
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