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American Beauty (Scott Bakula)

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  • American Beauty (Scott Bakula)

    Ich sah den Film zufälligerweise auf Premiere und wenn hat man gesehen? Scott Bakula als homosexuellen Nachbarn.

    Ich nehme mal an ihr wußtet es schon. Btw. Wie fandet ihr den Film? Ich fand den Film ganz ok, denn ich mag die erzählerische Perspektive ganz gerne.

    GloriousWarrior
    --

  • #2
    Der Film war spitze, vor allem von der künstlerischen Seite aus betrachtet.
    Zu dem Zeitpunkt des Filmes wusste ich noch nicht, wer Scott Bakula war. Also wusste ich auch nicht, dass er zu sehen war. Allerdings tauchte er ja nur kurz auf.

    Ich hab allerdings mit dem ende des Films noch ein Problem... Warum, hat denn dieser Nachbar Lester erschossen Weil er sich ihm gegenüber kurz davor genähert hat und ihm Gefühle gezeigt hat??
    Er lächelte ein verklemmtes kleines Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einem Backstein reingehauen hätte. [...] "Im realen Universum", sagte er mit einem Lächeln, das noch sehr viel mehr nach einem Backstein schrie, "hätten Sie den Totalen Durchblicksstrudel niemals überlebt." [...] Er lächelte wieder das Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einen Backstein reingehauen hätte, und diesmal tat er's. - tu es!

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    • #3
      Das ahbe ich ehrlich auch nicht so ganz verstanden. Wegen seinem Sohn? Oder war der Kuß nur ein Test, ob er wirklich homosexuell veranlagt ist und die Story mit seinen Sohn stimmen könnte? Ein klein wenig verwirrend. Trotzdem ein guter Film, der seine Oscars wohl verdient hat.

      GloriousWarrior
      --

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      • #4
        American Beauty ist wirklich ein genialer Film. Gute Kritiken, aber leider nicht so gute Besucherzahlen. Egal.. was weiß schon der Pöbel
        Das Ende ist doch klar. Der "harte" Mann der bei den US Marines war, und keine Schwächen haben darf macht alle zur Sau. Erst als er am Ende dann sein wahres Inneres akzeptiert muss er einen herben Rückschlag erleiden (Lester hat ihm den Korb gegeben). Und der Nachbar weiß nicht wie er mit seinen Problemen umgehen muss - deswegen greift er immer zu Gewalt (wie bei seinem Sohn). Diesmal war für ihn die Konsequenz, Lester umzubringen.
        Scott Bakula, der schwule Nachbar. LOL. Er und sein Kumpel sind ganz lustig in den zwei (?) Szenen in denen sie auftauchen Vor allem als Lester ihn fragt was er tun muss um "nackt gut auszusehen".

        "Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ich in einem Jahr nicht mehr leben werde." - Lester Burnham.

        Eher ein Film zum Weinen und nicht zum Lachen - Gruesze
        Live well. It is the greatest revenge.

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        • #5
          Originalnachricht erstellt von Gene Foster
          Das Ende ist doch klar. Der "harte" Mann der bei den US Marines war, und keine Schwächen haben darf macht alle zur Sau. Erst als er am Ende dann sein wahres Inneres akzeptiert muss er einen herben Rückschlag erleiden (Lester hat ihm den Korb gegeben). Und der Nachbar weiß nicht wie er mit seinen Problemen umgehen muss - deswegen greift er immer zu Gewalt (wie bei seinem Sohn). Diesmal war für ihn die Konsequenz, Lester umzubringen.
          Diese Theorie ging mir auch durch den Kopf, aber ich war mir überhaupt nicht sicher damit.
          Irgentwie bleibt da IMHO viel Interpreations-Spielraum.
          Er lächelte ein verklemmtes kleines Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einem Backstein reingehauen hätte. [...] "Im realen Universum", sagte er mit einem Lächeln, das noch sehr viel mehr nach einem Backstein schrie, "hätten Sie den Totalen Durchblicksstrudel niemals überlebt." [...] Er lächelte wieder das Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einen Backstein reingehauen hätte, und diesmal tat er's. - tu es!

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          • #6
            Nun, so müssen gute Filme sein. Sie müssen zum Nachdenken anregen. Sonst bekommt man immer etwas vorgesetzt, bei American Beauty ist das nicht so. Jeder kann seine persönlichen Konsequenzen aus dem Film ziehen. Diese Tragödie schildert das Alltagsleben auf eine besonders gute Art und Weise. Der Hauptcharakter wirkt trotz seiner vielen Schwächen am sympatischsten.
            Wie gesagt, jeder kann den Film und das Ende für sich interpretieren. Für mich stand jedenfalls eines fest, als ich damals den Kinosaal verließ: "Was ist mir wichtig in meinem Leben"

            Gruesze
            Live well. It is the greatest revenge.

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            • #7
              Was ich besonders cool finde....Jim und Jim sind die einzigst normalen in der Gegend, obwohl schwul.
              Und ist es euch aufgefallen?
              Ziemlich am Anfang konnte man Lester's Spiegelbild in einem Monitor sehen, auf dem ganz viele Zahlen waren. Die Zahlen bildeten ein Gitter, in dem man nun Lester's Gesicht sehen konnte.
              Und die Szene mit der Tüte...die hat der Regiseur selbst gefilmt, ich glaube irgendwo in Holland. Da hatten die Passanten soviel Mitleid mit ihm und haben ihm Geld zugesteckt.
              Ich finde den Film genial!

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              • #8
                Originalnachricht erstellt von Gene Foster
                Für mich stand jedenfalls eines fest, als ich damals den Kinosaal verließ: "Was ist mir wichtig in meinem Leben"
                Ich hoffe du kennst die richtige Antwort: S-T-F

                Tja, das ist nun mal der Sinn von guten Filmen - sie sollen anregen zu denken. Aber weil der "Pöbel" dies nicht gerne tut (der sieht am liebsten Fleisch und Blut - und in letzter Zeit Bully) , fallen diese Filme an der Kinokasse durch.

                GloriousWarrior
                --

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                • #9
                  Ja Chupacabra, du hast recht. Das homosexuelle Paar sind die einzig glücklichen, so hat man das Gefühl. Sie sind immer gut drauf gewesen und waren für Lestern eigentliche echte Kumpelz.
                  Glorious Warrior: Das war bis jetzt leider schon immer so. Die wirklich guten niveauvollen Filme sind an den Kinokassen durch die Bank gefloppt. Die wirklichen Künstler werden auch nicht reich von ihrer Arbeit. Wenn man Geld machen will, muss man halt einen Blockbuster auf den Markt werfen, der einen ausgelutschten Schauspieler mit möglichst fetter Wumme zeigt. Stallone, Schwarzenegger und dergleichen haben bis jetzt erfolglos versucht dieses Image loszuwerden.
                  Was solls, wir, Warrior, können uns in der Sicherheit wiegen, ungeachtet des kommerziellen Erfolgs richtig gute Filme zu sehen. Die Szene mit der Papiertüte ist sehr gut gelungen. Vor allem der Dialog zwischen den beiden. Allerdings werde ich gerade aus dieser Szene nicht schlau. Nur am Ende als der Sohn des Nachbars fasziniert den toten Körper von Lester und dessen Blut ansieht glaubt man, dass er das wieder "schön" findet. Wenn du mich fragst war der auch nicht ganz dicht in der Birne...

                  Gruesze
                  Live well. It is the greatest revenge.

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                  • #10
                    Die Szene mit der Tüte verstehe ich schon....oder besser ich glaube es zu verstehen.
                    Ich glaube es geht darum, dass man in so etwas wie einer banalen Tüte die vom Wind herumgewirbelt wir, etwas völlig alltäglichem, eine wunderschöne Sache sehen kann. Man muß halt nur genauer hinsehen oder seine Phanatasie einsetzen.
                    Derjenige der das ganze gefilmt hat, habe seinen Namen vergessen, sagte doch...für ihn war es so, als habe die Tüte mit ihm getanzt, ihm zum spielen aufgefordert.
                    Naja, so verstehe ich es zumindest.

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                    • #11
                      Originalnachricht erstellt von Chupacabra
                      Was ich besonders cool finde....Jim und Jim sind die einzigst normalen in der Gegend, obwohl schwul.
                      Hey... dieses "obwohl" Hört sich ganz schön Abwertend an, oder?

                      Originalnachricht erstellt von Chupacabra
                      Nur am Ende als der Sohn des Nachbars fasziniert den toten Körper von Lester und dessen Blut ansieht glaubt man, dass er das wieder "schön" findet.
                      Ich glaube, dass er den Anblick schön fand, weil er sah das Lester glücklich war.

                      GloriousWarrior
                      --

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                      • #12
                        Es sollte auf jeden Fall nicht abwertend klingen, ich habe rein gar nichts gegen Schwule.
                        Es ist nur oftmals so, dass gerade sie als Außenseiter gesehen werden.
                        Normal ist, wer Hetero ist, verheiratet, Kinder hat und in einem kleinen Vorort lebt.
                        All das traf hier auf die meißten Charaktere zu und trotzdem hatten sie alle ihre Macken....außer Jim und Jim.

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                        • #13
                          Der Film ist absolut geil und auch verdammt lustig (am Besten fand ich die Szene wo Lester einen Joint raucht auf nem Parkplatz und seine Frau kommt raus. Er versucht die Tüte zu verstecken muß aber noch ausatmen und dann würde sie den Rauch sehen. Schließlich hustet er sich einen ab...)<- ich hab so gebrüllt!!

                          Scott Bakula ist mir auch sofort aufgefllen, damals dachte ich noch ´oje, jetzt muss er schon jemanden spielen, der nur in 2 Szenen auftaucht..mit dem gehts bergab!´..naja, vielleicht lag ich ja richtig, aber ich hoffe es nicht, schließlich ist er jetzt ST-Schauspieler.

                          Diese eine Szene wo man die Einkaufstüte eine Minute lang im wind umherwehen sieht, was wollte uns der Regisseur damit sagen? Das hab ich mich nach dem Film gefragt...wollten sie ausdrücken wie der Junge (den Namen weiß ich nicht mehr) umhergeschubst wird??

                          echt geiler Film!!
                          "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                          "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

                          Member der NO-Connection!!

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                          • #14
                            Originalnachricht erstellt von notsch
                            Diese eine Szene wo man die Einkaufstüte eine Minute lang im wind umherwehen sieht, was wollte uns der Regisseur damit sagen? Das hab ich mich nach dem Film gefragt...wollten sie ausdrücken wie der Junge (den Namen weiß ich nicht mehr) umhergeschubst wird??
                            Er wollte IMHO sagen, dass auch in was so banalen wie einer Tüte, die im Wind tanzt, unglaubliche Schönheit stecken kann.
                            Er lächelte ein verklemmtes kleines Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einem Backstein reingehauen hätte. [...] "Im realen Universum", sagte er mit einem Lächeln, das noch sehr viel mehr nach einem Backstein schrie, "hätten Sie den Totalen Durchblicksstrudel niemals überlebt." [...] Er lächelte wieder das Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einen Backstein reingehauen hätte, und diesmal tat er's. - tu es!

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                            • #15
                              Aber Schönheit muß von jedem selber definiert werden. Und da einige Zuschauer nicht die Botschaft verstehen, die da hinter steht, haben die nicht den Film verstanden. Was zu schlechten Kritiken führt. Ich denke, dass ich sie verstanden habe...

                              GloriousWarrior
                              --

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