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Slumdog Millionär

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  • Slumdog Millionär

    Slumdog Millionär
    (Slumdog Millionaire)
    Drama - Großbritannien/USA 2008

    Nur noch eine Frage trennt Jamal Malik (Dev Patel) vom 20 Millionen Rupien-Hauptgewinn in der indischen Version von "Wer wird Millionär". Für den mittellosen Youngster aus den Slums von Mumbai ist es der größte Tag seines Lebens. Doch wie kommt einer wie er überhaupt in diese Sendung? Und warum weiß Jamal, der nie zur Schule ging, auf alle Fragen eine Antwort?

    Schummelt er? Jamal versucht die Polizei, die ihn unsanft verhört, zu überzeugen: Jede der gestellten Fragen hat etwas mit seiner Lebensgeschichte zu tun. Außerdem geht es ihm gar nicht ums Geld, sondern einzig und allein um die Liebe. Die Sendung ist für ihn nur eine letzte Chance, seine verlorene, große Liebe Latika (Freida Pinto) in der flirrenden Millionenmetropole Mumbai wiederzufinden ...
    Quelle

    Komisch, dass es noch gar keinen Thread zu diesem Film gibt. Ich habe ihn mir gestern angesehen und war ganz schön gespannt, da er ja so viele Oscars gewonnen hat. Der Trailer hat mich eigentlich nicht sonderlich beeindruckt, da er mir einen etwas zu kitschigen Eindruck machte.
    Aber im Nachhinein muss ich sagen, dass es ein wirklich guter Film war, der besonders die Oscars für Karmera, Schnitt und Musik wirklich verdient hat. Der Film zeichnet ein bildgewaltiges Portrait der indischen Slums (die es heute gar nicht mehr in diesem Ausmaß geben soll, schenkt man Jamals Bruder Glauben?) und der Lebensweise dort. Einige Szenen sind wirklich heftig, aber ich denke darauf wollte man aufgrund einer realistischen Darstellung nicht verzichten. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war die Erzählweise: Der Film beginnt mit einem Polizeiverhör, zeitlich dort angesetzt, als Jamal vor der letzten Frage steht. Von dort aus wird dann Parallel Jamals Lebensgeschichte und sein Weg zur letzten Frage erzählt. Dabei werden immer ganz spezifische Erlebnisse gezeigt, die erklären, warum der "Slumdog" die Antworten auf die Fragen weiß.
    Ein bisschen kitschig war der Film dann natürlich doch nicht, aber im Gesamtkontext kann man das verschmerzen
    Wirklich toller Film, den man aufgrund der tollen Bilder im Kino ansehen sollte.
    Bei Graptars Hammer! Was für Sonderangebote...
    Meine Musik: Juleah

  • #2
    Ja, der Film war definitiv sehenswert. Insbesondere gefiel mir, dass der Film das harte Leben in Indien nicht geschönt zeigte, vor allem am Anfang.
    Am Ende wird es ein wenig kitschig, aber dagegen habe ich prinzipiell nichts einzuwenden.
    Ein Film der besonderen Art.
    PS: Die Fragen fand ich alle recht schwierig. Aber ich bin ja auch kein Inder

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    • #3
      Hab ihn heute angeschaut und Fand ihn sehr gut.

      Vor allem das man da nichts wegkaschieren wollte da es in Indien ja massive Proteste gab.

      Auch die Show war klasse, vor allem dieser unsympatische Moderator dem man rein zufällig während der Werbepause auf der Toilette begegnen kann.

      Die Fragen waren teilweise echt lächerlich, also bei uns wären viele Fragen nicht mal über 16.000 gekommen.

      8 von 10 Sternen
      Syndicate Multigaming
      Ein Pessimist zu sein hat den Vorteil, dass man entweder immer Recht behält oder angenehme Überraschungen erlebt.

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      • #4
        Der Film hat die Oscars auf jeden Fall verdient und deshalb hat mich der Oscarregen auch nicht wirklich überrascht.

        Der Film ist ein sehr schön erzähltes Märchen und bringt die indische Kultur für uns Westler sehr ansprechend rüber.
        "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
        Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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        • #5
          Den Film finde ich auch klasse. Und die Musik hat mir auch ganz gut gefallen.
          Aber die Szenen in den Slums waren meiner Meinung nach zu kurz, um sich emontional hineifühlen zu können. Die Armut diente im Grunde nur als Kulisse.
          Was es wirklich bedeutet, in solch einem Elend zu leben, wurde doch gar nicht richtig gezeigt.

          A propos indische Kultur...
          Die kamen doch nur kurz in ein paar Fragen vor. Die Show selbst stammt aus dem Westen.
          Und was Indien im wesentlichen prägt ist sein Kastenwesen. Darüber habe ich im Film gar nichts gesehen.

          Der Film ist dennoch eine Empfehlung. Als gute Unterhaltung und nicht als Telekolleg "Die Kultur Indiens".

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          • #6
            Tja...weiß nich...hatte irgendwie doch nen bißchen mehr erwartet von dem Oscarabräumer...war im Grunde genommen ne konventionelle (zuckersüße) Liebesgeschichte in ner ungewöhnlichem (weil armes Indien) Umgebung...und wirklich viel besser als sonstige konventionellen Liebesgeschichten war der Film nun nicht (nur der Film hier hatte halt noch Indien).
            Die (erwachsenen) Hauptdarsteller fand ich größtenteils nicht überzeugend, einzig Freida Pinto konnte man wirklich etwas abnehmen, die beiden Brüder wirkten teilweise wie Laienschauspieler (der Bruder von Jamal wirkte darüber hinaus noch wie ein Michael Jackson-Double, aber das ist ja kein Problem ).
            Die Story an sich dagegen war natürlich nicht wirklich schwer zu erraten, der Indien-Faktor machte das ganze immerhin interessant und gut in Szene gesetzt war der Film sowieso...

            Ja, wer auf bunten Kitsch steht ist hier gut aufgehoben und gut unterhalten tut der Film schon...nur mehr tut er in meinen Augen nicht...in 10 Jahren wird von dem Film kaum noch einer reden.

            6-7* von 10*
            "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
            "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

            Member der NO-Connection!!

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            • #7
              Die Story hat in meinen Augen ein Loch.
              Der eine Bruder hat sich als Kind in dieses Mädchen verliebt und sucht sie sein ganzes junges Leben? Es bestand doch überhaupt keine Hoffnung, dass er sie nach der ersten Trennung jemals wiedersehen konnte.
              Hat er als Teenager keine Freundinnen gehabt?
              Armer Bub ;-)

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              • #8
                Schonmal von etwas gehört, das man "Liebe" nennt?

                Also ich fand den Film wirklich sehr gut und fand ihn höchst interessant! Auch an der schauspielerischen Leistung hatte ich nichts auszusetzen!
                Als du auf die Welt kamst, weintest du und alles um dich herum freute sich. Lebe so, dass, wenn du die Welt verlässt, alle weinen und du lächelst.

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                • #9
                  Slumdog Millionaire ist für mich jetzt schon einer der besten Filme 2009!

                  Ich habe ihn mir vor ca. 2 Monaten mit meinem Onkel zusammen im Kino angeschaut, normalerweise stehe ich ja nicht auf solche Filme aber ich war vom Anfang bis zum Ende gefesselt!!!!

                  Der Film, die Schauspieler, die Musik, die Kammeraführung, die Schnitte und diese Bildgewalt die der Film rübergebracht hat, alles hat gepasst, ein Meisterwerk!

                  Allerdings ist es ein Film der von seiner Bildgewalt lebt und den man ihm Kino auf der großen Leinwand erleben muss, ich denke mir auf DVD kommt er dann vermutlich nicht mehr so gut rüber!

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                  • #10
                    Er kommt auch gar nicht gut rüber, wenn man das Buch kennt, zumindest war das bei mir so. Da ist ja gar nichts von der so unglaublich toll erzählten Geschichte inklusive extremst überraschendem Ende übriggeblieben.

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                    • #11
                      Weis jemand wan der Film auf DVD erscheint? Wird ja eigentlich schon langsam Zeit, allerdings läuft der Film vereinzelt sogar noch im Kino!

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                      • #12
                        Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
                        Weis jemand wan der Film auf DVD erscheint? Wird ja eigentlich schon langsam Zeit, allerdings läuft der Film vereinzelt sogar noch im Kino!
                        Ende Oktober.
                        Bei uns läuft er auch noch im Kino.
                        Kreative Grüße,
                        Uschi
                        http://www.fabylon-verlag.de

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                        • #13
                          Hatte heute - anlässlich der Oscar-Nacht - seine TV-Premiere. Von dem her, sah ich mir, den nach "Avatar" und "Das seltsame Leben des Benjamin Button", meiner Meinung nach besten Film 2009 erneut an.

                          Die Machart war wirklich genial. Zum Einen ist die Idee einen Film zu "Wer wird Millionär?" (bzw. in Österreich "Die Millionenshow") zu machen und mit denn indischen Slums zu verbinden äußerst gelungen und zum Anderen überzeugt die innovative Machart (sprich erst das brutale Verhör und dann die Show mit Jamals Leben paralell). Die verschiedenen Zeitebenen wurden vom Schnitt perfekt verschachtelt.

                          Dazu kommen geniale Bilder der Slums. Hier wurde vermutlich wirklich nicht viel geschöhnt. Zwar, hätte man aus dem Thema sicherlich noch mehr rausholen können (Stichwort Kasten), allerdings konzentriert sich der Film hier eher auf Jamals Schicksal und seine Liebe. Sprich die Slums sind nur Schauplatz nicht Zweck des Films. Trotz des ernsten Themas hat man mit Humor auch nicht gegeizt (Touristen-Nepps ).

                          Das es gege Ende kitschig wird, stört mich nicht unbedingt. Im Gegenteil, ab und zu mag ich gerne von Kitsch emotional berührt zu werden. Alles andere als ein Happy-End hätte ich Jamal auch nicht gegönnt .

                          Alles in allem wirklich ein toller Film 8 (!) Oscars halte ich zwar für etwas übertrieben. Vor allem weil das Kinojahr mit "Das seltsame Leben des Benjamin Button" ein ähnliches Filmjuwel beinhaltete, welches so etwas übergangen wurde. Trotzdem gute

                          5 Sterne!

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                          • #14
                            Eigentlich wollte ich mir den Film nur wegen Frieda Pinto anschauen, wurde aber sehr positiv überrascht. Hier stimmte einfach alles - Story, Settings, Kamera und Musik. Im direkten Vergleich mit "Benjamin Button" würde ich mir eher die Slumdog-DVD zulegen, da mir der andere Film wegen seiner Belanglosigkeit überhaupt nicht gefallen hat.
                            Heaven is where the police are British, the chefs are Italian, the mechanics German, the lovers French and it all is organized by the Swiss.
                            Hell is where the police are German, the chefs are British, the mechanics french and the lovers are Swiss and it all is organized by the Italians.

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                            • #15
                              Also beim "eingedeutschten" Filmtitel wird mir einfach schlecht, erinnert mich an andere Geniestreiche wie z.B. "Schicksal reloaded". Gesehen habe ich den Streifen noch nicht, was aber wohl bald nachgeholt wird.

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