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  • [Tag 8 - 24] 15:00 - 16:00

    US-Erstaustrahlung: 24.05.2010

    Regie: Brad Turner
    Drehbuch: Howard Gordon

    Inhalt:

    Die Präsidenten Taylor und Suvaraov machen sich daran, mit Dalia Hassan das Friedensabkommen zu unterzeichnen. Jack verlässt sich darauf, dass es Chloe gelingt, Taylors Vertuschungskampagne bloßzustellen.
    Das war es also, das Ende einer 8 jährigen Terrorwelle, die die USA vermutlich weggeschwemmt hätte, hätte Jack Bauer dem nicht im Weg gestanden.

    Und es war ein würdiges Ende, dessen Höhepunkt Taylors Selbstwiederfindung war. Sie hatte schon das letzte Staffelfinale gerettet und hier ist wieder ganz große Klasse.

    Danach der misslungene Selbstmordversuch von Logan. Tja, wie bezeichnend, dass es der Mann nicht einmal schafft, sich selbst umzubringen. Das Problem der Folge beginnt danach und ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass man nur für ein Staffelfinale, nicht aber für ein Serienfinale geplant hat. Logan macht deutlich, dass seine Männer Jack umbringen sollen, weil ihm kein Gefängnis der Welt sicher genug ist, Jack für immer von der Bildfläche zu halten. Nachdem also Jacks Krankenwagen erfolgreich abgefangen wurde und alle begeleitenden Agenten umgebracht wurden, schießt man dem hilflosen Jack nicht etwa eine Kugel in den Kopf, sondern fährt durch die halbe Stadt, um auf irgendeiner Baustelle Kasperle-Theater zu spielen. Das entwertet die letzten 10 Minuten leider völlig und auch Taylors weisen Worte, dass sich Jack nun auch für seine Taten stellen muss, erscheinen hohl, weil man Jack am Ende einfach laufen lässt.

    Man verzichtet auch darauf, auf die Implikationen von Suvarovs Beteiligung an den Attentatsplänen einzugehen. Wäre für eine Folge aber vermutlich zu viel gewesen und die Folgen von WK III kann man ja immer noch im kommenden Film zeigen.
    1
    ****** eine der besten 24-Folgen aller Zeiten!
    33.33%
    2
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was 24 ausmacht!
    16.67%
    1
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    16.67%
    1
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0.00%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    16.67%
    1
    * eine der schlechtesten 24-Folgen aller Zeiten!!
    16.67%
    1
    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

  • #2
    Eine merkwürdige Abschlussfolge mit viel zu wenig Jack Bauer. Ich habe in den Threads zur letzten Staffel schon geschrieben, dass ich mit Cherry Jones als Präsident Taylor wenig anfangen kann. Nun wurde sie am Ende fast zur zweiten Hauptdarstellerin der Serie, musste dafür aber Führungsstärke einbüßen. Sie wurde nach einer 180 Grad Wendung ihres Charakters stattdessen zum völlig naiv dargestellten Spielball von Präsident Logan. Soll es mich berühren, dass diese Friedensabkommen nun nicht unterzeichnet wurde?

    Die Jack Geschichte war für ein paar Episoden ganz interessant, als es so schien als er ob er nun wirklich völlig durchdrehen würde. Wahrscheinlich mit dem kommenden Kinofilm im Kopf, wurde sein Rachfeldzug am Ende leider nicht so konsequent zu Ende erzählt, wie ich zwar nicht erwartet aber doch insgeheim gehofft hatte. Nun muss Jack also mal wieder ins Exil, aus dem er zu Beginn des Spielfilm schnell zurückkehren kann, um der nächsten nationalen Katastrophe zu begegnen.
    Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
    "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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    • #3
      Ich fande das Finale naja schon auf eine Seite gut,aber auf der anderen Weise hätte ich gerne die konsequenz gesehen,wenn Jack der Russichen Präsident getötet hätte.

      Denn hätte mann einen schönen Kinofilm,und zwar ein Krieg zwischen Amerika und Russland zu verhindern das wäre doch was.

      Das Ende war sehr traurig und die Musik dazu war auch top,naja Jack verschwindet mal wieder von der Bildfläche,hat dutzende von Verletzung die naja eindlcih behandeln werden MÜSSEN.

      Ingesamt ist 24 eine tolle Serie gewesen die ich gerne weiter gesehen hätte.Aber ein glück kommt ja noch ein Kinofilm.

      Dazu noch ne frage weiß vieleicht einer wann der Film kommt,und um was sich im Film handelt.?

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      • #4
        Zitat von Antiker 92 Beitrag anzeigen
        Denn hätte mann einen schönen Kinofilm,und zwar ein Krieg zwischen Amerika und Russland zu verhindern das wäre doch was.
        Was wir schon mal in Tag 6 hatten als es um ne Platine der Russen ging die in chinesiche Hände geriet durch Jack. Da drohten die Russen schon mit militärischen Mitteln.

        Also nix neues im Grunde. Was ja nun das Hauptproblem der Serie ist und der Film steht genauso davor.
        Define irony: a bunch of idiots dancing on a plane to a song made famous by a band that died in a plane crash.

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        • #5
          Ziemilch enttäuschend. Letzte Folge 24 und Jack liegt nur auf der Liege und am Ende rennt er einfach weg. Der Mann hatte übrigens in den letzten 24h 2 Messerstiche abbekommen, einen Durchschuss in der Schulter und wurde mehrmals geschlagen und gefoltert. Toll, dass er am Ende noch völlig auf sich gestellt wegrennen kann. Ach halt, ein Ohr hat er noch abgebissen... was für ein Unsinn.
          Ach ja, und Jack wird mal wieder von allen gejagd, weil er zuerst eine Nukleare Bedrohung verhindert hat und anschließend äußerst gefährliche Staatsfeinde getötet hat. Jeder Spinner bekommt Immunität, Jack Bauer muss immer der dumme sein.

          Wieso erschießt Logan noch seinen treuen Diener, wenn er sich selbst danach erschießt?

          Cole und Chloe waren ja tolle Hilfen, Flachpfeifen.

          Was passiert nun mit den Russen? Keine Infos.
          Die islamische Republik? Keine Infos.

          Offene Ende sind ja schön und gut, aber wenn wirklich alles offen bleibt und alles weitere reinste Spekulation ist, ist das wirklich unbefriedigend.

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          • #6
            Ich hab nicht kapiert wo der Chip abgeblieben ist? Nachdem der CTU-Agent ihn aus dem PC genommen hat, sollte er ihn Logan bringen, der hatte aber nur den mit Jacks Abschieds-Filmchen den er Taylor gegeben hat. Wo ist der Chip mit den Beweisen hin?

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            • #7
              Ich hab Tony in dieser Staffel vermisst. Hatte gehofft er wäre wieder dabei.

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              • #8
                Mir hat das Finale insgesamt gut gefallen. Zugegeben, die Konsequenzen der letzten Stunden - vor allem mit Blick auf die Machenschaften der Russen - werden nicht erwähnt. Allerdings hätte das den Rahmen von ca. 20 Minuten Echtzeit mehr als gesprengt. Das ist schade, vom Rahmenkonzept der Serie aber nunmal so bestimmt.

                Stattdessen wird Jack irgendwo in New York beinahe hingerichtet. War es logisch von den Killern, so vorzugehen? Nein. Und natürlich ist es auch mir aufgefallen, dass es wenig Sinn ergibt. Aber das war bei Weitem nicht das erste Mal in der Serie. Genauso verhält es sich mit der McGuffin-Lösung von Chloe, um das Todeskommando in letzter Sekunde zu erreichen.

                Ja, es wäre konsequenter gewesen, wäre Jack gestorben. Nach allem, was er in den letzten Stunden getan hat - immerhin mehrere Leute abgeschlachtet, darunter einen russischen Minister - kann er auch nicht ungestraft davonkommen. Der gewählte Weg des Exils - BTW auch nicht gerade neu für "24" - gefällt mir persönlich da aber noch am besten. Nach neun Jahren/acht Staffeln, die ich mit Jack mitgefiebert hab, nach allem was er in dieser Zeit durchmachen musste, möchte ich zumindest ein kleines Happy End für ihn sehen. Da bin ich eben recht konservativ.

                Ich weiß nicht, wie konkret die Pläne für den Kinofilm derzeit sind, aber sollte er nicht mehr kommen, fände ich das Ende gut. Es ist kein
                (Spoiler BSG-Finale)

                Spoiler
                "Friede, Freude, Eierkuchen aus dem Nichts"
                , es ist kein
                (Spoiler Lost-Finale)

                Spoiler
                "Wir warten im Jenseits auf einander, um gemeinsam zum Himmel zu fahren"

                Die Serie ist sich erfreulicherweise - mit all ihren störenden Fehlern - mehr oder weniger treu geblieben. Nach dem Hänger in der Staffelmitte hätte ich selbst nicht gedacht, dass mich das Ende nochmal so begeistern würde. Aber die Autoren haben es tatsächlich geschafft.

                Es war keine perfekte Folge, aber 5***** ist sie mir trotzdem wert.
                Und es war toll, Kiefer Sutherland ein letztes mal sagen zu hören, "events occur in real time"...
                "I'm very much of the 'make it dark, make it grim, make it tough,' but then, for the love of God, tell a joke." - Joss Whedon
                "Bright, shiny futures are overrated anyway." - Lee Adama
                "Life... you can't make this crap up."

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                • #9
                  Schwierig, etwas zu diesem Ende zu sagen. Es war für sich gesehen ok, aber insgesamt nicht wirklich überragend. Es war in gewisser Hinsicht konsequent, dass Jack und Chloe am Ende nicht die Nachricht rausschmuggeln konnten. Irgendwann muss auch ein Jack Bauer verlieren. Aber dass die Präsidentin dann durch Jacks Botschaft wieder ihr Gewissen finden konnte? Na ja... Und das mit dem Friedensabkommen hat mich so überhaupt nicht interessiert. Ich meine, was sind denn die Konsequenzen, wenn es keines gibt, wenn die Unterschriften nicht geleistet werden? (Mal davon abgesehen, dass sich ja eh keiner wirklich dran halten will) Das wird uns nicht gezeigt / gesagt. Der Selbstmord von Logan ist übrigens recht konsequent und auch, dass er seine rechte Hand erschießt, damit Jack ja nicht gerettet werden kann...

                  Und was Jack angeht: Der Mann hat 2 Stichwunden (davon eine, die genäht werden musste, damit er nicht verblutet), eine Verwundung am Arm und eine Schusswunde - und läuft dann trotzdem noch locker flockig davon? Sowieso, warum haben ihn die Agenten nicht gleich im Krankenwagen gekillt sondern auf den Schrottplatz gebracht? Macht nicht wirklich Sinn. Dafür war die Abschiedsszene zwischen ihm und Chloe wirklich schön und emotional gemacht, dafür gibt es einen Pluspunkt. Wobei ich als Ende der Serie doch lieber gesehen hätte, wenn Jack gestorben ist. 24 ist anders, da braucht man kein Happy Ending (auch wenn ich die meist lieber hab), hier wäre es für ihn eine Erlösung gewesen. Denn was steht ihm bevor? Er wird von den Russen und den Amis gejagt. Super.

                  So sehr man die Serie kritisieren mag, eines ist auf jeden Fall klar: Kiefer Sutherland ist ein super Schauspieler und ohne ihn wäre die Serie nicht so erfolgreich gewesen. Und auch hier hat er wieder erstklassige Arbeit abgeliefert.

                  Nun, für mich ist es ein 4-Sterne Ende. Etwas offener als mir lieb ist, aber das ist auch nicht unbedingt schlecht. Jack wird ewig weiter Terroristen jagen *g*

                  Das älteste deutsche Stargate-Rollenspiel auf www.stargate-universe.de
                  "Aber Josua sprach zu den zwei Männern, die das Land ausgekundschaftet hatten: Geht in das Haus der Hure und führt das Weib von dort heraus mit allem, was sie hat, wie ihr versprochen habt."

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                  • #10
                    Ich wusste es doch: Nur unsere liebe Chloe kann Jack von seinem Rachefeldzug abbringen.

                    Ich fand das Ende übrigens sehr gut, obwohl noch einige Fragen offen bleiben. Für den (hoffentlich) kommenden Kinofilm hat man nun eine gute Ausgangsbasis.

                    Nahezu im letzten Moment macht Taylor wieder eine 180 Grad Wendung und unterzeichnet das Friedensabkommen nicht, Dank Jacks Abschiedsgruß an seine Tochter. Mich würde aber auch interessieren, wo die Aufzeichnung abgeblieben ist. Die Konsequenz des Tages wird international und auch national ziemlich für Aufruhr sorgen und evtl. die Basis für den kommenden "24" Kinofilm bieten. Immerhin war die Kehrtwendung der Präsidentin von Cherry Jones glaubwürdig und vor allem überzeugend gespielt.

                    Chloe ist eine verdammt gute Schützin, da sie Jack einen glatten Durchschuss verpasst hat. Unlogisch fand ich aber, dass Logan am Ende noch seinen Handlanger, der von Jack das linke Ohr abgebissen bekam , umbringt und sich in den Kopf schießt und selbst das nicht hinbekommt.

                    Dass man Jack nicht gleich vor Ort umbringt habe ich vom Logischen auch nicht verstanden. Allerdings hätte man hinterher keinen Hauptdarsteller mehr gehabt.

                    Der Abschied zwischen Jack und Chloe war jedenfalls ganz großes Kino und sehr emotional.

                    6 Sterne...
                    R.I.P. SGU // R.I.P. STARGATE™
                    ***
                    "Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." Albert Einstein

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                    • #11
                      Ein etwas zwiespältiges Serien-Finale. Ähnlich dem von "Lost" oder nBSG gibt es viele wundervolle aber auch viele sehr schlechte Elemente, so dass von der Mindest- bis zu der Höchstpunktezahl jede Bewertung gerechtfertigt wäre.

                      Sehr positiv ist die Ausgangslage. Es geht um das geplante Attentat auf einen Präsidenten. Sprich "24" endet genau dort, wo die Serie angefangen hat. Nur, dass diesmal Jack selbst das Attentat ausführen und nicht verhindern möchte. Sprich ein sehr runder Bogen.

                      Leider hat es Chloe dann doch ziemlich schnell geschafft, dass Jack noch umschwingt. Nach all seinen Taten in den letzten Stunden, hätte es doch weitaus schwieriger sein müssen oder zumindest einer Kim oder so bedurft. Von dem her finde ich es schade, dass die Autoren hier nicht konsequent genug waren den Weg mit Jack als Schurken zu Ende zu gehen. Ebenso schnell kommt der Umschwung der Präsidentin durch Jacks Abschiedsvideo. Wirkt als wäre den Autoren plötzlich die Zeit ausgegangen.

                      Apropos Zeitausgehen. Die erste halbe Staffel dümpelte einfach nur so vor sich hin (Stichwort Dala-Walsh-Plot). Von dem her finde ich es doch SEHR schade, dass am Ende so viel offen geblieben ist (Nina Hintermänner, Tony hätte ich nen Abschiedsauftritt gegönnt, Berhooz, die ganze politische Situation durch die Ereignisse des heutigen Tages, Jack Bauer nun auf der Flucht vor Amis und Russen). Als Staffel-Finale wäre das ganz nett und ein interessanter Cliffhanger, als Serienfinale finde ich das jedoch noch unbefriedigender als das Ende von "Lost" (wobei ich hoffe, dass ähnlich "Lost" ja vielleicht noch so manches nachgereicht wird - eben möglicherweise der geplante Kinofilm).

                      Dass man Jack nicht sofort im Krankenwagen erschossen hat wirkt tatsächlich SEHR konstruiert. Dafür war die Verabschiedungsszene mit Chloe sehr schön (allgemein wurden die letzten Minuten sehr emotional gestaltet). Chloe und Jack hatten sowieso die besten Szenen in der Folge (nicht nur die zuvor genannte Verabschiedung, sondern auch wie Chloe auf Jack schießen muss).

                      Sprich als einzelne Folge bzw. Staffel-Finale ganz großes Kino mit einem herrlich emotionalen Ende. Für ein Serienfinale hätte ich mir aber weniger Offenes und ein paar mehr Gastauftritte (Tony, Kim, möglicherweise Aaron Pierce und Mike Novick) gewünscht. Da ich jedoch zuversichtlich bin, dass dies nicht das letzte ist, was wir von Jack Bauer gesehen haben, gebe ich trotz seiner Schönheitsfehler die Höchstpunktezahl:

                      6 Sterne!
                      Zuletzt geändert von HanSolo; 23.12.2010, 22:47.

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