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[101/102] "Die Auferstehung" / "Bargaining"

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  • [101/102] "Die Auferstehung" / "Bargaining"

    Inhalt:
    Nachdem die Dämonenjägerin Buffy bei ihrem letzten Versuch, die Welt zu retten, gestorben ist, versuchen ihre Freunde, sie durch einen Buffy-Roboter zu ersetzen - jedoch mit wenig Erfolg. Willow hingegen plant, Buffy mit einem Erweckungsritual wieder lebendig zu machen. Doch die Zeremonie auf dem Friedhof wird durch eine Dämonen-Gang unterbrochen. Die Freunde fliehen, ohne zu ahnen, dass Buffy tatsächlich erwacht - als Gefangene in ihrem eigenen Grab!
    Intressant was unsre gute Willow so alles kann
    Geil die Szenen wie Buffy vom Skelett zum Menschen mit Haut mutiert (schön für einen Nazgûl halt )
    Auch intressant wie sich Spike vom bösen Vampir zum fürsorglichen Freund entwickeln kann...
    Aber Buffy LEBT!
    10
    ****** eine der besten Buffy-Folgen aller Zeiten!
    20.00%
    2
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Buffy ausmacht!
    30.00%
    3
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    50.00%
    5
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0.00%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Buffy unwürdig!
    0.00%
    0
    'To infinity and beyond!'

  • #2
    Positiv an der ganzen Angelegenheit - Buffys Tod - ist, dass sich die Serie drauf einstellt und dass ihre Wiederauferstehung nicht einfach ein "Ups, wo war ich stehengeblieben" nach sich zieht und man dort weitermacht, als sei nichts gewesen.

    Unsinnig an dieser Folge war der Buffy-Roboter, der auf dem Elternsprechtag war. Immerhin steht doch auf dem Friedhof ein Grabstein von Buffy und davon sollen die Lehrer gar nichts mitbekommen haben, so dass sich keiner drüber wundert?
    Wenn man ihren Tod schon geheimhalten will, warum dann ein offizielles Begräbnis mit Grabstein?

    endar
    Republicans hate ducklings!

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    • #3
      Umfrage hinzugefügt

      Vote, vote, vote...
      "Archäologie ist nicht das, was sie glauben. Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert."

      „And so the lion fell in love with the lamb“

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      • #4
        Der Titel gibt einem ja schon einen ganz kleinen Hinweis darauf, was in der Folge passieren wird
        Die Folge war durchweg spannend, man hat im Grunde gar nicht gemerkt, dass es sich um einen Zweiteiler handelte. Willow, Dawn und Co. haben sich ja inzwischen wieder recht gut gefangen. Dass sie den Buffy-Roboter immer noch verwendeten, fand ich im ersten Moment etwas makaber. Es macht wirklich nicht so ganz Sinn, zu verheimlichen, dass Buffy tot ist. Erstens wäre da die schon erwähnte Tatsache mit dem Grabstein, zweitens müsste doch auch bald wieder eine neue Jägerin auftauchen. Weil es ja immer irgendwie "registriert" wird, wenn die Jägerin stirbt. Zumindest wars doch bei letzten Mal so, als Buffy tot war...naja, vielleicht kommt die ja irgendwann noch. Logisch wäre es schon.
        Dass Buffy sich selbst aus dem Grab befreien musste war schon sehr beklemmend...bei der Szene kriegt man ja fast Platzangst.
        Tja, und sonst ist es nun natürlich ein großes Rätsel, was mit Buffy nun ist. Sie lebt zwar wieder, aber irgendwie macht es den Eindruck, das etwas schief gegangen ist, weil sie so apathisch ist. Aber die nächste Folge wird ja den Grund dafür liefern...
        5 Sterne.
        Bei Graptars Hammer! Was für Sonderangebote...
        Meine Musik: Juleah

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        • #5
          Zitat von supernova Beitrag anzeigen
          ...zweitens müsste doch auch bald wieder eine neue Jägerin auftauchen. Weil es ja immer irgendwie "registriert" wird, wenn die Jägerin stirbt. Zumindest wars doch bei letzten Mal so, als Buffy tot war...naja, vielleicht kommt die ja irgendwann noch. Logisch wäre es schon.
          Es kommt keine neue Jägerin mehr. Dieses "Erbe" wird von Faith weitergereicht.
          Faith wurde berufen, als Kendra starb. Die nächste Jägerin würde es demnach erst dann geben, wenn Faith stirbt.
          Durch ihren ersten Tod in der ersten Staffel hat Buffy gewissermaßen das Zepter schon an Kendra weitergegeben. Wenn sie stirbt, führt das nicht mehr zur Berufung einer neuen Jägerin, weil das bereits geschehen ist.

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          • #6
            Oh, stimmt ja, danke! Eigentlich ist Faith ja die "aktuelle" Jägerin, daran hatte ich jetzt nicht mehr gedacht. Was mit Buffy passiert, ist diesbezüglich mitterweile ja irrelevant.
            Bei Graptars Hammer! Was für Sonderangebote...
            Meine Musik: Juleah

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            • #7
              Also diese Doppelfolge war wirklich interessant, aber auch sehr beklemmend. Ich fand es auch ein bisschen blöd, dass direkt im Anschluss an die sehr hektische Schlussphase der letzten Staffel keine "entspannung" kommen konnte, sondern es ging gleich bierernst weiter. Von einer Totengräberstimmung zur nächsten. Dabei ist Buffy stets eine eher fröhliche Sendung gewesen, die sich nicht allzu ernst nimmt.
              Davon abgesehen ist die Folge aber ziemlich gut. War natürlich klar, dass die Jägerin wieder auferweckt werden würde, denn mit diesem Roboter kann man ja nun wirklich nicht viel anfangen.
              Dass Giles nun geht ist schade, aber irgendwo nach der ganzen Entwicklung auch nachvollziehbar.
              Ein Lob für den besonders verräterischen Episodentitel an das Übersetzungsbüro

              Ich schwanke zwischen 4 und 5

              Kommentar


              • #8
                Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
                Also diese Doppelfolge war wirklich interessant, aber auch sehr beklemmend. Ich fand es auch ein bisschen blöd, dass direkt im Anschluss an die sehr hektische Schlussphase der letzten Staffel keine "entspannung" kommen konnte, sondern es ging gleich bierernst weiter. Von einer Totengräberstimmung zur nächsten. Dabei ist Buffy stets eine eher fröhliche Sendung gewesen, die sich nicht allzu ernst nimmt.
                Humorvoll bleibt die Serie ja trotzdem. Ich finde es aber sehr gut, dass hier auch ernste Töne angeschlagen werden. Das ganze gewinnt dadurch auch an Tiefe.
                Gerade nach Buffys Wiedererweckung hätte ich es schlimm gefunden, wenn Buffy einfach wieder herbeigezaubert worden wäre und alles lustig trallalla weitergegangen wäre.
                Wenn jedes noch so schlimme Problem mit Magie zum Kinderspiel werden würde, wäre ich doch etwas enttäuscht.
                Dass Buffys Tod Konsequenzen nach sich zieht und auch bei ihr tiefe Spuren hinterlässt, macht das ganze in meinen Augen sehr viel glaubhafter.
                Nur meine persönliche Sichtweise.

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                • #9
                  Naja, man hat es bislang immer ein wenig lockerer gesehen, aber dann gab es doch eine ziemliche Häufung von Schicksalssschlägen. Erst der Tod ihrer Mutter, dann der eigene Tod, dann Geldsorgen...es wurden zu dieser Phase IMO einfach zuviele negative Dinge am Stück gezeigt, ohne zwischendrin ne Phase der "Erholung" zu haben.
                  Mag sein dass es realistischer ist und der Serie etwas mehr "Tiefe" gibt, aber mir wurds einfach ein tick zu ernst und düster.
                  Ein paar Folgen später hat man aber die "gewohnte" Balance wieder hergestellt, wie ich inzwischen festgestellt habe

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
                    Naja, man hat es bislang immer ein wenig lockerer gesehen, aber dann gab es doch eine ziemliche Häufung von Schicksalssschlägen. Erst der Tod ihrer Mutter, dann der eigene Tod, dann Geldsorgen...es wurden zu dieser Phase IMO einfach zuviele negative Dinge am Stück gezeigt, ohne zwischendrin ne Phase der "Erholung" zu haben.
                    Mag sein dass es realistischer ist und der Serie etwas mehr "Tiefe" gibt, aber mir wurds einfach ein tick zu ernst und düster.
                    Ein paar Folgen später hat man aber die "gewohnte" Balance wieder hergestellt, wie ich inzwischen festgestellt habe
                    Das lockert sich ja auch wieder etwas.
                    Nichtsdestotrotz ist eines der wichtigsten Hauptthemen der gesamten Serie das Erwachsenwerden mit all seinen Problemen. Das schließt den Druck großer Verantwortung genauso ein, wie den traurigen Verlust der Jugend - und dem, was eben die Kindheit ausmacht: Unbeschwertheit und sehr viel Leichtigkeit.

                    Als ich erstmals las, dass Buffy nach mehreren Monaten unter der Erde wiederbelebt wird, habe ich mir ernsthaft Sorgen gemacht, dass man es sich hier zu leicht macht und jede Glaubwürdigkeit dabei sausen lässt.
                    Die Serie ist zuende, man will aber weitermachen - also schwupp, wird das Drehbuch so zurechtgebastelt. Man erinnere sich an "Bobby unter der Dusche". Um Patrick Duffy in die Serie "Dallas" zurückzuschreiben, wurden einfach die letzten 40 Folgen zum Traum eines einzelnen Protagonisten erklärt. Übler gehts wirklich nicht mehr.
                    Dass man einfach jede noch so unglaubwürdige Wendung in eine Serie einbastelt, nur um z.B. Tote zum Leben zurückzuerwecken, bewirkt bei mir nicht selten eine große Enttäuschung.
                    Aber hier hat man sich eben die Mühe gemacht, Buffy nicht einfach nur wieder ins Leben zurückzuschreiben - man hat auch klargemacht, dass das ganze sehr folgenschwer war. Dadurch rutscht Buffy in eine waschechte Depression.
                    Auch ich liebe die Serie, wenn sie locker, leicht und witzig ist.
                    Ich muss aber sagen, dass ich vor meiner ersten Buffy-Folge Angst hatte, das ganze könnte zu locker sein. Sitcoms und Comedyserien mag ich nämlich überhaupt nicht. Im Grunde mag ich ernste Themen sehr gerne.
                    Durch das Vorhandensein der eben auch sehr ernsten Bereich bei Buffy gefallen mir auch die witigen Sachen.

                    Vielleicht kann ich es so ausdrücken:
                    schon in meiner Schulzeit habe ich gerne mit Freunden herumgealbert. Da kann ich mich auch sehr infantil geben. Voraussetzung war jedoch immer, dass ich mit den entsprechenden Freunden auch eine sehr ernste Ebene hatte.
                    Bei Leuten, mit denen ich keine ernste Ebene finde, kann ich nicht albern sein.
                    Es gibt Leute, die mich für völlig humorlos und übertrieben ernst halten. Rumwitzeln und rumalbern kann ich aber nur mit den Leuten, mit denen ich mich auch sehr ernst auseinandersetzen kann.

                    Durch die Tatsache, dass Buffy eben nicht nur witzig und comedymäßig ist, kann ich mich über die witzigen Seiten auch amüsieren. Wäre die Serie aber nicht gleichzeitig so dramatisch und ernsthaft, fände ich keinen einzigen Witz lustig - es wäre mir zu flach.
                    Speziell die sechste und siebte Staffel, aber auch schon Teile in der fünften, sind ja ziemlich düster. Das finde ich auch absolut okay. Gleichzeitig kann ich aber vor dem Fernseher sitzen und für Buffy und die anderen hoffen, dass wieder hellere Tage kommen. Das hoffe ich aber nicht für mich, sondern für meine liebgewonnenen Charaktere auf dem Bildschirm. Da bin ich ziemlich in der Handlung drin.
                    Diese bitteren Seiten des Lebens gehören eben zum Erwachsenwerden dazu. Das ist traurig, wäre aber noch trauriger, wenn es in der Serie Buffy zu kurz gekommen wäre - gerade, weil das Hauptthema bei Buffy eben das Erwachsenwerden ist.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von Krabat Beitrag anzeigen
                      Das lockert sich ja auch wieder etwas.
                      Nichtsdestotrotz ist eines der wichtigsten Hauptthemen der gesamten Serie das Erwachsenwerden mit all seinen Problemen. Das schließt den Druck großer Verantwortung genauso ein, wie den traurigen Verlust der Jugend - und dem, was eben die Kindheit ausmacht: Unbeschwertheit und sehr viel Leichtigkeit.
                      Ich finds ja auch gut dass sich die Srie mit dem erwachsenwerden auseinandersetzt. Nur bislang gescah das immer relativ "gemächlich". Da war wohl das einschneidenste Erlebnis erstmal für eine lange Zeit der Umzug nach Sunnydale, danach kam die erste große Liebe, dann das beginnende Studium mit dem Umzug in eine Studenten-WG, aber dann (und eher das hat mich gestört) kommt es wirklich hart auf hart. Todkranke Mutter, Tod der Mutter, Schwester ein Schlüssel, Buffy Tod, Geldsorgen, Studiumsabbruch, und das alles parallel zu dem üblichen Vampirärger inklusive bevorstehendem Weltuntergang. Und das alles in etwas mehr als einer halben Staffel. Das ist einfach IMO ein wenig zuviel des guten, man hätte das ein wenig mehr auseinanderziehen können. Ich möchte diese Themen nicht missen, aber ich möchte sie nicht in so ner Anhäufung sehen, dass ich mehrere Folgen am Stück eigentlich garnix mehr zu lachen habe.

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                      • #12
                        Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
                        Ich finds ja auch gut dass sich die Srie mit dem erwachsenwerden auseinandersetzt. Nur bislang gescah das immer relativ "gemächlich". Da war wohl das einschneidenste Erlebnis erstmal für eine lange Zeit der Umzug nach Sunnydale, danach kam die erste große Liebe, dann das beginnende Studium mit dem Umzug in eine Studenten-WG, aber dann (und eher das hat mich gestört) kommt es wirklich hart auf hart. Todkranke Mutter, Tod der Mutter, Schwester ein Schlüssel, Buffy Tod, Geldsorgen, Studiumsabbruch, und das alles parallel zu dem üblichen Vampirärger inklusive bevorstehendem Weltuntergang. Und das alles in etwas mehr als einer halben Staffel. Das ist einfach IMO ein wenig zuviel des guten, man hätte das ein wenig mehr auseinanderziehen können. Ich möchte diese Themen nicht missen, aber ich möchte sie nicht in so ner Anhäufung sehen, dass ich mehrere Folgen am Stück eigentlich garnix mehr zu lachen habe.
                        Ich kann gut verstehen, dass das einigen Leuten zuviel wurde.
                        Mir hat es jedoch gefallen, da es Buffy auch zuviel wurde und man kann kaum glaubwürdig darstellen, wie es ist, wenn die negativen Erlebnisse nicht abreissen und die Protagonisten wirklich ein Schicksalsjahr haben, wenn alles in gehabtem Ton locker flockig abgehandelt werden würde.
                        So geht es im Leben manchmal leider zu: dass viele negative Dinge aufeinander geschehen und einem deshalb alles zuviel wird.
                        Man hätte Buffy diese Belastung nicht abgekauft, wenn die Folgen lustig wie immer geblieben wären. Diese Seite des Lebens kann man nunmal nicht darstellen, wenn man dabei nicht so erste Saiten anschlägt.
                        Es erweitert halt das Spektrum der Serie. Das gefällt mir sehr gut.

                        Einen Gruselfilm finde ich persönlich gut, wenn er es schafft, dass ich mich dadurch richtig schlecht fühle, indem er Angstgefühle in mir weckt.
                        Das klingt ein wenig verrückt. Angst ist ja kein erstrebenswerter Zustand.
                        Ich kenne genügend Fernsehserien, bei denen mir die erste, zweite und vielleicht auch noch die dritte Staffel recht gut gefiel. Irgendwann jedoch wurde es blöd. Nicht, weil die Serie schlechter wurde, sondern weil die Serie gleich blieb. Im Grunde wurde sie schlechter, weil sie immer gleich blieb.

                        Niemand kann sagen, wie er Buffy gefunden hätte, wenn es immer gleich locker und lustig geblieben wäre. Zumindest einigen Personen wäre es wohl irgendwann zu langweilig geworden.
                        Ich kann definitiv behaupten, dass ich Buffy nie langweilig fand, da sich die Serie immer veränderte.
                        Irgendjemand aus dem Buffy-Produktionsteam sagte mal, dass Joss Whedon den Fans das gibt, was sie brauchen und nicht das, was sie wollen.
                        Natürlich kann man nicht jedem alles recht machen - wie man hier auch sieht.
                        In Buffy gibt es z.B. keine glücklichen Paare.
                        Ich habe in anderen Serien zu oft gesehen, dass glückliche Paare oftmals ziemlich langweilig sind.
                        Liebesfilme enden immer da, wo das Paar zusammenkommt - spätestens am Traualtar. Danach wird es oftmals langweilig.
                        Die Folge mit der toten Mutter ist wunderbar - gerade weil sie so schrecklich ist.
                        Vergleiche ich den Verlauf von Buffy mit meinem eigenen Leben, entdecke ich stimmungsmäßig einige Parallelen. Die Jugend und Schulzeit erscheint irgendwie in einem rosigen Licht - vielleicht auch ein wenig verklärt.
                        Denke ich an die Zeit, als ich sechzehn war, gab es natürlich auch Probleme und Schwierigkeiten, aber insgesamt war doch alles recht nett. Die Anekdoten aus dieser Zeit sind doppelt so lustig wie die aus der näheren Vergangenheit. Alles war irgendwie leichter, als "Mama" noch die Wäsche wusch usw.
                        Die Probleme waren weniger schlimm, das Leben abenteuerlicher.
                        Das ist natürlich ein ganz grober Umriss, aber es geht vielen Leuten so.
                        Ich finde, dass das in "Buffy" das ganz gut umgesetzt wurde.
                        Um glaubhaft von düsteren Lebensphasen, Zukunftsängsten, Zweifeln und Überforderung zu erzählen, muss man eben dementsprechende Töne anschlagen. Sonst klappt es nicht. Natürlich hätte Buffy sich auf Schema F besinnen und sich weiter daran halten können. Dann wäre Buffy aber den gleichen Weg gegangen, den viele anderen Serien auch gingen. Sowas sind sicherlich Risiken für die Serie und Studios sehen es meistens lieber, wenn die Serie gleich bleibt. Buffy hat sich mit der Zeit jedoch ziemlich gewandelt und neue Wege beschritten - teilweise wohl auch einfach, weil diese Wege eben noch nicht ausgetreten waren.
                        Ich schreibe das nicht, um dich davon zu überzeugen, Zefram, sondern nur, um zu erklären, weshalb mir das durchaus gut gefällt. Auch das leichte und lockere "Buffy" der ersten Staffeln gefiel mir ausgesprochen gut - aber alles zu seiner Zeit. Das schwere und dunkle "Buffy" gefiel mir mitunter auch, weil wir das eben noch nicht hatten - und weil nur so glaubhaft bestimmte Themen abgehandelt werden können, die eben auch in Buffys-Hauptthema passen: Das Erwachsenwerden.

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                        • #13
                          Irgendwie eine Folge, die mich anscheinend sehr beschäftigt (man, hab ich beschi**en geschlafen ) hat.

                          Die Startsequenz mit dem Buffybot fand ich merkwürdig. Anfangs hat man (also ich) nicht gemerkt, dass es der Buffybot ist. Ich hatte eher gedacht, dass irgendeiner der Scooby-Gang einen Traum hat oder sowas. Ich hab mich nur gewundert, dass Buffy nicht so richtig austeilen konnte wie gewohnt. Das wird ja dann aber aufgeklärt (ich "OH" )

                          Die Idee, Buffy's Tod zu verschweigen, find ich ( wie bereits hier schon angesprochen) merkwürdig. Ich mein, da steht (ein sehr schöner) Grabstein auf dem Friedhof....allerdings kann ich es auch irgendwie verstehen. Nur so kann Dawnie noch bei der Gang sein.

                          Der "Kampf" zwischen Anya und Giles war geil. "Okay, when *I'm* marveling at the immaturity ... be scared." Das war wirklich sehr unreif...besonders von Giles. *g*

                          Ich fands irgendwie rührend, wie Spike sich um Dawnie kümmert. Ok, ich fand ihn immer gut als Charakter, weil er witzig war, aber in letzter Zeit hat Spike echt Tiefe bekommen. Na ja, er passt sich eben der Serie an.

                          Dass dieser blöde Vampir bemerkt, dass der Slayer nicht Buffy sondern Buffybot ist, ist natürlich äußerst ungünstig. Dass er dass auch noch diesen Dämonen petzen geht. Ach ja, gibt der Folge wohl ein wenig mehr Spannung.

                          Gut fand ich auch den Fight, den Xander und Willow haben, in dem es darum geht, ob sie überhaupt machen dürfen, was sie vorhaben. Ich kann Xanders Bedenken absolut verstehen. Andererseits aber auch Willow...wer weiß wo Buffy's Seele überhaupt gelandet ist. Und es wird ja sehr offensichtlich, wie sehr sie Buffy brauchen.

                          Die Abschiedszene von Giles fand ich ganz schön, nicht zu kitschig aber doch irgendwie rührend. Aber schade ist es allemal.

                          Dann findet nun endlich die Zeremonie statt...war ja klar, dass das nicht so klappt, wie geplant. Das ist bei Buffy nie der Fall. Toll, wie Xander sich um die gescwächte Willow kümmert. Da spielt er mal richtig den Beschützer. Wo mir grade ein tolles Zitat einfällt, als sie wieder alle zurück sind im Magic Shop.
                          "Maybe they're on their way here. I mean, this place is NORAD, and we are at DefCon One."
                          Willow, Tara und Anya gucken verwirrt.
                          "Okay, I so need male friends."

                          Und wir sehen, wie Buffy tatsächlich erwacht und sich aus ihrem eigenen Grab schaufeln muss. Grausam. Und dann ist ihre Heimat von den Dämonen verwüstet und in Brand gesteckt. Kein Wunder, dass sie Dawn später fragt, ob dies nun die Hölle sei.
                          Aber letztendlich kickt sie doch ein paar Hintern und rettet ihre Freunde.

                          "You're alive, and you're home. You're home."

                          Bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

                          5* für diese Doppelfolge
                          Zuletzt geändert von ArwenEvenstar; 10.02.2008, 16:36. Grund: Inhalt ergänzt

                          "At the very least...my butt is warm." Last words ever spoken in Paragon City/ Justice

                          Chroniken des Schreckens //Coming soon: The Oro Wingmen

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                          • #14
                            der Staffeleinsteig ist in dieser Episode gut gelungen. Auch wenn ich zugeben muss das ich es irgendwie fies von denn Scoubies fand Spike in die Auferstehungssache nicht einzuweihen. Frühstens hier merkt man das Willow ein Problem mit der Magie hat. Die Bikerdämonen waren eigentlich gut gelungen. Jedoch wirkte für mich die Tatsache das ein Vampir mit den Dämonen zusammen arbeitet ihrendwie unglaubwürdig, weil ja bekanntermasen viele Dämonen nicht viel von Vampiren halten. Das ohne Buffy alles aus dem Ruder läuft überrascht mich nicht sonderlich. da die Jägerin ja noch mehr als genung Arbeit in Sunnydayle hat die außer ihr wohl niemand so richtig ausführen kann.

                            **** Sterne für denn gelungen Anfang der 6.Staffel

                            Kommentar


                            • #15
                              Buffy wird von Willow (und Tara) mit dunkler Magie zurückgeholt, so etwas in dieser Art hat man wohl auch erwartet, die Folge war recht düster, auch wenn der Anfang als die gesamte Scooby-Gang inclusive Buffy-Bot einen Vampir bekämpfte, an gute alte Zeiten erinnerte. Beeindruckend war schon auch das Szenario, wie diese Biker-Gang in Sunnydale wütete, das sah schon sehr apokalyptisch aus. Richtig übel war auch, dass sich Buffy wie sonst die Vampire selbst aus ihrem Grab wühlen musste.

                              Überraschend fand ich das (wenn auch sich seit langem abzeichnende) Ausscheiden von Giles, dessen Problem wohl ist, dass er altersmäßig nicht zum Rest der Gruppe passt, wobei sich mit Buffy, Dawn, Willow, Tara und Anya gegenüber Xander und (mehr oder weniger noch) Spike doch ein ziemliches feminines Übergewicht oder auch Ungleichgewicht ergibt.

                              Gegen Ende wird die Doppelfolge etwas langatmig, so dass ich nur vier Sterne * * * * vergebe.

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