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[Deck 6] Quartier von Colonel Trivus

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  • #16
    15.02.2381, 15:58 Uhr

    "Eine gute Zusammenarbeit ist auch in meinem Sinne."
    bestätigte T'Arleya und stellte das Wasser ebenfalls zur Seite.
    Dann sah sie den Colonel kritisch an.
    "Sie wirken müde. Sind Sie sicher, daß Sie Ihre Fragen heute stellen möchten?"
    Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
    Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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    • #17
      [15.02.2381, 15:59 Uhr]

      "Das kommt darauf an, wie die Aussicht auf Antworten sich heute gestaltet.", entgegnete der Romulaner.
      Er trank noch einen Schluck Wasser und fügte dann noch hinzu:
      "Was mich beispielsweise auch interessieren würde ist, mit welchen Artefakten genau Sie in Kontakt gekommen sind. Und unter welchen Umständen. Auch der Tal Shiar hat noch viele Rätsel zu entschlüsseln, was unsere Vergangenheit angeht. Und das Potential, das in unseren Geistern verborgen liegt.".
      Coming soon...
      Your reality was declared a blasphemy against the Spheres of Heaven.
      For we are the Concordat of the First Dawn.
      And with our verdict, your destruction is begun.

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      • #18
        15.02.2381, 15:59 Uhr

        T'Arleya lehnte sich zurück und schlug die langen Beine übereinander.
        Sie sah den Colonel mit einem Ausdruck der Geduld in die Augen.
        "Das könnte ein äußerst interessanter Abend werden.Wenn Sie ein Wissenschaftler wären. Oder wenn mein Name auf der Liste der Tal Shiar Agenten stünde."
        sie pausierte kurz. Hätte ein Romulaner oder Mensch an dieser Stelle nicht sogar gelächelt?
        "Wir sollten etwas unverfängliches thematisieren, für den Anfang.
        Etwas wobei keiner den Eindruck hat, nur Fragen zu beantworten aber keine stellen zu dürfen."
        Wieder überlegte sie.
        "Sprechen wir also über unsere gemeinsamen Vorfahren. Vielleicht über den Stein von Gol."
        schlug sie vor.
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        • #19
          [15.02.2381, 16:00 Uhr]

          "Ein psionischer Resonator. Im Prinzip meinem Amulett nicht unähnlich.".
          Das zumindest hatte die Vulkanierin mittlerweile richtig erkannt.
          "Und doch anders. Der Stein von Gol verstärkte in erster Linie zerstörerische Emotionen. Die Kraft der Logik hat ihn nutzlos gemacht. Gegen ein Ziel eingesetzt, das seine eigenen Gefühle beherrscht, richtet der Stein keinerlei Schaden an. Mein Verstärker funktioniert etwas anders.".
          Trivus umschloss das Artefakt mit der rechten Hand. Nachdenkliche Linien bildeten sich auf seiner Stirn.
          "Auch wenn der Zorn und die Furcht der Tholianer auf der Ops von Orbitalstation Drei geholfen haben, wie ich zugeben muss. Eine telepathisch sehr aktive Spezies. Dabei völlig fremdartig. Sie waren auf einen mentalen Angriff dieser Art nicht vorbereitet. Jetzt sind sie tot.".
          Der Colonel räusperte sich.
          "Soweit ich weiß, hat der V'Shar den Stein von Gol vor etwa einem Jahrzehnt an sich genommen, nachdem eine vulkanische Isolationistin ihn wiederentdeckt hatte. Inoffizielle Quellen behaupten, er wurde unschädlich gemacht.".
          Das Lächeln, das der Romulaner T'Arleya nun schenkte, war nicht mehr sardonisch, sondern raubtierhaft.
          "Doch der V'Shar existiert ja gar nicht. Also hat sich all das auch niemals ereignet.".
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          • #20
            15.02.2381, 16:00 Uhr

            "Jeder Vulkanier wird Ihnen bestätigen, daß es den V'Shar nicht gibt."
            nickte T'Arleya auf seine Aussage hin ernsthaft.
            "Doch der Stein ist wohl zerstört. Es ist bedauerlich. Es wäre sinnvoll, dieses Artefakt genauer zu erforschen.
            Er wäre eine Bereicherung für die Wissenschaftsakademie gewesen."
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            • #21
              [15.02.2381, 16:01 Uhr]

              "Oder für das Arsenal der Abteilung für geistige Kriegsführung des Tal Shiar.", fügte Colonel Trivus süffisanter Weise hinzu.
              "Das Universum ist aber voller anderer Wunder, die noch nicht von angsterfüllten Kleingeistern vernichtet worden sind. Der Paragon Spalt erwartet uns, Commander. Und mit ihm die Schönheit und das Grauen eines unbekannten Kosmos. Sogar ein Vulkanier muss irgendetwas dabei fühlen.".
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              • #22
                15.02.2381, 16:01 Uhr

                "Ihnen ist sicherlich bekannt, daß Vulkanier sehr wohl in der Lage sind, etwas zu empfinden. Es geht nur um die Frage, ob ein Vulkanier dergleichen zulässt."
                Gab T'Arleya zurück.
                "Gefühle vermögen es oftmals, die klare Sicht auf Dinge zu verschleiern. Auch positive Emotionen bergen Gefahren in sich, die das Denkvermögen verändern können.
                Was also wäre sinnvoll, angesichts dieser Mission zu empfinden?
                Wissensdurst mag es sein, Faszination...
                Was empfinden Sie, Colonel?"
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                • #23
                  [15.02.2381, 16:02 Uhr]

                  Trivus ließ sich diese Frage eine Weile durch den Kopf gehen, ehe er zu einer Antwort ansetzte.
                  "Eine Art von Eifer. Leidenschaft, wenn Sie so wollen. Wissen Sie, die Föderation bringt nicht die einzigen Forscher in der Galaxis hervor. Wir Romulaner lieben es, die Grenzen unseres Begreifens zu erweitern. Deshalb wurde das Imperium gegründet. Um das All zu erforschen, um unsere Schwingen auszubreiten und die Sterne zu berühren. Der einzige Unterschied zwischen uns und Ihnen ist, dass wir es als unser Geburtsrecht ansehen, diese Sterne auch zu besitzen. Ich habe oftmals den Eindruck, dass der romulanische Isolationismus in der Föderationsgesellschaft auf übertriebene Weise herausgehoben wird. Nicht alles dreht sich um Ihre fröhliche Multispezies-Allianz. Wenn wir uns ein oder zwei Jahrhunderte nicht in die Belange diesseits der Neutralen Zone einmischen dann vielleicht, weil wir uns den Ereignissen auf der anderen Seite unseres Raumes widmen.".
                  Er nickte in Richtung des unangerührten Wasserglases der Wissenschaftsoffizierin.
                  "Schmeckt Ihnen das Wasser nicht? Ich kann Ihnen ein Neues replizieren, wenn Sie wünschen.".
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                  • #24
                    15.02.2381, 16:02 Uhr

                    Commander T'Arleya warf einen Blick auf ihr Wasserglas und erhob sich schließlich.
                    "Kommen Sie."
                    forderte sie Colonel Trivus auf.
                    "Wir wechseln den Standort des Gesprächs. Ich vermute, in meinem Quartier kann ich Ihnen etwas anbieten, was mehr Ihrem Geschmack entspricht."
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                    • #25
                      [15.02.2381, 16:03 Uhr]

                      Der Colonel erhob sich ebenfalls.
                      Er hatte mit T'Arleya bereits ein Frühstück an Bord des Warbirds D'Jomar zu sich genommen.
                      Ihr Angebot wirkte daher nicht allzu befremdlich.
                      "Ich bin gespannt, Commander.".
                      Damit folgte der Romulaner ihr auf den Gang und in den nächsten Turbolift.
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                      • #26
                        [15.02.2381, 16:29 Uhr]

                        Nach seinem Besuch in Commander T'Arleyas Quartier war der Colonel in seine eigenen Räumlichkeiten zurückgekehrt.
                        Dort hatte er in einer Ecke des Raumes die antike vulkanische Meditationsdecke aus seinem eigenen Besitz ausgebreitet, die Duftkerzen angezündet und um sich herum im Raum verteilt, und sich dann im Schneidersitz niedergelassen.
                        Das psi-verstärkende Amulett legte er vor sich auf den Boden.
                        Es half ihm bei der dringend nötigen Meditation.
                        Seine Gedanken waren in Unordnung, ebenso wie seine Gefühle.
                        Diese Mission kostete ihn noch mehr Selbstbeherrschung, als er angenommen hatte. Es gab so viele Rätsel, die er entschlüsseln, so viele Geheimnisse, die er aufdecken musste.
                        Da war Wissen direkt in Griffweite, er hatte nur darauf zuzugehen und es sich zu nehmen, um zu verstehen.
                        Die Tholianer, ja sogar der Paragon Spalt selbst - diese Dinge trieben ihn gerade noch am wenigsten um.

                        Und doch hatte er einen Auftrag zu erfüllen.
                        Für sein Volk, zu dessen stets wachsamen Hütern er zählte.
                        Der Tal Shiar stand zwischen dem Imperium und dem totalen Chaos einer feindlichen Galaxie.
                        Persönliche Empfindungen durften Trivus nicht in den Weg kommen.

                        [15.02.2381, 17:38 Uhr]

                        So richtete er sich nach einer guten Stunde Meditation wieder auf, um sich an den Arbeitstisch im Aufenthaltsraum des Gästequartiers zu setzen.
                        Er zückte seine persönliche Datentafel und begann, nun bei klarem Verstand, seinen Bericht für Romulus anzufertigen.

                        Erst in den späten Abendstunden - Bordzeit - begab sich der romulanische Geheimdienstoffizier zu Bett.

                        [16.02.2381, 05:30 Uhr]

                        Der Computer weckte Colonel Trivus präzise zu dem Zeitpunkt, den er eingestellt hatte.
                        Immerhin funktionierte das schon mal an Bord dieser seelenlosen Entschuldigung für ein Sternenschiff.
                        Trivus setzte sich auf und atmete ein paar Mal tief durch, um seine Gedanken zu ordnen.
                        Die Kopfschmerzen waren besser geworden. Die Pillen, die ihm von den Föderationsärzten gegeben worden waren, nahm er nicht ein. Sie hatten keine Ahnung, mit was sie es wirklich zu tun hatten. Seine Beschwerden würde kein Medikament dieses Quadrantens heilen können. Er musste es selbst tun.
                        Das Amulett hatte der Tal Shiar über Nacht um den Hals getragen.
                        In Gedanken versunken fasste er danach und ließ sein Bewusstsein hineinfließen.
                        Die Welt um ihn herum wurde jäh klarer. Die Farben gewannen an Intensität, die Gerüchte an Kraft und er konnte seinen eigenen Herzschlag so laut hören als hielte jemand das pulsierendes Herz an sein Ohr.
                        Trivus ergötzte sich an dieser Klarheit der Sinne, ehe er auf die Beine kam und das Amulett losließ.

                        Einige Minuten verbrachte der Colonel in der Schalldusche und bei der sonstigen Morgentoilette.
                        Er legte eine frische Tal Shiar Uniform an, überprüfte dann noch einmal seinen Bericht für die Heimatwelt, ergänzte einige Passagen oder strich in seinen Augen unnötige Informationen, und speiste die Daten dann in den Computer ein.
                        Er würde die Kommunikationsanlagen des Schiffes benutzen und hatte den Inhalt deshalb völlig nichtssagend und unverfänglich gehalten.
                        Die Sternenflotte - die den Bericht trotz mehrfacher Fraktalverschlüsselung wahrscheinlich irgendwann doch lesen würde - könnte rein gar nichts damit anfangen.
                        Es handelte sich um eine reine Formalität.
                        Wirklich wichtige Erkenntnisse erhielt das Direktorat auf anderem Wege.

                        [16.02.2381, 06:24 Uhr]

                        So machte Trivus sich um kurz vor halb Sieben auf den Weg zurück zu Commander T'Arleyas Quartier, um das angekündigte Frühstück gemeinsam mit ihr zu sich zu nehmen.
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                        • #27
                          23.02.2381 - 20:49 Uhr

                          T'Arleya betrat das Quartier des Colonels nach ihm.
                          Sie war nicht zum ersten Mal hier und kurz schoß ihr der Gedanke durch den Kopf, daß sie dieses Quartier öfters aufgesucht hatte als den Bereitschaftsraum ihres Captains.
                          Aber es war eben ihre Aufgabe, dem Romulaner als Verbindungsglied zur Sternenflotte zu dienen, also tat sie den Gedanken schnell ab.
                          Ein kurzer Blick auf ihr PADD folgte, noch bevor sie ein Gespräch begannen.
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                          • #28
                            [23.02.2381 - 20:50 Uhr]

                            "Nehmen Sie Platz.", forderte Trivus seinen Gast auf.
                            "Sie sehen heute besonders experimentierfreudig aus. Ich werde dem bei der Menüzusammenstellung Rechnung tragen, Commander.".
                            Er zog seine rechte Augenbraue in vulkanischer Manier in die Höhe.
                            "Oder folgen Sie nicht mehr der Logik, fremde Kulturen unter anderem über ihre kulinarischen Gepflogenheiten kennenzulernen?".
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                            • #29
                              23.02.2381 - 20:50 Uhr

                              "Experimentierfreudig?"
                              T'Arleya zog beide Augenbrauen hoch und nahm Platz, ihr PADD aufden Knien gelagert.
                              "Nun die grundlegende Logik bleibt für mich unbestritten.
                              Sie nahmen Plomeeksuppe zu sich und ich bin bereit, Ihre Speisen zu kosten.
                              Sollte es zu einer Wiedervereinigung unserer Völker kommen, sollten beide Seiten fähig sein, miteinander zu speisen.
                              Insofern ist das hier beinahe eine diplomatische Mission."
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                              • #30
                                [23.02.2381 - 20:50 Uhr]

                                "War das ein Scherz?".
                                Der Colonel schüttelte langsam den Kopf und hob dann abwehrend die Hände.
                                "Sie müssen diese Frage nicht beantworten, Commander.".
                                Er strich die schwarze Uniform zurecht, die er noch immer trug, und fuhr dann fort:
                                "Ich hätte gerne versucht, Informationen über die Küche der Sivaren zu erhalten, aber noch hat sich dazu keine Gelegenheit geboten . Vorausgesetzt, ihre Nahrung ist für uns genießbar - und sie nehmen überhaupt Nahrung zu sich - werde ich das noch nachholen. Im Sinne der Diplomatie. Also, was halten Sie von Viinerine für den heutigen Abend? Ein Familienrezept. Der Auflauf an sich kann auf solch vielfältige Weise gestaltet werden, dass er von Region zu Region auf Romulus und von Koloniewelt zu Koloniewelt, ja sogar von Zuhause zu Zuhause unterschiedlich zubereitet wird. Kulinarische Kreativität, wenn Sie so wollen.".
                                Zuletzt geändert von Space Marine; 10.12.2014, 18:41.
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