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Nationalstolz

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    Ich bin stolz eine Nation zu sein. So, oder so ähnlich würde das der Georgebushwocky wohl ausdrücken.
    Da das Thema ja gerade wieder sehr beliebt ist, vorallem im Fussball-WM-Thread und im Antisemitismus-Thread möchte ich den jeweiligen Streitparteien hier mal ihren eigenen kleinen Spielplatz bieten.

    Hereinspaziert, hereinspaziert. Wer hat nochmal, wer will noch nicht?

    Also hier soll so ziemlich alles diskutiert werden können was mit dem Nationalgefühl zu tun hat. Die Fürs und Widers, die Hymnen, die Flaggen, die Geschichte, die Ideologien. Warum man "stolz ist für Deutschland zu sein" (Achtung: leichte Veränderungen nehmen nationalsozialistischen Charakter) oder warum "das Vaterland für die ist, die sonst nichts haben".

    Welche Argumente gibt es stolz auf den Zufall seiner Nationalität zu sein, welche Folgen ergeben sich im Umkehrschluß daraus?
    Ich denke, das ist genug Präambel, lasset den Thread sich entwickeln.

  • #2
    Hmm, also ich bin nicht stolz auf den Zufall, in Deutschland geboren zu sein. War zwar eine reife Leistung, auf die ich eigentlich stolz sein sollte, aber was solls?
    Dieses Land hat mir bis heute keinen Grund gegeben, darauf stolz zu sein. Wobei ich allerdings auch bezweifle, daß es irgendwas gibt, was einen solchen, angesprochenen Nationalstolz überhaupt rechtfertigen würde. (Nein, auch keine Fußballnationalmannschaft)

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    • #3
      Ich bin erfreut Österreicherin zu sein ,
      ich lebe gerne in diesem Land Österreich
      die Landschaft ist für mich schön, egal ob im flachen Burgenland, unsere Seen oder die Berge,

      ich denke, dass es eine reife Leistung von so einem - doch wohl als klein- zu bezeichnenden Land und seinen Bürger und Bürgerinnen ist, dass es zu den reichsten der EU gehört und weltweit sich auch sehen lassen kann,

      ich bin stolz auf das noch vorhandene Soziale System das wir haben, bedaure, dass die derzeitige Regierung nichts ausläßt , um dieses zu zerstören,

      doch genauso erfreut bin ich EU Bürgerin zu sein,
      ich denke, dass dieser Zusammenschluss, trotz aller Problematik, eine kluge Entscheidung war,

      bedauerlich finde ich allerdings, dass in unserer Hymne, wir Frauen noch immer nicht vorkommen,
      sicher, ich bin mir über die Entstehung dieses Textes und der Zeit damals sehr bewusst, dennoch fände ich es "angemessener", wenn wir Frauen auch Erwähnung fänden,

      was ich nicht verstehen kann, ist diese Euphorie bei sportlichen Veranstaltungen:

      wenn gewonnen wird, dann haben "wir" gewonnen,
      wenn verloren wird, dann war die "Mannschaft" Schuld, oder der einzelne Sportler, wie es beim Schifahren immer ist

      dies ist mir immer schon fremd gewesen

      llap
      t´bel

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      • #4
        ich bin in einem hässlichen, kleinen land aufgewachsen, in dem ich mich mehr als nur unwohl fühlte und dass es nicht mehr gibt. die DDR um genau zu sein.
        das für mich noch immer recht neue heimatland namens bundesrebublik gibt mir oft das gefühl, minderwertig und nicht willkommen zu sein.

        nationalstolz kann ich so nicht mal ansatzweise nachvollziehen.
        allerdings hoffe ich doch, dass "wir" weltmeister werden.
        Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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        • #5
          Der Begriff der "Nation" ist primär ein politischer Kampfbegriff, der in seiner Dynamik staatsbildend wie auch staatsauflösend wirken kann. Ich sehe mich daher nicht als Mitglied einer Nation sondern als Staatsangehöriger. "Mein Staat" ist Österreich, "meine Nation" ist für mich unerheblich.

          Der Nachbar, der vor wenigen Jahren die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen bekam, ist genauso Österreicher wie ich, obwohl er einer anderen Nation angehört.

          Auf seine Nation darf man nicht stolz sein, man darf sich nichts darauf einbilden weil es nicht die Nation ist, die eine Bevölkerung verbindet, sondern die Staatszugehörigkeit. Das beste Beispiel stellen wohl die USA dar: Menschen verschiedener Nationen bilden ein Staatsvolk und sind stolz darauf.

          Wenn man sich auf seine Nation etwas einbilden würde, so käme es öfter zum Drang nach Autonomie und Anerkennung der kulturellen Identität. Bestehende Staaten würden in viele Kulturkreise zerfallen - selbst Deutschland und Österreich.

          Liebe Grüße,
          Gene
          Zuletzt geändert von Gene; 25.06.2002, 12:42.
          Live well. It is the greatest revenge.

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          • #6
            Original geschrieben von op42
            Hmm, also ich bin nicht stolz auf den Zufall, in Deutschland geboren zu sein. War zwar eine reife Leistung, auf die ich eigentlich stolz sein sollte, aber was solls?
            Dieses Land hat mir bis heute keinen Grund gegeben, darauf stolz zu sein. Wobei ich allerdings auch bezweifle, daß es irgendwas gibt, was einen solchen, angesprochenen Nationalstolz überhaupt rechtfertigen würde. (Nein, auch keine Fußballnationalmannschaft)
            Danke dass mu mir die Arbeit abgenommen hast eine eigene Begründung zu schreiben !
            Deine Meinung ist absolut kongruent zu der meinigen !
            “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
            They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
            Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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            • #7
              Bin ich stolz Deutscher zu sein? Nein, aber ich bin froh drüber. Und ich habe Ehrfurcht vor dem was dieses Land erreicht hat, vor allem die Generation meines Vaters und meiner Großeltern seit dem 2. Weltkrieg. Und sie haben alle zusammen Dinge erreicht auf die sie stolz sein können.

              Ich kann nichts dafür Deutscher zu sein, aber ich bin es gerne. Zwar ich sehr wahrscheinlich das gleiche sagen, wenn ich Frankreich oder den Staaten (- nein, da wäre ich wirklich stolz ein US-Amerikaner zu sein, da Gott mich für diese Ehre ausgewählt haben muss) geboren worden wäre. Das tut aber nichts zur Sache, da ich nun mal in Deutschland geboren bin.
              Zumindest gibt es in meinen Augen keinen Grund weshalb ich mich im Vergleich zu anderen Ländern schämen müsste deutscher Staatsbürger zu sein (außer vielleicht diese leidigen Diskussionen). Und das ist schon mal was.
              Und ich bin auch "stolz" auf die deutsche Nationalhymne. Oder ich mag sie sehr und bin froh, dass sie so ist wie sie ist. Nicht wie in Frankreich, USA & GB handelt sie von Krieg, Mord und Antidemokratischen Werten... nein - Frieden, Demokratie und Zusammenhalt werden in ihr Großgeschrieben. Sie könnte bis auf die wörtliche Erwähnung Deutschlands auch gute eine europäische Hymne sein. Und darauf bin ich stolz, stolz ein Teil des noch fiktiven Staates Europas zu sein, der hoffentlich mal sich ebenso wie die USA aus verschiedenen Kulturen und Nationen zu einem größeren Gemeinsamen zusammensetzen wird.

              Nationalismus, Patriotismus, Globalismus - hinter diesen Schlagwörtern verstecken sich nur diejenigen, die zu feige sind eine klare und vielleicht politisch nicht anerkannte Meinung zu sein. Ich bin ein deutscher Europäer und ich verdammt glücklich darüber und würde mit niemanden darum tauschen wollen. Das kann mir niemand streitig machen...
              ... im Gegenteil. Ich habe gerade Besuch von meinem Austauschpartner aus den Staaten. Sein Vater Japaner, seine Mutter Amerikanerin (das ist in Anbetracht der gemeinsamen Vergangenheit dieser beiden Nationen schon toll) und wie er und seine Klassenkameraden zu ihren Heimatland bzw. ihrer Wahlheimat stehen können erfüllt mich trotz meiner Ablehnung ihrer imperialistischen Politik mit unendlichem Neid.
              Ich haben einen Traum... dass ich eines Tages auch mal außerhalb einer internationalen Sportveranstaltung die Fahne meines Heimatlandes hissen werde können ohne als Nazi oder vergleichbares verschrien zu werden.

              Und so wie es aussieht werde ich wohl nach Abschluss der Schule Berufssoldat oder auch Polizist oder so etwas Ähnliches als Beruf ergreifen wollen. Für alle die es noch nicht wissen bzw. noch nicht gemerkt haben: ich bin schon links. Ziemlich. Meine Freunde können ein Liedchen davon singen, aber ich möchte einfach nicht zu den roten Säcken gehören, die immer nur über Staat & Gesellschaft herziehen, aber sich nicht für dessen Schutz und Verbesserung einsetzen.
              Wenn man was ändern will muss man sich auch in die "Höhle des Löwen" wagen. Und mal im Ernst? Warum kann man, wenn politisch links orientiert ist nicht auf gleichzeitig stolz sein ein deutscher Europäer zu sein?!
              Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
              Makes perfect sense.

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              • #8
                @CP
                Es geht mir in meinem Post nicht um politische Richtungen. Meine Einstellung ist auch eher linkslastig.

                Aber ich sehe trotz Deines Posting keinen Grund, stolz zu sein auf etwas, was ich nicht selbst vollbracht hab.

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                • #9
                  Original geschrieben von op42
                  Aber ich sehe trotz Deines Posting keinen Grund, stolz zu sein auf etwas, was ich nicht selbst vollbracht hab.
                  Wieso solltest du nun auch auf etwas stolz sein, dass du nicht vollbracht hast?!
                  Mein Posting war nicht dazu da irgendjemanden zu überzeugen und war auch keine direkte Antwort auf irgendein Post. Es war einfach eine Darlegung meiner Meinung zu diesem Thema.
                  Und ich habe ja auch nie behauptet stolz auf etwas zu sein, dass ich nicht vollbracht habe. Höchstens habe ich erwähnt glücklich darüber zu sein in dem Land zu leben, in dem diese Dinge vollbracht worden sind.
                  Stolz bin ich - wenn man mein Posting liest - einzig und allein auf etwas das noch gar nicht existiert: ein vereintes Europa. Und zwar mit guten Recht, da ich hoffe und glaube etwas zu dessen Entstehung beitragen zu können.

                  Mein letzter Absatz mit Hinweis auf meine linkspolitische Ausrichtung war, wenn überhaupt, eher an Nic gerichtet. Nicht jeder der ein Patriot ist, ist auch gleich ein rechtes Ausländer hassendes Rassistenschwein. (Ich übertreibe absichtlich...)
                  Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                  Makes perfect sense.

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                  • #10
                    Original geschrieben von NicolasHazen
                    da steht Sutdent
                    Und eigentlich sagt man denen doch nach eher links eingestellt zu sein ...
                    woher haste denn die Kacke?

                    IMO ist es absolut treffend !
                    Jemand der sich über etwas so abstraktes und völlig belang- und wertloses wie seine Nationalität definiert hat IMO sont zu wenig über das er sich definiert !
                    wie kommst du bitte auf Diesen Blödsinn???

                    warum soll einer der Nationalstolz ist, oder Wert auf Seine nationalität legt wenige andere Dinge über die er sich definiert?
                    das ist Augekochter BLÖDSINN...
                    Nationalitäten sind meiner Ansicht nach mit das Wertloseste auf diesem Planeten !!!
                    wiso?
                    wiso ist das Wertlos?

                    weil dann alle EIN Volk wären? Weil es dann keine Kriege mehr gäbe? (alles klar)
                    wenn wir schon dabei sind können wir ja auch alle Religionen in einen Topf werfen, kräftig schütteln und so die neue Weltreligion mit der neuen Weltnation vereinen


                    Nationalitäten sind genauso unwichtig wie Subrassen (Neger, Asiaten, Weisse, Rote, usw)
                    aber: sie existieren, es sind zwar alles Menschen, aber verschiedener Subrassen angehöhrig...genauso mit den Nationalitäten...
                    die Subrassen kannst du auch nciht abschaffen...(ich meine jetzt nicht die Verschiendenen Subrassen, sondern die Begriffe...also das man nichtmehr zwischen Schwarzen Roten und Weissen unterscheidet. Sondern jeden als MENSCH ansieht...

                    wertloser finde ich Linke und Ihre Politische Sichtweise...
                    Leider gab und gibt es nicht mehr Menschen wir ihn und andere Linke die den Wert der Nationalität negieren und die andere und sich selbst nach ihrer Persönlichkeit und nur danach definieren und bewerten.
                    für meinen Geschmackt gibt es in Deutschland viel zuviele Linke, und vielzuviele die diese Linken Wählen...

                    Kommunismus, Sozialismus, Marxismus das zerstört eine Nation...
                    haste doch überall gesehen


                    Erstens ist das Nie verwirklichbar, und 2tens ist das Blödsinn - welcher Normale Mensch zB will das ALLE Gleich Sind? alle Gleich Reich, alle das gleiche Besitzen??? So ein Müll!
                    Aber ich sehe trotz Deines Posting keinen Grund, stolz zu sein auf etwas, was ich nicht selbst vollbracht hab.
                    wie egoistisch.

                    bist du ncihtmal stolz auf Dinge die deine Vorfahren erreicht haben?

                    *aus meinen Augen!*
                    »Ich bin Hunger! Ich bin Durst!
                    Ich kann hundert Jahre fasten, ohne zu sterben.
                    Ich kann hundert Nächte auf dem Eis liegen, ohne zu erfrieren.
                    Ich kann einen Strom von Blut trinken, ohne zu bersten. Sagt mir, wer Eure Feinde sind!«

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                    • #11
                      also ich bin nicht stolz, deutsche zu sein.
                      ich bin froh in deutschland aufgewachsen zu sein, einfach weil es mir hier sehr gut ging/geht und ich das zu schätzen weiß. weiterhin bin ich froh, weil deutsch meine muttersprache ist und ich somit "einfachere" fremdsprachen lernen darf und ich die wundervolle literatur, die im lauf der zeit in deutscher sprache verfasst wurde, im original genießen kann.
                      außerdem muss ich sagen, dass ich es irgendwie interessant finde in deutschland zu leben und mich mit der deutschen geschichte zu beschäftigen.

                      alles das wäre aber auch in einem anderen deutschsprachigen mitteleuropäischen land möglich (obwohl ich wohl doch nicht österreicherin sein möchte... ) und ist somit auch kein grund stolz auf deutschland zu sein.
                      ich neige eher dazu, eine nation einfach als das gebiet innerhalb (mehr oder weniger willkürlich) definierter geographischer grenzen zu betrachten. ich verbinde kein gefühl damit.

                      etwas, was mich möglicherweise aber mit einem gefühl (stolz weiß ich nicht) erfüllen könnte, wäre, europäerin zu sein. einfach deshalb, weil der prozess der europäischen einigung noch stattfindet und man dabei mitwirken kann und europa mich persönlich sehr interessiert. und weil es über das geographische hinaus noch eine gewollte und geplante union von menschen darstellt, die im großen und ganzen die gleichen wertvorstellungen und grundkonsense vertreten.

                      faszinierend finde ich zudem den begriff "europa der regionen", da ich durchaus einen gewissen lokalpatriotismus empfinde, der sich z.b. auf das schwabenland mitsamt dialekt und mentalität bezieht.


                      ahja und dass ich nicht stolz bin, eine deutsche zu sein, hat bei mir auch nichts damit zu tun, dass ich "links bin", sondern nur damit, dass ich subjektiv aus meinem sprachverständnis "stolz" nicht auf eine "nation" beziehe.
                      "Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird..." trösteten die Gegessenen die Gekochten.

                      "Wie viele Menschen sind nötig, bevor aus Recht Unrecht wird? 1.000, 50.000, 1.000.000?" Jean-Luc Picard

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                      • #12
                        Ich froh in Deutschland zu leben. Mehr nicht.

                        Staaten sind nichts weiter als Theorien die von Individuen bewohnt werden. Ich sehe darum keinen Grund stolz auf Deutschland zu sein, da mich (außer vieleicht der Sprache) nicht mehr mit einem Deutschen als mit einem Engländer oder Norweger verbindet.


                        Übrigens: Gerade die deutschen sind weder im genetischen noch im kulturellen Sinne wirklich ein einheitliches "Volk".

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                        • #13
                          @ 3of5: Nenne mir bitte ein genetisch einheitliches europäisches Volk.
                          Republicans hate ducklings!

                          Kommentar


                          • #14
                            da steht Sutdent
                            Und eigentlich sagt man denen doch nach eher links eingestellt zu sein ...
                            Also die Studentenbewegungen der Vergangenheit waren AFAIK stets eher welche mit linken Zielen...

                            warum soll einer der Nationalstolz ist, oder Wert auf Seine nationalität legt wenige andere Dinge über die er sich definiert
                            Ist eben meine Meinung, da für mich das Vaterland und die Nationalität leere Begriffe sind. Wenn jemand solche Dinge als Kern seines Selbstverständnisses ansieht, dann kann und wird es sicherlich auch häufiger so sein das ihm andere Werte fehlen

                            Und wenn du dir ansiehst was Nationalismus in der Vergangenheit bewirkt hat , dann wird klar warum er und Nationalitäten wertlos sind. Der Nationalität, ebenso wie der Zugehörigkeit zu einer monotheistischen Religion ist das Trennende, das Unterscheidende eigen.


                            Nationalitäten sind genauso unwichtig wie Subrassen
                            Da stimme ich zu. Nur der Unterschied ist, dass sich die Nationalitäten einfacher abzuschaffen, Die Subrassen werden vermutlich nie ganz verschwinden. Aber das müssen sie auch nicht, solange alle aufhören würden sich über Rassen und Nationen definieren.


                            Kommunismus, Sozialismus, Marxismus das zerstört eine Nation...
                            Was die praktische Umsetzung angeht stimme ich dir hier zu. Theoretisch sind diese Konzepte sehr gut, nur stehen sie leider gänzlich im Wiederspruch zu den real existierenden Bedingungen menschlichen Zusammenlebens und sind deshalb mittelfristig auf keinen Fall zu verwirklichen.

                            Eine Welt ohne Nationalitäten und Religion wäre IMO eine bessere, leider ist auch dies auf absehbare Zeit nicht zu erreichen !
                            “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
                            They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
                            Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

                            Kommentar


                            • #15
                              Original geschrieben von NicolasHazen

                              Also die Studentenbewegungen der Vergangenheit waren AFAIK stets eher welche mit linken Zielen...

                              na die Studenten die Ich kenne sind nicht so links - eher Mittig

                              und Verbindungen sind eh Out - was will ich in einer Verbindung

                              PS: Rechte Ziele gehen ja schwer, ohne das man die Polizei am Hals hat
                              Ist eben meine Meinung, da für mich das Vaterland und die Nationalität leere Begriffe sind. Wenn jemand solche Dinge als Kern seines Selbstverständnisses ansieht, dann kann und wird es sicherlich auch häufiger so sein das ihm andere Werte fehlen
                              das eine schliesst das andere doch nciht aus...

                              ein Mensch kann nationalstolz besitzen und Alles fürs Vaterland tun, und trotzdem noch VIELE andere WERTE besitzen und schätzen...

                              komm , du musst schon zugeben das diese Aussage von dir etweas arg an den haaren herbeigezogen war...
                              Und wenn du dir ansiehst was Nationalismus in der Vergangenheit bewirkt hat , dann wird klar warum er und Nationalitäten wertlos sind. Der Nationalität, ebenso wie der Zugehörigkeit zu einer monotheistischen Religion ist das Trennende, das Unterscheidende eigen.
                              du kannst nicht ein extrem herauspicken und das als grundlegendes beispiel geben

                              es gibt auch staaten die schon lange existieren, und schon lange dieselbe Regierungsform, und so weiter haben, und die gibts immernoch (England zB)
                              und ich behaupte einfach mal das es viele Engländer gibt die stolz darauf sind das sie Engländer sind...

                              Da stimme ich zu. Nur der Unterschied ist, dass sich die Nationalitäten einfacher abzuschaffen, Die Subrassen werden vermutlich nie ganz verschwinden. Aber das müssen sie auch nicht, solange alle aufhören würden sich über Rassen und Nationen definieren.
                              äääh

                              wenn man aufhöhren würde sich über Rassen und Nationen zu definieren dann würde es die Subrasen nichtmehr geben. Nur vom Aussehen der menschen her. aber nicht von ihrer Klassifizierung...(das war das was ich meinte...falls es nciht rüberkam)

                              Mensch ist Mensch. egal welche nationalität oder Hautfarbe.
                              und wenn jemals aufgehöhrt wird zwischen nationen und farben zu unterscheinden dann existieren diese unterscheidungen nicht mehr.

                              und nationalitäten lassen sich genausoschwer abschaffen wie Subrassen...
                              das Denken in den Köpfenkann nciht einfach abgeschafft werden

                              selbst wenn es offiziell nur noch eine Nation geben würde, in den köpfen würde sie weiterhin exixteren...
                              die verschiedenen Sprachen sowieso...
                              Eine Welt ohne Nationalitäten und Religion wäre IMO eine bessere, leider ist auch dies auf absehbare Zeit nicht zu erreichen !
                              dein IMO ist zum Glück nicht mein IMO

                              OHNE Religionen - da wäre noch mehr Chaos...keiner würde sich mehr um das leben nach dem Tod scheren.
                              und somit würden auch viel weniger leute "Zögern" bei einem Verbrechen. Schliesslich besteht ncihtmehr die Chance in die Hölle zu kommen...

                              Moralische Grundprinzipien und Ethik im allgemeinen würde es so wie du sie kennst ohne Religion nie geben...

                              Nationalitäten bringen Leute dazu sich zu etwas zugehöhrig zu fühlen.
                              und spornt auch hier und da dauz an sein heimatland zu verteidigen...
                              ohne nationalitäten gäbe es keine sportlichen wettstreite auf den uns bekannten ebenen.

                              eine sportliche INTERNATIONALE veranstaltung (WM, EM, Olympiade) ist immer attraktiver und interressanter als eine Lokale nationalitätsbeschränke veranstaltung
                              das sind doch positive Aspekte...
                              »Ich bin Hunger! Ich bin Durst!
                              Ich kann hundert Jahre fasten, ohne zu sterben.
                              Ich kann hundert Nächte auf dem Eis liegen, ohne zu erfrieren.
                              Ich kann einen Strom von Blut trinken, ohne zu bersten. Sagt mir, wer Eure Feinde sind!«

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