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Studium der Politik und ähnlicher Fächer?

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  • Studium der Politik und ähnlicher Fächer?

    Ich bin bald mit meinem Zivi fertig und muss mich deshalb bald mal entscheiden, was ich danach machen will. Sicher ist, dass ich studieren will, sicher ist auch dass eins der Fächer Politik (Politologie, Politikwissenschaften, wie sie alle heißen) sein soll.
    Jetzt stehe ich aber vor der für mich schwierigen Frage, welche Fächerkombinationen im Zusammenhang damit sinnvoll wären. So ein paar Ideen die ich ursprünglich im Geisteswissenschaftlichen Bereich hatte (wie Philospohie), scheitern daran, dass ich weder Latein, noch Griechisch, noch Französisch hatte - aber mit sehr guten Englischnoten glänzen kann. Englisch scheint aber als Studienvoraussetzungen irrelevant zu sein (u.a. wie ich gesehen habe auch bei Anglistik).

    Da ich mir dachte, dass es hier ja durchaus ein paar gebildete Leute gibt, die u.a. auch in die Richtung der Politik studieren, oder einfach nur immer was zu sagen haben, dachte ich ich frage da mal, was es da so sinnvolles gibt, weil ich bei dem Dschungel von Fächern immer nur Kopfweh bekomme.
    Auch ist es irgendwie immer sehr schwer herauszufinden, welche Voraussetzungen - vor allem bzgl. Vorkenntnisse wie Sprachen - man haben muss um ein fach zu studieren, da die meisten Uni-Websiten eignen eigentlich ja nicht informieren, sondern eher zu einem spontanen Schreikrampf veranlassen.

    So rein beruflich bin ich da eigentlich offen, was ich mit den Abschlüssen dann nachher machen will, ich ziele nur so grob auf eine Arbeit bei NGOs oder sonstigen supra-/internationalen Organisationen ab.
    Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
    Makes perfect sense.

  • #2
    Mein persönlicher Rat: Lass das Studieren sein.

    Wird dir zwar sicherlich nicht gefallen, aber ich habe mit meiner Freundin (die Studentin ist) nurnoch Streit wegen dieser scheiß Uni.

    Und meine Argumente wieso man eher irgendwas machen sollte aller Berufsausbildung anstatt Studieren:

    - Dachtest du die Lehrer in der Schule sind nur 2 Stunden schlauer als der Lehrer, dann hast du noch keine Vorlesung besucht, da können die Studenten den Assistenten und Professoren noch so manches erklären.

    - Organisation = 0

    - Wie gut, dass man sich im Vorlesungssaal im Zirkus befindet und dem Professor noch beifall geklatscht wird (glaubt mir, ich habe mich vor lachen weg gepackt)

    - Es gibt wo anders Geld und die Ausbildung ist nicht schlechter, hier der Beweiß:
    Ich mache Ausbildung als Fachinformatiker und viele Firmen wollen lieber diese als Diplominformatiker, weil 0 Praktische Erfahrung und zumindest an unserer Uni wird nicht eine Programmiersprache gelehrt.
    Letzendlich weil die Diplomer doch eingestellt werden: Weil sie ein Zettel haben wo Diplom drauf steht. Die Personal- und Informatikabteilungen wollen lieber die Fachinformatiker einstellen, aber bekommen vom Vorstand anweisungen die Diplomer wirklich (!!!) nur wegen ihrem "Zettel" einzustellen.

    Ich weiß dass meine Ansichten Radikal sind, aber hier in Hannover habe ich das bisher so erlebt.

    PS: Wenn du Lehramt machen willst sieht das wieder anders aus ;-)
    Laital - Das neue Science-Fiction Universum
    http://www.laital.de

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    • #3
      @Phil Morteja Nur weil deine Freundin und du schlechte Erfahrungen mit dem Studium gemacht habt, muss das ja nicht allen passieren und außerdem muss es im IT-Gewerbe nicht umbedingt genauso zugehen, wie im geisteswissenschaftlichen Bereich.

      Also, ich habe auch wohl vor in der Richtung Politik oder Sozialwissenschaften was zu studieren. Bin aber auch noch nicht 100 %ig schlüssig, welchen Studiengang.
      Also, ich habe mich schon mal ein wenig erkundigt und für mich gab es wohl ein gutes Angebot in Bielefeld an der Uni. Dort könnte man Politikwissenschaften als Bachelor-Fach studieren(also 6 Semester). In Bielefeld ist das Fach aber wohl so umfangreich, dass man dies nur als Einfachstudium machen kann. Da die Berufsaussichten in den Geisteswissenschaften meistens nicht so gut aussehen habe ich auch schon überlegt, Sozialwissenschaften zu studieren. Das wurde in Bielefeld auch als Bachelor angeboten und umfasst ja eigentlich neben Politik noch Soziologie und Wirtschaft. Da konnte man dann als Nebenfach z.B Germanistik oder eine andere Sprache wählen oder auch Texttechnologie. Das ist wohl so etwas wie Informatik, nur statt Mathematik mehr auf Texte spezialisiert. Wenn man sich dann später noch etwas mehr auf Politik spezialisieren möchte, kann man noch einen Master in Politischer Kommunikation(war glaube ich der Name des Studienganges) draufsetzen.

      Das ist erstmal das, was ich darüber weiß, was ich im Internet und in der allgemeinen Studienberatung zu Bielefeld rausbekommen habe, jedoch wollte ich noch mich fachspezifisch beraten lassen und mich mal in Vorlesungen reinsetzen.

      @Hamarkhis vermutlich hat dich das noch nicht sonderlich weiter gebracht, doch ich stehe eigentlich auch noch so ziemlich am Anfang meiner Suche.
      Als grobes Berufsziel habe ich mir vorgestellt, vielleicht etwas im Bereich politischen Journalismus zu machen, wobei mir mein Studium als Hintergrund vielleicht hilfreich sein könnte, aber vielleicht käme ich auch irgendwie auch in den politischen Betrieb nach Berlin oder Brüssel in einer beratenden Tätigkeit.

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      • #4
        Zitat von Phil_Morteja
        - Dachtest du die Lehrer in der Schule sind nur 2 Stunden schlauer als der Lehrer, dann hast du noch keine Vorlesung besucht, da können die Studenten den Assistenten und Professoren noch so manches erklären.
        Nuja, zumindest was die Bedienung von Beamern und so angeht... Klar wird ein Großteil der Uni von Hiwis und Doktoranten geschmissen - aber das ist nun kein Argument gegen das Studium, schließlich lernt man ja offenbar was wenn man hinterher alles besser kann als der Prof...

        - Wie gut, dass man sich im Vorlesungssaal im Zirkus befindet und dem Professor noch beifall geklatscht wird (glaubt mir, ich habe mich vor lachen weg gepackt)
        Tja, das sind nunmal akademische Gepflogenheiten (wobei zumindest bei uns auf den Tisch geklopft wird ). Komische Rituale gibt es bei Ausbildungen ja wohl auch.

        - Es gibt wo anders Geld und die Ausbildung ist nicht schlechter, hier der Beweiß:
        Ich mache Ausbildung als Fachinformatiker und viele Firmen wollen lieber diese als Diplominformatiker, weil 0 Praktische Erfahrung und zumindest an unserer Uni wird nicht eine Programmiersprache gelehrt.
        Letzendlich weil die Diplomer doch eingestellt werden: Weil sie ein Zettel haben wo Diplom drauf steht. Die Personal- und Informatikabteilungen wollen lieber die Fachinformatiker einstellen, aber bekommen vom Vorstand anweisungen die Diplomer wirklich (!!!) nur wegen ihrem "Zettel" einzustellen.
        Als generellen Beweis würd ich das kaum ansehen - ein Politikstudium ist ja ein wenig anders als ein IT-Studium...

        Ich weiß dass meine Ansichten Radikal sind, aber hier in Hannover habe ich das bisher so erlebt.
        Ach naja, Hannover...was will man da schon erwarten...

        Aber zum Thema:
        1. Es gibt verschiedene arten bzw. Abschlüsse auf die man studieren kann: der klassische Magister, Diplom und der neue Bachelor. Letzterer ist IMO in den allermeisten Fällen Mist und unbrauchbar. Der Magisterstudiengang bietet generell den höchsten Grad an Freiheit: I.A. musst du eine bestimmte Anzahl von bestimmten Scheinen nachweisen um zu Prüfungen zugelassen zu werden - alles andere, Auswahl der Seminare, Auswahl der Themen, Anwesenheit etc.pp. ist prinzipiell dir überlassen. D.h. man lernt sehr gut sich selbst zu organisieren und selbstständig zu entscheiden was sich lohnt und was nicht - allerdings ist der Grad an Organisation recht gering, es gibt also keinen vorgeschriebenen Stundenplan etc. Wenn man also nicht lernt sich selbst zu organisieren kann man schonmal dumm dastehen. Zur Freiheit des M.A.-Studiums kommt noch die Auswahl normalerweiser zwei Nebenfächer, je nach Uni mehr oder weniger eingeschränkt. Gängige Kombinationen sind mit Soziologie, Geschichte, VWL, Philosophie, Rechtswissenschaft, Fremdsprachen. Schwer zu sagen was da zu empfehlen ist, kommt natürlich auch auf die Qualität des Fachs an der Uni drauf an. VWL/BWL, Recht sind sicher "bodenständiger" und können nicht schaden, insbesondere wenn man Richtung Innenpolitik gehen will. Soziologie ist wohl auch nützlich für Innenpolitik wenn man Richtung Sozialpolitik etc. geht, und falls es den Bereich "empirische Sozialforschung" innerhalb von Politik nicht geben sollte. Bei Ausrichtung Internationale Beziehungen (so hab ich dich verstanden?) find ich Geschichte recht nützlich, weil die Welt wie sie jetzt ist eben auf ihrer Geschichte basiert und sich vieles damit sehr gut erhellen lässt. Diese Spezialisierungen erfolgen übrigens meist im Hauptstudium, brauchst dir also jetzt nicht den ganz großen Kopp drum zu machen
        Der Diplomstudiengang ist dagegen eher durchorganisiert, und eingeschränkter was Nebenfächer angeht. Manche Unis haben beide Arten, manche allerdings nur einen (Berlin hat z.B. nur Diplom). Darauf sollte man achten falls man mal die Uni wechseln will.
        Englisch ist übrigens einfach Grundvoraussetzung für so ziemlich jedes Studium (außer vielleicht Germanistik ), insbesondere im Bereich IB ist der Löwenanteil der Literatur auf englisch.

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        • #5
          @Geordie: nein, ganz uninteressant war das nicht. Also in Stuttgart sind inzw. alle Studiengänge Bachelor-Studiengänge bzw. Master. Bei den anderen B-W Unis ist das nur stellenweise so.
          Ich denke, dass ich Politik auf jeden machen werde, nur ist für mich die Frage welche Fächer zusätzlich noch sinnvoll wären.
          Mein Berufsziel ist da schon so in Richtung hauptsächlich NGOs, also dann Entwicklungshilfe, Kontrolle der Menschenrechte. Eventuell wenn ich es schaffe UN oder eine der vielen anderen, nicht-staatlichen Organisationen.

          @Phil: Ich denke, was du da sagst, trifft nur sehr bedingt auf die Geisteswissenschaften zu. Es ist zwar sicherlich richtig, dass man im technischen und wirtschaftlichen Bereich inzw. auch einfach eine Ausbildung bei einem Betrieb oder einer Berufsakademie (zumindest in Bawü) machen kann. Bei den Geisteswissenschaften kommt man aber kaum um ein Studium rum, wenn man nicht ein kleines Licht bleiben will.

          @Jack: Hm, das mit den Abschlüssen ist schon mal interessant. Wie ich oben aber schon geschrieben hab, gibt es zumindest in Bawü einige Unis, die inzw. keine Magister und Diplome mehr anbieten. Ich hab das nicht genau nachvollziehen können, aber scheinbar sollen bis 2010 oder so, dass ja alle Unis machen.
          Das Problem ist jetzt bei den Nebenfächern, dass z.B. Geschichte, Philosphie oder Ethnologie mich schon sehr interessieren würden, man für diese Fächer aber entweder 2 moderne Fremdsprachen pder das Latinum braucht. Ich kann da mit keinem dienen, da ich nur Englisch in der Oberstufe belegt habe (so wie wohl über 80% aller Abiturienten). Und das ist es jetzt, was mich doch sehr verunsichert. Bis auf Englisch habe ich nämlich auch keine große sprachliche Begabung gezeigt, und da ist natürlich das Problem in wieweit man es schaffen kann, das Latinum oder meinetwegen Französisch (wäre sicherlich sinnvoller) nachzulernen.
          Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
          Makes perfect sense.

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          • #6
            Naja gut, traf nicht so ganz die Geisteswissenschaft Aber wollte halt mal meine Meinung und Erfahrungen zu dem Thema vertreten.
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            • #7
              Zitat von Harmakhis
              @Jack: Hm, das mit den Abschlüssen ist schon mal interessant. Wie ich oben aber schon geschrieben hab, gibt es zumindest in Bawü einige Unis, die inzw. keine Magister und Diplome mehr anbieten. Ich hab das nicht genau nachvollziehen können, aber scheinbar sollen bis 2010 oder so, dass ja alle Unis machen.
              Jo, das ist der Plan des sog. Bologna-Prozesses. Die ja gar nicht falsche Idee ist die Vereinheitlichung der europäischen Studienabschlüsse, damit man problemlos zwischen den Ländern wechseln kann. DAs Problem ist allerdings erstens die Umsetzung in Dtl. und zweitens eine generelle Standartisierung, d.h. Verflachung. In den meisten Fällen sind BA-Studengänge eher schmalspur: Man bekommt genau vorgeschrieben was man machen soll, wann man es machen soll, und welche Zielkriterien es gibt. Das ganze dann möglichst schnell in 6 Jahren durchziehen - da bleibt weder Zeit für einen Blick zur Seite noch für akademische Freiheit. Ob man letzteres will ist oder lieber eine Art Berufsausbildung ist natürlich eine persönliche Frage (ich persönlich ziehe meine Freiheit im Magister deutlich vor, v.a.nachdem ich in Cardiff nun den britischen Bachelor erfahren "darf"). Dazu kommt, daß die allermeisten neuen BA-Studiengänge ziemlich chaotisch ablaufen, weil keiner genau damit was anfangen kann, und es ja auch noch die alten MA-Leute gibt. Zumindest bei uns ist das ganze im Grunde auf eine Umbenennung und totale Beliebigkeit der Seminare hinausgelaufen. Viele Unis wollen mit dem BA auch einfach nur schneller Studenten abfertigen. Es ist z.B. nicht garantiert daß man mit dem Master weitermachen kann, zudem wird dieser auch nicht mehr gefördert, da man ja schon einen Abschluß hat. Besonders ärgerlich für Lehrämtler: Wer nicht zum Master zugelassen wird kann auch kein Lehrer werden - den BA kann man sich dann an die Wand heften.

              Das Problem ist jetzt bei den Nebenfächern, dass z.B. Geschichte, Philosphie oder Ethnologie mich schon sehr interessieren würden, man für diese Fächer aber entweder 2 moderne Fremdsprachen pder das Latinum braucht. Ich kann da mit keinem dienen, da ich nur Englisch in der Oberstufe belegt habe (so wie wohl über 80% aller Abiturienten). Und das ist es jetzt, was mich doch sehr verunsichert. Bis auf Englisch habe ich nämlich auch keine große sprachliche Begabung gezeigt, und da ist natürlich das Problem in wieweit man es schaffen kann, das Latinum oder meinetwegen Französisch (wäre sicherlich sinnvoller) nachzulernen.
              Bei BA-Studiengängen ist das mit echten Nebenfächern eh so eine Sache, IMO gibts da (zumindest bei uns) eher sowas wie "Spezielisierungsmodule". Wie gesagt, breit gefächerte Erfahrungen sind nicht unbedingt das BA-Ziel.
              Sprachvoraussetzungen sind immer so eine Sache, bei uns braucht man z.B. sinnigerweise kein Latinum wenn man nur neuere Geschichte studiert. Oftmals muss man Fremdsprachen auch erst zur Zwischenprüfung bzw. dem Äquivalent nachweisen - dann kann man die in den ersten Semestern noch nachlernen. Für LAtein ist das natürlich im Grunde überflüssige Anstrengung. Eine zweite moderne Fremdsprache zu lernen kann allerdings generell nur empfohlen werden, so günstig wie an der Uni geht das eh nie mehr . Allerdings ist das natürlich schon ein wenig idealistisch. Schließlich passiert das dann neben dem Studium, und beim BA wird man ganz schön mit "Routinearbeiten" vollgepackt. Ich habs bis jetzt auch nicht wirklich geschafft
              Einen Magister gibst übrigens wohl zumindest nohc in Heidelberg.

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              • #8
                @Harmarkhis Das mit NGOs mehr in Richtung Entwicklungspolitik oder in der UN zu arbeiten, habe ich mir auch schon überlegt, aber ich weiß nicht, wie gut man da so reinkommen kann. Ich könnte mir vorstellen, dass man sich da vielleicht durch bestimmte Sprachkenntnisse(Spanisch für Lateinamerika) oder vielleicht ein Studium einer bestimmten Kultur oder Religion(Islam) vielleicht spezialisieren müsste, doch Geschichtsstudium könnte vielleicht auch gehen.

                Das was du zu Geschichte und Sprachkenntnissen gesagt hast, habe ich auch schon gehört, dass man zwei Sprachen können muss, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass du nur eine Sprache in der Schule gelernt hast. Ich habe in der Unterstufe z.B. neben Englisch noch Latein gehabt und ich hätte sogar noch eine dritte Sprache lernen können. Muss man denn wirklich auch ein Latinum oder so haben, um Geschichte studieren zu können? Reicht es nicht einfach, wenn man Grundkenntnisse hat?

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                • #9
                  @Geordie: natürlich hatte ich schon mehr als nur Englisch. Hatte noch Französisch, aber nicht in der Oberstufe. Und die Unis rechnen nur Sprachen aus der Oberstufe an. So gesehen, war mein Französisch völlig für Katz'.

                  @Jack: das die BAs da nicht so toll sein sollen, habe ich schon häufiger gehört. Bzgl. neuerer Geschichte wäre das natürlich cool, wenn das da nicht von nöten wäre, da das was wäre was mich schon sehr interessieren und ich denke auch gut passen würde, auch im Bezug auf spätere Berufswahl.

                  Ich weiß jetzt auch nicht wie gut man in sowas überhaupt reinkommt, und viel Informationen bekommt man da auch nicht, aber wenn ich allein sehe was für Stellen beim Auswärtigen Amt ausgeschrieben sind für internationale Organisationen, dann bekomme ich das Gefühl, dass dies nicht unbedingt ein überlaufener Sektor des Arbeitsmarktes ist. Ist ja wohl auch eher ein Job, den man wirklich machen wollen muss und vielleicht auch ein klein wenig ein Idealist sein muss, um da überhaupt durchzuhalten. Von daher ist es wohl nicht so eine Art Jobsektor, wo die Leute sich massenweise bewerben. Und gebraucht werden, werden solche Leute wohl doch ziemlich viele und in Zukunft wohl mehr.
                  Da ist die Politik der Industriestaaten ja fast eine Jobgarantie...
                  Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                  Makes perfect sense.

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                  • #10
                    @Harmakhis

                    Also wenn du was in Richtung Politik studieren willst, was auch Zukunftschancen hat, kann ich dir Politik Südasiens empfehlen. Kann man allerdings nur in Heidelberg studieren, ist aber- zumindest im Sommersemester- NC-frei. Man kann hier auch Bachelor Südasienstudien machen, aber ist halt Bachelor (also ziemlicher Müll).
                    Möp!

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                    • #11
                      Ach so'n komisches Orchideenfach - du willst doch bloß nicht alleine sein da!

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                      • #12
                        Zitat von Jack Crow
                        Ach so'n komisches Orchideenfach - du willst doch bloß nicht alleine sein da!
                        Unterschätz mal die Orchideenfächer nicht.
                        Als ich letztes Semester mit Europäische Ethnologie anfing, dachte ich auch das studiert niemand, und dann waren wir knapp 130 Erstis.

                        @Harm.
                        Ich würde dir empfehlen etwas zu wählen was dich interesiert, da dann erfahrungsgemäß die Motivation etwas dafür zu tun größer ist.

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                        • #13
                          Zitat von Jack Crow
                          Ach so'n komisches Orchideenfach - du willst doch bloß nicht alleine sein da!
                          Das spricht der Neid der TU Braunschweig, und ihrer...ächem..Geisteswissenschaftler...
                          Möp!

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                          • #14
                            Da schonmal der erste Hinweis: Politikwissenschaft ist keine Geistes- sondern eine Sozialwissenschaft...

                            Kommentar


                            • #15
                              Jaja, wer redet denn hier von Politik? Geschichte ist eine Geisteswissenschaft...
                              Möp!

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