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    Heute haben wir die erste Deutsch-Schulaufgabe rausbekommen und für eine gute Freundin gab es leider keine gute Überraschung. Und es ist schwer, eine schlechte Note einer Schulaufgabe wieder auszugleichen, die leider doppelt zählt. Ihr hauptsächliches Problem liegt eigentlich im Ausdruck bzw. im Satzbau und da ich ihr versprochen habe, dass wir das ab sofort immer zusammen üben, da meine Note in Deutsch immer um eine zwei schwankt, frage ich mich nun, was man denn für Übungen machen kann, dass es sich bessert. Jedenfalls haben wir ausgemacht, dass wir uns jetzt einmal in der Woche treffen, damit ich ihr ein bisschen helfen kann. Ich kenne sie recht gut und weiß deshalb auch, dass sie sich mündlich sehr gut ausdrücken kann und auch im Interpretieren von Dingen nicht unbedingt schlecht ist, jedoch scheitert sie leider am Wiedergeben in schriftlicher Form. Gibt es dafür Übungen, die wir dann zusammen machen können? Die nächste Schulaufgabe ist im Übrigen eine Erörterung und davon wollen wir dann sowieso ein paar zusammen machen.

    LG
    Nur wer vergessen wird, ist tot.
    Du wirst leben.

    ---- RIP - mein Engel ----

  • #2
    Ich hab keine pädagogischen Erfahrungen, aber der ganz einfache Rat, der sich mir aufdrängt: Sie soll Bücher lesen. Wenn man wohlformulierte Sätze nicht nur hört, sondern auch sieht, also liest, sollte sich das doch spielerisch einprägen.

    Am besten dann deutsche Autoren. Keine translated books, sondern Bücher, deren Satzschätze in Originalsprache kultiviert wurden.

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    • #3
      Also ich hab letztens mal den extrem hilfreichen Tipp erhalten, dass ich Sätze kurz halten soll und Schachtelsätze vermeiden soll. Man verliert sich sonst darin und vergisst, wie der Satz eigentlich enden muss, oder vergisst Verben etc. Ein Satz über mehr als 3 Zeilen ist meistens kaum lesbar.

      Aufgaben, naja, das üben. Nicht gleich seinen Gedankengang direkt aufschreiben, sondern den Gedanken nochmals ordnen und stückeln wenns sein muss.
      When I feed the poor, they call me a saint.
      When I ask why the poor are hungry, they call me a communist.


      ~ Hélder Câmara

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      • #4
        Oft hilft es auch die Journalistischen Ws zu berücksichtigen:
        Wer macht was wann wo und warum.
        Lies mal einige Ihrer Texte, vllt findest Du Muster ihrer Fehler.

        Und den Text strukturieren:
        1.) Tell them what you'll tell them.
        2.) Tell them.
        3.) Tell them what you talled ( ich hoffe das Verb stimmt?) them.
        \\// Dup dor a´az Mubster
        TWR www.labrador-lord.de
        United Federation of Featherless
        SFF The 6th Year - to be continued

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        • #5
          Zitat von Gil Grissom Beitrag anzeigen
          Ich hab keine pädagogischen Erfahrungen, aber der ganz einfache Rat, der sich mir aufdrängt: Sie soll Bücher lesen. Wenn man wohlformulierte Sätze nicht nur hört, sondern auch sieht, also liest, sollte sich das doch spielerisch einprägen.

          Am besten dann deutsche Autoren. Keine translated books, sondern Bücher, deren Satzschätze in Originalsprache kultiviert wurden.
          Das werde ich ihr morgen einmal vorschlagen. Klingt plausibel. Aber lesen kann sie ja besser als ich.
          Zitat von Kid Beitrag anzeigen
          Also ich hab letztens mal den extrem hilfreichen Tipp erhalten, dass ich Sätze kurz halten soll und Schachtelsätze vermeiden soll. Man verliert sich sonst darin und vergisst, wie der Satz eigentlich enden muss, oder vergisst Verben etc. Ein Satz über mehr als 3 Zeilen ist meistens kaum lesbar.

          Aufgaben, naja, das üben. Nicht gleich seinen Gedankengang direkt aufschreiben, sondern den Gedanken nochmals ordnen und stückeln wenns sein muss.
          Drei Zeilen sind ja noch kein verschachtelter Satz, wenn man daran denkt, dass es per Hand geschrieben wurde. So schlimm formuliert fand ich es auch überhaupt nicht und ich denke, dass es eher daran liegt, dass sie zwar weiß, um was es geht und was sie gerne hinschreiben möchte, aber sie kann es einfach nicht so auf dem Papier wiedergeben. So hat sie mir das auch geschildert.

          Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
          Oft hilft es auch die Journalistischen Ws zu berücksichtigen:
          Wer macht was wann wo und warum.
          Lies mal einige Ihrer Texte, vllt findest Du Muster ihrer Fehler.

          Und den Text strukturieren:
          1.) Tell them what you'll tell them.
          2.) Tell them.
          3.) Tell them what you talled ( ich hoffe das Verb stimmt?) them.
          Sie kopiert mir die Schulaufgabe sowieso, weshalb ich mir das mal anschauen kann. Durchgelesen habe ich sie mir ja schon einmal.
          Und geht das auch auf Deutsch?
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          Du wirst leben.

          ---- RIP - mein Engel ----

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          • #6
            Der Tipp mit den Büchern ist sehr gut,dazu gibts noch ein "Update" (weiss ich von der nachhilfe meiner Tochter,die ein ähnliches Problem hatte)
            nämlich Passagen aus nem Buch lesen und dann den Inhalt der Passage (sofern man ihn verstanden hat) selber niederschreiben und anschliessend mit dem originaltext vergleichen,damit das Verständniss für Formulierungen einem selber klar wird..
            .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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            • #7
              Zitat von [OTG]Marauder Beitrag anzeigen
              Der Tipp mit den Büchern ist sehr gut,dazu gibts noch ein "Update" (weiss ich von der nachhilfe meiner Tochter,die ein ähnliches Problem hatte)
              nämlich Passagen aus nem Buch lesen und dann den Inhalt der Passage (sofern man ihn verstanden hat) selber niederschreiben und anschliessend mit dem originaltext vergleichen,damit das Verständniss für Formulierungen einem selber klar wird..
              Also so etwas wie eine Inhaltszusammenfassung? Und dann schauen, was sie falsch oder richtig gemacht hat?
              Nur wer vergessen wird, ist tot.
              Du wirst leben.

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              • #8
                Zitat von Vanth_ Beitrag anzeigen
                Also so etwas wie eine Inhaltszusammenfassung? Und dann schauen, was sie falsch oder richtig gemacht hat?
                ja genau,funktioniert aber halt erst bei jemandem der auch in der lage ist zu verstehen ob seine eigene Zusammenfassung den "Sinn" genauso wiedergibt wie das original..die Nachhilfe meiner Tochter hat sie zb.immer Krimi oder SF Bücher lesen lassen,wegen des wiedergebens der teilweise komplexen Handlung..
                .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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                • #9
                  Zitat von [OTG]Marauder Beitrag anzeigen
                  ja genau,funktioniert aber halt erst bei jemandem der auch in der lage ist zu verstehen ob seine eigene Zusammenfassung den "Sinn" genauso wiedergibt wie das original..die Nachhilfe meiner Tochter hat sie zb.immer Krimi oder SF Bücher lesen lassen,wegen des wiedergebens der teilweise komplexen Handlung..
                  Die Texterschließung können wir ja noch üben. Da die nächste Schulaufgabe aber ja eine Erörterung sein wird, müssen wir erst einmal schauen, dass sie sich in der Sprache verbessert...was man natürlich durch auch durch die Texterschließung üben kann....klar. Sie wäre auch mit einer vier im Zeugnis zufrieden und nach meiner Berechnung bräuchte sie dafür in der nächste Schulaufgabe eine vier. Das sollte jedoch zu schaffen sein, wenn wir einmal in der Woche üben. Das mit dem Lesen und Zusammenfassen werde ich ihr morgen ebenfalls noch sagen.
                  Nur wer vergessen wird, ist tot.
                  Du wirst leben.

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                  • #10
                    Damit die Sprache nicht zu langweilig ist, bietet sich auch ein
                    Lexikon für Synonyme an.
                    \\// Dup dor a´az Mubster
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                    • #11
                      Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
                      Damit die Sprache nicht zu langweilig ist, bietet sich auch ein
                      Lexikon für Synonyme an.
                      Das bringt einem aber in der Schulaufgabe Nichts. Das Einzige, was wir dort verwenden dürfen, ist ein Duden, aber doch kein Synonym-Lexikon.
                      Nur wer vergessen wird, ist tot.
                      Du wirst leben.

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                      • #12
                        Zitat von Vanth_ Beitrag anzeigen
                        Das bringt einem aber in der Schulaufgabe Nichts. Das Einzige, was wir dort verwenden dürfen, ist ein Duden, aber doch kein Synonym-Lexikon.
                        Es hilft aber zu Hause beim Üben. Erst schreibt man z. B. einen Absatz und dann formuliert man diesen durch Einsetzen von Synonymen um. Dadurch wirken Texte kreativer, weil nicht einfach nur der Original-Text wiederholt wird.
                        \\// Dup dor a´az Mubster
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                        • #13
                          Zitat von Vanth_ Beitrag anzeigen
                          Da die nächste Schulaufgabe aber ja eine Erörterung sein wird, müssen wir erst einmal schauen, dass sie sich in der Sprache verbessert...was man natürlich durch auch durch die Texterschließung üben kann....klar.
                          Da würde ich zu Zeitungen und Magazinen greifen (mit einen gewissen Niveau), und mir dort speziell die journalistischen Kommentare näher ansehen. Markiert die wichtigen Passagen (Textmarker), und seht euch an, wie der Verfasser dort seine Argumentation aufgebaut hat. Als Übung kann man dann, dazu seinen eigenen Kommentar verfassen.
                          Ach ja, zur Übung des sprachlichen Ausdrucks und dem Verfassen von Texten, eignet sich ein Diskussionsforum hervorragend.
                          Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                          Dr. Sheldon Lee Cooper

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                          • #14
                            Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
                            Es hilft aber zu Hause beim Üben. Erst schreibt man z. B. einen Absatz und dann formuliert man diesen durch Einsetzen von Synonymen um. Dadurch wirken Texte kreativer, weil nicht einfach nur der Original-Text wiederholt wird.
                            Das bringt ihr aber erst mal Nichts, da sie ja den Text nicht sprachlich wiedergeben kann, obwohl sie selbst eigentlich weiß, wie er zu interpretieren ist. Das schaffen nicht alle. Erst einmal muss sie ihn wiedergeben können und danach kann man an den Formulierungen arbeiten.

                            Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
                            Da würde ich zu Zeitungen und Magazinen greifen (mit einen gewissen Niveau), und mir dort speziell die journalistischen Kommentare näher ansehen. Markiert die wichtigen Passagen (Textmarker), und seht euch an, wie der Verfasser dort seine Argumentation aufgebaut hat. Als Übung kann man dann, dazu seinen eigenen Kommentar verfassen.
                            Kommentare klingen gut. Aber bis man da mal ein Kommentar gefunden hat, der wirklich eine Argumentation beinhaltet. Ich frage am Montag jetzt erst mal bei unserem Deutsch-Lehrer nach, ob er möglicherweise Texte zur Verfügung stellt, zu welchen eine Musterlösung bereitliegt.

                            Ach ja, zur Übung des sprachlichen Ausdrucks und dem Verfassen von Texten, eignet sich ein Diskussionsforum hervorragend.
                            Naja.
                            Nur wer vergessen wird, ist tot.
                            Du wirst leben.

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                            • #15
                              Lexikon für Synonyme
                              Bitte folgt nicht solchen wie gut auch immer gemeinten Ratschlägen. Benutzt nur Wörter, die ihr kennt. Erweitert euren Wortschatz lieber durch vermehrtes Lesen, aber fügt auf keinen Fall in Texte einfach mal ein paar "Synonyme" aus einem Lexikon ein. Das schlägt garantiert fehl, und führt bei Lesern im besten Fall zu Lachkrämpfen und im schlimmsten Fall zu Verwirrung.
                              Los, Zauberpony!
                              "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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