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Fortschritt der Menschheit?!

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  • Fortschritt der Menschheit?!

    Seien wir mal ehrlich, machen wir Menshcen Fortschritte?
    Mag sein in manchen Sachen schon aber wenn ich mir die Lage mal genauer betrachte......glaube ich eher das wir auf der Stufenskaler wieder zurück gehen.
    So viel Leit und so viele Kriege...Anschläge und hast de nicht gesehen!
    Ich bin der Meinung, das dies kein Fortschritt ist.
    Ich verlange ja nicht das sich alle Menschen auf der ganzen Welt verstehen aber wenigstens so loial sind, dass wir uns nicht gegenseitig zertsöhren.
    In dem Punkt sind wir so oder so unlogisch...
    Erst jammern wir, wenn Menschen bei Orkanen, Erdbeben, Sintfluten u.s.w. drauf gehen aber anders wo bringen wir sie um.
    Das ist doch ein Widerspruch in sich.
    In dem Punkt schähme ich mich ein Mensch zusein.
    Also um es auf den Punkt zubringen...

    Ich bin der Meinung das wir uns zurück bewegen und das finde ich echt schade aber da kann man woll nix machen°°


  • #2
    Nun man muss das wohl von zwei Seiten sehen. Es gibt schon Menschen, die sich fortschrittlich verhalten. Sonst wäre die Welt längst verloren. Denke mal an die vielen Menschen die gegen den Irak-Krieg demonstriert haben.
    Auf der anderen Seite gibts natürlich immer wieder Menschen die aus der Vergangenheit nichts gelernt haben. Sei es Krieg, Terror oder bestimmte Ideale!
    Ich schäme mich nicht ein Mensch zu sein, denn ich bin einer, der die Welt zum gute verändern will.
    Sorans Fußballblog - Einblicke in die Welt des Fußballs - Spielberichte, Fotos und mehr. :)
    Mein Videokanal - Supportvideos vom Fußball

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    • #3
      Naja.. ich will hier ja keine zweite Debatte über die menschliche Fähigkeit zur Selbstlosigkeit anfangen, aber die Demos gegen den Irakkrieg sind nun wirklich kein Zeichen für die Großartigkeit der modernen Menschen.

      Ich behaupte jedenfalls, dass die meisten Teilnehmer dieser Demonstrationen bloß aus "Gutmenschentum" gehandelt haben: Man kann sich eben so wunderbar edel und auf der richtigen Seite fühlen, wenn man gegen einen Krieg demonstriert. Aber wo sind die gleichen Massen wenn es um weniger medienwirksame Themen wie Tschetschenien oder die Völkermorde in Afrika geht?

      Nicht dass ich den Irakkrieg befürworten würde - im Gegenteil - aber die Anti-Irakkrieg-Demos sind nun wirklich kein Beweis dafür, dass die Menschheit sich zum besseren entwickelt.
      Zum schlechteren entwickelt sie sich allerdings auch nicht... in jeder Zeit gab es Kriege und Gewalt massenweise. Die Menschheit bleibt im großen und ganzen immer die gleiche - denn kulturelle Veränderung wirkt nur oberflächlich.

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      • #4
        Mag sein aber in der heutigen Zeit hätten wir genug Möglichkeiten Kriege zu vermeiden aber keiner tut es und ich hab ja auch nicht gesagt die komplette Menscheit schreitet zurück sondern der Hauptteil und die Menschen die vernünftig sind(wenn man vernünftig über haupt sagen kann weil wer ist schon vernünftig) leiden darunter.
        Die sist meine Meinung...wir könnten viel mehr erreichen aber wir tuen es nicht nein, wir stecken unser gesamtes Wissen in Atomwaffen und haste nicht geshen.
        Das ist das was mich aufregt!

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        • #5
          Nun, wenn ich mir die weltpolitische Lage um 1990 anschaue und mit der heutigen vergleiche, dann ist die Welt in der Tat gefährlicher geworden.

          Dennoch glaube ich schon, das zumindest die Theorie der Menschenrechte wesentliche Fortschritte gemacht hat, in den letzten Jahrhunderten.
          Viele Dinge, die früher ganz offen ausgeübt wurden, sind heute zumindest gesellschaftlich so geächtet, dass sie offiziell niemand ausüben kann (Sklaverei, Kolonialismus, Folter).
          Gut, man kann nun argumentieren, dass es diese Dinge über das Instrument des Geldkreislaufes "versteckt" weiterhin gint. (z.B. "freiwillge Versklavung" aus wirtschaftlicher Not heraus, die natürlich gar nicht freiwillig ist).

          Aber dennoch behaupte ich, noch nie in der Menschheitsgeschichte konnte ein so hoher Prozentsatz der Menschen "frei" leben, wie heutzutage.

          Natürlich gibt es auf einem solchen Weg immer wieder Rückschläge, aber das ist doch kein Grund, aufzugeben. Ein Kind fällt ja auch 1000 mal hin, bevor es laufen kann.
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          • #6
            Zudem sind 100 Jahre kein Zeitraum, um zu schauen, ob man Fortschritte gemacht hat.
            Aber wir leben noch - ist das nicht schon ziemlich fortschrittlich?
            Republicans hate ducklings!

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            • #7
              Na ja, ich denke aber schon, dass man heutzutage auch viele rückschrittliche Tendenzen beobachten kann. Irgendwie war die Menschheit gesellschaftlich auch schon mal weiter, wobei ich jetzt auf keinem Fall das gescheiterte "Experiment" des real existierenden Sozialismus meine.

              Aber wenn man mal die aktuelle Lage in Deutschland sieht und merkt, wie soziale Errungenschaften der Demokratie langsam wieder demontiert werden, so z.B. soziale Sicherungssysteme oder die 35 Stunden-Woche... Bei der ist es noch gar nicht so lange her, dass sie im Westen erkämpft wurde.

              ...und wenn man sich die heutige Fernsehlandschaft anschaut würde ich auch sagen, dass wir vor 10-20 Jahren ethisch und moralisch auch schon mal weiter waren.

              Riesige Fortschritte macht für mich vor allem die Technologie. Seht z.B. was ich hier gerade tue. Früher hat man noch Briefe geschrieben.

              Gruß, succo
              Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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              • #8
                Ich tippe auch heute noch meine Beiträge auf der Schreibmaschine.

                Nein, das, was du schreibst, würde ich so nicht unterschreiben. Einerseits ist z.B. der Fortschritt (durch die Anti-Baby-Pille) für die Probleme in den Sicherungssystemen mitverantwortlich. Darüberhinaus ist wohl die persönliche Freiheit in der Lebensgestaltung nie so groß gewesen wie heute.

                Was das Fernsehen anbetrifft: Natürlich hauen die Privaten auf die Pauke, aber ob das Fernsehen vor 20, 30 Jahren soviel niveauvoller war, würde ich generell nicht behaupten. Ich erinnere in diesem Zusammenhang z.B. an die "Guldenburgs" im ZDF.
                Republicans hate ducklings!

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                • #9
                  Genau schauen wir uns doch mal die Straßenfeger von damals an.

                  Dalli-Dalli, Hitparade, Klimmbimm - alles sehr niveauvolles Fernsehen.
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                  • #10
                    Was ich meinte waren ja auch eher alle Arten vom sogenannten "Reality-TV", diverse Nachmittags-Talk-Shows oder merkwürdige psycho-Spielchen ala "Judas Game".

                    Zum Beispiel bei "Big Brother" und allem ähnlich angelegten Mist geht's es doch immer darum, jemanden zum Gaudi der Zuschauer in die A....loch-Rolle zu drängen.

                    ...und wenn ich sehe, wie sie in den Nachmittags-Talk-Shows nicht müde werden Arbeitslose als kriminelles Gesindel hinzustellen...

                    Ich denke schon, dass als die Einschaltquoten noch nicht der einzigste Maßstab für das Überleben eines Senders waren, man noch gewisse Grenzen kannte.

                    Abgesehen davon hab ich "Dalli Dalli" geliebt.

                    Original geschrieben von endar
                    Darüberhinaus ist wohl die persönliche Freiheit in der Lebensgestaltung nie so groß gewesen wie heute.

                    Tja, aber diese persönliche Freiheit ist ja auch stark von den persönlichen Lebensumständen abhängig.
                    Arbeitslose sind diesbezüglich schon mal stark eingeschränkt und da es heute mehr Arbeitslose gibt als früher würd ich eher sagen, dass die persönliche Freiheit in der Lebensgestaltung heute eher geringer ist als früher.
                    Bei Ex-DDR-Bürgern ist es ein Generationsproblem und auch eine Frage des subjektiven Standpunkts.
                    Die Meisten konnte sich früher noch eine Reise nach Rumänien erlauben, heute oft nicht mal mehr das.
                    ...und darüber, dass diejenigen die sich unter DDR-Bedingungen nicht ihren Neigungen und Interessen entsprechend qualifizieren konnten/durften auch heute in der Regel keine zweite Chance erhalten, hab ich mich ja schon öfters geäußert.

                    Nun gut, dafür kann man heute laut auf den Kanzler schimpfen ohne verhaftet zu werden.

                    Gruß, succo
                    Zuletzt geändert von succo; 22.03.2004, 15:54.
                    Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                    • #11
                      Ich würde beizweifeln, dass die Errungenschaften wie Demokratie, soziale Marktwirtschaft, usw. Hinweise darauf sind, dass sich die Menschen weiter entwicklen. Es ist ein Zeichen für unsere kulturelle Entwicklung, die aber IMHO völlig losgelöst von der Entwicklung der Menschheit als Gattung laufen kann.

                      Im Prinzip hat sich seit den Höhlen nichts verändert, alle Sachen wie Unterdrückung und auch Freiheit, sind heute nur anders verpackt, sodass wir glauben, dass wir uns entwickelt hätten. Steht zwar nicht mehr Despotismus drauf, drin ist es noch allemal.

                      Insgesamt glaube ich sogar, dass die Menschheit gar nicht zu einer wahren Entwicklung in der Lage ist. Denn um z.B. zu solchen Blümchenpflückern, wie Picard zu werden, müssten wir unser evolutionäres Erbe überwinden und das halte ich - solange man es nicht "herauszüchtet", für nicht möglich. Wir werden es nur schaffen, die Auswirkungen unserer Gene schöner zu verpakcen und abzudämpfen, aber all die kulturelle und technologische Entwicklung wird nie unsere wahre Natur verdrängen können, das was wir sind: konkurrierende Tiere, die nur auf fressen, trinken, schlafen und kopulieren aus sind.

                      Letztlich sind wir eine hohe Form des Affens, das sollte man nie vergessen.
                      Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                      Makes perfect sense.

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                      • #12
                        Das stimmt woll.
                        Wir sind von der Evulotion her immer noch Affen. ich meine was machen wir jetzt anders was wir heute machen auser der Technik jetzt. Davon mal abgeshen.
                        Früher haben wir uns mit Stöcken und Steinen bekriegt und heute machen wir genua das selbe nur mit anderen Mitteln.
                        Albert Einstein sagte mal das er nicht wüßte womit wir uns im dritten Weltkrieg bekriegen würden aber im vierten machen wir es wieder mit Stöcken und Steinen und das sehe ich nicht wirklich als Fortschritt!

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                        • #13
                          @succo: Nun, du kannst aber immerhin in einem Beruf deiner Wahl arbeitslos sein und nicht in dem, welchen deine Eltern für dich bestimmt haben.

                          Nein, ich meine damit tatsächliche die Zunahme der persönlichen Freiheit, die Lebensgestaltung frei zu wählen. Man muss z.B. heute nicht mehr heiraten, wenn man nicht will und man darf sich wieder scheiden lassen und die Leute sprechen trotzdem noch mit einem. Und wenn man heute sagt, man sagt schwul, bohrt einem auch keiner mehr den Schädel an, um irgendwelche Gehirnzentren zu veröden.
                          Dass Wahlmöglichkeiten natürlich von dem wirtschaftlichen Hintergrund abhängen, versteht sich von selbst.

                          Ich mochte Dalli Dalli auch und Klimbim auch, besonders Elisabeth Volkmann.
                          Republicans hate ducklings!

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                          • #14
                            Ich gebe Harmakhis recht, ein signifikanter Fortschritt der menschlichen Gattung ist nicht feststellbar.
                            Wuesste aber auch nicht, was in diesem, evolutionstechnischen Zusammenhang Fortschritt bedeutet - wahrscheinlich eine immer groessere Anpassungsfaehigkeit an neue Umweltbedingungen.

                            Die Menschheit macht aber imho jedenfalls Fortschritte, auch ueber alle Kulturen hinweg betrachtet - es gibt doch zum Glueck nicht allzuviele Laender, wo ich lieber vor 100, 500, 1000 oder 5000 Jahren gelebt haette als heute.
                            Innerhalb unserer westlichen Kultur ist auch ein klarer Fortschritt erkennbar, vor allem, wie endar imho richtig bemerkt, im gesellschaftlichen Bereich. Wir sind alle gebildeter, gesuender, reicher und vor allem liberaler als frueher. Ein grosses Lob an die Sozialdemokratie, btw.
                            Der Mensch ist endlich auch ein Federvieh, denn gar mancher zeigt, wie er a Feder in die Hand nimmt, dass er ein Viech ist.
                            Johann Nestroy

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                            • #15
                              Ich stimme da größtenteils Erich Kästner zu

                              Die Entwicklung der Menschheit

                              Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt,
                              behaart und mit böser Visage.
                              Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt
                              und die Welt asphaltiert und aufgestockt,
                              bis zur dreißigsten Etage.

                              Da saßen sie nun, den Flöhen entflohn,
                              in zentralgeheizten Räumen.
                              Da sitzen sie nun am Telefon.
                              Und es herrscht noch genau derselbe Ton
                              wie seinerzeit auf den Bäumen.

                              Sie hören weit. Sie sehen fern.
                              Sie sind mit dem Weltall in Fühlung.
                              Sie putzen die Zähne. Sie atmen modern.
                              Die Erde ist ein gebildeter Stern
                              mit sehr viel Wasserspülung.

                              Sie schießen die Briefschaften durch ein Rohr.
                              Sie jagen und züchten Mikroben.
                              Sie versehn die Natur mit allem Komfort.
                              Sie fliegen steil in den Himmel empor
                              und bleiben zwei Wochen oben.

                              Was ihre Verdauung übrigläßt,
                              das verarbeiten sie zu Watte.
                              Sie spalten Atome. Sie heilen Inzest.
                              Und sie stellen durch Stiluntersuchungen fest,
                              daß Cäsar Plattfüße hatte.

                              So haben sie mit dem Kopf und dem Mund
                              Den Fortschritt der Menschheit geschaffen.
                              Doch davon mal abgesehen und
                              bei Lichte betrachtet sind sie im Grund
                              noch immer die alten Affen.
                              Veränderungen sind IMO nur von oberflächlicher Art vorhanden, aber im Grunde hat sich die Menschheit nicht sehr viel weiter entwickelt. Gut, vom anderen Standpuntk aus gesehen, haben wir schon Fortgeschritte gemacht, aber trotzdem begehn wir immer wieder die gleichen Fehler und haben typische Verhaltensweisen, die wir wol nie ablegen werden (Rache, Vergeltung -> Krieg etc.).
                              Im vorzeitigen Ruhestand.

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