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Bericht zur Lage der Nation

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  • Bericht zur Lage der Nation

    Um die Probleme unserer Nation zu analysieren, sollten wir uns zunächst einmal fragen, ob nur Deutschland unter Problemen leidet.
    Die einzig wahre Antwort hierauf lautet: NEIN!
    Tatsächlichen leiden die Vereinigten Staaten von America ebenfalls unter Problemen, das Größte heißt George Bush!
    Bush und seine erzkonservative Verbrecher-Regierung betreibt seit Jahren ein politisches Programm zur Vernichtung von mittelständischen und kleinen Unternehmen, welche durch steuerliche und andere Vorteile für Großunternehmen hervorgerufen wird, diese gehören zur wichtigsten Klientel von Bush und seiner Truppe von korrupten Möchtegern-Politikern.
    Aber zurück zum Thema.
    Das deutsche Problem ist etwas anders gelagert, hier kommt nämlich die Globalisierung zum Tragen, welche einen schädlichen Einfluss auf die Manager der deutschen Großunternehmungen hat.
    So kommt es, dass diese immer mehr verdienen, während man die Belegschaft mit Entlassungen und Lohnkürzungen quasi erpresst. Desweiteren- und hierfür ist Daimler Chrysler ein Paradebeispiel- müssen diese Manager bei Fehlentscheidungen überhaupt keine Konsequenzen befürchten, während ein normaler Arbeiter oder Angestellter bei Fehlern solcher Tragweite bereits zehn mal gefeuert worden wäre.
    Warum der Aufsichtsrat im Falle Daimler-Chrysler nichts unternimmt ist nicht schwer zu eklären:
    Um Gewinn zu erzielen senkt man zur Not die Herstellungskosten, zulasten der Qualität selbstverständlich, wie man im Moment sehr gut sieht oder man quätscht ein wenig die Belegschaft aus.
    Gewinn ist alles, was Aktionäre und somit den Aufsichtsrat naturgemäß interessiert, dass damit das Unternehmen langsam vor die Hunde geht, ist dabei egal.
    Doch es gibt auch Positivbeispiele:
    Der Porsche-Konzern arbeitet praktisch wie ein Uhrwerk zusammen, alle arbeiten auf den Erfolg hin, die Mitarbeiter werden kräftig am Gewinn beteiligt (Und der ist im Moment sehr hoch) und die Qualität ist bestens, so muss ein Unternehemen im besten Falle aussehen!
    Warum wandern immer mehr Unternehemen aus?
    Ein Faktor ist die Benachteiligung des Mittelstandes in diesem Lande, auch die Absenkung der Körperschaftssteuer, die erst vor kurzem beschlossen wurde, wird alle entlasten, nur nicht die, die es nötig haben.
    Desweiteren die bereits angesprochene "Geiz-ist-Geil-Mentalität" der Deutschen, welche u.a. auch auf den unterentwickelten Patriotismus in diesem Lande un eine gewisse Unaufgeklärtheit zurückzuführen ist.
    Was ich nicht verstehe ist, dass viele Deutsche sich darüber aufregen, dass Ihr Arbeitsplatz oder der Ihres Nachbarn in Billiglohnländer verlagert wird, tatsächlich tragen viele Deutsche zu diesem Dilemma bei!
    Meiner Meinung nach muss Patriotismus und Arbeitsplatzsicherung in diesem Land an der Kasse beginnen, dass meine These nicht so abwegig ist, beweisen die immer noch hervorragenden Exportzahlen.
    Hier ist zum Einen Aufklärung über diese Sachverhalte, sowie die Vernunft der Menschen gefordert, aber was noch viel wichtiger ist:
    Vertrauen und der Glaube an eine Perspektive für die Zukunft!
    Meiner Einschätzung nach ist dies das größte Versäumnis der deutschen Politik, vor allem, da Misstrauen im Geiste der Deutschen mehr noch als in dem anderer Völker verankert ist.
    Einen Ruck wird es nicht geben solange die Deutschen diese Perspektive nicht zurückgewinnen.
    Hier sind zum Einen die Politik und auch die Großkonzerne gefragt, um den Menschen dieses Vertrauen zurück zu bringen.
    Allerdings sollte den Menschen bewusst gemacht werden, dass jeder von uns eine Verantwortung zu tragen hat.
    Für die eigene Zukunft, für die des Nachbarn und vor allem:
    Für die unserer Kinder!

    Wund vom Schreiben schließt Thorsten alias Enterprise-A

  • #2
    Also abgesehen davon das ich dir im wesentlichen zustimmen kann und eben auch mehr patriotismus und vernunft mir wünsche kann ich nur sagen :
    sehr treffend auf den punkt gebracht !
    Es ist nicht der Klug der viel weiß, viel klüger ist der der weiß wo er nachgucken muß wenn er was wissen will!
    Londo Mollari:Everyone remembered the great rulers, and everyone remembered the insane rulers, but no one ever cared about the competent ones.

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    • #3
      Zwei einfache Fragen:

      1.) Worauf soll bitte eine Perspektive bestehen? "Vertrauen" und "Glaube" in was?

      2.) Was soll bitte Patriotismus? Durch diese Ideologie wurden schon zwei Weltkriege verursacht, wobei die Autarkiepolitik ("Deutsche kauft nur bei Deutschen" etc.) alleine schon zwangsläufig in den Zweiten Weltkrieg geführt hätte.

      "Vertrauen" und "Glaube" in das "eigene Land" ist eine inhaltsleere Phrase.
      Resistance is fertile
      Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
      The only general I like is called strike

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      • #4
        @Max
        Mit dem patriotismus stimme ich dir voll und ganz zu Außerdem sollten die deutschen meiner meinung nach sehr sehr vorsichtig mit patriotismus sein!Viel besser als patriotismus (IMO veraltet)ist die verständigung und beziehung der Nationen untereinander,dass ist wichtig.
        Let's make sure history never forget the name ENTERPRISE
        Scotty wir werden dich nie vergessen

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        • #5
          Zitat von Enterprise-A
          Desweiteren die bereits angesprochene "Geiz-ist-Geil-Mentalität" der Deutschen, welche u.a. auch auf den unterentwickelten Patriotismus in diesem Lande un eine gewisse Unaufgeklärtheit zurückzuführen ist.
          Was ich nicht verstehe ist, dass viele Deutsche sich darüber aufregen, dass Ihr Arbeitsplatz oder der Ihres Nachbarn in Billiglohnländer verlagert wird, tatsächlich tragen viele Deutsche zu diesem Dilemma bei!
          Meiner Meinung nach muss Patriotismus und Arbeitsplatzsicherung in diesem Land an der Kasse beginnen, dass meine These nicht so abwegig ist, beweisen die immer noch hervorragenden Exportzahlen.
          Erläutere mal bitte den Zusammenhang zwischen Patriotismus und "Geiz ist Geil" Mentalität. Ich denke, der zurückhaltende oder gar nicht vorhandene Nationalstolz der Deutschen stellt eher eine große Errungenschaft dar. Dass "Deutschland, Deutschland" Rufe außerhalb von Sportverantstaltungen nur selten zu hören sind, kann man doch nur begrüßen. In Zeiten der globalen Ausrichtung der Unternehmen ist es sowieso nur konsequent, dass sich der Bundesbürger in seinem Kaufverhalten ebenso international verhält. Dabei denkt er mehr und mehr kostenorientert und ahmt damit letztlich ebenfalls nur nach, was die Unternehmen stets vormachen.

          Als Arbeitssuchender hast du zudem einfach nicht die Wahl, das teurere Deutsche Produkt gegenüber der im Ausland gefertigten Ware zu erwerben, so denn eine solche Alternative überhaupt existiert. Natürlich könnten wir alle schöne Kredite aufnehmen, um weiter fröhlich Einkaufen zu können wie es in den USA gang und gebe ist. Dass dann am Ende die Privatverschuldung, von den alarmierenden Werten die sie heute schon erreicht, zukünftig in absolut exorbitante Höhen schnellen wird, wäre dabei gewiss nebensächlich.
          Die viel beklagte Konsumverweigerung der Bürgerinnen und Bürger haben sich m. E. die Unternehmen ganz allein zuzuschreiben. Bei all den Forderungen nach Abbau des Kündigungsschutzes, Lohnkürzungen, Drohung mit Abwanderung etc. ist es kein Wunder, dass der Deutsche keinerlei größere Investitionen mehr tätigt. Ein Unternehmer würde doch genauso handeln, und in einem äußerst unsicheren Umfeld kein Geld in Projekte stecken.
          Auf der einen Seite wird ständig gefordert "man solle den Gürtel enger schnallen" und "der Arbeitnehmer muss Einschränkungen akzeptieren", auf der anderen Seite wird sich über das Konsumverhalten beschwert. Wo ist da wohl der Widerspruch?

          Ich denke die Zunkunftsangst und das Misstrauen der Deutschen in die Politik und die Wirtschaft sind völlig berechtigt und ich sehe momentan nicht ein, irgendeinem der in diesem Feld Beteiligten, mein Vertrauen zu schenken, wie du Thorsten es forderst. Zudem würde ich gerne von dir wissen, wo du die erwähnte Unaufgeklärtheit bei der Bevölkerung siehst.

          Hier sind zum Einen die Politik und auch die Großkonzerne gefragt, um den Menschen dieses Vertrauen zurück zu bringen.
          Allerdings sollte den Menschen bewusst gemacht werden, dass jeder von uns eine Verantwortung zu tragen hat.
          Für die eigene Zukunft, für die des Nachbarn und vor allem:
          Für die unserer Kinder!
          Worte, die direkt vom Banken- ähm Bundespräsidenten Köhler stammen könnten. Schön formuliert. Perönlich bin ich ja kein Freund des Worts Menschen als Substitut für Bürger. "Die Menschen in diesem Land" klingt irgendwie nach inkopetenten Personen im Gegensatz zu den (mündigen) Deutschen Bürgerinnen und Bürger, die es bis vor ein paar Jahren in Politikerreden noch gab. Wo sind diese eigentlich geblieben?
          Zuletzt geändert von Ford Prefect; 25.04.2005, 19:58.
          Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
          "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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          • #6
            Zitat von max
            Zwei einfache Fragen:

            1.) Worauf soll bitte eine Perspektive bestehen? "Vertrauen" und "Glaube" in was?

            2.) Was soll bitte Patriotismus? Durch diese Ideologie wurden schon zwei Weltkriege verursacht, wobei die Autarkiepolitik ("Deutsche kauft nur bei Deutschen" etc.) alleine schon zwangsläufig in den Zweiten Weltkrieg geführt hätte.

            "Vertrauen" und "Glaube" in das "eigene Land" ist eine inhaltsleere Phrase.
            Zu 1 :Möchte ich nur sagen rezesion beginnt in den Köpfen !Es ist auch eine sache der einstellung !

            Zu 2 :
            Meinst du wirklich Hitler oder der Kaiser waren Patrioten ? Das waren personen denen es um ihre eigene Macht ging und sonst um nichts !Mit patriotismus meine ich persönlich das was in amerika gang und gäbe ist aber hier niemals praktiziert werden würde nämlich nächstenliebe !! Weil du mein Nachbar bist passe ich auf deine Katze auf oder sowas ...es sind solche kleinigkeiten die viel zum charme und charakter eines volkes beitragen können.

            Patriotismus definition von Wikipedia :

            Daher ist es heute problematisch, zwischen Patriotismus und Nationalismus bzw. Chauvinismus zu unterscheiden. Der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau hat den grundlegenden Unterschied auf eine griffige Formel gebracht: "Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt. Ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet."
            Und falls etwas kommt wie ich möchte freier Weltenbürger sein den im Grunde genommen bin ich wie alle anderen Menschen möchte ich das ihr euch zuerst einmal Afrika und andere Länder anseht und dann sagt mir das ihr euch mit dieser Kultur identifizieren könnt ! Ich war da und kann es auf jeden fall nicht!!
            Die einstellung dieser Menschen gewalt zu akzeptieren bzw. aus zuüben und fanatisch ihrem Gott zu dienen ist so ziemlich das krankeste was mir bisher begegnet ist !

            Es funktioniert nunmal nicht zu behaupten alle Menschen würden gleich denken ..Und sollten zueinander gehören also haben länder ihren sinn !Wie auch patrioten die den Menschen in ihrem Land helfen !
            Es ist nicht der Klug der viel weiß, viel klüger ist der der weiß wo er nachgucken muß wenn er was wissen will!
            Londo Mollari:Everyone remembered the great rulers, and everyone remembered the insane rulers, but no one ever cared about the competent ones.

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            • #7
              @Max: Ich sehe auch einen Unterschied von Patriotismus und Nationalismus. Das darf und kann man nicht gleichsetzen. Weil jeder idenfiziert sich doch irgendwie mit seinem Land wo man herkommt, lebt und sich wohl fühlt. Das hat mit Fremdenfeindlichkeit nichts zu tun. Und auch nicht (zwingend) mit Gewaltbereitschaft.

              Und Patriotismus gibt es fast in jedem Land. Von daher kein deutsches Problem. Nur dann wenn man es mit Nationalismus gleichsetzt.

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              • #8
                Zitat von Verla Haneck
                Zu 1 :Möchte ich nur sagen rezesion beginnt in den Köpfen !Es ist auch eine sache der einstellung !
                Es ist zwar bei den neoliberalen/neoklassischen Wirtschaftswissenschaftlern (oder besser Ideologen) üblich alle wirtschaftlichen Probleme mit "externen" Ursachen (Politik, Psychologie etc.) zu begründen, dies dient aber ihrem Glauben an die Unfehlbarkeit des Marktes.

                Real beginnt eine Rezession nicht in den Köpfen, sondern hat ganz banale materielle Ursachen wie Überproduktion und Überakkumulation von Kapital.

                Und zurück zu eigentlichen Frage: was soll bitte die Perspektive sein? Soll man so tun, als hätte man immer noch mehr Geld, obwohl einem das Weihnachtsgeld gestrichen wurde? Man sollte lieber die reale wirtschaftliche Entwicklung betrachten und daraus Schlussfolgerungen ziehen.
                Zitat von Verla Haneck
                Meinst du wirklich Hitler oder der Kaiser waren Patrioten ?
                Sie selbst und ihre Anhänger haben sich so bezeichnet. Wie dein Zitat von Wikipedia zeigt, ist die Abgrenzung zwischen Nationalismus, der Patriotismus genannt wird, und Nationalismus mehr als vage. Das ist übrigens kein Zufall, da schliesslich ein Nationalist davon ausgeht, dass Menschen mit vollkommen verschiedenen und oft genug gegensätzlichen Interessen zusammenarbeiten sollen.

                Was ist die Abgrenzung vom Nationalismus? Dass man sich nur mit "seinem Land" identifiziert? Aber was bedeutet dies? Was für politische Schlussfolgerungen entstehen daraus? Ich helfe meinem Nachbarn (der oft genug keine bundesdeutsche Staatsbürgerschaft hat) und? Wer ist mein Nachbar? Warum ist jemand aus Schleswig-Holstein "mein Nachbar", während jemand in Österreich, der Tschechischen Republik, Frankreich und Schweiz - die alle geographisch viel näher an meinem Wohnort wohnen - nicht mein Nachbar ist? Was verbindet mich mehr mit einem BMW-Manager, der nur wenige Kilometer von mir entfernt wohnt und die gleiche Staatsbürgerschaft hat, als mit einem Wissenschaftler in China oder Peru?
                Zitat von Skymarshall
                Und Patriotismus gibt es fast in jedem Land. Von daher kein deutsches Problem. Nur dann wenn man es mit Nationalismus gleichsetzt.
                Das Problem ist nicht die Gleichsetzung, sondern die fliessenden Übergänge zwischen Patriotismus und Nationalismus. Und Nationalismus und daraus resultierende Verbrechen gibt es natürlich in vielen Staaten. Ohne Nationalismus ("Patriotismus") könnte z.B. Bush niemals jemand für seine Kriegsverbrechen mobilisieren.

                Ich bleibe dabei (siehe auch [hier=http://www.scifi-forum.de/showthread.php?t=27740][/url]), dass die, die Nationalismus predigen, nichts aus der Geschichte gelernt haben und nicht in der Lage sind ihre politischen Ideen theoretisch von ihren nationalistischen Vorgänger abzugrenzen. Also keine Antwort anbieten können, warum ihr Nationalismus nicht wieder für zahlreiche Verbrechen verantwortlich sein sollte.
                Resistance is fertile
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                • #9
                  Also ich könnte jetzt wieder versuchen zu erklären wieso mithilfe von gesundem Menschenverstand die grenzen eben nicht so fliessend sind .

                  Fakt ist das man eine sache verstehen kann wenn man es will man kann die doch gravierenden unterschiede in der definition von Rau zwischen Nationalismus und Patriotismus erkennen ! Aber eben nur wenn man es will .
                  Es ist nicht der Klug der viel weiß, viel klüger ist der der weiß wo er nachgucken muß wenn er was wissen will!
                  Londo Mollari:Everyone remembered the great rulers, and everyone remembered the insane rulers, but no one ever cared about the competent ones.

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                  • #10
                    Zitat von Velra Haneck
                    Also ich könnte jetzt wieder versuchen zu erklären wieso mithilfe von gesundem Menschenverstand die grenzen eben nicht so fliessend sind .
                    Dann versuche es doch mal!

                    Und was soll bitte Patriotismus an den wirtschaftlichen Problemen ändern?
                    Zuletzt geändert von max; 26.04.2005, 10:14.
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                    • #11
                      Zitat von max
                      Und was soll bitte Patriotismus an den wirtschaftlichen Problemen ändern?
                      Vielleicht das die Unternehmer mehr soziale Verantwortung für ihr Land tragen und endlich anfangen mehr für die Menschen zu tun. Anstatt zu rationalisieren und auszuwandern.

                      Und da hat Müntefering vollkommen Recht - das ist asozial!!!

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                      • #12
                        Zitat von Skymarshall
                        Vielleicht das die Unternehmer mehr soziale Verantwortung für ihr Land tragen und endlich anfangen mehr für die Menschen zu tun. Anstatt zu rationalisieren und auszuwandern.

                        Und da hat Müntefering vollkommen Recht - das ist asozial!!!
                        Müntefering hat Recht, dass das Verhalten dieser Kapitalisten asozial ist. Nur müssen sich Kapitalisten asozial verhalten, wenn sie gegen die Konkurrenz erfolgreich sein wollen. Geschrei nach Patriotismus der Kapitalisten ist hier entweder hoffnungslos naiv oder eine bewusstes Ablenken von der eigenen Politik. Letzteres macht Müntefering, da doch genau die Bundesregierung alles dafür gemacht hat, dass die Kapitalisten noch mehr in den Arsch geschoben bekommen und noch mehr Möglichkeiten haben Kapital zu transferieren, die Rechte der Arbeiter zu beschränken etc.

                        Genau daran krankt doch die "Kapitalismus"-Debatte der SPD. Sie diskutieren nicht über den Kapitalismus - diesen verteidigen sie ja - sondern machen nur Wahlkampfpropaganda und statt antikapitalistischer Politik kommt erzkapitalistische Politik begleitet von nationalistischen Geschrei.
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                        • #13
                          Zitat von max
                          Müntefering hat Recht, dass das Verhalten dieser Kapitalisten asozial ist. Nur müssen sich Kapitalisten asozial verhalten, wenn sie gegen die Konkurrenz erfolgreich sein wollen. Geschrei nach Patriotismus der Kapitalisten ist hier entweder hoffnungslos naiv oder eine bewusstes Ablenken von der eigenen Politik. Letzteres macht Müntefering, da doch genau die Bundesregierung alles dafür gemacht hat, dass die Kapitalisten noch mehr in den Arsch geschoben bekommen und noch mehr Möglichkeiten haben Kapital zu transferieren, die Rechte der Arbeiter zu beschränken etc.

                          Genau daran krankt doch die "Kapitalismus"-Debatte der SPD. Sie diskutieren nicht über den Kapitalismus - diesen verteidigen sie ja - sondern machen nur Wahlkampfpropaganda und statt antikapitalistischer Politik kommt erzkapitalistische Politik begleitet von nationalistischen Geschrei.
                          Aha und Porsche ein sehr erfolgreiches durch und durch kapitalistisches Unternehmen verhält sich auch assozial so so .....dieses unternehmen macht also keinen stabilen gewinn duch soziales verhalten den Mitarbeitern gegenüber .
                          Nun vielleicht gibt es unter den Kapitalisten die ja alle deiner meinung nach verdammt sind sich asozial zu verhalten eben auch solche denen etwas an ihrer heimat liegt ...

                          NEIN !! Sowas ist natürlich kein Kapitalist der gern nach seiner leistung bezahlt wird die denken nicht daran ...sind natürlich leider (zwangsweise) geldfixierte persönlichkeiten .

                          Dieses absolute 2 schemen denken ist so einfach das es jeder versteht nur an leider geht es eben IMO massiv an der realität vorbei !Aber das dürfte glaube ich egal sein da ich persönlich denke das du eben nicht aufhören willst die menschen wie auch die parteien zwanghaft in irgendwelche schemen zu stecken .
                          Kapitalisten sind verpflichtet assozial zu sein .Weil ja schon die ersten fabrikbesitzer ihre arbeiter mies behandelten ..
                          Die "Bürgerliche Rechte" hat sich trotz viel Zeit nie weiterentwickelt ...

                          Und zu behaupten das die SPD debatte an etwas anderes erkrankt als an mangelhafter glaubenhaftigkeit finde ich persönlich unsinnig .
                          Es ist nicht der Klug der viel weiß, viel klüger ist der der weiß wo er nachgucken muß wenn er was wissen will!
                          Londo Mollari:Everyone remembered the great rulers, and everyone remembered the insane rulers, but no one ever cared about the competent ones.

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                          • #14
                            Zitat von Velra Haneck
                            Aha und Porsche ein sehr erfolgreiches durch und durch kapitalistisches Unternehmen verhält sich auch assozial so so .....dieses unternehmen macht also keinen stabilen gewinn duch soziales verhalten den Mitarbeitern gegenüber .
                            Nun vielleicht gibt es unter den Kapitalisten die ja alle deiner meinung nach verdammt sind sich asozial zu verhalten eben auch solche denen etwas an ihrer heimat liegt ...
                            Das Porsche seine Mitarbeiter "gut" behandelt, hat nichts mit Patriotismus zu tun, sondern einfach mit gutem Betriebswirtschaftlichen Handeln, da zufriedene Mitarbeiter bessere Mitarbeiter sind. Dies ist gerade bei "kleinen" Firmen, wie Porsche die hauptsächlich sehr teuere und komplexe Qualitätsprodukte herstellen wichtig.

                            Aber wie du selber weißt ist Porsche eine absolute Ausnahme. In manchen Branchen ist es traditionell so, dass die Mitarbeiter besser gebunden werden, z.B. in der Versicherungsbranche, da ein guter Außendienstmitarbeiter nicht einfach so ersetzt werden kann und die Mitarbeiter einer Versicherung z.B. sehr viel essentiell für den Absatz der Produkte sind, als beim Schraubengießen.

                            Des Weiteren weiß ich aus privaten Erlebnissen, dass selbst diese Art der Mitarbeiterbetreuung immer seltener wird und ausstirbt, da letztlich Mitarbeiterzufriedenheit (und nur um die geht es) nicht ökonomisch erfassbar ist und deshalb in den Milchmädchenrechnungen der Unternehmen zugunsten besserer Betriebskosten geopfert wird.

                            Das Porsche es da schafft so gegen den Strom zu schwimmen, liegt einfach an seiner fast schon singulären Position im Markt. Porsche stellt nunmal Premium-Cars her und deren Kunden haben zurzeit (noch) kein Problem mit dem Geld und Benzinpreisen und kaufen munter weiter. Allerdings ist das ein sehr begrenzter Kundenstamm, weshalb nicht alle Autohersteller auf solche sicheren Profit hoffen können und deshalb halt zu den traditionellen Mitteln zur Sanierung ihres Unternehmens, wie Lohnkürzungen, Massenentlassungen, usw. greifen.

                            Aus Sicht der Unternehmensführungen hat dies nichts mit "Landesverrat" sondern mit knallharten wirtschaftlichen Realitäten zu tun, in denen der Mitarbeiter nur eine Nummer ist, der leicht für mehr Gewinn geopfert werden kann.

                            Und ja, natürlich gibt es bei den Unternehmern, wie bei Politikern, Lehrern, Müllmännern, Studenten, Punks, usw. weiße Schafe. Aber die schwarzen überwiegen bei den Unternehmern, Politikern und sonstigen Entscheidungsträger doch eindeutig und werden durch unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem zu diesem Verhalten auch noch ermuntert.
                            Arm und Reich, sowie Ausbeutung ist beim Kapitalismus systembedingt. Vorallem bei dem globalisierten Turbokapitalismus der heutigen (oder vergangen Tage des 19. Jahrhundert) Zeit.

                            Da kann man noch so positiv denken und an den Patriotismus appellieren. Das führt aber zu nichts, außer vielleicht zu einer Stärkung von REP, NPD & co. Frei nach dem Motto: Von Luft und Patriotismus allein kann keiner leben.
                            Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                            Makes perfect sense.

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Harmakhis
                              Das Porsche seine Mitarbeiter "gut" behandelt, hat nichts mit Patriotismus zu tun, sondern einfach mit gutem Betriebswirtschaftlichen Handeln, da zufriedene Mitarbeiter bessere Mitarbeiter sind. Dies ist gerade bei "kleinen" Firmen, wie Porsche die hauptsächlich sehr teuere und komplexe Qualitätsprodukte herstellen wichtig.


                              Das Porsche es da schafft so gegen den Strom zu schwimmen, liegt einfach an seiner fast schon singulären Position im Markt. Porsche stellt nunmal Premium-Cars her und deren Kunden haben zurzeit (noch) kein Problem mit dem Geld und Benzinpreisen und kaufen munter weiter. Allerdings ist das ein sehr begrenzter Kundenstamm, weshalb nicht alle Autohersteller auf solche sicheren Profit hoffen können und deshalb halt zu den traditionellen Mitteln zur Sanierung ihres Unternehmens, wie Lohnkürzungen, Massenentlassungen, usw. greifen.


                              Und ja, natürlich gibt es bei den Unternehmern, wie bei Politikern, Lehrern, Müllmännern, Studenten, Punks, usw. weiße Schafe. Aber die schwarzen überwiegen bei den Unternehmern, Politikern und sonstigen Entscheidungsträger doch eindeutig und werden durch unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem zu diesem Verhalten auch noch ermuntert.
                              Arm und Reich, sowie Ausbeutung ist beim Kapitalismus systembedingt. Vorallem bei dem globalisierten Turbokapitalismus der heutigen (oder vergangen Tage des 19. Jahrhundert) Zeit.

                              Da kann man noch so positiv denken und an den Patriotismus appellieren. Das führt aber zu nichts, außer vielleicht zu einer Stärkung von REP, NPD & co. Frei nach dem Motto: Von Luft und Patriotismus allein kann keiner leben.
                              Zu absatz 1 : Und die tatsache das als Porsche im Osten Deutschlands ein Werk errichtete das unternehmen vollkommen auf subventionen verzichtete ?
                              Und zwar mit der erklärung:
                              Wenn ein Porsche Fahrer sein auto anlässt muss er sich nicht beim steuerzahler entschuldigen .
                              Klar werden manche sagen teil einer PR Kampagne aber ich halte das für ein gutes Signal !

                              Zu absatz 2 : Denselben Premium aspekt hatte Mercedes auch !Nur siehst du porsche in irgendeinem dieser Felder aktiv die angeblich international so wichtig sind ? (zB. Formel 1 und weiss der teufel was es alles gibt ..)
                              Nein ! Porsche wirbt immer noch mit qualität (die die autos auch besitzen !) .Also wenn das nicht patriotisch ist so ist es zumindest wirtschaftlich sehr sehr sinnvoll !!

                              Und was die anderen Autohersteller angeht halte ich das für inkompetenz (eben durch diese ganze internationalisierung ) (und natürlich mangelnden Patriotismus ! ) .Wobei diese Fehler einem Patrioten nicht passiert wären und das meine ich sogar so wie ich es sage !

                              Man denke an die absolt verfehlte Opel Politik man liess Amerikanische Manager ran die denn Markt und das unternehmen überhaupt nicht kannten !

                              Ganz zu schweigen von VW das unmengen in seinen Phaeton investiert hat die er nie erwirtschaften wird ! Wieso ? Weil man nicht mehr damit zufrieden war günstige gute deutsche autos zu bauen (eben Volks wagen ) sondern man wollte in die erwähnte Premium Class und hat sich dabei ein gewaltiges eigentor geschossen !
                              Und jetzt mal ganz ehrlich einem Patrioten dem die alten qualitäten von VW lieb und teuer gewesen wären wäre so etwas nicht passiert !

                              Zu absatz 3 : vielleicht sollten wir uns an eine weisheit errinern die wir schon aus anderen Threads gezogen haben :


                              Zitat von Harmakhis
                              Das Problem bei den Amerikanern ist, dass die Radikalen - eigentlich überall so - immer am lautesten brüllen und man vor allem im Ausland, dann nur diese Stimmen wahrnimmt. Besonders wenn die Regierung ebenso radikale Töne anschlägt.
                              Eben die radikalen assozialen Kapitalisten (Chef der Deutschen Bank usw.. ) handeln meiner Meinung nach genauso und werden durch die Medien zusätzlich ins Rampenlicht gebracht !


                              Zu absatz 4 :
                              war mir klar das sowas kommt !
                              Das Optimismus und ein gewisses vertrauen in die Zukunft (eben die dinge die patriotischere Völker z.B. die Amerikaner ,somit zur hälfte vielleicht auch mich , auszeichnen ) hier im Forum nicht wirklich erwünschte und gern gesehene dinge sind habe ich schon mitbekommen!

                              Aber egal wieviele Pessimisten sich ansammeln meine Hoffnung werdet ihr so schnell nicht kleinkriegen !

                              Und bitte lies dir das Zitat von Johannes Rau noch einmal durch dann wirst du hoffentlich merken das einige dieser Parteien eben keine Patrioten sind !

                              EDIT:
                              Nur um das zu belegen :
                              Wenn ich an deine und max seine zukunftsvisionen in
                              Zukünftige Regierungsform ? denke wird mir jetzt schon angst und bange wie menschen sich enteignung und eine revolution (die wahrscheinlich viel gewalt mit sich bringt !) wünschen können um probleme zu lösen !
                              Auf die folgen des Chaos wenn z.B. die Ordnungshüter ausfallen und die vielen dinge die passieren könnten in der phase der "demokratisierung" möchte ich hier lieber nicht eingehen !

                              Nein ich bin und bleibe lieber ein unrealistischer ,optimistischer Halb amerikaner .
                              Zuletzt geändert von Velra Haneck; 26.04.2005, 22:39.
                              Es ist nicht der Klug der viel weiß, viel klüger ist der der weiß wo er nachgucken muß wenn er was wissen will!
                              Londo Mollari:Everyone remembered the great rulers, and everyone remembered the insane rulers, but no one ever cared about the competent ones.

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