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Terrorist in einer Uni gestoppt

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  • Terrorist in einer Uni gestoppt

    Die Demokratie konnte gerettet werden, indem ein - vermutlich - vermeintlicher Student gestoppt werden konnte bei einer Diskussion mit John Kerry in einer Universität zu randalieren und knapp verhindert werden konnte einen Anschlag zu verüben.

    http://politblog.net/rechtsstaat/stu...isshandelt.htm
    Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
    Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

  • #2
    Da war Eye-Q etwas schneller. Denn mich regt dieser Zwischenfall auch sehr auf. Ich stelle dann einfach mal meinen Beitrag so wie er ist in diesen Thread. Also nicht wundern, er war als Thread-Eröffnung gedacht. Doch mir fehlt leider die Zeit ihn jetzt noch abzuändern.

    So sieht also Demokratie und Redefreiheit in Amerika aus. Wenn man unangenehme Fragen stellt wird man mit Hilfe eines Tasers einfach mundtot gemacht. Das der Einsatz dieser Elektroschocker sehr umstritten ist und für mehrere spätere Todesfälle verantwortlich gemacht wird, kommt noch mit dazu.
    Für mich ist die Reaktion der Polizisten jedenfalls absolut überzogen.
    Jetzt wird es sicher wieder jemanden geben der argumentiert, die Polzisten hätten nur nach Vorschrift gehandelt. Doch was für ein Licht wirft so etwas auf ein Land, welches sich seiner Demokratie und Redefreiheit rühmt? Soll so etwas wirklich als Vorbild für demokratische Staaten weltweit dienen?


    Demokratie made in USA - John Kerry in Florida

    Gestern, am 17. September, war Senator John Kerry zu einem Diskussionsforum in die Universität von Florida (UF) eingeladen worden. Im Hörsaal waren Mikrofone aufgebaut, jeder der Anwesenden hatte die Möglichkeit, offen seine Fragen an den Senator zu richten.

    Das tat auch der Student Andrew Meyer. Er wollte unter anderem von Kerry wissen, wie es bei den Präsidentschaftswahlen 2004 in Florida zur massiven Einschüchterung von Wählern und zum Wahlbetrug kommen konnte. Immerhin war es John Kerry selbst, der durch die Manipulationen um die Präsidentschaft gebracht worden war. Weiter wollte Meyer wissen, warum es damals keine Bestrebungen gab, ein “Impeachment” (Amtsenthebung) gegen Bush einzuleiten.

    Aber er stellt anscheinend die falschen Fragen. Meyer hält ein Buch von Greg Palace hoch und ruft Kerry zu, er hätte die Präsidentschaftswahlen 2004 gewonnen. Warum hat er nichts gegen Bush unternommen?

    In diesem Augenblick heißt es, seine Fragezeit sei vorbei. Nachdem der Student auf seine Fragen und vor allem auf eine Antwort von Kerry besteht, stellt man das Mikro ab. Doch Meyer spricht unbeirrt mit erhobener Stimme weiter. Er ruft “Impeach Bush” und stellt die Frage, ob Kerry Mitglied der Geheimloge “Skull and Bones” sei. Plötzlich stürmen Polizisten in den Saal und nehmen ihn fest. “Was habe ich getan?”, ruft Meyer immer wieder. Er wehrt sich im ersten Moment nicht, als ihm aber klar wird, dass er verhaftet werden soll (‘are you arresting me?’), protestiert er und will sich den Griffen der Polizei entziehen.

    Sie packen ihn, schleppen ihn in den hinteren Teil des Hörsaals und überwältigen ihn. Mittlerweile sind 19 Polizisten um ihn herum, Meyer leistet keinen Widerstand. Als er bereits am Boden liegt, stürzen sie sich auf ihn und richten eine Elektroschock-Pistole auf ihn. Wiederholte Male wird er mit Hochspannung (17.500 V bis 50.000 V ) beschossen - “getasert”. In dem Video ist nicht zu überhören, welche schrecklichen Schmerzen Meyer dabei zu erleiden hat.

    Niemand griff ein. Kerry reagierte nicht weiter auf diesen brutalen Übergriff. Statt die Polizei in die Schranken zu weisen, beantwortete er weiter die Fragen. Und während Meyer von der Polizei mit Elektroschocks gefoltert wurde, sagte Kerry: “Wir hatten keine Beweise für die Wahlmanipulationen.”

    Wegen “Störung einer öffentlichen Veranstaltung und Widerstand gegen die Staatsgewalt” wurde Andrew Meyer anschließend im Alachua County Gefängnis inhaftiert. Heute soll er einem Untersuchungsrichter vorgeführt werden.

    Quelle: hier
    "Not born. SHIT into existence." - Noman the Golgothan
    "Man schicke dem Substantiv zwanzig Adjektive voraus, und niemand wird merken, daß man einen Haufen Kot beschreibt. Adjektive wirken wie eine Nebelbank."
    Norman Mailer

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    • #3
      Wow... krass, wirklich krass. Die Polizisten sollten sich etwas schämen und wenn der Mann vor dem Untersuchungsrichter wirklich Ärger kriegt, dann selbiger ebenso.

      Wie erbärmlich ist das eigentlich? Jemanden zu verhaften, nur weil mit erhobener Stimme eine Frage stellt (die Kerry sogar bereit war zu beantworten) und ihn dann zu tasern, weil er mit einer gefährlichen Waffe (Buch) bewaffnet ist und damit klar 19 (!) Polizisten überlegen ist und eine Gefahr für diese darstellt.

      Sollte es jemals an einer deutschen Uni zu sowas kommen, kann ich nur hoffen, dass die anwesenden mehr Zivilcourage beweisen und den Bullen zeigen, wer in einem Staat der Souverän ist.
      Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
      Makes perfect sense.

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      • #4
        Zitat von Harmakhis Beitrag anzeigen
        .

        Sollte es jemals an einer deutschen Uni zu sowas kommen, kann ich nur hoffen, dass die anwesenden mehr Zivilcourage beweisen und den Bullen zeigen, wer in einem Staat der Souverän ist.
        Da kannst du lange warten. Da passiert höchstens, dass einige rechtskonservative Studis dazu auch noch applaudieren und rufen "Richtig so, macht die Zecke fertig!" An süddeutschen Unis gibt es keine Demokratie und keine Zivilcourage, und das mit der Zivilcourage ist wohl auch im Rest Deutschlands so.

        Dieser Fall ist aber ziemlich tyoisch für den Umgang mit kritischen Studenten in den USA. Da hat sich seit den Sechziger Jahren nicht viel geändert. Allgemein mag man Zivilgesellschaft wenig, was auch die Massenverhaftungen bei Antikriegs-Demos beweisen.
        Möp!

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        • #5
          Zitat von Harmakhis Beitrag anzeigen
          Wow... krass, wirklich krass. Die Polizisten sollten sich etwas schämen und wenn der Mann vor dem Untersuchungsrichter wirklich Ärger kriegt, dann selbiger ebenso.
          Schämen? Ich wette die werden sich nach dem Dienst in der Umkleide gegenseitig auf die Schulter klopfen und sich anheizen wie sie das unpatriotische Schwein zur Strecke gebracht haben.
          Und beim Richter kommts noch drauf an wie mutig der noch ist Konsequequenzen jeglicher Art zu ziehen... Ich vermute es wird nicht viel rauskommen.

          Zitat von Harmakhis Beitrag anzeigen
          Sollte es jemals an einer deutschen Uni zu sowas kommen, kann ich nur hoffen, dass die anwesenden mehr Zivilcourage beweisen und den Bullen zeigen, wer in einem Staat der Souverän ist.
          So lange mehr oder weniger satt und fett sind und durch Angst gefügig gehalten werden (können) kannst du darauf lange warten...
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          Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

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          • #6
            Zitat von Cu Chulainn Beitrag anzeigen
            Dieser Fall ist aber ziemlich tyoisch für den Umgang mit kritischen Studenten in den USA. Da hat sich seit den Sechziger Jahren nicht viel geändert. Allgemein mag man Zivilgesellschaft wenig, was auch die Massenverhaftungen bei Antikriegs-Demos beweisen.
            Stimmt, dass mit den Massenverhaftungen hat mich auch erschreckt, denn 200 sind doch sehr viele. Jaja, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
            Bin auch gespannt, ob der Student Meyer eine Strafe bekommt oder nicht, bei den Amis ist ja alles möglich, wahrscheinlich entlarven sie ihn jetzt auch noch als den Kopf einer Kommunisten-Nazi-Al Kaida-Zelle, wär ja ein toller Erfolg für die US-Propaganda.
            Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
            die Internationale erkämpft das Menschenrecht


            das geht aber auch so

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            • #7
              Wenn man sich die Videos die es dazu gibt anschaut, dann merkt man, dass er durchaus ordnungsstörend war, und Kerry während der Beantwortung der Frage immer wieder unterbrochen hat.. was man auch über die Festnahme denken mag - er hat sich dann auch der Polizei ziemlich widersetzt - und DAFÜR wurde er getazert..
              Ich wurde schon als linkslinker Linksmarxistengutmenschlinker bezeichnet. Was soll das sein?

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              • #8
                Sorry, aber nur weil jemand bei einer politischen (!) Versammlung dem Vortragenden ins Wort fällt, führt man ihn nicht ab oder tasert ihn. Also bitte. Selbst wenn der Student Kerry als dreckigen Motherfu*ker bezeichnet hätte, wäre das kein Grund ihn zu verhaften. In solchen Fällen muss die Selbstregulation des Publikums zugreifen, aber nicht die Polizei. Wo sind wir denn bitte, dass man wegen solcher Dinge verhaftet werden darf?

                Vor allem finde ich, dass dieser Meyer durchaus noch gefasst war. Ich hätte mich wohl auch nicht viel anders verhalten, wenn so ein linkes Arschloch wie Kerry auf der Bühne steht. Und solch ein Verhalten steht einem in einer Demokratie völlig zu.

                Außerdem ist es IMO vöölig Blödsinn zu behaupten, dass der Mann sich wirklich widersetzt hat. Er hat nur wiederholt - zu Recht! - verlangt, gesagt zu bekommen, warum die Polizei einschreitet. Des Weiteren lag er zum Zeitpunkt des Tasern wehrlos am Boden, von mindestens 5 Beamten festgehalten und hat darum gefleht eben nicht getasert zu werden. Der Einsatz der Polizei war an sich schon völlig unnötig, aber der Einsatz des Tasers war nichts anderes als unnötige staatliche Gewalt, motiviert entweder durch schlechte Ausbildung der Beamten, Antisympathien gegen den Mann weil er diese Fragen gestellt hat oder aufgrund von Anweisung von oben - im schlimmsten Fall alles zusammen.
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                • #9
                  Zitat von Challenger Beitrag anzeigen
                  Wenn man sich die Videos die es dazu gibt anschaut, dann merkt man, dass er durchaus ordnungsstörend war, und Kerry während der Beantwortung der Frage immer wieder unterbrochen hat.. was man auch über die Festnahme denken mag - er hat sich dann auch der Polizei ziemlich widersetzt - und DAFÜR wurde er getazert..
                  Ach und das rechtfertigt natürlich das Verhalten der Polizisten? Es hätte also nicht gerreicht ihn eventuell durch zwei oder drei Beamte abzuführen (anstatt sich mit 19! auf ihn zu stürzen), dann die Personalien aufzunehmen und gut ist?
                  Außerdem hat er sich gewehrt, das ist richtig aber er hat nicht um sich geschlagen oder etwas in der Art. Also für mich ist das Verhalten der Polzisten total überzogen und der Situation nicht im geringsten angemessen. Zumal der Taser erst eingesetzt wurde, als die Situation schon unter Kontrolle war.
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                  • #10
                    Ich habe nirgends geschrieben, dass ich diese Aktion der amerikanischen Polizei gutheisse, nicht?
                    [edit] Dasselbe Thema in einem anderen Forum (englischsprachig) - um mal auch eine andere perspektive reinzubringen
                    Ich wurde schon als linkslinker Linksmarxistengutmenschlinker bezeichnet. Was soll das sein?

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                    • #11
                      Der Punkt ist, dass der Mann nicht wegen dem, was er gesagt hat getasert wurde, sondern wegen der Art und Weise, in der er es gesagt hat. Die Reaktion der Polizisten war sicherlich überzogen (19 Leute auf einen, und dann erst noch tasern?). Doch versetzen wir uns mal in die Lage der Polizisten: sie haben für die Sicherheit von Kerry zu sorgen (immerhin ist er ein Senator und gehört damit zu den mächtigsten Personen der USA), und einer im Saal sorgt für Unruhe und missachtet den formalen Rahmen dieser Fragestunde. Wieder: er missachtet ihn nicht mit dem, was er fragt, sondern damit, wie er das tut: wie Challenger schon schrieb, er redet wie ein Besessener drauf los, lässt Kerry nicht zu Wort kommen, etc. Wie würdet ihr denn mit ihm umgehen? Soll man ihn eine halbe Stunde lang einfach reden lassen (womit niemand sonst die Chance hat, eine Frage zu stellen)? Wie man sieht, versuchen die Polizisten erst, ihn sanft zu beruhigen, man stellt ihm das Mikrofon ab, alles Hinweise, dass er den Rahmen der Fragestunde stört - ihn kümmert das nicht, er schreit laut weiter. Ja also, was tut ihr jetzt? Ihr versucht, ihn aus dem Saal zu bringen, aber er wehrt sich, und zwar ziemlich heftig. Was nun? Immer den Sicherheits- und Ordnungsauftrag im Hinterkopf, der Kerl muss sich beruhigen oder weggebracht werden. In Europa hätte man ihn wohl einfach aus dem Saal geschleppt, die Personalien aufgenommen, vielleicht auf den Posten mitgenommen. Hier wurde definitiv überreagiert (und getasert), was sich möglicherweise mit einer erhöhten Nervosität der Polizisten im post-9/11-Amerika erklären (aber nicht rechtfertigen) lässt. Überzogene Polizeigewalt gibts allerdings auch in Europa.

                      Was ich etwas fragwürdig finde, ist der Versuch, dieses Video zum "Beweis", dass in Amerika keine Meinungsfreiheit herrscht, zu stilisieren.
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                      • #12
                        Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
                        sie haben für die Sicherheit von Kerry zu sorgen (immerhin ist er ein Senator und gehört damit zu den mächtigsten Personen der USA), und einer im Saal sorgt für Unruhe und missachtet den formalen Rahmen dieser Fragestunde.
                        Kerry hat die Fragestunde selbst damit eröffnet das alle Fragen erlaubt sind. Und ich sehe nicht das er für Unruhe im Saal sorgt, das macht erst die Polizei.

                        Soll man ihn eine halbe Stunde lang einfach reden lassen (womit niemand sonst die Chance hat, eine Frage zu stellen)?
                        das ist einer der Grundbestandteile der Demokratie. Im Übrigen hat er Kerry sehr konkrete Fragen gestellt, auf die Kerry geantwortet hat und dann gab es neue Fragen. im Übrigen sagt Kelly auch er will die Fragen beantworten.

                        er schreit laut weiter.
                        dürfte auch schwer werden sich ohne Micro in einem so großen Saal zu artikulieren.

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                        • #13
                          das ist einer der Grundbestandteile der Demokratie.
                          Wirklich? Ich darf an einer Veranstaltung, die eine halbe Stunde dauert, durch anhaltendes Ausüben meiner Meinungsfreiheit die 200 anderen daran hindern, die ihre auszuüben? Ein seltsames Demokratieverständnis hast du da. Die Freiheit des Einzelnen muss Grenzen haben, und sie endet dort, wo sie die Freiheit anderer einschränkt. Genau das ist geschehen.
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                          • #14
                            Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
                            Die Freiheit des Einzelnen muss Grenzen haben, und sie endet dort, wo sie die Freiheit anderer einschränkt. Genau das ist geschehen.
                            Es gab keine Begrenzung der Redezeit, wer an das Mikro trat hatte im vorhinein zugesicherte Redefreiheit. Es hätte auch jedem anderen frei gestanden sich zu äußern und zwar vor im.

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                            • #15
                              Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
                              Wirklich? Ich darf an einer Veranstaltung, die eine halbe Stunde dauert, durch anhaltendes Ausüben meiner Meinungsfreiheit die 200 anderen daran hindern, die ihre auszuüben? Ein seltsames Demokratieverständnis hast du da. Die Freiheit des Einzelnen muss Grenzen haben, und sie endet dort, wo sie die Freiheit anderer einschränkt. Genau das ist geschehen.
                              Woher hast du denn diese Zeitangabe für die Dauer der Diskussionsrunde? Das interessiert mich nur weil ich nirgends etwas entsprechendes gefunden habe.

                              Wie der Student mit seinen Fragen die Freiheit der anderen eingeschränkt haben soll, will mir aber auch nicht so recht in den Kopf. Mal davon abgesehen das diese schnell zu beantworten waren. Was Kerry dann auch tat während man den Mann getasert hatte.
                              Dann stellt er eben ein oder zwei Fragen mehr, na und. Davon geht die Welt auch nicht unter.

                              Ich habe mir das Video jetzt schon mehrere Male angesehen und kann nicht erkennen, zu welchem Zeitpunkt sich der Student "ziemlich heftig" gewehrt haben soll. Unter ziemlich heftig gewehrt verstehe ich den Einsatz körperlicher Gewalt. Darunter fällt für mich aber nicht zu versuchen sich aus der Umklammerung der Beamten zu herauszuwinden. Es geht mir in diesem Punkt nur um die (auch von dir so bewehrtete) völlig überzogene Aktion der Polizei. Da hilft es auch nicht, sich auf die eventuell durch den Studenten eingeschränkte Redefreiheit der anderen zu berufen. Jeder hatte dort das vorher zugesicherte Recht die Fragen zu stellen, die ihm persönlich wichtig waren. Ansonsten hätte man gleich von vornherein einen zugelassenen Fragenkatalog erstellen können. Aber wie gesagt, hätte die Polizei gar nicht einschreiten müssen (erst recht nicht in dem Maße), denn Kerry war gewillt die Fragen zu beantworten und der Student wurde erst lauter und aufgebrachter als man ihm das Mikro abstellte und ihn abführen wollte.
                              "Not born. SHIT into existence." - Noman the Golgothan
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