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Evolution der Lebewesen auf der Erde

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  • Evolution der Lebewesen auf der Erde

    Hi!
    Wie werden sich wohl die Lebewesen auf der Erde entwickeln?
    Laut einer Doku, werden sich die Termieten spezialisiert haben,
    Fische entwickeln sich zu Flische, fliegende Fische. Außerdem sollen sich die Kopffüssler sehr weit entwickeln.
    Aber was wäre wenn der Mensch ein paar Millionen Jahre lang überleben würde, wie würde er denn aussehen?
    Manche Wissenschaftler vermuten, dass wir wie die Rosswel-Aliens aussehen werden. Aber wie werden wir und die Tier- und Insektenwelt aussehen?
    Habt ihr Bilder, von den vermuteten zukünftlichen Aussehen der Tiere, Insekten und uns Menschen?
    Oder einfach Infos, dann postet doch mal!
    אנו רוצים להודות לך על השימוש בשירותי התרגום שלנו.

  • #2
    Es gibt kein "vermutliches" Aussehen von zukünftigen Tieren.

    Nur ein mögliches Aussehen.

    Welchen Weg die Evolution nimmt, kann niemand voraussehen.

    Die in der "Dokumentation" (ziemlich hochgestochenes Wort für so eine haltlose Science Fiction) Lebewesen sind nur eine von wortwörtlich undendlich vielen Möglichkeiten.

    Niemand kann sagen, wie die Menschheit (oder das, was aus ihr werden wird) in 300.000 Jahren aussieht.

    Es gibt allerdings die Theorie, dass die Evolution der Menschheit abgeschlossen ist und sie sich daher gar nicht mehr weiterentwickeln wird. Wir haben den "Motor" der Evolution, die natürliche Auslese, eliminiert.

    Seriös jedenfalls lässt sich gar nix über zukünftige Tiere sagen.

    Solche "Dokus" sind reine Geldmache, aber keine Wissenschaft.
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    • #3
      Original geschrieben von LuckyGuy
      Niemand kann sagen, wie die Menschheit (oder das, was aus ihr werden wird) in 300.000 Jahren aussieht.

      Es gibt allerdings die Theorie, dass die Evolution der Menschheit abgeschlossen ist und sie sich daher gar nicht mehr weiterentwickeln wird. Wir haben den "Motor" der Evolution, die natürliche Auslese, eliminiert.
      Diese Theorie würde ich auch unterstützen. Mal abgesehen davon, dass wir das letzte unserer Art sind und alle nahen Verwandten ausgestorben sind, gibt es heute nur noch eine technische und gesellschaftliche (kulturelle) Evolution, keine biologische mehr. Alle grossen Fortschritte der Menschheit in den letzten 100 000 Jahren beruhen nicht auf biologischen Veränderungen und solche sind auch für die Zukunft nicht mehr zu erwarten, da wir uns heute mit Technik (u.a. Medizin) an die Umwelt anpassen und somit keiner Selektion mehr unterliegen.
      Resistance is fertile
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      The only general I like is called strike

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      • #4
        Soweit ich weiß ist die Evolution einer Spezies erst dann abgeschlossen, wenn diese ausgestorben ist. Veränderungen die den Menschen momentan betreffen sind höheres Alter, Rückgang der Beharung und steigende Körpergröße.

        Vor einiger Zeit wurde mal im Fernsehen das mögliche Modell eines Zukunfsmenschen gezeigt. Groß, schlank, mit filigranen Gliedmaßen und völlig unbehart.

        Laut der ZDF-Dokumentation "The Future is wild" gibt es uns aber nicht mehr all zu lange. In ca 100 Millionen Jahren sollen Säugetiere sogar ganz ausgestorben sein.

        http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,...026047,00.html

        http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,2026049,00.html

        http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/8/0,1872,2026056,00.html



        Gruß, succo
        Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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        • #5
          Original geschrieben von succo
          Soweit ich weiß ist die Evolution einer Spezies erst dann abgeschlossen, wenn diese ausgestorben ist. Veränderungen die den Menschen momentan betreffen sind höheres Alter, Rückgang der Beharung und steigende Körpergröße.
          höheres Alter: Medizinischer Fortschritt und bessere Versorgung. Ist also nichts, was auf die Evolution zurückzuführen ist.

          steigende Körpergröße: Bessere Versorgung und Wachstumshormone im massenproduziertem Fleich. Auch nicht evolutionär bedingt.

          Rückgang der Behaarung: zweifle ich einfach mal an.
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          • #6
            Ich bin auch der Meinung, es gibt keine Evolution mehr beim Menschen. Es gibt nichts, woran wir (zumindest in der westlichen Welt) und anpassen müssten.

            Die Doku kenn ich in Buchform. Natürlich ist sie Science Fiction - aber sie wurde einigermassen seriös erarbeitet, das heisst, es wurde nicht einfach wild dahinfantasiert, es wurde auf die Ausgeglichenheit der Ökosysteme sowie auf die Naturgesetze geachtet, gegenwärtige Formen übernommen, eingebaut etc. Ich finde die Doku einfach faszinierend, weil sie uns einen Weg aufzeigt, wie es weiter gehen könnte.
            Natürlich geht es hier auch um Geld, aber das bin ich gerne bereit, für etwas gut gemachtes, durchdachtes auszugeben. (Wie auch zb für ST-DVDs oder so... :-) )

            Ich sehe dies als Unterhaltung an, und als solche ist die Doku überaus sehenswert.
            Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
            Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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            • #7
              Original geschrieben von LuckyGuy
              höheres Alter: Medizinischer Fortschritt und bessere Versorgung. Ist also nichts, was auf die Evolution zurückzuführen ist.

              steigende Körpergröße: Bessere Versorgung und Wachstumshormone im massenproduziertem Fleich. Auch nicht evolutionär bedingt.

              Rückgang der Behaarung: zweifle ich einfach mal an.
              Es ist doch die Frage, wie man Evolution definiert. Fakt ist, dass äußere Einflüsse die Evolution beeinflussen.
              Müssen diese aber auch zwangsläufig natürlichen Ursprungs sein?

              Intelligenz ist ein Produkt der Evolution. Die durch die Intelligenz enstandenen Einflüsse aber nicht ?

              Kann die Itelligenz die Evolution nicht verändern?

              Ich gebe zu, darüber kann man sich jetzt mal wieder toddisskutieren.

              Das mit der harigen Angelegenheit habe ich übrigens schon aus verschiedenen Quellen gehört. Es scheint mir doch eine recht weit verbreitete These zu sein.
              Allerdings gebe ich zu, dass es auch heute noch Zeitgenossen gibt, die entfernt an den Homo Erectus erinnern.

              Gruß, succo
              Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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              • #8
                Original geschrieben von succo
                Kann die Itelligenz die Evolution nicht verändern?
                Genau dann, wenn eine hohe Intelligenz die Wahrscheinlichkeit, Nachkommen zu zeugen, steigert, kann sie die Evolution verändern.

                Aber das ist ja seit einigen tausend Jahren nicht mehr der Fall.

                Technische Neuerungen, die jemand aufgrund seiner Intelligenz entwickelt hat, stehen mehr oder weniger jedem zur Verfügung. Wer nicht intelligent ist, stirbt weder vor Erreichen der Geschlechtsreife, noch wird er mit größerer Wahrscheinlichkeit unfruchtbar.
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                • #9
                  Ich stimme Lucky Guy zu. Ausserdem ist diese Veränderung, die am Menschen beobachtet wird, nicht dauerhaft, und vor allem, sie ist nicht in den Genen festgeschrieben, was das Kriterium für Evolution wäre...
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                  • #10
                    ...hab was interessantes zum Thema gefunden.

                    Der Mensch ist der Evolution nicht mehr unterworfen

                    Wäre dies wahr, so wären mit einem Schlag Delfine und Schimpansen die intelligentesten Lebewesen der Erde, denn nur tote Dinge unterliegen keiner Evolution. Dieser Irrtum speist sich aus zwei Quellen:

                    a) Der Mensch kann sich seine Umwelt mittlerweile derart formen, dass er nicht mehr evolvieren muss, um mit ihr zurechtzukommen. Zunächst einmal hat auch der Mensch überhaupt keine Wahl, zu evolvieren oder nicht, denn er unterliegt einer im Prinzip messbaren typischen Mutationsrate, und Mutationen sind immer Möglichkeiten zur Evolution. Zweitens gehören zur Umwelt eines Organismus immer auch alle anderen Organismen derselben Art, und dass wir unsere Mitmenschen heute besser formen können als in der Vergangenheit, wird wohl niemand behaupten. Diese Kontrolle der Umwelt ist zum großen Teil Illusion. Drittens könnte sich die Evolution durchaus noch beschleunigen, da wir heutzutage unsere "Mutanten" nicht mehr der natürlichen Selektion zum Opfer fallen lassen, ähnlich wie unsere erblich bedingten Kranken; und es ist durchaus vorstellbar, dass unsere moderne und ungeheuer komplexe Welt ganz andere Anforderungen an unsere Nachkommen stellt, die es möglicherweise neuen Mutanten ermöglichen, Talente anzuwenden, von denen wir heute noch keinen blassen Schimmer haben.

                    b) Der Mensch ist zwar ursprünglich ein biologisches Wesen, hat sich aber durch Kultur und Gesellschaft von seinen biologischen Wurzeln gelöst. Daher ist die Evolution für ihn bedeutungslos, sowohl erklärend-historisch als auch zukünftig.Dieses Credo der modernen Sozialwissenschaften ist von Jahr zu Jahr weniger haltbar, und ein ganzer Forschungszweig (die Evolutionspsychologie) befasst sich mit genau diesen biologischen Gegebenheiten, die unser Leben auch heute noch stark beeinflussen. Im Grunde handelt es sich um die alte Allmachtsphantasie, derzufolge der Mensch durch seine Umwelt zu 100% geformt wird und als tabula rasa zur Welt kommt. Diese Überzeugung befindet sich gerade auf dem Weg von der Halbwissenschaftlichkeit zur Religion und wird auch traditionell weniger mit Argumenten als vielmehr mit Emotionen aufrechterhalten.
                    Quelle

                    Gruß, succo
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                    • #11
                      Natürlich ist der Mensch weiterhin den Mutationen unterworfen, da hat ja niemand das Gegenteil behauptet. Aber diese neuen Gene können sich nicht ausbreiten, egal ob sie gut oder schlecht ist, da es keinen Selektionseffekt mehr gibt: Es ist für unsere Fortpflanzungsfähigkeit letztlich egal, welche schlimmen Krankheiten oder neuen Fähigkeiten wir haben.
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                      • #12
                        Original geschrieben von Bynaus
                        Natürlich ist der Mensch weiterhin den Mutationen unterworfen, da hat ja niemand das Gegenteil behauptet. Aber diese neuen Gene können sich nicht ausbreiten, egal ob sie gut oder schlecht ist, da es keinen Selektionseffekt mehr gibt: Es ist für unsere Fortpflanzungsfähigkeit letztlich egal, welche schlimmen Krankheiten oder neuen Fähigkeiten wir haben.
                        Mutation und Evolution lässt sich aber nun mal in diesem Zusammenhang schlecht trennen.

                        succo

                        P.S. noch eine sehr interessante Zukunfts-Spekulation
                        http://www.freenet.de/freenet/wissen...en_nachfolger/
                        Zuletzt geändert von succo; 19.11.2003, 19:30.
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                        • #13
                          @ succo:

                          Evolution ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Mutation und Selektion.

                          Nur alleine Mutation reicht nicht für Evolution, und die Selektion haben wir erfolgreich eliminiert.

                          Genau so gut könntest Du sagen, Pflanzenwachstum und Sonnenlicht lassen sich schlecht voneinander trennen. Diese Aussage ist sicherlich richtig, aber zum Pflanzenwachstum braucht es halt mehr als nur Sonnenlicht.
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                          • #14
                            Also es gibt beim Menschen doch ne kleine Evolution.

                            Und diese betrifft unser Gebiß.

                            Weisheitszähne nämlich.

                            Es gibt Menschen, die werden nie welche bekommen, oder solche wie ich, die nur zwei bekommen oder halt jene die noch alle vier bekommen. (Aussage UK Eppendorf, irgendein Professor, der mich behandelt hatte)

                            Jeder von den genannten steht auf einer anderen Evolutionsstufe.

                            Waren die Weisheitszähne einst noch wichtig um harte Pflanzenphasern zu zermahlen, sind sie bei unserer Ernährung unwichtig geworden.

                            Evolution macht auch z.B. die Frau derzeit spürbar durch.

                            Ursprünglich war es von der Natur nicht vorgesehen, daß sie so alt wird, daß sie das Klimakterium erlebt.
                            Noch muß die Medizin mit Hormonen helfen, gegen die entsprechenden Beschwerden, aber ich bin sicher im Laufe der Zeit wird sich das auch verändern.
                            Entweder tritt das Klimakterium dann einfach später ein, oder gar nicht, oder aber die entsprechenden Beschwerden treten nicht mehr auf, oder sind dann stark abgemildert...

                            In wie weit wir uns eine eigene Evolutionsumgebung schaffen, daß vermag ich nicht zu sagen, aber ich bin sicher, daß wir uns weiterentwickeln.
                            Und irgendwie isses ja wurscht, ob die Entwicklung künstlich herbei geführt wurde oder nicht, gezielt gesteuert isse ja nicht.
                            Also daß man wegen der Nahrung immer größer wird, daß die Körperbehaarung nachläßt und so weiter.
                            All diese Entwicklungen sind ja nicht bewußt herbeigeführt worden...

                            *winke*

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                            • #15
                              Original geschrieben von LuckyGuy
                              @ succo:

                              Evolution ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Mutation und Selektion.

                              Nur alleine Mutation reicht nicht für Evolution, und die Selektion haben wir erfolgreich eliminiert.

                              Genau so gut könntest Du sagen, Pflanzenwachstum und Sonnenlicht lassen sich schlecht voneinander trennen. Diese Aussage ist sicherlich richtig, aber zum Pflanzenwachstum braucht es halt mehr als nur Sonnenlicht.
                              Im Prinzip wollte ich doch genau darauf hinaus . Mutation ist eben auch ein Teil der Evolution, was ja nichts weiter als Entwicklung heißt.
                              Mir kam es bisher so vor, als ob ihr mit Evolution nur die Selektion meintet.

                              Gruß, succo
                              Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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