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Vorbereitung auf das Physik Studium

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  • Vorbereitung auf das Physik Studium

    Ich habe vor, Ende dieses Jahres mit meinem Physik Studium anzufangen. Da ich auf der Oberstufe kein Physik LK hatte (sondern Mathe und Informatik), möchte ich mich etwas auf das Studium vorbereiten, in dem ich eben den Physik LK Stoff sozusagen nachhole.

    Als geeignete Bücher habe ich bisher "Paul A. Tipler, Dieter Gerlich, Götz Jerke - Physik" (Amazon Link) und "David Halliday, Robert Resnick, Jearl Walker - Physik" (Amazon Link) gefunden. Zwischen denn beiden Büchern kann ich mich nicht entscheiden. Könnt ihr mir vieleicht da weiterhelfen?
    Abgesehen von den Büchern, habt ihr vieleicht noch andere Tips für meine Vorbereitung?

    Danke schonmal!

  • #2
    David Halliday, Robert Resnick, Jearl Walker - Physik
    Gute Wahl, kann ich empfehlen. Den Tipler hatte ich schon gelegentlich in der Hand, aber hab nie damit gearbeitet, kann ich nix zu sagen.
    Ansonsten solltest du vorher soviel Mathe wie möglich abarbeiten, empfehlen kann ich hier den Papula.
    Auf welcher Uni fängst du den an?

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    • #3
      Tipler ist empfehlenswert. Es ist zwar ein riesiger Wälzer, aber es steht zu allem relevanten zumindest etwas drin.
      Als Einstieg für Physik-Erstsemestrige empfiehlt sich auch "Demtröder, Experimentalphysik 1" (Springer Verlag, IIRC), da ist sehr vieles gut erklärt, v.a. was die Mechanik angeht, und es hat Übungsaufgaben und Lösungen drin.
      Ich hab ein Jahr Physik studiert und habe den Demtröder als sehr hilfreich in Erinnerung, während der Tipler eher als Nachschlagewerk dienen kann.
      Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
      Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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      • #4
        Ansonsten solltest du vorher soviel Mathe wie möglich abarbeiten, empfehlen kann ich hier den Papula.
        Mit Mathe erwarte ich eigentlich keine allzugroßen Schwierigkeiten. Ich weiß dass in Physik die Mathematik sehr anspruchsvoll ist und einen großen Teil des Studiums ausmacht, allerdings hatte ich Mathe LK auf einer onehin technisch schwerlastigen Schule und hatte da auch kaum Probleme.

        Auf welcher Uni fängst du den an?
        Ich habe vor auf der TU Darmstadt zu studieren. Es steht aber noch nicht 100% fest. Ich werde mich in den nächsten Wochen wohl erstmal nach einer Wohnung in Darmstadt umschauen.

        @Bynaus: Ich hab mich über den Demtröder mal ein bisschen informormiert, er scheint aber leider bei weitem nicht alle Gebiete der Physik abzudecken. Von glaube ich nicht dass er wirklich geeignet ist in meiner Situation.

        Hat vieleicht jemand mal beide Bücher (Tipler und Halliday) gelesen und durchgeblättert? Ich habe nämlich zu beiden Büchern bisher fast ausschließlich gute Kritiken gelesen, aber einen direkten Vergleich habe ich noch nicht gefunden.

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        • #5
          Zitat von Apollo
          Hat vieleicht jemand mal beide Bücher (Tipler und Halliday) gelesen und durchgeblättert? Ich habe nämlich zu beiden Büchern bisher fast ausschließlich gute Kritiken gelesen, aber einen direkten Vergleich habe ich noch nicht gefunden.
          WAs für dich am besten ist, kannst nur du entscheiden... Thematisch sind in beiden Büchern fast alles enthalten was du brauchst. Geh am besten in eine Unibibliothek und blättere in den Büchern selbst rum, was dir am logischten geschrieben erscheint und auch verständlich ist, solltest du auch nehmen.
          Was nützt dir ein Buch was von allem empfohlen wird, wenn du aus dem Schreibstil nicht schlau wirst und in mühsamer Kleinarbeit doppelt arbeiten musst?
          Leiten im Droehnen der Motoren - Zhardul, so peinlich wie die Moral!

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          • #6
            Ja, der Demtröder deckt, wie gesagt, v.a. die Mechanik ab, bietet aber einen guten Einstieg. Das ideale, perfekte "Buch für alles", welches das ganze Studium abdeckt, gibts eh nicht: Physik ist derart komplex und weitverzweigt, dass viele Themen auch vom Tipler nur gestreift werden können - es wird also früher oder später unabdingbar werden, dass du dir auch noch ein Buch über "Quantenmechanik", "Elektroflussdynamik" etc. kaufst. Da am Anfang der Physik die (relativistische und nichtrelativistische) Mechanik steht, empfiehlt sich Demtröder für dieses spezifische Thema. Der Tipler ist bloss die Rückendeckung, die einem den Einstieg in ein komplexeres Thema erleichtern kann.
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            • #7
              Mir geht es nicht unbedingt darum ein Buch zu haben, was mit am Anfang des Physikstudiums helfen wird. Ich möchte vielmehr ein Buch, mit dem ich mein Physikwissen sozusagen auffrischen kann, da ich ja kein Physik LK hatte.

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              • #8
                Du, wenn Du wirklich ein Buch willst, um das nachzuholen,was du verpasst hast,dann rate ich dir nen Schulbuch durchzulesen...der Metzler oder so ist da glaube ich die richtige wahl.

                Ansosnten is denke ich rel. egal ob du dir den Tipler, den Gerthsen oder nen paar Demtröder-Bände durchliest...wobei ich Dir auch nur den Demtröder empfehlen kann...der liest sich eigentlich ganz gut. Wobei ich auch sagen muss, das ich nie mit einem der von Dir genannten Bücher gearbeitet habe...kann dazu also soviel nicht sagen.

                ansonsten denke ich braucht du nicht viel...im Grundstudium lernt man eh nochmal in den Praktika die ganzen Basicsachen...also soviel Energie brauchste da glaube ihcnicht reinzustecken...mal nen Schulphysikbuch durchlesen dürfte da erstmal reichen.
                "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

                Member der NO-Connection!!

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                • #9
                  Ich kann mal mienen Vater fragen, ob er vielleicht ne Idee für ein gutes Physik Buch hat, er ist nämlich Physik-Lehrer, doch ansonsten kann ich dir auch nur den Tipp geben, dass du ein Schulbuch nehmen solltest, denn dort sind alle wichtigen Dinge drin enthalten, die du normalerweise auch im LK durchnimmst.
                  Ich denke du hast sicherlich nen Freund und nen Bekannten, der Physik LK hatte und dir da weiterhelfen kann.
                  "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                  • #10
                    Zitat von notsch
                    ansonsten denke ich braucht du nicht viel...im Grundstudium lernt man eh nochmal in den Praktika die ganzen Basicsachen...also soviel Energie brauchste da glaube ihcnicht reinzustecken...mal nen Schulphysikbuch durchlesen dürfte da erstmal reichen.
                    In den Praktika lernt man zwar die ganzen Sachen, aber man muss sie sich größtenteils selbst erarbeiten. Heißt, dass man einen Versuch zu Thema xy hat und eine Vorbereitung schreiben muss. Außerdem werden natürlich Fragen gestellt und je nach Versuchsleiter hat man Glück und muss nur wenig wissen.. - andere fragen einen aber teilweise ziemliche Grundlagen ab, obwohl man die auch im Studium noch nicht gehabt hat.

                    Irgendwann muss man also diese Sachen aufarbeiten, nacharbeiten oder sich selbst beibringen und ganz ehrlich: Es würde sicherlich wesentlich einfacher sein, wenn man Teile davon schon vorher gelesen hätte.

                    Ich lese immer recht gerne den Tipler. Irgendwie ist dort alles ganz gut dargestellt und wer gerne liest, der wird den Tipler mögen. Daher lese ich mich lieber durch das Buch als z.B. durch den Gerthsen (obwohl das auch ok ist).
                    Also bisher hat sich eine Vorlesung, von der ich gehört habe, fast identisch an den Gerthsen gehalten. Aber das ist wohl bei jedem Prof anders. Mein Prof hält sich nicht so extrem an ein Buch. So nach und nach habe ich mich einfach an den Tipler gewöhnt.
                    Beide Bücher sind übrigens für die ersten beiden Semester geeignet, danach braucht man eh etwas anderes.

                    Aber gut, dass du vor Beginn des Studiums schon etwas lesen willst. Hilft auf jeden Fall eine Menge und hätte einiges einfacher gemacht.

                    Zitat von Apollo
                    Mit Mathe erwarte ich eigentlich keine allzugroßen Schwierigkeiten. Ich weiß dass in Physik die Mathematik sehr anspruchsvoll ist und einen großen Teil des Studiums ausmacht, allerdings hatte ich Mathe LK auf einer onehin technisch schwerlastigen Schule und hatte da auch kaum Probleme.
                    An Mathe scheitern wohl die meisten Physikstudenten, und Mathe gibt auch das Tempo vor, in dem man sein Physikstudium schafft. Da kann man schon ärgerlich werden, wenn es einen aus dem Studium schmeißt, weil man das ja "nur" vier Semester Pflicht machen muss. Aber die vier Semester hinterlassen bleibenden Eindruck..

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                    • #11
                      Ich finde den tipler sehr gut und verständlich geschrieben. Zum anderen buch kann ich keine Angaben machen.

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                      • #12
                        Zitat von alnitak
                        In den Praktika lernt man zwar die ganzen Sachen, aber man muss sie sich größtenteils selbst erarbeiten. Heißt, dass man einen Versuch zu Thema xy hat und eine Vorbereitung schreiben muss. Außerdem werden natürlich Fragen gestellt und je nach Versuchsleiter hat man Glück und muss nur wenig wissen.. - andere fragen einen aber teilweise ziemliche Grundlagen ab, obwohl man die auch im Studium noch nicht gehabt hat.

                        Irgendwann muss man also diese Sachen aufarbeiten, nacharbeiten oder sich selbst beibringen und ganz ehrlich: Es würde sicherlich wesentlich einfacher sein, wenn man Teile davon schon vorher gelesen hätte.
                        Also ich kann jetzt nur vor meinem Studium reden, aber dort haben wir in den Praktika zu den jeweilgen Versuchen eine Woche vorher Skripte bekommen (Umfang ~10 Seiten), in denen die Theorie nochmals gut aufgearbeitet wurde. Natürlich war dabei das Vorwissen aus der Schule hilfreich, aber man hätte es auch ohne dieses Vorwissen schaffen können. Du wirst definitiv nicht ins kalte Wasser geworfen und musst ad hoc Versuche begreifen. Man wird Dich schon darauf auch mit Skripten oder Buchangaben auf das jeweilige vorbereitn, da bin ich mir sicher!

                        Welche Bücher auch immer wieder angepriesen werden sind die Feynman Lectures...dort wird sehr stark das grundlegende Verständnis getrimmt, Formeln kommen natürlich auch vor...aber es ist sehr viel Text und das Lesen macht Spass, weil Feynmans Stil geradezu einzigartig ist...evtl. noch zu vergleichen mit Jänich in der Mathematik.


                        Zitat von alnitak
                        An Mathe scheitern wohl die meisten Physikstudenten, und Mathe gibt auch das Tempo vor, in dem man sein Physikstudium schafft. Da kann man schon ärgerlich werden, wenn es einen aus dem Studium schmeißt, weil man das ja "nur" vier Semester Pflicht machen muss. Aber die vier Semester hinterlassen bleibenden Eindruck..
                        Ja, also die vier Semester reichen für das allgemeine auch vollkommen...klar, wenn Du ART oder QM richtig machen willst musst Du noch im weiteren Verlauf Deines Studiums dich mit bestimmten Einzelthemen der Mathematik (Differentialgeometrie bei ART und Funktionalanalysis für die Quantenmechanik)
                        Aber die meisten Sachverhalte in der Physik kommen mit dem Wissen aus den Mathematikvorlesungen des Grundstudiums aus. Natürlich muss man diese tlw. mehrfach wiederholen, aber wenn man in den ersten vier Semestern gut arbeitet kommt das auch fast wie von alleine.
                        "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                        "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

                        Member der NO-Connection!!

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                        • #13
                          Welchen Anteil bzw. welche Relevanz hat eigentlich die "Schulmathematik" (Analysis, Lineare Algebra, Stochastik) im Physik-Studium?

                          Bisher hat noch niemand was über das Buch "David Halliday, Robert Resnick, Jearl Walker - Physik" gesagt. Im Vergleich zum Tipler ist es beispielsweise viel neuer. Ich weiß jetzt nicht genau wann der Tipler erschienen ist, aber den Halliday gibt es erst seit August 2003. Hat den denn noch niemand mal in der Hand gehabt?

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                          • #14
                            Bisher hat noch niemand was über das Buch "David Halliday, Robert Resnick, Jearl Walker - Physik" gesagt.
                            Stimmt nicht, guck mal in den zweiten Beitrag.
                            Wie neu das Buch ist, ist bei den Themen des Grundstudiums nicht wirklich relevant. In Mechanik, E-Lehre, Optik, ect. hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht wirklich viel getan.
                            Schulmathematik beinhaltet letztendlich nichts weiter, als die Grundlagen. Wer da schon Schwierigkeiten hat, wird in einem Physikstudium gnadenlos untergehen.

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                            • #15
                              So wie ich das verstanden habe, ist die Analysis und Lineare Algebra im Studium extrem anspruchsvoll im Vergleich zur Schule. Die Stochastik dagegen, scheint einen verschwindend geringen Anteil im Physik-Studium zu haben, und geht womöglich nicht weit über den Schulstoff hinaus?!

                              Wie neu das Buch ist, ist bei den Themen des Grundstudiums nicht wirklich relevant. In Mechanik, E-Lehre, Optik, ect. hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht wirklich viel getan.
                              Allerdings hat sich sozusagen bei der Buchindustrie einiges getan. Soll heißen, dass Buch ist optisch wahrscheinlich ansprechender (ich meine nicht das Cover, sondern die Visualisierungen) und somit ist der Spaß am lernen größer.

                              Den Tipler kann ich wohl erstmal vergessen. Die aktuelle Auflage wird nicht mehr verkauft (ist schon ein paar Jahre alt), und eine neue Auflage erscheint erst Ende des Jahres. Und ich will ja vor dem Studium, dass eben auch Ende des Jahres anfängt, anfangen zu lernen.

                              Den Halliday hab ich mal zur Ansicht in einem Buchladen bestellt, dann kann ich den mal durchblättern.

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