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Weltraum - Crash

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  • Weltraum - Crash

    Feuerwerk zum Nationalfeiertafg

    Für ihren Nationalfeiertag haben die USA etwas außergewöhnliches ausgedacht:
    Am 3.Juli wird "Deep Impact" ein 370 Kilgramm schweres Projektil in die Bahn des Kometen Tempel1 absetzen. Einen Tag später, dem Nationalfeiertag, dort mit einer Geschwindigkeit von rund 36.000 Kilometer pro Stunde auf dem Kometen Einschlagen soll. Der Effekt des Einschlages auf dem Kometen und das Material, das dabei ins All geschleudert wird, sollen den Wissenschaftlern die Fragen zur Herkunft der Kometen und zur Geschichte unseres Sonnensystems beantworten helfen. Experten rechnen mit einem Einschlagkrater auf dem Kometen so groß wie ein 14 Stockwerken-Haus aber keine änderung der Flugbahn.


    Für mich wieder ein gefährlicher Weg der USA!
    ! Planet Thüringia ein Besuch lohnt sich !
    " Die Götter sind Außerirdische!"
    Mache das Beste aus deiner Vergangenheit!
    Thüringen das Grüne Herz Deutschlands.

  • #2
    Hmmmmm, auf der Welt gibt es soviel Elend, welches man mit dem Geld, was da verballert wird, lindern könnte. Ich frage mich manchmal echt, wo der Sin ni deisen ganzen Experimenten liegt. Sicherlich fasziniert mich der Weltraum und alles drumrum. Aber mal ernsthaft. Was nützt es uns hier unten, wenn wir wissen, wie Kometen entstehen?
    Und so oft ich auch falle, ich stehe auf, richte mein Krönchen und marschiere weiter. Übung macht halt den Meister.

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    • #3
      Da kann ich mich nur Lord Rover anschließen. Da fehlt überall das Geld und dann werfen sie es zum Fenster hinaus.
      Han:"Wie stehen unsere Aktien?"
      Luke:"Unverändert."
      Han:"So schlecht also?"
      Bei langeweile hier klicken: Viel Spaß

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      • #4
        Auch Europäer sind unterwegs!
        Bei einen erfolgreichen Verlauf überholt die Nasa-Mission "Deep Impact" ein Projekt der Europäischen Raumagentur ESA, das im März 2004 gestartet wurde: Die Kometensonde Rosetta soll im November 2014 den Landeroboter Philae auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko aussetzen. Philae soll allerdings im gegensatz zu "Deep Impact" keien spektakulären Explosionen auslösen, sondern sanft auf dem Kometen landen.
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        • #5
          naja, nen typischen wissentschaftliches Projekt. Weiß nicht was daran so besonders sein soll, nur dass es genau am Nationalfeiertag der USA passiert?

          Und mal ganz ehrlich: Wer meint, das man anstatt zu Forschen, das Geld lieber dem "Elend der Welt" zukommen lassen soll, der soll mal eher seinen dritten Fernseher, seinen Zweitrechner, seinen MP3-Player etc, oder sonst was verkaufen und den Leuten das Geld zukommen lassen. Sowas zu besitzen ist genau so sinnvoll, wie herauszufinden, woher die Kometen kommen. Wenn ihr schon so argumentieren wollt.

          P.S.: ab damit ins Wissenschaftsforum. News ist ja ein wenig übertrieben.
          "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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          • #6
            Wie sinnvoll ein Forschungsprojekt ist sieht man fast immer erst wenn die Ergebnisse da sind. Der "westliche" Mensch der heutigen Zeit besteht doch fast nur aus Informationen - alles andere ist Biomasse die halt da sein muss.
            Deshalb werden auch solche Anstrengungen gemacht neue Informationen zu gewinnen statt Individuen zu helfen.
            Planung ist die Ersetzung des Zufalls durch den Irrtum!
            Bilder vom 1. und 4.Treffen

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            • #7
              Richtigen Sinn hat es vieleicht nicht, man weiß: Kometen sind Materie-Brocken, die sich bei der Entstehung des Sonnensystems vor rund 5 Milliarden Jahren zusammenballten. Sie bestehen aus Staub, Steinen, Eisen-Nickel-Verbindungen, Eis und gefrorenen Gasen.
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              • #8
                Für mich wieder ein gefährlicher Weg der USA!
                Warum? Warum soll dieses Experiment gefährlich sein?

                Hmmmmm, auf der Welt gibt es soviel Elend, welches man mit dem Geld, was da verballert wird, lindern könnte. Ich frage mich manchmal echt, wo der Sin ni deisen ganzen Experimenten liegt. Sicherlich fasziniert mich der Weltraum und alles drumrum. Aber mal ernsthaft. Was nützt es uns hier unten, wenn wir wissen, wie Kometen entstehen?
                Ja, mit dem Elend der Welt lässt sich jedes unliebige Problem "wegsparen"... Tatsache ist jedoch: diese 400 Mio Dollar würden in der 3.Welt verpuffen wie Wasser auf dem heissen Stein. Tatsächlich gibt die Menschheit Tag für Tag sehr viel mehr Geld für viel sinnlosere Dinge aus, wie Waffen (rund 2 Mrd pro Tag), Rauchen, Golfplätze... für ein so faszinierendes Projekt, bei dem wir auch noch die Gelegenheit haben, etwas über unsere Herkunft, über die Entstehung des Sonnensystems zu erfahren, ist das nun wirklich nicht viel Geld...

                Kometen bestehen übrigens kaum aus "Eisen-Nickel-Verbindungen". Die gibts wohl in einigen Asteroiden, aber nicht in Kometen (zumindest nicht in nennenswerten Mengen).

                Ach ja, und dass die Sonde den Kometen genau am amerikanischen Nationalfeiertag trifft, ist nicht zwingend "Absicht": die Himmelsmechanik sieht nun mal vor, dass sich gewisse Objekte nun mal zu einem gewissen Zeitpunkt an einem gewissen Ort befinden, und wenn man ein Objekt von der Erde dort hin schicken will, dann gibt es eben nur eine einzige energiesparendste Bahn. Das Datum ist daher reiner Zufall (maximal einige Tage liesse sich daran herumschrauben, aber ich glaube nicht, dass dies der Fall war).
                Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
                Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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                • #9
                  @Bynaus

                  Und was ist, wen der Komet seine Bahn doch ändert?
                  Der Komet soll 14 mal 4 Kilometer groß sein, außerdem sind nicht alle Details bekannt.
                  Ist das nicht ein großes Risiko nur aus den Daten vom Hubble und Spitzer eine solche Aktion zu starten?
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                  • #10
                    american way of life: load the weapons - and shoot the gunz.

                    ready?
                    set ...
                    shoot em up!
                    sqrt(x^2) = Frieden

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                    • #11
                      14 x 4 km (x 4km), nehmen wir mal an, er besteht aus Eis, Dichte = 1. Damit hat er ein Volumen von 216 km^3 = 216'000'000'000 m^3, also wenn 1 m^3 des Materials 1000 kg wiegen, haben wir 216'000'000'000'000 kg.

                      Der Impaktor ist 370 kg schwer und trifft mit 36'000 km/h = 10'000 m/s auf. Damit hat er eine Energie von 18500000000 Joule (E = mv^2 / 2). Selbst wenn alle Bewegungsenergie in Stossenergie umgewandelt würde, reicht diese Energie aus, um (mit der gleichen Formel) den Kometen auf eine Geschwindigkeit von rund 1cm/s zu beschleunigen. Man beachte dabei, dass sich der Komet mit rund 30 km/s bewegt - das heisst, rund 3'000'000 mal schneller als diese kleine Abweichung. Das fällt definitiv nicht ins Gewicht.

                      Die Menschen nehmen sich eben viel zu ernst. Sie glauben, dass ein solches blechernes Ding einen Einfluss auf einen KOMETEN haben könnte...

                      Ausserdem - gefährlich würde es ja erst dann, wenn der Komet danach auf Kollisionskurs mit der Erde wäre - was aufgrund der Bahnebene, -neigung etc. des Kometen unmöglich ist.
                      Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
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                      • #12
                        Eben, ich wollte auch schon schreiben GERADE WEIL das Teil so groß ist, lässt es sich so schlecht ablenken. Man schlage nach beim Impulserhaltungssatz
                        Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                        endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                        Klickt für Bananen!
                        Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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                        • #13
                          @Bynaus: mag sein, dass 400 Mio. nur ein Tropfen auf dem heissen Stein sind. Aber wie war das doch gleich? Steter Tropfen höhlt den Stein.Zudem sollte man nicht immer die 3.Welt als das Elendsviertel der Erde sehen. In jedem Land der Welt gibt es auch genug Elend, dass man mit dem Geld lindern könnte. Man schaue sich doch nur mal in der BRD um. Da haben wir mittlerweile soo viel Armut, dass man nicht mal bis zur 3. Welt gucken braucht.

                          Und ich zweifle stark, dass dieses Experminent uns sehr viel weiter bringt. Und mir hier unten nützt es nicht allzuviel, wenn ich was über die Entstehung der Planeten erfahre. Aber solange die USA ihr Geld in solchwe "wichtigen" Weltraumexperimente stecken, können sie es wenigstens nicht in Kriegsaktivitäten stopfen.
                          Und so oft ich auch falle, ich stehe auf, richte mein Krönchen und marschiere weiter. Übung macht halt den Meister.

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                          • #14
                            Wie gesagt - Raumfahrt ist zwar teuer - aber ohne Raumfahrt hätten wir viele der heutigen Technologien, die unter anderem auch eingesetzt werden, um die Armut zu bekämpfen (direkt oder indirekt, z.B., in dem sie hochtechnische, gut bezahlte Arbeitsplätze schafft, die wiederum weitere Investitionen nach sich ziehen etc.), nicht. Ich bin auch dafür, mehr Geld für die Bekämpfung der weltweiten Armut einzusetzen - jederzeit. Aber warum ausgerechnet von der Raumfahrt, die so viele nützliche und auch wissenschaftlich und populär interessante Erkenntnisse schafft? Wenn z.B. nur jeder Raucher sein Geld in Entwicklungshilfe investieren würde statt in Zigaretten - wäre die Welt wohl saniert. Und du wirst ja wohl kaum behaupten, dass rauchen "sinnvoller" ist als Raumfahrt. Und, ums noch einmal zu sagen: die grösste Geldvernichtung ist nach wie vor die Waffenproduktion: 2004 wurde erstmals in der Geschichte der Menschheit mehr als eine Billion (1000 Milliarden) Dollar, die Hälfte davon von den USA, dafür ausgegeben. Würde man auch nur ein Jahr lang keine Waffen kaufen, wäre der 3. Welt (und allen anderen Armen) völlig genügend geholfen.

                            Nicht die Raumfahrt ist Schuld an der Armut in der Welt. Das kapitalistische System und die Ausbeutung der 3.Welt sind die Gründe. Wer die Armut bekämpfen will, muss das System bekämpfen oder zumindest seine Auswirkungen mildern. Ein erster Schritt dazu wäre, die alljährliche Geldvernichtung beim Militär umzuleiten zu friedlicheren Zwecken.
                            Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
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                            • #15
                              @ Bynaus

                              Ich gebe dir ja in vielen deiner Gedanken "Recht!"
                              Muß es desahalb aber ein "Crash" sein?
                              ! Planet Thüringia ein Besuch lohnt sich !
                              " Die Götter sind Außerirdische!"
                              Mache das Beste aus deiner Vergangenheit!
                              Thüringen das Grüne Herz Deutschlands.

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