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    Was mich seit längerer Zeit beschäftigt, ist folgende Frage:

    Bereits Mitter der 20er Jahre wurde erfolgreich mit farbigem Celluloid experimentiert.
    Aus den 40ern kennen wir diverse Aufnahmen aus dem 2. Weltkrieg, in Farbe.

    Bis in die späten 70er Jahre hinein hat sich die Schwarz-Weiß-Technik jedoch gehalten, obwohl in den 50ern bereits Kinofilme in Farbe und guter Qualität gedreht wurden.

    Meine Frage nun: Wie kommt es, dass sich erst 50 Jahre nach der ersten erfolgreichen Entwicklung der Farbfilmtechnik diese durchgesetzt hat?

  • #2
    Zitat von Fortschrittler
    Was mich seit längerer Zeit beschäftigt, ist folgende Frage:

    Bereits Mitter der 20er Jahre wurde erfolgreich mit farbigem Celluloid experimentiert.
    Aus den 40ern kennen wir diverse Aufnahmen aus dem 2. Weltkrieg, in Farbe.

    Bis in die späten 70er Jahre hinein hat sich die Schwarz-Weiß-Technik jedoch gehalten, obwohl in den 50ern bereits Kinofilme in Farbe und guter Qualität gedreht wurden.

    Meine Frage nun: Wie kommt es, dass sich erst 50 Jahre nach der ersten erfolgreichen Entwicklung der Farbfilmtechnik diese durchgesetzt hat?
    Hallihalo

    Ich denke es lag an den kosten ! Wenn ich mal an "Der große Diktarpr" von Carlie Chaplinn denke(übrigens ein genialer Film ), da war es so, das es einfach billiger war in SW zu drehen, deswegen gibts den Film nur in SW obwohl es auch Szenen davon in Farbe gibt mit einer Handkamera gedreht..

    Letzendlich entscheidet sich alles von Geld...

    Das gleiche mit HDTV...

    Anfang der 80er war das ma im gespräch... Aber letzendlich konnte sich zu der Damaligen Zeit keiner solche TV Geräte kaufen... es war schlicht und einfach... zu teuer...

    AUSZUG von Wikipedia

    Teildigital (1980er–1990er)
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    MAC

    Ende der 80er Jahre kam HDTV in Europa wieder in die Diskussion. Bei diesem Vorstoß konzentrierte man sich im Gegensatz zu den Machbarkeitsstudien zehn Jahre zuvor mehr auf einen gangbaren Upgrade-Pfad und entwickelte das MAC-Verfahren (Multiplexed Analog Components). HD-MAC sollte die zweite Stufe einer Verbesserung sein, deren erste Stufe das für Satellitenübertragung entwickelte D- bzw. D2-MAC war, das sich allerdings aus verschiedenen Gründen bei Endanwendern (mit Ausnahme skandinavischen Bezahlfernsehens) nicht durchsetzen konnte.

    HD-MAC ist ein sehr komplexes analog/digitales Hybridsignal, erzeugt mit einem modifizierten D2-MAC-Encoder. Es überträgt 1250 Zeilen/s und 50 Halbbilder/s im 16:9-Format und konnte mit einem 625-Zeilen-D2-MAC-Empfänger in Normalauflösung dekodiert werden, wobei im Gegensatz zu früheren Analogverfahren alle Zeilen für das Bild genutzt werden konnten. Die olympischen Spiele 1992 in Barcelona wurden teilweise in dieser Norm übertragen und europaweit mit ca. hundert HD-MAC-Empfangsgeräten (zum Teil große Rückprojektionsgeräte) an ausgewählten Standorten vorgeführt. Die Produktion von hochwertigen Filmen in HDTV-Qualität und 16:9 wurde noch jahrelang durch die EU finanziell gefördert; deren vierfache Auflösung macht sich bei hochqualitativer PAL-Aussendung auch auf guten PAL-Empfängern noch bemerkbar.
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    MUSE

    In Japan fanden Voruntersuchungen zu HDTV seit 1964 statt. Seit 1989 werden Programme im MUSE-Format über Satellit ausgestrahlt. Die Ausstrahlung ist inkompatibel zum normalen Fernsehen, die Sendungen müssen daher zweimal ausgestrahlt werden, einmal im SDTV-Format mit 480 Zeilen, einmal als HDTV mit 960 Zeilen.

    MUSE überträgt Bilder analog, es ist allerdings eine digitale Nachbearbeitung notwendig. Bilder werden vertikal wie horizontal 2:1 unterabgetastet, das Abtastraster wird aber von Bild zu Bild verändert. Stationäre Bildelemente können daher wieder mit voller Auflösung rekonstruiert werden (1600 × 960), bewegte Elemente nur mit halber Auflösung (800 × 480).
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    PALplus

    Ein Ansatz zur Qualitätsverbesserung der Analogtechnik war in Europa Mitte der 1990er PALplus. Das Prinzip ist einfach und verbessert die vertikale Auflösung von Spielfilmen mit Seitenverhältnissen von 16:9 und größer. Die Qualitätsunterschiede sind deutlich sichtbar – etwa vergleichbar anamorpher zu nicht anamorphen DVDs. Die Farbauflösung wird bei PALplus im Vergleich zu Standard-PAL durch den Einsatz von Hilfspulsen verdoppelt. PAL-Effekte treten nicht mehr auf. PALplus hat sich nicht durchgesetzt, da es zu wenige Sender (in Deutschland nur einige öffentlich-rechtliche, Pro7 und FAB) ausstrahlten und die ersten PALplus-Geräte viel zu teuer waren.
    Oder sprich VIDEO 2000, das war auch viel besser als die typischen VHS Player /Recorder

    Aber die Meißten Geräte & Medien waren auch einfach teuer und so konnte sich auch das bessere VIDEO 2000 Gerät nicht durchstezen und man musste sich mit VHS begnügen....

    Es starb schlicht und einfach aus - VIDEO 2000... Man konnte die Kassete sogar beidseitig bespielen... Das heißt :

    VHS Kassete mit 4 Stunden laufzeut
    VIDEO 2000 mit 8 Stunden laufzeit (Hatte nähmlch ähnlich wie bei den Audio Kasseten eine A Seite und eine B Seite)

    Wieder zu HDTV, jetzt nachdem man uns allen DVD Geräte/Filme/Medien angedreht hat und man viel davon gekauft hat etc...

    Jetzt kommt man wieder mit HDTV, weil jetzt eine gute zeit ist... So dreht man uns bald nicht nur neue TV-Geräte an, nein auch neue HDTV Filme...

    Das Heißt.. Erst verkaufe ich den leuten Alle DVD Filme die es gibt... Jetzt bringen wir (dank HDTV) die gleichen Filme als HDTV Filme heraus und verkaufen sie wieder... Ist doch ein geniales geschäft...

    Wie gesagt letzendlich, um auf deine eigentliche frage zurück zu kommen, dreht sich alles nur um geld. Deswegen hat es auch so lang gedauert bis das "Bunt Fehrnsehn" auf unsere Matschscheibe kam...

    Und zusammenfassend heißt das wiederum : Ausbeutung des Menschen durch den Menschen

    Es grüßt dich ganz Lieb

    Dominion
    Zuletzt geändert von Dominion; 11.10.2005, 04:22.
    Schwule dürfen weder Blut noch Organe Spenden http://www.schwulst.de/content/SchwuleBlutspende
    Liebe ist ein Menschenrecht - Niemand sollte anderen DAS verwehren! :)[/CENTER]

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    • #3
      Es existieren sogar brilliante Farbfotos (irgendeine spezielle Technik) aus Rußland zu Anfang des 20ten Jahrhunderts (ca. 1905-1915)!
      Hier der Link: KLICK MICH!

      Zudem gab bereits einige Farbfotos im ersten Weltkrieg:
      Farbfotos aus dem ersten Weltkrieg
      The only way to truly know is to find out for yourself.
      - Robert A. Monroe

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      • #4
        ich weiss irgendwie nicht
        ich find so alte farbfotos in so ner guten quali sehen voll komisch aus weil man die schlechten schwarz-weiss fotos kennt. da denkt man immer an fake o_O
        Schwäbisches Sprichwort: Schau lieber durch a Mikroskop als durch a Zielfernrohr, do kommt mehr dabei raus.
        Die Unwissenheit des einen, ist die Wissenschaft des anderen.
        Es gab nur einen Gott, der lebte 10^-43s.

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        • #5
          Zitat von dunkles etwas
          ich weiss irgendwie nicht
          ich find so alte farbfotos in so ner guten quali sehen voll komisch aus weil man die schlechten schwarz-weiss fotos kennt. da denkt man immer an fake o_O
          Stimmt. Aber wer weiß, was es alles gibt.
          Vielleicht sind die ja auch nachträglich koloriert oder wie das heißt. (Ich hasse Fremdwörter. ) Das hat man ja bei einigen Filmen auch gemacht.

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          • #6
            In irgendeinem Medium (ich bin nicht sicher, ob Fotografie oder Film) wurde doch auch eine Methode der Nachkolorierung von S/W-Filmen angewendet. Ich erinner mich speziell an irgendwelche Aufnahmen vom dritten Reich, wo spezielle Farben (Rot, Braun) sehr hervorgehoben wurden, aber sonst nicht viel Farbbrillianz zu sehen war.

            Weiß einer, was ich meine?
            Forum verlassen.

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            • #7
              Im Fernsehen hab ich mal einen kurzen Farbfilm aus der Zeit des Kaiserreiches gesehen - die Szene war nichts besonders ( Kaiser fuhr bei einer Feier mit Kutsche vor ) - aber ich war erstaunt das es so etwas schon vor dem 1. Weltkrieg gab. Gemacht wurde der Film allerdings nicht mit einem Farbfilm sondern mit 3 SW Kameras die jeweils einen anderen Farbfilter hatten. Später müßte dann 3 Projektoren, wiederum mit den Farbfiltern, daraus wieder ein Film machen...

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              • #8
                @ MRM

                Funktionieren so nicht auch Beamer? Ich meine die haben doch Blau, Rot und Grün als Farben. Muss ich mir das so vorstellen? Das ist ja wirklich überraschend, dass es so etwas schon zu Kaiser Zeiten gab.

                Aber andererseits gab es ja auch die Bildtelefonie in den 20gern, oder war es in den 30´gern?

                UPS! Ich habe ja Datas Rang erreicht!
                "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
                DEUTSCHE AIDS-HILFE-DRK
                ÄRZTE OHNE GRENZEN-AMNESTY INTERNATIONAL DEUTSCHLAND

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                • #9
                  Zitat von EREIGNISHORIZONT
                  @ MRM

                  Funktionieren so nicht auch Beamer? Ich meine die haben doch Blau, Rot und Grün als Farben. Muss ich mir das so vorstellen? Das ist ja wirklich überraschend, dass es so etwas schon zu Kaiser Zeiten gab.
                  Hm - aber beim beamer hat man doch nicht 3 seperate Projektoren, oder ? - ich denk mal ein wenig anders ist das schon, weil man ja beim beamer auch Lämpchen für jeden Bildpunkt hat, oder nicht ?

                  Zum Film, ja hat mich auch überrascht ( leider nichts im Netz dazu gefunden ) - aber häufig eingesetzt wurde es offenbar nicht - war wohl dann doch zu aufwändig die Methode ( zumal alle 3 Kameras synchron laufen mußten und das Bild auch etwas unscharf war )

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                  • #10
                    Zitat von MRM
                    aber ich war erstaunt das es so etwas schon vor dem 1. Weltkrieg gab. Gemacht wurde der Film allerdings nicht mit einem Farbfilm sondern mit 3 SW Kameras die jeweils einen anderen Farbfilter hatten. Später müßte dann 3 Projektoren, wiederum mit den Farbfiltern, daraus wieder ein Film machen...
                    Genau auf diese Weise wurden auch die hochqualitativen Farbfotos aus Rußland gemacht (steht auch auf der Website beschrieben). Natürlich sind nicht alle Farbfotos gelungen. Wenn man sich das Gesamtarchiv anschaut, sind auch viele unscharfe und mißlungene Farbfotos dabei. Aufgrund dessen halte ich die Fotos für authentisch.
                    The only way to truly know is to find out for yourself.
                    - Robert A. Monroe

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                    • #11
                      Es gab auch noch einen anderen Farbfoto-Prozess, der glaube ich mit farbiger Stärke funktioniert hat. Wurde von einem Franzosen erfunden. Mit fällt aber der Name des Verfahrens nicht mehr ein

                      Dass es Farbfernsehen (ich weiß das es urspünglich um Film ging) nicht so früh gab, hat lag an den technischen Limitationen. Videosignale brauchen eine sehr große Bandbreite an Frequenzen. Nur Luminanz ist dabei noch sehr einfach zu übertragen. Bei Farbe wird es komplizierter.
                      Lange Zeit standen einfach nicht die nötigen elektronischen Schaltung zur Verfügung. Oder zumindest nicht in relativ billiger und kompakter Bauart
                      "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
                      "
                      Throughout history the nexus between man and machine has spun some of the most dramatic, compelling and entertaining fiction." - The Hybrid, The Passage

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                      • #12
                        Lange Zeit standen einfach nicht die nötigen elektronischen Schaltung zur Verfügung. Oder zumindest nicht in relativ billiger und kompakter Bauart
                        Meinst du damit man dreht einfach nix in Farbe weil sich eh niemand n Farbfernseher leisten kann?
                        Früher war Fernseh schauen auch nicht so gebräuchlich wie heute, da musste nich dringends n neuer Kasten her.
                        Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis klagen.
                        Schrimps und Krabben haben das Herz im Kopf.

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