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Eine neue Erde entsteht gerade

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    ...möglicherweise

    Das Spitzer Weltraumteleskop hat jetzt erstmals organische Moleküle entdeckt, die in einer erdähnlichen Umlaufbahn um einen jungen Stern vorkommen. Es handelt sich dabei um den 375 Lichtjahre entfernten jungen Stern IRS 446.

    Wer weiß, vielleicht entwickelt sich daraus ja eines Tages eine zweite Erde...

    Artikel:
    http://www.raumfahrer.net/news/astro...05213354.shtml
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  • #2
    höchst spannend!
    (wieviele milliönchen jahre müssen wir jetzt warten, bis wir kontakt aufnehmen können? - sorry, war ein kleiner witz )

    Die Entdeckung unterstützt die weit verbreitete Theorie, dass viele der Bausteine des Lebens bereits vor der Entstehung von Planeten in unserem Sonnensystem vorhanden waren. Das begünstigte die Bildung von komplexen organischen Molekülen und schließlich von Leben.
    das würde allerdings die existenz von leben da draussen in den bereich der wahrscheinlichkeit rücken... äußerst interessant, oder?
    "Das Denken und die Methoden der Vergangenheit konnten die Weltkriege nicht verhindern,
    aber das Denken der Zukunft muß Kriege unmöglich machen." (Albert Einstein)

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    • #3
      Zitat von loerp
      das würde allerdings die existenz von leben da draussen in den bereich der wahrscheinlichkeit rücken... äußerst interessant, oder?
      Das war ja schon länger bekannt und einige Forscher sind sogar der Ansicht, dass diese organischen Moleküle überhaupt nötig sind, damit erdähnliche Planeten entstehen können. Forschungen haben nämlich gezeigt, dass die Staubpartikel, aus denen die ersten Plenetissimale entstanden gar nicht aneinander haften konnten bei den Geschwindigkeiten, mit denen sie sich aufeinander zu bewegen. Dazu brauchte es dann eine Art"Klebstoff", den diese Forscher in den organischen Molekülen sehen.

      Irgendwo hier in dem Unterforum müsste es auch einen Thread dazu geben, wo auf einen entsprechenden Artikel verlinkt wird.IIRC hab ich den erstellt, falls du dir die Mühe machen möchtest, danach zu suchen
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      • #4
        Zitat von Spocky
        Das war ja schon länger bekannt und einige Forscher sind sogar der Ansicht, dass diese organischen Moleküle überhaupt nötig sind, damit erdähnliche Planeten entstehen können.
        ... mir war das völlig neu! ich finds aber höchst spannend! oder besser gesagt "faszinierend"!

        (bis jetzt war mein wissen darauf beschränkt, dass [ironiemodus ein] sich da draussen halt irgendwie staubwolken zusammengerottet haben, und wenn es auf dem jeweiligen planeten zuuuuuufällig eine wasser-elektrizität-kohlenstoff-ursuppe geben sollte, mit einer wahrscheinlichkeit von 1:1.000.000.0000.000.000 leben entstehen KÖNNTE [ironiemodus aus])

        wenn organische moleküle zum bauplan von planeten gehören, sieht das ganze aber schon ein bisschen anders aus...

        Zitat von Spocky
        Irgendwo hier in dem Unterforum müsste es auch einen Thread dazu geben, wo auf einen entsprechenden Artikel verlinkt wird.IIRC hab ich den erstellt, falls du dir die Mühe machen möchtest, danach zu suchen
        werd mich mal auf die suche machen, danke!
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        • #5
          Organische Moleküle sind weit verbreitet im Universum. Lebensfreundliche Bedingungen dürfte es auch an vielen Orten geben. Ich denke persönlich auch, dass primitives Leben (Einzeller) sehr häufig sein könnten. Stabile Bedingungen, die Mehrzeller oder erst recht Zivilisationen zulassen hingegen, dürften sehr selten sein. Der Grund für die geringe Anzahl ausserirdischer Zivilisationen ist nicht, dass Leben nur unter ganz speziellen Bedingungen entsteht - sondern dass der Weg vom Einzeller zur Zivilisation viel länger und schwieriger ist, als wir uns das in der Regel vorstellen.
          Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
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          • #6
            naja, aber wir sind doch der beste beweis, dass es gar nicht so schwierig ist... wie sagte noch inspektor columbo? "wenn ich das schaffe, schafft das jeder!" (neee, war ein witz... )

            stimmt schon, ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass es da draussen von intelligenten wesen wimmelt - trotzdem ist auch die vorstellung von "primitivem leben" ausserhalb der erde sehr interessant... man kommt sich nicht mehr wie ein einmaliges-aber-eigentlich-unmögliches-zufallsprodukt vor... mehr wie ein paar organische moleküle, die einfach sehr viel glück hatten
            Zuletzt geändert von loerp; 31.12.2005, 15:26.
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            • #7
              @ loerp: ICh hab dir jetzt mal den Thread rausgesucht:

              http://www.scifi-forum.de/showthread.php?t=25187

              @ Bynaus: Aus dem Grund hat man bei dieser einen Wahrscheinlichkeitsrechnung ja auch die WEahrscheinlichkeit, dass Leben entsteht durch die Wahrscheinlichkeit, dass kein Leben entsteht ersetzt
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              • #8
                naja, aber wir sind doch der beste beweis, dass es gar nicht so schwierig ist...
                Naja, man darf natürlich nicht vergessen, dass bei uns ein Auswahleffekt im Gang ist: wir sind natürlich intelligent, sonst würden wir es nicht merken. Dass es uns gibt und dass wir uns beobachten können, ist für sich noch keine Aussage darüber, wie oft sich das im Universum wiederholt hat...
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                • #9
                  das ist völlig klar! die wissenschaft ist, gerade was das thema "ausserirdisches leben" bzw. "ausserirdische intelligenz" angeht, ja auch sehr vorsichtig und wenig optimistisch - natürlich zu recht.

                  trotzdem finde ich es eine interessante gedankenspielerei... wenn man sich nämlich die gründe hernimmt, die eine existenz von leben ausserhalb der erde ausschliessen, dürfte es uns ja eigentlich auch nicht geben. wie gesagt, ich bin sicherlich kein ufo-freak und in der frage auch eher skeptisch, aber nachdem es uns gibt, könnte ich mir schon vorstellen, dass sich das "phänomen leben" auch woanders eingestellt hat (bzw. einstellen wird). und an unserem planeten sieht man ja, wie hartnäckig und anpassungsfähig das leben ist - man hat ja in den letzten jahren lebensformen in absolut lebensfeindlichen gebieten gefunden, d.h. wenn leben auf anderen planeten entstanden wäre, wäre es dort wahrscheinlich auch nicht so leicht kleinzukriegen... ausserdem scheint das leben auf der erde immer schon sehr gierig drauf gewesen zu sein, sich weiterzuentwickeln

                  (wobei ich allerdings die möglichkeit einer "kontaktaufnahme" o.ä. im bereich science-fiction ansiedeln würde - bis jetzt können wir uns ja schließlich noch nicht mal mit ameisen unterhalten, weil deren intelligenz sich zu stark von unserer unterscheidet)
                  Zuletzt geändert von loerp; 01.01.2006, 18:56.
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                  • #10
                    wenn man sich nämlich die gründe hernimmt, die eine existenz von leben ausserhalb der erde ausschliessen, dürfte es uns ja eigentlich auch nicht geben.
                    Das glaube ich nicht. Im Gegenteil: die Tatsache, dass Leben auf der Erde entstand, gerade als das schwere Bombardement mit Meteoriten aufgehört hatte, ist für mich ein Hinweis dafür, dass Leben immer entsteht, wenn die Bedingungen stimmen. Es wäre sonst extrem unwahrscheinlich, dass sich Leben auf der Erde so schnell gebildet hätte, wenn es sich doch sonst nur unter sehr speziellen Umständen bildet...

                    Die Frage ist halt: selbst wenn Leben häufig ist - wie häufig sind Zivilisationen? Ensteht auf einem von einer Million belebten Planeten eine Zivilisation? Auf einem von einer Milliarde, einer Billion?

                    Betrachten wir mal die Menschen, und die seltsamen Zufälle, die dazu geführt haben, dass wir zu einer technischen Zivilisation wurden:

                    - Wir sind eine Spezies, die überall auf dem Planeten leben kann (eine Intelligenz, die in einem einzigen biologischen Umfeld existieren kann, wird wohl nicht den langen Weg zur Zivilisation machen)

                    - Wir haben nicht nur Intelligenz entwickelt, sondern auch eine Sprache, die es uns erlaubt, uns über unsere Gedankengänge auszutauschen

                    - Wir haben die Möglichkeit, Werkzeuge zu schaffen und zu benutzen, und zwar nicht nur so, wie sie die Natur uns anbietet, sondern so, wie wir sie am besten Nutzen können.

                    - Wir haben, durch glückliche Umstände, lange genug überlebt, um die ganze Entwicklung durchzumachen (fast wären wir nämlich vor 74'000 Jahren bei einem Supervulkanausbruch ausgestorben...)

                    Betrachtet man nämlich die Natur, sieht man, dass es eine ganze Reihe intelligenter Spezies gibt: Schimpansen, Delfine, Elefanten, Raben... aber keine von ihnen hat Werkzeuge und Sprache entwickelt, wie es die Menschheit hat. Sie benutzen zwar rudimentäre Sprachen und einfache Werkzeuge, aber der "Durchbruch" ist ihnen nie gelungen. Vermutlich gab es auch schon früher intelligenze Spezies (wäre ein grosser Zufall, wenn wir ausgerechnet in der Zeit leben würden, in der es so viele davon gibt, wenn es früher keine gab...).

                    Wir haben es also eine Verkettung glücklicher Zufälle zu verdanken, dass aus der intelligente Spezies Mensch eine globale Zivilisation wurde, die darüber nachdenken kann, interstellare Raumschiffe zu bauen. Und selbst diese Zivilisation ist noch keine Garantie, dass wir tatsächlich mal in der Lage sein werden, diese Distanzen zu überwinden: wir könnten uns vorher selber vernichten, oder zumindest in einen Zustand des ewigen Mittelalters zurück kehren. Vergessen wir nicht, dass selbst die Menschheit (die das Zeug dazu hat, eine technische Zivilisation zu entwickeln) die grösste Zeit ihrer Existenz als Jäger, Sammler und Bauern verbracht hat - nur im allerkleinsten Teil unserer Existenz waren wir bisher in der Lage, interstellare Raumsonden (Voyager) zu bauen.

                    Alles in allem könnte man also sagen, Leben ist häufig, komplexes Leben selten - doch wo es komplexes Leben gibt, da ist Intelligenz vielleicht sogar "häufig" - bloss Zivilisationen sind selten.
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                    • #11
                      Dein letzter Punkt, die glücklichen Umstände, ist wohl der wichtigste.
                      Wären die Bedingungen auch nur ein bisschen anders gewesen, wären wir nie so weit gekommen. Wir wären entweder in einem Stadium "stecken" geblieben, wären ausgestorben oder hätten uns ganz anders weiterentwickelt.

                      Wobei man ja nicht sagen kann, dass eine andere Weiterentwicklung unbedingt schlechter gewesen wäre. Vielleicht haben wir ja der Super-Clou nur um ein Haar verpasst

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                      • #12
                        @ Bynaus: Ob die Sprache der Wale wirklich so rudimentär ist, lassen wir mal dahingestellt sein. Fakt ist, dass sie über mehr Laute verfügen, als ein Mensch und dass sie ihre Sprache und Dialekte häufiger ändern, als ein Mensch. So lange die Sprache nicht entschlüsselt ist, ist eine Aussage über eine Komplexität wissenschaftlich nicht wirklich möglich.
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                        • #13
                          Da stimme ich dir schon zu. Ich nehme an, ihre Dialekte ändern deshalb so schnell, weil sie keine Schrift haben, mit der sie sie festhalten könnten. Das "Problem" bei den Walen ist, dass sie niemals Werkzeugersteller werden können, es gibt zwar diese Delfine in Westaustralien, die sich Schwämme über die Schnautze stülpen, damit sie sich nicht an scharfkantigen Steinen verletzen, wenn sie den Meeresboden druchwühlen, doch in diesem Fall handelt es sich um einen Naturgegenstand, der zweckentfremdet wird. Da sie keine Hände odersonst welche Manipulationswerkzeuge haben, werden sie leider nie Werkzeuge herstellen - und damit nie in der Lage sein, eine Zivilisation zu gründen. Bei den Elefanten ist es genau so: ein einziger Rüssel scheint nicht ausreichend zu sein.
                          Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
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                          • #14
                            Also ich bin überzeugt davon, dass es viele intelligente Spezies gibt, denn die Wahrscheinlichkeit das intelligentes Leben auf einem Planeten entsteht ist signifikant größer als Null (Natürlich ist sie immernoch eher winzig, auf jeden Fall deutlich unter dem Promillebereich). Wenn man aber annehemne kann, dass die Zahl der Planeten in mit Limes Unendlich angegeben werden kann, ergibt sich automatisch eine gewaltige Zahl von intelligenten Spezies. Nur ist damit weder gesagt ob es in unserer Galaxis neben uns noch welche gibt, noch besgat es das ein Kontakt möglich wird. Damit ist der Erkenntnisgewinn hieraus natürlich unbedeutend und wir werden weiter SciFi Geschichten spinnen müssen
                            LANG LEBE DER ARCHON

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                            • #15
                              Zitat von Direwolf
                              Wenn man aber annehemne kann, dass die Zahl der Planeten in mit Limes Unendlich angegeben werden kann, ergibt sich automatisch eine gewaltige Zahl von intelligenten Spezies.
                              Naja - sie die Anzahl der Planeten im Universum geht aber nun mal nicht gegen unendlich - deren Anzahl mag zwar für das menschliche Verständnis aberwitzig groß sein, sie st aber dennoch endlich groß ....

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